Fototagebuch 3/2010

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im März 2010

die  jüngsten Fotos stehen am Anfang


31. März 2010

Für Störungen im Bahnverkehr sorgte heute der Fund einer 500 kg schweren Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Fliegerbombe war gegen 11:30 Uhr bei Ausschachtungsarbeiten in der Bendstraße in Aachen-Burtscheid gefunden worden. Sie hatte nicht nur eine enorme Sprengkraft. Vielmehr barg sie durch ihre Bauweise aus Stahl und Messing, die während der jahrzehntelangen Liegezeit chemisch hätten reagieren können, das zusätzliche Risiko, durch eine Materialunverträglichkeit besonders empfindlich zu sein.

Zur kurzfristigen Entschärfung an Ort und Stelle gab es keine Alternative. Mit rd. 400 Einsatzkräften wurde die größte Evakuierungsaktion der letzten Jahrzehnte in Aachen eingeleitet und in einem Umkreis von rd. 300 m um den Fundort knapp 4.000 Menschen in Sicherheit gebracht. In einem Radius von 500 m wurden alle Straßen und Wege abgesperrt. Auch der Aachener Hauptbahnhof lag innerhalb der Sperrzone.

Während noch um 17:57 Uhr der RE1-Zug von Hamm nach Aachen Hbf durchgelassen wurde, sperrten Bundespolizei und DB-AG anschließend den Aachener Hauptbahnhof während der heißen Phase der Entschärfung für den kompletten Zugverkehr. Die regionalen Reisezüge verkehrten nur noch bis zu den Bahnhöfen Aachen-Rothe Erde und Aachen-West, von wo aus die Fahrgäste mit Bussen weiterbefördert wurden.


Der Thalys nach Paris wurde im Stolberger Hauptbahnhof auf Gleis 1 angehalten und musste dort bis zum erfolgreichen Ende der Bombenentschärfung warten. Gegen 19:45 Uhr begann die gefährliche Arbeit des Kampfmittelräumdienstes. Nach rd. 20 minütigem Einsatz konnte die Bombe gegen 20:07 Uhr durch Herausnahme des Zünders erfolgreich entschärft werden.
Ein Pressebericht zu den Geschehnissen in Aachen findet sich hier.

Auf dem Stolberger Hauptbahnhof sah es gegen 19 Uhr so aus:

Während der Thalys-Zug 4344 auf Gleis 1 die Sperrzeit abwarten muss, passierte 146 029 mit einem RE1-Zug von Aachen-Rothe Erde kommend auf Gleis 2 den Stolberger Hauptbahnhof in Richtung Köln.


Bei der Ausfahrt in Richtung Köln begegnet der von 146 029 gezogene RE1-Zug einem aus Köln verspätet eingetroffenen RE9-Zug, der über den Güterbahnhofsbereich anschließend in das freigewordene Gleis 2 einfahren wird, um von dort aus noch bis Aachen-Rothe Erde weiterzufahren.

Natürlich waren viele Fahrgäste des Thalys-Zuges von diesem Zwangsaufenthalt im kleinen Provinzbahnhof Stolberg genervt und verärgert. Weil die Dauer der Sperrzeit nicht vorhersehbar war, versuchte mancher,  sich auf eigene Faust durchzuschlagen und weiterzukommen. Die Stolberger Taxizunft stellte sogar einen kleinen Bus bereit, um gestrandeten Fahrgästen weiterzuhelfen.

Andere dachten vielleicht „Wer wird den gleich in die Luft gehen…“ – Zigarettenpause an der offenen Türe

Für den einheimischen Fotografen ergaben sich andererseits außergewöhnliche Fotomotive, die festgehalten wurden. Hier eine kleine Auswahl. Im Normalfall wären diese Motive nicht fotografierbar. Der gestoppte Thalyszug machte es am 31. März 2010 einmal möglich…..

