Fototagebuch 12/2013

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im Dezember 2013.
Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.

(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats November 2013)

 

31. Dezember 2013

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Am Vormittag des Silvestertages konnten auf dem Stolberger Hauptbahnhof in einem Güterzug zwei Bn-Waggons beobachtet werden, die zuvor bei der Aachener Firma „Talbot Services GmbH“ Instandsetzungsarbeiten erfahren hatten und auf ihren Abtransport warteten.

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Während der sonnigen Vormittagsstunden des Silvestertages entstand am Gleis 27 des Stolberger Hauptbahnhofs das Foto des Euregiobahn-Triebwagens 643 206.

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Die Crossrail-Lok 185 601 schleppte die Lok 186 906 und einen langen Containerzug durch den Stolberger Hauptbahnhof.

 

30. Dezember 2013

Die Stolberger Lokalzeitungen berichteten in ihren Ausgaben vom 30. Dezember 2013  unter dem Titel „Unfall: Pkw prallt auf Zug der Euregiobahn“ über einen Unfall am Bahnübergang Europastraße (Cockerillstraße) in Stolberg-Mühle. In dem etwas eigentümlichen Bericht wird als Unfallzeitpunkt allerdings lediglich „am Wochenende“ angegeben. Ob der Unfall sich nun am Samstag (28.12.) oder Sonntag (29.12.) ereignet hat, hat der Journalist offenbar gar nicht recherchiert (?!?). Wie unten bei den Kommentaren nachzulesen ist, hat sich der Unfall wohl schon am Freitag, den 27.12.2013 ereignet (an dieser Stelle einen herzlichen Dank für die Information!).  Da der Bericht online nicht verfügbar ist, sei hier der Wortlaut zitiert: „Stolberg. Zu einem schweren Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Zug der Euregiobahn kam es am Wochenende auf der Europastraße. Der Pkw-Fahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht, am Wagen entstand Totalschaden. Auch der Triebwagen der Bahn wurde beschädigt. Nach ersten Ermittlungen der Polizei hatte der Pkw-Fahrer aus Kolumbien die Straße Richtung Fettberg befahren. Als er die Schienen überquerte, bemerkte er, dass auf der Gegenfahrbahn bereits alle Autos vor der herunter gesenkten Schranke warteten. Er bremste sein Fahrzeug ebenfalls ab, allerdings mitten auf den Schienen. Im Rückspiegel bemerkte der 30-jährige, dass sich hinter seinem Auto ebenfalls bereits die Schranken geschlossen hatten. Für eine Reaktion war es schon zu spät. Auch für den Lokführer. Der Wagen wurde vom Zug erfasst und herumgeschleudert. Der Pkw-Fahrer erlitt einen traumatischen Schock. Bemerkenswert war für die Polizei, dass die übrigen Autofahrer vor den Schranken erst durch den Knall auf den Zusammenprall aufmerksam wurden. Zuvor hatten sie sich offenbar während der Wartezeit alle mit irgendwelchen Dingen in ihrem Auto beschäftigt.“

 

29. Dezember 2013

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Fotostopp am Indeviadukt in Eschweiler-Aue mit dem ICE3-Zug 406 010 (4610) auf der Fahrt von Brüssel nach Frankfurt/m. (oben) und mit einem RE1-Zug nach Aachen, der außerplanmäßig von 111 122 geschoben wird (unten).
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Kontraste – Schnappschuss am Schrottplatz in Eschweiler-Aue.

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Modellbahner würden sagen „wie frisch aus der Packung“ – der äußerlich in einen Topzustand versetzte, als RB 20 von Stolberg-Altstadt nach Heerlen verkehrende 643 215 konnte gegen 12:15 Uhr auf dem Stolberger Hauptbahnhof angetroffen werden.

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Einfahrt von 442 262 und 442 254, die als RE9 um 12:27 Uhr den Stolberger Hauptbahnhof passierten. Die Uhr auf dem Bahnsteig der DB-AG dient nur noch als nostalgisches Dekorationsstück – eine zutreffende Uhrzeit zeigt sie schon seit Monaten nicht mehr…

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Fernschuss auf den verspäteten ICE3-Zug 4602, der auf seinem Weg nach Brüssel gegen 12:29 Uhr auf der Ostseite des Stolberger Hauptbahnhofs dem aus 442 262 und 442 254 gebildeten RE9 nach Siegen begegnete.

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Obwohl er schon verspätet war, rollte der ICE3 nur in „Schleichfahrt“ durch den Stolberger Hauptbahnhof. Die Fahrgäste dürften sich gefragt haben, warum sie für diese Beförderungs-„leistung“ ein Expresszuschlag bezahlt haben…

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Während für den RE1-Zug, der um 14:57 Uhr nach Aachen fahren sollte, eine Verspätung von satten 45 Minuten gemeldet wurde, lief der von 146 020 gezogene RE1 nach Paderborn um 15:03 Uhr nahezu pünktlich in Stolberg Hbf ein.

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Abendstimmung an der Bushaltestelle vor dem Stolberger Hauptbahnhof. Obwohl die Außenarbeiten rund um das ehemalige Empfangsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs mittlerweile abgeschlossen sind, wird die als Mahnmal für die Ermordung von Stolberger Roma während der NS-Zeit am Rand des Gustav-Wassilikowitsch-Platzes aufgestellte Stele immer noch unter einer Holzkiste verborgen.

 

28. Dezember 2013

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Dort, wo die schweren LKWs von der Probsteistraße in die Rhenaniastraße einbiegen, hat sich der Straßenzustand im Laufe des Jahres 2013 spürbar verschlechtert. Schon im vergangenen Winter gab es diese Schlaglöcher, die ein ganzes Jahr lang Gelegenheit zum Wachsen hatten. In den letzten Tagen hat Jemand mit ein wenig Asphalt zumindest die Stoßkanten der Fahrbahndecke etwas angeschrägt, um zu verhindern, dass Autofahrer sich dort ein Rad abreißen.

