Fototagebuch 10/2015

Fototagebuch  Oktober 2015

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im Oktober 2015.

Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.
(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats September 2015.)

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31. Oktober 2015

Auf der Strecke von Stolberg über Alsdorf nach Herzogenrath (sog. „Ringbahn“) gibt es Neuigkeiten aus dem Bereich von Stolberg. Zwischen dem Einfahrsignal und dem Bahnübergang Steinbachstraße ist das am Betriebsgelände der Firma Kerschgens verlaufende Gleis wieder aufgebaut und eingeschottert worden.
Auch das Trogbauwerk im Bereich der Unterführung unter die Strecke Köln – Aachen hat große Fortschritte gemacht. Mittlerweile sind die Außenwände und die Fahrbahnfläche des Troges weitgehend fertiggestellt.

 

30. Oktober 2015

Am Morgen des 30. Oktober 2015 wurde beim RE 10154 nach Aachen Hbf, der pünktlich um 5:57 Uhr in Stolberg Hbf eintraf, am Zugende die neue Lok 146 275 beobachtet.
Ob die neuen Loks der BR 146.2 die Züge der Linie RE1 beschleunigen bzw. die Verspätungen auf der Linie RE1 minimieren können, bleibt abzuwarten. Nach vielen Beobachtungen sind Verspätungen der nach Aachen fahrenden RE1-Züge  meist auf Defizite bei der Betriebsabwicklung (bspw. außerplanmäßige Überholungen durch Züge des Fernverkehr oder priorisierte Güterzüge sowie auf Materialmängel wie Türstörungen o.ä.) zurückzuführen. Am 29. Oktober 2015 hatte der RE 10132 (planmäßige Ankunft in Stolberg Hbf um 18:57 Uhr) bspw. 35 Minuten Verspätung, am 30. Oktober 2015 bspw. der RE 10114  (planmäßige Ankunft in Stolberg Hbf um 9:57 Uhr) reichlich 20 Minuten.  Da können die Loks der BR 146.2 auch keine Wunder vollbringen….
(siehe hierzu auch die Kommentare am Ende der Seite)

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Der Überflug der nach Westen und Süden ziehenden Zugvögeln ist immer wieder ein faszinierendes Schauspiel. Auch am späten Nachmittag des 30. Oktober 2015 konnte man es am Stolberger Hauptbahnhof erleben (oben und unten).
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Beim Blick zum Himmel wäre dem Fotografen diese Überführungsfahrt mit je einer unerkannt gebliebenen Lok der BR 294 und 363 beinahe durch die Lappen gegangen…..

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Herbstliche Abendstimmung am Stolberger Hauptbahnhof.

 

29. Oktober 2015

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Herbststimmung am Eschweiler Talbahnhof mit Bus und Bahn (oben und unten).
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Im Gegensatz zu den Stolbergern haben es die Eschweiler Bürger verstanden, ihren repräsentativen Stadtbahnhof zu erhalten und in sinnvoller Weise neu zu nutzen. Das Gebäude besitzt auch heute noch die charakteristischen Merkmale von Bahnhöfen der Bergisch-Märkischen Eisenbahn.

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Für den verblieben Restbetrieb der Eisenbahn reichen heutzutage allerdings die Anlagen eines bescheidenen Haltepunktes und ein abseits gelegenes Ausweichgleis vollkommen aus. Das Foto zeigt 643 220 auf dem Weg nach Stolberg Hbf.

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Zwischen den Zügen kann der Eschweiler Talbahnhof Gelegenheit bieten, die Ruhe eines Herbstmorgens bildlich einzufangen.

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Vor dem herbstlich eingefärbten Propsteierwald konnte gegen 11 Uhr 146 006 mit einem in umgekehrter Reihung laufenden RE1-Zug nach Paderborn angetroffen werden.

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Man sieht die Eisenbahn vor lauter Autos nicht – Schnappschuss an der Vaalser Straße beim Haltepunkt Aachen-Schanz.

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Als die COBRA-Lok 2826 einen Güterzug in Richtung Aachen-West durch den Haltepunkt Aachen-Schanz schleppte (oben), begegnete ihr die SBB-Cargo-Lok 482 026, die als Leerfahrt in Richtung Aachen Hbf unterwegs war (unten).
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Wenig später zeigte sich die in Richtung Köln fahrende Railtraxx-Lok 185 510 mit einem Güterzug zwischen den herbstlichen Bäumen.

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Und auch 111 016 ließ sich am Hp. Aachen-Schanz vor einem RE4-Zug nach Dortmund in herbstlicher Umgebung ablichten.

 

27. Oktober 2015

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Am Abend des 27. Oktober verlockte der Vollmond, die besondere Stimmung am Stolberger Hauptbahnhof auf Fotos einzufangen (oben und unten).
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25. Oktober 2015

Ein Tag ist ein besonderer Tag, wenn man ihn nicht vergisst. Der 25. Oktober 1975 ist für mich ein solcher Tag. Freundliche Eisenbahner aus Stolberg ermöglichten mir vor 40 Jahren eine unvergessliche Mitfahrt auf dem Führerstand einer Dampflok der BR 50. Weil es so beeindruckend war, hier einige Erinnerungsfotos von jenem Tag:

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Am Vormittag dieses nebligen Samstages waren 050 622 und 050  806 im Einsatz, um einen Kohlezug von der Grube Emil Mayrisch in Siersdorf abzuholen und nach Stolberg Hbf zu schleppen. Im Bezirk V des Stolberger Hauptbahnhofs legten die Loks einen kurzen Halt ein (oben und unten).
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Während der Bereitstellung des Kohlezuges konnte im Bahnhof der Grube Emil Mayrisch die EBV-Lok 2 beobachtet werden.

