Fototagebuch 10/2017

Fototagebuch  Oktober 2017

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im Oktober 2017.
Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.
(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats September 2017).

Tipps für Eisenbahnfreunde:

an allen Sonntagen:
Auf der Oleftalbahn von Kall über Gemünd und Schleiden bis Hellenthal findet nach wie vor der touristische Verkehr mit einem MAN-Triebwagen der Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE) statt (bis 29.10.2017). Zur Fahrt mit der Oleftalbahn gehört auch die bundesweit auf Normalspur mittlerweile einzigartige Fahrt über den Dorfplatz von Olef.
Am 04. November 2017 gibt es zusätzlich eine Sonderfahrt des Arbeitskreises Eifelbahn (AKE) mit einem Schienenbus (VT 98) der Vulkaneifelbahn, der mehrmals auf der Strecke pendeln wird.

Wer stilecht mit der Bahn anreisen mag, kann von Düren über Zülpich nach Euskirchen auch die im 3-Stunden-Takt verkehrenden Züge der „Bördebahn“ nutzen. Aus dem „Eifel-Bördeexpress“ ist mittlerweile die professionalisierte „Eifel-Bördebahn“ geworden, die nunmehr im Auftrag des Zweckverband Nahverkehr Rheinland GmbH (NVR) als RB 28 in den Regionalverkehrsplan aufgenommen wurde und für deren Betrieb jetzt die Rurtalbahn GmbH zuständig ist.

22. Oktober 1977:  Frühschoppen für Eisenbahnfreunde

Thema:  Vor 40 Jahren –  Das Aus für die Bundesbahn-Dampfloks

Am 23. Oktober 1977 wurde die ölgefeuerte 043 196 des Bw Rheine bei Salzbergen vor einem der letzten Sonderzüge fotografiert, der mit den Dampfloks der Deutschen Bundesbahn vor dem Ende des regulären Dampflokeinsatzes bespannt wurde. Drei Tage später fand die Dampflokzeit bei der Deutschen Bundesbahn mit einem Arbeitszugdienst der Lok 043 903 ihren Abschluss.

Mit Fotos und Filmen blicken die Eisenbahnfreunde Dietrich Nikel und Roland Keller zurück auf den zu Ende gehenden Dampflokbetrieb auf der Emslandbahn und die Schlussphase des Dampflokeinsatzes bei der Deutschen Bundesbahn im Jahre 1977. Zusätzlich wird auch an das Intermezzo der BR 221 rund um Rheine erinnert.
(22.10.2017 ab 10:30 Uhr im Servicepunkt im Stolberger Hauptbahnhof)

  

 

21. Oktober 2017

Zugbegegnung auf dem Stolberger Hauptbahnhof.

 

20. Oktober 2017

Am Nachmittag des 20. Oktober 2017 wurde der Übergabezug von Stolberg Gbf nach Köln von einer Lok der BR 189 bespannt.

Die „neue“ DB Schenker-Lok für die Bedienfahrten rund um Stolberg Hbf – 261 085 – am Nachmittag des 20. Oktober 2017 während einer Arbeitspause, aufgenommen am Gleis 26.

Ein zwischengelagertes Herzstück kündet bereits die nächsten Gleisbauarbeiten auf dem Stolberger Hauptbahnhof an…

Auf dem Bahnhofsvorplatz sind die Bauarbeiten zur Sanierung der Rhenaniastraße nicht zu übersehen.

Vor der Abfahrt in Richtung Langerwehe prüfte der gewissenhafte Lokführer des 643 217 gegen 16:45 Uhr am Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs noch einmal die Sicherheit an seinem RB 20-Zug.

Als die COBRA-Lok 2840 (E 186 232) gegen 16:50 Uhr einen langen Coilszug westwärts durch den Stolberger Hauptbahnhof schleppte, spendierte die Sonne dem Fotografen ein paar Strahlen für seine Aufnahmen vom Zug (oben und unten).

Während der Gegenzug nach Aachen 30 Minuten Verspätung meldetete, traf 146 262 mit ihrem RE 1 nach Hamm pünktlich um 16:59 Uhr auf dem Stolberger Hauptbahnhof ein, wo sie schon von einer größeren Zahl von Reisenden erwartet wurde.

 

19. Oktober 2017

Aus Richtung Eschweiler Hbf kommend wurde gegen 18:00 Uhr bei der Einfahrt in den Stolberger Hauptbahnhof eine unerkannt gebliebene Class 66-Lok von Rurtalbahn Cargo gesichtet, die vermutlich gerade einen Erzzug für die Berzelius-Bleihütte in Stolberg-Binsfeldhammer angeliefert hatte.

Gegen 18:05 Uhr schleppte 185 609 einen langen Containerzug durch Stolberg Hbf.

Im Licht der tiefstehenden Abendsonne gelang gegen 18:13 Uhr dieses Foto einer aus Aachen Hbf eintreffenden Euregiobahn.

