Fototagebuch 2/2015

Fototagebuch  Februar 2015

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im Februar 2015.
Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.

(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats Januar 2015)

 

28. Februar 2015

Der Februar verabschiedete sich mit einem prächtigen Sonnentag, der dem Fotografen zeitweise optimales Licht für brilliante Fotos bot.

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Als 146 018 mit einem RE1-Zug nach Hamm gegen 12:04 Uhr in den Stolberger Hauptbahnhof einfuhr, zeigte sich der Himmel noch leicht bedeckt.

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Von der Camp-Astrid-Brücke wurde gegen 15:52 Uhr ein von Brüssel nach Frankfurt/M. fahrender ICE abgepasst. Dabei handelte es sich um den auf den Namen „Mannheim“ getauften Zug 4603 (oben). Ein schneller Sprint auf die andere Straßenseite ermöglichte zusätzlich noch einen interessanten Nachschuss (unten).
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Dumpfer Fluglärm regte zum Blick gen Himmel an, wo dieser Doppeldecker als Verursacher festgestellt werden konnte.

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Gegen 16:16 Uhr kam der ICE3 mit der Nummer 4601 auf dem Weg von Frankfurt/M. nach Brüssel bei optimalen Lichtverhältnissen durch Stolberg (oben und unten).
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Im Blockabstand folgte dem ICE der verspätete RE1 nach Aachen. Da die Begegnung mit der RB 20 nach Heerlen auf dem Stolberger Hauptbahnhof nur durch diese Fahrzeitabweichung möglich war, bot dies Gelegenheit zu einem fotografischen Glückstreffer.

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Das klare Licht der tiefstehenden Sonne ermöglichte auch diesen brillianten Nachschuss auf den als RE9 nach Siegen fahrenden Talent2-Triebwagen 442 255.

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Um 16:43 Uhr ratterte die noch mit „Railion“-Beschriftung versehene 151 087 mit einem langen Kesselwagenzug durch Stolberg gen Aachen. Der ausgeblichenen Farbe dieser Lok konnten die Sonnenstrahlen keinen Glanz mehr verleihen…

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Im schönsten Sonnenlicht verließ der Euregiobahn-Triebwagen 643 202 um 16:54 Uhr Stolberg Hbf in Richtung …. Aachen!    😉

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Gegen 17:14 Uhr beendete ein von Stolberg-Altstadt in den Stolberger Hauptbahnhof einlaufender Euregiobahn-Triebwagen die nachmittägliche Fototour (oben und unten).
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27. Februar 2015

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Gegen 16:40 Uhr können die Fahrgäste am Gleis 8 des Kölner Hauptbahnhofs wählen, ob sie zur Fahrt nach Aachen den Thalys oder den dahinter stehenden RE9 nutzen wollen. Am Nachmittag des 27. Februar wartete der Thalyszug 4341 auf die Abfahrt vom Rhein an die Seine.

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Wer nach Stolberg will, muss natürlich den RE9 nehmen. Zur Freude des Fotografen stand 111 126 am Nachmittag des 27. Februar an der Spitze des umgekehrt gereihten RE9-Zuges.

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„Wolkenkrimi“ am Helios-Leuchtturm in Köln-Ehrenfeld – ein Schnappschuss aus dem Oberdeck eines Doppelstockwaggons auf der Fahrt von Köln nach Stolberg.

 

24. Februar 2015

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Abendstimmung am Vorplatz des Stolberger Hauptbahnhofs.

 

21. Februar 2015

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Blick auf den ehemaligen Bezirk III des Stolberger Hauptbahnhofs mit den Spuren der nächtlichen Gleisbauarbeiten.

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Nahe am westlichen Einfahrsignal des Stolberger Hauptbahnhofs entstand das Fotomotiv mit der in Richtung Aachen fahrenden 145-CL 203.

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Gegen 15:30 Uhr begegnete 120 207 mit einem RE9-Zug nach Siegen nahe der Unterführung der Steinbachstraße dem Fotografen (oben und unten).
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Vom Bahnübergang Trockenbuschweg aus bot die Baustelle an der Unterführung der Strecke Stolberg – Herzogenrath unter der Strecke Köln – Aachen am Nachmittag des 21. Februar 2015 dieses Bild.

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In Höhe des Unterwerkes Stolberg konnte gegen 16 Uhr von der Steinbachstraße aus 185 074 vor einem Güterzug in Richtung Aachen gesichtet werden.