29. März 2010

Mit dem Abtransport der in Stolberg aufgekommenen Güterwagen war an diesem Tag eine Lok der Baureihe 152 betraut worden. Hier wartet sie nahe dem Stellwerk „Sr“ auf die Abfertigung des Übergabezuges.

Im ehemaligen Bezirk III stand wieder eine E-Lok, die zu Nacharbeiten das Werk der Firma Bombardier am ehemaligen Bahnhof Aachen-Nord aufsuchen musste. Diesmal war es die Lok 2807.

Die Begegnung  zweier Loks mit aufeinanderfolgenden Nummern im alltäglichen Bahnbetrieb zu fotografieren, gehört zu den seltenen Glücksmomenten für Eisenbahnfotografen. Am 29. März 2010 gegen 18 Uhr wäre es auf dem Stolberger Hauptbahnhof  beinahe gelungen. Nur eine knappe Minute trennte die beiden RE1-Züge. Von Hamm nach Aachen war 146 003 am Zug, …

…während aus Richtung Aachen die Lok 146 002 entgegenkam.

Hier müssen sich die Fahrgäste zur Zeit durchkämpfen, bevor sie wissen, ob und wann ihr Zug verkehrt…

Durchkämpfen müsste sich die Bahn auf hier, wenn die Strecke denn in Betrieb wäre. Vom Orkantief  „Xynthia“ am 28. Februar entwurzelte Bäume auf der Strecke Stolberg – Herzogenrath im Propsteierwald/Würselener Stadtwald, fotografiert am 29. März 2010.

„Freie Fahrt“ heißt es dagegen auf der Strecke zwischen Stolberg und Aachen. Gegen 18:35 Uhr rauscht ein RE9-Zug nahe der Unterführung der Steinbachstraße am Unterwerk Stolberg vorbei gen Aachen.

28. März 2010

Die aktuelle Meldung der Deutschen Bahn AG zur Baustellensituation in Stolberg gibt es hier.


26. März 2010

Auch an diesem Tag wurde auf dem Stolberger Hauptbahnhof wieder fleißig an den Fahrleitungen und den Gleisanlagen gearbeitet.

Für den regionalen Güterzugverkehr wurde an diesem Tag die Rurtalbahn-Lok V 107 von Stolberg aus eingesetzt.

Der Verkehr auf der Linie RE 1 lief am Abend dieses Tages ohne Besonderheit ab.

Auf der Euregiobahn (RB 20) wurden hingegen einige Züge durch Busse ersetzt. Hier trifft ein im Schienenersatzverkehr eingesetzter Bus am Stolberger Hauptbahnhof ein.

25. März 2010


Freie Fahrt für die erste Euregiobahn nach Stolberg-Altstadt am Morgen des 25. März.

Der Frühling zeigt sich auch an der schon gegen 6 Uhr aufkommenden Morgendämmerung. Wenn am Wochenende vom 27. auf den 28. März wieder die Sommerzeit eingeführt wird, beginnt die Dämmerung erst eine Stunde später.

Am frühen Morgen gegen 6 Uhr hat die Rurtalbahn den Bleierzzug für die Berzelius-Bleihütte nach Stolberg Hbf gebracht. Auf Gleis 43 wartete der Zug auf die Einfahrt in den Güterbahnhof.

Weil der Stolberger Hauptbahnhof als einer der wenigen Bahnhöfe der Region noch die Möglichkeit zur Güterverladung bietet, entwickelt er sich nach dem Orkantief „Xynthia“, das am 28. Februar 2010 auch in den Wäldern der Region Aachen wütete, zunehmend zum Holzverladezentrum. Hier ein Bild des abendlichen Güterzuges nach Köln mit einem Teil des täglichen, von hier im Wagenladungsverkehr abgehenden Holzaufkommens.

Gegen 17:57 Uhr passierte die Lok 146 002 mit einem RE1-Zug von Hamm nach Aachen den Stolberger Hauptbahnhof.

