Fototagebuch 4/2015

 

Fototagebuch  April 2015

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im April 2015.
Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.

(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats März 2015)

 

30. April 2015

2015_04_30_Aachen_Luetticherstr_Stopfmaschine_LKW_Transport_Foto_Daniel_Birken_FEinen kuriosen Weg nahm diese Gleisstopfmaschine, die der Eisenbahnfreund Daniel Birken am 30. April 2015 in Aachen auf der Lütticher Staße fotografiert hat. (An dieser Stelle herzlichen Dank für die Bildspende!)

Der rd. 42 m lange Schwertransport wollte am Morgen des 30. April 2014 die A 544 am Europaplatz verlassen, um durch Aachen nach Belgien zu fahren. Gegen 4:30 Uhr hatte sich der rd. 100 Tonnen schwere Transport jedoch zwischen den Leitplanken verkeilte und blockierte zunächst einmal den Verkehr am Europaplatz. Die A 544 wurde zwischen der Ausfahrt Aachen-Rothe Erde und dem Europaplatz von der Polizei gesperrt. Nach langwierigen Rangierarbeiten konnte der Transport schließlich in den Europaplatz einfahren und dort bis gegen 11 Uhr auf der äußeren Fahrspur abgestellt werden. Unter polizeilicher Begleitung und mit millimetergenauer Präzisionsfahrkunst konnte der Schwerlasttransport anschließend die Aachener Innenstadt durchqueren und die Lütticher Straße erreichen, wo er bis zur Nacht erneut geparkt wurde.
Wie in der Presse berichtet wurde, soll die „abwegige“ Fahrtroute vom schleswig-holsteinischen Landkreis Dithmarschen so genehmigt worden sein.

Eisenbahnfreunde können dazu nur sagen: Schienenfahrzeuge gehören halt auf die Schiene….. 😉

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Schnappschuss vom Kölner Hauptbahnhof – selbst in der Großstadt und im dichten Getümmel lebt das Brauchtum….

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111 120 mit exquisiten Wagenmaterial – so gesehen am 30. April 2015 gegen 18:28 Uhr auf dem Kölner Hauptbahnhof.

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Das allseits bekannte und „beliebte“ Bahnquiz – welchen Zug nehmen wir denn jetzt??

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Schneller Blick aus dem vorbeifahrenden Zug auf den Schrottplatz in Eschweiler-Aue: oben die neu eingetroffene 362 540, unten der Zustand der Loks 143 842 (nur noch Drehgestelle), 143 330 (Rahmen) und 143 606 (noch mit Führerstandsresten).
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Um 19:25 Uhr konnte man auf dem Stolberger Hauptbahnhof diese Szene mit 643 203/703 und der V 105 der Rurtalbahn sehen.

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Hinter dem Stellwerk „Sf“ war auf Gleis 26 des Stolberger Hauptbahnhofs 294 801 zur Wochenendruhe abgestellt.

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Gegen 19:50 Uhr rauschte der ICE 19 von Brüssel nach Frankfurt/M. durch den Stolberger Hauptbahnhof.

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Gegen 20:11 zog 101 001 den Leerzug aus dem IC 2223 (Berlin-Ostbahnhof – Aachen) durch Stolberg Hbf in Richtung Köln.

 

29. April 2015

Die am Vortag gewählte Bildunterschrift „Gegen 18 Uhr rangierte auf dem Stolberger Hauptbahnhof eine unerkannt gebliebene Lok des Typs „V 60“  hat sich als unzutreffend erwiesen. Die auf dem Bild gezeigte, noch unbekannte V 60 konnte am 29. April 2015 auf dem Betriebsgelände der Firma Steil in Eschweiler-Aue gesichtet werden. Das Bild vom Vortag zeigt insoweit keine rangierende Lok mehr, sondern die zusammen mit einigen zur Schrottverladung bestimmten offenen Güterwaggons bereitgestellte Übergabe von Stolberg Gbf nach Eschweiler-Aue.
Bei der Firma Steil sind außerdem die drei Loks der BR 143 weiter zerlegt worden. Mittlerweile sind nur noch die Rahmen und die Karosserieteile mit den Führerständen vorhanden.

 

28. April 2015

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Gegen 18 Uhr rangierte auf dem Stolberger Hauptbahnhof eine unerkannt gebliebene Lok des Typs „V 60“.

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Das ehemalige Bahnhofsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs aus der Perspektive des Bahnreisenden.

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RE1-Zug mit 111 009 bei der Abfahrt in Stolberg Hbf in Richtung Köln und Hamm.

 

27. April 2015

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Gegen 18:15 Uhr sauste der Thalys-Zug 4341 auf seinem Weg von Frankfurt/M. nach Brüssel durch den Stolberger Hauptbahnhof.

 

26. April 2015

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Der 26. April 2015 war ein typischer Apriltag mit Sonne und Regen in stetigem Wechsel. Wie gut, dass man auf dem Stolberger Hauptbahnhof während der teils ergiebigen Regenschauer im Servicepunkt Unterschlupf finden und bei einem warmen Kakao oder anderen Annehmlichkeiten bis zum nächsten Sonnenschein abwarten konnte. Auf dem Weg zum Servicepunkt musste 643 220/720 dann aber doch noch rasch auf ein Foto…

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643 207 bahnt sich seinen Weg durch den Mastenwald des Stolberger Hauptbahnhofs.

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Um 12:36 Uhr hielt 111 119 mit  einem RE9-Zug am Bahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs. Die geringfügige Verspätung war der Überholung durch den verspäteten ICE von Frankfurt/M. nach Brüssel geschuldet, die gegen 12:29 Uhr in Eschweiler Hbf stattfand.

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In Eschweiler-Aue gelang nahe des Schrottplatzes der Firma Steil ein Schnappschuss von 643 203, der auf dem Weg in Richtung Aachen  dort vorbeikam.

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Auf dem Schrottplatz in Eschweiler-Aue kann man – noch – die Loks 143 842, 143 330 und 143 606 sehen. Doch ihre Zerlegung ist bereits im Gange. 143 842 als letzte in der Reihe hat schon ordentlich „Federn gelassen“….

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Die Lok 140 680, die am Vorabend mit einem Güterzug aus Richtung Köln zum Bf. Aachen-West gelangt war, verbrachte auch den Sonntag dort. Der Eisenbahnfreund Herbert Poetz, dem ich für seine Bildspende herzlich danke, traf die Lok dort nahe der Brücke Turmstraße an (oben und unten).
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25. April 2015

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Als Stolberger „Mädchen für alles“ von DB Schenker ist seit wenigen Tagen die Lok 294 727 in Stolberg stationiert.

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Immer noch kann man mit etwas Glück die betagten Loks der BR 140 im Güterzugeinsatz erleben. Am Abend des 25. April 2015 gegen 19:40 Uhr schleppte 140 680 einen langen Güterzug durch den Stolberger Hauptbahnhof.

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Zu den täglichen Höhepunkten im Stolberger Bahnverkehr zählen die Durchfahrten der Hochgeschwindigkeitszüge, die hier freilich auch die vorgeschriebene Streckengeschwindigkeit einhalten müssen. Gegen 19:45 Uhr war der ICE3 von Brüssel nach Frankfurt/M. das Fotoobjekt (oben und unten).
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Gegen 19:50 Uhr wurde der nach Eschweiler – St. Jöris fahrende 643 207 ebenfalls als Motiv verarbeitet (oben und unten).
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Fotografenglück! – Dass sich zwei vorbeifahrende Züge am Standort des Fotografen begegnen, ist recht selten zu erleben. Gegen 20 Uhr boten 146 029 (links) und 146 006 (rechts) mit ihren beiden RE1-Zügen diesen Glückstreffer.