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Mit Volldampf ging es zurück nach Stolberg. Die beiden Fotos entstanden zwischen Siersdorf und Mariagrube (oben und unten).
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Ich bin dem Lokpersonal von damals bis heute dankbar für dieses Erlebnis…

Der 25. Oktober 2015 zeigte sich in Stolberg als trüber Herbsttag mit wenig Reizen, die Fotokamera auszupacken…

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Bei dem Baum in der Mitte des Bahnhofsvorplatzes sind schon große Teile des Laubes herabgefallen.

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Mit lautem Gekreische überquerten mehrere Schwärme von Zugvögeln über den Propsteierwald und den Hauptbahnhof kommend Stolberg in südwestliche Richtung (oben und unten).
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24. Oktober 2015

Die Eisenbahnfreunde Stolberg e.V. luden ab 11 Uhr zur „EUREGIO Modellbahn-Schau 2015“  ein, die im Jugendheim Münsterbusch präsentiert wird. Schon kurz nach der Eröffnung gab es einen regen Publikumsandrang. Neben den beeindruckenden Großanlagen gab es u.a. auch eine historische TRIX-Express-Anlage und wahre Kleinode zu sehen….

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Auf der H0-Anlage des MEC Aachen gab es u.a. diese Nachbildung der Hammerbrücke aus dem belgischen Hergenrath zu sehen.

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Detailfoto einer TRIX-Express-Anlage, die ab 1954 erbaut worden ist. Auf der nur 1,25m x 2,20m großen Modellbahnwelt mit einem raffinierten Gleisplan, die mit einer Oberleitung von der Firma Vollmer elektrifiziert ist, verkehrt zusätzlich auch ein Trolleybus (O-Bus) der Firma Eheim. Es ist faszinierend, zu sehen, welche Fülle an ausgeklügelter Technik hier schon vor mehr als 60 Jahren (!) eingebaut worden ist…

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Die ab 1954 errichtete TRIX-Express-Anlage wurde standesgemäß auch im zeitgenössischen Ambiente präsentiert. Eigentlich fehlte nur noch ein Aschenbecher mit einer darin glimmenden dicken Zigarre.  😉

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Kaum zu glauben, dass dies Modelle der Spuren N bzw. Nm sind! (oben). Nach Vorbildern der Geilenkirchener und Jülicher Kreisbahn wurde u.a. eine Rollbockgrube  sowie ein GKB-Zug mit aufgeschemelten O-Wagen nachgebildet (unten). Chapeau!
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Eine Attraktion war auch die originalgetreue Nachbildung des Stolberger Hauptbahnhofs im Zustand kurz nach seiner Errichtung. Das Modell befindet sich in der Obhut der Eisenbahnfreunde Stolberg e.V. (oben und 2x unten).
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Auch von der großen Eisenbahn gibt es ein paar Fotos:

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Überholung des RB 20-Zuges 643 214 durch den aus Paris kommenden Thalys-Zug  4344.

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643 220 und 643 216 vor dem herbstlichen Propsteierwald.

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111 112 auf Leerfahrt nach Aachen.

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Kurz nach Verlassen des Haltepunktes Stolberg-Schneidmühle durchquerte 643 203 am Schnorrenfeld diese herbstliche Idylle.

 

23. Oktober 2015

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Fahrgäste, die sich in Erwartung einer Zugfahrt in ein wohlverdientes Wochenende auf Gleis 8 des Kölner Hauptbahnhofs eingefunden hatten, weil sie um 15:47 Uhr mit dem RE9 nach Aachen fahren wollten, erhielten ohne Mehrpreis oder besondere Zuschläge die Gelegenheit, an dem Experiment „Minimaler Zug – maximale Auslastung“ teilzunehmen. Pünktlich zur vorgesehenen Abfahrtszeit lief an Gleis 8 ein lediglich aus einer dreiteiligen Talent2-Einheit gebildeter Zug ein. An dem von DB-Regio während der Hauptberufsverkehrszeit verursachten Gedränge der ein- und aussteigenden Fahrgäste hätten auch Taschendiebe ihre helle Freude gehabt (oben und unten).
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Trotz der erschwerten Bedingungen versuchten die experimentierfreudigen Bahnkunden minutenlang unverdrossen, den Triebwagen bis zur letzten Ecke auszunutzen. Erst nach rd. 10 Minuten gaben die letzten rd. 30 Menschen es auf, in dem hoffnungslos überfüllten Zug noch einen Platz anzustreben (oben und unten). Mit etwas mehr als 10 Minuten Verspätung („wegen erhöhten Fahrgatsaufkommens“?) machte sich der talentierte Regionalexpress schließlich auf den Weg in die kaiserliche Grenzstadt Aachen.
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Wer es nicht geschafft hatte, einen Platz im überfüllten RE9 zu ergattern, der bekam als Trostpreis die Gelegenheit, um 16:08 Uhr wesentlich komfortabler in dem aus bewährten Waggons der Bauart n gebildeten und von 111 116 bespannten RE 10170, der übrigens auch in Eilendorf anhält, bis nach Aachen zu reisen. Zwischen Eschweiler und Stolberg konnte man dort die Fahrt durch die herbstliche Landschaft bspw. auch am geöffneten Fenster genießen.

