Ein Gedanke zu „17. Mai 2015 – Frühschoppen für Eisenbahnfreunde“

  1. Sehr geehrter Herr Keller,

    zunächst ein ganz herzliches Dankeschön für all die Informationen und Illustrationen, die Sie in sicherlich stundenlanger Arbeit jede Woche mit der interessierten Öffentlichkeit teilen.
    Eine bewundernswerte Arbeit, die Sie hier leisten.
    Zudem sind Ihre Seiten optisch ansprechend, klar und übersichtlich gestaltet.

    Kürzlich stieß ich im Internet auf Berichte über Diesel-Hybridzüge, die von der Rolls-Royce-Tochtergesellschaft MTU entwickelt worden sind. Laut Herstellerangaben sind sie kraftstoffsparender, abgasärmer und im elektrischen Betrieb leiser als ein gewöhnlicher Dieselzug. Getestet worden seien sie ebenfalls ausführlich (http://www.mtu-report.com/de-de/Service/Neuigkeiten/Diesel-unter-Strom-Hybrid-Antriebe-bewaehren-sich-in-Testfahrten).
    Letzte Woche wurde die Entwicklung auf der Bahnmesse Railtex in Birmingham einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert.
    In diesem Zusammenhang erinnerte ich mich an Ihren Artikel „Mit der Ringbahn läuft es nicht rund …“ vom April 2013 (http://www.eisenbahn-stolberg.de/mit-der-ringbahn-lauft-es-nicht-rund/). Darin traten Sie aus mehrerlei für mich gut nachvollziehbaren Gründen für die Modernisierung und Verbesserung der historischen Speichertriebwagen-Technik ein und plädierten dafür, die für die Elektrifizierung der Strecke verplanten Mittel anderweitig auszugeben.
    Wäre ein Diesel-Hybridzug hier vielleicht eine Alternative? Dieser könnte ggf. ebenfalls abgasfrei und leise durch die innerstädtischen Bereiche – z. B. von Stolberg, Alsdorf und Aachen – rollen, ohne dass hierfür mit viel Aufwand Oberleitungen installiert werden müssten. Und vielleicht käme dann ja sogar Würselen auf den Geschmack …
    Angesichts des erst kürzlich bekannt gewordenen überraschenden Umstands, dass eine Oberleitung der Euregiobahn im Bereich Merzbrück zu nah an der Startbahn des Flugplatzes hängen würde, und angesichts der Ungewissheit, ob besagte Start-/Landebahn jemals verlegt wird, sollten die Verantwortlichen sich vielleicht wirklich noch einmal überlegen, ob die Bahnstrecke von Stolberg nach Herzogenrath elektrifiziert oder das Vorhaben gestoppt werden sollte – auch wenn inzwischen schon viel Geld in den Sand – oder Lehm – gesetzt wurde und die begonnene Tieferlegung unter der Hauptstrecke Aachen-Köln natürlich abgeschlossen werden müsste.

    Mit freundlichen Grüßen

    Jürgen Schmitt
    Geilenkirchen

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