 

20. Februar 2015

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Blick durch die Türe am Waggonende auf die einen RE9-Zug schiebende ehemalige Düsseldorfer S-Bahn-Lok 111 120. Bei den Berufspendlern fallen die zuverlässigen und bewährten Loks der BR 111er nur selten unangenehm auf (oben). Anders ist es mit so manchem Lokführer: weil in Stolberg Hbf am Gleis 1 eine Haltetafel zur Markierung der passenden Anhalteposition fehlt, kommt es sehr häufig vor, dass die aus Richtung Köln ankommenden Regionalexpresszüge erst unmittelbar am Bahnsteigende halten und die Fahrgäste unnötig verlängerte Wege zum Ausgang laufen müssen. Am späten Nachmittag des 20. Februar 2015 konnte es bei diesem RE9-Zug auch wieder einmal beobachtet werden (unten). Die Lokführer der RB 20-Züge bekommen das irgendwie deutlich besser hin, kundenfreundlich am Bahnsteig anzuhalten…   (siehe hierzu auch die Kommentare am Ende der Seite)
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Am späten Nachmittag konnte man an der Probsteistraße beobachten, wie ein Zweiwegebagger der Firma Leonhard Weiss für einen nächtlichen Arbeitseinsatz auf dem Stolberger Hauptbahnhof vorbereitet wurde.

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Nächtliche Gleisbauarbeiten im Bereich Stolberg Gbf, aufgenommen gegen 20:30 Uhr (oben und unten).
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120 207  brachte gegen 20:32 Uhr den vorletzten RE9-Zug des 20. Februar 2015 nach Aachen. Beim Zwischenhalt in Stolberg wurde sie dabei geblitzt.
Zur Zeit sind wieder Gerüchte im Umlauf, dass die drei Loks der BR 120.2 Ende März 2015 von der Einsatzstelle in Aachen abgezogen werden sollen.

 

19. Februar 2015

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Schnappschuss bei der Einfahrt in den Kölner Hauptbahnhof am 19. Februar 2015 gegen 17 Uhr mit der von der Firma „railadventure“ übernommenen Lok 103 222 (oben und unten).
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Leider waren zu dieser Zeit bei geeigneten Zügen nur „Kniesköppe“ als Lokführer anzutreffen, die nicht die Courage hatten, einem Eisenbahnfreund einmal ein flottes Foto von 103 222 aus dem Führerstand bei der Vorbeifahrt an der Lok zu ermöglichen. So musste es bei zwei Fernschüssen vom Bahnsteigende bleiben – einmal solo und einmal in Gesellschaft… (oben und unten). (siehe hierzu auch die Kommentare am Ende der Seite)
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16. Februar 2015

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Passend zum Rosenmontag fanden sich auch auf dem Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs ein paar kostümierte „Jecken“, die dem Eisenbahnfoto mit 146 019  eine karnevalistische Note gaben.

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Bei strahlendem Sonnenschein machte es Freude, den Thalyszug 4303 auf seinem Weg nach Paris aufzunehmen.

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Wegen des Karnevalszuges in Eschweiler, der mit 6.000 Teilnehmern und rd. 300.000 Besuchern neben Köln und Mainz im Jahre 2015 der drittgrößte Zug in Deutschland war, hatte man den Euregiobahnverkehr zwischen Stolberg und Düren zeitweise unterbrochen. Bei solchem Trubel war in der Eschweiler Innenstadt bzw. rund um den Talbahnhof kein sicheres Nebeneinander von Karnevals- und Eisenbahnzug mehr möglich. Stattdessen verkehrten die RB20-Züge zwischen Stolberg Hbf und Stolberg-Altstadt häufig als zweiteiliger Verband. Bei dieser Betriebsweise konnte man mehrfach fotogene Zusammentreffen von 4 Talent-Triebwagen fotografieren.

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Abfahrt eines zweiteiligen RB20-Zugverbandes von Stolberg Hbf nach Stolberg-Altstadt (oben und unten).
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Auch im Linienbusverkehr gab es Abwechslung. So konnte man auf dem Vorplatz des Stolberger Hauptbahnhof wieder einmal einen auf der Linie 25 eingesetzten Gelenkbus antreffen (oben und unten).
Bei der Gelegenheit auch einen Gruß an den freundlichen und gutgelaunten Busfahrer, der allen Rat suchenden Fahrgästen die Besonderheiten im Stolberger Busverkehr am Rosenmontag gerne erklärt hat.

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Regionalexpresszüge, die aus Richtung Düsseldorf und Köln kamen, hatten am Rosenmontag teils saftige Verspätungen. Aus diesem Grund konnte man am Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs dieses Zusammentreffen eines RE1-Zuges und eines RE9-Zuges fotografieren.

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Auch ein Schnappschuss vom Rosenmontag – 643-Doppelverband am Haltepunkt Stolberg-Rathaus.

