Fototagebuch 4/2013

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im April 2013.

(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats März 2013)

Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.

 

 

30. April 2013

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Zwischen dem ehemaligen Empfangsgebäude und dem Gleis 43 ist der neue Bodenbelag weitgehend verlegt. Am östlichen Ende des Bahnsteiges wurde ein neues, beleuchtetes  Bahnhofsnamensschild aufgestellt (unten).
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Gegen 18:40 Uhr verließ die V 104 der Rurtalbahn den Stolberger Hauptbahnhof in Richtung Bf. Stolberg-Altstadt. Beim Bahnübergang Münsterbachstraße begegnete sie dem Fotografen… (oben und unten).
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Der letzte RE9-Zug nach Aachen, der Stolberg Hbf gegen 21:30 Uhr erreicht, fällt durch seine nostalgische Zugbildung etwas aus dem Rahmen. Am 30. April 2013 war die betagte 110 401 eingeteilt, diese Zugleistung zu erbringen (oben und unten).
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Mit dem Pressebericht „Als es noch auf Schienen von Düren nach Nörvenich ging“ erinnert die Aachener Zeitung an die Einstellung des Schienenpersonenverkehrs der Dürener Kreisbahn zwischen der Dürener Innenstadt und der Gemeinde Nörvenich am 30. April 1963.
Die Dürener Kreisbahn ist nicht erst durch die Übernahme der ehemaligen Bundesbahnstrecken von Düren nach Heimbach und von Düren nach Jülich und Linnich auf der Schiene aktiv. Sie hat eine wesentlich längere Tradition als Schienenverkehrsunternehmen und betrieb rund um Düren einstmals ein Netz, das bis in die Umgegend von Zülpich reichte.

29. April 2013

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Während man bei unseren niederländischen Nachbarn dem für den 30. April 2013 angesetzten Wechsel im Königshaus entgegenfiebert, hat man sich in Stolberg auch eine „Maxima“ auf den Bahnhof geholt.  😉
Gegen 18:15 Uhr konnte auf Gleis 44 die Lok 264 011 der Firma Wiebe angetroffen werden. Das obere Foto zeigt eine Begegnung mit 643 207, der als RB 20 in Richtung Langerwehe unterwegs war.
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Unter der Überschrift „Erste Kohlezüge rollen über die verlegte Hambachbahnstrecke“ berichteten die regionalen Tageszeitungen über die aktuelle Situation auf der neu gebauten Werksbahnstrecke für die Erschließung des Braunkohletagebaus „Hambach II“. Wie dort zu lesen ist, wird die neugebaute Eisenbahnstrecke seit dem 29. April 2013 benutzt. Die im 20-Minuten-Takt zwischen dem Tagebau und den Kraftwerken im Rhein-Erft-Kreis verkehrenden Kohlezügesollen nun schrittweise auf die Neubaustrecke verlagert werden.  Bis zum Herbst werden die leeren Züge noch über die alte Bahnstrecke in Richtung Tagebau Hambach fahren.

 

 

28. April 2013

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Im ehemaligen Rangierbezirk V war die Lok 205 des EVU LOCON anzutreffen, die schon seit längerer Zeit zu den Stammgästen auf dem Stolberger Hauptbahnhof zählt.

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Die beim Umbau des Empfangsgebäudes geschaffene neue öffentliche Toilettenanlage ist immer noch nicht allgemein zugänglich. Zur kurzfristigen Entlastung der Situation wurde an diesem Wochenende  auf andere Weise eine der Allgemeinheit zugängliche Toilette  organisiert….  😉

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643 210 als RB 20 auf dem Weg nach Stolberg-Altstadt. Im Hintergrund grüßt die in Münsterbusch gelegene katholische Pfarrkirche „Herz Jesu“.

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Die um 12:00 Uhr und um 19:00 Uhr in Richtung Köln fahrenden RE1-Züge waren nicht mit Loks der BR 146, sondern abweichend mit der Lok 111 096 bespannt. Zusätzlich war auch der um 18:57 Uhr in Richtung Aachen fahrende RE1-Zug mit 111 013 bespannt.

 

27. April 2013

Endlich Frühling…….

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Wer auf der Rhenaniastraße in Richtung Stolberg Hauptbahnhof fährt und in Höhe der ehemaligen Fabrik „feuerfeste Produkte Peters“ nicht auf die gewaltigen Schlaglöcher achtet, der kann in diesen Tagen ein frühlingshaftes Bild mit blühenden Bäumen am Südhang des Propsteierwaldes erblicken.

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Auch der Gustav-Wassilkowitsch-Platz, der den Abschluss der Rhenaniastraße bildet, zeigt sich im Frühlingskleid.

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Nach der langen Winterpause werden die Abschlussarbeiten rund um das Empfangsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs offenbar fortgesetzt. Zwischen dem Gebäude und dem Bahnsteig am Gleis 43 wurde mit dem Verlegen des Bodenbelags begonnen.

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Auch der alltägliche Anblick von einfahrenden Regionalexpresszügen bekommt durch die Baumblüte neue Reize. Hier wurde 146 031 vor einem RE1-Zug im Bild festgehalten.

26. April 2013

Mit der Überschrift „Kali-Halde: Pilotanlage wird nächstes Jahr gebaut“  berichteten die Stolberger Tageszeitungen am 26. April 2013 über die anstehende nächste Sanierungsphase der bis zu 38 Meter hohen Halde der ehemaligen „KALI-Chemie“ in Stolberg-Atsch.
Bei dieser südlich an den ehemaligen Rangierbezirk V des Stolberger Hauptbahnhofs angrenzenden Altlast wurden von ~ 1852 bis 1944 alle Abfallstoffe und Rückstände, insbesondere Calciumsulfid aus der Produktion von Soda und diversen anderen Chemikalien ungeordnet aufgeschüttet. Durch das Niederschlagswasser werden vor allem unterschiedliche Salze aus dem rund 2,6 Millionen Kubikmeter umfassenden Haldenkörper ausgespült, und Schwefelwasserstoffgas sorgt für die bekannte entsprechende Geruchsbelästigung. Nach der Fertigstellung der rd. 4,5 Mio. € teuren Pilotanlage sollen Inde und Saubach deutlich sauberer werden.