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Bei der Einfahrt in den Stolberger Hauptbahnhof konnte man so auch die Ausfahrt einer Oldtimerlok der BR 140 mit einem Übergabezug in Richtung Köln beobachten (oben und unten).
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Fotogene Spiegelung des Stolberger Hauptbahnhofs…

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Nach dem Aussteigen deutete eine Hp2/Vr0-Signalkombination am Zwischensignal an, dass auf Gleis 2 eine interessante Zugfahrt erwartet werden könnte. Schließlich rollte die Rurtalbahn mit einem langen Erzzug für die Stolberger Bleihütte über Gleis 2 in den ehemaligen Bezirk 3 des Stolberger Hauptbahnhofs ein.

 

22. Oktober 2015

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Neue Fahrzeuge im Rheinland: In Köln kann man jetzt die neuen Talent-2-Triebwagen der Firma „National Express“, die ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 auf den Linien RE7 „Rhein-Münsterland-Express“ und RB 48 „Rhein-Wupper-Bahn“ eingesetzt werden, bei ihren Probe- und Personalschulungsfahrten antreffen.  Aus einem vorbeifahrenden Zug wurden Begegnungen beim Bf. Köln-West (oben) und beim Hp. Köln-Hansaring (unten) festgehalten.
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Für manche Reisende können Zugverspätungen gelegentlich auch Vorteile haben: wer um 18:25 Uhr mit dem verspäteten RE1 aus Köln in Stolberg Hbf ankam und nach Eilendorf musste, der konnte gleich in den wegen der RE1-Verspätung ausnahmsweise auf Gleis 2 bereitstehenden Euregiobahnzug umsteigen. Die umsichtigen Eisenbahner auf den Stolberger Stellwerken machen solch kundenfreundlichen Betrieb möglich!  😉

 

21. Oktober 2015

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Auf dem Bonner Hauptbahnhof entstand um 7:15 Uhr der Schnappschuss von 101 027 vor dem IC 2319. Die Lok trägt Werbung für die Teilnahme an der Feier zum 25. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung, die am 3. Oktober 2015 in Frankfurt/Main stattfand.

 

19. Oktober 2015

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Erste Sichtung – vor einem RE5-Zug von Koblenz nach Emmerich habe ich am Abend des 19. Oktober 2015 auf dem Kölner Hauptbahnhof mit 146 282 meine erste Lok der BR 146.2 im planmäßigen Zugverkehr angetroffen.

Bekanntlich sollen ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 die Linien RE7 „Rhein-Münsterland-Express“ und RB 48 „Rhein-Wupper-Bahn“ von der Firma „National Express“ (NX) übernommen werden. Dabei sollen dann von NX drei- und fünfteilige Züge des Typs „Talent 2“ eingesetzt werden. Wer die neuen Züge schon einmal von außen kennen lernen will,  findet beim Bf. Köln-West in diesen Tagen häufig  Gelegenheit dazu. Auf den dortigen Abstellgleisen stehen im Rahmen von Betriebsfahrten immer wieder mehrere dieser Züge herum.
Ob die Inneneinrichtung der NX-Züge genau so eng und unbequem ist wie bei den Talent-2-Zügen von DB-Regio, kann von hier aus noch nicht gesagt werden.  Die Talent-2-Züge, die von DB-Regio auf der Linie RE9 eingesetzt werden, können wegen der äußerst engen Sitzplatzabstände bekanntlich von Menschen mit mehr als 150 cm Körperlänge eigentlich nur im Stehen benutzt werden und sind für Bahnkunden eine Zumutung….   🙁

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Auf der Linie RE9 konnte am Abend des 19. Oktober 2015 an einem Zug der BR 442 diese abweichende farbliche Gestaltung beobachtet werden. Sie fügt sich in die Umgebung des DB-AG-Teilbereiches des Stolberger Hauptbahnhofes recht harmonisch ein.

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Stolberg Hbf einmal anders – hier die Version für Schwarzseher…  😉

 

18. Oktober 2015

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Als „Mädchen für alles“ ist derzeit 294 657 von DB Schenker Rail AG auf dem Stolberger Hauptbahnhof im Einsatz.

Das Jahr 2015 nähert sich langsam seinem Ende. Der bei der DB-AG verbliebene Teil des Stolberger Hauptbahnhofs präsentiert sich weiterhin in einem jämmerlichen Zustand.

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Wer vom Bahnsteig der DB-AG aus einen Zug benutzen will, der muss zuerst unter diesem wenig vertrauenserweckenden Hinweisschild hindurch (oben) und anschließend durch die schäbige und stinkende Unterführung (unten).2015_10_18_Stolberg_Hbf_Bahnsteigtreppe_x3_F

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Einen maroden Eindruck hinterlässt auch der Eingangsbereich der Bahnsteigunterführung (oben und unten). Ob die DB-AG diese Verhältnisse jahrelang duldet, damit ihre Fahrgäste nach solchem Einstieg keine all zu hohen Ansprüche mehr an das Unternehmen stellen?
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Verkehrshalt von 120 207 mit einem RE9-Zug am „nostalgischen“ DB-Bahnsteig von Stolberg Hbf.  Die“Hauptbahnhöfe“ von Stolberg und Eschweiler sind mittlerweile die letzten Stationen zwischen Köln und Aachen, die noch über die niedrigen Bahnsteige verfügen. Und dabei fordert man in Stolberg schon seit den 1970er Jahren eine Verbesserung der äußerst unbequemen Einstiegssituation. Von Barrierefreiheit und behindertengerechten Zugängen auch 2015 noch keine Spur…..

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Die RTX-Lok E 186 123 donnert mit einem langen Güterzug durch den Stolberger Hauptbahnhof. Wenn man die Strecke Köln – Aachen nur als Rollbahn für den Güterverkehr betrachtet, ist es gleichgültig, wie das „Drumherum“ aussieht.