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Der abendliche ICE von Frankfurt/M. nach Brüssel gehörte natürlich auch zum Fotoprogramm des kleinen Abendspazierganges. Der ICE-Zug 4603 bot Stoff für drei Fotos (oben und 2x unten).
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Den fotografischen Tagesabschluss bot ein aus Aachen kommender Euregiobahn-Triebwagen, der bei interessanten Lichtverhältnissen in den Stolberger Hauptbahnhof einrollte.

 

24. April 2015

Auf dem Schrottplatz in Eschweiler-Aue, wo derzeit die Loks 143 842, 143 330 und 143 606 zur Zerlegung anstehen, kommt die Zerlegung jetzt zum sichtbaren „Höhepunkt“. Wie bei der Vorbeifahrt aus dem fahrenden Zug am Morgen des 24. April zu erkennen war, ist der Aufbau der Lok 143 842 bereits deutlich aufgeschlitzt und zerfetzt. Auch an den anderen Loks sind bereits die Dachaufbauten, Stromabnehmer usw. entfernt, so dass auch bei ihnen das nahe Ende zu erwarten ist.

Welche Überraschungen den Eisenbahnfreund auf der abendlichen Heimfahrt beim Umsteigen im Kölner Hauptbahnhof erwarten können, zeigt die nachfolgende Fotoreihe. (Der Dampfloksonderzug wurde allerdings bereits kurz vorher schon im Bf. Köln-West gesichtet 😉 )

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Schnappschuss aus dem vorbeifahrenden Zug auf die Stangenlok 363 651, die gegen 17:30 Uhr im Bereich Köln Bbf bzw. Köln-Hansaring emsig rangierte. Ihr äußeres Erscheinungsbild deckt sich mit dem Bild, das viele Kunden von der Deutschen Bahn AG haben.

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Nur wenige Minuten später zeigte die vorbildlich restaurierte 260 109, wie eine V 60 bei der Deutschen Bundesbahn in den 1970er Jahren ausgesehen hatte. Mit zwei exklusiven Waggons des Rheingoldzuges und einigen weiteren Reisezugwaggons durchfuhr sie den Kölner Hauptbahnhof (oben und unten).
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Gegen 17:39 Uhr fuhr die Reichsbahnlok 01 2118 mit einem aus Waggons der Firma „Classic Courier“ gebildeten Sonderzug in den Kölner Hauptbahnhof ein (oben und unten).
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Am Zugschluss des Sonderzuges lief die in einer besonderen Farbvariante lackierte Lok 218 105 mit.

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Nach kurzem Aufenthalt pfiff 01 2118 zur Abfahrt (oben) und setzte sich gegen 17:43 Uhr rasant in Bewegung (unten).
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23. April 2015

Am zweiten Tag des Lokführerstreiks der Gewerkschaft „GdL“ gelang es der Deutschen Bahn AG erneut, mit dem regelmäßigen Zugverkehr auf der Linie RE1 ein Basisangebot aufrecht zu erhalten. Auch in Köln gab es Umsteigemöglichkeiten in viele Richtungen, die es ermöglichten, selbst mit einem ausgedünnten Zugangebot eine Vielzahl von Zielen doch noch mit der Bahn zu erreichen.

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Um die streikbedingten Ausfälle der Euregiobahn in der Region Aachen ein wenig auszugleichen, bedienten die Züge der Linie RE1 auch den Haltepunkt Eilendorf.

Am Nachmittag des 23.April verkehrten außerdem einige Züge, die am ersten Streiktag noch nicht gefahren waren, bspw. der aus der Schweiz kommende und nach Hamburg fahrende EC 8.  Überhaupt konnte man am Nachmittag des 23. April auch eine „gefühlt“ größere Zahl von DB-Loks vor Güterzügen oder selbst als Leerfahrten sichten als am Vortag.  Machte sich da beim Lokpersonal vielleicht eine gewisse Streikmüdigkeit breit…?

 

22. April 2015

Wie angekündigt, hat die Gewerkschaft „GdL“ ihren Streik verwirklicht und große Teile des Reisezug- und Güterverkehrs zum Erliegen gebracht. Auf dem Stolberger Hauptbahnhof verkehrten alleine die Züge der Linie RE1 – pünktlich und regelmäßig. Die Züge der Linien RE9 und RB 20 (Euregiobahn) fielen aus. Auf den Bahnsteigen sah man größere Zahlen abenteuerlustiger Berufspendler, die sich der Deutschen Bahn und ihrem Notfahrplan anvertrauten.

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Der Kölner Hauptbahnhof zeigte sich gegen 6:50 Uhr ungewöhnlich leer. Wo sich sonst die Berufspendler in Massen einfinden – wie hier am Bahnsteig der S-Bahn – war es fast menschenleer.

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Wer von Köln nach Belgien oder Frankreich reisen wollte, hatte doppeltes Pech. Neben dem Streik der GdL gab es in Belgien einen Generalstreik, der dort den gesamten Bahnverkehr zum Erliegen brachte. Die Thalyszüge zwischen Köln und Brüssel fielen komplett aus. Ein engagierter Mitarbeiter der Firma „Thalys“ versuchte, gestrandeten Reisenden nach besten Kräften zu helfen, ihre Ziele dennoch zu erreichen.

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Wegen des Bahnstreiks war der Kölner Betriebsbahnhof am frühen Morgen mit außergewöhnlich vielen ICE-Zügen „zugestellt“.

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Wer es trotz des Bahnstreiks bis nach Bonn schaffte, der konnte sich dort an diesem „Geheimtipp“ erfreuen: Kirschbaumblüte in der Heerstraße in der Bonner Altstadt. Für viele asiatische Touristen ist das in diesen Tagen  d i e  Attraktion in Bonn.

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Auch die Stadtwerke Bonn können mit Besonderheiten aufwarten: Hier werden die bewährten Stadtbahnwagen aus den 70er Jahren nämlich nicht etwa verschrottet, sondern einer Grundinstandsetzung unterzogen und weiter benutzt. Das schont nicht nur die Umwelt und schafft Arbeitsplätze. Den Bahnkunden stehen damit auch weiterhin zuverlässige, bewährte und relativ komfortable Nahverkehrsfahrzeuge zur Verfügung. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und ist besser als viele „moderne“ Fahrzeuge der Industrie, die störanfälliger und unbequemer sind. An der Haltestelle Bonn-West begegnete am Nachmittag des 22. April 2015 einer der grundinstandgesetzten Stadtbahnwagen (links) einem noch sehr ursprünglich erhalten gebliebenen Fahrzeug (rechts).

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Wegen des Bahnstreiks konnte man am 22. April 2015 gegen 16 Uhr auf dem Kölner Hauptbahnhof eine leere Bahnhofshalle erleben – ein seltener Anblick…

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Einmal in der Stunde zeigte sich der Stolberger Hauptbahnhof trotz des Lokführerstreiks in gewohnter Weise: RE1-Treffen gegen 17:03 Uhr. Die RE1-Züge erwiesen sich einmal mehr als Rückgrat des Schienenpersonennahverkehrs in NRW.

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Wie schon am Vortag war auf den Gleisen der EVS ein Zweiwege-Unimog zur Unkrautbekämpfung im Einsatz. Das obere Foto zeigt ihn auf Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs, das untere Foto auf dem Bahnhofsvorplatz.
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Einer Graffiti-Attacke ist dieser n-Wagen zum Opfer gefallen. In einen Zug nach Köln eingereiht wartete er am Nachmittag des 22. April 2015 auf seine Weiterbeförderung.