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Unerkannt gebliebene Euregiobahntriebwagen auf dem Weg zum Stolberger Hauptbahnhof (0ben) und nach Langerwehe (unten) am Bahnübergang Phönixstraße in Eschweiler-Aue.
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Kontrast zwischen einem gepflegten, blitz-blank-sauberen Euregiobahn-Triebwagen und dem heruntergekommenen Bahnhofsgebäude von Eschweiler-Aue.

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Auf dem Schrottplatz in Eschweiler-Aue gibt es einen Neuzugang. Seit wenigen Tagen wartet dort auch die Diesellok 295 039 auf ihre Zerlegung.  Die Loks 110 416, 110 483 und 110 484 sind ebenso noch vorhanden wie die Lokrahmen der weitgehend verschrotteten Loks 140 872 und 140 873.

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Abendstimmung am Vorplatz des Stolberger Hauptbahnhofs.

Unter der Titelzeile „Vennbahn-Radweg: Gefährliche Poller?“  griffen die Lokalzeitungen am 28.12.2013 ein ernstes Problem des Vennbahn-Radweges auf. Im Jahre 2013 kam es dort auf dem Abschnitt von Walheim nach Kalterherberg zu mehreren üblen Unfällen. Diese Unfälle ereigneten sich oft an den mittig im Vennbahn-Radweg stehenden Pollern, die nach Ansicht des „Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs“ (ADFC)  insbesondere bei Gruppenfahrten leicht übersehen werden könnten. Der ursprünglich als Premiumweg geplante Vennbahn-Radweg weist zahlreiche Poller in unterschiedlichster Ausführung auf, die sich zu Verkehrshindernissen entwickelt haben und eine erhebliche Gefahr für Radfahrer sind. „Nahezu alle Poller weisen in Höhe der Pedale Beschädigungen und Kratzer auf, welche auf Kollisionen rückschließen lassen“, stellte der ADFC fest.

Wegen der Vielzahl der Unfälle und ihren teils schlimmen Folgen möchte der ADFC sich einen genaueren Überblick über die Anzahl der Unfälle und ihren Hergang verschaffen. Zu diesem Zweck hat der Aachener Fahrrad-Club auf seiner Internetseite einen Erfassungsbogen online gestellt. Der ADFC Aachen bittet alle betroffenen Radfahrer unter: http://www.adfc-nrw.de/kreisverbaende/kv-aachen/POLLERUNFALL.html den Unfallhergang möglichst genau zu beschreiben. Mit den gewonnenen Daten will der ADFC Aachen anschließend an die Verantwortlichen bei den zuständigen Gemeinden herantreten und die Erforderlichkeit der Poller im Einzelfall und mögliche alternativer Lösungen zum Schutz vor dem Befahren des Radweges mit Kraftfahrzeugen erörtern.

Die Aktion des ADFC zielt darauf ab, die für einen Premiumradweg erforderliche Sicherheit für die oft ortsunkundigen Touristen im gesamten Verlauf des Vennbahnradweges zu verbessern. Nur ein sicherer Radweg kann nach Auffassung des ADFC ein qualitativ hochwertiger Weg sein.

 

27. Dezember 2013

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Wenn es schon keine „weiße Weihnacht“ gegeben hat, so bleibt dem Eisenbahnfreund zumindest die Möglichkeit, weiße Züge zu fotografieren ;-)
Am Mittag des 27. Dezember 2013 waren es bspw. der aus Brüssel kommende ICE-Zug Nr. 4604 (406 004) oder der aus Richtung Köln nach Belgien strebende 4602 (406 002) (oben und 2x unten).
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Als Kontrast zur Durchfahrt der modernen ICE3-Züge konnte der Eisenbahnfreund wenige Minuten später zwei E-Lok-Oldtimer auf dem Stolberger Hauptbahnhof erleben. Als Leerfahrt fegte die über 40 Jahre alte DB-Lok 140 491 auf Gleis 2 in Richtung Köln (oben), mit einem langen Kesselwagenzug folgte ihr die ehemalige DDR-Lok 155 175 mit ihrem eigenwilligen eckigen Design (unten).
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Beim Stopp vor den geschlossenen Schranken am Bahnübergang Münsterbachstraße bot sich die Gelegenheit zu diesem Schnappschuss mit 643 206 in der Doppelkurve beim Schnorrenfeld.

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Vor dem nächtlichen Propsteierwald passierte die COBRA-Lok E 186 199 bzw. 2807 in gespenstischer Atmosphäre den Stolberger Hauptbahnhof.

 

26. Dezember 2013

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Der Heilige Abend war 2013 sehr stürmisch, die Weihnachtsfeiertage überwiegend trüb und verregnet. Dennoch konnte das ausgesprochen schlechte Wetter dem  Weihnachtsbaum vor dem ehemaligen Empfangsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs wenig anhaben. Auch am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages strahlte er festliche Stimmung aus.

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Die beiden DB-Loks 294 880 und 294 670 verbrachten die Weihnachtsfeiertage auf dem Stolberger Hauptbahnhof.

 

22. Dezember 2013

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Gegen 10:48 Uhr entstand auf dem Stolberger Hauptbahnhof der Schnappschuss von der Begegnung des in Richtung Köln rasenden Thalys-Zuges 4301 mit dem in Richtung Aachen fahrenden Euregiobahn-Triebwagen 643 207. Das merkwürdige Signalbild war nur für einen kurzen Moment während der Umschaltphase von Hp1 auf Hp 00 zu sehen.