 

25. April 2013

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Morgens gegen 6 Uhr konnten die Berufspendler die Begegnung der Lok 185 313, die den Übergabezug aus Köln befördert hatte und zu weiteren Einsätzen nach Aachen-West fahren wollte, mit der Lok 146 004 vor dem RE1 nach Hamm beobachten.

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Im roten DB-Einerlei sprang 120 160 bei der Vorbeifahrt am Kölner Betriebsbahnhof ins Auge. Die Lok war dort mit einem Messzug zur Fahrwegmessung im Einsatz und wird in diesem Rahmen möglicherweise auch in Stolberg einmal zu sehen sein  (oben und unten).
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Bei der Firma Steil in Eschweiler-Aue hat die Zerlegung der Loks 143 817  und 143 105, soweit äußerlich erkennbar, nur wenige Fortschritte gemacht. Beide Loks machen noch immer einen relativ intakten Eindruck.

Gegen 19 Uhr waren auf dem Stolberger Hauptbahnhof u.a. eine ehemalige Bundesbahn-V 100 der Firma LOCON und ein vom Bombardier-Standort Aachen fertiggestellter S-Bahn-Triebwagen der BR 430 zu beobachten.

Unter der Titelzeile „Fahrradbus steuert zusätzlich die Vennbahnroute an“ berichten die regionalen Tageszeitungen über den diesjährigen Start der saisonalen Bus- und Bahnverbindungen rund um den Nationalpark Eifel. Alle Fahrpläne und Informationen sowie die Broschüren sind unter www.avv.de/eifel zu finden bzw. als Download verfügbar.

 

24. April 2013

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Einen schattigen Abstellplatz hatte sich das Personal der EBM-Lok 202 330 am Abend des 24. April gesucht, als sie vor einem Baumaschinentransport auf die Ausfahrt wartete.

23. April 2013

Die DB-AG hat am Morgen des 23. April wieder einmal Hunderten von Berufspendlern durch ihre schlampige Betriebsführung mindestens 50 Minuten Verdienstausfall beschert. Das Ausmaß anderen Schäden, von denen bspw. Schüler betroffen waren, die an diesem Morgen wichtige Abiturklausuren zu schreiben hatten, oder Fluggäste, die trotz sorgfältiger und vorsichtiger Reiseplanung um das rechtzeitige Erreichen der Fluges bangen mussten, können wahrscheinlich nur die Betroffenen beurteilen. Wie man an der Regelmäßigkeit solcher Vorkommnisse deutlich erkennen kann, scheint es die Verantwortlichen bei der DB-AG offenbar gar nicht zu interessieren.

Auf dem Bahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs (und auf den nachfolgenden Bahnhöfen wird es ähnlich zugegangen sein…) bekamen die rd. 50 Menschen, die auf den um 6:00 Uhr abfahrenden RE 10111 in Richtung Köln und Hamm warteten, zunächst gegen 6:04 Uhr die Information zu hören, die Abfahrt verspäte sich wegen einer Türstörung um 5 Minuten. Gegen 6:15 Uhr lautete die Information, der RE 10111 sei wegen einer Türstörung in Aachen-Rothe Erde liegengeblieben und die nächste Fahrmöglichkeit nach Köln ergebe sich mit dem um 6:27 Uhr verkehrenden RE 10903 nach Siegen. Die zu dieser Zeit üblicherweise in Stolberg Hbf eintreffende Euregiobahn RB 11903/11953 nach Düren/Stolberg-Altstadt blieb zunächst ebenso aus. Als die Euregiobahn dann gegen 7:25 Uhr eintraf, verkündete die Lautsprecherstimme, die Fahrt der RB 11953 nach Stolberg-Altstadt falle aus. Für den RE 10903 wurde nun ebenfalls eine Verspätung von 15 Minuten angekündigt. Gegen 6:34 Uhr fuhr der RE 10903 dann aber schon in Stolberg Hbf ein – natürlich bereits gut gefüllt. Bis Köln Hbf entwickelte sich in diesem RE9-Zug erwartungsgemäß ein ziemliches Gedränge. Nachdem der RE 10903 seine Verspätung noch auf 13 Minuten gesteigert hatte und erst um 7:25 Uhr in Köln Hbf eintraf, waren natürlich auch die planmäßigen Anschlüsse dieser Zugfahrt nicht mehr erreichbar. Alles in allem – wieder einmal – eine superstarke Leistung der DB-AG!

Die DB-AG hält es übrigens für vollkommen angemessen, Inhaber von Zeitkarten für derartige Zumutungen mit einem pauschalen Ersatz von sage und schreibe 3 € abzuspeisen! Die Bahnkunden auf der Linie Köln – Aachen hätten aber ohnehin gewiss mehr davon, wenn man das unfähige, für diese liderliche und mangelhafte Betriebsabwicklung verantwortliche Personal durch fähige Eisenbahner ersetzen würde.

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Auch eine Form von „corporate idendity“ – der vergammelte äußere Eindruck, den 643 201 am Morgen des 23. April 2013 hinterließ, entspricht dem Bild, das die auf dem kalten Bahnsteig auf verspätete Züge wartenden Fahrgäste von der gesamten DB-AG haben…

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„Wäre es evtl. ratsamer, mit der Euregiobahn bis Düren zu fahren und von dort auf die S-Bahn nach Köln umzusteigen??“ – Pendlerfrust am frühen Morgen des 23. April 2013.

