Fototagebuch 1/2019

Fototagebuch  Januar 2019

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im Januar 2019.
Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.
(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats Dezember 2018 .)

Tipps für Eisenbahnfreunde:

verlängert bis 17. März 2019 !
Im Museum Zinkhütter Hof in Stolberg, Cockerillstraße 90/Ecke Schellerweg, wird vom 02. Dezember 2018 bis zum 17. März 2019 eine vom Arbeitskreis Geschichte Mausbach zusammengestellte multimediale Ausstellung zur Geschichte der Erzgrube Diepenlinchen in Mausbach präsentiert. Neben einer Vielzahl von Fotodokumenten können sich Besucher auch Interviews mit ehemaligen Bergleuten anhören und Videomaterial anschauen.

 

 

Beginn des Fototagebuchs:

31. Januar 2019

Am sonnigen 31. Januar 2019 hatte der Eisenbahnfreund Karl-Heinz Frohn einen Abstecher zum Bf. Kohlscheid unternommen und den winterlichen Bahnbetrieb fotografiert. Für seine nachfolgenden Bildspenden sage ich ein herzliches Dankeschön.

Ein gerne gewähltes Motiv waren natürlich die neuen Triebwagen auf der Linie RE 18. In Kohlscheid fahren sie allerdings ohne Halt durch den Bahnhof, so wie dieser auf dem Weg von Aachen nach Maastricht (oben und unten).

Mit einer langen Flugschneefahne rauschte auch dieser Triebwagen nach dem Erklimmen der Rampe aus dem Wurmtal herauf durch den Bf. Kohlscheid gen Aachen.

Als Leerfahrt ging Karl-Heinz Frohn die Railpool-Lok 186 299 ins fotografische Netz.

Eine andere Railpool-Traxxlok, die mit einem Ganzzug aus Belgien durch Kohlscheid fuhr, blieb wegen winterlicher Tarnung unerkannt.

Auch der Bf. Köln-Eifeltor war von einer dünnen Schneedecke überzogen. Aus einem durchfahrenden Zug heraus gelang nahe der Autobahnbrücke der A 4 ein Schnappschuss.

Im winterlichen Köln Bbf konnte der ÖBB-Taurus 1016 021 angetroffen werden, die dort vor einem Nachtzug-Wagenpark auf ihre Rückleistung wartete.

Regelmäßig kann man auf dem Kölner Hauptbahnhof Begegnungen von Bombardier-Elektrotriebwagen des Typs Talent sehen. Wer mit diesen Zügen fahren muss, der wird unzweifelhaft die wesentlich komfortableren Fahrzeuge von National-Express bevorzugen.

 

 

30. Januar 2019

Der 30. Januar 2019 brachte der Region reichlich Schneefälle bis in tiefere Lagen. Der Eisenbahnfreund Peter-Josef Otten nutzte die Gelegenheit, einmal im urigen Eifelstädtchen Heimbach die winterliche Atmosphäre zu genießen. Für seine Bildspenden von dieser Fahrt sage ich ein herzliches Dankeschön!

Einfahrt des Rurtalbahn-Triebwagens VT 213 in den Bf. Düren (oben) und Bahnsteigszene in Düren kurz vor der Abfahrt (unten).

Später gelang es Peter-Josef Otten, den bei einer anderen Fahrt erneut aus Düren kommenden VT 213 der Rurtalbahn  bei der Einfahrt in den Bf. Heimbach aufzunehmen.

Vor seiner Rückfahrt von Heimbach nach Düren fotografierte Peter-Josef Otten das Motiv mit dem VT 213 der Rurtalbahn im Schneegestöber am Bahnsteig des Bf. Heimbach.

Wer am frühen Abend auf dem Mittelbahnsteig mit den Gleisen 1 und 2 der DB-AG auf dem Stolberger Hauptbahnhof eintraf, der musste mit festem Schuhwerk ausgerüstet sein. Die Bewältigung der Behelfsbrücke mit ihren 106 Stufen stellte eine echte Herausforderung dar…

Welcher Bahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs zu welchem Infrastrukturunternehmen gehört, war am 30. Januar 2019 leicht zu erkennen. (Die vom Winterdienst gut bearbeiteten und sicher begehbaren Flächen gehören zum Bereich der Euregio Verkehrsschienennetz GmbH.)