 

21. April 2015

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Das „Foto des Tages“ könnte diese Aufnahme sein, die dem Eisenbahnfreund Stefan Danners in Aachen nahe des Gleisanschlusses der Firma Talbot Services GmbH gelang. Die diesel-elektrische 247 901 (Siemens-Vectron) war zur Überführung eines englischen Elektrotriebwagens eingesetzt. Für die Bildspende danke ich Stefan Danners.

Am Nachmittag des 21. April 2015 ließ die EVS auf ihrem Gleisnetz des Stolberger Hauptbahnhofs mit Hilfe eines Zweiwegefahrzeuges die Unkrautvernichtung durchführen.

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Ein alltäglicher Anblick, der dennoch immer wieder gerne fotografiert wird: Einfahrt eines Euregiobahn-Zugverbandes aus Aachen auf Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs. Diesmal in frühlingshafter Umgebung.

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Die kahlen Flächen des Mittelbahnsteiges des Stolberger Hauptbahnhofs werden in diesen Tagen durch kleinere Flächen mit frischen Löwenzahnblüten aufgelockert.

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Der Lokführerstreik der GdL betrifft längst nicht alle Zugleistungen. Gegen 18:20 Uhr passierte bspw. dieser Güterzug aus Richtung Aachen mit der COBRA-Lok 2835 (E 186 221) den Stolberger Hauptbahnhof.

 

20. April 2015

Wie im Laufe des 20. April 2015 bekannt wurde, beglückt die Gewerkschaft der Lokführer (GdL) die Bahnkunden wieder einmal mit einem Streik. Der Güterverkehr soll von Dienstag 21. April 15:00 Uhr bis Freitag 24. April 9:00 Uhr und der Personenverkehr von Mittwoch 22. April 02:00 Uhr bis Donnerstag 23. April 21:00 Uhr bestreikt werden.
Zur mentalen und körperlichen Vorbereitung auf die kommenden Streiks bot DB-Regio NRW den Bahnkunden auf der Strecke Köln – Aachen am späten Nachmittag des 20. April bereits gute Gelegenheiten, indem der RE 10130, der Köln Hbf um 17:15 Uhr in Richtung Aachen verlassen sollte, mit satten 25 Minuten Verspätung in Köln abfuhr und nur wenige Minuten vor dem RE 10924 in Stolberg Hbf ankam, der erst um 17:47 Uhr in Köln Hbf abgefahren war…

Die Rechtfertigungsstrategie und sonstige Gewerkschaftspropaganda der GdL zu den aktuellen Streiks gibt es hier zu lesen: [www.gdl.de].

Da die Deutsche Bahn auch als Aktiengesellschaft noch dem Bund als Inhaber der Aktienmehrheit gehört und somit die Bundesregierung, insbesondere das Bundesverkehrsministerium, der oberste „Chef“ dieses Ladens ist, könnte natürlich von dort aus im Sinne von Bürgern und Wirtschaft auf das Verhalten der Unternehmensführung eingewirkt werden. Bundesverkehrsminister Dobrindt beschränkte sich jedoch nur auf einige Worthülsen als mahnende Wort: „Um die öffentliche Akzeptanz für Tarifauseinandersetzungen nicht über Gebühr zu strapazieren, sollte schnellstmöglich an den Verhandlungstisch zurückgekehrt werden“…… (Je mehr Verkehr sich auf die Straße verlagert, desto höher dürften ja schließlich auch die Maut-Einnahmen ausfallen  😉 )

Die häufig geäußerte Forderung, in Bereichen der Daseinsvorsorge wie dem Bahnverkehr die Streiks einzuschränken, weist der GDL Chef zurück. „Ich halte das für ein unfaires Vorgehen in der Politik, jetzt die Daseinsvorsorge in den Vordergrund zu heben, obwohl sie 1993 entschieden haben, die DB zu privatisieren. Damals kam die klare Aussage, dass nicht die Daseinsvorsorge, sondern der Wettbewerb im Vordergrund steht.“ Als die Lokführer noch verbeamtet waren, gab es keine Streiks. Heute ist es der Wille der Politik, eine Bahn in dieser Form als Aktiengesellschaft zu führen. Die ausbleibenden Reaktionen der Bundesregierung unterstreichen dies einmal mehr.

Selbst innerhalb des Deutschen Gewerkschaftsbundes wird die Streiklust der GdL mittlerweile als peinlich und für die Ziele der Gewerkschaftsbewegung als schädlich empfunden. Angesichts der erneut drohenden Streiks bei der Bahn rät der Deutsche Gewerkschaftsbund Nord (DGB Nord) der Lokführergewerkschaft GDL, eine Tarifgemeinschaft mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) zu bilden. „Nach gut einem Jahr intensiver Verhandlungen brauchen wir jetzt ein Ergebnis. Das erwarten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch die Bahnkunden“, erklärte der Vorsitzende des DGB Nord, Uwe Polkaehn, am Sonntag in Hamburg. Die GDL müsse sich von einer „Tarifpolitk der Rosinenpickerei“ verabschieden und endlich zu einem solidarischen Vorgehen finden. Es sei überhaupt nichts dagegen zu sagen, wenn es in einem Unternehmen und einem Betrieb zwei Gewerkschaften gebe, sagte Polkaehn. „Wichtig bleibt aber das Prinzip: ein Betrieb und ein Tarifvertrag. Damit sind alle bei der Bahn gut gefahren. Unterschiedliche Ergebnisse und Löhne für ein und dieselbe Berufsgruppe aber sind Gift für die Zusammenarbeit in jedem Betrieb.“
Im öffentlichen Dienst gibt es zwischen dem Deutschen Beamtenbund und der DGB-Gewerkschaft „Verdi“ solche bewährten Tarifgemeinschaften schon lange – aber dort sind wohl auch kompromissbereitere und verantwortungsbewusstere Akteure anzutreffen.

Es bleibt letztlich festzuhalten, dass die aktuellen Vorgänge bei der Deutschen Bahn AG ebenso wie bspw. die immer mehr um sich greifenden wochenlangen Totalsperrungen von instand zu haltenden Bahnstrecken immer stärker und immer effektiver dazu beitragen, den Schienenverkehr als zuverlässigen und leistungsfähigen Verkehrsträger zu diskreditieren und als umweltfreundliche Alternative zu entwerten. Letztlich erweisen sich die auf den Straßenverkehr gestützten Alternativen als zuverlässiger, leistungsorientierter und kundenfreundlicher. Für den Kunden haben sie letztlich einen höheren Nutzwert.

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Auf dem Stolberger Hauptbahnhof hatte man am Nachmittag des 20. April 2015 die Info- und Notrufsäulen schon einmal eingepackt. Eine Schutzvorkehrung vor den lästigen Anfragen streikbetroffener Bahnkunden??

Für alle wieder einmal vom Streik betroffene Menschen hier ein paar Alternativen.

– die Fernbus-Suchmaschine:

– Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten:

Auch das „Pendlernetz NRW“ bietet Möglichkeiten, Fahrgemeinschaften zu organisieren. Vielleicht ergibt sich dabei für dauerfrustrierte Bahnkunden ja auch eine dauerhafte Möglichkeit, auszuweichen und der Bahn den Rücken zu kehren. Wenn man vormittags einmal an den Pendlerparkplätzen in Kall oder Mechernich vorbeischaut, kann man an den dort auffallenden geringer gewordenen Belegungsquoten sehen, dass wegen der mangelhaften Triebwagen im Regionalverkehr, der untauglichen Verkehrsangebote und der miserablen Betriebsführung auf der Eifelstrecke mittlerweile viele ehemalige Bahnpendler diesen Weg bereits gegangen sind….