 

15. Februar 2015

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Gegen 11:16 Uhr raste 111 014 als Leerfahrt in Richtung Köln durch den Stolberger Hauptbahnhof (oben und unten).
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Mit einem neuartigen Frontscheibendesign konnte rund 15 Minuten später 442 257 bei der Einfahrt in den Stolberger Hauptbahnhof gesichtet werden. 😉

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Mit multikulturellem Flair konnte 643 212 als RB 20 nach Stolberg-Altstadt auf Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs im Bild festgehalten werden.

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Gegen 11:45 Uhr war der ICE3-Zug 4654 auf seinem Weg von Brüssel nach Frankfurt/M. das Objekt des Fotografen.

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Nah- und Fernverkehr – der Stolberger Hauptbahnhof hat für Jeden etwas! ICE-Zug 4654 und 643 701 gegen 11:45 Uhr.

 

14. Februar 2015

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Nur ein kleines Detail, aber es ist der Erwähnung wert: Nahe beim Mahnmal für die von Stolberg aus deportierten 37 Roma wurde jetzt wieder das Straßenschild angebracht, das den Vorplatz des Stolberger Hauptbahnhofs als „Gustav-Wassilkowitsch-Platz“ ausweist. Das Schild war lange Zeit „verschwunden“. Gustav Wassilkowitsch war der jüngste von den 37 im Jahre 1943 deportierten Stolberger Roma. Er war noch ein kleines Kind, als er ermordet wurde.

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Einfahrt der Euregiobahn aus Stolberg-Altstadt mit 643 226 in den Stolberger Hauptbahnhof.

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Stolberger (Haupt-)Bahnhofsidylle mit 4 n-Waggons und 643 226 im Hintergrund.

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643 712 als RB 20 nach Stolberg-Altstadt am Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs.

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Diese Bahnsteigszene bot sich um 10 Uhr auf dem Stolberger Hauptbahnhof: während 146 027 gerade mit dem RE1 nach Hamm an den Bahnsteig rollt, macht sich 146 016 mit dem Gegenzug (RE1) nach Aachen auf die Weiterfahrt. Da es Karnevalszeit ist, sind unter den wartenden Fahrgästen natürlich auch kostümierte Narren, die in die Karnevalshochburgen nach Köln und Düsseldorf unterwegs sind.

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Mit einer langen Schlange von Autotransportwaggons im Schlepp ratterte wenige Minuten später die COBRA-Lok 2843 (E 186 235) aus Richtung Aachen kommend durch den Stolberger Hauptbahnhof.

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Die auf dem Stolberger Hauptbahnhof immer wieder anzutreffenden Reisezugwagen der Bauart „n“, die einstmals als „Silberlinge“ das Bild der Nahverkehrs- und Eilzüge prägten, werden in Aachen bei der am Nordbahnhof ansässigen Firma „Reuschling“ instandgesetzt. Ob diese vier Waggons erst noch dorthin überführt werden müssen oder bereits von dort zurückkamen, war nicht zu erkennen.

 

08. Februar 2015

Bei einer Zugfahrt von Stolberg nach Aachen konnte beobachtet werden, dass die auf dem Anschlussgleis der Firma Wertz in Eilendorf lange Zeit abgestellte Oldtimer-Diesellok SNCB-5922, die zuletzt im Dienst des Vennbahn V.o.E. gestanden hatte, von ihrem gewohnten Platz verschwunden ist. Wie zu erfahren war, ist die Lok auf dem Straßenweg nach Belgien abtransportiert worden, wo die Lok erhalten und evtl. auch wieder betriebsfähig hergerichtet werden soll. Zusammen mit der 5922 wurden auch noch zwei von der Firma Wertz aufbewahrte Drehgestelle der mittlerweile verschrotteten Schwesterlok 5901 abgeholt, die bei der Aufarbeitung der 5922 als Ersatzteile dienen sollen.
Der von den Eisenbahnfreunden Grenzland e.V. dort zwischengeparkte B3yg-Umbauwaggon ist weiterhin vorhanden.

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Leerfahrt einer class-66-Diesellok in Richtung Aachen. Wegen dieser Fahrt musste ein Triebwagen der Euregiobahn auf dem Stolberger Hauptbahnhof längere Zeit auf seine Ausfahrt warten.

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Blick auf die Bauarbeiten an der Unterführung der Strecke Stolberg – Alsdorf – Herzogenrath unter die Hauptstrecke Köln – Aachen, wo man jetzt begonnen hat, zwischen den Stahlspundwänden das Erdreich auszukoffern, um anschließend den Trog zu betonnieren (oben und unten).
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Gegen 11:37 Uhr wurde auf dem Aachener Hauptbahnhof der ICE-Triebwagen 406 001 (4601) beobachtet, wie er sich auf der Rampe vom Bf. Aachen-Süd kommend in den Hauptbahnhof bremste (oben und unten).
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Schnappschuss vom Bf. Aachen-Rothe Erde: unter den dort zwischengeparkten, meist aus den betagten n-Wagen gebildeten Zuggarnituren fand sich auch dieser mit „REGIO Südostbayernbahn“ beschriftete Waggon.