 

 

27. Januar 2019

Sonntag, der 27. Januar 2019, war für die Eisenbahn in der Euregio ein bedeutender Tag. Zwischen Aachen und Maastricht wurde nach über 26 Jahren wieder eine direkte Verbindung auf
der Schiene geschaffen: der neue durchgehende RegionalExpress 18 von Aachen über Herzogenrath, Heerlen und Valkenburg nach Maastricht. Als Fahrzeugmaterial kommen Mehrsystemfahrzeuge des Typs Stadler Flirt 3 zum Einsatz, ausgerüstet mit den Stromsystemen für die Niederlande (1,5 kV Gleichstrom), Deutschland (15 kV 16,7 Hz Wechselstrom) und Belgien (3 kV Gleichstrom). Aufgrund der fehlenden Fahrzeugzulassung für Deutschland hatte sich die ursprünglich für den 09. Dezember 2018 geplante Betriebsaufnahme des RE 18 peinlicherweise allerdings zunächst verzögert. Die Reisenden als Leidtragende der mangelnden Zusammenarbeit der Verkehrträger mussten sieben Wochen lang mit einem Busersatzverkehr zwischen Aachen und Maastricht Vorlieb nehmen. Eine bedarfsweise Fortsetzung des vorherigen Schienenverkehrsangebotes war den Verkehrsakteuren nicht möglich…. – Aber nun ist es endlich vollbracht.

Am 27. Januar 2019 um 0:05 Uhr hat Dieter Diesinger am Bahnhofsvorplatz in Herzogenrath den vorläufig letzten für die Linie RE 18 eingesetzten SEV- Bus aufgenommen.

Nach einer für deutsche Verhältnisse vergleichsweise kurzen Bauzeit von rd. acht Monaten wurde bereits im Dezember die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Herzogenrath und Landgraaf (ehem. Bf. Schaesberg) fertiggestellt. Der neue, von der DB-Tochter Arriva Nederland betriebene RE 18 verkehrt werktags zwischen 5:45 Uhr und 23:45 Uhr stündlich von Aachen Hauptbahnhof und erreicht Maastricht nach 55 Minuten Fahrzeit. Samstags startet die erste Fahrt in Aachen Hbf um 6:45 Uhr, sonntags um 7:45 Uhr. Unterwegs hält der RE 18 in Aachen West, Herzogenrath, Eygelshoven-Markt, Landgraaf, Heerlen, Valkenburg und Meerssen. In Heerlen bestehen günstige Umsteigemöglichkeiten direkt bis nach Utrecht und Amsterdam.

Dieter Diesinger war am Morgen des 27. Januar 2019 schon früh auf den Beinen und hat in Herzogenrath um 08:00 Uhr die erste RE 18-Zugkreuzung aufgenommen. Beteiligt waren die Triebwagen 552 (Gleis 2 nach Aachen) und 553 (Gleis 3 nach Maastricht). Solche Kreuzungen sind nun täglich in Herzogenrath zu erleben.

Recht kompliziert und nicht gut durchschaubar ist die Tarifsituation: Zwischen Aachen und Herzogenrath gilt auf dem RE 18 der AVV-Tarif, für grenzüberschreitende Fahrten der niederländische Tarif. Für eine Fahrt bis Heerlen kann man weiterhin auch den „Übergangstarif Heerlen“ nutzen.
„Niederländischer Tarif“ bedeutet allerdings, dass der geneigte deutsche Kunde sich zunächst einmal die in den Niederlanden übliche „OV-Chipkaart“ besorgen muss. In den gesamten  Niederlanden zahlen Fahrgäste mit Hilfe dieses Systems nur für die tatsächlich gefahrene Strecke, die durch elektronisches Ein- und Auschecken an speziellen Stelen ermittelt wird. Dazu wird unbedingt diese „OV-Chipkaart“, eine aufladbare elektronische Chipkarte, benötigt. Arriva hat für den RE 18 entsprechende Stelen auf den Bahnhöfen Aachen Hbf (in der Bahnhofshalle), Aachen West und Herzogenrath (jeweils auf dem Bahnsteig) aufgestellt.