 

19. April 2015

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Gegen 15:08 Uhr schleppten 185 071 und 185 199 einen langen Kesselwagenzug in Richtung Köln durch den Stolberger Hauptbahnhof.

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Um 15:37 Uhr erreichten 442 261 und 442 258 als RE9 nach Aachen leicht verspätet den Bahnsteig an Gleis 1 des Stolberger Hauptbahnhofs.

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In frühlingshafter Umgebung verließ 643 207 gegen 16:50 Uhr den Stolberger Hauptbahnhof in Richtung Aachen.

 

18. April 2015

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643 219 als  RB 20 nach Langerwehe am Mittag des frühlingshaften 18. April 2015.

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643 202 verlässt Stolberg Hbf in Richtung Stolberg-Altstadt.

 

17. April 2015

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Morgendämmerung am Stolberger Hauptbahnhof, aufgenommen gegen 6 Uhr.

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Gegen 18 Uhr konnte man beim ehemaligen Stellwerk „Sr“ auf dem Stolberger Hauptbahnhof diese seltene Kombination der Rurtalbahn-Dieselloks V 107 und V 266 (?) antreffen.

 

16. April 2015

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Weil die Firma Steil in Eschweiler-Aue das Tor an ihrem Gleisanschluss zufällig geöffnet hatte, gelang dieser Blick auf 143 606 und ihre beiden Schwesterloks 143 842, 143 330 nebst einer größeren Zahl von Güterwaggons, die zur Schrottverladung bereitgestellt wurden.

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Gegen 12:15 Uhr lief dieser RE9-Zugverband aus je einem 5-teiligen und einem 3-teiligen Talen2-Triebwagen am Gleis 1 in den Bf. Düren ein.

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Vor dem Empfangsgebäude des Bf. Düren wurde die COBRA-Lok 2829 (E 186 221) mit einem Kesselwagenzug in voller Fahrt abgelichtet.

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Eine angenehme Überraschung im alltäglichen Betrieb bildete diese Voith-Gravita Typ 10BB der Firma „northrail“, die mit nur einem Waggon durch den Bf. Düren fuhr. Wegen der geringen Fahrgeschwindigkeit könnte es sich möglicherweise um einen Schadwaggon gehandelt haben.

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Um 13:02 Uhr raste der Thalyszug 4344 auf dem Weg nach Paris auf Gleis 1 durch den Bf. Düren. Wer würde da nicht gerne mitfahren und einen Frühlingstag an der Seine erleben…

Ich danke dem Eisenbahnfreund Arno Mörkens für seine abwechslungsreiche Bildspende vom Bahnbetrieb aus der Region.

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Blick auf die Drehscheibe an der Ostseite des Dürener Bahnhofsgebäudes, deren Sanierung in den vergangenen Wochen große Fortschritte gemacht hat.

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Blick aus dem Zug auf den Schrottplatz in Eschweiler-Aue. Im Gegensatz zum Vormittag sind die offenen vierachsigen Güterwaggons allesamt wieder abgeholt worden (s.o.). Noch auf den ersten Blick relativ unbeschädigt warten die Loks  143 606,  143 330 und 143 842 auf ihre Verschrottung.

 

15. April 2015

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Ein Blick in den Bezirk IV des Stolberger Hauptbahnhofs, wo 294 880 am Vormittag des 15. April 2015 mit Rangierarbeiten beschäftigt war.

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Zu den Waggonraritäten der Region zählt gewiss dieser Wasserwagen , der auf dem Stolberger Hauptbahnhof nahe der ehemaligen Güterabfertigung anzutreffen ist (oben und unten).
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Ich danke Arno Mörkens für die Bildspende von seinem Streifzug über den Stolberger Hauptbahnhof.

 

14. April 2015

Wie bei einer Fahrt durch den Eschweiler Hauptbahnhof am Morgen des 14. April 2015 zu beobachten war, ist der defekte Autotransportwaggon von Gleis 4 zwischenzeitlich weggeholt worden.

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Sechsachsige Elloks sind im Güterverkehr auf dem deutschen Schienennetz schon selten geworden. Dem Eisenbahnfreund Stefan Danners gelang auf dem Eschweiler Hauptbahnhof das Foto von der der sechsachsigen 151 167, die mit einem Güterzug in Richtung Aachen unterwegs war. Für die Bildspende sage ich Stefan Danners ein herzliches Dankeschön. 

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Auf dem Stolberger Hauptbahnhof war 294 880 auch am 14. April 2015 anzutreffen. Sie verbrachte hinter dem Stellwerk „Sf“ auf Gleis 26 die nächtliche Einsatzpause.

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Abendliche Bahnsteigszene am Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs mit Euregiobahn-Triebwagen der BR 643.2 .

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Ausfahrt ins Abendrot – so gesehen am Abend des 14. April 2015 gegen 20:50 Uhr auf dem Stolberger Hauptbahnhof.

 

12. April 2015

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In Eschweiler-Pumpe hat es Veränderungen im Bereich des ehemaligen Straßenbahndepots gegeben. Im Bereich der einstigen Kraftstation bzw. Weichenwerkstatt wurde ein neuer Parkplatz für Angehörige des gegenüberliegenden Betriebes geschaffen. Die Flächen nördlich der Stolberger Straße wirken nun wesentlich freier und aufgeräumter und die beiden historischen, um 1897 von der Aachener Kleinbahngesellschaft errichteten  Gebäude kommen wieder besser zur Geltung. 

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In Stolberg zieht langsam der Frühling ein. Auch im Bereich des Schnorrenfeldes, wo 643 202/702 in der Doppelkurve zwischen der Indebrücke und dem Bahnübergang Münsterbachstraße aufgenommen wurde, zeigt sich frisches Grün an den Bäumen und Büschen.

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Blick auf den Schrottplatz in Eschweiler-Aue, wo derzeit die Loks 143 842, 143 330 und 143 606 zur Zerlegung anstehen.

 

11. April 2015

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Zum Spiel von Alemannia Aachen gegen Essen-Kray verkehrte gegen 9:40 Uhr ein Fußball-Sonderzug, der auf dem Stolberger Hauptbahnhof schon von einigen Fans erwartet wurde.  Hoffen wir, dass die „schwarz-gelben“ den rot-weißen Zug angesichts der Fahrt nach Essen, wo auch die Mannschaft von Rot-Weiß Essen zuhause ist, heile gelassen haben….. – die Beule war vorher schon an der Lok. 😉
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Der RE9-Zug nach Siegen, der kurz vor dem Fußball-Sonderzug in Stolberg Hbf anhielt, verkehrte in umgekehrter Reihung. Bemerkenswert an dem Doppelstocksteuerwagen ist der 1. Klasse-Bereich in einem Teil des Oberdecks dieses Waggons – eine nur selten anzutreffende Raumaufteilung. Dieser RE9-Zug wurde von 120 207 geschoben (oben und unten).
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10. April 2015

Die Loks 143 842, 143 330 und 143 606 waren gegen 6 Uhr auf dem Stolberger Hauptbahnhof nicht mehr zu sehen, sie sind zum Gleisanschluss der Firma Steil in Eschweiler-Aue weitertransportiert worden.

