Fototagebuch 11/2013

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im November 2013.
Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.

(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats Oktober 2013)

 

30. November 2013

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr 2012 sind in der Adventszeit 2013 kaum Gesellschaftssonderzüge zum Aachener Weihnachtsmarkt bekannt geworden. Auf Sonderfahrten mit Dampflokomotiven musste der Eisenbahnfreund bislang vergeblich warten.
Am 30. November 2013 verkehrte allerdings ein Sonderzug von Bonn-Beuel nach Aachen (Aufenthalt etwa von 12:30 bis 18 Uhr) und zurück, der mit dem MAN-Triebwagen VT 25 der Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE) gefahren wurde.

An diesem Samstag verkehrte außerdem ein Rheingold-Sonderzug von Aachen Hbf nach Heidelberg und zurück. Der vom Reiseveranstalter AKE-Eisenbahntouristik angebotene und mit der modernen E-Lok 182 598 bespannte Zug verließ Aachen gegen 7 Uhr und kehrte gegen 21:50 Uhr zurück.
Mangels eigener Foto verweise ich auf die von Hobbykollegen geschossene Fotos, die unter diesem Link präsentiert werden:

http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?4,6665610

Wer am Samstag Dampflok-Atmosphäre genießen wollte, musste eine Fahrt nach Köln unternehmen:

http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?4,6665744

http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?4,6664820

http://www.eifelbahnforum.de/viewtopic.php?f=4&t=4946

Die 03 2155 ist im Dezember 2013 noch mehrfach in der weiteren Umgebung zu sehen, siehe hier: http://www.ake-eisenbahntouristik.de/sonderzugreisen/Dampfzugfahrten/

 

28. November 2013

Auch am 28. November verkehrten wieder viele Züge der Linie RE1 mit horrenden Verspätungen in Richtung Aachen und vermasselten den Berufspendlern den Feierabend.

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Novemberabendstimmung auf dem Stolberger Hauptbahnhof – mit den Loks 151 052 und 294 870 und einem unerkannt gebliebenen Elektrotriebwagen, aufgenommen am 28. November 2013 gegen 17 Uhr.

 

27. November 2013

Bahnkunden, die die Züge der Linie RE1 in Richtung Aachen benutzen wollen, werden von der Deutschen Bahn seit mehreren Tagen wieder extrem belastet. Obwohl mittlerweile absehbar ist, dass die Störungen des Bahnverkehrs durch die im Vorfeld des Essener Hauptbahnhofs festgestellten bergbaubedingten Hohlräume und deren Sicherung noch längere Zeit andauern werden, gibt es offenbar kein wirksames Störfallkonzept für die Züge der Linie RE1. Wie die nun regelmäßig auftretenden Verspätungen zeigen, lässt man die Züge kaltschnäuzig in das Chaos hineinfahren und mutet den Fahrgästen auf dem weiteren Laufweg der Züge, der immerhin durch Großstädte wie Mülheim, Duisburg, Düsseldorf, Leverkusen und Köln führt, ungeniert extreme Verspätungen zu.  So traf der in Richtung Aachen fahrende RE 10158 am 26.11.2013 mit unglaublichen 80 (!) Minuten Verspätung in Köln Hbf ein. Am 27.11.2013 wurde der RE 10130 zunächst mit „nur“ 30 Minuten Verspätung in der Ankunft am Kölner Hauptbahnhof gemeldet. Letztlich war er dann aber mit über 45 Minuten Verspätung von Düren aus nach Aachen unterwegs. Und das sind nur zwei von vielen Beispielen. Im Interesse der vielen Fahrgäste, die die RE1-Züge von Duisburg, Düsseldorf oder Köln aus in südwestlicher Richtung nutzen wollen, wäre es bestimmt gescheiter, den Zuglauf des RE1 im Umfeld des Essener Hauptbahnhofs zu brechen und die Fahrt zwischen Mülheim und Essen oder Bochum mit separaten Pendelzügen zu bewältigen. Dass man auf solche Weise den überwiegenden Teil der Fahrgäste von den Beeinträchtigungen in Essen verschonen könnte, scheint den Chaosmanagern bei DB-Regio aber nicht in den Sinn zu kommen. Dort vertraut man möglicherweise mehr auf die bemerkenswerte Leidensfähigkeit der Bahnkunden. Spuren von Kreativität sind beim Störfallmanagement der DB-Regio für Bahnkunden jedenfalls nicht erkennbar. Stattdessen wiederholen sich die Verspätungen bei den in Richtung Aachen fahrenden Zügen auf der Linie RE1 mit sagenhafter Beharrlichkeit. Täglich grüßt das Murmeltier….

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Auf Gleis 44 des Stolberger Hauptbahnhofs war gegen 19 Uhr die Lok 17 der Firma BBL anzutreffen , die bei der DB-AG zuletzt die Nummer 225 099 getragen hatte (oben und unten).
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Blick auf das ehemalige Empfangsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs am Gustav-Wassilikowitsch-Platz, dessen Fassade nach Fertigstellung der Außenanlagen von im Boden installierten Scheinwerfern angestrahlt wird und durch den aufgestellten Christbaum derzeit von etwas weihnachtlichem Flair umgeben wird.