Wenige Minuten später folgte ihrein Talenttriebwagen der Euregiobahn, der als Leerfahrt auf dem Weg nach Aachen war.


24. März 2010

Mittagspause! Nach einem arbeitsreichen Vormittag auf den Gleisen des Stolberger Hauptbahnhofs und drumherum wird die Lok jetzt hinter dem Stellwerk „Sf“ zwischengeparkt und dann geht es zum Mittagessen…

Am 24. März 2010, einem milden Frühlingstag, wurde im Stolberger Hauptbahnhof an vielen Stellen gebaut. U.a. fanden im Bereich des ehemaligen Bezirks III wieder Arbeiten an den Fahrleitungs- und Gleisanlagen statt. Daneben wurde am Gleis 2 ein zusätzlicher Indusi-Magnet montiert und der Belag des Bahnsteigs um die neu errichteten Fahrleitungsmasten repariert.

Am 24. März waren auf der Regionalexpresslinie 1 u.a. die Loks 146 001 und 146 003 im Einsatz. Hier kommt 146 001 um 11:57 Uhr mit einem RE1-Zug von Hamm nach Aachen durch den Stolberger Hauptbahnhof:

Im Blockabstand folgte die COBRA-Lok 2902 alias E 186 347 als Leerfahrt in Richtung Aachen-West.

Den um 12:00 Uhr in Stolberg haltenden RE1-Zug von Aachen nach Hamm beförderte 146 003.

Dass auch Güterzüge eine Zielanzeige führen, ist nicht oft zu sehen. Die gegen 12:05 Uhr durch Stolberg fahrende 145 041 demonstrierte, dass es nichts gibt, das es nicht gibt. Ob der Güterzug allerdings wirklich nach „Aachen Hbf“ oder vielleicht doch nach Aachen-West fuhr …?  😉

Der Euregiobahnverkehr (RB 20) wurde auf der Stolberger Talbahn wegen der umfangreichen Bauarbeiten im Inselverkehr abgewickelt. Fahrgäste der RB 20 mussten hier den Bahnsteig am Gleis 27 benutzen.
Auf dem Bahnhofsvorplatz war das Bild der Pulks von umsteigenden Fahrgästen ungewohnt anzusehen.

Am Bahnsteiggleis 27 ergab sich die nicht alltägliche Gelegenheit, die Züge der Euregiobahn beim Fahrgastwechsel zu beobachten.

Aus anderer Perspektive sah die Nutzung des Bahnsteiges am Gleis 27 so aus:

Zwischen den Ankunfts- und Abfahrtszeiten blieb der Euregiobahntriebwagen nicht am Bahnsteiggleis 27 stehen, sondern wartete auf den Gleisen des ehemaligen Bezirks III. Im Hintergrund, beim Stellwerk „Sr“, rangiert eine Lok der BR 294.


23. März 2010

146 016 mit RE1-Zug von Aachen nach Hamm beim Zwischenhalt in Stolberg Hbf – ein alltägliches Bild…

Fahrplanmäßig sollten sich die beiden RE1-Züge auf der freien Strecke zwischen Stolberg und Eilendorf begegnen. Aber so genau passt es nicht immer. Hier treffen die beiden Züge in Stolberg Hbf aufeinander.

Im Aachener Hauptbahnhof kommt es mehrmals täglich zum Treffen der Euregiobahn von Heerlen nach Stolberg-Altstadt mit dem „Aixpress“ von Lüttich nach Aachen. Hier sind es 643 219/719 und SNCB 161, die sich begegnen.

Gegen 22:15 Uhr entstanden diese nächtlichen Fotos der Euregiobahn am Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs.