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Am Vormittag des 10. April 2015 konnte der Eisenbahnfreund Arno Mörkens auf dem Stolberger Hauptbahnhof die betagte 140 588 antreffen, die vor einem Güterzug in Richtung Köln auf Ausfahrt wartete. Gleichzeitig rangierte 294 880 im ehemaligen Bahnhofsbezirk III (oben und unten). Für die freundliche Bildspende danke ich Arno sehr herzlich.
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Eschweiler Hbf 111.117 am 10.04.2015_Foto_Stefan_Danners_x4_F
Auch der Eisenbahnfreund Stefan Danners spendete drei Fotos von seiner Fototour am Nachmittag des 10. April 2015, für ich mich ebenfalls herzlich bedanke. Das obere Foto zeigt 111 117 vor einem umgekehrt gereihten RE9-Zug in Richtung Aachen bei der Einfahrt in den Eschweiler Hauptbahnhof. Das untere Foto zeigt die Lok 145-CL 031 von alpha-Trains mit einem Güterzug in Richtung Köln auf Gleis 3 des Eschweiler Hauptbahnhofs.
Eschweiler Hbf 145 CL 031 Alpha Trains am 10.04.2015_x5_F

Eschweiler Hbf 152.169 am 10.04.2015_Foto_Stefan_Danners_x6_F
In bestem Fotolicht konnte Stefan Danners schließlich auch 152 169 mit einem bunt gemischten KLV-Güterzug in Richtung Aachen-West auf dem Eschweiler Hauptbahnhof im Bild festhalten.

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Gegen 22 Uhr passierte die class-66-Lok „PB 15“ in der Fahrplantrasse für den RE 1 mit einem Autotransportzug in Richtung Aachen den Stolberger Hauptbahnhof.

 

09. April 2015

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Bei der Einfahrt in den Kölner Hauptbahnhof gelang am Nachmittag des 09. April 2015 der Schnappschuss mit 143 009 vor einer RB nach Rommerskirchen. Eine 143er mit solch niedriger Nummer fällt auf, besonders wenn – wie in diesen Tagen wieder in Stolberg bzw. Eschweiler zu beobachten – wesentlich jüngere Loks dieser Baureihe verschrottet werden.

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In diesen Tagen ist auf der Linie RE1 eine umgekehrt gereihte Zuggarnitur im Einsatz, die für etwas Abwechslung bei den Fotomotiven sorgt. Das obere Bild zeigt 146 025 mit diesem Zug um 17:15 Uhr bei der Einfahrt in den Kölner Hauptbahnhof, das untere Bild zeigt sie beim Verkehrshalt in Stolberg Hbf.
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Gegen 18:10 Uhr wurde der von Stolberg-Altstadt kommende Euregiobahn-Triebwagen 643 210/710 am Bahnsteiggleis 27 des Stolberger Hauptbahnhofs aufgenommen.

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Während einer Euregiobahnfahrt von Stolberg Hbf Gleis 27 nach Stolberg Hbf Gleis 1 bot sich gegen 18:15 Uhr die Gelegenheit, die im Bereich Stolberg Gbf stehenden Loks 143 842, 143 330 und 143 606 (v.l.n.r.) etwas näher vor die Kamera zu bekommen (oben). Ob die auf den davor stehenden Waggons verladenen Stranggussteile im Hochofen bzw. Stahlwerk wohl auch aus Lokomotivschrott hergestellt worden sind…?

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Detailaufnahme von 143 842: Im Türfenster ist ihre „Fahrkarte“ für die letzte Fahrt, die Lauffähigkeitsbescheinigung, zu sehen.

 

08. April 2015

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Morgens gegen 6:47 Uhr konnte auf dem Kölner Hbf vor dem RE9 nach Aachen die sauber glänzende 111 011 gesichtet werden. Diese 111er wurde erst am 01.04.2015 mit einer neuen Hauptuntersuchung wieder in den Betriebsdienst entlassen. (Siehe hierzu den Hinweis von Philipp Horbach am Ende der Seite bei den Kommentaren. 111 011 hat nur eine sog.  „IS930“, also eine vereinfachte Auslaufuntersuchung im Heimat-BW (EDOB=Dortmund) erhalten. Übersetzt bedeutet die IS930, dass die Lok eine Gnadenfrist hat, bis die Laufkilometerleistung erreicht ist. Dann folgt die Ausmusterung.)

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Wegen chaotischer Betriebsverhältnisse auf dem Netz der Deutschen Bahn AG hatte es den Chronisten auf den Bahnhof Köln-Messe/Deutz verschlagen, wo gegen 18:25 Uhr der Thalys-Zug 4302 als THA 9484 nach Paris bereitgestellt wurde (oben). Vor der Weiterfahrt zum Kölner Hauptbahnhof musste er dort noch eine kurze Zeit warten. Dabei begegnete ihm u.a. der über Bedburg nach Düsseldorf fahrende Talent-Triebwagen 644 027 (unten).
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Gegen 19:43 Uhr konnte auf Gleis 4 des Eschweiler Hbf auch der dort havarierte Autotransportwaggon wieder einmal beobachtet werden. Obwohl dieser Waggon dort schon seit dem 18. März abgestellt ist, hat die PKW-Ladung (12 Audi A1) bislang verblüffenderweise weder Grafittispuren noch sonstige Beschädigungen davongetragen.

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Am Nachmittag des 08. April 2015 ist auf dem Stolberger Hauptbahnhof wieder ein Transport mit Schrottloks eingetroffen, die bei der Firma Steil in Eschweiler-Aue zerlegt werden sollen. Das gegen 19:45 Uhr aufgenommene Foto zeigt die Loks (v.l.n.r.) 152 022, 143 842, 143 330 und 143606. Über diesen Transport wurde hier auch bei „drehscheibe-online“ berichtet.

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Stillleben mit Schotterwaggons auf der Vennbahnseite des Stolberger Hauptbahnhofs.

 

Warum das Auto wohl die bessere Alternative ist…
Wer in diesen Tagen eine Fahrt mit der Deutschen Bahn unternehmen will, dem kann ich aus eigener leidvoller Erfahrung davon nur dringend abraten. In den vergangenen Tagen wurden die Reisenden wieder mit einer großen Zahl von Mängeln und Problemen belastet. Wer nicht unbedingt auf die Bahn angewiesen ist, sollte alternative Reisemöglichkeiten wählen.  Ich möchte an dieser Stelle als mahnendes Beispiel einmal schildern, wie es mir am Nachmittag des 08. April 2015 auf der Heimfahrt, für die ich von Bonn Hbf bis Stolberg Hbf üblicherweise rd. 1 Stunde und 30 Minuten benötige, ergangen ist:

