Fototagebuch 7/2013

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im Juli 2013.

(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats Juni 2013)

Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.

 

31. Juli 2013

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Zum Ausklang das Bild eines in umgekehrter Reihung verkehrenden RE1-Zuges, der von 146 023 nach Hamm/Westf. geschoben wird.

 

30. Juli 2013

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Der morgendliche Übergabezug aus Köln wurde von den Loks 145 055 und 189 056 gemeinsam nach Stolberg gebracht. Gegen 6 Uhr fuhren sie von Stolberg Hbf weiter zum Bf. Aachen-West. Vorher musste noch die Durchfahrt des RE1 nach Köln und Hamm abgewartet werden (oben und unten).
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Am Abend gegen 18 Uhr konnte man auf dem Stolberger Hauptbahnhof die Begegnung der drei Loks SGL-V 500.17, SGL-V 500.06 und 146 030 (v.l.n.r.) beobachten.

Unter den Schlagzeilen „Kabeldiebe sorgen für lange Wartezeiten“ und „Kabelschaden bei der Bahn: Reisende stranden in Stolberg“ berichteten die online-Ausgaben der regionalen Tageszeitungen über erhebliche Störungen des Zugverkehrs auf der Strecke Köln – Aachen wegen eines Kabeldiebstahls in Eilendorf in Höhe eines dortigen Schrottplatzes. Nach Angaben der Bundespolizei mussten etliche hundert Meter Kabelschächte rund um die Stelle untersucht werden, von der nachts gegen 1.20 Uhr ein Störsignal gemeldet wurde. Während einige Züge der Linien RE1 und RE9 noch mit Verspätungen von durchschnittlich rd. 30 Minuten verkehren konnten, wurde der Zugverkehr auf der Linie RB 20 („Euregiobahn“) östlich von Aachen eingestellt. DB Regio NRW versuchte, den Fahrgästen einen Schienenersatzverkehr anzubieten. Über die Zustände und die Erfahrungen der Fahrgäste wird in den Presseartikeln ausführlich berichtet. Der Zugverkehr normalisierte sich erst wieder ab 14 Uhr. Nach Angaben der Presse lautet die „Bilanz der Deutschen Bahn bis dahin: 98 Züge fuhren verspätet, 22 wurden umgeleitet, vier fielen ganz aus.“

Zum Thema Kabel- bzw. Metalldiebstähle gab es am 29. Juli 2013 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ den interessanten Bericht „Altmetall statt Totenruhe“ zu lesen.
Als eine der die Kabeldiebstähle fördernden Umstände wird auch dort die mangelnde Beaufsichtigung der Bahnstrecken genannt. Nahe der aktuellen Schadensstelle befand sich jahrzehntelang ein Stellwerk, das aber – wie so häufig im Netz der DB-AG – vor einigen Jahren dem Personalabbau der Deutschen Bahn zum Opfer gefallen ist.

 

29. Juli 2013

Unter dem Titel „Grünes Licht für das neue Parkhaus am Hauptbahnhof“ berichteten die online-Ausgaben der Stolberger Tageszeitungen am 29. Juli 2013 über die Zusage von Fördermitteln für den Bau eines Parkhauses auf dem Pendlerparkplatz am Gleis 44.
Im Rahmen eines bis 2018 konzipierten, insgesamt 56,5 Millionen Euro umfassenden Investitionsprogramms für 47 Projekte bedenkt der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) die Stadt Stolberg bereits in diesem Jahr mit einer etwa 85-prozentigen Fördersumme. Bei kalkulierten Gesamtkosten von 3.226.400 Euro für das Parkhaus gelten rund 3,03 Millionen Euro als zuwendungsfähig. Daran beteiligt sich der NVR mit 2.725.900 Euro. Durch den Bau des Parkhauses auf einer Teilfläche des Pendlerparkplatzes am Gleis 44 soll das Stellplatz-Angebot im Bereich des Hauptbahnhofes von derzeit 242 auf insgesamt 408 Parkplätze erweitert werden. Die Stadt Stolberg möchte noch im Jahre 2013 mit den Bauarbeiten beginnen. Von den mit 3.226.400 Euro kalkulierten Gesamtkosten für das Parkhaus gelten rund 3,03 Millionen Euro als zuwendungsfähig. Daran beteiligt sich der NVR mit 2.725.900 Euro. Ob die finanziell ausgeblutete Stadt Stolberg die Gelder für ihren Eigenanteil zusammenbekommt, war dem Bericht nicht zu entnehmen.

 

28. Juli 2013

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Die Bahnhofsuhr auf dem Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs wurde (vermutlich) in der Nacht vom 27. auf den 28. Juli 2013 Opfer von Vandalismus. Auf beiden Seiten wurde das Uhrenglas mit Schottersteinen zerstört.

 

27. Juli 2013

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Gegen Mittag wurde das Rheinland von heftigen Regengüssen und Gewittern heimgesucht, die andernorts zu erheblichen Störungen im Bahnverkehr sorgten. In der Region Aachen blieb der Schienenverkehr glücklicherweise verschont.