Die neuaufgestellte Stele für die „OV-Chipkaart“ auf dem Bahnsteig (Gleise 2/3) in Herzogenrath.

Die „OV-Chipkaart“ erhält der Kunde für 7,50 Euro im Reisezentrum in Aachen Hbf. Anschließend muss der Kunde die „OV-Chipkaart“ dann im Reisezentrum oder an einem
Arriva-Fahrkartenautomaten mit einem entsprechenden Guthaben aufladen. Die Karte gilt anschließend für Fahrten mit Bus und Bahn in den gesamten Niederlanden – solange der aufgeladene Betrag ausreicht…
An den neuen Arriva-Automaten in Aachen Hbf und den Bahnhöfen Aachen West
und Herzogenrath kann der Bahnkunde zudem auch Einzel-Tickets sowie Tickets für eine Hin und Rückfahrt zu jedem niederländischen Bahnhof kaufen. Die Bezahlung ist allerdings nur
bargeldlos mit EC- oder Kreditkarte möglich. Die am Automaten erhältlichen Papiertickets sind auch mit einem Chip ausgestattet, dafür wird 1 Euro Aufpreis erhoben und Bahnfahrer müssen damit ebenso ein- und auschecken.
Etwas bequemer sind da evtl. Tageskarten wie die niederländische „Dal Dagkaart Zuid-Limburg“ für 13,45 Euro oder das „euregioticket“ für 19 Euro.

Einfahrt des aus Aachen kommenden Arriva-Triebwagens 551 in den Bf.Herzogenrath, wo der RE 18 gegen 10 Uhr schon bei der Wurmbrücke auf das Gleis 3 einfädelt.

Um 10:23 Uhr nahm Dieter Diesinger auf dem Bf. Heerlen den Arriva-Triebwagen 551 neben dem Anschlusszug in Richtung Eindhoven – Amsterdam auf.

Der aus Richtung Maastricht kommende Arriva-Triebwagen 550 rollte gegen 10:48 Uhr im Nieselregen in den Bf. Landgraaf (ehem.Bf. Schaesberg) ein.

In Landgraaf konnten Reisende aus den Arriva-Triebwagen nach Kerkrade und Sittard (links) in den auf der Linie RE 18 verkehrenden Arriva-Triebwagen 550 (rechts) umsteigen.

Eine Stunde später hat Stefan Danners auf dem Bf. Herzogenrath zunächst die Einfahrt des aus Maastricht einlaufenden Arriva-Triebwagens 550 (oben) und als Nachschuss die Kreuzung der Züge RE 19826 (links, mit Arriva-Triebwagen 550) und RE 19825 (rechts, mit Arriva-Triebwagen 553) aufgenommen (unten).

Gegen 11:08 Uhr erreichte der aus Herzogenrath kommende Arriva-Triebwagen 553 den Bf. Landgraaf (oben und unten). Im Hintergrnd ist die Überführung der Strecke nach Kerkrade zu sehen.

Interessant ist übrigens auch ein Blick in die Vergangenheit: bis Mai 1992 konnte man achtmal täglich und zuverlässig in nur rund 40 Minuten (!) zwischen Aachen und Maastricht reisen, mit Akkutriebwagen der Deutschen Bundesbahn oder mit Dieseltriebwagen von der Nederlandse Spoorwegen auf der Bahnstrecke über Richterich, Simpelveld und Schin op Geul. 2019 feiert man es als Erfolg, dass man nun in „nur 55 Minuten“ auf Umwegen „umsteigefrei“ zwischen Aachen und Maastricht reisen kann.

Karl-Heinz Frohn hat das Nieselregenwetter des 27. Januar 2019 ebenfalls nicht gescheut und einen der neuen RE 18-Züge bei der Durchfahrt in Kohlscheid fotografiert. Dieser Zug verkehrte von Aachen nach Maastricht.

Für die Unterstützung bei der Dokumentation des ersten Betriebstages der neuen Linie RE 18 danke ich den Eisenbahnfreunden Stefan Danners, Dieter Diesinger und Karl-Heinz Frohn für ihre zahlreichen Bildspenden.