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Gegen 12:18 Uhr konnte auf dem Stolberger Hauptbahnhof die Begegnung des ICE-Zuges von Frankfurt/M. nach Brüssel mit dem als RB 20 nach Düren fahrenden Euregiobahn-Triebwagen 643 202 abgepasst werden.

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Zusammen mit dem aktuellen Planendesign des ehemaligen Bahnhofsgebäudes des Stolberger Hauptbahnhofs wurde 643 202 am Gleis 43 auch bei seiner Ausfahrt nach Düren nochmals aufgenommen.

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Am späten Nachmittag bot der 08. Februar 2015 dem Fotografen auch Sonnenschein. 294 845 erstrahlte in prächtigen Farben.

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Gegen 15:27 Uhr kam 120 207 mit der komfortablen RSX-Zuggarnitur als RE9 von Aachen nach Siegen durch den Stolberger Hauptbahnhof.

 

07. Februar 2015

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Blick von der Camp-Astrid-Brücke auf den bei der NS geführten ICE3-Zug Nr. 4653, der gegen 11:59 Uhr auf dem Weg von Brüssel nach Frankfurt den Stolberger Hauptbahnhof passierte (oben und unten).
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Der rd. 10 Minuten verspätete 643 202 verließ den Stolberger Hauptbahnhof gegen 12:00 Uhrt als Solotriebwagen in Richtung Aachen. Der andere Zugteil war zuvor pünktlich um 11:50 Uhr von Stolberg Hbf in Richtung Aachen vorgefahren.

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Auch bei der Fahrt des 643 215 von Stolberg Hbf in Richtung Stolberg-Altstadt gab es „Verzögerungen im Betriebsablauf“. Nach einem längeren Aufenthalt am Bahnsteig des Gleises 27 verließ er den Stolberger Hauptbahnhof erst um 12:32 Uhr in Richtung Stolberg-Altstadt. Die Autofahrer am Bahnübergang Propsteistraße hatten da schon rd. 10 Minuten vor der geschlossenen Bahnschranke gestanden. Kommentar eines Autofahrers, als der Triebwagen sich in Bewegung gesetzt hatte: „Do kütt de Schildkrööt“ 😉

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Wenn es um Schlaglöcher geht, macht der Stadt Stolberg kaum einer etwas vor! Am Bahnübergang Propsteistraße hat man jetzt wieder ein neues rekordverdächtiges Exemplar heranreifen lassen. Den vielen Lastzügen, die auf dem Weg zum Bahnschotter-Recyclingwerk täglich diese Stelle passieren, machen diese Fahrbahnverhältnisse vermutlich nicht viel aus. PKW- und Zweiradfahrer können hier aber üble Situationen erleben…. (oben und unten)   🙁
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Die zwischen Aachen-West und Köln verkehrenden Güterzüge bieten dem Eisenbahnfotografen immer wieder abwechslung und ansprechende Motive. So war es auch am 07. Februar 2015:

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Die von SBB-Cargo eingesetzte MRCE-Dispolok ES 64 F4 – 091 (189 991) hatte einen bunten Containerzug am Haken,

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die COBRA-Lok 2826 (E 186 218) schleppte bei der Begegnung mit der Euregiobahn einen langen Kesselwagenzug in Richtung Köln und …

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… die COBRA-Lok 2808 (E 186 200) war mit einem bunt gemischten Güterzug in Richtung Aachen unterwegs.

 

06. Februar 2015

Was kann man als Berufspendler machen, wenn durch „Störungen im Betriebsablauf“ der geplante Anschlusszug auf dem Kölner Hauptbahnhof vor der Nase wegfährt und der nächste Zug in Richtung Aachen ausfällt? Die einen gehen vielleicht zur Raucherecke auf dem Bahnsteig. Den Fotografen zog es wegen des schönen Winterwetters auf die Ostseite des Bahnsteigs…

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Während der zur S-Bahn Köln gehörende 423 791 (hier auf der Linie S 12 nach Hennef) zum Alltagsbild auf dem Kölner Hauptbahnhof gehört (oben), hat 422 037 von der S-Bahn Rhein-Ruhr schon einen gewissen Seltenheitswert. Diese S-Bahn-Baureihe kommt erst seit Dezember 2014 und nur mit den Zügen der Linie S 6 nach Köln (unten).
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Der hier auf der RB 25 eingesetzte 620 005 gehört zu den neuen LINT-Triebwagen, die im Laufe des Jahres 2014 viele Talent-Triebwagen und die Triebwagen der BR 628 auf dem Kölner Dieselnetz abgelöst haben. Seit Anfang Februar 2015 kann man auf der RB 25 allerdings auch häufiger wieder Talent-Triebwagen der BR 644 im Einsatz beobachten.

