Fototagebuch 5/2014

 

Fototagebuch  Mai 2014

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im Mai 2014.

Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.

(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats April 2014)

 

31. Mai 2014

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Der Austausch einer Kreuzungsweiche im Gleis 3 sorgte am Wochenende vom 30. mai bis zum 02. Juni 2014 für einigen Trubel auf dem Stolberger Hauptbahnhof. Doch das eingespielte Team der Gleisbaufirma Spitzke nebst Subunternhmern führte die Baumaßnahme problemlos durch. Ein spzieller Gleisvorbaukran mit dem Kosenamen „Oskar“ hatte die im Bezirk V vormontierten Weichenelemente an die Baustelle herantransportiert und sorgte Schritt für Schritt für einen passgenauen Einbau der neuen Kreuzungsweiche (oben und unten).
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Für die Millimeterarbeit beim genauen Einrichten der einzelnen Segmente hatte der Kranführer zahlreiche helfende Hände, die das Bauteil einjustierten.

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Während der Bauarbeiten passierte am Nachmittag des 31. Mai 2014 die Lok 182 502 der Firma „Hectorrail“ mit einem vom Christophorus Reisedienst veranstalteten Pilgersonderzug nach Lourdes den Stolberger Hauptbahnhof. An der Taurus-Lok war  zusätzlich auch die Loknummer 242 502 aufgetragen (oben und unten).
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Im ehemaligen Bezirk V des Stolberger Hauptbahnhofs stand eine ehemalige Reichsbahn-V 100 der Firma Spitzke Logistik GmbH mit einem Schotterzug bereit.

30. Mai 2014

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Am Abend des 30. Mai 2014 waren es die Loks 294 715 und 294 758, die hinter dem Stellwerk „Sf“ die Nachtruhe auf dem Stolberger Hauptbahnhof verbrachten.

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Der RE9, der um 20:32 Uhr aus Köln kommend in Stolberg Hbf anhielt, wurde von 120 207 geschoben.

 

29. Mai 2014

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Am Nachmittag des 29. Mai 2014 war 111 156 mit einem RE9-Ersatzzug von Siegen nach Aachen hbf unterwegs, als sie in Stolberg Hbf zusammen mit der Lok V100SP006 der Gleisbaufirma Spitzke (bzw. 203 006) zusammen fotografiert wurde.

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Für die am Wochenende vom 31. Mai zum 02. Juni 2014 auf dem Stolberger Hauptbahnhof anstehenden Gleisbauarbeiten waren schon ein Gleisbaukran der Firma Spitzke und die vormontierte Kreuzungsweiche bereitgestellt worden.

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Am Bahnübergang Probsteistraße konnte am Nachmittag des 29. Mai 2014 die Begegnung von 643 721 mit einem bei der Firma Talbot Services GmbH ausgebesserten Nahverkehrszugwaggon von DB-Regio abgelichtet werden.

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Die Strecke Stolberg – Alsdorf – Herzogenrath wird derzeit im Abschnitt zwischen St. Jöris und dem Bahnübergang Trockenbuschweg im Würselener Stadtwald saniert. Während der Bauarbeiten präsentiert sich die Strecke seit einigen Wochen als nacktes Schotterbett, d.h. ohne Gleise. Das am Nachmittag des 29. Mai 2014 entstandene Foto zeigt jene Stelle zwischen dem Bahnübergang Steinbachstraße und der Abzweigstelle Quinx, an der die Trasse der von der Rheinischen Eisenbahn 1870 eröffneten Strecke Stolberg – Alsdorf die von der Deutschen Reichsbahn erbaute Strecke kreuzt.

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Die schienenfreie Ringbahnstrecke im Bereich des Bahnübergangs Steinbachstraße (oben und unten).
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28. Mai 2014

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Der Talent-Triebwagen VT 3.02 der Eurobahn passierte am Abend des 28. Mai 2014 nach einem Aufenthalt bei der Aachener Firma „Talbot Services GmbH“ auf einer Probefahrt den Stolberger Hauptbahnhof. Die Zielanzeige „Rahden“ deutet auf sein angestammtes Einsatzgebiet (oben und unten).
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Am Wochenende vom 31. Mai zum 02. Juni 2014 gibt es auf dem Stolberger Hauptbahnhof Gleisbauarbeiten (u.a. Austausch einer Kreuzungsweiche). Für den Verkehr der Euregiobahn (RB 20) gibt es einen Sonderfahrplan und geänderte Bahnsteignutzungen .
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Bei der Ausfahrt mit einem Schotterzug begegnete 151 171 gegen 21:00 Uhr dem in Richtung Hamm fahrenden und mit 146 016 bespannten RE1 (oben und unten).
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27. Mai 2014

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Am Abend des verregneten 27. Mai 2014 konnte gegen 18:05 am Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs beobachtet werden, wie die DB-Lok 294 715 mit den beiden Triebwagen 430 122 und 430 124 der S-Bahn Rhein-Main zu einer Überführungsfahrt nach Aachen-Nord startete, um die Firma „Talbot Services GmbH“ zu beliefern (oben und unten).
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26. Mai 2014

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Gerade noch einmal geschafft! Beinahe hätte dieser RE9-Ersatzzug abseits des Bahnsteigs von Stolberg Hbf gehalten…

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Am Abend des 26. Mai 2014 war die moderne Diesellok WLE-22 im ehemaligen Bezirk V des Stolberger Hauptbahnhofs vor einem Schotterzug im Einsatz.