 

26. November 2013

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Vor dem ehemaligen Empfangsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs ist am 26. November 2013 ein prächtiger Christbaum aufgestellt worden. Gegen 18:15 Uhr wurde an der Beleuchtung des Baumes noch gearbeitet.
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24. November 2013

Den ganzen Sonntag über herrschte tristes Novemberwetter. Der Bahnbetrieb in Stolberg war aber weder durch nasses Laub auf den Schienen noch durch andere Witterungseinflüsse beeinträchtigt. Lediglich die Bergbauschäden am Essener Hauptbahnhof führten auf der Linie RE1 zu Verspätungen bei den nach Aachen fahrenden Zügen.

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643 213 passiert von Stolberg Hbf kommend das Einfahrsignal des Bf. Eschweiler-Aue, dessen Umgebung immer noch von traditionsreicher Schwerindustrie geprägt wird. Auf dem Foto sind beispielsweise rechts vom Gleis ältere Fabrikgebäude des Eschweiler Röhrenwerkes zu sehen.

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Auf dem Schrottplatz in Eschweiler-Aue nähert sich die Verschrottung der E-Lok 110 457 ihrem Ende. Von der Lok sind nur noch der Rahmen und die Drehgestelle übrig geblieben.

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Auf dem Stolberger Hauptbahnhof entstand gegen 12:30 Uhr das Foto von  442 262 und 442 102, die als RE9 nach Siegen verkehrten.

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Wenige Minuten später schleppte 146 016 die Lok 111 119 von Aachen in Richtung Köln (oben und unten).
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An diesem trüben Novembertag war 185 527 mit ihrem überwiegend mit gelben Containern beladenen Güterzug ein willkommenes Fotomotiv. Sie passierte den Stolberger Hauptbahnhof gegen 12:41 Uhr.

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Auf dem als Gleis 87 bezeichneten Gleisstumpf hinter dem Stellwerk „Sf“ war 294 880 vor dem neuerdings blau lackierten  Prellbock geparkt.

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Auf der Stolberger Talbahn pendelten die Talent-Triebwagen der Euregiobahn in gewohnter Weise zwischen Stolberg Hbf und Stolberg-Altstadt. Wo die Stadtteile Mühle und Atsch ineinander übergehen, entstanden am Hp. Stolberg-Schneidmühle die beiden Fotos des 643 218 (oben) und (unten).
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Vom Hp. Stolberg-Schneidmühle bietet sich ein guter Blick auf die im Jahre 1913 bei der Firma Hanomag gebaute Werkslok „St. Gobain“, die bis 1972 im Stolberger Werk im Einsatz war.

 

23. November 2013

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Das ehemalige Empfangsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs präsentiert sich seit dem 18. November 2013 ohne Bauzäune.

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Um 15:29 Uhr konnte man auf dem Stolberger Hauptbahnhof beobachten, wie 120 207 mit dem RSX-Zug als RE9 nach Siegen einem über 30 Minuten verspäteten, von 146 028 geschobenen RE1-Zug nach Aachen begegnete.

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Die dreieckige Fläche zwischen den Gleisen 43 und 26 bzw. 27 wurde in den letzten Tagen mit Schottermaterial befestigt und zu den Gleisen hin mit kleinen Schutzgittern abgesichert. Gegen 15:33 Uhr passierte ein Talent2-Triebwagen als RE9 von Siegen nach Aachen die Szenerie.

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Der Prellbock beim Bahnsteig am Gleis 27 ist „in den Farbtopf gefallen“. In kräftigem Blau mit gelb abgesetzten Pufferflächen und einer frischen Sh2-Tafel bringt er Farbe in den tristen November.

 

21. November 2013

Durch einen Tagesbruch, das Einstürzen von untertägigen Bergwerksschächten und -streben, wird der Zugverkehr im Bereich des Essener Hauptbahnhofs (Km 19,0 bis Km 19,5) erheblich gestört. Fernzüge werden umgeleitet – Regionalzüge nicht. So kommt es auf der Linie RE1 zu erheblichen Verspätungen der Züge aus Richtung Essen bzw. von Osten.

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Gegen 19:00 Uhr konnte beim Warten auf den 35 Minuten verspäteten RE1 nach Aachen der Schnappschuss mit 294 758 und 430 074, die als Übergabezug nach Aachen-Nord den Stolberger Hauptbahnhof verließen, aufgenommen werden.

 

20. November 2013

Wie die „Aachener Zeitung“ am 20. November 2013 berichtete, ist die Zukunft der „Südlimburgischen Dampfeisenbahngesellschaft“ (ZLSM) finanziell gesichert. Schon seit einigen Monaten sah die finanzielle Lage der beliebten touristischen Eisenbahn durch die „dutch mountains“ nicht rosig aus. Wer bei einem Besuch der ZLSM näher hinschaut, kann bspw. anhand der zahlreichen morschen Holzschwellen den anstehenden Sanierungsbedarf am Gleiskörper erkennen. Nunmehr hat das Limburger Provinzparlament beschlossen, das Eigentum an der ZLSM mit ihren Gleisstrecken, Bahnübergängen, Brücken und die Gebäuden zu übernehmen. In den kommenden Jahren sollen für die Wartung und Pflege 3,5 Millionen Euro bereitgestellt werden. Die an der touristischen Route liegenden Städte Valkenburg, Simpelveld, Kerkrade und Gulpen-Wittem tragen davon einen Anteil von insgesamt 1,5 Millionen Euro. Die weiterhin den Betrieb führende ZLSM hat außerdem ein Konzept zur Optimierung des touristischen Zugverkehrs ausgearbeitet, dass einerseits die Betriebskosten senken und andererseits mehr Einnahmen und mehr Besucher gewinnen soll.