 

21. Dezember 2013

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Die moderne Großdiesellok 270080 der OHE war am 21. Dezember 2013 die „Hauptattraktion“ auf dem Stolberger Hauptbahnhof. Am Nachmittag konnte man sie bei Rangierarbeiten mit einem Holzzug zwischen dem ehemaligen Bezirk V und Gleis 43 erleben (oben und unten).
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Während der Rangierarbeiten mit der OHE-Lok 270080 ergab sich unter anderem die Begegnung mit der 120 207, die mit dem RSX-Doppelstockwagenzug nach Siegen unterwegs war.

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OHE-270080 während der Beladung der letzten vier Waggons ihres Holzzuges im Bereich des ehemaligen Bezirks V des Stolberger Hauptbahnhofs.

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Auf der Ostseite des Stolberger Hauptbahnhofs konnte am Nachmittag des 21. Dezember 2013 u.a. die V 104 der Rurtalbahn bei Rangierarbeiten beobachtet werden.

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Am späten Nachmittag wurde von der Camp-Astrid-Brücke aus ein ICE auf der Fahrt von Brüssel nach Frankfurt/M. im Bild festgehalten.

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Am Abend wurde schließlich noch dieses weihnachtliche Motiv bei der Firma „St. Gobain“ aufgespürt.

 

20. Dezember 2013

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Auch wenn die Lampen etwas anderes vermuten lassen – gegen 16:45 Uhr verließ die V 203 der Rurtalbahn den Dürener Hauptbahnhof, um in Lendersdorf  Güterwagen abzuholen.

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Auf dem Stolberger Hauptbahnhof konnte gegen 17 Uhr auf dem Gleis 44 die OHE-Lok V 270080 angetroffen werden (oben und unten).
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19. Dezember 2013

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Am frühen Abend des 19. Dezember 2013 hatte 185 339 einen Güterzug nach Stolberg gebracht und wartete  auf Gleis 43 zur Ausfahrt in Richtung Aachen-West, um von dort eine Rückleistung zu übernehmen.

 

18. Dezember 2013

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Am Morgen des 18. Dezember 2013 war auf Gleis 44 des Stolberger Hauptbahnhofs die Lok 203 152 der Firma „EBM“ abgestellt.

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Die Euregiobahn-Triebwagen der BR 643.2 werden von DB-Regio gerne als Lückenfüller und Reservefahrzeuge verwendet. Häufiger sind sie auf den Strecken von Köln über Euskirchen nach Kall oder von Euskirchen nach Bonn im Einsatz. Am Nachmittag des 18. Dezember 2013 gegen 16:40 Uhr konnte man einen Verband aus drei Triebwagen auf dem Bonner Hauptbahnhof beobachten.

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Abendstimmung mit Christbaum und Vollmond – eingefangen auf dem Stolberger Hauptbahnhof am 18. Dezember 2013 gegen 18:35 Uhr.

 

16. Dezember 2013

Wie aus einer Kurzmeldung in den Stolberger Tageszeitungen vom 16.12.2013 zu erfahren war, soll in den Nächten vom 15. zum 16. Und vom 16. zum 17. Dezember 2013 die Stahlkonstruktion der Bahnsteigüberdachung am Gleis 43 zwecks Restaurierungsarbeiten demontiert werden. Erste Teile der Bahnsteigüberdachung im Bereich des ehemaligen Expressgutschuppens waren bereits am 14. Dezember 2013 ausgebaut worden.


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146 015 mit einem RE1-Zug von Aachen nach Hamm gegen 18:45 Uhr beim Verkehrshalt im Kölner Hauptbahnhof. Die RE1-Züge in die Gegenrichtung nach Aachen verkehren in diesen Tagen zum Teil wieder mit erheblichen Verspätungen, die oftmals 40 bis 50 Minuten betragen.

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Während der Wartezeit auf einen der verspäteten RE1-Züge in Richtung Stolberg und Aachen gelang auf dem Kölner Hauptbahnhof dieses Foto des IC 118, der regelmäßig mit Loks der legendären BR 103 bespannt wird. Am Abend des 16. Dezember 2013 war dort 103 235 im Einsatz.

 

15. Dezember 2013

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Nahe beim Indeviadukt in Eschweiler-Aue entstand während der Wartezeit vor dem Bahnübergang am düster-trüben Morgen des 15. Dezembers 2013 dieser Schnappschuss eines in Richtung Stolberg fahrenden unerkannt gebliebenen Euregiobahn-Triebwagens.

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Wie man sieht, sieht man nichts… – obwohl der Auftrag für die Freischneidearbeiten zwischen der Abzweigstelle Quinx und St. Jöris vergeben wurde, sind wie hier am Bahnübergang der Bundesstraße 264 bei Merzbrück noch keine Spuren von diesbezüglichen Aktivitäten zu sehen.

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Die Selfkantbahn bietet an allen Adventswochenenden ihre beliebten Nikolausfahrten an. Bei der ersten Nikolausfahrt an diesem Sonntag wurde beim Haltepunkt Stahe diese Szene von der Ankunft des Nikolauses festgehalten. Der Nikolaus ist soeben mit der Kutsche angekommen und wird gleich den Zug besteigen.

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Die langen und regelmäßig gut besetzten Nikolauszüge erfordern den Einsatz von zwei Dampfloks und bieten damit gute Fotomotive. Hier hat der mit den IHS-Loks 101 („Schwarzach“) und 20 („Haspe“) bespannte Nikolauszug eine kleine Senke zwischen den Haltepunkten Stahe und Gelindchen bewältigt.