Im Zuge der Bauarbeiten an der Rhenaniastraße hat das neue P&R-Parkhaus am Stolberger Hauptbahnhof vorübergehend eine neue provisorische Zufahrt erhalten.

Auf Gleis 26 des Stolberger Hauptbahnhofs war gegen 18:10 Uhr die DB Schenker-Lok 261 085-5 abgestellt. Diese „kleine“ Gravita ist – soweit hier bekannt – bislang noch nicht von Stolberg Hbf aus zum Einsatz gekommen. Sie ist deshalb vielleicht ein lohnenswertes Fotomotiv für den einen oder anderen Eisenbahnfotografen.

 

18. Oktober 2017

DB-Fernverkehr bietet den Bahnkunden jeden Tag einen abwechslungsreichen Betrieb. Neben ICE-Zügen, die in umgekehrter Reihung, ohne bzw. mit defekter Klimaanlage, ohne Sitzplatzreservierung oder nur mit einem statt zwei Zugteilen verkehren, gibt es auch immer wieder erstaunliche Ersatzzuggarnituren. Wer bspw. häufig den IC 2319 von Dortmund nach Stuttgart benutzt, der bekommt für seinen IC-Zuschlag oft auch ein nostalgisches Reisegefühl aus den 80er Jahren geboten. Auf ausgeleierten und durchgessenen Klappsitzen und bisweilen ohne Kopflehne darf man dann in ehemaligen Interregiowaggons mit originalgetreu erhaltener Inneneinrichtung reisen… (oben und unten).

DB-Regio bereitet seinen Kunden im Raum Köln schon seit vielen Tagen wieder mit extremen Verspätungen reichlich Kummer. Ein besonderes Sorgenkind ist bspw. der RE 10130, der Köln Hbf planmäßig um 17:15 Uhr in Richtung Aachen verlassen soll. Verspätungen zwischen 20 und 35 Minuten sind jedoch eher der Normalfall. In Stolberg Hbf oder nah dabei trifft der RE 10130 dann häufig zeitgleich auf den entgegenkommenden RE 9 nach Siegen (oben und unten). Wer evtl. in Stolberg Hbf noch in die RB 20 nach Alsdorf umsteigen muss, ist besonders hart getroffen, weil sich die Verspätung dann in der Verbindungskette mal eben auf eine volle Stunde potenziert.
Die häufige Wiederholung dieser Missstände scheint aber darauf hinzudeuten, dass diese miserable Beförderungsqualität einen Murks-Betrieb wie DB-Regio nicht die Bohne interessiert…

(siehe hierzu auch die Kommentare vom 19. Oktober 2017)

Missstände im großen wie im kleinen kann man auch auf den Teilen des Stolberger Hauptbahnhofs antreffen, die der DB-AG zuzurechnen sind. Dass die DB-AG die Bahnkunden mit dem Provisorium für den „Skywalk“ noch bis Oktober 2018 beglücken will, gehört ja schon zur alltäglichen Routine der örtlichen Bahnkunden. Nachdem das Parkhaus aber die Möglichkeit bietet, die Umwege zu den Gleisen 27 oder 43/44 spürbar zu verkürzen, wäre eine Änderung der Wegeanzeigen im Kundeninteresse angezeigt. Zudem fehlt im Bereich des Zugangs vom Parkhaus bzw. von der Fußgängerumleitung zur Behelfsbrücke auch ein Fahrscheinentwerter. Ebenso wäre auch ein Hinweisschild auf die Einfahrt zum neuen Parkhaus im Bereich der Baustelle auf der Rhenaniastraße bzw. dem Bahnhofsvorplatz eine nützliche Geste für Autofahrer. Es ist irgendwie schade, dass die „Profis“ auf der Seite der DB-AG kein Gespür für solche Bedürfnisse zeigen. Vielleicht sollten sie sich die Örtlichkeiten einmal mit den Augen von Bahnkunden ansehen…

 

17. Oktober 2017

Am späten Nachmittag des 17. Oktober 2017 gegen 17:10 Uhr bot sich Gelegenheit, die AKE-Nostalgielok E 10 1309 auf dem „Kantinengleis“ beim Gleis 1 des Kölner Hauptbahnhofs zu fotografieren (oben und unten). Die Lok war den ganzen Tag lang dort abgestellt.

 

16. Oktober 2017

Vor der Kulisse des herbstlich gefärbten Propsteierwaldes entstand das Foto der beiden Euregiobahn-Triebwagen 643 206 (links) und 643 216 (rechts).

 

14. Oktober 2017

Der 14. Oktober 2017 war ein prächtiger Sonnentag, der dem „goldenen Oktober“ alle Ehre machte. Bei einem Spaziergang auf dem ersten Abschnitt des Eifelsteiges wurde u.a. die Falkenbachbrücke besucht (oben und unten).

Blick auf die Vennbahnstrecke in Richtung Walheim, aufgenommen nahe der Westseite der Falkenbachbrücke.