Auch wenn Eisenbahnfreunde künftig Abstriche bei dem abwechslungsreichen Fahrbetrieb hinnehmen müssen, so ist festzuhalten, dass man in den Niederlanden gewillt war, der ZLSM zu helfen und zu ihrem Erhalt beizutragen. Mit Blick auf das Schicksal der Vennbahn muss man den niederländischen Entscheidungsträgern Dank und Anerkennung aussprechen. Sie haben es verstanden, den für ihre Region bedeutsamen touristisch genutzten Bahnstrecken im niederländischen Südlimburg eine Zukunft zu eröffnen.

 

19. November 2013

Wie die Stolberger Zeitungen am 19. November 2013 in ihren Print-Ausgaben berichteten, wurde im Justizzentrum Aachen vor einer Jugendrichterin eine „Bahnblockade“ vom 07. April 2012 (!) verhandelt. Fünf Jugendliche, die sich aktiv für die Bewahrung demokratischer Werte eingesetzt hatten, als Neonazis einer mittlerweile von staatlicher Seite verbotenen Organisation wieder einmal Stolberg heimsuchten, waren von der Staatsanwaltschaft Aachen der Nötigung, diverser Verstöße gegen das Vermummungsverbot und der Verhinderung des freien Zugangs zu einer ordnungsgemäß genehmigten Demonstration angeklagt worden. Zu den weit hergeholten Vorwürfen der Staatsanwaltschaft Aachen gehört auch, dass die Jugendlichen den Bahnverkehr lahmgelegt und weitere Zugfahrten durch das Entfernen des Schotters gefährdet hätten. Während es andernorts als couragiertes bürgerschaftliches Verhalten gewertet wird, wenn engagierte Menschen Neonazis den Zugang zu ihrer Stadt verwehren, war man in Aachen noch nicht zu dieser Ansicht gelangt. Stattdessen wurde seinerzeit das Alltagsleben in großen Teilen der Stadt mit Hilfe der Polizei lahmgelegt, um den Neonazis der mittlerweile von staatlicher Seite verbotenen Organisation die möglichst störungsfreie Durchführung ihres sog. „Trauermarsches“ zu gewährleisten.
Das Verfahren gegen die fünf politisch engagierten Jugendlichen wurde am Ende eingestellt.

 

18. November 2013

Am Abend des 18. November 2013 konnten die am Stolberger Hauptbahnhof eintreffenden Menschen beobachten, dass vor dem ehemaligen Bahnhofsgebäude erstmals seit vielen Monaten keine Bauzäune und Absperrgitter mehr aufgestellt waren. Die Außenflächen vor dem Firmensitz der Firma „EVS“ waren offenbar soweit fertiggestellt, dass man diese Flächen wieder als Teil der öfentlichen Verkehrsfläche freigeben konnte.

 

17. November 2013

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Gegen 17 Uhr bot sich auf dem Weg zum Bahnsteig an den Gleisen 1 und 2 des Stolberger Hauptbahnhofs am Treppenaufgang dieses Bild.

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Das eindrucksvolle Abendrot des 17. November 2013 währte nur kurze Zeit. Bei ungewöhnlichen Lichtverhältnissen fuhr 146 029 pünktlich um 17:00 Uhr mit dem RE10133 nach Paderborn auf Gleis 2 des Stolberger Hauptbahnhofs ein (oben und unten).
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Unter der Schlagzeile „Treinverbinding tussen Maastricht en Aken dichterbij” hat der niederländische Radiosender “L1” (Limburg Live) am 17.11.2013 gemeldet, dass Geld für die Elektrifizierung zwischen Heerlen und Herzogenrath bereitgestellt wurde. Damit wäre man nach Angaben von „L1“ auch einer durchgehenden Verbindung Aachen – Maastricht einen Schritt näher gekommen.
Über die Finanzierung des zweigleisigen Ausbaus der Strecke von Heerlen nach Herzogenrath oder die Finanzierung der auf deutscher Seite evtl. erforderlichen Ertüchtigung der Strecke zwischen Aachen Hbf und Herzogenrath enthält der Bericht keine Informationen.
Am 19. November 2013 druckten die Aachener Tageszeitungen hierzu ebenfalls eine Kurzmeldung ab.

 

16. November 2013

Für berufstätige Eisenbahnfreunde war der sonnige und bisweilen dunstige 16. November 2013 ein willkommene Gelegenheit, die Kamera mitzunehmen und das Bahngeschehen in Stolberg im noch vorhandenen Herbstlaub ausgiebig abzulichten…

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Beim Industriemuseum „Zinkhütterhof“ ist auf den Außenanlagen alles beim Alten geblieben – die ehemalige Werklok 2 der Vereinigten Glaswerke steht zusammen mit einem ehemaligen Bauzugwagen, einem Glastransportwaggon und dem Sprengwagen der Aachener Straßenbahn immer noch in einem Mitleid erregenden Zustand auf dem Gleis neben der Cockerillstraße…

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Am einstigen Gleisanschluss der „Spiegelmanufactur“ im Bereich Schnorrenfeld/Schneidmühle konnte der auffällige 643 202 auf dem Weg nach Stolberg-Altstadt im Bild festgehalten werden.