Wenige Kilometer entfernt gab es als Kontrast zu dem nostalgischen Erlebnis der Selfkantbahn die Wiedereröffnung des Reisezugverkehrs auf der Strecke Lindern – Heinsberg. Die grundsanierte und elektrifizierte rd. 12 km lange Nebenstrecke wird ab dem 15. Dezember 2013 im Stundentakt von Triebwagen der BR 425 im Stundentakt bedient. Dabei werden die RB 33-Züge von Aachen bis zum Bf. Lindern aus zwei Triebwagen gebildet, die dann auf Gleis 3 des Bf. Lindern geteilt („geflügelt“) werden. Ein Zugteil fährt von Lindern weiter nach Mönchengladbach, der andere fährt nun nach Heinsberg. Am Eröffnungstag pendelte zusätzlich ein zweiter Elektrotriebwagen der BR 425 zwischen den Stationen Heinsberg und Oberbruch und bot dort einen Halbstundentakt.

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Das Foto zeigt die Einfahrt eines aus Aachen kommenden RB 33-Zuges bei der Einfädelung auf Gleis 3 des Bf. Lindern. Rechts vom Zug kann man das Streckengleis nach Heinsberg erkennen.

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Der neue „Bahnhof“ Heinsberg verfügt über einen Bahnsteig und zwei Gleise. Da das zweite Gleis nur über eine verschlossene Handweiche angebunden ist, halten die Regionalbahnzüge stets so wie hier der Triebwagen 425 071.

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Schon am Eröffnungstag offenbarten sich die Schwächen des Fahrplankonzeptes mit der Flügelung der RB 33-Züge. Bei einigen Fahrten musste aus technischen Gründen auf das Flügeln im Bf. Lindern verzichtet werden. Wenn sich Verspätungen ergeben, kann es so wie hier gegen 14:40 Uhr auf dem Bf. Oberbruch passieren, dass die Triebwagenfahrten unterwegs abgebrochen werden, um den RB33-Zug wieder rechtzeitig zur nächsten Flügelung in Lindern zu haben. Am Eröffnungstag hatten die Fahrgäste dabei noch das Glück, dass der zusätzliche Pendeltriebwagen die Weiterbeförderung übernehmen konnte…

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Während es im Selfkant überwiegend bedeckt und trüb war, zeigte sich in Aachen die Sonne und verlockte viele Menschen zu einem Spaziergang auf dem Vennbahnweg. Das Foto zeigt den stets eingleisig gebliebenen Viadukt über das Rollefbachtal am sonnigen Nachmittag des 15. Dezember 2013.

 

14. Dezember 2013

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Morgenstimmung auf dem Stolberger Hauptbahnhof am Beginn des dritten Adventswochenendes.

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Die schon am 08. Dezember 2013 auf dem Stolberger Hauptbahnhof gesichteten Loks V150.04 alias 293 510 und V180.13 alias 203 152 der Firmen „Knape“ bzw. „SGL“ konnten am 14. Dezember 2013 im ehemaligen Bezirk V des Stolberger Hauptbahnhofs gesichtet werden.

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Mit einem Baustoffzug stand ebenfalls die Lok 06 der Firma BBL bzw. 203 615 im ehemaligen Bezirk V des Stolberger Hauptbahnhofs.

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Auf dem Schrottplatz in Eschweiler-Aue läuft derzeit die Verschrottung der Loks 110 416, 110 483 und 110 484.  Zur Phönixstraße hin führt 110 483 die Reihe an (oben und unten). Die beiden noch zu sehenden Lokrahmen sind Überreste der zuvor verschrotteten Loks 140 872 und 140 873.
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643 206 verlässt gegen 14:43 Uhr den Bahnhof Eschweiler-Aue und strebt seinem nächsten Halt auf dem Stolberger Hauptbahnhof entgegen.

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Die Loks 294 670 und 294 880 verbrachten den Samstag auf Gleis 27 des Stolberger Hauptbahnhofs.

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Vom Hausbahnsteig des Eschweiler Hauptbahnhofs aus gelang gegen 15:13 Uhr dieser Schnappschuss der  COBRA-Lok 2824 bzw. E 186 216, die mit einem kurzen Güterzug von Aachen aus in Richtung Köln unterwegs war.

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Als sich gegen 15:29 Uhr die Sonne gegen die Bewölkung durchsetzen konnte, rollte der auf der Linie RE9 eingesetzte Talent-2-Verband mit 442 254 und 442 603 in den Eschweiler Hauptbahnhof ein.

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Vom Indeviadukt aus zeigte sich auch der Schrottplatz in Eschweiler-Aue kurzzeitig im Sonnenlicht.

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Das Licht der tiefstehenden Nachmittagssonne verlieh dem ehemaligen Empfangsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs ein goldenen Glanz.

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Dass Stolberg eine Industriestadt ist, lässt sich in der Umgebung des Stolberger Hauptbahnhofs fotografisch gut darstellen. Hier wurde der aus Richtung Stolberg-Altstadt kommende 643 210 mit dem letzten Schornstein der einstigen Heinrichshütte zu einem Bild komponiert.

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Ohne Worte – Impressionen am Rand des Gustav-Wassillikowitsch-Platzes…

 

12. Dezember 2013

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Zwischen all den modernisierten Bahnübergängen entlang der von der EVS betriebenen Strecken in der Region wirkt der Bahnübergang Jägersfahrt in Eschweiler, direkt beim Stellwerk „Ehf“ gelegen, beinahe nostalgisch. Mit richtigen „Schrankenbäumen“ und Behang und den seitlichen Lattenzäunen als sichernden Abschluss zur Umgebung hin weckt er Erinnerungen an die Eisenbahn der 1970er Jahre. Mittlerweile ist er der letzte Bahnübergang an der Hauptstrecke Köln – Aachen. Während einer längeren Wartezeit am Abend des 12. Dezember 2013 entstand das Foto einer vorbeifahrenden Güterzuges.

 

11. Dezember 2013

Auf dem Stolberger Hauptbahnhof sind drei Loks der BR 110 (alle mit „Bügelfalte“) eingetroffen, die zur Verschrottung bei der Firma Steil in Eschweiler-Aue bestimmt sind. Bei den Loks handelt es sich um 110 416, 483, 484 (alle 3 aus Stuttgart).