Bei Dunkelheit wirkt der Stolberger Hauptbahnhof wenig einladend…

19. März 2010
Was viele schon vorhergesehen haben, wurde am 19. März 2010 in den Stolberger Lokalzeitungen offiziell gemeldet: Die Wiederinbetriebnahme der Schienenstrecke zwischen Mariadorf bzw. Hoengen-Begau über Merzbrück nach Stolberg Hbf wird sich mindestens bis Ende 2012 verzögern. Als zentralen Grund nannte der Schienennetzbetreiber EVS nach Angaben der Presse die Verzögerung der Arbeiten im Stolberger Hauptbahnhof.  Gemeint sind damit aber weniger die derzeit schon laufenden Arbeiten zur Trennung der elektrischen Fahrleitungen, sondern der Bau des elektronischen Stellwerkes der EVS im Bahnhofsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs.  Hier konnten die Erwerbsverhandlungen mit der Deutschen Bahn immer noch nicht zum Abschluss gebracht werden.
Wie dem Pressebericht weiter zu entnehmen war, sollen rd. 13 km der Ringbahnstrecke zwischen Alsdorf und Stolberg neu gebaut werden.  Daneben sollen zwischen Merkstein und Alsdorf-Busch sowie zwischen Hoengen-Begau und St. Jöris zweigleisige Streckenabschnitte gebaut werden, „um den Fahrplan zu optimieren“.

Wie sich die geplanten Maßnahmen zur Wiederinbetriebnahme der Ringbahn nach der nordrhein-westfälischen Landtagswahl darstellen, bleibt abzuwarten. Zumindest zwischen Stolberg Hbf und Merzbrück scheint der Oberbau noch in einem guten baulichen Zustand zu sein. Vielleicht eröffnen sich dort bei etwas reduzierten Ansprüchen noch Einsparpotenziale…

Hier fährt die Euregiobahn dagegen schon seit bald 10 Jahren – Talenttriebwagen am Haltepunkt Stolberg-Schneidmühle

12. März 2010
Am Nachmittag des 12. März war 152 013 für die Beförderung des Güterzuges nach Köln eingeteilt. Beim Stellwerk „Sr“ konnte ich sie aufnehmen:

Hier steht 111 011 mit dem RE1-Zusatzzug nach Aachen um 16:55 Uhr  auf Gleis des Stolberger Hauptbahnhofs

Bevor der RE1-Zug von Aachen nach Hamm um 17:00 Uhr in Stolberg anhielt, donnerte zunächst noch dieser Thalys durch das Bahnsteiggleis 2

Ein Blick auf die Baustellensituation beim Park&Ride-Parkplatz

Gegen 17:20 Uhr strebte dieser Talenttriebwagen nach Stolberg-Altstadt, hier aufgenommen am Bahnübergang Eisenbahnstraße

10. März 2010
In den online-Ausgaben der Stolberger Lokalzeitung findet sich ein Bericht über die anstehenden Bauarbeiten zwischen Stolberg und Aachen-Rothe Erde, die den Bahnverkehr wieder einmal mit erheblichen Störungen belasten werden. Die DB-AG veröffentlich die aktuellen baustellenbedingten Fahrplanabweichungen hier. Die Fahrgastinformationen des AVV gibt es hier.

Unabhängig von dem kommenden Ungemach bot die Bahnauf dem Stolberger Hauptbahnhof wieder einige schöne Eindrücke. Gegen 18 Uhr kam es in der goldgelben Abendsonne zu einer stimmungsvollen Begegnung zweier RE1-Züge.

Auch ein kurz danach in Richtung Köln folgender Güterzug mit der COBRA-Lok 2818 bekam noch ein paar Sonnenstrahlen ab

Anschließend passierte die Rurtalbahnlok „Sally“ (alias V 105) den Stolberger Hauptbahnhof. Beim Stellwerk „Sf“ hielt die Lok an, weil ein Rurtalbahner dem fahrdienstleiter des Stellwerks „Sf“ einen Satz Schlüssel zurückgeben musste. Hierbei leistete die aus dem Stellwerksfenster herausgehängte Leine wieder einmal gute Dienste…