Euregiobahntreffen an den Gleisen 43 und 44 des Stolberger Hauptbahnhofs, fotografiert von der Behelfsbrücke zum Mittelbahnsteig am Abend des 14. Oktober 2017.

 

13. Oktober 2017

Am Morgen des 13. Oktober 2017 gegen 5:55 Uhr konnte auf Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs die sechsachsige 155 112 gesichtet werden.

Impressionen vom Kölner Hauptbahnhof, aufgenommen am Morgen des 13. Oktober 2017 gegen 6:50 Uhr vom Bahnsteig Gleis 6/7 während des Umsteigens (oben und unten).

Der Eisenbahnfreund Dieter Diesinger war am Nachmittag des 13. Oktober 2017 gegen 16:30 Uhr zur rechten Zeit an der richtigen Stelle: in Niederzier-Krauthausen konnte er die Umladung des Trafos von der Schiene auf die Straße im Bild festhalten. Für seine reichhaltige Bildspende möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken.

Hier ist der 350 MVA-Großtransformators bereits aus der einen Hälfte des Tragschnabelwaggons herausgelöst und an einer Seite des Straßentransportfahrzeuges wieder eingebaut worden (oben und unten). Mit der anderen Seite ist der Trafo allerdings noch auf dem Schienen-Tragschnabelwagen gelagert.

Die Schienen- und Straßenschwerlasttransportfahrzeuge mit ihren Einrichtungen zur Aufnahme des rd. 305 t schweren Großtransformators an den Tragschnabelkonstruktionen (oben und unten).

Der zur Hälfte umgeladene Großtransformator mit dem Straßen-Tragschnabeltransporter.

Den zweiten Teil der Umladeaktion hat der Eisenbahnfreund Peter-Josef Otten mit seiner Kamera dokumentiert. Für seine Bildspende gilt auch ihm an dieser Stelle mein Dank.


Nachdem der Großtransformator auch aus dem zweiten Teil des Tragschnabelwaggons herausgelöst worden war, wurde anschließend der Straßentieflader angesetzt (oben und unten).

Kurz nach 17 Uhr ratterte die COBRA-Lok 2826 (E 186 218) im Streiflicht der späten Nachmittagssonne mit einem ostwärts fahrenden Güterzug durch den Stolberger Hauptbahnhof.

 

 

12. Oktober 2017

Bei einem Zwischenstopp in Düren konnte am Bahnsteig der Züge in Richtung Heimbach einer der totgesagten Düwag-Regiosprinter gesichtet werden. Gegen 18:45 Uhr wartete dort der VT 6.005.1 der Rurtalbahn auf Fahrgäste.

Am Bahnsteiggleis 23 wartete der modernere VT 743 der Rurtalbahn auf seine Abfahrt nach Jülich und Linnich.

Mit rd. 10 Minuten Verspätung rollte gegen 18:52 der RE 1 nach Aachen im Bf. Düren an den Bahnsteig des Gleises 1. Im Hintergrund ist der pausierende Euregiobahn-Triebwagen 643 208 zu sehen.

Wer sich für die regionale Eisenbahngeschichte interessiert, dem sei dieses kürzlich erschienene Büchlein empfohlen, das es bei der Thalia-Buchhandlung in Düren zum Preis von 7,95 € zu kaufen gibt.

 

Womit haben sie das verdient? – Bahnkunden, die von den Gleisen 1 und 2 des Stolberger Hauptbahnhofs abfahren, werden dieses Bauwerk schon häufig verwünscht haben…

 

11. Oktober 2017

Auf dem Kölner Hauptbahnhof bot die gute Ausleuchtung der Weichenbaustelle am Morgen des 11. Oktober 2017 prima Lichtverhältnisse, um die dort im Arbeitszugeinsatz anzutreffende BBL-Lok 10 (1214 023) zu fotografieren (oben und unten).

Gegen 6:55 Uhr wurde ebenso der baustellenbedingt auf Gleis 6 eingelaufene Transregio-Desiro-Triebwagen 460 514 der „Mittelrheinbahn“ (RB 28) bei guter Ausleuchtung ins Bild gesetzt.

Der Eisenbahnfreund Peter-Josef Otten spürte am 11. Oktober 2017 dem Trafotransport nach, der am frühen Morgen des 08. Oktober 2017 in Düren die Überführung Heerweg gerammt hatte. Für seine Bildspende von dem in Niederzier-Krauthausen abgestellten Trafotransport (oben) sage ich Peter-Josef Otten an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Die Seite des Lademaßüberschreiters, die die Überführung touchiert hatte, hat er dabei ebenfalls im Bild festgehalten (unten).

Der Begleitwagen zu dem Trafotransport stand am 11. Oktober 2017 auf dem Bf. Düren, wo Peter-Josef Otten auch dieses Eisenbahn-„Highlight“ ablichtete.