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Der von der SNCB für den zwischen Aachen und Lüttich verkehrenden „Aix-press“gestellte Elektrotriebwagen 156 sorgte mit seinem einzigartigen Aussehen für eine gewisse Aufmerksamkeit.

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Das ehemalige Dienstgebäude der Bundespolizei am Aachener Hauptbahnhof weckt Erinnerungen an aufgegebene Grenzübergänge der DDR in der Zeit kurz nach der Wende und kann  aus dem Ausland ankommenden Fahrgästen sogleich einen guten Eindruck von Deutschland vermitteln. Auch als Kulisse für ein Foto von 111 119 hat es einen eigenwilligen Reiz…

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Im Rahmen der Marketingaktion „Bahn Backstage“ bietet DB Regio NRW u.a. Besichtigungen des Werks Aachen an.  Auch am 27. Juli 2013 gab es Werkstattbesichtigungen. Ein Team von mehreren Beschäftigten vermittelte den Besuchern ein umfassendes Bild von der Arbeit des Werkes  und seinem Engagement für die Sicherheit im Bahnverkehr und die Zufriedenheit der Kunden.

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Stolz wurde u.a. „Mobiturn“, eine mobile Radsatzdrehbank, präsentiert. Im Werk Aachen werden die Radsätze von Loks, Triebwagen und Doppelstockwaggons regelmäßig mit Ultraschall auf Schäden untersucht. Nach Ablauf von regelmäßigen Fristen oder bei festgestellten Veränderungen werden die Laufflächen der Radsätze und die Bremsscheiben dann mit Hilfe von „Mobiturn“ bearbeitet.

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Das Werkstattteam verstand es, das Interesse der Besucher  selbst für unspektakuläre Gegenstände wie Toiletten zu wecken. Hier erläuterte man, welche Technik an einem äußerlich scheinbar simplen Einbausatz für ein geschlossenes WC-System zu finden ist.

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In einer Arbeitsgrube hatten die Besucher die seltene Gelegenheit, die in der Region bekannten Eisenbahnfahrzeuge einmal von unten zu betrachten.

Man kann die Werkstattführung als äußerst interessante und informative Veranstaltung nur empfehlen und dem Werkstattteam Lob und Anerkennung aussprechen.

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Zu nächtlicher Stunde bot die von der Firma SGL eingesetzte V 500.17 auf dem Stolberger Hauptbahnhof wieder MAXIMA-len Dieselsound… (oben und unten).

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26. Juli 2013

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Am Nachmittag des 26. Juli 2013 gab es auf dem Stolberger Hauptbahnhof mit den Loks V 500.06 (links, hinten) und V 500.17 (rechts)der Firma SGL gleich zwei Voith-Maxima-Loks vom Typ  40CC zu sehen (oben und unten).
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V 500.17 der Firma SGL bei Rangierarbeiten auf dem Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofes.

 

25. Juli 2013

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Große Fortschritte hat der Abbruch des Brückenwiderlagers der  einstigen EBV-Anschlussbahn zur Concordia-Hütte in Eschweiler-Aue gemacht. Wegen des Fundes einer amerikanischen 125 kg-Fliegerbombe mussten die Abbrucharbeiten jedoch am Nachmittag des 25. Juli 2013 bis zu deren Entschärfung unterbrochen werden.

Unter der Schlagzeile „Bombenfund: 300 Bewohner müssen aus ihren Wohnungen“ berichteten die online-Ausgaben der regionalen Tageszeitungen über den Fund des Blindgängers, der gegen 15 Uhr bei Baggerarbeiten zu Tage trat. Wie dort zu lesen ist, mussten bis zur Entschärfung der 125 Kilo schweren amerikanischen Fliegerbombe rd. 300 Menschen ihre Häuser in Pumpe-Stich verlassen. Die umliegenden Straßen wurden weiträumig abgesperrt. Selbst der Zugverkehr auf der Bahnstrecke Köln – Aachen war zeitweise gestoppt worden. So musste bspw. der RE 11370 seine Fahrt von Köln nach Aachen in Düren abbrechen. Andere Regionalexpresszüge aus Richtung Köln endeten in Eschweiler Hbf.
Erst um 19.11 Uhr, über vier Stunden nach dem Fund, gaben die Sprengstoffexperten Entwarnung. Die Bombe, an der sich zwei Zünder befanden, war von den Feuerwerkern fachmännisch entschärft worden.
Nur etwa 100 Meter entfernt wurde bereits vor sechs Jahren bei Straßenbauarbeiten an der Einmündung der Phönixstraße auf die Straße Pumpe eine ähnliche Bombe entdeckt.

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Am späten Abend des 25. Juli 2013 konnten auf der Talbahnstrecke von Stolberg Hbf nach Langerwehe übrigens mehrere Euregiobahnzüge beobachtet werden, die aus zwei Talent-Triebwagen gebildet waren. Gegen 20:15 Uhr konnte ein solcher Doppelverband am Bf. Eschweiler-Aue im Bild festgehalten werden.