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Aus der Ferne sah es zunächst so aus, als würden Rauchschwaden von einem Brand in den Ruinen des „Camp Astrid“ auf den Stolberger Hauptbahnhof herüberwehen. Aus der Nähe betrachtet war es nur das Entladen von Bahnschotter aus einem Baustoffzug… (oben und unten).
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22. April 2013

Seit dem 22. April 2013 gibt es wieder einen Thalys-Zug mit einem besonderen Design.  Der Zug soll Touristen zu einem Besuch der Stadt Amsterdam anregen und ist mit ausgewählten niederländischen Motiven wie bspw. 400 Jahre Grachten, die Eröffnung des „Rijksmuseums“, das 125-jährige Jubiläum der Amsterdamer Konzerthalle, das Van Gogh-Museum und natürlich dem anstehenden  Wechsel im niederländischen Königshaus versehen.
Dieser Thalys-Zug soll vorrangig zwischen Paris und Amsterdam eingesetzt werden. Je nach Umlaufplan der Thalyszüge sind aber auch Einsätze in Richtung Köln nicht auszuschließen.

Anlässlich des Thronwechsels hat die niederländische Eisenbahn (NS) außerdem einen Triebwagenzug in „Oranje“ beklebt, der ab dem 25. April 2013 durch die Niederlande fahren soll. Mit etwas Glück kann man diesen Zug auch in Maastricht oder Heerlen sehen.

Auf dem Stolberger Hauptbahnhof konnte wieder ein von der Firma Bombardier am Standort Aachen fertiggestellter S-Bahn-Triebzug der BR 430 beobachtet werden, der auf seinen Weitertransport nach Stuttgart wartete.

 

21. April 2013

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Zur Mittagszeit war im ehemaligen Bezirk V die Lok 212 309 des Verkehrsunternehmens des Eisenbahnmuseums Darmstadt abgestellt.

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Wie sich bei näherer Betrachtung zeigt, ist dieser Abstellplatz nicht zu empfehlen. Die Ausdünstungen des aggressiven, schwefelhaltigen Wassers des unterhalb vorbeifließenden Saubaches haben nämlich das Brückengeländer massiv angegriffen und dort im Laufe der Zeit zu schwersten Korrosionsschäden geführt (oben und unten).
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Im Laufe des Nachmittags wurde auch die EBM-Lok 202 330 auf dem Stolberger Hauptbahnhof im Bereich des ehemaligen Bezirks V  abgestellt.

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Auch am Abend des 21. April 2013 wurden die Reisenden auf der Strecke Köln – Aachen wieder von erheblichen Verspätungen betroffen. Gegen 19:30 Uhr begegnete  442 754 als RE9-Zug von Aachen nach Siegen auf dem Stolberger Hauptbahnhof der Lok 146 004, die einen rd. 30 Minuten verspäteten RE1-Zug nach Aachen schob.

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Wenig später ergab sich noch dieser Schnappschuss von einer Überführungsfahrt, bei der die Lok 146 019 eine unerkannt gebliebene Lok der BR 111 (Mitte) und die Lok 111 128  (rechts) nach Aachen schleppte.

 

20. April 2013

Am Samstag, dem 20. April 2013, findet eine Tagesfahrt von Aachen nach Weimar mit dem AKE-RHEINGOLD statt. Der Sonderzug wird auch um 05:13 Uhr (Hinfahrt) und um 23:37 Uhr (Rückfahrt) in Stolberg Hbf anhalten. Bei dieser Tagesfahrt wird der Sonderzug mit Aussichts-, Bar- und Speisewagen gebildet. Mit welcher Lok der Sonderzug bespannt sein wird, war bislang noch nicht zu erfahren.

 

19. April 2013

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Gegen 16:40 Uhr konnte man auf dem Stolberger Hauptbahnhof eine „Gravita 10 BB“, die designierte Nachfolgerin der Loks der BR 294, antreffen. Die“ Gravita“ 261 107 war zusammen mit der 294 669 nach Stolberg gekommen und fuhr nach dem Abkuppeln der 294 669 rund 20 Minuten später in Richtung Köln weiter (oben und unten).
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261 107 vor der Ausfahrt in Richtung Köln nahe des ehemaligen Stellwerks „Sr“.

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Neben der „Gravita“ war auch die zur Bespannung des Übergabezuges nach Köln eingesetzte COBRA-Lok 2841 ungewöhnlich. Üblicherweise wird diese Leistung mit Loks von DB Schenker Rail gefahren.

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Mit einem Schotterzug rollte gegen 16:50 Uhr die Lok 212 309 der Firma „EBM“ in Stolberg Hbf ein. Im Hintergrund sind u.a. 294 669 und 294 719 zu erkennen.

 

18. April 2013

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Gegen 18:30 Uhr konnte die Lok 208 der Firma LOCON, hinter der sich die ehemalige DB-Lok 212 357 verbirgt, auf der Ostseite des Stolberger Hauptbahnhofs gesichtet werden.

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Am Abend dieses Tages bot sich den Reisenden auf dem Stolberger Hauptbahnhof ein gänzlicher neuer Eindruck:  das Bahnsteiggleis 44 war (erstmals?) zum Abstellen von 5 unbeladenen Containertragwagen der Rurtalbahn genutzt worden (oben, mit Lok 294 719, und unten).
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17. April 2013

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Bei den beiden neuen zur Zerlegung bei der Firma Steil in Eschweiler-Aue angelieferten Loks handelt es sich um 143 817 (vorne) und 143 105, die beide zuletzt im Raum Stuttgart im Einsatz waren.

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Im Kölner Hauptbahnhof herrschte am späten Nachmittag wieder einmal lebhafter Betrieb mit Verspätungen bei vielen Zügen. Auch der RE 10924 nach Aachen verließ Köln Hbf mit leichter Verspätung erst gegen 17:52 Uhr. Bis zum Halt in Stolberg Hbf hatte der Triebwagenführer mit seinem Talent2-Doppelzug die Verspätung fast wieder aufgeholt.