In Höhe des Mediaparks, d.h. zwischen dem Bf. Köln-West und Köln Bbf, wurde aus dem fahrenden Zug heraus eine unerkannt gebliebene Gravita 15 BB der Firma „northrail“ mit einem Kesselwagenzug auf dem Weg nach Köln-Eifeltor festgehalten.

Der beim Weichenaus- und einbau eingesetzte Eisenbahndrehkran im westlichen Vorfeld des Kölner Hauptbahnhofs.

Zwischen der S-Bahn-Station Köln-Ehrenfeld und Köln Bbf wurde am späten Nachmittag des 11. Oktober 2017 ein Verband der im Kölner Raum seltenen S-Bahn-Triebwagen der BR 420 fotografiert.

Am Morgen des 11. Oktober 2017 traf ein aus Passau kommender Holzzug in Stolberg Hbf ein. Anschließend wurden dort alle Waggons bis zum Abend des 11. Oktober 2017 im ehemaligen Bahnhofsbezirk V entladen. Gegen 21 Uhr verließ der Zug wieder den Stolberger Hauptbahnhof.
Für die örtlichen Rangierarbeiten auf den stromlosen Bahnhofsgleisen kam die 211 345 von AIXRail zum Einsatz. Wie aus gewöhnlich gut unterrichteter Quelle zu erfahren war, sollen diese Holztransporte in den kommenden Monaten häufiger stattfinden.

Nach Abschluss der Entladearbeiten an dem o.g. Holzzug war die Siemens-Vectron-Lok 193 219 gegen 18:35 Uhr im ehemaligen Bezirk V mit der langen Schlange der entladenen, leeren Rungenwagen vorübergehend abgestellt und wartete auf ihre Rückfahrt, die gegen 21 Uhr stattfand. Dahinter ist noch die Lok 211 345 von AIXRail zu erkennen, die den Vectron in diesen „stromlosen“ Bahnhofsteil rangiert und im Laufe des Tages zusätzlich auch die Rangierarbeiten am Holzzug erledigt hatte.

Die im klassischen Bundesbahn-Rot lackierte 211 345 war nach der Entladung des Holzzuges ebenfalls im ehemaligen Bezirk V zwischengeparkt, um zuletzt noch bei der Wegfahrt des Holzzuges mitzuhelfen. Wenn eine Lok so gut sichtbar abgestellt wurde, dann soll dies zwei Bilddateien wert sein (oben und unten).

 

10. Oktober 2017

Wegen der Erneuerung von mehreren Weichen sind im Kölner Hauptbahnhof vom 09. bis vsl. 16. Oktober 2017 die Gleise 7 bis 9 und nachts auch das Gleis 6 für den Zugverkehr nicht nutzbar. Die Beleuchtung der Gleisbaustelle bietet interessante Lichteffekte, die zum Fotografieren motivieren (oben und unten).

Der Talent 2-Triebwagen Nr. 151 von „National Express“ wurde gegen 17:35 Uhr im Einsatz auf der Linie 48 (Bonn-Mehlem – Wuppertal-Oberbarmen) in Köln-Süd fotografiert.

Im Gegensatz zu den Talent 2-Triebwagen von „National Express“ sind die der DB-Regio GmbH nur selten in Köln-Süd unterwegs. Wegen der Weichenarbeiten in Köln Hbf werden die in Richtung Aachen fahrenden RE 9-Züge zwischen dem 9 und dem 16. Oktober 2017 aber umgeleitet und sind deshalb vorübergehend auch in Köln-Süd anzutreffen. Am 10. Oktober 2017 gegen 17:44 Uhr wurde dort bspw. der nach Aachen fahrende und aus 442 254 und 442 263 bestehende RE 9-Verband im Bild festgehalten (oben und unten).

Der Eisenbahnfreund Dieter Diesinger hatte sich am 10. Oktober 2017 nach Krauthausen begeben, um sich den Großtransformator anzuschauen, der am frühen Sonntagmorgen dorthin geliefert worden ist. Auf dem kleinen Landbahnhof von Krauthausen begegnete ihm dabei zufällig der VT 741 der Rurtalbahn.

Der rd. 302 t schwere und von „Alstom“ gebaute 350 MVA-Großtransformator war in einen Tragschnabelwagen des Typs Uaai 839 eingehängt. Dieser 32-achsige Tragschnabelwagen war 1973 von Krupp gebaut worden. Der beladene Schwertransportwaggon brachte es zwar auf ein Gesamtgewicht von 564,5 t, dennoch betrug die Achslast nur rd. 17,75 t pro Achse (oben und unten). Für die Bildspende bedanke ich mich bei Dieter Diesinger sehr herzlich.

 

Gegen 18:40 Uhr passierten die Loks 294 692 und 362 614 als Überführungsfahrt von Aachen zum Werk Gremberg den Stolberger Hauptbahnhof (oben und unten).