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Das Eisenbahnverkehrsunternehmen „trans regio“ bedient mit der „Mittelrheinbahn“ einen Teil des Nahverkehrs zwischen Köln und Mainz. Der soeben in Köln-Messe/Deutz gestartete  460 001 begegnete bei der Einfahrt in den Kölner Hauptbahnhof der 143 932, die vor einem Regionalbahnzug nach Mönchengladbach unterwegs war.

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Sonnenuntergang während der Heimfahrt – Eindrücke aus dem Zugfenster zwischen Langerwehe und Nothberg (oben) sowie bei Eschweiler (unten).
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Das ehemalige Bahnhofsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs zeigt sich wegen der Sandstrahlarbeiten am Bahnsteigdach im Bereich des Gleises 43 teilweise verhüllt (oben und unten).
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RE1-Treffen bei Sonnenuntergang auf dem Stolberger Hauptbahnhof – – so gesehen am 06. Februar gegen 17 Uhr (oben und unten).
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Herzlich willkommen in Stolberg….  🙁

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Wie die Fußspuren vermuten lassen, ist das westliche Ende des Bahnsteiges an den Gleisen 43 und 44 ein beliebter Ort. Auch Sonnenuntergänge lassen sich von dort aus genießen. 😉

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Gleis 44 diente am 06. Februar 2015 als Parkplatz für eine Gleisstopfmaschine und einen Schotterpflug (oben und unten).
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05. Februar 2015

Auf dem Schrottplatz in Eschweiler-Aue war beim Blick aus dem Zug vom Indeviadukt aus der dort mehrere Wochen lang abgestellte 628/928 325 nicht mehr zu sehen. Wahrscheinlich wurde er in den ersten Februartagen verschrottet.

 

01. Februar 2015

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Blick aus dem Zug auf die Baustelle der Ringbahnunterführung westlich des Stolberger Hauptbahnhofs (oben und unten).
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Zwischen dem Bahnübergang Steinbachstraße und dem Einfahrsignal des Stolberger Hauptbahnhofs war die Strecke Stolberg Hbf – Alsdorf – Herzogenrath am 1. Februar 2015 ohne Gleise.

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643 211 als RB 20 nach Eschweiler-St. Jöris gegen 11 Uhr beim Halt auf Gleis 1 des Aachener Hauptbahnhofs.

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Gegen 11:39 Uhr wurde der ICE3-Zug von Brüssel nach Frankfurt/M. mit der Fahrzeugnummer 4610 beim Halt auf Gleis 9 (oben) und bei der Ausfahrt aus dem Aachener Hauptbahnhof (unten) festgehalten.
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Bei der Fahrt über den Burtscheider Viadukt begegnete der ICE3 Nr. 4610 von Brüssel nach Frankfurt dem Talent2-Triebwagen 442 257, der sich als RE9 aus Siegen seinem Zielbahnhof Aachen Hbf näherte.

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„Ganz in weiß“ polterte auch die Lok 185 578 von Crossrail mit einem langen Güterzug durch den Aachener Hauptbahnhof.

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Blick vom Burtscheider Viadukt hinunter auf das stillgelegte und aufgegebene Kraftwagen-Bw Aachen an der Bachstraße. Hier war einst der Stützpunkt des Aachener Bahnbus-Verkehrs.

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Gegen 12:10 passierte der ICE3 von Frankfurt/M. nach Brüssel den Stolberger Hauptbahnhof, wo er am Fuß des Propsteierwaldes im Bild festgehalten wurde (oben und unten).
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7 Gedanken zu „Fototagebuch 2/2015“

  1. Hallo,
    ich verfolge diese Seite jetzt schon seit ca. einem halbem Jahr und möchte mich mal sehr herzlich für diese tollen Bilder und stets aktuell informierenden Texte bedanken.
    Freue mich immer sehr hier reinzuschauen 🙂