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Der RE 10927, der von Stolberg Hbf um 18:27 Uhr nach Köln abfahren sollte, traf erst nach der Euregiobahn in Stolberg Hbf ein. Die Begegnung von Zügen der Bauarten Talent1 und Talent2 ist bei planmäßigem Zugverkehr in Stolberg Hbf nicht zu sehen.

 

16. April 2013

Mit der Überschrift „Euregiobahn soll größere Kreise ziehen“ und einem Foto, das einen äußerlich ziemlich heruntergekommenen Euregiobahntriebwagen am Haltepunkt Alsdorf-Poststraße zeigt, beginnt bei „an-online“ bzw. „az-web“ ein am 15. April 2013 online gestellter Bericht über die aktuelle Situation zum „Ringschluss“ zwischen Alsdorf und Stolberg. Wie dort zu lesen ist, soll der Haltepunkt Alsdorf-Poststraße bis Dezember 2014 Endstation für die Züge der Euregiobahn sein. Der Ringschluss Richtung Stolberg soll erst danach erfolgen.

 

15. April 2013

Auf der Fahrt von Frankfurt/Main nach Brüssel ist der ICE 16 in Düren Hbf wegen Rauchentwicklung am hinteren Triebkopf gestoppt worden. Der Zug wurde auf das Gleis 3 geleitet, wo nach der Erdung der Fahrleitungen der Feuerwehreinsatz begann. Die rd. 200 Fahrgäste hatten sich unmittelbar nach der Ankunft am Bahnsteig des Gleises 3 in Sicherheit gebracht. Durch den Feuerwehreinsatz in Düren Hbf kam es auf der Strecke Köln – Aachen erneut zu erheblichen Verspätungen.

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Am Abend konnte nahe des Stellwerks „Sf“ auf dem Stolberger Hauptbahnhof die Durchfahrt der Lok ES 64 F4 – 105, einer Lok der BR 189, beobachtet werden.

Auf dem Schrottplatz der Fa. Steil in Eschweiler-Aue sind wieder 2 Loks der BR 143 zur Zerlegung angeliefert worden.

 

14. April 2013

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Von der Steinbachstraße aus bietet sich nach der Beseitigung der Reste des im Jahre 1967 errichteten Unterwerks dieser Blick auf die Strecke Köln-Aachen. Auf dem Weg von Siegen nach Aachen passierte der Talent2-Triebwagen 442 262 gerade eine der Hallen der  ehemaligen Kaserne „Camp Reine Astrid“, die voraussichtlich im Sommer abgerissen werden sollen.

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Blick auf den ehemaligen Gleisanschluss der Kaserne „Camp Reine Astrid“. Das Gleis war hier im Bereich der Halle sowohl mit einer Laderampe an der Hallenwand als auch mit der zur Seitenladerampe ausgebauten parallel führenden Straße zur Güter- und Fahrzeugverladung nutzbar. Nachdem die Kasernenanlagen seit dem Abzug der belgischen Streitkräfte im Jahre 1995 leergestanden haben, sollen sie im Sommer 2013 beseitigt werden.

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Das neue Unterwerk ist seit einigen Wochen fertiggestellt. Zwischen der Strecke Köln – Aachen und der Umzäunung des neuen Unterwerks sind die Anlagen seines Vorgängers jetzt vollständig abgetragen und eingeebnet worden.

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Das neue Unterwerk hat keinen Gleisanschluss mehr. Heute werden die Trafos auf der Straße angeliefert. Das zum Unterwerk führende Anschlussgleis blieb aber großenteils erhalten und wird heute als Abstellgleis genutzt. Neben dem neu errichteten Prellbock ist die ehemalige Gleissperre an der Grenze zum Unterwerk interessanterweise  zurückgeblieben. Im Hintergrund sind die LOCON-Loks 212 (rechts) und 205 (links) zu erkennen.

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Schnappschuss am westlichen Einfahrsignal des Stolberger Hauptbahnhofs mit dem Euregiobahn-Triebwagen 643 217 und den vorgenannten Loks der Firma LOCON.

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Um 15 Uhr entstand dieses Foto, das einen in umgekehrter Wagenreihung verkehrenden und mit dem Fahrtziel „Dortmund“ beschrifteten RE1-Zug zeigt, der von 146 017 geschoben wird (oben). Im Hintergrund ist ein Schotterzug zu erkennen, der kurz vorher mit den Loks 212 309 und 140 003 in Stolberg eingetroffen war (unten).
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Die beiden Loks wurden später zwischen den Schotterhalden  auf dem Stolberger Hauptbahnhof zwischengeparkt .

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Auf dem an der Ostseite des Gleises 43 aufgestellten Zwischensignal ist das Signalbild des „Vorsichtssignals“ (Zs7) nur selten zu beobachten. Aber am 14. April gelang dieser Schnappschuss einmal.

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Am Nachmittag des 14. April konnte auf dem Stolberger Hauptbahnhof auch dieser merkwürdige Spezialwaggon gesichtet werden. Leider ließ sich im Vorbeifahren die genaue Bezeichnung bzw. die Verwendung dieses Waggons nicht ablesen.

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Die Kurvenlage des Eschweiler Hauptbahnhofs reizte zu einer Aufnahme des ICE3-Zuges 4852 auf dem Weg von Frankfurt nach Brüssel kurz vor dem Eintauchen in den Ichenberger Tunnel.

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In der Kurve auf der Ostseite des Eschweiler Hauptbahnhofs wurde der Thalyszug 4342 auf der Fahrt von Köln nach Paris im Bild festgehalten.