 

25. Mai 2014

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Am Vormittag des 25. Mai 2014 durchquerte die Lok 212 272 der Eisenbahngesellschaft Potsdam (EGP) mit 2 Elektrotriebwagen der Firma Arriva den Stolberger Hauptbahnhof. René Müller war zur rechten Zeit am rechten Platz und hielt den Moment mit 2 Bildern fest. Für die Bildspende sage ich ein herzliches Dankeschön! (oben und unten)
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Die westliche Kopfseite des Mittelbahnsteiges auf dem Stolberger Hauptbahnhof zeigt sich derzeit als üppig blühendes gelbes Blumenmeer. Ein willkommenes Fotomotiv für die mittäglichen ICE3-Züge von Brüssel nach Frankfurt/M. (oben) und die Gegenrichtung (unten).
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12:00 Uhr mittags auf dem Stolberger Hauptbahnhof: pünktlicher Verkehrshalt des RE1-Zuges von Aachen nach Hamm mit 146 023.

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Die Triebwagen der Euregiobahn sollen ab dem 15. Juni 2014 auch in St. Jöris halten. Der Neubau des dortigen Bahnhofs hat große Fortschritte gemacht. Oben der neue, zwischen den Gleisen angeordnete Bahnsteig, unten der Blick vom Bahnübergang der Verbindungsstraße St. Jöris – Linden-Neusen in Richtung Merzbrück.
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Einer leichten Verspätung war dieses am 25. Mai 2014 um 15:20 Uhr entstandene Foto von der Begegnung der Euregiobahn-Triebwagen 643 223 (links) und 643 204 (rechts) zu verdanken. Im Sonn- und Feiertagsverkehr sind solche Euregiobahn-Begegnungen auf dem Stolberger Hauptbahnhof nicht üblich.

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Die Züge der Linie RE9 gehören derzeit zu den Sorgenkindern des heimatlichen Regionalverkehrs. Mit satten 18 Minuten Verspätung erreichte 120 207 mit ihrem RE9 nach Siegen den Stolberger Hauptbahnhof. Obwohl der Zug in Aachen eingesetzt wurde und um 15:27 Uhr Stolberg Hbf erreichen sollte, rollte er erst um 15:45 Uhr an den Bahnsteig. Solche Verspätungen sind auf der Linie RE 9 leider sehr häufig zu beobachten…

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Während des Wartens auf verspätete Züge kann man auf dem Stolberger Hauptbahnhof zu bestimmten Zeiten zumindest den neuen Servicepunkt besuchen und dessen Angebot ausprobieren…

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Euregiobahn-Triebwagen gehören auf dem Eschweiler Hauptbahnhof nicht zum gewohnten Anblick. Eines der beiden an Sonn- und Feiertagen verkehrenden Zugpaare nach Heimbach benutzt zwischen Stolberg und Langerwehe allerdings die „Rheinische Eisenbahn“. Auf dem Rückweg von der Rur an die Wurm hielten die beiden Euregiobahn-Talente 643 221 (links) und 643 214 (rechts) gegen 18:24 Uhr am Gleis 1 des Eschweiler Hauptbahnhofs.

 

24. Mai 2014

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Seit einigen Tagen stehen auf dem Stolberger Hauptbahnhof wieder regelmäßig zwei Loks der BR 294 zur Abwicklung des regionalen Güterverkehrs bereit. Am Vormittag des 24. Mai 2014 konnten die Loks 294 715 (links) und 294 807 (rechts) beobachtet werden. Ein Grund für den Einsatz der zweiten Loks sind auch die häufigeren Überführungsfahrten von Fahrzeugen für die Firma „Talbot Services GmbH“ zwischen Stolberg Hbf und dem Bf. Aachen-Nord.

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Im Zusammenhang mit umfangreicheren Gleisbauarbeiten auf dem Aachener Hauptbahnhof ist die Lok 275 502 der Firma HGB häufiger auf dem Stolberger Hauptbahnhof anzutreffen. Am Nachmittag des 24. Mai 2014 war sie im ehemaligen Bezirk V zwischengeparkt. 

 

23. Mai 2014

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Gegen 17 Uhr war im Bereich Stolberg Gbf eine Lok der BR 294 noch emsig mit Rangierarbeiten zu Gange. Kurze Zeit später startete von Stolberg Gbf aus auch die Überführungsfahrt eines S-Bahn-Triebwagens zur Firma „Talbot Services GmbH“ beim Bf. Aachen-Nord.

 

22. Mai 2014

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Wer am Morgen des 22. Mai 2014 mit der Bahn zwischen Köln Hbf und dem Bf. Köln-West unterwegs war, der konnte im Bereich Köln Bbf innerhalb weniger Augenblicke zwei interessante Loks antreffen: als Knotenpunktreserve war dort die mit einem Werbedesign für die Modellbahnfirma Märklin beklebte 120 112 (oben) anzutreffen und neben drei Reisezugwagen in klassischem DB-Farbschema stand die in Oberhausen aufbewahrte Museumslok V 200 116 (unten) .
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21. Mai 2014

Unter der Überschrift „Land fördert Neubau der Rhenaniastraße“ berichteten die Stolberger Tageszeitungen am 21. Mai 2014 in einer unscheinbaren Meldung unter der Rubrik „Kurz notiert“ zunächst knapp, dass das Land NRW den Neubau der Rhenaniastraße zwischen den Einmündungen Probsteistraße und Münsterbachstraße (L 236) mit 330.000 € fördert. Bei veranschlagten Gesamtkosten von 570.000 € entspricht dies  einer Quote von etwa 60%. Weiter heißt es dann in dem Bericht „Insgesamt werden über 860.000 Euro erforderlich sein, um den städtischen Teil der Rhenaniastraße sanieren zu können. Für den Abschnitt von der Probsteistraße bis zum Hauptbahnhof erwartet die Stadt eine 80-prozentige Förderung durch den Zweckverband Nahverkehr Rheinland, der sich ebenfalls beim Bau des Parkhauses engagieren will.“ Wenn die Berichterstattung zutreffend sein sollte und der Leser diese Worte richtig interpretiert, heißt das wohl, dass hier 688.000 € in die Sanierung einer städtischen Straße verbaut werden, obwohl doch die Mittel für den öffentlichen Nahverkehr angeblich immer so knapp sein sollen. Was könnte man für 688.000 € wohl alles in Anlagen für den Bahn- und Busverkehr investieren oder zur Verbesserung des Nahverkehrsangebotes, bspw. in den Außenbezirken von Stolberg,  bewirken…?