09. März 2010
Am Abend des 09. März stand COBRA 2808 hinter dem Stellwerk „Sf“ abgestellt.


08. März 2010

Manchesmal kann auch eine Zugverspätung positive Seiten haben. Am 08. März hatte der RE1-Zug, der Stolberg um 17:57 Uhr erreichen sollte, rund 30 Minuten Verspätung. Gegen 18:15 Uhr befand er sich erst zwischen Merzenich und Düren. Dort bot sich dem Bahnreisenden dann der Anblick dieses romantischen Sonnenuntergangs…

Auf  dem Ausweichgleis kurz vor Düren Hbf stand die Rurtalbahnlok V 155 und wartete mit einem Güterzug in Fahrtrichtung  Köln auf die Weiterfahrt.

Auch mit dem Einfahrsignal des Dürener Hauptbahnhofs ließ sich aus dem Zug heraus noch ein Sonnenuntergangsfoto komponieren:


Als der verspätete RE1-Zug dann schließlich gegen 18:37 Uhr in Stolberg ankam, war jeder Mitfahrer sicherlich froh, auch dieses Frusterlebnis mit DB-Regio endlich hinter sich gebracht zu haben. Dennoch hatte der Sonnenuntergang die Stimmung ein wenig gehoben.

07. März 2010
Ein frostiger Wintertag mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein.


Nahe dem Haltepunkt Stolberg-Schneidmühle entstand dieses Foto eines Talenttriebwagens auf der Fahrt von Stolberg Hbf nach Stolberg-Altstadt.

06. März 2010
In der Nacht vom 05. zum 06. März kehrte der Winter mit rd. 15 – 20 cm Neuschnee zurück. So sah es am Vormittag aus, als eine Euregiobahn von Stolberg-Altstadt in den Stolberger Hauptbahnhof einfuhr:

Bei einem Blick von der Camp-Astrid-Brücke auf den Stolberger Hauptbahnhof konnte die Durchfahrt von 185 274 beobachtet werden.

Wegen der Sperrung der Münsterbachstraße, einer vielbefahrenen Straßenverbindung aus Richtung Aachen und Würselen über Stolberg nach Eschweiler, kommt es in Stolberg auf den Umleitungsstrecken häufig zu Staus. Besonders die Eisenbahnstraße mit den Bahnübergängen Nikolausstraße und Eisenbahnstraße ist ein stauträchtiger Abschnitt. Diesen Anblick wird mancher der dort wartenden Autofahrer zur Genüge kennen:

Im Bereich „Schnorrenfeld“ (nahe des Haltepunktes Stolberg-Schneidmühle) gibt es einen Abschnitt der Stolberger Talbahn, der auch am späten Nachmittag noch gut im Sonnenlicht liegt. Dort entstanden zwischen 17:00 und 17:30 Uhr diese Aufnahmen der Euregiobahn:

Das links neben dem Gleis stehende Haus stammt mit seinem Baujahr 1863 noch aus der Geburtszeit der Glashütte von „St. Gobain“.


Hier zwängt sich die Euregiobahn zwischen Fabrikhallen und der Arbeitersiedlung „Am Schnorrenfeld“ durch die engste Kurve der Stolberger Talbahn.


Blick von der Straße „Schneidmühle“ auf die entlang der Eisenbahnstraße verlaufende Talbahnstrecke. In den links stehenden Häusern befand sich einstmals ein kleines Geschäftszentrum für die umliegenden Arbeitersiedlungen. Heute sind sie teilweise leerstehend und abbruchgefährdet. Auch der am rechten Straßenrand stehende Lattenzaun hat schon Generationen überdauert. Alles zusammen bildet ein uriges nostalgisches Ensemble, das in einem herrlichen Kontrast zur modernen Euregiobahn steht. Wie lange wird das wohl noch so sein?