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Von der Straßenbrücke Schellerweg aus konnte 643 703 im Dunst der Mittagssonne beim Stopp am Haltepunkt Stolberg-Rathaus erspäht werden.

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In der fotogenen Doppelkurve bei der Indebrücke im Schnorrenfeld reizte das herbstliche Spiel von Licht und Schatten zu einem Foto des Euregiobahn-Triebwagens 643 221.

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Als die Mittagssonne am Rand des Propsteierwaldes noch mit dem Hochnebel kämpfte und der Dunstschleier sich langsam lichtete, entstand dieses Bild eines von Aachen kommenden und nach Stolberg Hbf einfahrenden Euregiobahn-Verbandes.

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Im dunstigen Gegenlicht bot die aus Aachen anrollende 155 040 eine herbstliche Impression, die ebenfalls gerne im Bild festgehalten wurde.

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Im dunstigen Streiflicht musste sich ebenso 120 207 mit dem komfortablen RSX-Doppelstockwagenzug fotografieren lassen (oben).  Als Pendant dazu entstand kurze Zeit später das Foto des Gegenzuges, der aus zwei Talent2-Triebwagen gebildet worden war (unten).
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Im Bereich Stolberg Gbf glänzte eine Diesellok der Rurtalbahn (V 107?) in der Herbstsonne.

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Am Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs entstand der Schnappschuss von 643 212 mit „Katzenohren“. 😉

 

 

15. November 2013

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Der RE 11370 wurde am 15.11.2013 pünktlich von 111 120 nach Aachen geschoben. Am 12.11.2013 musste der RE 11370 in dieser Zusammenstellung ausfallen. Als Ersatzzug verkehrte ein (!) Talenttriebwagen der BR 643.2 von Köln nach Aachen….

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Gegen 17 Uhr rollte die Lok V 107 der Rurtalbahn mit einem Erzzug für die Berzelius-Bleihütte aus Richtung Aachen kommend in den Stolberger Hauptbahnhof.

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Blick auf die neu gestalteten Bahnsteigflächen in der östlichen Spitze zwischen den Gleisen 43 und 26/27.

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Beim Warten auf einen Sonderzug gelang gegen 21:38 Uhr der Schnappschuss mit der COBRA-Lok 2833 alias E 186 225, die einen Leerzug mit belgischen Reisezugwaggons, die mit dem Logo für den von Köln nach Hamburg verkehrenden HKX-Zug versehen waren, in Richtung Köln durch den Stolberger Hauptbahnhof zog (oben und unten).
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Der Star des Abends war 110 469, die den Sonderzug 13942 von Brüssel nach Warschau auf der Strecke zwischen Aachen und Berlin-Lichtenberg bespannte. Der Zug sollte planmäßig schon um 21:29 Uhr den Aachener Hauptbahnhof verlassen, passierte Stolberg Hbf aber erst um 21:55 Uhr. Mit dem aus rd. 10 SNCB-Waggons gebildeten Zug fahren Demonstranten nach Warschau, um dort  anläßlich des Weltklimagipfels zu demonstrieren. Der Zug wird in der Nacht vom 17. zum 18. November 2013 auf seiner Rückfahrt voraussichtlich über Herzogenrath fahren und gegen 02:00 Uhr wieder in Aachen Hbf halten.
Was mag die Deutsche Bahn AG wohl dazu bewogen haben, die Beförderung dieses Sonderzuges auf der über 600 km langen Etappe von Aachen nach Berlin ausgerechnet der von der Firma Henschel gebauten und am 27. Mai 1966 von der Deutschen Bundesbahn  in Dienst gestellten Lok 110 469 anzuvertrauen? Mit ihren 47 Einsatzjahren gehört sie schließlich zu den ältesten E-Loks im Bestand der DB-AG…

 

14. November 2013

Wie im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union am 14. November 2013 veröffentlicht wurde, hat die EVS Euregio Verkehrsschienennetz GmbH (EVS) am 28. Oktober 2013 der Firma Siemens AG in Essen den Zuschlag erteilt, den Abschnitt Eschweiler-St. Jöris bis Alsdorf-Begau mit modernen Bahnübergangssicherungsanlagen (BÜSA) auszurüsten. Der Auftragswert beläuft sich danach auf 842.724,97 €.
Die Leistung beinhaltet die Neuerrichtung einer BÜSA für die Bahnübergänge Bahn-km 7,773  sowie  8,658 und 9.123.  Der Bahnübergang beim km 9,525 soll signaltechnisch angepasst werden.  Es sind u.a. Leistungen zu erbringen in den Bereichen Tiefbau (inkl. Kabelanlagenbau) und Signaltechnik (BÜSA sowie begleitende Ausrüstungstechnik für die Strecke). Die BÜSA für den Bahnübergang km 9,123 ist mit der Lichtsignalanlage Aachener Straße L136 / Pestalozzistraße in Abhängigkeit zu bringen.
Für die Auftragsausführung war in der Ausschreibung der Beginn ab dem 7.10.2013 und der Abschluss bis zum Abschluss 1.8.2014 genannt worden.