 

 

17. Oktober 2015

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Von der Straßenbrücke Schellerweg aus wurde am Vormittag des 17. Oktober der Euregiobahn-Triebwagen 643 220 in herbstlicher Umgebung auf seinem Weg vom Hp. Stolberg-Rathaus zum Hp. Stolberg-Mühlener Bahnhof aufgenommen.

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Schnappschuss von der Begegnung des in Richtung Stolberg-Altstadt fahrenden Euregiobahn-Triebwagens 643 706 mit 146 007 vor einem Regionalexpress nach Hamm. Solche Begegnungen ergeben sich auf dem Stolberger Hauptbahnhof nur bei Zugverspätungen.

2015_10_17_Stolberg_Hbf_111058_u_442757_RE9_x3_FRE9-Kreuzung in Stolberg Hbf mit der in Richtung Siegen fahrenden 111 058 und dem nach Aachen fahrenden 442 757.

Der urige Klv 20-5010 der Eisenbahnfreunde Grenzland e.V. war am Nachmittag des 17. Oktober 2015 als Charterfahrt für eine kleine Reisegruppe auf den Vennbahngleisen  zwischen Walheim und der Bundesgrenze bei Schmithof bzw. der Falkenbachbrücke im Einsatz. Am Ende der Fahrt zeigten sich die Mitfahrer rundum begeistert von dieser Vennbahnfahrt der etwas anderen Art. Dank gebührt natürlich ganz besonders den Aktiven der Eisenbahnfreunde Grenzland e.V., die durch ihren ehrenamtlichen Einsatz bei der Instandhaltung der Strecke und der Restauration der Schienenfahrzeuge solche Eisenbahnerlebnisse erst möglich machen!

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Die Fahrt führte zunächst in Richtung belgische Grenze. Oben hat der Klv 20-5010 gerade den Bahnübergang Schmithofer Straße in Schmithof passiert, das untere Bild zeigt ihn westlich von Schmithof bei der Querung des Westwalls.
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Nahe der deutsch-belgischen Grenze im Wald bei Sief wurde der Klv 20-5010 für die Rückfahrt nach Walheim gedreht (oben). Beim „Panoramablick“ zwischen Schmithof und Walheim ist der Klv 20-5010 auf den unteren Bild zu sehen.
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Auf dem zweiten Teil seiner Fahrt wurde der Klv 20-5010 bei Hahn (oben) und auf dem Bahnübergang Schleidener Straße in Walheim (unten) fotografiert.
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Am 17. Oktober 2015 erschien in den Ausgaben der Aachener Tageszeitungen für den Nordkreis unter der Titelzeile „Rüstige Anna 8 schüttelt den Rost ab“ ein Bericht über die Aktivitäten einiger technischer Mitarbeiter der Firma „Energeticon gGmbH“ aus Alsdorf, die an der einstmals zur „Bergbau-Traditionslokomotive des Aachener Bergbaureviers“ auserkorenen EBV-Dampflok „Anna 8“ erste kosmetische Arbeiten zur Verschönerung des Erscheinungsbildes der Grubenbahnlok ausgeführt haben. So wurden etwa einige Bleche aufgeschweißt, die fehlenden Lampen ersetzt, die Führerstandsfenster mit Acrylglas verschlossen, Gestängeteile wieder angebaut und teilweise neue Farbe aufgetragen. Mit Hilfe von Spenden sollen an der in Alsdorf im Freigelände des „Energeticon“ stehenden Lok ggf. weitere Arbeiten zur Erhaltung der authentischen Alsdorfer Grubenbahnlok  durchgeführt werden. Wie dem Pressebericht zu entnehmen ist, wird beispielsweise erwogen, mit Hilfe von Druckluft die Lokpfeife wieder erklingen zu lassen oder mit Hilfe von Lichteffekten das Feuer in der Feuerbüchse nachzuahmen.
Für den Hinweis auf den Pressebericht danke ich Karl-Heinz Frohn.

 

14. Oktober 2015

Am 14. Oktober 2015 fielen die Tagestemperaturen bis auf + 2 Grad ab. In Stolberg gab es in höheren Lagen wie dem Donnerberg am Vormittag Schneefälle! Der Schnee blieb zwar nicht allzu lange liegen, dennoch waren Wiesen, Hausdächer und Autos – für Mitte Oktober hierzulande völlig ungewöhnlich – ein bis zwei Stunden lang „weiß“.

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Als 146 029 gegen 15 Uhr mit ihrem RE1 im Stolberger Hauptbahnhof fotografiert wurde, war der Schnee von nachfolgenden Regenfällen bereits wieder weggespült worden.

 

13. Oktober 2015

Von den beiden Loks 218 355 und  218 347 war auf dem Schrottplatz in Eschweiler-Aue nichts mehr zu sehen. Zwischen dem 9. und dem 13. Oktober 2015 sind sie vollständig zerlegt worden.

 

12. Oktober 2015

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Ein Euregiobahntriebwagen nach Stolberg-Altstadt stand gegen 6 Uhr immer noch an Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofes und wollte sich nicht recht in Bewegung setzen. Vermutlich ist die Fahrt nach 15 Minuten vergeblicher Bemühungen am Ende wohl ausgefallen….

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Beim Bonner Spielwarenfachgeschäft „Puppenkönig“ steht die diesjährige Weihnachts-Modellbahnanlage unter dem Motto „Das Hohe Venn in der Eifel“. Beizeiten folgt ein Foto von der fertigen Bahnanlage – falls die vor dem Schaufenster stehenden Kinder mich nach vorne durchlassen…  😉

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Ein Hingucker ist immer wieder die ehemalige Reichsbahnlok 143 009. Nachdem bereits rund die Hälfte des Bestandes verschrottet worden ist, sticht die niedrige Betriebsnummer deutlich ins Auge. Am späten Nachmittag des 12. Oktober 2015 geriet sich auf dem Bf. Köln-Messe/Deutz vor einem RB-Zug nach Koblenz in den Fokus.

