Fototagebuch 9/2013

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im September 2013.

(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats August 2013)

Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.

 

30. September 2013

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Der letzte Tag des September 2013 war sonnig und endete mit goldgelbem Abendsonnenlicht. Auf dem Stolberger Hauptbahnhof nahm die der Gleisbaufirma „Wiebe“ gehörende Lok 12 vom Vossloh-Typ G1700BB auf Gleis 44 gegen 18 Uhr ein Sonnenbad.

 

29. September 2013

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643 222 gegen 10:55 Uhr am Haltepunkt Stolberg-Schneidmühle.

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643 722 passierte gegen 11:08 Uhr den Bahnübergang Eisenbahnstraße am Rande des  Stolberger  Stadtteils Mühle.

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Im Propsteierwald ist der Beginn der herbstlichen Laubfärbung nicht mehr zu übersehen. Gegen 11:20 Uhr ratterte die COBRA-Lok 2810 mit einem  Güterzug in Richtung Aachen-West am Rand des herbstlichen Waldes durch den Stolberger Hauptbahnhof.

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Der RE9-Zug, der um 11:27 Uhr auf seinem Weg von Aachen nach Siegen in Stolberg Hbf hielt, war aus Wagen der n-Bauart („Silberlinge“) gebildet und wurde von 111 152 gezogen. Gegenüber der Fahrt in den neuzeitlichen, aber engen und unbequemen Talent2-Triebwagen dürften die Fahrgäste den üppigen Reisekomfort in den modernisierten Waggons aus der Zeit, als man mit der Bahn noch reiste und nicht bloß befördert wurde, bestimmt genossen haben. Links im Hintergrund ist die Lok 12 der Firma Wiebe zu sehen.

 

28. September 2013

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Auf dem Schrottplatz in Eschweiler-Aue wurden die zuletzt eingelieferten Loks
mit Hilfe der betriebseigenen Köf II umrangiert. 295 065-7 wurde  auf das zweite Gleis abgesondert. Auf dem rechten Gleis steht die arg lädierte 291 033-9 und davor an der Pufferbohle beschädigte 291 032-1.

 

27. September 2013

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Auf dem Bf. Langerwehe ließ sich 643 713 mit ortstypischem Hintergrund aus einem geöffneten Fenster des RE 11370 aufnehmen.

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Ebenfalls aus dem geöffneten Fenster entstand bei der Fahrt über den Indetalviadukt dieser Schnappschuss vom Schrottplatz in Eschweiler-Aue. Die Lokreihe wurde mittlerweile aufgelöst.  295 065-7 wurde mit Hilfe der betriebseigenen Köf II nach rechts zur Seite genommen (vorne). Auf dem linken Gleis sieht man die arg lädierte 291 033-9 und die 291 032-1 (Richtung Toreinfahrt).

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Bei der Einfahrt in Stolberg Hbf konnte 430 070 beobachtet werden, der gegen 18 Uhr mit einer Lok der Rurtalbahn in Richtung Aachen abgeholt wurde.

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Mit Hilfe der Rurtalbahn fand auch die Lok 193 922, eine flamm-neue E-Lok des Typs „Vectron“, den Weg nach Stolberg Hbf.

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Wer zwischen Eilendorf und Aachen-Rothe Erde aus dem Zugfenster auf das Betriebsgelände der Firma Wertz schaut, kann dort die beiden 1955 gebauten und ehemals von der SNCB beschafften Loks 5922 und 5930 erspähen. Zwischen 1990 und 2001 zogen sie mit ihrem eigenwilligen „Schiffsdieselsound“ regelmäßig die Züge der touristischen Vennbahn von Eupen über Raeren nach Büllingen oder Trois Ponts. Nach längerer Abstellzeit in Düren sind sie jetzt ihrer einstigen Wirkungsstätte wieder etwas näher. Dem Vernehmen nach ist ihre Verschrottung zumindest kurzfristig noch nicht beabsichtigt.

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Nach einer Tankfahrt zum Bahnhof Aachen-Rothe Erde machte sich 365 145 gegen 17:15 Uhr wieder auf den Rückweg nach Stolberg Hbf, als sie 111 116 mit einem Leerzug der Linie RE 4 begegnete. Dem Lokführer der 365 145 wird es bestimmt schwer gefallen sein, seine flinke Rangierlok im Zaum zu halten, damit sie die signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h nicht überschreitet…. 😉

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Von der Trierer Straße aus lassen sich auf der Eisenbahnbrücke am Bf. Aachen-Rothe Erde regelmäßig Thalyszüge beobachten. Den Thalys mit der Werbung für den Film „Schlümpfe 2“ zu erspähen, bedarf dagegen schon etwas Glück. 