Hinter dem Stellwerk „Sf“ konnte auf Gleis 26 des Stolberger Hauptbahnhofs neben 265 024 von DB Schenker Rail zusätzlich auch die V 105 („Sally“) von Rurtalbahn Cargo gesichtet werden.

 

08. Oktober 2017

Brückenunfall in Düren
Am frühen Sonntagmorgen kam es gegen kurz vor drei Uhr in Düren an der Überführung Heerweg zu einem Eisenbahnunfall. Ein vom Bf. Düren nach Niederzier-Krauthausen als Lademaßüberschreiter verkehrender Trafotransport rammte einen Brückenpfeiler. Durch den Unfall war die Standsicherheit der Brücke nicht mehr gewährleistet. Während der Zug kurz danach bereits wieder freigefahren war und seine Fahrt fortsetzen konnte, war das Technische Hilfswerk (THW) ab etwa 4 Uhr im Einsatz, um für die Brücke mit Hilfe von rd. 5 m langen Balken neue Holzpfeiler zu errichten und die Überführung behelfsmäßig zu sichern.
Der THW-Einsatz an der Brücke dauerte bis gegen 10 Uhr am Sonntag. Der Schienenpersonennahverkehr wurde wegen des Unfalls zwischen dem Bf. Düren und dem Haltepunkt Im großen Tal mit Bussen abgewickelt. Der Zugverkehr wurde erst im Laufe des 09. Oktober 2017 wieder aufgenommen.
Wegen der schweren Schäden muss die Überführung Heerweg wohl abgerissen werden.

 

Gegen 11:50 Uhr passierte der ICE 3-Zug mit der Nummer 4680 auf seinem Weg von Brüssel nach Frankfurt/M. den Stolberger Hauptbahnhof.

Zwischen 11:57 und 12:01 Uhr konnte man auf dem Stolberger Hauptbahnhof 146 281 (oben) und 146 279 (unten) vor den RE 1-Zügen nach Aachen und Hamm sichten.

Das sehr wechselhafte Herbstwetter bot zwischenzeitlich interessante Lichtverhältnisse, die für Fotos des Bahnhofsgebäudes (oben) und der Industriebauten (unten) am Stolberger Hauptbahnhof genutzt wurden.

Beim Haltepunkt Stolberg-Schneidmühle entstand zudem noch ein Bild des nach Stolberg-Altstadt fahrenden Euregiobahn-Triebwagens 643 212.

 

06. Oktober 2017

Gegen 18:12 Uhr gab es in Düren beim flüchtigen Blick aus dem Zug von Gleis 1 hinüber auf den Rurtalbahn-Triebwagen nach Jülich und Linnich auf Gleis 23 ein leichtes Staunen. Ist da am rechten Bildrand tatsächlich ein Stadler-VT an den LINT 54-VT angehängt? Da die Situation zu spät erkannt wurde und der Zug in Richtung Stolberg schon wieder weiter fuhr, konnte die Frage nicht genau geklärt werden… (Wegen der unterschiedlichen Kupplungssysteme wäre dies wohl eher unwahrscheinlich.)

Auf der Strecke von Düren nach Heimbach war gegen 18:13 Uhr im Bf. Düren das gewohnte Bild mit einem Stadler-VT zu sehen.

Auf dem Stolberger Hauptbahnhof wurde die Behelfsbrücke als Fotostandpunkt genutzt. Im letzten Tageslicht wurde ein Talent 2 -Triebwagen bei der Ausfahrt in Richtung Aachen (oben) ebenso festgehalten wie ein Blick über den Stolberger Hauptbahnhof hinweg in Richtung Eschweiler (unten).

 

04. Oktober 2017

Gegen 13:15 Uhr passierte die Lok „PB 18“ von Rurtalbahn Cargo als Leerfahrt in Richtung Aachen den Stolberger Hauptbahnhof.

Auf dem Aachener Hauptbahnhof gab es gegen 13:35 Uhr diese Komposition von 111 093 und 120 207 zu sehen.

Im Bereich der Schanz konnte man gegen 13:45 Uhr ein anschauliches Bild von der Internationalität des Aachener Linienbusverkehrs gewinnen, als dort u.a. ein Volvo-Bus der niederländischen Firma „Arriva“ auf der Linie 350 von Aachen nach Maastricht (oben) und ein Bus der belgischen Firma „SADAR“ auf der Linie 4 von Kelmis (La Calamine / Altenberg) nach Aachen (unten) vorbeikamen.

Auf der Linie 4 nach Hanbruch konnte dort am Beginn der Lütticher Straße ferner der Bus Nr. 55901 von Rheinlandbus gesichtet werden.

Gegen 16:50 Uhr ergab sich auf dem Bf. Aachen-West das Motiv mit 643 702 neben einem mit fabrikneuen Autos des Typs Honda* Toyota Aygo vollgeladenen Güterzug. Die Autos glänzten dabei mit dem polierten Euregiobahn-Triebwagen um die Wette.
*) vgl. den aufmerksamen Hinweis von Franz-Josef Besgens -> der Aygo wird natürlich von Toyota gebaut! (das kommt davon, wenn man mehr auf die Züge schaut als auf die Autos…)

Mit einem dumpfen Grollen rollte gegen 16:58 Uhr die Railpool-Lok 186 455 mit einem belgischen „Rollmops-Express“ aus Richtung Montzen kommend in den Bf. Aachen-West ein.