Wegen Bauarbeiten auf der linken Rheinstrecke zwischen Brohl und Koblenz werden derzeit viele Fernverkehrszüge bereits über die rechte Rheinstrecke umgeleitet. Schaut man rd. 20 Minuten vor dem Fahrtantritt im Internet im Reiseinfosystem nach, findet man noch keine Hinweise auf Verspätungen. Ich entschied mich, mit der MRB 25428 zu fahren. Planmäßige Fahrzeiten: Bonn Hbf ab 16:32 / Köln Hbf an 17:01 Uhr. Erst auf dem Bonner Hbf wurde dann die krasse Verspätung gemeldet. Die von der Firma transregio angebotene MRB 25428, die üblicherweise aus zwei dreiteiligen Desiro-Elektrotriebwagen gebildet wird, verkehrte nur einteilig, obwohl wegen des verringerten Zugangebotes deutlich mehr Reisende auf diesen Zug warteten, und verließ Bonn Hbf erst um 17:10 Uhr. Auch der nachfolgende RE 5, der ohnehin schon mit abweichenden Fahrzeiten verkehren sollte, wurde mit zusätzlichen 25 Minuten Verspätung angekündigt. Während man dann in diesem Mittelrheinbahn genannten „Ölsardinenexpreß“ befördert wurde und noch ein wenig Hoffnung hatte, um 17:47 Uhr in Köln Hbf den Anschlusszug nach Stolberg zu erwischen, machte eine Überholung durch einen ICE in Köln-Süd diese Hoffnung zunichte. Köln Hbf wurde erst um 17:46 Uhr statt um 17:01 Uhr erreicht, eine Türstörung beim Aussteigen verschlimmerte die Situation zusätzlich. Der RE9-Zug 10924 um 17:47 Uhr ab Köln Hbf war weg. Die nächste Fahrtmöglichkeit nach Stolberg bot der RE 1 um 18:15 Uhr ab Köln Hbf. Dieser Zug meldete jedoch eine Verspätung von rd. 25 Minunten! Tatsächlich traf der RE 10132 aber erst 18:43 Uhr auf Gleis 9 des Kölner Hbf  ein. Am gleichen Bahnsteig standen gegenüber bereits der Thalys THA 9484 nach Paris, der Köln Hbf um 18:42 Uhr verlassen sollte sowie der RE 10926 nach Aachen,  Köln Hbf ab 18:47 / Stolberg Hbf an 19:32. Da die meisten wartenden Fahrgäste in den RE1 stiegen, schien die Fahrt im RE9 angenehmer zu werden. Die wenige Minuten unterschiedliche Abfahrtszeit in Köln Hbf schien vertretbar. Wegen einer angeblichen Weichenstörung vor dem Bf. Horrem, einer Überholung durch einen Güterzug unmittelbar hinter dem Bf. Horrem und der Überholung dieses Güterzugers durch den RE9 bei Dorsfeld erreichte der RE9 Stolberg Hbf schließlich tatsächlich erst um  19:41 Uhr. Für die Fahrt von Bonn Hbf nach Stolberg Hbf benötigte man somit rd. 3 Stunden und 10 Minuten, d.h. mehr als die doppelte Reisezeit! Für Inhaber von Zeitkarten sieht die DB-AG in solchen Fällen übrigens einen pauschalen Schadensersatz von 4 € als angemessen an.
Bei dieser Episode handelt es sich leider auch nicht um einen krassen Einzelfall. So oder ein wenig ähnlich verlaufen in den letzten Tagen viele meiner Fahrten mit der DB-AG bzw. dem öffentlichen Schienennahverkehr.

Meine Empfehlung deshalb: Lieber mit dem Auto oder dem (Fern-)Bus fahren.

Bahnfahren verursacht Verluste bei Arbeits- und Freizeit, es kostet Nerven und schadet der Gesundheit….. leider.

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Endlich in Stolberg – das Ende einer wahrhaft leidvollen Er-fahr-ung mit dem öffentlichen Schienennahverkehr.

 

07. April 2015

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Auf dem Rückweg von der Bedienung des Gleisanschlusses „Zur Mühlen“ (Rüst) traf der Eisenbahnfreund Arno Mörkens gegen 9:15 Uhr am Bahnhof Stolberg-Altstadt die von DB-Schenker eingesetzte 294 880 an.

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Auf dem Stolberger Hauptbahnhof konnte gegen 10:40 Uhr die gewaltige Lok 7 der Gleisbaufirma H.F.Wiebe beobachtet werden, hinter der sich die Prototyplok V 320 001 verbirgt. Sie ist das längste Mitglied der „V 160-Familie“ und gehört zu den größten Dieselloks in Deutschland. Der nicht alltägliche Schnappschuss gelang Arno Mörkens.

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Zu den Dieselloks der größeren Art gehört auch die V 266 der Rurtalbahn. Arno Mörkens konnte die class-66-Lok östlich des Bf. Düren im Bereich des einstigen Vorbahnhofs ablichten.

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Im Bf. Düren entstand schließlich das Foto der V 105 der Rurtalbahn, die zuvor einen Kohlenzug aus Zülpich über die Bördebahn geschleppt hatte.

Für die Bildspenden aus Stolberg und Düren bedanke ich mich an dieser Stelle bei Arno Mörkens.

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Aus dem fahrenden Zug heraus gelang bei Eilendorf dieser Schnappschuss auf den Gleisanschluss der Firma Wertz, wo die Lok 364 578 der Firma AIXrail ihre „Basis“ hat. Der dreiachsige Umbauwaggon ist nicht zur Verschrottung vorgesehen, sondern soll im Gegenteil in der Obhut der „Eisenbahnfreunde Grenzland e.V.“ wieder instandgesetzt werden. Für diese Bildspende geht mein Dank an Stefan Häusler.

Bei der Fahrt durch den Eschweiler Hauptbahnhof war gegen 18 Uhr der Autotransportwaggon, der dort seit dem 18. März 2015 (!) auf Gleis 4 abgestellt ist und auf ein Hilfsdrehgestell wartet, immer noch zu sehen.

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Schnappschuss vom Bahnübergang Münsterbachstraße mit einer von Stolberg-Altstadt zum Stolberger Hauptbahnhof fahrenden Euregiobahn.

 

06. April 2015

Wer am Nachmittag des 06. April 2015 vom Stolberger Hauptbahnhof aus verreisen wollte, war – wieder einmal – „schwer gebeutelt“. In der Richtung über Aachen Hbf nach Mönchengladbach war wegen Brückenarbeiten im Bereich des Hp. Aachen-Schanz bereits eine Streckensperrung mit mühseligem Schienenersatzverkehr angekündigt worden. Ein Unfall zwischen Köln und Horrem führte aber auch auf dem anderen Reiseweg zwischen 15 Uhr und 17:45 Uhr zu Zugausfällen und Verspätungen von bis zu 110 Minuten. Gerade an einem Ostermontag, wo erfahrungsgemäß mit größerem Reiseverkehr zu rechnen ist, konnte die Deutsche Bahn AG ihren Kunden – wieder einmal – nur unzureichende oder gar keine Reisemöglichkeiten und Dienstleistungen anbieten. Einmal mehr hatte der Bahnkunde den Eindruck, dass das Auto oder der Fernbus, jedenfalls aber die Straße anstelle der Schiene, mittlerweile die bessere Alternative ist…  🙁

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Osterfreuden á la Deutsche Bahn AG – am Ostermontag gegen 17:30 Uhr auf dem Stolberger Hauptbahnhof…

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Bei diesem RE9-Zug wurde die komfortable RSX-Doppelstockwagengarnitur nicht von einer Lok der BR 120.2, sondern von 111 116 gezogen.

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„Heile Eisenbahnwelt“ gab es am Ostermontag auf der Selfkantbahn zu erleben. Ein Urgestein der Museumsbahn, die Lok „Haspe“, war dort auch im Osterverkehr wieder einmal im unermüdlichen Einsatz (oben). Viel zu tun hatte ebenso der Osterhase, der vor allem die jüngeren Gäste des lebendigen Kleinbahnmuseums erfreute (unten). Für die beiden Bildspenden geht mein Dank an den Eisenbahnfreund Stefan Danners.
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Blick auf den Bahnübergang Eisenbahnstraße in Stolberg mit einem unerkannt gebliebenen Euregiobahn-Triebwagen der BR 643.2 .