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Ein seltener Glückstreffer ist dagegen dieser Schnappschuss mit den neuen ICE-Zügen vom Typ „Velaro“. Gegen 17:19 Uhr folgte dem Thalyszug der Velaro-Verband mit den Züge 713 (links) und 717 (rechts), der mit eigener Kraft von Köln-West in Richtung Aachen Hbf fuhr.

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Auf dem Stolberger Hauptbahnhof konnte gegen 18 Uhr die der Gleisbaufirma „Wiebe“ gehörende Lok 12 vom Vossloh-Typ G1700BB angetroffen werden.

 

26. September 2013

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Der Bahnbetrieb auf dem Bahnhof Aachen-West ist bis heute sehr abwechslungsreich geblieben. Neben dem Spektrum der Loks der DB-AG sind es die vielen Loks ausländischer Staatsbahnen und privater Eisenbahnverkehrsunternehmen, die für ein buntes Bild sorgen. Am Abend des 26. September 2013 gegen 19 Uhr konnte man dort beispielsweise die Lok 6302 der Firma „Crossrail“ zusammen mit einer weiteren, aber unerkannt gebliebenen „class 66“ fotografieren.

 

25. September 2013

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Am späten Nachmittag des 25. September 2013 gab es auf dem Stolberger Hauptbahnhof ein buntes Stelldichein von Dieselloks. Die von der Baufirma Spitzke eingesetzte Lok G1206-SP-022 hatte einen Schotterzug angeliefert, der kurz danach mit der Lok 365 145 zum Entladepunkt rangiert wurde. Die Rurtalbahn hatte ihre Lok V 264, eine „class 66“, zum Abholen eines Leerzuges aus Erzwaggons der Stolberger Berzelius-Bleihütte eingesetzt (oben und unten).
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24. September 2013

Wie zu erwarten, hatten die am Vortag gesichteten Schrottloks keine lange Verweildauer auf dem Stolberger Hauptbahnhof. Am Abend des 24. September 2013 befanden sich alle drei Loks bereits auf dem Betriebsgelände der Firma Steil in Eschweiler-Aue.

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Gegen 18 Uhr entstand aus einem RE1-Zug bei der Überquerung des Indeviaduktes dieses Foto vom Schrottplatz der Firma Steil in Eschweiler-Aue. Die Reihung der Loks entspricht dem Zustand beim Eintreffen in Stolberg Hbf: 295 065-7 (vorne), 291 033-9 (Mitte) und 291 032-1 (Richtung Toreinfahrt).

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Da die Verschrottung der Loks 295 065-7, 291 033-9 und 291 032-1 bei mehreren Eisenbahnfreunden auf Interesse gestoßen ist, kann ich auch dieses Nah-Foto zeigen. Hier handelt es sich um den Zustand bei Einlieferung ins Steil-Areal. Am Äußeren der Loks wurde noch nicht gearbeitet…

Im Bereich Stolberg Gbf konnte eine Lok der BR V 60 gesichtet werden. Auch wenn sie im aktuellen Farbschema der Deutschen Bahn AG lackiert ist, handelt es sich vermutlich um das Fahrzeug eines anderen Betreibers.

 

23. September 2013

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Gegen 18 Uhr konnte man im Bereich Stolberg Gbf einen Lokzug mit drei Loks der BR „V 90“ beobachten. Die mittlere Lok wies erhebliche Unfallschäden auf. Wie sich aus den Hinweisen von mehreren Eisenbahnfreunden (siehe am Ende bei den Kommentaren) ergeben hat, handelt es sich bei den beobachteten Loks um die Fahrzeuge 295 065-7, 291 033-9 und 291 032-1, die bei der Firma Steil in Eschweiler-Aue verschrottet werden sollen.
Ich danke allen Beteiligten für die hilfreichen Hinweise zur Herkunft und zum Schicksal der drei Loks!

 

22. September 2013

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Am 22. September 2013 wurde ein neuer Bundestag gewählt. Auch am Stolberger Hauptbahnhof waren die typischen Merkmale der Wahlkampfzeit zu sehen – Wahlplakate. Im Hintergrund rollt 643 221 über Gleis 43 in Richtung Stolberg-Altstadt.