 

20. Mai 2014

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Sonnenaufgang auf dem Stolberger Hauptbahnhof – wie gut, wenn man schon am Morgen den Fotoapparat griffbereit hat… (oben und unten).
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Gegen 18:10 Uhr konnte im Bereich Stolberg Hbf die Diesellok 22 der WLE gesichtet werden.

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Auch Eisenbahner gehören zu den Kunden des neuen Servicepunktes im ehemaligen Bahnhofsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs…. 😉 .

 

19. Mai 2014

Nachdem die Tagestemperaturen an diesem Montag die 20-Grad-Marke überschritten hatten,  bereitete DB-Regio den Fahrgästen auch gleich wieder Probleme. Wer beispielsweise zwischen 17:47 Uhr und 18:32 Uhr mit dem RE9 von Köln Hbf nach Stolberg Hbf wollte, der musste nicht nur wie üblich einen engen, unbequemen und überfüllten Zug in Kauf nehmen. Am 19. Mai 2014 gab es hier zusätzlich bei Innentemperaturen von 37 Grad und Sauna-Luft einen Härtetest für den Kreislauf. Glücklicherweise musste auf dem Weg nach Stolberg kein Notarzt kollabierten Fahrgästen im Zug zur Hilfe kommen. So blieb es beim Ausstieg in Stolberg nur bei durchgeschwitzter Kleidung und einer gehörigen Portion Frust auf die DB-Regio, die den Fahrgästen solche Strapazen zumutet.
Ähnlich erging es den Fahrgästen, die eine Stunde vorher mit dem RE9 fahren wollten. Bei der Abfahrt in Köln hieß es, wegen einer Weichenstörung würde sich die Abfahrt verzögern und im Bf. Köln-Ehrenfeld könne nicht angehalten werden. Auf der weiteren Fahrt mussten die Fahrgäste den Zug dann in Düren verlassen, weil die Frontscheibe des Zuges gerissen war.
=> Wer es irgendwie vermeiden kann, sollte besser auf Fahrten mit DB-Regio, insbesondere aber Fahrten mit den auf der Linie RE9 eingesetzten Talent-2-Triebwagen und Zügen mit den alten Doppelstockwaggons verzichten…..
(Siehe hierzu auch den Kommentar am Ende des Fototagebuches)

 

18. Mai 2014

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Kontrastreiche Umgebung am Stolberger Hauptbahnhof mit 643 216 …. – vorne hui, hinten pfui!

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Bahnsteigszene am Stolberger Hauptbahnhof. Eigentlich wollten manche Fahrgäste zur Fahrt nach Düren zum Gleis 2 gehen, weil Düren ja auf dem Weg nach Köln liegt. Als dann aber 643 217 als RB 20 nach Düren auf Gleis 43 einrollte, sorgte das für leichte Irritationen…

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Die Autoschlangen vor den geschlossenen Schranken an den Bahnübergängen entlang der Phönixstraße in Eschweiler dürften ab dem 19. Mai 2014 vermutlich etwas kürzer werden – dann wird nämlich der zweite Bauabschnitt der Umgehungsstraße L 238 eröffnet und der Durchgangsverkehr von und zur Autobahn verlagert.

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181 212 verbrachte das Wochenende 17./18. Mai 2014 noch in halbwegs erkennbaren Zustand auf dem Schrottplatz in Eschweiler-Aue. Sie wird vermutlich in Kürze ebenfalls restlos zerlegt werden und als Recyclingmaterial wieder in den Rohstoffkreislauf eingehen.

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Die Regionalbahn, die am 18. Mai 2014 gegen 17:45 Uhr  die Indebrücke (oben) und den ehemaligen Haltepunkt Eschweiler-Röhe (unten) passierte, wurde als dreiteiliger Verband gefahren. An der Spitze in Richtung Stolberg lief 643 220, der mittlere Triebwagen blieb unerkannt, am Ende fuhr 643 206.
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Nahe des Haltepunktes Stolberg-Schneidmühle passierte 643 222 am Abend des 18. Mai 2014 ein aus dem Jahre 1863 stammendes Gebäude des Glaswerkes von St. Gobain.

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Die Lok 275 502 der Firma HGB war am Sonntag mit einem Schotterzug auf dem Aachener Hauptbahnhof im Einsatz. Nach ihrer Rückkehr wurde sie im ehemaligen Bezirk V des Stolberger Hauptbahnhofs abgestellt (oben und unten).
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Schnappschuss vom Bezirk V des Stolberger Hauptbahnhofs am Abend des 18. Mai 2014 mit den Loks 275 502 der HGB, V 100 SP 003 alias 202 677 der Firma Spitzke Logistik GmbH und einem unerkannt gebliebenen Talent-Triebwagen der BR 643.2 .

 

17. Mai 2014

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Auf seinem Weg von Aachen nach Siegen wurde 442 254 am 17. Mai 2014 gegen 13:20 Uhr beim Zwischenstopp im Kölner Hauptbahnhof abgelichtet.

 

16. Mai 2014

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Zu den unscheinbaren Besonderheiten im Bahnbetrieb des Kölner Hauptbahnhofs zählen die S-Bahn-Züge auf der Linie S6. Nicht nur der lange Laufweg von Essen bis nach Köln ist ungewöhnlich. Auch die Zugbildung mit den sog. x-Wagen und Loks der BR 143 ist unter den vielen Triebwagenleistungen im S-Bahnverkehr von Köln und Rhein-Ruhr schon selten geworden.