 

12. November 2013

Am Vormittag des 12. November 2013 gegen 11:30 Uhr wurde am Schnorrenfeld, nahe des Haltepunktes Stolberg-Schneidmühle, eine Frau von einem in Richtung Stolberg-Altstadt fahrenden Euregiobahn-Triebwagen erfasst und schwer verletzt. Nach Angaben aus dem Pressebericht muss von einem Suizidversuch ausgegangen werden. Weitere Informationen enthält der Pressebericht „Frau von Euregiobahn erfasst„.

 

11. November 2013

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Zum Auftakt der Karnevalssession 2013/2014 hatte sich DB Regio NRW etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Für Abo-Kunden wurde in Köln ein einzigartiges und fetziges Konzert der Kölner Kultband „Höhner“ angeboten.  Frau Sara Graf-Heinzen von DB Regio führte professionell durch das Programm und konnte am Ende der Veranstaltung sicher sein, dass alle Besucher restlos begeistert waren.

 

10. November 2013

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294 801 und 294 758 verbrachten die Wochenendruhe auf dem Stolberger Hauptbahnhof.

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Vom Indetalviadukt zwischen Stolberg Hbf und Eschweiler Hbf wurde am 10. November 2013 dieser Schnappschuss mit den zur Verschrottung bestimmten Loks 110 457 und 110 432 (hinten) aufgenommen (oben). Auf dem Nebengleis befanden sich die Reste einer anderen Lok, vermutlich von einer der zuletzt verschrotteten 3 Dieselloks der BR V 90 (unten).
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Wegen Oberleitungsarbeiten war am Sonntag bis gegen 12:15 Uhr die Strecke zwischen Aachen Hbf und Aachen-West gesperrt. Aus diesem Grund musste die Crossrail-Lok 185 599 mit ihrem Zug über 90 Minuten lang in Eschweiler Hbf auf Gleis 4 warten (oben), bis sie nach der Aufhebung der Streckensperrung ihre Fahrt fortsetzen konnte. Gegen 12:25 Uhr passierte sie den Stolberger Hauptbahnhof (unten).
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Vorher konnte man auf dem Stolberger Hauptbahnhof gegen 11:49 Uhr die Durchfahrt eines ICE3 von Brüssel nach Frankfurt/M.  beobachten.

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Das Umfeld des Stolberger Hauptbahnhofs ist von zunehmender Verwahrlosung geprägt und bietet ankommenden Gästen der Stadt sogleich einen ungeschminkten Vorgeschmack auf das, was sie auch in anderen Teilen des Stadtgebietes erwartet. Auf den Bürgersteigen müssen sich die Fußgänger derzeit beispielsweise über glitsches Laub bewegen.  Überall wuchern die Büsche und Sträucher wild auf die Verkehrsflächen und verengen die begehbaren Reste der Bürgersteige. Auf dem großen Pendlerparkplatz laufen die Autofahrer auf vielen Parkflächen Gefahr, sich ihre Fahrzeuge am wilden Gestrüpp zu zerkratzen. Der Wildwuchs führt deshalb zum spürbaren Wegfall von kostbarem Parkraum. Der herumliegende Abfall trägt ebenso zum schlechten Eindruck des Bahnhofsumfeldes bei.

 

09. November 2013

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Die Gestaltung des Eingangsbereiches vor dem ehemaligen Empfangsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs hat weitere Fortschritte gemacht. Vom Stand der Arbeiten zeugen die beiden Fotos oben und unten. Auf der Vennbahnseite sind die Asphaltierungsarbeiten abgeschlossen, in wenigen Tagen werden dort auch die Parkmarkierungen noch aufgetragen.
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Der Bahnhof Eschweiler-Aue gehört mittlerweile zu den wenigen Bahnhöfen der Region, die noch einen nennenswerten Güterverkehr aufweisen und auch das Flair eines traditionellen Güterbahnhofs bewahrt haben. Zusätzlich verkehren dort in dichter Folge die Triebwagen der Euregiobahn. Für den Eisenbahnfreund Anlass genug, dort hin und wieder einmal vorbeizuschauen:

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Von blankgefahrenen Güterverkehrsgleisen des Bf. Eschweiler-Aue geht der Blick in Richtung Inde auf einen in Richtung Stolberg vorüberfahrenden, unerkannt gebliebenen  Triebwagen der Baureihe 643.2.

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Die ungewohnte Konstruktion von Andreaskreuz und Ampel, die es am Gleisanschluss der Firma Steil gibt, bot ein willkommenes Motiv für das Foto eines anderen vorüberfahrenden Euregiobahntriebwagens.

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Ein Blick durch einen Spalt im Zaun ermöglichte dieses Bild von den Oldtimerloks 110 432 und 110 457, die hier verschrottet werden sollen.

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Einige Meter weiter öffnet sich der Blick auf den Indeviadukt, der „oben und unten“ mit Eisenbahn aufwarten kann. Obwohl der Zugverkehr durch den vom Straßenverkehr, dem Schrottplatz und der Inde erzeugten permanenten Lärm nur schwer zu verfolgen ist, gelang gegen 13:25 Uhr dennoch der Schnappschuss von einer Überführungsfahrt mit drei E-Loks der BR 111, die in Richtung Köln unterwegs waren.