Neben den neuen RE 18-Zügen gab es an diesem Tag natürlich auch noch etwas Beifang:

Auf dem Bf. Herzogenrath wurde gegen 10:10 Uhr der einteilige, nur aus 425 524 gebildete RB 33-Zug nach Aachen aufgenommen.

Wenige Minuten später ließ sich in Herzogenrath die Situation beobachten, dass die SBB Cargo-Lok mit der merkwürdigen Nummer 482 000-7 den Bahnhof nordwärts fahrend durch Gleis 3 passieren musste, weil auf Gleis 1 643 212 als RB 20 in Richtung Aachen am Bahnsteig stand (oben und unten).

In Stolberg Hbf hielt Stefan Danners gegen 11:55 Uhr die Durchfahrt des ICE 3-Zuges Nr. 4601 auf seinem Weg von Brüssel nach Frankfurt/M. im Bild fest. Auch hier sage ich ein herzliches Dankeschön für die Bildspende.

Die umfangreichen Freischneidearbeiten an der Stolberger Talbahnstrecke haben auch im Bereich Schnorrenfeld wieder diverse Fotomöglichkeiten neu ermöglicht. So wurde gegen 12:50 Uhr der nach Stolberg-Altstadt fahrende 643 212 in Höhe der dortigen, um 1865 errichteten Glasarbeitersiedlung aufgenommen (oben und unten).

Gegen 13:10 Uhr wurde 643 212 auf der Rücktour von Stolberg-Altstadt nach Stolberg Hbf an der Indebrücke (oben) und nahe beim Einfahrsignal (am Bahnübergang Münsterbachstraße) vor der Kulisse der Werksanlagen der Firma St. Gobain (unten) abgepasst.

 

24. Januar 2019

Der Eisenbahnfreund Michael Bettigkofer (vielen Dank für den Hinweis!) berichtet, dass nun auch in Breinig, insbesondere zwischen dem ehemaligen Bahnhofsgebäude und dem Bahnübergang „Im Steg“ sowie ein Stück weiter im Bereich Wingertsberg umfangreiche Rückschneidearbeiten durchgeführt wurden.

 

23. Januar 2019

Die Euregio Verkehrsschienennetz GmbH (EVS) hat in den vergangenen Tagen entlang der Strecke von Stolberg Hbf nach Stolberg-Altstadt (insbesondere im Bereich Schnorrenfeld) umfangreiche Grünpflegearbeiten durchgeführt und viel vom Bewuchs entlang dieses Streckenabschnittes weggeschnitten. Neben dem Zugewinn an Betriebssicherheit ergeben sich dadurch für Eisenbahnfreunde erfreulicherweise wieder bessere Fotomöglichkeiten entlang der Strecke.

 

21. Januar 2019

Am Morgen des 21. Januar 2019 lagen die Temperaturen bei rd. – 6 bis -8 Grad. Es war der zweite Tag im Januar 2019, an dem morgens Frosttemperaturen herrschten. In Köln Hbf gab es am Morgen dieses Tages gegen 7:15 Uhr erhebliche Probleme wegen einer Weichenstörung in Köln-Messe/Deutz.
Und wie immer, so war es für die Bahnkunden auch an diesem Tag nicht möglich, zuverlässige Informationen zum Fahrbetrieb zu bekommen. Wer bspw. den IC 2003 (Abfahrt planmäßig um 7:18 Uhr) benutzen wollte, der wurde auch um 7:44 Uhr noch mit einer Information beglückt, dass dieser IC rd. 10 Minuten später fahren würde.
Tatsächlich verließ der in Dortmund gestartete IC 2003 Köln Hbf dann mit rd. 50 (!) Minuten Verspätung. Hätte man den Fahrgästen gleich reinen Wein eingeschenkt und zugegeben, dass man es wieder einmal nicht schafft, innerhalb vertretbarer Zeit seine Zugleistung zu erbringen, dann hätten die vielen Pendler, die den IC 2003 oder den RE 5 oder die RB 48 nach Bonn benutzen wollten, nicht erst fast eine Stunde lang frierend auf dem Bahnsteig zubringen müssen, sondern gleich mit einer Stadtbahn der Linie 16 oder 18 fahren können und wären schneller nach Bonn gekommen.
Im IC 2003 wurden die Fahrgäste vom Bordpersonal übrigens informiert, dass die Verspätung auf zwei Weichenstörungen und eine Signalstörung auf dem Abschnitt zwischen Düsseldorf und Köln zurückzuführen sei. Wenn an einem leicht frostigen Morgen auf einer so kurzen Strecke solche massiven Störungen auftreten, dann zeigt dies einmal mehr den maroden und abgewirtschafteten Zustand dieser Deutschen Bahn AG. Falls deren Geschäftsführung tatsächlich den ernsthaften Willen haben sollte, die Verhältnisse in ihrem Betrieb zum Positiven zu verändern, sollte sie vielleicht einmal überlegen, die Schweizerischen oder die Österreichischen Bahnen mit der Abwicklung des Bahnbetrieb in Deutschland zu beauftragen oder Hilfe in Japan oder China zu suchen…. – an der Leistungsfähigkeit der DB AG konnte man am Morgen des 21. Januar 2019 nämlich wieder einmal (ver-)zweifeln.