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Auch die aus n-Wagen gebildeten und mit Loks der BR 111 bespannten Entlastungszüge zwischen Köln und Aachen strahlen einen gewissen nostalgischen Charme aus. Die ersten Loks der BR 111 können mittlerweile ihren 40. Geburtstag begehen, während die n-Wagen in der Regel noch 10 bis 15 Jahre älter sind. Zu diesen Oldtimerzügen gehört  der am 16. Mai 2014 gegen 16:57 Uhr auf dem Stolberger Hauptbahnhof fotografierte RE 11370 ebenfalls.

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Gegen 17:17 Uhr verließ die V 104 der Rurtalbahn den Stolberger Hauptbahnhof mit einem Erzzug zur Bleihütte

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Auch in der Nacht vom 16. zum 17. Mai 2014 war die Lok 275 502 der HGB auf Gleis 44 des Stolberger Hauptbahnhofs abgestellt.

Unter der Überschrift „Umschlag von Dünger am Hauptbahnhof“ berichteten die Stolberger Tageszeitungen am 16. Mai 2014 über die Verlagerung von Düngertransporten. Danach will die Firma „K+S Kali GmbH“ aus Kassel ab Juni 2014 zunächst bis zu 20.000 Tonnen Dünger jährlich auf dem Stolberger Hauptbahnhof umschlagen. Bisher erfolgte die Verladung dieses Düngers auf dem Bahnhof Geilenkirchen.
Dem Zugewinn des Güterverkehrsgeschäftes in Stolberg steht somit der Wegfall des Güterverkehrs auf dem Bf. Geilenkirchen gegenüber. Zusätzlich entfallen damit auch die Übergabefahrten vom Knotenpunkt Stolberg Gbf zum Bf. Geilenkirchen, was infolge der wegfallenden Übergabefahrten  letztlich auch eine Reduzierung des regionalen Güterzugverkehrs bedeutet und für die von der Güterverkehrssparte der DB AG („Schenker“)  auf dem Stolberger Hauptbahnhof vorgehaltenen Lok  (heute eine Lok der BR 294) einen Wegfall von Verkehrsleistungen bedeutet.

 

15. Mai 2014

Wie in den Stolberger Lokalzeitungen berichtet wird, hat der Servicepunkt am Stolberger Hauptbahnhof seine Öffnungszeiten geändert. Ab sofort wird das Warensortiment montags bis freitags bereits ab 05:30 Uhr angeboten. So können auch die frühen Bahnpendler, die beispielsweise mit dem RE1 um 05:57 bzw. 06:00 Uhr morgens in Richtung Köln und Aachen aufbrechen, frischen Kaffee und belegte Brötchen genießen. Abends ist weiterhin bis 19 Uhr geöffnet.

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Am Morgen des 15. Mai 2014 war das Fahrgastinformationssystem der Deutschen Bahn AG auf dem Stolberger Hauptbahnhof außer Betrieb. Da es auch keine akustischen Zugansagen gab, mussten die wartenden Bahnkunden selbst nach ihren Zügen Ausschau halten. (Am Morgen des 16.5. dauerte der mangelhafte Zustand fort…)

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643 226/726 konnte am Morgen des 15. Mai 2014 nahe des Bonner Hauptbahnhofs gesichtet werden, wo er bis zum nächsten Einsatz auf der Strecke Bonn – Euskirchen pausierte. (Danke an Philipp wegen des aufmerksamen Hinweises auf die zunächst unzutreffende Fahrzeugnummer! s.u.)

 

14. Mai 2014

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Sonnenaufgang über dem Stolberger Hauptbahnhof am 14. Mai 2014 gegen 05:50 Uhr.

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Auf dem Kölner Hauptbahnhof konnten die auf den Zug nach Aachen wartenden Fahrgäste gegen 17:10 Uhr die Durchfahrt eines aus den Fahrzeugen 622 518 und 620 525 gebildeten Triebwagenverbandes erleben. Diese Triebwagen sollen im Laufe des Jahres 2014 die Zugleistungen auf dem Kölner Dieselnetz übernehmen. Zur Zeit finden Probe- und Personalschulungsfahrten mit ihnen statt (oben und unten).
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Auf dem Stolberger Hauptbahnhof ergab sich gegen 18:05 Uhr Gelegenheit zu zwei Schnappschüssen vom lebhaften Dieselbetrieb. Als 294 807 mit dem S-Bahn-Triebwagen 430 078 und einem „Silberling“ den Stolberger Hauptbahnhof verlassen wollte, kam es zur Begegnung mit der Lok 275 502 der Hessischen Güterbahn (oben) und wenige Augenblicke später mit der V 206 der Dürener Rurtalbahn GmbH (unten).
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13. Mai 2014

Die Stolberger Tageszeitungen veröffentlichen in den Print-Ausgaben den Bericht „Der erste Kunde bekommt um sechs Uhr frischen Kaffee“, der die Eröffnung des neuen Servicepunktes am Stolberger Hauptbahnhof behandelt.

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Der abendliche Übergabezug von Stolberg Gbf nach Köln wurde am 13. Mai 2014 mit Vorspann gefahren. Die Loknummern konnten nicht leider abgelesen werden.

 

12. Mai 2014

Auf dem Stolberger Hauptbahnhof wurde der neue Servicepunkt eröffnet. Auf den Verkauf von Fahrkarten und das Dienstleistungsangebot von DHL/Post müssen Kunden allerdings vorübergehend noch warten. Das Café und das Angebot von Snacks laden aber schon zum Verweilen ein. Vielleicht könnte sich hier an Samstagen oder Sonntagen auch ein Treff von Stolberger Eisenbahnfreunden etablieren….

Die Tourist-Info der Stadt Stolberg hat an einem Info-Ständer vor dem neuen Servicepunkt übrigens interessante Stadtpläne von Stolberg (Ausgabe 2011/2012) ausgelegt – darin findet sich nämlich im Bereich des Stolberger Hauptbahnhofes der Hinweis „Vennbahnmuseum“!  Schön wär´s…

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Auf Gleis 44 des Stolberger Hauptbahnhofs war gegen 18 Uhr die Lok 275 502, eine G 1206 aus der Fertigung von Vossloh, abgestellt. Als Eigentümerangabe fand sich nur die Abkürzung „HGB“. Wie bei den Kommentaren zu lesen ist, handelt es sich dabei um die „Hessische Güterbahn GmbH“ (=>  Danke an Pascal Horbach!)