 

10. Dezember 2013

Am 10. Dezember 2013 berichteten die Stolberger Lokalzeitungen unter der Überschrift “Parkhaus am Hauptbahnhof soll weiter forciert werden“ über den Sachstand zum Bau des südlich des Gleises 44 geplanten Parkhauses am Stolberger Hauptbahnhof.
Zusammen mit der Euregio Verkehrsschienennetz GmbH (EVS) wollen die Stolberger SPD und CDU dieses Projekt nun beschleunigen. Hierzu soll der Stolberger Stadtrat am 10. Dezember 2013 als Abschlag auf Planungsleistungen, die die EVS als Koordinator für die Verwaltung übernimmt, in Form einer sog. überplanmäßige Ausgabe kurzfristig 20.000 €  bereitstellen. Wie dem Pressebericht zu entnehmen ist, tritt als Bauherr des Parkhauses die Stadt Stolberg auf. Die Errichtung des Parkhauses wird vom Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) mit 2.275.900 € bezuschusst. Mit zusätzlichen 300.000 € fördert der NVR darüber hinaus den Ausbau von Parkraum an der Rhenaniastraße. Wie es in dem Pressebericht weiter heißt, soll der Vergabeausschuss des Stadtrates am Mittwoch (11. Dezember 2013) die detaillierte Planung des Parkhauses “in der Qualität eines Bauantrages“ bei einem Aachener Büro beauftragen. Im Haushalt der Stadt Stolberg stehen für das Jahr 2014 rd. 1.600.000 €  für den Parkhausbau bereit.

Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Quellen bekannt wurde – und das ist im Pressebericht nicht zu lesen – will die Stadt Stolberg die Stellplätze im neu geschaffenen Parkhaus vermietenBerufspendler, die bisher die Park&Ride-Parkplätze am Stolberger Hauptbahnhof kostenfrei nutzen konnten und ihre Fahrzeuge künftig im Parkhaus abstellen müssen, werden sich beim Parken am Stolberger Hauptbahnhof in absehbarer Zeit wohl auf zusätzliche Kosten für ihre umweltfreundliche Fahrt zum Arbeitsplatz einstellen müssen!

Aber vielleicht fahren dann einige Stolberger auch zur Nutzung von kostenfreien P&R-Parkplätzen künftig nach Eschweiler… ;-)

Übrigens gibt es am Bahnhof Herzogenrath ein Parkhaus, das unentgeltlich genutzt werden kann.

 

In den Stolberger Lokalzeitungen vom 10. Dezember 2013 wurde – vermutlich als „Lückenfüller“ – mit einigen Tagen Verzögerungen nun auch der hier schon unter dem 04. Dezember 2013 aufgegriffene Pressebericht „Güterverkehr fährt vor den Prellbock“ abgedruckt.

 

 

08. Dezember 2013

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Kurz vor 14 Uhr passierte die COBRA-Lok 2805 alias E 186 197 den Stolberger Hauptbahnhof  mit einem interessanten Güterzug in Richtung Aachen. Als erster Waggon lief ein Reisezugwaggon mit, der die Anschrift „Hackett“ trug. Wie unten bei den Kommentaren zu lesen ist, handelt es sich um einen Begleitwagen für Militärtransporte.

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Nahe des Stellwerks „Sr“ konnte im Bereich Stolberg Gbf die ehemalige DDR-Reichsbahn-V 100 mit der Nummer 203 152 beobachtet werden. Sie rangierte dort zum Aufnahmezeitpunkt mit einem Bauzug der Fa. SchweerBau.

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Beim Blick vom Indeviadukt in Eschweiler-Aue kann man auf dem Schrottplatz nicht nur die beiden Loks 140 872 und 140 873  sehen. Überraschend ist auch die Anwesenheit einer zweiten grün lackierten Köf II auf dem Betriebsgelände (oben und unten).
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Von der Phönixstraße aus bietet sich dieser Blick auf die zur Verschrottung  in Eschweiler-Aue bestimmte 140 872 und ihre Schwesterlok 140 873.

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Auf Gleis 44 des Stolberger Hauptbahnhofs konnte man ein anderes „Lok-Doppel“ fotografieren. Hier waren es die von den Firmen „Knape“ bzw. „SGL“ betriebenen Loks V150.04 alias 293 510 und V180.13 alias 203 152, die das Interesse der Eisenbahnfreunde auf sich zogen. An dieser Stelle ein Gruß an den Fotografen, der das ansprechende Motiv ebenfalls im Bild festhielt.

 

07. Dezember 2013

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Wer in Stolberg mit dem Auto unterwegs ist, der muss häufiger an den Bahnübergängen der Stolberger Talbahn warten. Bei dieser Szene vom  Bahnübergang Eisenbahnstraße mussten die Autofahrer dem Euregiobahn-Triebwagen 643 209 den Vortritt lassen.

 

06. Dezember 2013

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Der große Weihnachtsbaum am Gustav-Wassilikowitsch-Platz hat den heftigen Böen des Orkantiefs erfolgreich getrotzt. Im Zugverkehr gab es erneut umfangreiche Verspätungen, von denen vor allem die nach Aachen fahrenden Züge der Linie RE1 betroffen waren.