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Nächtliche Stimmung vor und im Aachener Hauptbahnhof  (oben und unten).
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11. Oktober 2015

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Der 11. Oktober 2015 zeigte sich als sonniger Herbsttag mit blauem Himmel. Auf dem Vorplatz des Stolberger Hauptbahnhofs fand sich gegen 11:45 Uhr dieses stimmungsvolle Motiv mit dem nach Stolberg-Altstadt abfahrenden 643 202.

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Wenige Minuten später raste der bei der niederländischen Staatsbahn eingestellte ICE 3-Zug mit der Nummer 4653 auf dem Weg von Brüssel nach Frankfurt/M. durch Stolberg Hbf.

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Um 18:00 Uhr bespannte 146 019 den RE1-Zug nach Hamm. Im goldgelben Streiflicht der tiefstehenden Abendsonne rollte sie in Stolberg Hbf an den Bahnsteig.

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Von der Camp-Astrid-Brücke aus boten die Züge auf der Strecke Köln – Aachen dem Fotografen zum Ausklang des goldenen Herbsttages reizvolle Motive mit dem warmen Licht der Abendsonne – so wie oben mit einem unerkannt gebliebenen Talent-Triebwagen nach Düren und mit 643 202 auf dem Weg nach Aachen (unten).
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Im Licht der letzten fotografisch nutzbaren Sonnenstrahlen zog 101 025 gegen 18:25 Uhr mit dem IC 2403 gen Aachen. Planmäßig hätte er bereits um 18:11 Uhr in Aachen Hbf ankommen sollen.

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Anders verlief die Rückfahrt eines Schienenbus-Sonderzuges von Andernach nach Aachen. Er hätte planmäßig zwischen 20:13 Uhr und 20:15 Uhr in Stolberg Hbf halten sollen. Tatsächlich war er aber rund 30 Minunten früher unterwegs. Deshalb konnte gegen 20:19 Uhr nur noch die Leerfahrt des Schienenbusses zurück ins heimatliche Gerolstein fotografiert werden, die eigentlich erst um 20:53 Uhr vorgesehen war.

 

10. Oktober 2015

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Der Starzug des 10. Oktober 2015 war der dreiteilige Schienenbusverband aus 998 863 und 998 271 und 796 785 der Vulkaneifelbahn (VEB), mit dem eine Sonderfahrt nach Königswinter unternommen wurde. Gegen 9 Uhr passierte der Schienenbus als Leerfahrt auf seinem Weg nach Aachen Hbf den Stolberger Hauptbahnhof zum ersten Mal an diesem Tag.

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Der Eisenbahnfreund Ralph Cox nahm 998 863, 998 271 und 796 785 bei der Ausfahrt aus dem Aachener Hauptbahnhof auf. Hier geht mein Dank für diese Bildspende in die Niederlande.

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Gegen 9:27 Uhr fuhr 120 207 mit ihrem komfortablen RSX-Doppelstockwagenzug als RE9 nach Siegen in Stolberg Hbf an den Bahnsteig.

 

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Zum zweiten Mal am 10. Oktober 2015 kam der dreiteilige Schienenbus mit 796 785 an der Spitze und Beiwagen 998 271 sowie  Steuerwagen 998 863 auf der Fahrt von Aachen nach Königswinter gegen 9:35 Uhr durch Stolberg Hbf (oben und unten).
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Wenige Minuten später fotografierte Stefan Danners den Schienenbus in Eschweiler Hbf (oben), wo er am gleichen Tag auch eine Begegnung von zwei RE1-Zügen mit den Loks 146 005 und 146 007 aufnehmen konnte (unten). Für die Überlassung der beiden Fotos bedanke ich mich an dieser Stelle sehr herzlich.
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Bei seiner dritten Fahrt durch den Stolberger Hauptbahnhof, auf der Rückfahrt von Königswinter nach Aachen, nahm René Müller den Schienenbus kurz vor seinem Halt am Bahnsteig auf. Für die Bildspende ein herzliches Dankeschön!

 

09. Oktober 2015

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Bei einem Abstecher zum Eschweiler Hauptbahnhof konnte der Eisenbahnfreund Stefan Danners die Aachener 120 207 vor einem RE9-Zug nach Siegen (oben) und die SBB-Cargo-Lok 482 002 aufnahmen. Für die Bildspenden danke ich.
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Der Stellwerksbrand in Mülheim-Styrum wirkt sich immer noch auf die Züge der Linie RE1 aus. Zumindest am Nachmittag sind bei Zügen in Richtung Aachen in Köln Hbf Verspätungen von 35 bis 50 Minuten hinzunehmen. Wegen dieser Beeinträchtigungen verlagert sich ein großer Teil der Reisenden zusätzlich auf die RE9-Züge, die dann von Köln nach Aachen völlig überfüllt sind.
Am Nachmittag des 9. Oktobers waren aber zusätzlich auch viele Fernzüge, bspw. auch aus Richtung Koblenz, stark verspätet unterwegs, so dass auch bei guter Vorbereitung alle Alternativen zur Heimfahrt scheiterten .
Damit die zusätzliche Wartezeit nicht völlig sinnlos vertane Zeit ist, bummelt der geduldige Berufspendler dann ein wenig auf und um den Kölner Hauptbahnhof…..