 

24. Juli 2013

Unter der Überschrift „Wahrzeichen weicht der neuen Landstraße“ berichteten die regionalen Tageszeitungen am 24. Juli 2013 über den Abbruch des Widerlagers der ehemaligen Eisenbahnbrücke an der Phönixstraße in Eschweiler-Aue. Der Bericht enthält auch viele Informationen zur Durchführung der Straßenbauarbeiten im Zusammenhang mit der Realisierung des zweiten Bauabschnittes der Landstraße L 238n zwischen der Odilienstraße und der Phönixstraße.

 

23. Juli 2013

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Am 22. Juli 2013 hat der Abbruch des Widerlager der ehemaligen Brücke der einstigen EBV-Anschlussbahn zur Concordia-Hütte begonnen. Am Abend des 23. Juli zeigten sich in Eschweiler-Aue diese Bilder an der Phönixstraße (oben und unten). Der Abbruch erfolgt von oben aus mit einem Bagger, der mit einem Pickmeißel das Widerlager zerstückelt. Zum Schutz vor herabfallenden Brocken ist die Phönixstraße in diesem Abschnitt halbseitig gesperrt und mit einem Sandbett geschützt worden.
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Dass die Phönixstraße in Eschweiler-Aue im weiteren Verlauf  für den allgemeinen Verkehr  vollständig gesperrt ist, liegt an der Sanierung der Indebrücke. Nur für den Werksverkehr zwischen den Werksteilen „Blockbearbeitung“  und dem Rohrwalzwerk des Eschweiler Röhrenwerks (Firma ESW) muss die Fahrbahn benutzbar bleiben.

 

22. Juli 2013

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Dass Euregiobahn-Triebwagen der Talent-Baureihe 643.2 häufiger beim Betriebshof Köln-Deutzerfeld aushelfen, ist nicht mehr ungewöhnlich. Dass sie dort aber zusammen mit Talent-Triebwagen der BR 644 in einem Verband zum Einsatz kommen, fällt jedoch auf. Am Nachmittag des 22. Juli 2013 konnte man bspw. 643 204, einen weiteren Triebwagen der BR 643.2 und 644 005  auf gemeinsamer Fahrt beobachten.

 

21. Juli 2013

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Ein Abstecher zum Bahnhof Walheim lohnt immer. Bei den Eisenbahnfreunden Grenzland e.V. wird auch am Fuhrpark fleißig gearbeitet. Nachdem der gedeckte Güterwaggon mit dem Flachdach mustergültig fertiggestellt wurde, ist derzeit die Restaurierung des „G 20“ im Gange (oben). Bei den Lokomotiven ist man ebenfalls nicht untätig. Neuerdings wird auch an der roten DH 240 gearbeitet, die im privaten Eigentum eines Vereinsmitgliedes steht und früher einmal für längere Zeit auf dem Stolberger Hauptbahnhof stand (unten).
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Am Sonntag, den 21.7.2013,  veranstaltete der Verkehrs-Ausschuss Raeren (VAR) ein „Biergartenfest am Bahnhof“. In diesem Rahmen präsentierte der VAR seine Pläne, am historischen Bahnhof Raeren eine familienfreundliche Raststation einzurichten und sprach die Bürger an, sich an einer Befragung zur Umgestaltung der Westseite des Bf. Raeren in der Nachbarschaft des ehemaligen Stellwerks „Cab 2“ zu beteiligen (oben und unten).
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Das Stellwerk „Cab 2“ auf dem Bahnhof Raeren weicht sowohl in seiner Architektur als auch in der Stellwerkstechnik von den gängigen Stellwerken entlang der Vennbahn ab (oben und unten).  Dieses Stellwerk verfügt als außergewöhnliche Besonderheit über Stellwerkstechnik der Bauart „Saxby“. Dabei handelt es sich um eine schon um 1860 in  England entwickelte Sicherungstechnik. In Raeren ist die Stellwerkstechnik der Bauart Saxby zudem mit Signalen deutscher Bauart verbunden.
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Blick auf den Vennbahnradweg, das Stellwerk „Cab 2“ und die Fläche für die geplante Raststation.

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Für den Fahrradtourismus im Bereich des Nationalparks Eifel und entlang des durch Deutschland verlaufenden Teils des Vennbahnradweges bietet der Aachener Verkehrsverbund an Sonn- und Feiertagen den „Fahrradbus Aachen-Eifel“ an. Die Linie wird von der DB-Tochter „RheinlandBus“ betrieben. Nahe beim Posten 14 an der Schleidener Straße in Walheim gibt es dazu eine Haltestelle, die einen bequemen Weg zur Nutzung dieses Angebotes eröffnet. Vielleicht werden Radfahrer aus der Region Düren oder Köln hier irgendwann einmal in einen Zug der Eisenbahnfreunde Grenzland einsteigen können, der sie zum Stolberger Hauptbahnhof bringt….. (träum)

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Manche Fahrgäste haben eine etwas unkonventionelle Art, auf den Zug zu warten. Am Nachmittag des 21. Juli konnte man bei hochsommerlichen Temperaturen auf dem Stolberger Hauptbahnhof diese Szene beobachten. 😉

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Ungewöhnlich war auch die Durchfahrt dieser „Taurus“-E-Lok, die zwei Reisezugwaggons der SNCB in Richtung Aachen überführte.
Das Foto entstand gegen 17 Uhr.