Der ICE 18 nach Brüssel, der am Morgen des 21. Januar 2019 mit dem ICE 3 Nr. 4610 gefahren wurde, verließ Köln Hbf mit nur 15 Minuten Verspätung.

Morgendämmerung nahe Köln Bbf.

In Köln Hbf konnte gegen 18:25 Uhr 101 112, die Werbelok mit dem Rheingold-Design, angetroffen werden.

Weil der RE 10132 (RE 1 nach Aachen) mit rd. 20 Minuten Verspätung verkehrte und damit die fahrplanmäßige Fahrt der RB 20 beeinträchtigte, wurde der RB 20-Triebwagenverband in Stolberg Hbf wieder einmal auf Gleis 2 umgeleitet.

 

 

20. Januar 2019

An diesem Sonntag fand beim Servicepunkt im EVS-Gebäude am Stolberger Hauptbahnhof wieder ein Frühschoppen für Eisenbahnfreunde statt. Das Thema waren die „Eisenbahnstrecken in der Westeifel“ und insbesondere der auslaufende Güterzugbetrieb auf der Strecke Gerolstein – Prüm – Pronsfeld – Neuerburg.

Am 27. Juni 1980 gab es noch Reisezugverkehr von Prüm nach Gerolstein. Das Foto zeigt die Begegnung eines Schienenbusses mit dem von 211 220 geführten Güterzug aus der Westeifel zum Knotenpunkt Gerolstein.

Westlich des Stolberger Hauptbahnhofs geriet gegen 14:15 Uhr der ICE von Frankfurt /Main nach Brüssel in den Fokus (oben und unten). Diese Leistung wurde mit dem ICE 3-Triebzug Nr. 4680   gefahren.

643 203/703 als RB 20-Zug von Düren nach Aachen vor dem ehemaligen Bahnhofsgebäude des Bf. Eschweiler-Aue.

Die Werklok 2 des Röhrenwerks steht sich schon seit einigen Monaten auf dem Anschlussgleis des Walzwerks in Eschweiler-Aue die Räder platt. Immerhin ist sie die letzte „klassische“ Werklok in der Region Aachen, auch wenn ihre Fristen im Jahre 2016 abgelaufen sind.

 

Das herrliche Sonnenwetter am 20. Januar 2019 führte auf der wieder freigeschnittenen Strecke von Mariagrube nach Siersdorf zu einem regen Aufkommen an Eisebahnfreunden und Anwohnern, die die Gelegenheit nutzten, die Strecke ohne die Gefahren des Eisenbahnverkehrs wiederzuentdecken. Auch Thomas Printz war dort unterwegs und hat einige Fotos von seinem Ausflug gespendet, für die ich ihm an dieser Stelle herzlich danke:

Die letzte Weiche an der östlichen Ausfahrt des Bf. Mariagrube in Richtung Siersdorf.

Das ehemalige Ausfahrsignal des Bf. Mariagrube für die nach Siersdorf fahrenden Züge.

Blick von der Überführung am ehemaligen Hp. Hoengen-Nord in Richtung Siersdorf (oben) und hinunter auf die mehrspurig ausgebaute Straße von Alsdorf nach Eschweiler (unten).

Ansicht des Bahnübergangs bei Bettendorf, der noch einen relativ intakten Eindruck hinterlässt.