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Bei der Recyclingfirma in Eschweiler-Aue geht die Zerlegung der Loks
110 489 , 110 456 und 110 438 ihrem Ende entgegen. Von den drei Loks sind am 14. April 2013 nur noch die Rahmen und die Fahrwerke übrig geblieben (oben und unten).
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13. April 2013

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Im Bereich des ehemaligen Bezirks V des Stolberger Hauptbahnhofs waren den ganzen Tag über die Loks 205 (rechts vorne) und 212 (hinten) der Firma LOCON abgestellt.

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Von der Fußgängerbrücke am Haltepunkt Stolberg-Rathaus aus entstanden die beiden Fotos des Euregiobahn-Triebwagens 643 201 (oben und unten).
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In dem Pressebericht „Selbst die Euregiobahn ist hier manchmal zu schnell“ berichteten die Stolberger Lokalzeitungen über Geschwindigkeitskontrollen auf der Rathausumfahrt, bei denen gelegentlich sogar die Triebwagen der Euregiobahn erfasst worden sind. Für die Euregiobahn gilt die dortige Geschwindigkeitsbeschränkung natürlich nicht… 😉

 

12. April 2013

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Morgens gegen 05:50 Uhr begegnete die sechsachsige E-Lok 155 201, die einen Übergabezug von Köln nach Stolberg befördert hatte, bei ihrer Weiterfaht nach Aachen-West im Gleis 43 zuerst der auf Gleis 44 geparkten Diesellok 202 330 (oben) und wenige Minuten später der mit einem RE1-Zug nach Hamm entgegenkommenden 146 015 (unten).
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Auch an diesem Freitag beherrschte es die Deutsche Bahn AG wieder, Tausenden von Berufspendlern den Feierabend und den Start ins Wochenende zu vermiesen. Diesmal war es ein Stellwerksausfall im Bf. Köln-Messe/Deutz, der während des nachmittäglichen Hauptreiseverkehrs für chaotische Betriebssituationen und stundenlange Wartezeiten sorgte. Einzelne Zügen wurden in Kölns Mitte über die S-Bahn-Gleise durch das Chaos geleitet, viele Zugfahrten wurden nach erheblichen Verspätungen auch abgebrochen. Im Kölner Hauptbahnhof wurden die Fahrgäste vom sog. „Servicepersonal“ gar nicht oder falsch informierte, wie sie beispielsweise von Köln nach Aachen fahren sollten. Viele wurden zur Fahrt in Richtung Düren und Aachen auf die S-Bahn (S 12) bis Düren verwiesen.  Unterwegs erlebten es viele, die dann tatsächlich auf die S-Bahn umgestigen waren, dass sie von RE-Zügen nach Aachen überholt wurden. In einem Fall kam es vor, dass ein RE1-Zug, der bei Merzenich eine S-Bahn überholt hatte und nur rd. 2 Minuten früher in Düren Hbf ankam, nicht auf die ohnehin schon frustrierten Menschen in der S-Bahn wartete, die mit diesem Zug gerne nach Eschweiler, Stolberg oder Aachen weitergefahren wären. Die Störungen wirkten sich auch auf den Euregiobahnverkehr aus, indem sie an den Schnittstellen in Stolberg, Langerwehe und Düren den planmäßigen Bahnbetrieb vereitelten und so auch im Euregiobahnfahrplan zu spürbaren Verzögerungen führten. Viele Bahnkunden fragten sich wieder einmal, wie es sein kann, dass jedes kleine Wasserwerk und jedes Energieversorgungsunternehmen Störfallpläne hat und ein professionelles Notfallmanagement anbieten an, aber ein Unternehmen wie die Deutsche Bahn an Netzknoten wie Köln, die täglich von hunderttausenden Menschen frequentiert werden, offenbar keinerlei Vorsorge triftt und jedes Mal aufs Neue planlos und unbeholfen reagiert, wenn Störungen auftreten. Und wer es ein wenig beobachtet oder selbst betroffen ist, der registriert, dass eigentlich mindestens einmal im Monat Stellwerkstörungen an den zentralen Punkten in Köln für weiträumiges Chaos sorgen… Vielleicht sollten die zuständigen Stellen der Deutschen Bahn einmal das Personal, das derzeit mit dem Norfallmanagement betraut und offenbar überfordert ist, komplett ersetzen und das neue Personal von größeren Chemieunternehmen o.ä. in diesen Fragen beraten lassen. Die Bahnkunden, die nachhaltig von den derzeitigen Zuständen betroffen sind, würden es jedenfalls danken….

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In einer Kleinstadt in eher ländlich geprägter Umgebung zwischen Düren und Aachen konnte auf einem Pendlerparkplatz dieser Schnappschuss aufgenommen werden. An diesem Tag war die Resi offenbar auch mit der Bahn unterwegs und vom nachmittäglichen Chaos betroffen… 😉

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Die Zerlegung der drei Loks 110 489 , 110 456 und 110 438 macht große Fortschritte, wie der Blick aus dem Zugfenster in Eschweiler-Aue zeigt.

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Am späten Nachmittag des 12. April 2013 war die Lok 212 309 auf dem Stolberger Hauptbahnhof nahe des Stellwerks „Sr“ vor einem Schotterzug anzutreffen (oben und unten).
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Die von einem Eisenbahnverkehrsunternehmen aus Darmstadt eingesetzte Reichsbahn-V 100 mit der Loknummer 202 330 parkte auch am Nachmittag des 12. April noch oder wieder auf dem Gleis 44 des Stolberger Hauptbahnhofs.

 

11. April 2013

Der Stolberger Hauptbahnhof wird von vielen Güterzügen frequentiert, die Altschotter anliefern oder Recyclingschotter abholen. Vor diesen Baustoffzügen werden sehr häufig Dieselloks unterschiedlichster Bauarten eingesetzt. Am späten Nachmittag des 11. April war Stolberg ein Eldorado für die Freunde der Diesellokbaureihe V 100.