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Vom Stand der Bauarbeiten zur Gestaltung des Bahnhofsumfeldes auf der Vennbahnseite des Stolberger Hauptbahnhofs kündet dieses Foto, das im Hintergrund 643 721 und 294 801 zeigt.

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Wer in diesen Tagen zu nächtlicher Stunde mit dem Zug auf der Strecke Köln – Aachen reisen will, muss baustellenbedingte Streckensperrungen berücksichtigen und mit Schienenersatzverkehr auskommen.

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Außerdem darf man sich nicht auf die Bahnsteiguhr des Stolberger Hauptbahnhofs verlassen – sie wartet schon seit Wochen wegen Vandalismusschäden auf ihre Reparatur.

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Nur an Sonntagabenden kann man den planmäßig mit einer Lok der BR 120.1 bespannten IC 1919 von Berlin über Aachen (Abfahrt 20:56 Uhr) nach Köln durch den Stolberger Hauptbahnhof brausen sehen. Üblicherweise folgt diesem IC wenige Minuten später eine der drei in Aachen stationierten Loks der BR 120.2 mit einem Leerzug für die Linie RE9.

 

20. September 2013

Das im GeraMond-Verlag erscheinende „Strassenbahn Magazin“ berichtet in seinem Heft Oktober 2013 (Heft 288) auf den Seiten 54 bis 66 unter dem Titel „Und 1974 war dann Schluss“ über die Aachener Straßenbahn. Unter den 24 dort abgedruckten Fotos finden sich allerdings keine Motive aus Stolberg.

 

18. September 2013

Der „Trierer Volksfreund“ berichtete am 18. September 2013 in seiner online-Ausgabe unter dem Titel „Internationale Anerkennung für Vennbahnweg“ , dass der Bahntrassenradweg Vennbahn in Portugal mit einem Sonderpreis ausgezeichnet worden  ist. Die „European Greenways Awards“ werden seit 2003 von der „European Greenways Association“, einer Organisation zur Förderung der Grünen Wege mit Sitz in Spanien, verliehen. Wie in dem Bericht zu lesen ist, hatte sich die Tourismusagentur Ostbelgien (TAO) erstmals um den „European Greenways Award“ beworben und sogleich einen Erfolg verbucht. Die nun verliehene internationale Auszeichnung ist nach Angaben der belgischen Tourismusministerin Isabelle Weykmans eine Bestätigung der von der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft gewünschten Zielsetzung, Ostbelgien als Wander- und Fahrradregion zu positionieren. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen eines Festakts im fernen portugiesischen Ort Viseu, etwa 130 Kilometer südöstlich der Stadt Porto.

 

15. September 2013

Unter der etwas unpassenden Überschrift „Ringschluss der Euregiobahn erfolgt erst 2015“ berichteten die online-Ausgaben der Stolberger Lokalzeitungen am 15. September 2013 über die von den beiden Politikern Dr. Tim Grüttemeier und Helmut Brandt am Vortag präsentierte Absicht, im Bezirk 5 des Stolberger Hauptbahnhofes ein Güterverteilzentrum für die Städteregion Aachen aufzubauen. Der bislang verfolgte Plan, diese Logistikeinrichtung im Raum Düren zu errichten, muss dort wegen vieler nicht zu überwindender Widerstände möglicherweise aufgegeben werden.

Am 15. September 2013 berichtete die online-Ausgabe der „Aachener Zeitung“ außerdem unter der Schlagzeile „Räder statt Dampfrösser: Vennbahnweg offiziell eröffnet“ über den offiziellen Festakt zur Eröffnung der im ehemaligen Kreis Aachen gelegenen Teile des Vennbahn-Radweges.

 

13. September 2013

Am 13. September 2013 berichtete selbst der „Kölner Stadtanzeiger“ über die bevorstehende Eröffnung des Vennbahnradweges. Unter der Überschrift „Die Vennbahn wird zum Radweg“ erschien dort ein längerer Bericht, in dem auch auf die ehrenamtliche Arbeit der Eisenbahnfreunde Grenzland e.V. und ihr Projekt der touristischen Nutzung der letzten Schienenstrecke der Vennbahn im euregionalen Schienennetz der Region Aachen eingegangen wurde.