 

19. Juli 2013

In den vergangenen Tagen ist die provisorische Wasserleitung zwischen der Gasdruckstation bei Eilendorf und der Mündung von Inde und Vicht bei Stolberg-Velau wieder demontiert worden.  In der Nacht vom 19. zum 20. Juli 2013 wurde als eine der letzten Arbeiten die Rohrbrücke an der Münsterbachstraße, wo die Rohrleitung die Talbahnstrecke querte, wieder abgebaut.

 

 

18. Juli 2013

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Nicht jeder Tag begann in der zweiten Juli-Dekade mit strahlender Morgensonne. Der 18. Juli 2013 zeigte sich gegen 5:55 Uhr, als der RE1 in Richtung Aachen in Stolberg Hbf einlief,  noch etwas trüb.

 

17. Juli 2013

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Den morgendlichen Übergabezug aus Köln hatte am 17. Juli 2013 die Lok 145 064 nach Stolberg Gbf transportiert. Gegen 05.55 Uhr verließ sie Stolberg Hbf in Richtung Aachen-West.

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Morgenstimmung in Stolberg Hbf gegen 6 Uhr mit „grünem Signal“ für den RE1 in Richtung Köln und Hamm.

 

16. Juli 2013

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Euregiobahn im Kölner Hauptbahnhof und Zielanzeige nach Stolberg – wie passt das zusammen?

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Die Euregiobahn fuhr als RB 24 nach Euskirchen und der von 146 030 bespannte RE1-Zug nach Aachen wurde in Stolberg gebrochen und fuhr kurzerhand wieder zurück in Richtung Köln und Hamm. Für eine große Zahl von Fahrgästen endete die Fahrt auf dem Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofes.  Zur Weiterfahrt mussten sie auf die nachfolgenden regulären Züge warten.

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Die Bahn als Experimentierfeld: Wie viele Menschen kann man in eine Euregiobahn stopfen? Die ausgebooteten Fahrgäste des sechsteiligen Doppelstockzuges mussten sich zur Weiterfahrt in einen zweiteiligen Euregiobahnverband quetschen oder weitere Wartezeit bis zum nächsten RE9-Zug nach Aachen, der üblicherweise aber in Stolberg immer noch gut gefüllt einläuft, in Kauf nehmen.

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Abseits des Gedränges gab es auf dem Stolberger Hauptbahnhof auch noch diese Übergabefahrt nach Aachen zu beobachten: 294 801 und der S-Bahn-Triebwagen 430 071 nebst Adapterwaggons.

 

Am 21. Juli gibt es bei der SNCB anlässlich des Nationalfeiertags und der Krönung des neuen Königs verbilligte Fahrkarten nach Brüssel. Hin- und Rückfahrt ab einem beliebigen belgischen Bahnhof kosten zusammen 8 Euro. Außerdem werden zusätzliche Züge eingesetzt.
Erfahrungsgemäß kann man an solchen Tagen  „das Leben in vollen Zügen genießen“….

 

15. Juli 2013

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Am Morgen gegen 6 Uhr konnte man auf dem Stolberger Hauptbahnhof die Oldtimerlok 139 557 beobachten, die mit einem Zug mit Brammen für die Firma „Schwermetall“, das Walzwerk in Breinigerberg, eingetroffen war.

Mit einem Übergabezug zum Knotenpunkt Stolberg war außerdem die 151 077 im Einsatz, die anschließend nach Aachen-West weiterfuhr.

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Der Thalyszug 4345 („Tribute to the Netherlands“) konnte am Morgen des 15. Juli 2013 wieder in Stolberg gesehen werden. Gegen 6:45 Uhr verließ er den Kölner Hauptbahnhof in Richtung Paris.

 

14. Juli 2013

Bei der ZLSM, der Südlimburgischen Dampfeisenbahngesellschaft mit Sitz im niederländischen Simpelveld, feierte man am 13. und 14. Juli 2013 anläßlich des 25-jährigen Bestehens auch eine Jubiläums-Veranstaltung der „Stoomtreindagen“. Als Gastloks waren u.a. die in Rotterdam beheimatete 01 1075 der „Stoom Stichting Nederland (SSN) und die kleine Bn2t-Dampflok „IFS 3“ des Instituts für Schienenfahrzeugtechnik der RWTH Aachen im Einsatz.

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01 1075 von Wijlre/Gulpen kommend am Einfahrvorsignal des Bf. Simpelveld.

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Die überwiegend zu Führerstandsmitfahrten eingesetzte Lok 3 des Instituts für Schienenfahrzeugtechnik der RWTH Aachen am östlichen Stellwerk des Bf. Simpelveld.