Blick vom Streckenende bei Siersdorf in Richtung Alsdorf.

Im Gegensatz zu der gerade frisch freigeschnittenen Strecke zeigt sich das ehemalige Bahnhofsgebäude des Bf. Mariagrube in einem sehr gepflegten Zustand (oben und unten). Auf der Rückseite sind der einstige Weg und der Treppenaufgang von den Bahnsteigen der Strecken von Aachen-Nord nach Jülich und von Mariagrube nach Siersdorf  zum Bahnhofsgebäude noch deutlich erkennbar.

Die „klassischen Blicke“ von beiden Seiten der Brücke der Verbindungsstraße Mariadorf – Alsdorf (Eschweilerstraße) auf die Anlagen des ehemaligen Bf. Mariagrube sind nun wieder mit Gleisen fotografierbar (oben und unten).

Nach den Eindrücken von der auf ihre Reaktivierung wartenden Strecke nach Siersdorf wurde zwischen dem neuen Haltepunkt Mariadorf der EVS und dem ehemaligen Haltepunkt Mariagrube am Nachmittag des 20. Januar 2019 ein von Stolberg nach Alsdorf und Herzogenrath fahrender Talent-Triebwagen aufgenommen (oben und unten). Ob man die alten „Talente“ zukünftig wohl evtl. noch in Siersdorf fotografieren kann?

Am späteren Abend konnte auf dem Stolberger Hauptbahnhof noch die DB Cargo-Lok  193 348 (Siemens Vectron) vor einem westwärts fahrenden Güterzug auf den Chip gebannt werden.

 

 

18. Januar 2019

Stefan Hochstetter, dem ich hier für seine beiden Bildspenden danke, war am 18. Januar 2019 auf dem Bf. Kohlscheid und hat zwei Motive des dortigen Alltagsbetriebs eingefangen. Das Foto oben zeigt 111 125 mit einem RE 4 Zug auf dem Weg nach Düsseldorf, das Motiv unten galt der zuverlässigen Euregiobahnlinie RB 20, hier vertreten durch 643 219 mit unerkannt gebliebenem Anhang.

 

14. Januar 2019

Aus dem vorbeifahrenden Zug heraus konnten in Köln Bbf die Railpool-Lok 193 813 vor dem „Flixtrain“ (oben) und der ÖBB-Taurus 1116 079 vor einem Autoreisezug (unten) gesichtet werden.

Ebenfalls aus dem Zug heraus ergab sich dieser Blick auf die Bauarbeiten zur Schaffung eines barrierefreien Zugangs zum Mittelbahnsteig auf dem Eschweiler Hauptbahnhof.

Gegen 15:01 Uhr schob 146 267 einen RE 1-Zug von Aachen nach Hamm durch Stolberg Hbf.

Um 15:13 Uhr gelang auf dem Stolberger Hauptbahnhof dieser Schnappschuss von einer RB 20-Begegnung.

Um 15:16 Uhr passierte der ÖBB-Taurus 1116 270 mit einem leeren Schienentransportzug den Stolberger Hauptbahnhof (oben und unten).

 

13. Januar 2019

Der Eisenbahnfreund Manfred Prick war am 13. Januar 2019 an der Strecke von Mariagrube nach Siersdorf unterwegs, um den aktuellen Zustand zu dokumentieren. Für seine umfangreiche Bildspende sage ich an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Beim ehemaligen Bf. Mariagrube haben die Außenmauern des ehemaligen Stellwerks „Mwf“ die Zeit überdauert. Wer genau hinschaut, kann allerdings durch die leeren Fensterhöhlen und durch das teilweise eingefallene Dach schon den grauen Himmel sehen (oben). Der Blick auf das Bahnhofsareal in Richtung Kellersberg und Würselen lässt gut erkennen, welcher „Urwald“ hier gerodet werden musste, um die Gleisanlagen wieder freizulegen und sichtbar zu machen (unten).

Sowohl das ehemalige Gruppenausfahrsignal in Richtung Alsdorf und Würselen (oben) als auch die Sperrsignale der Rangiergleise (unten) nebst den Drahtzugleitungen haben ebenfalls die Zeit überdauert.