In der Eifelausgabe der „Aachener Zeitung“ wurde am 13. September 2013 der Bericht „Sonntag wird die neue Vennbahntrasse in Betrieb genommen“ online gestellt.

 

11. September 2013

Im Laufe des 11. September 2013 wurden die beiden ehemaligen Dieselloks der SNCB-Baureihe 59, die zwischen 1990 und 2001 vom „Vennbahn V.o.E.“ eingesetzt worden waren, vom Betriebshof der Rurtalbahn in Düren zum Betriebsgelände der Firma Wertz in Eilendorf transportiert.

 

10. September 2013

Viel Verkehr auf der Vennbahn“ lautet die Überschrift eines interessanten Artikels zum Verkehrsaufkommen auf dem Vennbahnradweg, den der Trierer Volksfreund am 10. September 2013 online gestellt hat.  Kein Radweg in Belgien wird so oft genutzt wie die Vennbahnroute. Das ergab eine Zählung, die bereits kurz nach der Eröffnung im August im Auftrag der Region Wallonie vorgenommen wurde. Mit teils mehr als 1.000 täglichen Nutzern lagen bei der Zählung die Ergebnisse in Roetgen und Weismes deutlich über dem üblichen Schnitt von 500 auf den RAVeL-Wegen (= Réseau Autonome de Voies Lentes) in der Region Wallonie.
Das Teilstück beim Ort Roetgen, wo an einem Tag insgesamt 1.110 Radfahrer, Wanderer oder Inlineskater gezählt werden konnten, hält danach die Spitzenposition. Das Durchschnittsalter der Radfahrer lag zwischen 45 und 70 Jahren. Im Schnitt legten die meisten Radwegernutzer eine Strecke zwischen 40 und 90 Kilometern zurück.

 

07. September 2013

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Blick auf den Stand der Herrichtungsarbeiten auf der Vennbahnseite des Stolberger Hauptbahnhofs. Die Freiflächen zwischen dem ehemaligen Empfangsgebäude, dem Stellwerk „Sf“ und den Bahnsteigen werden nivelliert und es wird eine tragfähige Unterschicht einplaniert.  Die Bediensteten des Stellwerks „Sf“ können ihre angestammten Parkplätze vorübergehend nicht benutzen.

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Der triste Anblick des Bahnhofs Breinig wurde am 07. September 2013 gegen 17:55 Uhr aufgenommen. An späten Nachmittag und Abend dieses Tages sowie auch am Sonntag verkehrten allerdings Euregiobahntriebwagen als Sonderzugfahrten nach Breinig und brachten Abwechslung auf die Gleise.

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Leider fanden die Fahrten am Nachmittag und Abend des 07. September 2013 häufig im Regen statt. Hier ist es der Talent-Triebwagen 643 205, der sich die letzten Meter bis zum Bf. Breinig durch Regenschauer und Urwald kämpft.

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Die Breiniger ließen sich aber nicht vom Regen abschrecken und nutzen die beliebten Sonderfahrten zum Besuch der Stolberger Stadtparty. 

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Ein Bild, das sich viele Menschen in Breinig als alltäglichen Anblick wünschen: 643 205/705 als Euregiobahnzug nach Stolberg Hbf und Aachen .

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Einfahrt des aus Breinig kommenden 643 205/705 nach Stolberg-Altstadt, fotografiert von der Brücke Finkensiefstraße aus.

 

06. September 2013

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Wegen der regelmäßig verkehrenden Erzzüge zur Berzelius-Bleihütte kann man auf dem Bahnhof Stolberg-Altstadt häufig Begegnungen von Euregiobahn-Triebwagen der BR 643.2 und Loks der Rurtalbahn beobachten. Am Abend des 06. September 2013 war die V 104 mit einem Erztransport unterwegs. Da die Erzwaggons vom Bf. Stolberg-Altstadt aus in den Gleisanschluss geschoben werden, konnte die V 104 beim Umsetzen in fotogener Position abgelichtet werden.

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Nach der Zustellung der beladenen Erzwaggons kehrte die V 104 der Rurtalbahn ohne Rückfracht von der Bleihütte zum Bahnhof Stolberg-Altstadt zurück, als sie von der Brücke Finkensiefstraße aus fotografiert wurde.

 

05. September 2013

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Als der Thalys-Zug 4343 gegen 07:20 Uhr auf seinem Weg nach Paris durch den Stolberger Hauptbahnhof sauste, spiegelte sich die tiefstehenden Morgensonne für einen kurzen Moment auf dem Triebkopf.