Die tiefstehende Abendsonne des 6. März 2010 tauchte den Stolberger Hauptbahnhof in ein eigenwilliges goldgelbes Sonnenlicht. Zusätzlich bot sich an diesem Abend eine gute Fernsicht. Gute Fotobedingungen, die nicht ungenutzt gelassen werden sollten…

Wie bestellt, aber völlig zufällig kam der RE9-Zug um 17:35 Uhr  in umgekehrter Reihung mit 111 153 an der Zugspitze!


Und auch für 185 593, die mit einem Güterzug in Richtung Aachen-West wenige Minuten später den Stolberger Hauptbahnhof passierte, reichte das Sonnenlicht noch.


Auf dem Stolberger Hauptbahnhof waren hinter dem Stellwerk „Sf“ die beiden E-Loks COBRA 2808 bzw. E186  200 und 185 581 abgestellt, die wahrscheinlich zur Firma Bombardier nach Aachen-Nord weitertransportiert werden sollten.


05. März 2010

Der abendliche Übergabezug von Stolberg nach Köln war an diesem Freitag mit einer E-Lok der BR 189 bespannt. Am Stellwerk „Sr“ habe ich sie erwischt.

Der Umbau bzw. die Erweiterung des Park&Ride-Parkplatzes hat wieder Fortschritte gemacht:

04. März 2010
Auch wenn der Bahnbetrieb völlig alltäglich ist, so können Sonne und Wolken ganz besondere Stimmungen erzeugen, die alles in einem anderen Licht erscheinen lassen….
(so gesehen am Beispiel eines Zusammentreffens von zwei RE1-Zügen gegen 18 Uhr)

03. März 2010

Die Stolberger Zeitung befasste sich heute mit der Baustellensituation am Stolberger Hauptbahnhof.
Am frühenMorgen war es sehr kalt. An der Oberleitung am Gleis 1 des Stolberger Hauptbahnhofs kam es zu Vereisungen. Der hier pünkltlich um 5:57 Uhr fahrende RE1-Zug nach Aachen sorgte deshalb für einen wahren Funkenregen und ungewöhnliche Lichteffekte.

Der abendliche Übergabezug nach Köln wurde am 03. März von einer Lok der BR155 abgeholt.

Der um 17:57 Uhr aus Richtung Köln eintreffende RE1-Zug verkehrte in umgekehrter Waggonsreihung.

02. März 2010

Morgendliche Berufspendler-„Idylle“ mit Vollmond auf dem Stolberger Hauptbahnhof am Bahnsteiggleis 2

Am 02. März 1943 wurden vom Stolberger Hauptbahnhofaus 37 Romas deportiert. Um 19 Uhr des 02. März 2010 fand aus diesem Anlass an den Denkmal vor dem Bahnhofsgebäude eine Gedenkveranstaltung statt.

01. März 2010

Am späten Nachmittag dieses Tages war aus einem nach Stolberg einfahrenden Zug heraus nahe des Stellwerks „Sr“ eine E-Lok der Baureihe 140 zu beobachten. Nahezu 40 Jahre lang prägte sie das Bild des Güterzugverkehrs auf den elektrifizierten Strecken der Deutschen Bundesbahn. Im Jahre 2010 stellen die wenigen noch im Betrieb stehenden 140er schon seltene Schätzchen dar.

Um 18:00 Uhr glänzte dieser nach Aachen fahrende RE1-Zug in der Abendsonne.

Um 18:05 Uhr präsentierte sich ein seltener Gast. Auf einer Tour von Duisburg über Aachen nach Köln passierte der Mess-ICE den Stolberger Hauptbahnhof in der „blauen Stunde“.

Was macht der Umbau des Park&Ride-Parkplatzes. Ein kleiner Rundblick über die Baustelle:

Für die Zeit von 22 Uhr bis 06 Uhr des 2. März hat die DB-AG in der Lokalzeitung Gleisbauarbeiten zwischen Eschweiler und Stolberg angekündigt.