Kurz bevor sich die Euregiobahn nach Stolberg-Altstadt in Bewegung setzte, donnerte die COBRA-Lok 2826 (E 186 218) gegen 17:20 Uhr mit einem langen ostwärts fahrenden Güterzug durch Stolberg Hbf.

Als 442 255 gegen 17:27 Uhr als RE 9 von Aachen nach Siegen den Stolberger Hauptbahnhof passierte, erfuhr das Wartehäuschen an den Bahnsteiggleisen 43 und 44 gerade eine Grundreinigung.

 

03. Oktober 2017

Der Arbeitskreis Eifelbahn (AKE) besuchte am 03. Oktober mit einer fünfteiligen Schienenbusgarnitur (796 784-7, 998 271-1, 998 172-1, 998 862-5, 796 785-3) die Strecke von Kall nach Hellenthal und bot dabei 4 x die Gelegenheit, diese denkmalgeschützte Nebenbahnstrecke zu befahren. Die Fahrten fanden bei der Bevölkerung große Resonanz, so dass die Züge stets gut ausgelastet waren. Marita Rauchberger hat den Zug u.a. zwischen Blumenthal und Hellenthal  fotografiert.

Marita Rauchberger, der ich für ihre Bildspenden von den Schienenbusfahrten auf der Oleftalbahn an dieser Stelle herzlich danke, hat den „roten Brummer“ zusätzlich auch am Endbahnhof in Hellenthal (oben) und natürlich auch bei der Ortsdurchfahrt in Olef (unten) aufgenommen.

Der Eisenbahnfreund Stefan Danners, dem ich hier für seine mehrfache Bildspende herzlich danke, hat am 03. Oktober 2017 an der Drehscheibe des Bf. Düren den VT 742 der Rurtalbahn in den Fokus genommen.

Auf der Bördebahn war der Otmar-Alt-Sprinter der Rurtalbahn zwischen Düren, Zülpich und Euskirchen auf der Regionalbahnlinie 28 im Einsatz. Stefan Danners hat diesen besonderen Düwag-Regiosprinter vor der Abfahrt in Düren (oben) und unterwegs am Hp. Bubenheim (unten) aufgenommen.

In Düren hat Stefan Danners außerdem auch noch die COBRA-Lok 2821 (E 186 213) vor einem schweren, ostwärts fahrenden Güterzug erwischt.

Mit einem anderen ostwärts fahrenden Güterzug wurde in Stolberg Hbf die SBB Cargo-Lok 482 001 auf den Chip gebannt.

Im gleißenden Licht der tiefstehenden Abendsonne konnten außerdem zwei aus Aachen (links) und Alsdorf (rechts dahinter) kommende Euregiobahn-Triebwagen bei ihrer fast zeitgleichen Einfahrt in die Gleise 43 und 44 des Stolberger Hauptbahnhofs aufgenommen werden.

Wenige Augenblicke später rauschte der aus Paris kommende Thalys-Triebwagen Nr. 4322  durch Stolberg Hbf.

Als Schattenmotiv ließen sich ferner die DB Schenker Rail-Lok 265 027 und die „Josy“ der Rurtalbahn bei einer Rangierfahrt gemeinsam fotografieren. Man beachte auch den von Überhitzungen gezeichneten Auspuff der Gravita.

 

01. Oktober 2017

Am 01. Oktober 2017 stand der kleine Ort Olef an der denkmalgeschützten Nebenstrecke von Kall nach Hellenthal im Mittelpunkt des Interesses. Im dortigen Pfarrheim hatte die Eisenbahnfreundin Marita Rauchberger, die zu den Menschen gehört, die seit langen Jahren leidenschaftlich um den Erhalt der Strecke kämpfen,  eine sehenswerte Fotoausstellung zur Historie der Strecke zusammengestellt. Daneben verkehrte an diesem goldenen Oktobertag der MAN-Triebwagen VT 23 der Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE) auf der Oleftalbahn.

Immer wieder sehenswert ist die Ortsdurchfahrt in Olef. Am 01. Oktober 2017 konnte dort der VT 23 der RSE fotografiert werden (oben und unten).

Nach der Überquerung des Dorfplatzes musste sich der VT 23 durch eine Lücke in der Dorfbebauung zwängen, um anschließend den Bahnsteig des Haltepunktes Olef zu erreichen (oben und unten).

Auch auf der gegenüberliegenden, westlichen Seite des Dorfplatzes wird es für die Züge eng. Nach der Ortsdurchquerung folgt anschließend noch eine Engstelle zwischen einem Berghang und dem Flüsschen Olef (oben und unten).