 

11. Mai 2014

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Der 11. Mai 2014 ist auch Muttertag. Für die Vogel-Mama, die derzeit in der Bahnsteigunterführung des Stolberger Hauptbahnhofs ihr Nest hat, dürfte es aber ein ganz normaler Tag werden, an dem sie sich mit aller Energie um die Versorgung ihres Nachwuchses kümmern muss…. 😉 (oben und unten).
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An der Ringbahnstrecke wurde auch am Sonntag emsig gearbeitet. In St. Jöris sind die beiden künftigen Gleise des Ausweichbahnhofs bereits verlegt. Der Bau des Bahnsteigs befindet sich in der Endphase.

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Bauarbeiten am nördlichen Kopf des neuen Bahnhofs von St. Jöris.

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Zwischen Alsdorf-Poststraße und St. Jöris haben die Bahnübergänge neue Sicherungstechnik erhalten. Beim Bahnübergang an der Gasstation nördlich von St. Jöris bot sich am 11. Mai 2014 dieses Bild.

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Der neue Streckenabschnitt der Ringbahn zwischen Alsdorf-Poststraße und St. Jöris bietet auch neue attraktive Fotostellen. Hier werden einige Lokführer der Euregiobahn demnächst wohl gelegentlich mit heruntergezogenen Rollos vorbeifahren müssen…

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Die drei E-Loks der BR 181 werden nicht mehr lange in Eschweiler-Aue zu sehen sein…

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Im ehemaligen Empfangsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs wurden im Laufe des 11. Mai 2014 die Vorbereitungen für die Eröffnung des neuen Servicepunktes am folgenden Montag getroffen. Künftig wird man montags bis freitags von 6:00 Uhr bis 19:00 Uhr sowie an Samstagen von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr und an Sonntagen von 10:00 bis 17:00 Uhr das neue Angebot nutzen können.

 

10. Mai 2014

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Die Talent-Triebwagen der Euregiobahn sind nicht nur im Aachener Grenzland unterwegs. Häufig leisten sie auch Aushilfsdienste im Raum Köln-Bonn-Euskirchen. Am Nachmittag des 10. Mai 2014 konnte beispielsweise der Euregiobahn-Talent 643 719 in Kombination mit dem dreiteiligen Talent-Triebwagen 644 558 am Bahnhof Kottenforst auf der Strecke Bonn – Euskirchen angetroffen werden. Die Kombination von Talent-Triebwagen mit dieselhydraulischem und dieselelektrischem Antrieb ist eher selten im Einsatz zu erleben.

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Auf dem „Kölner Dieselnetz“ sollen im Laufe des Jahres 2014 die bewährten und Fahrgast-freundlichen Talent-Triebwagen der BR 644 ersetzt werden. Die Nachfolge treten zweiteilige Triebwagen der BR 622 und dreiteilige Triebwagen der BR 620 an, die in unterschiedlichen Kombinationen eingesetzt werden. Derzeit finden Personalschulungen auf diesen Fahrzeugen statt. Im Bahnhof Euskirchen konnten dabei am Abend des 10. Mai 2014 die Triebwagen 622 518 (rechts) und 620 025 (links, im Hg.) beobachtet werden. Wenn diese Triebwagen den regulären Verkehr übernehmen, kommt es auf der Strecke Köln – Gerolstein – Trier zu teils drastischen Fahrplanänderungen.

 

09. Mai 2014

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Beim Zwischenstopp im Bf. Düren konnte aus dem Oberdeck eines Doppelstockwagens der VT 6.004.1 der Rurtalbahn fotografiert werden. Dieser Düwag-Sprinter trägt seit kurzem eine Werbung für die Landesgartenschau in Zülpich (oben und unten).
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Die „Bürgerbahn Düren-Zülpich-Euskirchen e.V.“ bietet in Zusammenarbeit mit der Rurtalbahn an jedem Sonn- und Feiertag bis zum 12. Oktober 2014 einen Schienenverkehr zur Landesgartenschau nach Zülpich an. Dabei werden auf dem Streckenabschnitt Düren – Vettweiß – Zülpich drei Zugpaare angeboten, während zwischen Euskirchen und Zülpich im Stundentakt gefahren wird. Informationen zum Fahrplan und zu den Fahrkarten (AVV und VRS) gibt es unter www.boerdeexpress.de (oder dem Infotelefon 0157/88902203).

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Blick vom Indeviadukt auf den Schrottplatz in Eschweiler-Aue. Bei allen drei E-Loks waren nur noch die Aufbauten mit den Führerständen auf dem Rahmen zu sehen.

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Der Alptraum eines jeden Lokführers – Menschen, die sich mit dem Kopfhörer akustisch die volle Dröhnung geben und dicht am Gleis entlang trotten…. – erst nach zwei langen Achtungs-Pfiffen bewegte sich die Gestalt etwas vom Gleis weg zur Innenseite des Bahnsteiges.

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Am 09. Mai 2014 wurde der Stolberger Hauptbahnhof großflächig mit Werbung für den neuen Servicepunkt dekoriert, dessen Eröffnung am 12. Mai 2014 (einem Montag) sein wird.

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Abendstimmung am Stolberger Hauptbahnhof – verbunden mit einem Gruß an den freundlichen Busfahrer der Firma Rosenbaum, der auf der Linie 42 im Einsatz war.