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Die ZLSM-Lok E2 1040 mit einem Fotogüterzug im Wald bei Eys

13. Juli 2013

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Euregiobahnzug in Richtung Langerwehe bei der Durchfahrt in Eschweiler-Aue. Der Bahnhof Eschweiler-Aue wird schon seit rd. 2 Wochen zum Abstellen von Güterwaggons genutzt.

 

12. Juli 2013

An diesem Tag war sowohl der Fernverkehr als auch der Regionalverkehr im Raum Köln von vielfachen, teils massiven Verspätungen betroffen. Der RE1, der Köln planmäßig um 16:19 Uhr verlassen sollte, verließ Köln Hbf bspw. mit fast 10 Minuten Verspätung und hatte auf seinem Weg nach Aachen auch noch Überholungen durch einen ICE nach Brüssel und einen Thalys nach Paris, die zu weiteren Verspätungsminuten führten.

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643 216 auf dem Weg nach Stolberg, fotografiert aus einem über den Indeviadukt fahrenden Zug. Dieser seltene Schnappschuss ist nur wegen einer Zugverspätung möglich gewesen. Im fahrplanmäßigen Zugverkehr ist dieses Zusammentreffen nicht zu erleben.

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Der Thalyszug 4345 mit dem „Tribute to the Netherlands“-Design konnte am Nachmittag des 12. Juli 2013 in Stolberg erwischt werden. Das Foto entstand als Schnappschuss, weil der RE1-Zug nach Aachen, der um 17 Uhr in Stolberg Hbf eintreffen sollte, wegen der Überholung durch diesen Thalys auf Gleis 2 geleitet wurde. Unmittelbar nach dem Verlassen des Zuges konnte man den Thalys nach Paris schon herannahen hören. 

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Der verspätete und auf Gleis 2 eingefahrene RE1 nach Aachen mit der Zuglok 146 018 bot dann auch noch Gelegenheit zu diesem Foto, das beim planmäßigen Zugverkehr ebenfalls nicht machbar ist.

 

11. Juli 2013

Als Zuglok des morgendliche Übergabezuesg von Köln zum Knotenpunktbahnhof Stolberg konnte gegen 6 Uhr die Oldtimerlok 140 538 gesichtet werden.

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Sowohl morgens als auch am späten Nachmittag konnte im Bereich Stolberg Gbf diese Lok der BR 225 in der 1975 kreierten, scheußlichen oceanblau-beigen Lackierung angetroffen werden (oben und unten).
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Gegen 18:05 Uhr fuhr 294 801 zur Bedienung des Gleisanschlusses der Stahlhandelsfirma Kerschgens. Im Hintergrund ist die zwischengeparkte Lok 23 der Firma Uwe Adam zu erkennen.

 

10. Juli 2013

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Wie schon am Vortag war auch am Nachmittag des 10. Juli 2013 die Lok 23 der Firma „Uwe Adam“ im ehemaligen Bezirk V des Stolberger Hauptbahnhofs geparkt.

 

09. Juli 2013

Die regionalen Tageszeitungen berichteten kurz über eine Informationsveranstaltung, die am 09. Juli 2013 stattfinden sollte, um Alternativen für einen Euregiobahn-Haltepunkt in Richterich auszuloten. Danach sollten ein Bahnsteig in Höhe des Richtericher Bezirksamtes oder etwas südlich der Brücke Horbacher Straße erörtert werden.

Unter der Überschrift „Welche Straßen werden zuerst repariert?“ berichteten die Stolberger Tageszeitungen am 09. Juli 2013 über eine vom Tiefbauamt der Stadt Stolberg erstellte Prioritätenliste für Sanierungsarbeiten. Für das Jahr 2015 wurde darin u.a. die Sanierung der Galmeistraße festgehalten. In der Galmeistraße befinden sich bekanntlich noch rd. 160 m Gleise der im Januar 1967 stillgelegten Straßenbahnlinie 25 von Stolberg-Markt über Büsbach nach Brand, die dort bis heute die Zeit überdauert haben.

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Um 16:44 Uhr startete der mit dem Sonderdesign „Jean-Paul Gaultier“ beklebte Thalys-Zug 4322 von Köln Hbf zu seiner Reise über Stolberg und Aachen nach Paris.

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Auf dem Stolberger Hauptbahnhof konnte gegen 17:30 Uhr beobachtet werden, wie 294 801 den von der Fa. Bombardier gefertigten S-Bahn-Zug 430 070 von Stolberg Hbf in Richtung Aachen schleppte.

Im ehemaligen Rangierbezirk V des Stolberger Hauptbahnhofs war die rot-silber-grau lackierte Reichsbahn-V 100 der Firma „Uwe Adam“ mit der Nummer 23 abgestellt.

 

08. Juli 2013

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Bizarre Morgenstimmung auf dem Stolberger Hauptbahnhof morgens kurz vor 6 Uhr mit einem aus Richtung Köln einfahrenden RE1-Zug.