In Blumenthal verläuft die Strecke Kall – Hellenthal zwischen Schule und Kirche ebenfalls teilweise innerhalb der Ortslage.

Beim Bf. Blumenthal liegen dicht neben der Strecke mehrere Gebäude aus der Frühzeit der Industrialisierung. Die hiesige Drahtzieherei gehörte zu den letzten Güterverkehrskunden der Bahnstrecke. Heute lassen sich hier nur noch die Triebwagen der Oleftalbahn fotografieren.

Einige Kilometer weiter südöstlich hatte der Eisenbahnfreund Peter-Josef Otten die Ahrtalbahn besucht, um dort eine Schienenbussonderfahrt mitzuerleben. Auf dem Bf. Kreuzberg/Ahr gelang es ihm, die von der Vulkaneifelbahn (VEB / AKE) eingesetzte fünfteilige Schienenbus mit den Fahrzeugen  796 785, 998 863, 998 172, 998 271 und 796 784 bei bestem Herbstwetter aufzunehmen (oben und unten).
Für die Bildspende sage ich vielen Dank.


In der blauen Stunde wurde auf der Stolberger Talbahn der Euregiobahn-Triebwagen 643 205 am Bf. Stolberg-Altstadt (oben) und am Hp. Stolberg-Rathaus (unten) aufgenommen.

 

5 Gedanken zu „Fototagebuch 10/2017“

  1. Hallo Roland
    Die 420 werden in Zukunft noch Häufiger auftauchen. Die Fahrzeuge aus dem VRR und nicht benötigte Fahrzeuge aus Stuttgart kommen auch noch nach Köln.
    Gruß
    Philipp
    Ps.: Zwar Totgesagt aber Stabiler und Zuverlässiger als jegliche Drehstrom-Fahrzeuge.

  2. Sehr geehrter Herr Keller,
    ich verfolge gerne das aktuelle Fototagebuch. Ich wehre mich allerdings gegen das Bahn-Bashing, insbesondere gegen die DB Regio. Da habe ich persönlich keine Lust mehr weiterzulesen.
    Ich pendle selbst täglich zwischen Aachen und Köln und kenne die Verspätungen, verpassten Anschlüsse etc. nur zu gut. Es ist aber schlichtweg falsch, dass sich die DB Regio nicht für diese Missstände interessieren würde. Es ist im Interesse jeden Mitarbeiters, dass möglichst viele Züge pünktlich bzw. mit möglichst wenig Verspätung unterwegs sind.
    Der von Ihnen erwähnte RE 10130 war am 18.10. wegen eines herrenlosen Koffers über 30 Minuten verspätet. Da ist eine Verspätung unvermeidbar.
    Ansonsten ist Ihnen ja sicherlich bekannt, dass viele Verspätungen durch die vollkommene Überlastung der Strecke Dortmund-Köln kommen. Eine kleine Verzögerung eines einzelnen Zuges führt hier schnell zu großen Auswirkungen.
    Das ist alles schon seit langem so und daran wird sich bis zum Streckenausbau für den RRX auch nichts dran ändern. Hier hat die Politik seit langem keinen Handlungsbedarf
    gesehen und jetzt ist immerhin etwas geplant.
    Ich respektiere Ihre Ansichten und weiß wie erwähnt selbst, dass die Situation nicht zufriedenstellend ist, aber finde es falsch die DB Regio mit vielen engagierten Mitarbeitern als kundenfern und unfähig zu bezeichnen.
    PS: Man vergleiche z.B. auch mal Personaldisposition und Ersatzzugvorhaltung von DB und einigen Billig-Privatbahnen.

    1. Hallo Jonas,
      vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar. Über das Thema Bahn-Bashing kann man sicherlich leidenschaftlich diskutieren. Mir geht es allerdings nicht darum, grundlos auf „der Bahn“ oder DB-Regio herumzuhacken. Ich denke, meine Kritik hat gewöhnlich einen realen belastbaren Hintergrund und beruht auf eigenen Erfahrungen oder eigenen Beobachtungen. Wenn man als regelmäßiger Bahnbenutzer erlebt, dass Störungen regelmäßig auftreten, dann wird man diese Begebenheit sicherlich auch beim Namen nennen dürfen. Am 18.10. hatte übrigens auch der planmäßig eine Stunde vor dem RE 10130 verkehrende RE 1 rd. 45 Minuten Verspätung.