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Friedlich vereint war eine Bundesbahn-V 100 mit der Reichsbahn-V100 202 330 nahe des Stellwerks „Sr“ zu sehen. Rechts davon rangiert 294 719, im Hintergrund  parkt die Lok 215 der Fa. LOCON.

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Im klassischen Diesellok-Rot der Deutschen Bundesbahn lackiert war wenig später auch 212 309 in Stolberg zu sehen (oben), die kurz danach auf Gleis 44 geparkt wurde (unten).
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212 309 verbrachte die Nacht in Stolberg Hbf auf Gleis 44.

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Auch die Reichsbahnlok 202 330 wurde auf Gleis 44 abgestellt. Der Eisenbahnfreund konnte anschließend die Westausführung mit dem Ostmodell eingehend vergleichen…

 

10. April 2013

Viele Besucher des Stolberger Hauptbahnhofs wundern sich mittlerweile schon über die Dauer des „Baustellenszenarios“ rund um das Bahnhofsgebäude. Doch es gibt Hoffnung, dass sich das Bild auch wieder einmal ändert.
Unter dem Titel „Umfeldgestaltung ehemaliges Empfangsgebäude Stolberg Hbf“ hat die EVS Euregio Verkehrsschienennetz GmbH eine Leistungsvergabe öffentlich ausgeschrieben. Das Bauvorhaben umfasst die Umfeldgestaltung im Bereich des Bahnhofsgebäudes Stolberg Hbf der EVS EUREGIO Verkehrsschienennetz GmbH (ehemaliges Empfangsgebäude) sowie des DB Stellwerks „Sf“. Dazu gehören der Ausbau des Innenhofes bzw. Vorplatzes des Bahnhofsgebäudes mit einer Treppen- und Rampenanlage, die Sanierung der vorhandenen Parkplatzanlage mit Neubau von insgesamt 41 Stellplätzen, der Neubau von Zuwegungen und Zufahrten sowie die Errichtung von Beleuchtungsanlagen.
Der Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen zum Preis von 20 € oder die Einsichtnahme ist der 14. Mai 2013. Die Öffnung der Angebote soll am 21. Mai 2013 um 10 Uhr im Konferenzraum im I. OG des ehemaligen Empfangsgebäudes Stolberg Hbf stattfinden.

09. April 2013

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Am Morgen des 09. April 2013 sind die drei Loks 110 489 (vorne), 110 456 und 110 438 in das Betriebsgelände der Fa. Steil in Eschweiler-Aue hineingefahren worden. Am Abend des Tages waren auch alle Loks der BR 143 recyclinggerecht in kleine Stückchen zerlegt. Die betriebseigene Köf II hat schon die Waggons für den Abtransport des Altmetalls am Haken.

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Auf dem Stolberger Hauptbahnhof war am späten Nachmittag neben der Lok 214 006 der Nordbayerischen Eisenbahn auch die Lok 205 der Firma LOCON zu sehen.

In Aachen scheint der Kampf der Belegschaft um das Bombardier-Werk ein relativ erfolgreiches Ende zu finden. Aus der im Oktober letzten Jahres verkündeten Schließung des Traditionsunternehmens mit dem Arbeitsplatzverlust für rund 500 Beschäftigten soll nun durch den Übergang in eine neue Talbot-Dienstleistungs-GmbH eine größere Zahl von Arbeitsplätzen erhalten werden können. Wie die Baesweiler Firma „Quip“ und Arbeitnehmervertreter gestern mitteilten, sollen 240 Arbeitnehmer und 30 Auszubildende übernommen werden. Der Presse war außerdem zu entnehmen, dass 30 weitere Mitarbeiter bestehende Aufträge abarbeiten werden. Für die anderen Bombardier-Mitarbeiter am Standort Aachen soll es Abfindungen geben.
Mit diesem Ergebnis kann die Tradition des Schienenfahrzeugbaus in Aachen fortgeschrieben werden.

Die Pläne zur Einrichtung einer Intercity-Verbindung zwischen Heerlen und Aachen machen Fortschritte. Ein limburgischer Politiker (der Provinzdeputierte Patrick Vandebroek) äußerte, dass die noch ausstehenden 18 Millionen Euro auf niederländischer Seite bereitgestellt werden und voraussichtlich nach 2014 zur Verfügung stehen. Für die Intercity-Verbindung soll unter anderem eine Elektrifizierung der Strecke Heerlen – Herzogenrath erfolgen und eine Erneuerung des bestehenden Bahnkörpers vorgenommen werden. Die Intercity-Züge Heerlen-Aachen sollen die derzeitige Euregiobahn ersetzen.

07. April 2013

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Gegen 11:27 Uhr konnte man auf dem Stolberger Hauptbahnhof die Einfahrt des Talent2-Triebwagens 442 756 als RE9 von Aachen nach Siegen beobachten. Im Hintergrund sind rechts die Lok 215 der Firma LOCON und links eine Vossloh – G 2000 BB zu erkennen.

Nachdem in der vergangenen Woche bei der Fa. Steil in Eschweiler-Aue bereits die Loks 143 026, 143 833, 143 901 und 143 953 zerlegt worden sind und auch die Reste der Loks 143 927, 143 929 und 143 115 kurz vor dem endgültigen Verschwinden sind, konnte am 07. April 2013 in Stolberg  Hbf  der Nachschub für den Recyclingbetrieb gesichtet werden. Auf einem Gleis nahe beim ehemaligen Stellwerk „Sr“ waren drei Loks der BR 110 abgestellt, die wohl kurzfristig nach Eschweiler-Aue weiterbefördert werden.