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An der westlichen Drehscheibe des Kölner Betriebsbahnhofes (Köln Bbf) konnte am Morgen des 08. Juli eine orange lackierte österreichische E-Lok der BR 1042 beobachtet werden. Im Laufe des Vormittags wurde diese Lok von Eisenbahnfreunden auch auf dem Weg von Köln in Richtung Aachen gesichtet. Ob sie wohl jemand bei der Durchfahrt in Stolberg Hbf fotografiert hat??

 

07. Juli 2013

Wie der Presse zu entnehmen war, soll die aus Stahlrohren errichtete provisorische Wasserleitung zwischen der Inde in Stolberg-Velau und der Verdichterstation bei Schwarzenbruch wieder abgebaut werden. Vom 10. bis 16. Juli soll entlang der Würselener Straße der Rückbau stattfinden, vom 18. bis 21. Juli sind die Bauarbeiten entlang der Münsterbachstraße vorgesehen.
Wer noch einmal die Kreuzungen der Rohrleitung mit den Schienenwegen fotografieren möchte, sollte sich beeilen. 😉

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Der 07. Juli 2013 war ein prächtiger Sommertag. Beim Halt des Euregiobahn-Triebwagens 643 721 am Haltepunkt Merkstein-August-Schmidt-Platz herrschte großer Andrang am Zug, weil das beliebte Freibad in Merkstein  viele  Menschen anzog.

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Zu kühlerer Abendstunde eilte 120 157 gegen 21:05 mit dem IC 1919 von Aachen nach Köln durch den Stolberger Hauptbahnhof.

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Ganzzüge aus zweiachsigen Selbstentladewaggons der Bauart Fc sind mittlerweile ein seltener Anblick im Güterverkehr geworden. Aber am Abend des 07. Juli 2013 bot die COBRA-Lok 2809 alias E186 201 noch einmal die Gelegenheit, solch einen einstmals für das Aachener Bergbaurevier sehr typischen Zug zu erleben…

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Die wenig später mit einem Containerzug durch Stolberg Hbf donnernde  E 186 123 zeigt erst auf den zweiten Blick eine Besonderheit – sie fährt nämlich nicht im Dienst für COBRA und trägt dementsprechend auch keine zweite Nummer (bspw. 28…). Die abgebildete Lok gehört evtl. zur Firma „Railtraxx“.

 

06. Juli 2013

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Am Bahnsteig des Gleises 43 wurden in den vergangenen Tagen vor dem ehemaligen Bahnhofsgebäude verschiedene Gelände angebracht, u.a. entlang der behindertengerechten Rampe an der Ostseite und vor dem für den Kiosk geplanten Eingangsbereich (oben und unten).
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Halt eines RE9-Zuges „weit im Westen“ – für die Fahrgäste jedes Mal ein freudiges Erlebnis….

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Am Abend des 06. Juli 2013 wurde die aufgelassene Brücke der Eisenbahnstrecke Düren – Jülich über die Autobahn Köln – Aachen (A 4) abgebrochen.  Drei mit Meißeln ausgestattete Bagger waren gleichzeitig im Einsatz, um die recht massive Brücke zu zerstückeln. Gegen 22:10 Uhr brach der letzte Rest des Brückenträger schließlich zusammen und fiel in ein Kiesbett auf der Autobahn. Die ganze Nacht über wurde an der Beseitigung der Widerlager und des Mittelpfeilers weitergearbeitet und der Schutt abgefahren (oben und unten).
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05. Juli 2013

Der 5. Juli 2013 war ein sommerlicher Tag, an dem man eine Zugfahrt am offenen Fenster genießen konnte. Hier ein paar Eindrücke von der Fahrt im RE 11370, der noch diese Möglichkeit bietet:

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Im Düren begegnete dem Fotografen eine unerkannt gebliebene Lok der BR 294 . Im Hintergrund ist die Konstruktion der Behelfsbrücke für die B 56 zu sehen.

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Langerwehe hat zwar ein markantes Bahnhofsgebäude. Aber bei einer Eisenbahn, deren Bahnhöfe häufig nur noch das Niveau von Bushaltestellen haben, besteht kein Bedarf mehr daran. Vernachlässigung und Leerstand sind die Zeichen der Zeit, die von DB-Netz gesetzt werden.

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Das Stellwerk „Ehf“ wurde in den 1960er Jahren als Provisorium errichtet und hat sich bis heute gehalten. Noch immer bietet es den Eisenbahnern einen Arbeitsplatz in der Region. Neben den Weichen und Signalen des Eschweiler Hauptbahnhofs wird von hier aus auch der letzte beschrankte Bahnübergang an der Strecke Köln – Aachen bedient.

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Immer wieder eindrucksvoll ist es, am offenen Fenster durch einen Tunnel zu fahren. Eine Zugbegegnung im Tunnel ist dabei das berühmte i-Tüpfelchen. Im kurzen Ichenberger Tunnel passte alles zusammen.

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Blick vom Indeviadukt auf Eschweiler-Aue. Im linken Teil des Schrottplatzgeländes türmen sich die Reste von Loks der BR 110, 111 und 143. Im Hintergrund ist 643 202 auf der Fahrt von Stolberg Hbf in Richtung Langerwehe zu erkennen.