Unter dem Titel „Mit dem Rad von Aachen nach Jülich“ berichteten die Stolberger Lokalzeitungen über einen „ersten Spatenstich“ in Würselen, mit dem die Städteregion Aachen den Bau einer durchgehenden Radwegverbindung von Aachen nach Jülich feierlich startete. Der neue Radweg soll weitgehend auf der Trasse der Aachener Industriebahn verlaufen, die aber bereits heute schon abschnittweise als Radweg genutzt wird. Für rd. 1,6 Mio. € soll bis Ende 2014 zunächst ein rd. 5,6 km langer Abschnitt zwischen Würselen und Alsdorf-Ofden  gebaut werden.  In den Jahren 2015 und 2016 sollen die anderen beiden Abschnitte der insgesamt 27,5 km langen Route fertiggestellt werden. Für das gesamte Projekt wird mit Kosten von 4,8 Mio. € gerechnet. In den Tageszeitungen heißt es u.a. „der Bahntrassenradweg bietet die Chance, Pendler zum Umstieg vom PKW zum Rad zu animieren.“

 

08. Mai 2014

Die Stolberger Tageszeitungen berichten mit der Schlagzeile „Neuer Haltepunkt St. Jöris ist in Arbeit“ über den Stand der Ausbauarbeiten an der Ringbahnstrecke zwischen Alsdorf-Poststraße und Stolberg. Bis zum 15. Juni 2014 wird auf Hochtouren an der Strecke zwischen dem Hp. Alsdorf-Poststraße und dem neuen Bahnhof St. Jöris gearbeitet, damit bis zum Start des Reisezugverkehrs alles fertiggestellt ist. Wie dort zu lesen ist, soll die Reststrecke von St. Jöris über Merzbrück und Quinx bis nach Stolberg Hbf im Jahre 2015 fertig gebaut sein.
In den Jahren 2016 und 2017 will die EVS anschließend die elektrische Fahrleitung nachrüsten. Da die Verkehrsverträge für die Euregiobahn im Jahre 2016 auslaufen, wird angestrebt, bis zur Aufnahme des  elektrischen Fahrbetriebes eine „Interimsvergabe“ des Regionalbahnverkehrs durchzuführen.

 

07. Mai 2014

Auf dem Schrottplatz in Eschweiler-Aue hat die Zerlegung der drei E-Loks der BR 181 sichtbare Fortschritte gemacht. Bei allen drei Loks waren gegen 18 Uhr die Mittelteile freigelegt und nur noch die Aufbauten mit den Führerständen auf dem Rahmen zu sehen.

Wie dem Buschfunk zu entnehmen war, soll in der Nacht vom 07. zum 08. Mai 2014 – nach dem Betriebsschluss der Euregiobahn – der erste Schotterzug von Herzogenrath nach St. Jöris gefahren werden.

 

05. Mai 2014

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Schnappschuss aus einem verspäteten RE1-Zug bei der Einfahrt in den Stolberger Hauptbahnhof gegen 18:15 Uhr: Hinter dem Stellwerk „Sf“ wird an der Lok 294 807 gearbeitet.

 

04. Mai 2014

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Die Kommunalwahlen und die Europawahl werfen ihre Schatten voraus. Auch am Stolberger Hauptbahnhof kann man der optischen Umweltverschmutzung der Parteien kaum entgehen…

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Einfahrt des „Wandererzuges“ nach Heimbach. Die ersten beiden Triebwagen fahren von Stolberg Hbf als RE 11037 nach Düren Hbf weiter, wo eine Trennung erfolgt und 1 Triebwagen der BR 643.2 als RTB 89658 nach Heimbach weiterfährt.

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Wie schon im vergangenen Jahr hat sich ein Vogelpärchen einen der Brückenträger in der Bahnsteigunterführung des Stolberger Hauptbahnhofs als Nistplatz ausgesucht. Auch wenn tonnenschwere Züge die Unterführung mit gewaltigem Lärm erzittern lassen, stört das die Vögel offenbar kaum .

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An einigen Stellen blühen im Stadtgebiet wieder die Galmeiveilchen. Auf dem ehemaligen „Zincoli-Gelände“ in Münsterbusch kann man sogar Galmeiveilchen zwischen stillgelegten Eisenbahngleisen antreffen. Leider ist dieses Biotop durch die Entwicklung eines Einzelhandelsstandortes bedroht (oben und unten)….
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In der Umgebung des Unterwerkes an der Steinbachstraße bietet der dicht am Bahndamm wachsende Ginster ansprechende Fotomotive. Hier musste 643 214 als Fotoobjekt herhalten.

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Von dieser Stelle aus wurde in Gegenrichtung auch die in Köln stationierte 111 101 mit einem RE9-Zug nach Siegen fotografiert.

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Während zwischen St. Jöris und dem Bahnübergang Trockenbuschweg  im Würselener Stadtwald emsig an der Erneuerung der Ringbahngleise gearbeitet wird, gibt es im Bereich der Unterführung  der Ringbahnstrecke unter die Strecke Köln-Aachen noch keine baulichen Aktivitäten, sondern nur blühende Landschaften.

 

03. Mai 2014

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Die Lok V 100 SP 003 alias 202 677 der Firma Spitzke Logistik GmbH war auch am 03. Mai 2014 auf dem Stolberger Hauptbahnhof im Bereich des ehemaligen Rangierbezirks V anzutreffen (oben und unten).
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Gegen 12:50 Uhr kam es zur Begegnung der V 100 SP 003 alias 202 677 der Firma Spitzke Logistik GmbH mit dem ICE3, der auf seiner Fahrt von Brüssel nach Frankfurt/M. den Stolberger Hauptbahnhof passierte.

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Der Gegenzug aus Frankfurt/M. nach Brüssel wurde auf dem Stolberger Hauptbahnhof in Höhe des Zwischensignals aufgenommen. Die vom Sonnenlicht aufgewärmte Luft flimmert bereits sehr intensiv.

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Talent2-Triebwagen als RE9 auf dem Weg von Aachen Hbf nach Siegen beim Zwischenstopp an Gleis 2 des Stolberger Hauptbahnhofs.