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Der Kölner S-Bahn-Betrieb wird durch Elektrotriebwagen der BR 422 von der S-Bahn Rhein-Ruhr bereichert, die auf der S-Bahn-Linie S 6 zwischen Köln und Essen verkehren. Das vom Breslauer Platz aus aufgenommene Foto zeigt einen aus Essen kommenden Zug beim Halt auf Gleis 11 des Kölner Hauptbahnhofs.

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Vom Bahnsteig am Gleis 9 aus wurde dagegen der Triebwagen 423 036 aufgenommen, der auf der S 19 nach Hennef unterwegs war.

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Das Schienenbus-typische Knattern in der großen Halle des Kölner Hauptbahnhofs ließ gegen 17:30 Uhr aufhorchen, auch wenn man durch mehrere Züge hindurch zunächst nichts sehen konnte. Vom westlichen Bahnsteigende aus wurde dann des Rätsels Lösung sichtbar: Der VT 98-Verband, mit dem am 10. und 11. Oktober 2015 von Aachen aus Sonderfahrten nach Königswinter sowie Brohl und Andernach veranstaltet werden, war schon in Köln im Einsatz. Mit 644 025 und 644 002, die als Regionalbahn nach Bedburg verkehrten, ergab sich ein Zusammentreffen von historischen und (noch) aktuellen Nahverkehrsfahrzeugen (oben). Da die Zeit reichte, folgte ein zweites Foto mit dem Schienenbus alleine vor der St. Ursula-Kirche (unten).
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Da der RE1 nach Aachen (Abfahrt planmäßig 17:15 Uhr) seine Verspätung von ursprünglich 30 auf danach 45 Minuten ausgebaut hat, konnte man auf der Fahrt nach Aachen im RE9-Triebwagen 442 754 ab 17:47 Uhr „das Leben in vollen Zügen genießen“. Zu allem Überfluss drängten sich auch noch Kölner Fußballfans in den bereits dicht gefüllten Zug und bescherten den anderen, ohnehin geplagten Fahrgästen mit reichlich Alkoholkonsum und lautstarker Präsenz eine unvergessliche Fahrt.

Bei den auf dem Schrottplatz in Eschweiler-Aue stehenden Loks 218 355 und  218 347 waren am Abend des 9. Oktobers die Aufbauten weitgehend entfernt. Von 218 355 ragte nur noch ein Führerstand über den Rahmen hinaus. Bis auf Drehgestelle, Rahmen und einige Motor-bzw. Getriebeteile sind die beiden Loks bereits zerlegt.

 

08. Oktober 2015

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Ungewöhnliche Anzeige auf dem Kölner Hauptbahnhof am Abend des 8. Oktober 2015….

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Bahnbetrieb nach Art der DB-AG – immerhin kann der Kunde wählen, ob er mit 50 Minuten Verspätung und nur bis Eschweiler oder mit 30 Minunten Verspätung nach Aachen fahren möchte. Der Dumme ist er so oder so.  🙁

 

07. Oktober 2015

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Herbststimmung beim Haltepunkt Köln-Hansaring mit 363 117.

 

06. Oktober 2015

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Ausfahrten von Euregiobahnzügen in Richtung Aachen aus Gleis 2 des Stolberger Hauptbahnhofs gibt es häufig im Zusammenhang mit Verspätungen von RE1-Zügen zu sehen, so auch hier am Abend des 6. Oktober 2015 gegen 18:22 Uhr mit 643 220 und einem unerkannt gebliebenen zweiten Talent-Triebwagen.

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Gegen 18:27 Uhr kam es auf dem Stolberger Hauptbahnhof zu diesem Zusammentreffen von 111 101 mit einem RE9-Zug nach Siegen und 152 149 vor einem Güterzug in Richtung Aachen.

 

05. Oktober 2015

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Der Brand des Stellwerkes in Mülheim-Styrum sorgte auch am 5. Oktober für große Probleme bei den Zügen der Regionalexpresslinie 1 zwischen Köln und Aachen. So konnten die wartende Bahnkunden gegen 17:40 Uhr auf dem Kölner Hauptbahnhof die Paralleleinfahrt eines 25 Minuten verspäteten RE1-Zuges und eines RE9-Zuges an den Bahnsteiggleisen 8 und 9 erleben. Der RE1 verkehrte dabei zusätzlich in umgekehrter Reihung mit 146 003 an der Zugspitze.

 

04. Oktober 2015

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Wer auf der Regionalexpresslinie 9 solche Kurzzüge fotografieren möchte, der muss am späten Sonntagnachmittag, wenn besonders viele Wochenendpendler sich auf die Reise machen, zum Bahnhof gehen. Hier war es 442 260, der in einer solchen Situation fotografiert werden konnte.

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Kein Modellbahner versteht es, Loks so gekonnt zu altern wie man es bei DB Schenker Rail kann. Hier konnte das Meisterstück 294 758 zudem noch vor einem passenden Hintergrund fotografiert werden.

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Kurz vor 18 Uhr konnte die DB-Schenker Rail-Lok 185 214 vor einem Güterzug aus Richtung Köln beim Durchfahren des Stolberger Hauptbahnhofs beobachtet werden.

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Beim Bahnübergang Eisenbahnstraße wurde der Euregiobahn-Triebwagen 643 215 zur Beute des Eisenbahnfotografen.

Der Brand des Stellwerkes in Mülheim-Styrum sorgte nicht nur im Zugverkehr des Ruhrgebietes für große Probleme, sondern auch zwischen Köln und Aachen bei den Zügen der Regionalexpresslinie 1. Die Züge wurden zwischen Duisburg und Dortmund umgeleitet und verkehrten in Stolberg Hbf teilweise mit 40 Minuten Verspätung.