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Wegen des kalten Osterwetters war es am 06. April 2015 gar nicht so einfach, ein frühlingshaftes Eisenbahnmotiv mit einem blühenden Baum zu finden. Am Bahnübergang Cockerillstraße (Europastraße) fand sich schließlich diese Komposition…

Eine kleine „Osterüberraschung“, die vielleicht auch anderen Eisenbahnfreunden gefallen könnte… => http://digit.wdr.de/entries/66148?index=0&q=eyJ7OH0iOlsiRWlzZW5iYWhuIl19&qt=search

 

05. April 2015

Zu Ostern beenden die Museumsbahnen üblicherweise ihre Winterpause. Auch auf der Selfkantbahn ist das so. Im Jahre 2015 musste dort aber ein besonderer Kraftakt gestemmt werden! Denn wenige Tage und Stunden vor der Betriebseröffnung mussten wegen des Baues einer neuen Brücke über die Umgehungsstraße noch Gleisarbeiten an der neuen Trasse durchgeführt werden. Die „Selfkantbahner“ haben auch diese Aufgabe erfolgreich lösen können, so dass zum Osterfest der Museumsbahnverkehr durchgeführt werden konnte.
Der Eisenbahnfreund Karl-Heinz Frohn hat von seinem Besuch bei der Selfkantbahn einige Fotos mitgebracht, die die aktuelle Situation zeigen:

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Die ehemalige MEG-Lok 101 überquert unmittelbar vor der Einfahrt in den Bf. Schierwaldenrath mit einem Personenzug aus Gillrath die neue behelfsmäßige Überführung über die noch im Bau befindliche Umgehungsstraße (oben und unten).
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Blick auf die aktuelle Situation an der Ausfahrt des Bf. Schierwaldenrath in Richtung Birgden. Links die ursprüngliche Strecke, rechts die neu gebauten Gleise.

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Ein Blick von der Schierwaldenrather Seite auf die Behelfsbrücke. Hier überquert der große MEG-Triebwagen mit einem gemischten Zug die Straßenbaustelle.

Für das freundliche Oster-Bilder-Geschenk bedanke ich mich an dieser Stelle herzlich bei Herrn Frohn.

Brückenbauarbeiten wesentlich größerer Dimension gab es über die Ostertage in Aachen beim Haltepunkt Schanz zu beobachten. Dort wurde eine zweigleisige Eisenbahnbrücke komplett ausgetauscht. Vor dem Einbau der neuen Brückenträger wurden außerdem noch die Widerlager umgebaut und durch bereits vorgefertigte Betonteile angepasst. Die nachfolgenden drei Fotos, für deren Überlassung ich Herrn Michael Pohl herzlich danke, zeigen Eindrücke von der Baustelle am 5. April 2015 zwischen 10 Uhr und 11 Uhr:

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Die vorgefertigten neuen Brückenträger waren als Spezialtransport mit Überbreite auf dem Straßenweg angeliefert worden und wurden bis zum Einbau nahe der Brückenbaustelle bereitgestellt.

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Die umgebauten Widerlager vor dem Auflegen der neuen Brückenträger.

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Die neuen Brückenträger wurden mit Hilfe von gewaltigen Straßenkränen in die Widerlager eingesetzt.

 

03. April 2015

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Am 3. April 2015 zeigte sich der Stolberger Hauptbahnhof schon ein wenig frühlingshaft…

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… auch in der Vogelwelt waren frühlingshafte Aktivitäten zu beobachten. 😉

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Als 643 219 gegen 11:47 Uhr am Bahnsteig des Gleises 43 einlief, rumpelte gerade ein langer Kesselwagenzug in Richtung Köln vorbei.

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146 030, die um 12:03 Uhr mit einem RE1 nachen Aachen Hbf auf Gleis 1 einfuhr, war auffallend sauber und glänzte in aufgefrischter Farbe.

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Stolberg international: Gegen 12:14 sauste der bei der niederländischen Staatsbahn eingestellte und auf den Namen „Amsterdam“ getaufte ICE-Zug 4651 auf seiner Fahrt von Frankfurt/M. nach Brüssel durch den Hauptbahnhof der kleinen Provinzstadt.

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Begegnung von COBRA-Lok 2822 (E 186 214) und 294 880 am Mittag des 03. April 2015.

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Gegen 13:11 Uhr konnte auch der nach Paris fahrende Thalyszug 4342 in Stolberg Hbf fotografiert werden.

 

02. April 2015

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Der Eisenbahnfreund Stefan Danners schaute am 02. April 2015 mit seiner kamera auf dem Eschweiler Hauptbahnhof vorbei. Er traf u.a. die gut gepflegte 146 030 mit einem RE1 nach Hamm (oben) und die „James-Bond-Lok“ 482 007 von SBB-Cargo (unten) an. Für die Bildspenden bedanke ich mich an dieser Stelle herzlich.
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Im „Kölner Dieselnetz“ sollten die Talent-Triebwagen (BR 644) eigentlich durch neue LINT-Triebwagen abgelöst sein. Doch immer wieder kommen die bewährten Talente in den LINT-Umlaufplänen zum Einsatz. Auf der Voreifelbahn von Bonn nach Euskirchen fahren Talent-Triebwagen dabei gelegentlich sogar als S-Bahn. Am Nachmittag des 02. April 2015 konnte man auf dem Bonner Hauptbahnhof beispielsweise 644 064 als S 23  nach Euskirchen antreffen.

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Die rege Bautätigkeit auf dem Gleisnetz der DB-AG während der Osterferien könnte auf dem Stolberger Hauptbahnhof vielleicht zu einem erhöhten Aufkommen an Schotterzügen führen. Am späten Nachmittag des 02. April 2015 war dort diese ehemalige Reichsbahn-V 100 zusehen, die auf die Ausfahrt vorbeireitet wurde.

Die Unterführung zum Mittelbahnsteig ist nach ihrer Trockenlegung im Laufe des 02. April 2015 wieder geöffnet worden. Vom Gleis 43 verkehren deshalb – wie üblich – nur noch die Euregiobahnzüge.

 

01. April 2015

Am Morgen des 01. April 2015 war die Unterführung zum Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs wegen Überflutung des Durchganges abgesperrt. Auf dem Boden des Durchgangs stand mehrere Zentimeter hoch Wasser. Alle Reisezüge mussten über das Gleis 43 verkehren und den dortigen Bahnsteig benutzen. Im Laufe des Tages wurde der Durchgang mit Hilfe einer kleinen Tauchpumpe wieder trockengelegt.

2015_04_01_StolbergHbf_Bahnsteigtunnel_Tauchpumpe_x3_FFotos von der gesperrten Unterführung zum Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs (oben und unten).
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Szene vom Zwischenhalt des von 146 031 geschobenen RE1-Zuges nach Aachen, der gegen 19:10 Uhr am Bahnsteig des Gleises 43 anhielt.

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Blick durch das vor der Treppe zur Bahnsteigunterführung aufgestellte Absperrgitter auf 643 212, der gegen 19:20 Uhr in Richtung Aachen verkehrte.

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Am ersten Tag des Monats April 2015 war die noch mit „Railion“-Beschriftung versehene 294 880 als Knotenpunktlok der DB-AG-Tochterfirma Schenker auf Gleis 26 des Stolberger Hauptbahnhofs abgestellt.