    Jonas

  2. Foto vom 20.02.

    Och härm, da müssen die armen Fahrgäste in Stolberg 70 Meter mehr laufen. Gleis 1 in Stolberg ist ein Bahnsteig den der Lokführer aufgrund des Gleisbogens nicht komplett übersehen kann. Deshalb kann ich mir vorstellen das einige Lokführer deshalb so weit vorfahren damit Sie relativ viel vom Zug übersehen können bei Abfahhrt des Zuges. Denke das dies keine Schikane ist. Und eine Euregiobahn mit 70 Meter ist was anderes als ein 5er oder 6er DoSto Zug mit 150 bzw 180 Meter Länge. Zumal Zugbegleiter auch immer weniger werden die auf den Bahnsteigen anzutreffen sind, besonders bei der RE9. Daher bei solchen Posts mal den Sicherheitsgedanken im Hinterkopf behalten. Danke

  3. Hallo Josef,

    ich kann dir nur zustimmen. Bahnsteige sind eben nicht immer optimal zu überblicken, ich kenne das ja selber. Was ist eigentlich kundenfreundlich…?? Ein Zug kann ja nicht den ganzen Bahnsteig abdecken mit seinem Wagenzug oder Talenteinheiten, so einfach ist das.
    Kniesköppe….auch so ein Thema….Was erwarten manche eigentlich von der Bahn??? Das wir unsere Fahrzeuge fotogen abstellen oder betriebsfremdes Personal auf Führerständen mitnehmen! Na ProstMalzeit! Heute dürfen Eisenbahnfans fotorafieren was sie wollen, dass war nicht immer so und wie wäre es wenn man einfach mal zufrieden ist, eine solche Maschine wie die 103 in dem Look anzutreffen. Oh Mann haben wir schöne Probleme….

    1. Hallo Michael,

      die Loks der BR 103 waren einmal „Aushängeschilder“ der Deutschen Bundesbahn, die symbolhaft für moderne Eisenbahntechnik und ein innovatives Verkehrskonzept – den „InterCity“ – standen. Die Loks begleiteten mich als Eisenbahnliebhaber seit meiner frühen Jugend und stehen insoweit auch ein Stück weit für die Deutsche Bundesbahn und deren Unternehmenskultur. Jugendarbeit, Traditionspflege und eine gewisse Offenheit für interessierte Eisenbahnfreunde waren selbstverständliche Teile dieser Öffentlichkeitsarbeit der Bundesbahn. Und viele Bundesbahner fühlten sich ihrem Dienstherrn verbunden und „lebten“ auch diese Werte. Sie freuten sich, wenn man Interesse an ihrem Berufsumfeld mitbrachte und unterstützten Gleichgesinnte. (Vieles, was es auf meiner Homepage zu sehen gibt, wäre ohne die Unterstützung der Stolberger Eisenbahner gar nicht möglich gewesen.) Ein Überbleibsel dieser Denkweise mag mich an jenem Tag wohl bewogen haben, nach der Fotomöglichkeit aus dem Führerstand zu fragen. Aber wir leben natürlich im Jahre 2015 – im 21. Jahr nach der Bahnreform. Und im Zuge der Bahnreform hat sich der staatliche Schienenverkehrsbetrieb natürlich gewaltig verändert – und viele seiner Beschäftigten wohl auch. Insoweit war „Kniesköppe“ wohl eine Wahrnehmung aus der falschen Perspektive.

      „Was erwarten manche eigentlich von der Bahn???“ – das ist eine gute Frage. Ja, was erwarte ich eigentlich von der Bahn (d.h. der Deutschen Bahn AG)?. Ich nehme die Deutsche Bahn aus verschiedenen Perspektiven wahr. Als täglicher Benutzer (Berufspendler seit 1980), als Eisenbahnfreund, als historisch interessierter Mensch, im Vergleich mit Bahnen in den Nachbarländern, im Austausch mit anderen Bahnbenutzern und Eisenbahnfreunden, in den Medien usw. Ja, was erwarte ich da eigentlich von der Deutschen Bahn? Zuverlässigkeit? Pünktlichkeit? Kundenservice? Kundenfreundlichkeit? Übersichtliche Tarife? Fahrkomfort? Offenheit? – da gibt es viele und überwiegend (leider) negative Erfahrungen….. Welche Spuren hat die Deutschen Bahn AG in den vergangenen 20 Jahren eigentlich in Stolberg hinterlassen? Was wird die Deutsche Bahn AG ihren Benutzern in diesem Jahr noch so bescheren?
      Ja, was erwarte ich eigentlich von der Deutschen Bahn? – Nach einigem Nachdenken lässt sich die Frage recht knapp beantworten. Eigentlich nichts.

      Viele Grüße

      Roland

  4. Tja Roland,

    Bahnreform. Das ist das ergebnis welches unsere Volksvertreter zu verantworten haben . Soweit ich ich erinnere hat ein gewisser Manfred Schell damals dagegen gestimmt. Nun, wir müssen halt damit leben und zurecht kommen. Leider ist dabei die damalige Unternehmenskultur flöten gegangen und es wird teilweise von den „oberen“ mit Massnahmen gegenüber der Basis gearbeitet. Insofern ist die Sache mit der 103 nicht verwunderlich. Daher sollte die Reaktion die Dir gegenüber gebracht worden ist, dich nicht verwundern und daher war das mit den Kniesköppen unangebracht.