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Durch das Schließen der Schranke am nahegelegenen Bahnübergang  kündigen sich die Züge auf der Talbahnstrecke dem Fotografen rechtzeitig an. Gegen 13:43 Uhr war es 643 209, der auf dem Weg nach Stolberg den Indetalviadukt unterquerte.

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Gegen 13:50 passierte 643 215/715 nach Langerwehe den Bahnhof Eschweiler-Aue. Links und rechts vom Durchfahrtgleis zweigen die Gleisanschlüsse zu den umliegenden Industriebetrieben ab. Im Hintergrund grüßt der Stolberger Sender.

 

07. November 2013

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Wer mit dem Auto zum Stolberger Hauptbahnhof fährt, der muss sich schon seit langer Zeit mit gewaltigen Schlaglöchern im Bereich der Einmündung der Probsteistraße plagen. Neuerdings hält die Stadt Stolberg auch für Fußgänger Erschwernisse parat: Wer auf dem Bürgersteig der Rhenaniastraße unterwegs ist, trifft dort auf knöcheltiefe  Wasserflächen, die es erzwingen, auf die Straße auszuweichen.

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Stolberg Hauptbahnhof im Regen: Die Fahrgäste sind den Unbillen des Novemberwetters weitgehend schutzlos ausgeliefert. Auch wenn diese Station das Wort „Hauptbahnhof“ im Namen trägt, wird sie den Erwartungen, die man gemeinhin mit einem Hauptbahnhof verbindet, in keiner Weise gerecht…

 

06. November 2013

Der November hatte bislang überwiegend ein nass-kaltes Herbstwetter mit viel Regen zu bieten. Auch wenn noch kein Schnee gefallen ist, so ist der Bahnbetrieb in Stolberg dennoch schon von einigen Verspätungen und Zugausfällen betroffen.
Von Pascal H. erreichte mich folgender Erlebnisbericht: „Am gestrigen Mittwoch (5.11.) kam es zu einem Ausfall der Stichfahrt der Euregiobahn Richtung Stolgberg-Altstadt. Betroffen war die RB 11967 mit dem Triebwagen 643 217. Der Zug kam meines Wissens nach pünktlich am Stolberger Hauptbahnhof an und der Zugteil in Richtung Eschweiler konnte die Fahrt problemlos fortsetzen. Jedenfalls kam dieser im schon fast gewohnten Zeitpunkt durch den Güterbahnhof gefahren. Als ich am Mittelbahnsteig ausgestiegen bin, fiel mir sofort der noch auf Gleis 43 stehende Triebwagen Richtung Solberg-Altstadt auf. Es war allerdings am Bahnsteig nicht mehr möglich, diesen Zugteil noch zu betreten, da die Türen bereits verriegelt waren. Während der Triebwagenführer energisch versuchte, den Zug in Bewegung zu setzen, heulte der Motor mehrmals mit recht ungesundem Klang auf und gegen 13:20 Uhr konnte der Triebwagen dann langsam von Gleis 43 in den Güterbahnhof weiterrollen. Von außen war vorher nur zu erkennen, dass die Fahrgäste beim Zugführer anfragen gingen, warum es denn nicht weitergehen würde.
Nach einem längeren Aufenthalt im Güterbahnhof erreichte der Zug gegen 13:33 Gleis 27, wo die Fahrt dann auch enden sollte. Sämtliche Fahrgäste sollten den Zug verlassen und manchen sah man erstaunlich gut an, dass sie keine Ahnung hatten, wie es jetzt weitergehen sollte. Ein kleiner Teil der Fahrgäste bewegte sich zurück zu Gleis 43, um auf den nächsten Zug zu warten, während ein anderer Teil an der Bushaltestelle wartete.
Der Triebwagen selber fuhr gegen 13:39 Uhr wieder zurück in den Güterbahnhof und wartete dort auf die Kupplung mit dem aus Richtung Eschweiler kommenden Zugteil. Nach erfolgreicher Vereinigung der Zugteile konnte der Zug plötzlich problemlos weiterfahren, was bei einigen Fahrgästen, welche die gesamte Prozedur mit angesehen haben, in der Euregiobahn nach Stolberg-Altstadt für ziemliches Stirnrunzeln.“

Ein besonderes Erlebnis hatten auch die Fahrgäste, die um 17:15 Uhr vom Kölner Hauptbahnhof aus mit dem RE 10130 (RE1) in Richtung Stolberg und Aachen fahren wollten. Nachdem für diesen Zug zuerst gegen 17:05 Uhr nur 5 und gegen 17:10 Uhr dann schon 10 Minuten Verspätung gemeldet wurden, informierte man die wartenden Fahrgäste gegen 17:18 Uhr, dass dieser Zug nun 35 Minuten Verspätung hätte. Wer daraufhin den Bahnsteig verließ, um im Bereich des Kölner Hauptbahnhofs bspw. im dortigen Einkaufsbereich „Colonaden“ zu bummeln und evtl. auch ersatzweise den um 17:47 Uhr abfahrenden RE9-Zug zu benutzen, der verpasste, dass gegen 17:25 Uhr die Verspätung nunmehr mit „nur noch“ 20 Minuten gemeldet wurde.  Tatsächlich verließ der RE 10130 an diesem Tag gegen 17:35 Uhr den Kölner Hauptbahnhof. Die DB-Kunden konnten die Erfahrung davontragen, dass bei der chaotischen DB-AG noch nicht einmal auf Verspätungsmeldungen Verlass ist 😉

 

05. November 2013

Aus Eschweiler wird gemeldet, dass auf dem Schrottplatzgelände Theo Steil in Eschweiler-Aue die Loks 110 457-9 und 110 432-2 neu eingetroffen sind und derzeit auf ihre Verschrottung warten (=> Kommentare).