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Auf dem Stolberger Hauptbahnhof stand wieder einmal ein Triebwagen der BR 430 und wartete auf die Abholung zu seinem neuen Einsatzgebiet bei der S-Bahn Stuttgart.

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146 019, die ihren RE1 in Richtung Köln ausnahmsweise schob, kam dem Fotografen gerade recht für ein Foto des ehemaligen Bahnhofsgebäudes des Stolberger Hauptbahnhofes.

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Manchmal sind es auch die kleinen Dinge, an denen man sich erfreuen kann. Dazu zählte am 5. Juli bspw. diese Pusteblume…

 

04. Juli 2013

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Am späten Nachmittag des 4. Juli gelang es, aus dem vorbeifahrenden Zug heraus die schon am Vortag gesichtete EBM-Lok der BR 225 zu fotografieren, als diese gerade mit einem Schotterzug rangierte.

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RE1-Begegnung in der Abendsonne, aufgenommen gegen 18 Uhr am westlichen Bahnsteigende der Gleise 1 und 2 des Stolberger Hauptbahnhofs.

 

Da es offenbar etwas länger dauert, bis sich Nachrichten von St. Vith bis Aachen herumgesprochen haben, berichteten die Aachener Zeitungen erst am 04. Juli 2013 (zunächst nur in den online-Ausgaben) über den offiziellen Eröffnungsakt für den Vennbahnradweg. Der unter der Überschrift „Ein Meilenstein in der touristischen Infrastruktur“ erschienene Bericht wird in den Printausgaben erst am 05. Juli 2013 zu lesen sein.
Neben dem exklusiven Festakt für die Politiker wird es am 03. August 2013 in Bütgenbach auch eine Eröffnungsveranstaltung (=> „Le Beau Vélo de RaVel“) für das gemeine Volk geben.

 

03. Juli 2013

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Der 3. Juli 2013 zeigte sich schon am Morgen wieder bewölkt und trist. Kurz vor der Einfahrt des RE1-Zuges nach Hamm wurden die Berufspendler gegen 6 Uhr von einem Regenschauer durchnässt.

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Gegen 18 Uhr konnte nahe des ehemaligen Stellwerks „Sr“ ein auf die Ausfahrt in Richtung Köln wartender Schotterzug beobachtet werden, der mit der Lok „V 150.03“ und einer unerkannt gebliebenen Voith-Maxima bespannt war. Außerdem konnte auch eine in blau-beige lackierte ehemalige Bundesbahnlok der BR 212 gesichtet werden.

Ein Eisenbahnunglück, bei dem in Düsseldorf-Derendorf fünf mit Gas gefüllte Kesselwagen entgleist waren, wirkte sich wegen der komplizierten Bergungsarbeiten während des gesamten Tages auf die Züge der Linie RE1 aus. Besonders die aus Richtung Düsseldorf kommenden Züge verzeichneten häufig Verspätungen von rd. 20 Minuten.

Die Print-Ausgaben der Stolberger Lokalzeitungen berichteten am 03. Juli 2013 unter der Überschrift „ „Camp Astrid“: Tage der hässlichen Ruinen gezählt “ über den bevorstehenden Abbruch der beiden großen Werkstatthallen der ehemaligen Kaserne „Camp Reine Astrid“ zwischen der Bahnstrecke Köln – Aachen und dem Saubach. Diese beiden seit 1995 nicht mehr militärisch genutzten Bauten, die in den 50er Jahren wegen ihrer weitgespannten freitragenden Deckenträger als richtungsweisende Betonkonstruktionen galten, sollen in der nächsten Woche abgerissen werden.
Der schlecht recherchierte Zeitungsbericht wartet mit einigen Besonderheiten auf. So finden sich dort u.a. die Aussagen, es ein Vorteil des Geländes, „dass es über einen eigenen Bahnanschluss verfügt“. Bemerkenswert ist auch die Information, dass die Beschäftigten der Betriebe im Gewerbegebiet Camp Astrid einen Fußweg von vielleicht fünf Minuten bis zum Stolberger Bahnhof hätten. Offenbar ist der Verfasser dieses Berichtes mit den örtlichen Verhältnissen in keiner Weise vertraut.
Mit keinem Wort wird dagegen die peinliche Situation erwähnt, dass die Stadt Stolberg es in den vergangenen mindestens 20 Jahren nicht vermocht hat, für Skater und BMX-Biker weder eine geeignete Sportstätte anzulegen noch überhaupt einen Standort dafür zu finden. Nachdem sich die von den Stolberger Politikern und der Stadtverwaltung allein gelassenen Jugendlichen im Camp Astrid in diesen Hallen in Eigeninitiative und ohne öffentliche Geldmittel eine auch überregional geschätzte Sportanlage selbst geschaffen hatten, sieht sich die Stadt bzw. ihre Projektentwicklungsgesellschaft nun aber genötigt, diese Freizeiteinrichtung beseitigen zu müssen, obwohl von den etwa 100 Grundstücken des Gewerbegebietes Camp Astrid bislang erst zwölf Flächen verkauft werden konnten und noch Raum für die Ansiedlung von 40 bis 50 Betrieben ist.