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Wesentlich idyllischer ging es zu, als der Talent-Triebwagen 643 204 der Euregiobahn am Bahnsteig des Bf. Stolberg-Altstadt anhielt….

 

01. Mai 2014

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Passend zum „Tag der Arbeit“ weilte auf dem Stolberger Hauptbahnhof eine Lok aus dem einstigen „Arbeiter- und Bauernstaat“  😉
Es handelte sich um die Lok V100 SP 003  bzw. 202 677 der Firma Spitze Logistik GmbH.

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In frühlingshafter Umgebung wurde 643 210 bei der Einfahrt in den Stolberger Hauptbahnhof im Bild festgehalten.

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„Verschlungene Wege“ – für den Eisenbahnfotografen sind nicht nur Lokomotiven reizvoll. (Schnappschuss nahe der Haldenstraße).

10 Gedanken zu „Fototagebuch 5/2014“

  1. Hallo Herr Keller,

    herzlichen Dank für die gut gemachte Website, die ich regelmäßig besuche. Für mich als Neu-Aachener sind besonders die älteren Aufnahmen sehr interessant, ohne die man sich das einstige Geschehen der Eisen- oder Straßenbahn nicht vorstellen kann.

    Viele Grüße

    Georg Flade

  2. Hallo Roland,

    Der Eigentümer der am 12.05.2014 auf Gleis 44 abgestellten Diesellok ist die Hessische Güterbahn GmbH.
    Ich habe die Lok gegen 15:20 bereits auf dem Bahnhof entdeckt, konnte jedoch auch nur die Abkürzung HGB entdecken. Eine kurze Suche über Google lieferte dann schnell die Erkenntnis, wofür dieses Kürzel steht.

    Gruß,
    Pascal

  3. Hallo Herr Keller,

    ich denke, dass ich ihren Unmut über zu volle Züge und Klimanalagen sehr gut verstehen kann. Allerdings sollte bitte nicht immer alleine die „Schuld“ bei der Bahn gesucht werden. Die Bahn ist nur ein „Ausführungsorgan“ – mehr nicht! Sie fährt das, was die Verkehrsbetriebe bestellen. Es geht ja schon soweit, dass Verkehrsbetriebe die Fahrzeuge bestellen und der jenige, der dann die Linie fährt, diese nutzen muss. Ganz nebenbei werden diese Fahrzeuge dann von den Gemeinden und Städten mitfinanziert, die im Verbundgebiet liegen. Da kann man froh sein, wenn diese Städte und Gemeinden überhaupt noch Geld für sowas haben! Diese Entwicklung kann man jetzt für gut oder schlecht halten. So unter dem Motto….jedem seine Eisenbahn.

    Ein weitere Aspekt ist, dass Fahrzeuge nach Vorgaben der Verbünde beschafft werden. Soll heißen, die Fahrzeuge müssen so beschafft werden wie sie gefordert werden, dazu das Ganze noch bitte preiswert! Sprich: Soll alles können, darf aber nix kosten.

    Diese Entwicklungen treten seit der Bahnrefom aus.
    Sollte da nicht alles besser werden…???? Nun ja – mit besser wurde nicht gesagt für wen!
    Schön dumm, wenn Staatsvermögen dann auch noch privatwirtschaftlich an die Börse sollte….das führt am Ende leider zu solchen Ärgernissen. Ich denke, dass man aber nicht der Bahn alleine die Schuld geben darf. Glauben Sie mir, was bei Ausschreibungen abgeht, dass steht auf einem anderen Blatt oder wie kann es sein, dass Firmen in Deutschland Ausschreibungen gewinnen und keine Fahrzeuge oder das Personal stellen können. Den Betrieb übernimmt dann wieder die Bahn. Sowas kommt aus Brüssel, der nächsten Ebene, die in diesem Spiel mitmischt. Die Verbände werden per Gesetz genötigt, dem billigsten Anbieter den Zuschlag zu geben, egal wie nachher der Betrieb realisiert werden soll! Nach meiner Auffassung sollten diese Firmen Strafzahlungen leisten bis ihnen schlecht wird, sowas ist Vortäuschung falscher Tatsachen. Sich auf Auschreibungen bewerben und dann steckt nix dahinter, wo gibt es denn sowas!?

    Die sollte man bitte immer bedenken, bei all dem Ärger, den die Kunden haben – der aus meiner Sicht verständlich ist.

    MFG

    Michael

    1. Hallo Michael,

      ich gehöre zu den älteren Menschen, die noch eine Eisenbahn des Bundes kennen gelernt haben, bei der viele Stellen zu einem gemeinsamen „Produkt“ beigetragen haben – zu einem zuverlässigen Eisenbahnbetrieb. Egal, ob die Eisenbahner auf dem Stellwerk, auf der Lok, am Fahrkartenschalter oder im Gleisbau gearbeitet hatten – jeder fühlte sich mitverantwortlich und war bestrebt, seinen Teil zum Bahnbetrieb gewissenhaft beizutragen.