 

Unter der Titelzeile „Vor Berzelius macht selbst die Bahn Halt“ berichteten die Stolberger Tageszeitungen am 06.12. online und am 07.12.2013 in den gedruckten Ausgaben über Umweltschutzmaßnahmen der Berzelius Bleihütte in Stolberg-Binsfeldhammer, die zu einer vorübergehenden Unterbrechung des Schienenverkehrs zwischen dem Bf. Stolberg-Altstadt und dem Gleisanschluss „Zur Mühlen“ in Stolberg-Rüst führen. Die Bleihütte entfernt zwei mit Umweltgiften belastete Abgaskanäle aus den 1920er Jahren, die zwischen dem Werksgelände und dem jenseits der Bahnstrecke gelegenen Schornstein verlaufen. Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen werden die Abgaskanäle zunächst von anhaftenden Schadstoffen befreit und anschließend abgetragen. Die nur im Güterverkehr benutzten Gleisen werden dazu bis zum 16. Dezember 2013 unterbrochen sein. Die Firma Schwermetall, die ein Ladegleis am Gleisanschluss in der Rüst zur Anlieferung von Rohstoffen und Halbzeugen nutzt, wird während der Sperrzeit vom Stolberger Hauptbahnhof aus im Schienenersatzverkehr bedient.

 

 

05. Dezember 2013

Der Norden Deutschlands wurde von dem Orkan „Xaver“ mit Windgeschwindigkeiten bis 150 km/h heimgesucht. Ausläufer des Orkantiefs waren auch im Rheinland zu spüren, wo bspw. die Züge zwischen Köln und Horrem aus Sicherheitsgründen mit verminderten Geschwindigkeit gefahren wurden. Viele Züge, die von Norddeutschland ins Ruhrgebiet und ins Rheinland fahren, fielen witterungsbedingt komplett aus.

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Gegen 18:15 Uhr schleppte eine Diesellok der Rurtalbahn die beiden Triebwagen 430 061 und 430 053 der S-Bahn Stuttgart von Aachen-Nord nach Stolberg Hbf. Da die Überführungsfahrt einige Minuten auf Gleis 43 warten musste, bot sich Gelegenheit zu einem Foto. Die zu dieser Zeit auf dem Stolberger Hauptbahnhof tobenden heftigen Sturmböen erschwerten es allerdings erheblich, ein passables Foto hinzukriegen…

 

04. Dezember 2013

Die beiden zur Verschrottung bestimmten, noch nicht genau identifizierten Loks der BR 140 befanden sich gegen 13:30 Uhr auf dem Anschlussgleis vor dem Betriebsgelände der Fa. Steil in Eschweiler-Aue.
Am frühen Abend konnte auf dem Stolberger  Hauptbahnhof (erstmals?) ein blau lackierter Elektrotriebwagen „Meridian Flirt“ beobachtet werden. Der Zug wurde nach 19 Uhr  von einer Lok der BR 294  zur Firma  Talbot Services GmbH am Bf. Aachen-Nord transportiert.

Unter der Schlagzeile „Euregiobahn: Güterverkehr fährt vor den Prellbock“ berichteten die Aachener Nachrichten über die Aussichten für die Benutzung der sog. Ringbahnstrecke von Herzogenrath über Alsdorf nach Stolberg durch Güterzüge und dagegen bestehende Vorbehalte von Anwohnern. Zu diesem Thema möchte ich besonders auch auf den interessanten, sachkundigen Kommentar von Christoph Kuckelkorn hinweisen (bitte ganz nach unten scrollen).

 

03. Dezember 2013

Im Bereich Stolberg Gbf wurden zwei E-Loks der BR 140 gesichtet, die dort auf ihren Weitertransport zum Schrottplatz in Eschweiler-Aue warten.

In den Stolberger Tageszeitungen erschien ein Bericht über den Weihnachtsbaum, der in einer Kooperation von Stadt und EVS vor dem ehemaligen Bahnhofsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs aufgestellt wurde. Wie in diesem Pressebericht ferner zu lesen war,  soll im ersten Quartal 2014  im Erdgeschoss des ehemaligen Empfangsgebäudes auch der Service-Point mit Kiosk und Fahrkartenverkauf eingerichtet werden.

 

02. Dezember 2013

Am 21. November 2013 hatte die EVS einer Gartenbaufirma aus Baesweiler den Zuschlag erteilt, ausgeschriebene Grünschnitt- und Rodungsarbeiten mit einem Volumen von rd. 41.750 € an der Strecke Stolberg – Alsdorf zwischen den Streckenkilometern 2,0 und 7,275 auszuführen. Die Arbeiten sind zur Vorbereitung der Reaktivierung des bislang ungenutzten Streckenabschnittes vorgesehen und sollen im Zeitraum vom 02. Dezember 2013 bis zum 15. Februar 2014 durchgeführt werden. Beim Streckenkilometer 7,275 liegt zur Zeit das Ende des zuletzt sanierten Streckenabschnittes vom Haltepunkt Alsdorf-Poststraße bis St. Jöris. Da der neue Ausweichbahnhof St. Jöris etwa beim Streckenkilometer 6,75 errichtet werden soll, endet das sanierte Gleis derzeit mitten in der Wildnis in Höhe des Friedhofes von St. Jöris. Weil am Endpunkt des neu gebauten Gleises weder ein Bahnsteig noch eine Zuwegung vorhanden ist, müssen die Euregiobahnzüge weiterhin am Haltepunkt Alsdorf-Poststraße enden.

 

01. Dezember 2013

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Auf Gleis 44 parkte gegen 22 Uhr die ehemalige DB-Lok 225 099, die jetzt als Lok 17 der Firma „BBH“ im Einsatz ist. Im Hintergrund ist der am Rand des Gustav-Wassilikowitsch-Platzes aufgestellte rd. 12 m hohe Weihnachtsbaum zu sehen, der am Stolberger Hauptbahnhof für weihnachtliche Atmosphäre sorgt.

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Der RE1-Zug, der gegen 21:57 Uhr auf dem Weg nach Aachen in Stolberg Hbf halten sollte, wurde gegen 22:10 Uhr abweichend auf Gleis 2 eingelassen und dort von einem ICE überholt.