      Du schreibst u.a. „Ansonsten ist Ihnen ja sicherlich bekannt, dass viele Verspätungen durch die vollkommene Überlastung der Strecke Dortmund-Köln kommen. Eine kleine Verzögerung eines einzelnen Zuges führt hier schnell zu großen Auswirkungen. Das ist alles schon seit langem so und daran wird sich bis zum Streckenausbau für den RRX auch nichts dran ändern. Hier hat die Politik seit langem keinen Handlungsbedarf gesehen und jetzt ist immerhin etwas geplant.“
      Ich denke, wenn man weiß, dass die Strecke Dortmund – Köln überlastet ist und wenn man wahrnimmt, dass hier regelmäßig erhebliche Verspätungen auftreten, dann muss man nicht warten, bis die Politik etwas ändert. Da kann die DB (im Verbund mit Nahverkehrszweckverbänden u.a.) auch selbst initiativ werden. Wenn man bspw. die Fahrgastströme im RE 1 auf dem gesamten Laufweg analysiert, so wird man feststellen, dass sich an den Großstadtbahnhöfen bzw. in den Großstädten wie bspw. Köln oder Düsseldorf der RE 1 stets weitgehend leert. Der Bedarf für einen durchgehenden RE 1 von Aachen nach Hamm ist meines Erachtens nicht wirklich gegeben. Würde man den Laufweg zerlegen (bspw. Aachen – Köln oder Aachen – Köln – Düsseldorf und Düsseldorf – Duisburg – Dortmund oder ähnlich), so würde das die Mehrzahl der Benutzer nicht wesentlich benachteiligen. Auf den kürzeren Etappen wäre aber eine pünktlichere Durchführung der Zugfahrten gewährleistet. Verspätungen würden sich da nicht über die Fahrtstrecke durch halb NRW fortpflanzen. Viele Verspätungen der nach Aachen fahrenden RE 1-Züge ergeben sich auch infolge von Überholungen zwischen Düsseldorf und Köln und das Einfädeln der dann verspäteten RE 1 in den Verkehr rund um den Knoten Köln. Die Entscheidung, den RE 1 wegen Überholung mit einer Verspätung zu belasten, ist aber eine Bahn-interne und betriebliche Entscheidung. Da hat die Politik wohl nichts dazugetan. Auch der Rückbau von Überholmöglichkeiten, die mehr Flexibilität bieten würden, wurde wohl nicht von der Politik veranlasst. Insoweit ist das Ergebnis – das nahezu tägliche Drama der verspäteten RE 1-Züge nach Aachen – meines Erachtens durchaus von der Bahn zu vertreten. Vielleicht sollte man sich dazu beim Abwägen und Gewichten von entscheidungsrelevanten Aspekten auch einmal überlegen, in welchem Zug bzw. von welcher Maßnahme mehr Menschen von belastenden Entscheidungen betroffen sind.

      Dass es bei DB-Regio viele kundenorientierte und engagierte Mitarbeiter/-innen gibt, ist mir durchaus bewusst. Schon wenn man sieht, wie oft das Personal von RB 20-Zügen Reisenden auf dem Stolberger Hauptbahnhof hilft, die richtigen Züge und die richtigen Bahnsteiggleise zu finden, ist das ein gutes Zeugnis für diese Eisenbahner und ihren Arbeitgeber – DB Regio. Ich finde es auch bewunderswert, wie beharrlich viele Eisenbahner täglich ihr Bestes geben, um im Rahmen der bestehenden Verhältnisse den Bahnkunden eine gute Leistung zu bieten. Aber es gibt leider irgendwo auch Menschen, die die Verhältnisse so ungünstig gestalten, wie man sie häufig antrifft. Und diese Menschen sind auch irgendwo unter dem Dach des DB-Konzerns und zum Teil wohl auch bei DB-Regio tätig…

      Mit vielen Grüßen und „allzeit gute Fahrt“

      Roland Keller

  3. Natürlich ist die Bahn an dem jetzigen Zustand bei weitem nicht unschuldig. Der Rückbau und Verschlankungswahn früherer Bahnchefs ist wohl einer der Hauptgründe für dieses Chaos.
    Zur obrigen Aussage „Vielleicht sollte man sich dazu beim Abwägen und Gewichten von entscheidungsrelevanten Aspekten auch einmal überlegen, in welchem Zug bzw. von welcher Maßnahme mehr Menschen von belastenden Entscheidungen betroffen sind” möchte ich hinzufügen, dass von einer Verspätung eines Fernverkehrszugs (wenn dieser nicht gerade in Köln endet, sondern noch bis nach Süddeutschland fährt) in den allermeisten Fällen deutlich mehr Fahrgäste betroffen sind als beim RE1. Natürlich ist das nicht zufriedenstellend, aber das typische Problem von Mischverkehr FV+NV.
    Die vorgeschlagene Laufwegskürzung z.B. auf Aachen-Köln-Düsseldorf würde in der Tat erhebliche Pünktlichkeitsverbesserungen mit sich bringen. Hier sind die Zweckverbände gefordert.
    Da ist die aktuelle Planung im Bundesverkehrswegeplan, zwei RRX-Linien aus Dortmund bzw. Kassel nach Aachen zu führen nicht nachvollziehbar. Eine Großstörung in Dortmund könnte hierbei schnell den kompletten Regionalverkehr zwischen Köln und Aachen lahmlegen. Das sollte nochmals überdacht werden.

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