7 Gedanken zu „Fototagebuch 4/2015“

  1. Hallo,
    Der Fernbus von Aachen nach Köln fährt nur einmal am Tag, und Staus auf den Autobahnen nach Köln sind längst keine Seltenheit mehr. Auf anderen Strecken (Aachen-Mönchengladbach) funktioniert es nach eigenen Erfahrungen hingegen besser.
    Und wenn es mit dem RE1/9 gar nicht mehr klappt… meine Alternativroute ist S12/RB20. Das läuft tadellos. Und ist nur etwas mehr Fahrzeit, dafür aber pünktlich.
    Das wäre eine zu empfehlende Möglichkeit.
    MfG Daniel

  2. Hallo Roland
    zuerst muss ich dir leider einen kleinen Dämpfer verpassen. Und zwar hat die 111 011 keine neue vollwertige Hauptuntersuchung (IS630), sondern nur eine IS930. Also eine vereinfachte Auslaufuntersuchung im Heimat-BW (EDOB=Dortmund). Auf Deutsch übersetzt bedeutet die IS930, dass die Lok eine Gnadenfrist hat, bis die Laufkilometerleistung, die bei dieser Untersuchung nicht auf 0 zurück gesetzt wird den Grenzwert erreicht. Anschließend geht es direkt zur Ausmusterung mit der IS941 (Verschrottung) im Anschluss. Allgemein sieht es mit den Aktuellen Ausschreibungen für Lokbespannte Züge im Nahverkehr sehr schlecht aus. Was aber sein kann ist, dass bei dem Übergang auf die RRX-Triebzüge die 3 Loks der Baureihe 120.2 (so zuverlässig wie die Klimaanlagen im exMetropolitan im Sommer) durch die 146 ersetzt werden. Ich persönlich frage mich auch, wer auf die Idee kommt eine Fernverkehrslok zu kastrieren und im Nahverkehr einsetzt. Oder das immer nur eine von drei Maschinen funktioniert, während die während der Zeit in Rostock alle ohne Störung funktioniert haben.
    Kleine Info zum Thema neue Brücken. Vom 01.05. (05:20)-03.05. (19:30) stehen zwischen Aachen West Pbf und Kohlscheid die nächsten Brückenarbeiten mit einer durchgehender Totalsperrung an, und in Aachen Schanz werden bis 2020 auf jeden Fall wieder die Bagger anrollen um beide Bahnsteige für den RRX auf über 210m zu verlängern (Vermutlich über die neue Brücke über die Vaalserstraße.
    MfG
    Philipp
    Ps.: Ich habe mir die Ausschreibung für die Euregioahn durchgelesen und das Schreit nach „es soll weiter die DB fahren, aber wir dürfen es ja dank der EU nicht direkt vergeben, sondern erst nach einer Ausschreibung!“.

    1. Hallo Philipp,

      vielen Dank für die präzisen Informationen zu der neuen Untersuchung an 111 011. Über die Angabe „EDOB“ im Zusammenhang mit der Untersuchung hatte ich zwar auch gestutzt, aber weil das HU-Datum nur mit 01.04.15 angegeben war und die Lok von außen so einen glänzenden Zustand zeigte, dachte ich an eine reguläre Hauptuntersuchung (IS630). Andererseits ist die BR 111 ja ab 1974 gebaut worden, da wird das Material langsam mürbe…. Wünschen wir der 111 011 dennoch ein möglichst langes und störungsfreies Dasein.

      Danke auch für die Hinweise auf die neuerlichen Brückensanierungsarbeiten. Mit den Brückenbauarbeiten und den dadurch bedingten Streckensperrungen müssen wir leben. Hier wird ja auch mit Hochdruck an der Erneuerung der Infrastruktur gearbeitet. Das wird wohl fast jeder akzeptieren. Bei der Vollsperrung während der Sommerferien fehlt mir allerdings noch etwas das Verständnis. Muss das wirklich so durchgeführt werden, wenn bspw. an der Hochgeschwindigkeitsstrecke Köln – Frankfurt 117 km Gleise (!) an vier Wochenenden ausgetauscht werden können?

      Zur Ausschreibung der Euregiobahn (RB 20) teile ich Deinen Eindruck. Die EU-Vergaberechtsvorschriften sind im Übrigen auch recht kompliziert und können zu wundersamen Ergebnissen führen. Ich persönlich finde auch, dass die angestrebte Elektrifizierung gerade in der Dreiländer-& Dreibahnen-Grenzregion den Bahnbetrieb nicht erleichtern wird und mit dem Anspruch „Euregiobahn“ nicht so recht zusammen passen will… Hier wäre wohl ein Dieselbetrieb weiterhin vertretbar und könnte auch mehr Flexibilität ermöglichen.

      Viele Grüße

      Roland

      1. Hallo Roland
        Die Sache mit dem Neulack hängt nicht direkt an der HU. Es wird je nach Zustand entschieden, ob der Lack noch in Ordnung ist oder beim nächsten Aufenthalt im Werk erneuert wird. Die 111 011 hoffe ich auch, dass die noch lange fährt, aber das hängt jetzt komplett an der seit der letzten IS630er gelaufenden Kilometer ab.
        Die Bauarbeiten im Sommer stehen mittlerweile in einer Informationsdatei von DB Netz und zwar.
        Nr. 1170 Düren Pbf-Stolberg (Rhl.) Gbf Gleiserneuerung 26.06.2015 (23.20)-10.08.2015 (04:30) durchgehende Totalsperrung
        und
        Nr. 1181 Stolberg (Rhl.) Pbf-Aachen HBF Gleiserneuerungen 26.06.2015 (23:20)-31.07.2015 (23:15) durchgehender Gleiswechselbetrieb.
        Die Bauarbeiten was nach dem 28.06. noch anfängt und am 02.04. noch nicht fest stand steht in der Datei noch nicht drin (In der Datei stehen 4821 Bauarbeiten in ganz Deutschland, wo der Beginn zwischen dem 02.04. und dem 28.06.2015 liegen.).
        Zum Thema Euregiobahn bin ich mal durchgegangen, welche EVU´s das mit den vorhandenen Fahrzeugen schaffen könnte und es kommt nur DB Regio NRW in Frage, weil die Fahrzeuge sind abgeschrieben, kein anderes EVU kann mit dem vorhandenen Material die Anforderungen für die Linien erfüllen (Bedarf von mindestens 13 TFZ) und kein EVU ist so verrückt und kauft für 4 Jahre neue Fahrzeuge. Leasingfahrzeuge fallen auch aus. Also ist die Ausschreibung eigentlich die neue Version der Direktvergabe, so wie es in vielen Unternehmen gerne gemacht wird.
        Viele Grüße
        Philipp

  3. Zu deinen Bildern zum 2. GDL Streiktag: Einer meiner Nachbarn – er fährt bei DB Schenker schon seit vielen Jahren (kein GDL Mitglied) -sagt, dass viele Kollegen die bei der GDl organisiert sind, gar nicht streiken wollen weil denen durch den Streik Geld in der Geldbörse fehlt. Die sind es Leid für einen Dickkopf die Köpfe hinzuhalten.

    Grüße
    Manfred

    1. Hallo Manfred,

      das was ich so höre, geht es insbesondere um diesen Claus Weselsky nur um Macht.
      Zwischenzeitlich wird das Streikrecht in Deutschland durch die GdL ausgenutzt.
      Die gerade zurückliegende Woche war bereits der neunte Streik.
      Aber klar: Wenn gestreikt wird, fehlt den Lokführern die gleichzeitig eine sehr hohe Verantwortung haben Geld in der Geldbörse.
      Dabei sollte man diesen Weselsky das Handwerk gelegt werden, indem man sagt: So nicht!

      Freundliche Grüße
      Thomas Printz

  4. Hallo Roland.
    Erfreulicherweise habe ich auch festgestellt dass relativ viele Schenker Züge liefen. Schenker hat als Bestandteil des Notfahrplans einige Leistungen mit Personal von SBB Cargo Deutschland AG bestückt. Außerdem hat das genannte Unternehmen auch Züge von Schenker mit ihren 482ern gefahren. Über beide Aktivitäten dürften sich die Obersten dieser Firma sehr gefreut haben. Des Weiteren fahren als Schenker Peronale ja noch Beamte, in der EVG organisierte Tf’s sowie Tf’s die den Streik nicht mehr angeschlossen sein wollen.
    L.G. Luca 🙂

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