Im Fototagebuch für den Monat September 2015 sind unter dem 27.9. fünf Fotos vom „Herbstfest und Erntedank“ des Kleinbahnmuseums Selfkantbahn ergänzt worden, die der Eisenbahnfreund Karl-Heinz Frohn freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

 

03. Oktober 2015

Frühaufsteher konnten am Morgen des 3. Oktober 2015 die Schnellzugdampflok 01 150 erleben, die mit einem Sonderzug von Köln über Aachen und Mönchengladbach nach Minden und Bielefeld unterwegs war.

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01 150 sollte ursprünglich um 7:32 Uhr Stolberg Hbf passieren. Die Durchfahrt fand tatsächlich dann aber erst um 7:48 Uhr statt. Marcus Voigt fotografierte 01 150 mit dem Rheingold-Sonderzug von der Camp-Astrid-Brücke aus – herzlichen Dank für die Bildspende!

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Der Sonderzug traf zwar mit etwas Verspätung erst gegen 8:00 Uhr in Aachen Hbf ein, dafür dauerte der Zwischenhalt hier aber auch länger als vorgesehen. Die Eisenbahnfreunde hat es erfreut (oben). Das Zusammentreffen von 01 150 mit Fahrzeugen der belgischen Staatsbahn dürfte eher selten stattfinden (unten).
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01 150 begeisterte nicht nur mit einer beeindruckenden Ausfahrt (oben). In Höhe der Kamperstraße öffneten sich die Sicherheitsventile, und das Stampfen des in Richtung Aachen-West fahrenden Sonderzuges konnte man noch minutenlang vernehmen. Die am Zugschluss angehängte E-Lok E 10 1239 diente offenbar mehr der Zugheizung…. (unten).
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Neben dem Erlebnis der Dampfloksonderfahrt freute auch diese Begegnung von ICE3 und Thalys die Eisenbahnfotografen – eine kompakte Zusammenfassung des Aachener Fernverkehrsangebotes….

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Loks der BR „V 60“ gehören schon seit etwa 1960 zum Betriebsalltag auf dem Aachener Hauptbahnhof. Auch nach 55 Jahren sind sie noch nicht ausgestorben….. 😉

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Veränderungen bahnen sich dagegen bei der Bespannung der RE1-Züge an. Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015 sollen Loks der BR 146.2 diese Einsätze übernehmen. Am Morgen des 3. Oktober konnte man in Aachen Hbf  bereits die Neulinge 146 264  und 146 275 antreffen, die in Gesellschaft von 146 003 den Wechsel ankündigen (oben und unten).
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Auf dem Schrottplatz in Eschweiler-Aue stehen derzeit die Loks 218 355 und  218 347 (verdeckt, dahinter) und warten auf ihre Zerlegung. Zusammen mit 146 006 vor einem RE1 in Richtung Köln bilden sie im Moment ein gutes Fotomotiv.

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Nicht weit davon entfernt entstand am nördlichen Teil des Bf. Eschweiler-Aue dieses herbstliche Motiv mit 643 206.

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Auf seiner Rückfahrt von Minden nach Köln wurde der Rheingoldzug von E 10 1239 alleine gefahren. Auf die Minute pünktlich raste er um 22:22 Uhr durch Stolberg Hbf (oben und unten).
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02. Oktober 2015

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120 207, die um 15:27 Uhr mit ihrem RE9-Zug nach Siegen in Stolberg Hbf gehalten hatte, begegnete gegen 16:10 Uhr dem Fotografen kurz vor der Einfahrt in den Kölner Hauptbahnhof.

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Zwischen Hücheln und Nothberg kann der aufmerksame Beobachter an der Nordseite der Strecke Köln – Aachen ein von der Rheinischen Eisenbahn errichtetes ehemaliges Bahnwärter-Doppelhaus sehen. Es dürfte vermutlich das letzte seiner Art sein. Bei Köln-Müngersdorf befindet sich allerdings noch ein anderes, jedoch in abweichender Bauart errichtetes ehemaliges Bahnwärterhaus an dieser Strecke.

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Bahnnostalgie im Stil der 70er Jahre….

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Vom Fahrtwind gekämmt – die widerstandsfähigen Gewächse im Gleisbett, die man auf dem Stolberger Hauptbahnhof beim Streckenkilometer 60,6 antreffen kann, haben ihren Wuchs dem Zugverkehr gut angepasst.

 

01. Oktober 2015

Im ehemaligen Bahnhofsbezirk III des Stolberger Hauptbahnhofs konnten gegen 6 Uhr morgens in der Dunkelheit zwei neu eingetroffene Loks beobachtet werden, die zur Verschrottung bei der Firma Steil in Eschweiler-Aue bestimmt sind. Es handelt sich dabei um die beiden Loks 218 347 und 218 355. Am Abend des 1. Oktober wurden sie von 294 758 nach Eschweiler-Aue gebracht und auf dem Anschlussgleis der Fa. Steil abgestellt.