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Bei der Einfahrt in den Stolberger Hauptbahnhof kam es gegen 19 Uhr im kontrastreichen herbstlichen Abendsonnenschein zur Begegnung mit der Lok V 100 – SP – 009 der Firma Spitzke.

 

04. September 2013

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Auf dem Stolberger Hauptbahnhof hat die EVS für den Bahnsteig am Gleis 27 einen neuen Zugang anlegen lassen, der etwa in Höhe der östlichen Bushaltestelle auf den Gustav-Wassillikowitsch-Platz trifft.

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Bei der Baustelleneinrichtung ist man ausgesprochen pietätlos mit der Stele umgegangen, die am Rande des Gustav-Wassillikowitsch-Platzes an die Deportation von Stolberger Roma- und Sintifamilien erinnern soll. Das „unbequeme“ Denkmal ist jetzt zwischen einem Klohäuschen, einem Stapel Holzpaletten, einem Papierkorb, den vergammelten Resten einer Ruhebank und dem Container einer Baufirma eingekeilt und zeugt in dieser ganz eigenen Weise von Geringschätzung und einem respektlosen Umgang mit den Opfern des NS-Regimes. Gleichzeitig nimmt dieses spezielle Ensemble aber auch Bezug auf das aktuelle Motto des am 08. September 2013 stattfindenden „Tag des Denkmals“ und bestätigt nebenbei bestimmte Vorurteile, die von auswärtigen Menschen häufiger mit Stolberg in Verbindung gebracht werden.

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643 211 auf der Fahrt nach Stolberg-Altstadt nahe der Einmündung der Straße „Schneidmühle“ in die Eisenbahnstraße, einer Fotostelle, die auch vom Licht der tiefstehenden Abendsonne noch erreicht wird.

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Der Haltepunkt Stolberg-Schneidmühle bietet gute Übergangsmöglichkeiten zum Busverkehr. Auch gegen 18:25 Uhr traf der Euregiobahn-Triebwagen 643 211 hier mit einem Linienbus zusammen.

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Vom Bahnsteig des Haltepunktes Stolberg-Schneidmühle bietet sich übrigens auch ein guter Blick auf die Denkmalslok „St. Gobain“. Ob man bei der Firma St. Gobain oder sonst irgendwo in Stolberg überhaupt wahrgenommen hat, dass die kleine, 1913 gebaute Werkslok in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden ist…?

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Ein Blick in das Werksgelände zeigt, dass die Firma St. Gobain ihren Gleisanschluss nicht nur brachliegen lässt, sondern auch schon begonnen hat, Teile der Werksbahnanlagen zu beseitigen. Alternativ kann man gegen 5:45 Uhr häufiger beobachten, dass die Münsterbachstraße von einer größeren Zahl wartender LKWs zugestellt wird, die auf Einlass in das Werk warten.

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Gegen 18:30 Uhr konnte die Lok „G 1206 SP 021“ der Gleisbaufirma Spitzke auf dem Stolberger Hauptbahnhof angetroffen werden.

 

03. September 2013

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Um 06:45 Uhr verließ der mit Werbung für das Welt-Flüchtlings-Hilfswerk „UNHCR“ beklebte Thalys-Zug den Kölner Hauptbahnhof in Richtung Paris und wird somit gegen 07:15 Uhr auch den Stolberger Hauptbahnhof passiert haben. Auf dem Kölner Hauptbahnhof ergab sich kurz vor der Abfahrt dieser nachdenkliche Schnappschuss.

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Schnappschuss vom Dürener Hauptbahnhof – der dort gegen 17:45 Uhr eingetroffene Euregiobahn-Triebwagen aus Aachen war am Gleis 6 bis zum östlichen Ende des Bahnsteiges durchgefahren, so dass alle Fahrgäste den weitest-möglichen Weg bis zum Bahnsteigausgang zurücklegen mussten. Die Sinnhaftigkeit dieses Betriebsablaufes konnte niemand so recht nachvollziehen…

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Beim Haltepunkt Stolberg-Schneidmühle traf der Fotograf gegen 18:25 Uhr auf den Euregiobahn-Triebwagen 643 716. Die Uhr auf dem Bahnsteig zeigt indes die falsche Zeit an…

 

02. September 2013

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Die Bauarbeiten zur Umfeldgestaltung auf der Vennbahnseite des Stolberger Hauptbahnhofs zeigen besonders im Bereich des Gleises 26 Fortschritte.