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Die nächsten drei zur Zerlegung bei der Firma Steil in Eschweiler bestimmten Loks am Mittag des 07. April 2013 auf dem Stolberger Hauptbahnhof. Bei den Loks handelt es sich um 110 489 (Richtung Eschweiler), 110 456 und 110 438  (oben und unten). Die Loks waren am 05. April von der Schwesterlok 110 401 nach Stolberg geschleppt worden.
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Aus dem vorbeifahrenden Zug heraus konnte man vom Indeviadukt aus in Eschweiler-Aue die Zerlegung der Loks 143 927 und der dahinter stehenden 143 115  (oben) und 143 929 (unten) beobachten.
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Überreste von verschrotteten Loks der BR 143

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Auf der Ostseite des Stolberger Hauptbahnhofs konnte auch die Lok 205 der Firma LOCON bei der Sonntagsruhe gesichtet werden.

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Seit der Einführung der Sommerzeit ist die Uhr der DB-AG auf dem Mittelbahnsteig an den Gleisen 1 und 2 gestört. Als 442 762 den Stolberger Hauptbahnhof pünktlich um 12:32 Uhr verließ, zeigte die Bahnsteiguhr 11:23 Uhr….

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Schnappschuss von der durchfahrenden 145 001 vor einem Güterzug in Richtung Köln.

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Am Ende des kürzlich neu verlegten Bahnhofsgleises beim Bahnübergang Probsteistraße ist der neue Prellbock schon im Schotterbett bereitgestellt, aber noch mit am Gleis befestigt. Im Hintergrund fährt 643 223 in Richtung Stolberg-Altstadt vorbei.

 

06. April 2013

An diesem Tag hieß es in Stolberg, Flagge zu zeigen gegen rechts. Auf dem Kaiserplatz fand ein Bürgerfest statt, bei dem viele Menschen trotz des usseligen Wetters zeigten, dass die Stadt den toleranten Bürgern gehört, die ein friedliches Zusammenleben der Menschen in ihrer Heimatstadt wollen.

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Zu den musikalischen Höhepunkten des Bürgerfestes gehörte u.a. der Auftritt von „Carlos“, der in gewohnter Weise mit seiner attraktiven Bühnenshow überzeugte.
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Zur Freude viele Stolberger Bürger und Bürgerinnen erwies auch die bekannte Kölner Gruppe „Brings“ der kleinen Provinzstadt die Ehre, sich am Protest gegen die Neonazi-Umtriebe in Stolberg zu beteiligen. Stolberg bedankte sich mit brausendem Applaus und Beifall.
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Die Spuren der „alten Nazis“ kann man in Stolberg übrigens auch immer noch sehr deutlich sehen. Neben den Resten des Westwalls, einer vom NS-Regime in den Jahren 1938/39 für Unsummen errichteten nutzlosen Verteidigungsanlage an der deutschen Westgrenze, die auch das Stadtgebiet von Stolberg verunstaltet, gibt es auch noch markante Zeugen wie den Viadukt „Rüst“ oder die „Falkenbachbrücke“. Diese beiden Viadukte an der Strecke Stolberg Stolberg – Walheim wurden von der deutschen Wehrmacht kurz vor dem Zusammenbruch des NS-Regimes im September 1944 gesprengt. Die von Nazi-Hand geschaffene „verbrannte Erde“ wirkt bis heute nach, denn gerade die immer noch nur behelfsmäßig instandgesetzte Falkenbachbrücke führte u.a. zur Einstellung des Bahnverkehrs auf dieser Linie und ihr desolater Zustand verhindert heute eine Wiederinbetriebnahme. Auch wenn das Ende des von den Nazis angezettelten Zweiten Weltkrieges schon viele Jahrzehnte zurückliegt, so zeigen diese beiden Beispiele recht deutlich, dass die Folgen des verbrecherischen Regimes bis heute immer noch nicht restlos beseitigt sind und in schädlicher Weise nachwirken….

 

05. April 2013

Das erste Aprilwochenende ist seit 2008 in Stolberg mit propagandistischen Aktivitäten von Neonazis geprägt gewesen. Im Jahre 2013 ist es nach dem Verbot einer sog. „Kameradschaft“ aus der Region Aachen nun erstmals gelungen, die „Demonstrationen“ der Neonazis zu verhindern. Das vom Aachener Polizeipräsidenten ausgesprochene Demonstrationsverbot ist durch alle eingeschalteten gerichtlichen Instanzen aufrechterhalten und bestätigt worden. Um auch nichterlaubte Demonstrationen zu verhindern und die nicht verbotenen Gegendemonstrationen zu betreuen, war dennoch eine Polizeipräsenz in Stolberg nicht zu vermeiden. Wer am Nachmittag des 05. April 2013 am Stolberger Hauptbahnhof vorbeikam, sah dann auch – wie schon in den Vorjahren – ein entsprechendes Bild…

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Teile des Pendlerparkplatzes waren am Wochenende 05./06. April 2013 für Polizeifahrzeuge reserviert worden.

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Auch auf dem Bahnhofsvorplatz zeigte sich Stolberg gut beschützt… (oben und unten).
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Die noch aktive 110 401 hatte am 05. April 2013 die ausgemusterten Loks 110 489,  110 456 und 110 438 nach Stolberg Hbf gebracht, wo sie im abgeschiedenen Ostteil abgestellt wurden und auf ihre letzte Fahrt nach Eschweiler-Aue
zum Schrottplatz der Firma Steil warten.

04. April 2013

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Am Abend des 04. April 2013 warteten im Bereich Stolberg Gbf gleich 2 S-Bahn-Triebwagen der BR 430, die vom Aachener Werk der Firma Bombardier fertiggestellt worden waren, auf ihren Weitertransport nach Stuttgart (oben und unten).
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Im ehemaligen Bezirk V des Stolberger Hauptbahnhofs stand die Dispo-Lok 272 407, eine  Vossloh-Lok vom Typ G 2000 BB, mit einer langen Schlange von Schotterwaggons der Firma RTS.