  5. Hallo Roland,

    wir bleiben fair und ich will dir auch darauf antworten!

    Ich selber bin Eisenbahnfan und sonst würde mich die Geschichte der Bahn auch nicht so beschäftigen…aber es ist Geschichte die wird man nicht zurückholen..auch das verklären bringt da nicht viel. Die Bahn AG ist heute ein Konzern der nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten arbeiten muss, weil der Bund das so als Eigentümer will, was man jetzt gut oder schlecht finden mag. Glaub mir auch uns passt vieles nicht und ist nicht immer nachzuvollziehen. Josef hat Recht, dass deutsche Volk hat durch Wahlen ganz legitim darüber abgestimmt, dass die Bahn privatisiert wird, auch das hat Vor und Nachteile…die EVS…den sanierten Bahnhof Stolberg (EVS) gäbe es heute so nicht..auch eine euregiobahn wäre wohl so nicht zum tragen gekommen. Heute schimpfen die Leute wenn wir streiken, sicher uns macht das auch keinen Spaß aber die gleichen sicher nicht alle haben sich damals auch nicht den Mund aufgemacht wo die Bahn privatisiert wurde. So sehen die Konsequenzen aus…Demokratie bedeutet wachsam zu sein.Die sächsischen Scmalspurbahnen und die HSB wäre wohl gestrichen worden…das alles sollte man immer mit im Auge habe. Die Bahn ist ein Konzern mit unterschiedlichen Firmen…DB Netz;Schenker;DB Fernbus;DB regio und DB Fernverkehr, jeder arbeitet auf seine Kappe..ein Knackpunkt der Reform. Das ist keine Behörde mehr, was sie vielleicht besser geblieben wäre…in vielen Bereichen. Ich gebe dir Recht, dass der Bahnhof Stolberg nicht gerade prall ist. Nur was ist Stolberg??? Sorry da sieht man den Stellenwert dieser Region, die nur noch im Sinkflug ist. Schau dir das doch mal an. Dresden;Leipzig;Berlin;München usw um mal ein paar Städte zu nennen sind die Metropolen und wirtschaftslichen Kerngebiete Deutschland…Deutschland hört in Köln auf…das hier ist Zonenrandgebiet…tut mir leid das ich das mal so krass ausdrücke. Die 111er die du immer ablichtest sind ex Münchener Maschinen…für Aachen noch gut genug! In Dresden fahren die teilweise die S1 mit Taurus und Doppelstockwagen….eine S-Bahn wohlgemerkt! Ich selber habe mich jahrelang für die Schiene aktiv eingesetzt…weißt du was, ich lass es inzwischen, weil es sinnfrei ist und ich meine Freizeit mit Eisenbahngeschichte und Modellbau zubringe und erfreue mich daran. Hier kannst du dir denn Mund zerreißen, es bringt 0,0 was! Die Mißstände die du ansprichst, spreche die Politik drauf an, die Bahn selber, dass kann was bringen. Sammelt Unterschriften…nachdem Motto „Stolberg soll schöner werden“ oder wie auch immer. Nur im Net jammern das bringt rein garnix. Die Lokführer die Eisenbahnfans vorne mitnehmen, sollen sie machen…nur eine Frage: was ist wenn es zu einem Unfall kommt..(traumatisches Erlebnis) wer übernimmt dann die Veranwortung dafür wenn der Eisenbahnfan die Bilder nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Sorry ich kann bei machen Eisenbahnfans nur den Kopf schütteln, was die noch im Hirn haben wenn sie irgendein Objekt der Begierde sehen…das kann man nur noch als gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr bezeichnen. Nix gegen die Fotofans die sich an die einfachsten Regeln halten..nur ich würde nie einen davon auf den Führerstand lassen. Wir sind Berufseisenbahner und sehen eben sehr viele Dinge anders, ganz nebenbei verdienen wir damit unsere Geld!

    MFG

    Michael

    1. Hallo Michael,

      ich denke, in vielen Punkten liegen wir gar nicht soo weit auseinander. Aber zu zwei Punkten möchte ich dennoch ein paar Worte loswerden.