11 Gedanken zu „Fototagebuch 12/2013“

  1. Auf Initiative der SPD-Städteregionstagsfraktion trug Thomas Fürpeil, Geschäftsführer der EVS GmbH (Schienennetzbetreiber) in der Sitzung des Städteregionsausschusses zum Thema Güterverkehr auf der Euregiobahntrasse vor. Das teilt Städteregionstagsmitglied Jürgen Neesen mit. Fürpeil bezeichnete einen zukünftigen Transport von Gütern auf der Trasse als ziemlich unrealistisch. Dafür sei die Topographie der Strecke mit ihren Steigungen ungeeignet. Ein weiteres Kriterium, das gegen Gütertransporte spreche: Nach dem Endausbau der Trasse bis Stolberg gebe es nur drei Begegnungsgleise mit einer Länge von je 150 m. Auch die kurze Taktfolge für den Personenverkehr spreche eindeutig gegen Güterverkehre auf dieser Strecke. Ihm sei auch die Entscheidung des Rates der Stadt Alsdorf aus dem Jahr 2005 in Erinnerung, mit dem dieser einem Ausbau des Ringschlusses nur unter der Voraussetzung zugestimmt habe, dass keine Güterverkehre stattfinden.

    Meine Meinung dazu ist folgende: Aber selbstverständlich ist es möglich auf dieser Strecke einen Güterverkehr zu etablieren! Zu Zeiten des Bergbaus war der Güterverkehr auf der Strecke ja auch kein Problem. Da war die Topographie definitiv auch kein Hindernis! Also dieses Argument ist vollkommener Quatsch! Das Argument, dass es zu wenig Begegnungsgleise gibt, ist auch nicht wirklich stichhaltig. Zum einen haben wir in Alsdorf bereits zwei parallel zueinander laufende Gleise, welche eine Länge von 150m deutlich überschreiten. Und bei Bedarf lassen sich solche Begegnungsgleise noch schnell nachrüsten. Und mal abgesehen davon – entscheidend ist folgendes: Wenn die Deutsche Bahn AG oder irgendein anderes privates Bahnunternehmen die Strecke nutzen will, dann MUSS die Kapazität dafür freigestellt werden! Das ist geltendes Recht, welches man nicht so einfach außer Kraft setzen kann. Da hat auch der Herr Fürpeil keinen Einfluss drauf. Im Gegenteil sogar: Herr Fürpeil hat ein klares Interesse daran, dass die Strecke gut ausgelastet ist, denn dies bringt logischer Weise mehr Einnahmen. Und wenn dann noch der Güterumschlagplatz am Stolberger Hauptbahnhof umgesetzt werden sollte, wird die Strecke nochmal interessanter für den Güterverkehr. Also machen wir uns doch hier keine Illusionen! Wenn die Strecke komplett reaktiviert ist, dann ist diese auch für den Güterverkehr frei zugänglich! Warum versuchen sich das nur manche hier schön zu reden? Und warum glaubt man Herrn Fürpeil? Wie gesagt: Selbst er wird es nicht verhindern können, da er mal nicht einfach so die Gesetze umschreiben kann!
    Meine Position ist da relativ pragmatisch: Ich habe nichts gegen Güterverkehr auf der Schiene. Auch nicht hier in Alsdorf. Es ist wie mit so vielen Dingen. Alle wollen erneuerbare Energien, aber niemand will ein Windrad in seiner näheren Umgebung. Alle wollen weniger LKW auf deutschen Straßen, aber bitte nicht wenn der Zug anstelle vieler LKW bei mir vorbei fährt. Und wenn man sich ein Haus an einer Bahntrasse kauft, dann muss man auch einfach damit rechnen, dass da mal wieder ein Zug vorbei fahren wird. Und dann sollte man sich auch soweit informiert haben, dass auch Güterverkehr im Bereich des möglichen liegt. Das war dann halt ein mit einzubeziehendes Risiko. Aber die Vorteile einer Elektrifizierung sollte man ja auch mal sehen. Die elektrischen Triebwagen werden viel leiser sein, als die jetztigen Talent Dieseltriebwagen. Und diese Züge werden ja die meiste Zeit dort fahren. Also man sollte auch nicht alles nur schwarz sehen. Vielleicht will ja auch im Endeffekt niemand die Strecke für den Güterverkehr nutzen… Wer weiss das heute schon so genau…

    http://www.gesetze-im-internet.de/aeg_1994/__14.html

    Hier der Gesetzestext dazu, der das nochmal unterstreicht.

    1. Aus meiner Sicht möchte ich noch hinzufügen:

      1. Schon die heute verkehrenden Talent-Triebwagen sind nicht lauter als ein gewöhnlicher Linienbus auf der Straße. Gegenüber den bis 1978 eingesetzten Schienenbussen (VT 95) sind die Talent-Triebwagen deutlich leiser. Und auch die modernen Großdiesellokomotiven, die viele EVUs heute leasen, sind bezüglich ihrer Lärmemissionen nicht mehr mit den schweren Dieselloks zu vergleichen, die die Deutsche Bundesbahn hier einsetzte, als es im Aachener Revier noch brummte.
      Beim Einsatz elektrischer Loks und Triebwagen geht es noch leiser zu.

      2. Der Lärm von Güterzügen wird wesentlich von den Roll- und Fahrgeräuschen des Wagenmaterials bestimmt. Die Lärmentwicklung hängt dabei sehr stark von der gefahrenen Geschwindigkeit ab. Da die Strecke zwischen Herzogenrath, Alsdorf und Stolberg deutlich langsamer befahren werden wird als die Hauptstrecken von Aachen nach Köln und Mönchengladbach, kann man die dort wahrgenommenen Lärmbelastungen nicht einfach auf die EVS-Strecke übertragen.

      3. Die vorhandenen bzw. beabsichtigten kurzen Ausweichgleise bieten vielleicht nicht die Möglichkeit, dort zwei Güterzüge kreuzen zu lassen. Für die Begegnung eines Euregiobahn-Triebwagens mit einem Güterzug sind sie aber durchaus nutzbar, wenn der Reisezug in das Ausweichgleis gestellt wird.