5 Gedanken zu „Fototagebuch 10/2015“

  1. Hallo Roland
    für den Fall, dass du die 146 006 oder die 111 009 vermissen solltest. Die 146 006 steht mit NRW-Logos seit fast einer Woche in Frankfurt vor BW1 und die 111 009 steht seit noch längerer Zeit mit Lauffähigkeitsbescheinigung und der Aufschrift UNT, EDOB, __.__.____ in Frankfurt direkt vor dem Werk in BW1.
    Gruß
    Philipp

  2. Hallo Roland
    Das große Problem, durch das die Verspätungen entstehen nennt sich Stellwerk Mülheim. Dadurch, dass bislang und noch eine gewisse Zeit dort weiterhin nur ein Notprogramm gefahren wird, werden die Verspätungen noch einige Zeit bleiben. Aktuell sind in Mülheim nur wenige Signale angeschlossen. Die wenigen aktiven Signale können nur Halt (Vorsignale Vr0) anzeigen. Die restlichen Signale sind abgeschaltet und die Weichen mechanisch verriegelt. Geschätztes Ende des Wiederaufbau ist März 2016 (oder später).
    Gruß
    Philipp

    1. Hallo Philipp,

      vielen Dank für Deine Informationen.
      Der Brand im Stellwerk in Mülheim-Styrum hat gewiss große Schäden und folgenschwere Auswirkungen, die sich baulich und sicherheitstechnisch nur langsam beseitigen lassen. Das ist einzusehen.
      Aber hat die DB-AG bzw. DB-Regio mittlerweile so wenig Ehrgeiz, dass es dort völlig gleichgültig ist, wenn man Kunden – gerade bei solchen absehbar längeren Störfällen – über Monate hinweg mit solchen Problemen „alleine lässt“. Gibt es dort niemanden, der sich bei solch absehbar langen Störquellen bemüht, Abhilfe zu schaffen und für den Kunden weniger problematische Betriebsabläufe zu installieren. Wenn man sich einmal vor Augen führt, für wie viele Menschen diese Verspätungen zu Zeitverlusten, verlorenen Anschlüssen und ähnlichem führen, könnte man doch bis zur Behebung des Problemfalles in Mülheim mit einer Brechung des Zuglaufes bspw. des RE 1 in Duisburg für große Teile der Kundschaft (Düsseldorf, Köln, Aachen bzw. Essen, Bochum, Dortmund, Hamm) zuverlässigere Strukturen herstellen. Gerade auf der RE1 als einer der am stärksten frequentierten Verbindungen sollte das schon eine Frage des Images oder der Außendarstellung des Unternehmens sein. In der Realität erhält man jeden Tag den Eindruck, den zuständigen Stellen geht das am „Allerwertesten“ vorbei….
      Pfeift die DB-AG personell und materiell so sehr aus dem letzten Loch, dass solche Lösungen nicht mehr realisierbar sind??

      Mit vielen Grüßen eines leidgeprüften Bahnkunden

      Roland

      1. Hallo Roland
        aus Fahrgastsicht ist es einfach der DB die Schuld zuzuschieben. Deshalb ein Paar betriebliche Infos. Das Stellpult ist komplett zerstört worden und die Technik ist leider nicht in kurzer Zeit wiederherzustellen. Es geht aber um einiges schneller, als die Spontane Umstellung in ein ESTW. Es gibt ein Ersatzkonzept, wonach einige Linien bereits zusätzlich zu den Planfahrten bereits über Gelsenkirchen umgeleitet werden. Problem dabei ist, dass diese Strecken auch nur eine gewisse Kapazität aufweisen und dadurch ebenfalls Verspätungen entstehen. Zusätzlich muss der Bereich zwischen Duisburg und Essen ja auch an den Regionalverkehr angeschlossen bleiben, weil sonst die Bevölkerung dort Jammert und da bleiben aktuell nur der RE1, der RE6 und die S1. Der Rest entfällt in dem Bereich. http://www.deutschebahn.com/presse/duesseldorf/de/aktuell/verkehrsmeldungenbaustellen/10175516/Umleitung_Stw_Muelheim.html
        Hinzu kommt ein Verkehrsverbund, der einen Pünktlichen Betrieb will, aber nicht bereit ist auch nur einen Cent mehr zu zahlen. Im Gegenteil! Der VRR ist bei einer Minute Verspätung bereits dabei die Strafe zu fordern. Es gibt einiges an Faktoren, die Berücksichtigt werden müsse. Dazu gehören die Fahrzeiten, Traktionsenergie-Preise (DB Energie), Stationsnutzungsgebühr (DB Station&Service) und die Trassenpreise (DB Netz). Beim Normalen Laufweg von Aachen HBF nach Hamm (Westf) wirft mir eine Software von DB Netz folgendes aus. Summe: 217,263 km und 1.226,48€. Egal wie der RE1 fährt. Verspätungen kommen trotzdem. Entweder die Schwankenden Verspätungen jetzt oder welche zwischen 30 und 40 Minuten durch die Umleitungen.
        Gruß
        Philipp

        1. Hallo Philipp,

          sicher ist es aus Fahrgastsicht – d.h. aus der Sicht desjenigen, der unter dem mangelhaften Betrieb leidet – einfach, der DB die Schuld zuzuschieben. Aber es ist auch zu einfach, den „schwarzen Peter“ zwischen den beteiligten Akteuren hin und her zu schieben und den Kunden dabei „in die Röhre“ schauen zu lassen. Für wen findet eigentlich der Verkehr auf Linien wie dem RE1 statt? Wenn man – aus welchen Gründen auch immer – die Probleme letztlich auf dem Rücken der Kunden austrägt und nicht dazu kommt, die Kunden zeitnah eine zufriedenstellende Leistung anzubieten, dann machen die Akteure an den beteiligten Stellen irgendetwas falsch.
          Die Kunden haben ihren Teil der hier in Rede stehenden Dienstleistung – das Bezahlen des Fahrpreises – meist sogar im Voraus im Vertrauen auf eine mangelfreie Dienstleistung erfüllt.

          Dass das Klagen der Kunden letztlich fruchtlos ist, dürfte mittlerweile zwar bekannt sein. Dennoch ist es notwendig, immer wieder von Neuem auf die Mängel hinzuweisen. Vielleicht ändern sich die Zustände ja doch noch einmal…..

          Die Hoffnung stirbt zuletzt.

          Viele Grüße

          Roland

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