 

 

02. Juli 2013

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Einfahrt des RE1-Zuges nach Aachen im Gegenlicht der aufgehenden Morgensonne, aufgenommen auf dem Stolberger Hauptbahnhof um 5:57 Uhr.

 

Am Morgen des 02. Juli 2013 fand auf dem einstigen Bahnhofsgelände in St. Vith, dem früheren Betriebsmittelpunkt der Vennbahn, die offizielle Eröffnung des neuen 125 km langen Vennbahn-Radweges von Aachen nach Ulflingen statt. An dieser historischen und symbolträchtigen Stätte haben Vertreter Belgiens, Luxemburgs und Deutschlands den neuen Vennbahnradweg formell freigegeben. Isabelle Weykmans, die für Tourismus zuständige Ministerin der Deutschsprachigen Gemeinschaft Ostbelgiens, erklärte u.a., man habe bei der Entwicklung des Radwegs großes Gewicht auf die wechselvolle Geschichte der Bahnstrecke und die einzigartige Naturlandschaft gelegt, die auf Tafeln entlang der Strecke mit Illustrationen erklärt werden.
In den Vennbahn-Radweg wurden bisher 14,5 Millionen Euro investiert. Mit einem Anteil von 5,9 Mio. Euro hat die Wallonische Region Belgiens das meiste Geld aufgebracht. 4 Mio. Euro hat die Europäischen Union beigesteuert. Von Deutschland wurden rd. 3,2 Millionen Euro, von Luxemburg 1,4 Millionen Euro investiert. Das Marketing des Vennbahn-Radweges hat die Tourismusagentur Ostbelgiens übernommen. Dort rechnet man nun jährlich mit rund 25 000 bis 30 000 Übernachtungsgästen und bis zu 70 000 Tagestouristen, die insgesamt rd. 2,5 Millionen Euro in die Region bringen sollen.
Der Radweg ist mittlerweile durchgängig befahrbar, allerdings stehen noch einige Restarbeiten an, die mit Umleitungsstrecken überbrückt werden. So ist etwa im Abschnitt zwischen Kalterherberg und Sourbrodt noch ein Naturschutzgebiet und Nistgebiet von Braunkelchen zu umfahren. Außerdem wird der Tunnel bei Lengeler an der belgisch-luxemburgischen Grenze wegen des Schutzes von Fledermäusen nicht geöffnet werden können. Zwischen Schmithof und Raeren sind ferner umfangreiche Erdarbeiten zu tätigen. Genaue Informationen gibt es im Internet unter www.vennbahn.eu .

Auch wenn die Presse in der Region Aachen das Ereignis nicht besonders erwähnte, so finden sich im Internet dazu mehrere Berichte. Die online-Ausgabe des „Trierer Volksfreundes“ widmete diesem Ereignis bspw. die beiden Berichte „Vennbahn-Radweg eröffnet“ und „Vennbahnradweg zwischen Aachen und Troisvièrges eröffnet“. Das „Grenzecho“, die Tageszeitung der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, titelte dazu „Vennbahn als neuer Impuls für die Region“.

 

 

01. Juli 2013

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Beim Blick vom Indeviadukt auf den Schrottplatz in Eschweiler-Aue war zu sehen, dass die beiden Loks 111 077 und 143 627 schon bis auf die Fahrzeugrahmen verschrottet worden sind. Halb verdeckt sind auf dem rechten Gleis hinter der betriebseigenen Köf II die Reste der beiden Loks zu erkennen.

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Alltagsszene vom Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs mit einem Zusammentreffen der beiden planmäßig um 17:57 Uhr und 18 Uhr hier eintreffenden RE1-Züge.

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Neben der Berzelius-Bleihütte, der Firma Schwermetall und dem Bahnschotter-Recyclingbetrieb BSR gehört die Stahlhandelsfirma Kerschgens zu den letzten treuen Bahnkunden in Stolberg. Gegen 18:05 Uhr konnte 294 801 am Gleis 43 bei der Bedienung des Gleisanschlusses der Fa. Kerschgens beobachtet werden.

2 Gedanken zu „Fototagebuch 7/2013“

  1. Hallo,

    am 13 Juli schreiben Sie, dass am Bhf. Eschweiler-Aue seit rund zwei Wochen Güterwaggons abgestellt werden. Diese stehen aber doch schon seit fast 2 Monaten untätig dort herum. Hat sich hier seit meiner letzten „vorbeifahrt“ etwas getan?

    Mit freundlichen Grüßen
    Matthias

    1. Hallo Matthias,

      es wird wohl so sein, dass die Güterwaggons schon seit langem in Eschweiler-Aue abgestellt sind. Aber ich habe kein genaues Datum, wann sie dorthin gebracht worden sind. Meine erste nachweisliche Beobachtung war von Ende Juni 2013. Deshalb habe ich die zwei Wochen erwähnt.
      Du hast aber wohl recht, und die Waggons stehen schon seit viel längerer Zeit dort.

      Viele Grüße

      Roland

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