      Roland Keller

      1. An dem heute schon bestehendem Begegnungsgleis in Alsdorf, könnten sich heute schon 2 Güterzüge begegnen. Die Gleise führen hier auf einer Strecke von ca 800m – 1km parallel zueinander.
        Und mit den Lärmemissionen hast du vollkommen Recht Roland.
        Was ich im Kern ausdrücken wollte war jedoch: wenn die Strecke komplett reaktiviert ist, dann lässt sich der Güterverkehr hier aus gesetzlichen Gründen nicht verhindern. Wenn jemand die Strecke nutzen will, , muss die EVS die Kapazitäten bereit stellen!
        Daher halte ich es für eine Phantom Diskussion, ob der Güterverkehr kommen darf oder nicht. Da hat man dann hier keinen Einfluss mehr drauf.

  2. Hallo,

    man sollte das Theater um den angeblichen Lärm im Mittelrheintal berücksichtigen.
    Fürpeil will vermutlich solche Leute mit Entschädigungsforderungen fernhalten.

    Gruß

    Markus

  3. Hallo,
    die beiden 140er beim STEIL sind Ersatzteilspender gewesen und tragen die Nummern 140 873 und 140 872. Wenn ich es richtig sah, hatte die eine Einfachlampe. Stimmt das, oder habe ich mich versehen?
    Die Meridian-Triebwagen kommen öfters nach hier, um anscheinend bei TALBOT vervollständigt zu werden oder so. Kommt also öfters vor. Aber im Moment machen die wohl auch Testfahrten.

    MfG Daniel

    1. Hallo Daniel,

      vielen Dank für Deine Infos.

      Von den beiden zur Verschrottung bei der Fa. Steil stehenden Loks konnte ich die eine als 140 872 eindeutig identifizieren, die andere steht zur Zeit leider verdeckt. Beide Loks haben eindeutig und an beiden Seiten die Doppellampen, die bei den 140ern mit hohen Nummern üblich sind.

      Interessant ist übrigens, dass auf dem Betriebsgelände der Fa. Steil jetzt 2 grün lackierte Köf2 zu sehen sind.

      Viele Grüße

      Roland

        1. Hallo Daniel,

          vielen Dank für Deine ergänzenden Hinweise.

          Nach weiteren Recherchen und Bildvergleichen ist die zweite 140 in der Tat die 140 873. Auch ohne die Loknummer deutlich lesen zu können, ist die Bestimmung anhand der farblichen „Verzierungen“ etc. eindeutig möglich.

          Mit vielen Grüßen

          Roland

  4. Hallo Roland,

    auf meiner heutigen Fahrt zu einem Arzttermin in Aachen ist mir bei der Vorbeifahrt am Schrottplatz nahe Aachen Rothe-Erde aus der Euregiobahn heraus aufgefallen, dass sich dort zwei belgische Großdiesellokomotiven sowie ein älterer Güterwagen befanden. Auf einem dieser drei Gefährte konnte ich auch deutlich den „Vennbahn“-Schiftzug erkennen. Leider ist es mir zeitlich nicht mehr gelungen, ein Bild davon zu machen und für den Rückweg musste ich leider auf den Bus ausweichen, sodass auch dann kein Sichtungsfoto möglich war.

    Weißt du irgendwas darüber, seit wann diese drei Fahrzeuge dort platziert sind? Ich will ja wohl mal nicht hoffen, dass diese Fahrzeuge den Weg allen alten Eisens gehen müssen und somit ein weiteres Stück Vennbahngeschichte verschwindet.

    Im Übrigen waren im Aachener Hauptbahnhof noch zwei Loks der Baureihe 185 an dem kurzen Abstellgleis an der Kasinostraße zwischengeparkt. Hierbei freute es mich besonders, dass darunter auch die 185 der „Rurtalbahn“ zu finden und diese damit auch mal heimatnah für mich zu sehen war. Leider konnte ich mangels Zeit von dieser Lok auch kein Bild machen.

    Gruß,
    Pascal

    1. Hallo Pascal,

      die gesichteten Großdieselloks sind die beiden 59er der Vennbahn. Sie wurden zusammen mit dem Bahnhofswagen, der jahrelang beim Dürener Stellwerk „Df“ nahe der Brücke Schoellerstraße stand, im September 2013 von Düren nach Aachen-Rothe Erde transportiert. Die Rurtalbahn wollte die Loks von ihrem Betriebsgelände weghaben und verschrotten. Wie es hieß, soll zumindest mittelfristig bei der Firma „Wertz“ keine Verschrottung beabsichtigt sein.

      Aber ob diese Loks als Zeugnisse der Vennbahngeschichte auf Dauer erhalten werden können, halte ich persönlich für sehr zweifelhaft. Natürlich wäre es einerseits zu bedauern, wenn diese Loks verschrottet würden. Aber wer soll sie erhalten und wo sollten sie mit einem Bezug zur Vennbahn eine dauerhafte Bleibe finden?

      Viele Grüße

      Roland

  5. Hallo Roland,
    hier ein Versuch einer Aufklärung zum Unfall einer Euregiobahn mit einem PKW. Vermutlich ist der Unfall schon am Freitag, 27.12., passiert. Aus Richtung „Tunnel“ kommend war um die Mittagszeit am Freitag die Weiterfahrt auf der Europastr. am Abzweig „Fettberg“ durch Polizeibeamte gesperrt. Wir mussten also den „Fettberg“ hochfahren und so konnte ich gerade noch einen Blick auf den Bahnübergang werfen, wo sich auch Polizei befand. Mehr Einzelheiten waren leider nicht zu erkennen.

    Mit vielen Grüßen und besten Wünschen fürs Jahr 2014
    Karlheinz

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