Wie die „Aachener Nachrichten“ in ihrer Ausgabe vom 05. November 2013 unter der Überschrift „Die Bahn spielt Wintereinbruch“ berichteten, hat die Deutsche Bahn AG am 04. November 2013 an 33 Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen die Funktionsfähigkeit ihres Winterdienstes erprobt und einen Wintereinbruch simuliert. In der heimischen Umgebung sollen u.a. die Bahnhöfe Herzogenrath und Langerwehe zu den Übungsstellen gehört haben. In einer Zentrale in Essen koordinierten vier Bahnmitarbeiter die Streu- und Räumarbeiten. Am Ende des Tages sprach die Deutsche Bahn AG von einer erfolgreichen Übung. Es wurde erklärt, die Deutsche Bahn AG sei für den Winter gerüstet.
Warten wir es ab…… 😉

 

04. November 2013

Unter der Schlagzeile „Netz aus Kaisers Zeiten“ berichteten die Stolberger Tageszeitungen am 04. November 2013 über die medienwirksam verbreiteten Forderungen des Bahnchefs Grube nach mehr Geld vom Bund für das Schienennetz der Deutschen Bahn AG. Nach den dort wiedergegebenen Äußerungen von Rüdiger Grube sei die Sanierung des von alten Gleiskörpern und marode Weichen gezeichneten Schienennetzes eine Mammutaufgabe. Für die anstehenden Milliardeninvestitionen will Bahn-Chef Grube nun den Bund in die Pflicht nehmen und droht dabei vorsichtshalber schon nachlassende Qualität oder Streckenschließungen an.
Der Chef der Deutschen Bahn Rüdiger Grube hat offenbar eine dramatische Unterfinanzierung und einen Investitionsstau bei Gleisen, Weichen und Stellwerken von über 30 Milliarden Euro festgestellt. Bis 2020 soll sich der Rückstand auf bis zu 50 Milliarden Euro entwickeln, wenn der Bund der privatisierten Deutschen Bahn AG nicht zusätzliches Geld zur Verfügung stelle. Weiter heißt es in dem Pressebericht „Nach Grubes Überzeugung ist eine Erhöhung der Investitionen in das Bestandsnetz von derzeit rund drei Milliarden Euro auf über vier Milliarden Euro notwendig. Selbst dann reden wir über eine Aufgabe, die uns mindestens eine Generation lang beschäftigen wird. Bei der Mobilisierung der zusätzlichen Gelder müsse der Bund mit ran“. „Zwar wolle sich die Bahn auch künftig an der Pflege des Netzes beteiligen. Klar sei aber auch: „Weil die Schiene jahrzehntelang vernachlässigt wurde, können wir es allein nicht schaffen.““
Die medienwirksame Klage des Bahnchefs gipfelt schließlich in den Worten „In Zukunft will Grube die Mittel für die Bahn auch gezielter ausgeben. “ (Hatte er das bisher nicht??) Der Grundsatz muss lauten: Das Bestandsnetz hat Vorrang vor dem Aus- und Neubau.“ Das knappe Geld solle dort ausgegeben werden, wo es am meisten für das Gesamtnetz bringe.“

Eisenbahnfreunde mit etwas Erinnerungsvermögen werden sich nachdenklich am Kopf kratzen. War die Deutsche Bahn AG nach der Bahnreform anno 1994 nicht schuldenfrei gestartet? Hieß es nicht immer „privat geht vor Staat“? Wer hat denn nun die Bahn seit 1994 so sehr vernachlässigt, dass sie heute so marode zu sein scheint? Wenn es um die Finanzierung von Stuttgart 21 geht, ist die Finanzierung dieses milliardenschweren Solitär-Projektes seitens der Deutschen Bahn AG nicht wirklich in Frage gestellt worden – und jetzt das? Es klingt wie das alte Lied „Gewinne privatiseren und Kostenbelastungen auf den Steuerzahler abwälzen“.
Für die in der Region anstehenden Projekte, etwa die Sanierung des Mittelbahnsteiges und den Bau einer Fußgängerbrücke am Stolberger Hauptbahnhof oder den Ausbau der Strecke Aachen – Düren („drittes Gleis“) lassen die Äußerungen des Bahnchefs jedenfalls wenig Gutes erahnen.

 

Unter den regionalen Meldungen der Tageszeitungen vom 04. November 2013 findet sich ferner der Hinweis, dass sich Bahnreisende zwischen dem 04. und dem 13. November sowie am 23. und 24. und am 30. November 2013 wegen Bauarbeiten auf der Strecke Aachen – Mönchengladbach auf Zugausfälle beim RE4 und der RB 33 einstellen müssen. Wie immer in solchen Situationen wird der Blick auf  www.bahn.de/bauarbeiten  empfohlen.