      Gewiss haben sich die Zeiten geändert, und manches ist auch besser geworden (bspw. der dichte Taktverkehr). Aber diese Verbesserungen werden letztlich durch das kontinuierlich schlechter werdende Umfeld des Bahnbetriebes entwertet. Ist es nicht merkwürdig, dass man heute Züge, die mit einer rd. 40 Jahre alten Lok der BR 111 und „Silberlingen“, die aus den 1960er Jahren stammen, als zuverlässiger und komfortabler empfindet, als dieses nach der Bahnreform gebaute Gelump, das dem Bahnkunden heute im Regionalverkehr zwischen Aachen und Köln oder Mönchengladbach überwiegend begegnet? Ist es nicht ein Irrweg, auf diese übertechnisierten Doppelstockwaggons und Talent2-Triebwagen zu setzen, obwohl das Problem der Türstörungen an den Dostos auch nach über 15 Jahren Einsatzzeit noch nicht nachhaltig beseitigt werden konnte und die eingebauten Klimaanlagen im Sommer regelmäßig versagen? Auf den Strecken der Region braucht man keine druckdichten Waggons. Kann man dem Kunden heute nicht mehr zumuten, ein Fenster zu öffnen, wenn es zu heiß oder stickig wird? Wenn man betrachtet, wie viel Raum dem Fahrgast noch in einem von Talbot entwickelten Talent-Triebwagen zur Verfügung steht, dann sind die engen Dostos und die Talent2-Triebwagen einfach rückständig und nicht mehr zumutbar.
      Auch die zunehmende Zentralisierung der Leit- und Steuertechnik auf eine Steuerzentrale in Duisburg ist schlechter als ortsnah bediente Bahnhöfe mit Personal, das kurzfristig nach dem rechten sehen und Störungen pragmatisch managen kann. Personalfreie Bahnanlagen sind nicht nur anfälliger für Kabeldiebe, sondern auch von längeren Ausfallzeiten betroffen, wenn bspw. „Personen im Gleis“ gesichtet werden.
      Ich habe auch keine Lust, als betroffener Kunde wie ein Ping-Pong-Ball zwischen einer Vielzahl von Instanzen wie Verkehrsverbund, Nahverkehrszweckverband, Eisenbahnverkehrsunternehmen, Infrastrukturbetreiber oder bspw. „Station und Service“ hin- und hergeschickt werden. Da wird man bloß zerrieben, während die Verursacher der Mißstände ihre Schluderwirtschaft ungeniert fortsetzen. Wie lange redet man bei der Deutschen Bahn AG eigentlich schon davon, den Stolberger Hauptbahnhof zu modernisieren? Hat sich seitdem etwas am Mittelbahnsteig oder an der Unterführung getan? Und wenn sich andernorts etwas tut – was kommt dann dabei heraus? Einen behindertengerechten Zugang zu Bahnsteigen boten einstmals schon die einfachen Fahrwege für die Elektrokarren, die beim Gepäck- und Expressgutverkehr eingesetzt wurden. Und was werden dafür heute für Wahnsinnsanlagen geschaffen – bspw. in Kohlscheid, Hürth-Kalscheuren, Meckenheim, Rheinbach, Weilerswist, Derkum usw. .

      Früher habe ich „die Bahn“ als Verkehrsmittel gerne weiterempfohlen. Heute unterlasse ich das, weil ich nicht weiß, was den Menschen auf ihrer Bahnfährt widerfährt und wie das möglicherweise dann auf mich zurückfällt…

      Dennoch – allzeit gute Fahrt

      Roland Keller

  4. Hallo Roland,

    viele deiner Aspekte treffen zu. Aus meiner Sicht, kann eine Staatsbahn auch funktionieren wie z.B in der Schweiz.

    Das Problem ist, dass man in Deutschland wieder einmal versucht mit der Eisenbahn Geld zu vedienen. Dies alles hatten wir ja schon einmal vor ca 175 Jahren. Im Grunde kann man mit der Eisenbahn kein Geld verdienen. Weil die Gelder sofort wieder investiert werden müssen…eben Infrastruktur,Personal,Fahrzeuge usw.. Die Gewinne, sofern man davon reden kann, würden in anderen Indikatoren messbar sein, so z.B mehr Güter und Personen zu transportieren usw.. Also man müßte es volkswirtschaftlich sehen – geringer Flächenverbrauch, weniger versiegelte Oberfläche weniger Unfälle usw.

    Leider rechnen so nur die Wenigsten.

    In diesem Sinne

    MFG

    Michael

  5. Hallo Herr Keller,

    mein Anliegen sind die Fotos des neuen Bahnsteigs in St. Jöris.

    Sind diese VOR oder HINTER der Verbindungsstraße St. Jöris/Linden-Neusen aufgenommen worden (aus Richtung Alsdorf)?

    Ich war selber noch nicht vor Ort seit der Bauarbeiten und kann mir das nur schwer vorstellen, denn wenn ich die Beschreibungen richtig interpretieren würde, müssten die Fahrgäste erstmal durchs Feld, bevor sie auf den Bahnsteig kommen und der Bahnübergang wäre demnach doppelgleisig gestaltet wie in Alsdorf am Annapark.

    Mit fragenden Grüßen,

    Christian

    1. Hallo Christian,

      die Fotos sind beide von der Verbindungsstraße St. Jöris – Linden-Neusen aus aufgenommen. Wenn man vom Sportplatz in St. Jöris nach Linden-Neusen blickt, dann liegt der neue Bahnsteig rechts von der Straße. Der Bahnübergang ist jetzt zweigleisig. Der Zugang zum Bahnsteig erfolgt unmittelbar von der Verbindungsstraße aus und liegt genau zwischen den Gleisen. Der neue Bahnsteig erstreckt sich von der Verbindungsstraße aus in Richtung Alsdorf. Die beiden Bahnhofsgleise sind schätzungsweise 500 – 700m lang. Der Bahnübergang befindet sich etwa im Mittelabschnitt und kreuzt die beiden Bahnhofsgleise. Falls einmal ein längerer Zug in dem neuen Bahnhof St. Jöris einen Kreuzungshalt haben sollte, dann müssten die Schranken während der gesamten Kreuzungsdauer geschlossen bleiben.

      Mit vielen Grüßen

      Roland

  6. Hallo Roland
    also dass du den 643 225/725 gesehen hast ist genauso unwahrscheinlich wie der 643 224/724, weil die nach dem Brand auf dem Weg zwischen Eilendorf und Aachen Rothe Erde erst einmal von der Polizei versiegelt waren. Anschließend mussten die beiden Fahrzeuge von einer Spezialfirma gereinigt werden. Das Werk hat noch ein paar Bauteile aus dem 643 224 ausgebaut (Elektrisch war kaum etwas zu retten), bevor beide zu Wertz gebracht wurden. Der 643 225 hatte war sogar stark verformt.
    Gruß
    Philipp

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