      Klar, die Deutsche Bundesbahn ist Geschichte. Und ich will das Bild von der Bundesbahn auch nicht verklären. Aber gerade deshalb möchte ich dem von der Deutschen Bahn AG aus deren Eigeninteresse gerne gepflegten Mythos von der „Behördenbahn“, die nicht wirtschaftlich gearbeitet hat und auch sonst piefig war, deutlich entgegentreten. Die Bundesbahn hatte mit einer Menge politischer Zwänge zu kämpfen und Kosten aufgedrückt bekommen, die ihr ein wirtschaftliches Arbeiten häufig vereitelt haben (Kosten des Wiederaufbaus nach dem Krieg, Pensionslasten für Reichsbahner aus den Ostgebieten, Einstellungen von Zusatzkräften bei Konjunkturförderprogrammen usw.). Dennoch hat die Bundesbahn vieles getan, um ihre Wirtschaftlichkeit im Rahmen der seinerzeitigen Möglichkeiten effektiv zu steigern. Der Traktionswandel, die umfangreichen Streckenelektrifizierungen, die Auflösung und Zusammenlegungen/Konzentrationen von Dienststellen auf allen Ebenen, der Bau von Zentralstellwerken, die Stillegung von Nebenbahnen und die Anpassung des Netzes waren allesamt Maßnahmen, die dem ständigen Bemühen um Steigerung der Wirtschaftlichkeit geschuldet waren. Da haben die „Alten“ – im Gegensatz zu heute allerdings mit Blick für das Ganze – durchaus Erfolge vorzuweisen. Daneben hat diese Behördenbahn mit ihren engagierten Eisenbahnern und Ingenieuren auch maßgeblich die Entwicklung von Schienenfahrzeugen geprägt und Produkte entwickelt, die bis heute nachwirken oder eben schmerzlich vermisst werden – bspw. den TransEuropExpress, das Intercity-System, den zwischen Bonn und Euskirchen pilotierten und später ausgeweiteten Taktverkehr auf staatlichen Nebenbahnen, Attraktivitätssteigerungen im Nahverkehr wie die Citybahn, ein passables Fernverkehrssystem für die Fläche wie den Interregio, Pionierleistungen wie die Entwicklung der Drehstromlok BR 120 oder die ICE-Züge. Selbst die Konzeption vieler Hochgeschwindigkeitsstrecken geht noch auf die Bundesbahn zurück (die es nur 40 Jahre lang gegeben hat). Das ist keine Verklärung, das sind Fakten, die man vergleichen kann. Hat die von den lästigen Gemeinwohl-Verpflichtungen befreite Deutsche Bahn AG in ihren mittlerweile über 20 Jahren etwas ähnliches zustande gebracht oder bspw. richtungsweisende Fahrzeugkonstruktionen vorzuweisen? Und nebenbei bemerkt – im Zuge der Bahnreform hatte die Bundesregierung die Deutsche Bahn AG schuldenfrei gestellt.
      Zur EVS und den Vorteilen der Bahnreform nur ein kleiner Hinweis – in den veröffentlichten Bilanzen dieser GmbH ist die Unterstützung mit über 50 Mio. Euro öffentlicher Mitteln der Steuerzahler ausgewiesen.
      Wenn ich sehe, dass der Deutschen Bahn wegen anstehender Gleisbauarbeiten nichts anderes einfällt, als eine Hauptstrecke mit internationalem Verkehr einfach mal für sechs Wochen außer Betrieb zu setzen, dann zweifele ich schon, ob die zuständigen Stellen ähnlich qualifiziert sind als die einstmals tätigen Eisenbahner, unter deren Ägide es 40 Jahre lang solche Situationen nicht gab (obwohl man bspw. den Königsdorfer Tunnel beseitigte, den Ichenberger und den Nirmer Tunnel durch Neubauten ersetzte und die Strecke komplett elektrifizierte)….
      Wie kann es nur sein, dass diese supertolle Deutsche Bahn AG mit ihren Berufseisenbahnern, die eben sehr viele Dinge anders sehen, ein nachhaltiges Imageproblem hat.

      Was das Verhalten von Eisenbahnfotografen anbelangt – da gibt es durchaus einige Chaoten, denen kaum noch zu helfen ist – das sehe ich auch. Nach meinen Beobachtungen sind das aber nicht so viele. Die Mehrzahl hat schon ein Interesse, ihre Fotos nicht nur aufzunehmen, sondern sich auch noch längere Zeit daran zu erfreuen. Das ist ein wenig so wie im Fußballstadion – Tausende wollen einfach nur das Spiel sehen, aber eine relativ kleine Zahl chaotischer Honks fällt negativ auf. Doch die Tatsache, dass ich freundlich nach einer Fotomöglichkeit gefragt habe, spricht hoffentlich dafür, dass ich nicht zu der von Dir erwähnten Gruppe gehöre.

      Allzeit gute Fahrt

      Roland

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