 

03. November 2013

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Am Bahnübergang Münsterbachstraße wurde gegen 11:50 der von Stolberg Hbf nach Stolberg-Altstadt fahrende 643 717 fotografiert. Links vom Triebwagen kann man die Reste des ehemaligen Gleisanschlusses der Schrottverwertungsfirma „Thomas KG“ erkennen.

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Gegen 11:55 Uhr passierte der ICE von Brüssel nach Frankfurt/Main den Stolberger Hauptbahnhof. Vom westlichen Ende des Bahnsteiges an den Gleisen 43/44 entstand dabei dieses Foto.

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Um 17:03 Uhr konnte man den nach Paderborn fahrenden RE1-Zug in umgekehrter Reihung und mit der schiebenden 146 022 auf Gleis 2 des Stolberger Hauptbahnhofs fotografieren.

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Von der Camp-Astrid-Brücke aus bot sich gegen 17:30 Uhr, als der RE9 nach Siegen den Stolberger Hauptbahnhof passierte, diese Abendstimmung.

 

02. November 2013

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Zugbegegnung im Nieselregen, aufgenommen gegen 12:45 Uhr auf dem Stolberger Hauptbahnhof.

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Zugbegegnung bei Nacht: Gegen 20:45 Uhr begegnete der in Richtung Köln fahrende Thalyszug 4345 auf dem Stolberger Hauptbahnhof einem unerkannt gebliebenen Euregiobahntriebwagen.

 

01. November 2013

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Eisenbahner müssen auch an Feiertagen arbeiten, denn Züge fahren immer – zumindest auf Hauptstrecken. Auf dem Stolberger Hauptbahnhof konnte man zu Allerheiligen beispielsweise die SBB-Cargo-Lok  482 002 beobachten, die mit einem Güterzug in Richtung Köln unterwegs war.

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Die Asphaltierungsarbeiten rund um das ehemalige Empfangsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs sind noch nicht abgeschlossen. Am Feiertag und über das Wochenende bot sich deshalb die Möglichkeit, den Bahnbetrieb wieder im Baustellenambiente abzulichten (oben und unten).
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Auf der Vennbahnseite des ehemaligen Bahnhofsgebäudes ist der neue Asphalt schon aufgetragen. Hier werden demnächst wieder Parkplätze für die Beschäftigten der EVS und die DB-AG-Eisenbahner vom Stellwerk „Sf“ bereitstehen.

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Die alltägliche Perspektive vom Ostende des Hausbahnsteiges aus wird derzeit durch einen farblich ansprechenden Bauzaun bereichert. Die mit einem Kesselwagenzug aus Richtung Köln durch den Stolberger Hauptbahnhof fahrende 185 074 wurde dort auch bei usseligem Feiertagswetter in den Fokus genommen.

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Im Regionalzugverkehr war leider wieder eine größere Zahl von Verspätungen zu verzeichnen. Auch 111 009 erreichte den Stolberger Hauptbahnhof mit ihrem RE9-Zug rund 10 Minuten hinter der fahrplanmäßig vorgesehenen Zeit – wegen verspäteter Bereitstellung.

5 Gedanken zu „Fototagebuch 11/2013“

  1. Sehr geehrter Herr Keller,
    da es mir Züge auch sehr angetan haben wollte ich ihnen mitteilen das die Baureihen 110 457-9 und 110 432-2 derzeit leider auf dem Schrottplatzgelände Theo Steil in Eschweiler-Aue auf ihre Verschrottung warten.

    1. Sehr geehrter Herr Zittel,

      vielen Dank für Ihren aktuellen Hinweis.

      Als Pendler in Richtung Köln komme ich zwar täglich über den Indeviadukt, aber zu meinen Fahrzeiten ist es leider dunkel und die Beobachtung damit nahezu unmöglich. Umso wertvoller sind für mich Informationen über den aktuellen Bahnbetrieb, die – wie jetzt von Ihnen – von Eisenbahnfreunden aus der region beigesteuert werden. Solche Infos gebe ich hier gerne weiter, sie tragen stets dazu bei, dass http://www.eisenbahn-stolberg.de eine aktuelle Informationsquelle sein kann.

      Mit vielen Grüßen und bestem Dank

      Roland Keller

  2. Hallo,
    leider macht die DB gerade echt nix gut! Der RE1 ist täglich mit gut 30 Minuten verspätet und selbst einen Anschluss in Aachen lässt man nicht warten. Und wie gesagt, fast täglich. Sonst sind es IMMER 10 Minuten Verspätung aus Richtung Köln… Schade eigentlich.
    Das mit der Euregiobahn ist ja was anders, die eine kann die andere ja mitschleppen… 😀

    MfG Daniel

  3. Hallo,Herr Keller
    Ich möchte sie darauf hinweisen das grade auf dem Stolberger Gbf zwei mit Grafiti vollgeschmierte Br 140 wahrscheinlich auf die Verschrotttung beim Theo Steil und auf ihre Abhohlung warten.

    1. Und heute (4.12.13/13:30 Uhr) vor den Toren des Schrottplatzes warten.
      Und das heute gegen 13 Uhr ein mir Unbekannter Blauer Elektro Triebzug auf dem Stolberger Gbf stand.

      MfG
      Manfred Zittel

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