03. April 2013

Eisenbahnfreunde erinnern sich an diesem Tag, dass die Bundesbahndirektion Köln vor nunmehr 37 Jahren am Wochenende vom 03. und 04. April 1976 in Stolberg ein Dampflokabschiedsfest veranstaltete, bei dem rd. 60.000 Besucher gezählt wurden.

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Gegen 8:35 Uhr passierte 103 222 mit einem Messzug auf der Fahrt von Köln über Aachen nach Mönchengladbach den Stolberger Hauptbahnhof. Schon einen Tag zuvor gelang beim Haltepunkt Köln-Hansaring aus dem fahrenden Zug heraus ein Schnappschuss dieses Messzuges.

 

02.April 2013

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Auf dem Betriebsgelände der Fa. Steil in Eschweiler-Aue sind die 6 Loks der BR 143 in einer langen Reihe zusammengestellt worden. Ihre Verschrottung nähert sich dem Ende. Derzeit werden die Mittelteile der Lokkästen zerlegt. Von fünf der Loks befinden sich nur noch die Führerstandsaufbauten auf den Rahmen.

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Im Stolberger Hauptbahnhof konnten am späten Nachmittag eine Lok der BR 214 006 der Nordbayerischen Eisenbahngesellschaft (NbE) mit Baufahrzeugen sowie ein Triebwagen der BR 423 von der S-Bahn Rhein-Main beobachtet werden.

Der RE 10135 (Abfahrt in Stolberg Hbf um 18:00 Uhr) war abweichend mit einer Lok der BR 111 anstatt der üblichen Lok der BR 146 bespannt.

Im Umfeld des Stolberger Hauptbahnhofs sind auf vielen Parkflächen entlang der Rhenaniastraße, des Gustav-Wassilkowitsch-Platzes und großen Teilen des nördlichen P&R-Parkplatzes Schilder aufgestellt worden, dass dort vom 05. April ab der Mittagszeit bis zum Abend des 06. April Halteverbot besteht. Nachdem immer noch nicht mit Sicherheit davon ausgegangen werden kann, dass die Heimsuchung der Stadt Stolberg durch Neonazis wirksam untersagt worden ist, wurden diese Flächen für Polizei und Ordnungskräfte reserviert. Und wieder einmal sind die Berufspendler, die am Freitag ihrer Arbeit nachgehen wollen und mit ihren Steuergeldern letztlich den ganzen „Spuk“ bezahlen müssen, von dieser unsäglichen Veranstaltung betroffen….

 

01. April 2013

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Rechtzeitig zum 01. April präsentierte die DB ihren Kunden auf dem Stolberger Hauptbahnhof dieses Scherz-Plakat mit der Kundenaussage „Wir fahren Bahn, weil wir das Abenteuer lieben“ und der passenden DB-Antwort dazu. – Ein gelungener Aprilscherz mit hintergründigem Humor, den man soo gar nicht erwartet hätte. Ein Kompliment an die Werbeabteilung der DB-AG!

Die „Südlimburgische Dampfzuggesellschaft“ (ZLSM) im nahegelegenen niederländischen Simpelveld kann im Jahre 2013 ihren 25. Geburtstag feiern. Bei der ZLSM war das Osterwochenende deshalb nicht nur der Start der Fahrsaison 2013. Mit einem „Open Stoom-en-Techniekdag“ feierte man dort am 01. April 2013 gleichzeitig auch den 25. Geburtstag bzw. den Auftakt des Jubiläumsjahres.  Bei strahlendem Sonnenschein nutzten viele Besucher das Angebot, sich bei der ZLSM über deren vielfältige Aktivitäten und die aktuellen Neuigkeiten zu informieren. Das Highlight des Tages war um 12:30 Uhr die feierliche Inbetriebnahme des im Laufe der vergangenen 9 Jahre aufwendig restaurierten 2. Klasse-Pullmann-Wagens.

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Ein selbstgemachtes Geburtstagsgeschenk, auf das die ZLSM stolz sein kann – der frisch restaurierte Pullmann-Wagen vor dem Bahnhofsgebäude von Simpelveld.

Nach einem besonderen Osterfahrplan wurden mit der Lok 1040 (1´D-Lok mit Innentriebwerk) von Simpelveld aus 3 Zugpaare nach Schin op Geul und 2 Zugpaare nach Kerkrade gefahren. Daneben wurde mit einer außergewöhnlichen Zugkomposition aus deutschen Schienenbusanhängern und 2 Loks der Bauart Köf III drei Zugpaare als „Sandwich“ nach Vetschau gefahren. Zusätzlich wurden mit einer Köf III und zwei  Schienenbusanhängern auch die beiden anderen Strecken befahren.

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Immer wieder ein eindrucksvoller Anblick – der von der ZLSM eingesetzte Dampfzug. Das Foto zeigt die ZLSM-Lok 1040 mit einem von Schin op Geul kommenden Zug kurz vor dem Bahnhof Simpelveld.

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Die von der ZLSM befahrene Strecke zwischen Simpelveld und Vetschau war einstmals ein Teilstück der internationalen Fernstrecke Aachen – Maastricht. Zwischen der Grenzgemeinde Bocholtz und Simpelveld wurde ein aus Vetschau kommender „Sandwichzug“ im Bild festgehalten.

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Auf der Strecke Simpelveld – Schin op Geul wurden die beiden Schienenbusanhänger alleine von der Kleinlok „Spanniol“ befördert, hinter der sich die lange Jahre in Aachen beheimatete ehemalige DB-Lok 332 187 verbirgt.

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Die ZLSM bietet nicht nur einen interessanten und abwechslungsreichen Zugbetrieb in einer historischen Eisenbahninfrastruktur. Besonders entlang der Strecke Simpelveld – Schin op Geul – Valkenburg gibt es auch urige Wanderwege, die Entspannung und Eisenbahngenuss zugleich ermöglichen…

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