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Im Bereich Stolberg Gbf konnten gegen 18 Uhr ein S-Bahn-Triebwagen der BR 423 und die Lok V 500.06 der Firma SGL beobachtet werden.

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Zwischen 18:20 Uhr und 18:25 Uhr verließ die V 500.06 der Firma SGL den Stolberger Hauptbahnhof in Richtung Aachen.

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Gegen 18:45 kam es auf dem Stolberger Hauptbahnhof zu dieser eindrucksvollen Begegnung zwischen einem Talent-Triebwagen und einem Thalys-Zug. Die rechts im Hintergrund sichtbare Bahnsteiguhr zeigt übrigens wegen eines Vandalismusschadens schon seit vielen Tagen keine korrekte Uhrzeit mehr.

 

01. September 2013

Wer auf der Fahrt von Stolberg nach Aachen in Höhe von Eilendorf bzw. Hüls am Betriebsgelände der Schrottverwertungsfirma Wertz genau hinschaut, kann beobachten, wie in diesen Tagen dort der Talent-Triebwagen 643 225 verschrottet wird. 643 225 war am 25. Juni 2012 auf der Fahrt von Eilendorf nach Aachen-Rothe Erde ganz in der Nähe ausgebrannt.

6 Gedanken zu „Fototagebuch 9/2013“

  1. Sehr geehrter Herr Keller!

    Ich freue mich, wieder Interessantes von Ihnen zu lesen. Ich hoffe, das südfranzösische Wetter hat Ihnen gut getan, so dass Sie die alten und neuen Herausforderungen mit vollem Elan angehen können.

    Sie bedauern, dass die Campusbahn in Aachen am Bürgerveto gescheitert ist. Es aber anderswo (hier Nizza) durchaus Befürworter und Realisierer für solche Projekte gibt. Aus meiner Sicht wird es auf absehbare Zeit sehr schwierig werden wenn nicht gar unmöglich, Großprojekte politisch durchzusehen. Ob Flughafen Berlin-Brandenburg, Stuttgart 21, Elbphilharmonie, Landesarchiv Duisburg. Sie alle laufen aus dem Ruder, zeitlich aber insbesondere finanziell.

    Ihnen wünsche ich eine gute Zeit.

    Mit freundlichen Grüßen

    Alfred Schröder

    1. Hallo Herr Schröder,

      sie haben gewiss recht. Für die Realisierung von Großprojekten sind in Deutschland die Zeiten schlecht. Vielleicht gibt es da auch zu viele mentale Hemmschwellen. Während man sich in Deutschland bei der Planung von Großprojekten gerne mit Hingabe der Prüfung von allen möglichen Bedenken beschäftigt und sich damit zermürbt, intensiv zu untersuchen, was gegen ein Projekt spricht, sucht man andernorts Wege, wie man bei der Realisierung von Großprojekten schnell und effektiv zum Ziel kommt und nutzt die menschliche Kreativität, um auch ungewöhnliche Lösungswege zu finden.

      Als ich die neue Tram in Nizza hautnah erlebte, kamen mir halt Gedanken, wie es hätte werden können.
      Aber ich wollte nicht die gescheiterte Campusbahn bejammern. In der Städteregion gibt es noch genug andere Verkehrsprobleme zu lösen, sei es der Lückenschluss zwischen Alsdorf und Stolberg, die Euregiobahnanbindung von Breinig, der Aufbau einer Bahnverbindung nach Baesweiler, eine moderne Neubaustrecke für den Hochgeschwindigkeitsverkehr außerhalb des Aachener Stadtzentrums samt neuem Fernbahnhof für die Städteregion mit großem Parkplatzangebot oder zumindest der viergleisige Ausbau der Hauptstrecke zwischen Düren und Aachen, die Revitalisierung des Eisenbahngüterverkehrsangebotes in der Städteregion, die Sanierung der Falkenbachbrücke oder, oder, oder…
      Es gibt viel zu tun – packen wir es an!

      Viele Grüße

      Roland Keller

  2. Hallo Herr Keller!

    Bei den drei Loks auf den obersten Foto handelt es sich um drei 291er, die wohl alle bei Steil verschrottet werden; zwei von ihnen sind bei Unfällen schwer beschädigt worden.

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