Der Blick vom Ostteil des Bf. Mariagrube in Richtung Siersdorf zeigt, dass dort am 13. Januar 2019 noch reichlich Arbeit auf die Freischneidetrupps wartete.

An dem mit einer Lichtzeichenanlage gesicherten Bahnübergang zwischen Bettendorf und Siersdorf bot sich dieses Lagebild der Freischneideaktion.

Das derzeitige Streckenende bei Siersdorf ist ebenfalls wieder deutlich sichtbar geworden. Hier, nahe des Bahnübergangs der Straße von Siersdorf nach Setterich, befand sich einstmals der Haltepunkt Siersdorf mit einem Hauptsignal/Lichtsignal, dass die Einfahrt in die Grube Emil Mayrisch sicherte (oben und unten).

Auch nach der Freischneideaktion gibt es wie hier bei Siersdorf noch einzelne Stellen, an denen die Natur die Gleise blockiert…

 

12. Januar 2019

Ein kurzer Abstecher zum Stolberger Hauptbahnhof brachte gegen 10:54 Uhr das Foto des von Paris in Richtung Köln sausenden Thalys-Zuges Nr. 4321 ein.

Die wenige Augenblicke später nach Stolberg Hbf einrollende 146 267 mit ihrem RE 1 nach Aachen Hbf war wegen der umgekehrten Reihung ebenfalls ein Foto wert.

Der gegen 11:00 Uhr planmäßig in Stolberg Hbf haltende RE 1 nach Hamm wurde von einem sehr kundenfreundlichen Lokführer gesteuert. Um den hier noch auf der Brücke zu sehenden Menschen eine längere Wartezeit auf dem nasskalten und windigen Bahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs zu ersparen, wartete er eine Minute länger, bis auch die letzten Fahrgäste im Zug waren.

Blick auf die von der EVS am Bf. Eschweiler-Aue neu angelegte Ladestraße, die es dem Eschweiler Röhrenwerk ermöglicht, seine Halbzeuge nun wieder ortsnah umzuladen.

Hier kann man sehen, wie intensiv die neue Ladestraße schon genutzt wird. Im Hintergrund ist das wegen der ausstehenden Sanierung der Indebrücke derzeit nicht nutzbare Anschlussgleis zum Betriebsteil „Blockbearbeitung“ zu sehen.

Zum Umladen der Stranggussteile vom Waggon auf LKW  verwendet die Firma ESW diesen schweren Gabelstapler, der mit starken Elektromagneten ausgerüstet ist. Wer ganz genau hinschaut, kann links im Hintergrund noch die schwach zu erkennende Henschel-Werkslok der Firma ESW sehen, die dort schon seit mehreren Monaten im Freien abgestellt ist.

Aus dem Oberdeck eines Doppelstockwaggons konnte bei der Durchfahrt durch den verregneten Bf. Düren die Rurtalbahn Cargo-Lok V 158 gesichtet werden. Neben der V 158 setzte die Rurtalbahn in den vergangenen Tagen von Düren aus auch eine orange lackierte Gravita-Lok von Northrail als Leihlok ein.

Blick auf den verregneten Eschweiler Hauptbahnhof, der Baustellen-bedingt zur Zeit arg gerupft aussieht. Ob er nach der Bahnsteigmodernisierung wieder in alter Schönheit erstrahlen wird…?

 

11. Januar 2019

Auf dem Aachener Hauptbahnhof konnte am 11. Januar 2019 die AIXRail-Lok 363 036 gesichtet werden (oben und unten).

Vom Bahnsteig des Bf. Aachen-Rothe Erde aus gelangen zwei Fotos der 101 094, die mit einem IC-Wagenpark in Richtung Aachen Hbf unterwegs war (oben und unten). Auch an dieser Stelle wurde wieder einmal sehr deutlich, in welch schäbigem Ambiente sich die Bahnanlagen der Deutschen Bahn AG in der Region Aachen präsentieren. Die hässlichen Lärmschutzwände in Verbindung mit den Farbschmierereien stechen sofort ins Auge. Aber auch die vernachlässigten Kabelführungen machen keinen vertrauenserweckenden Eindruck…

Auf der Eisenbahnbrücke über die Trierer Straße wurde eine unerkannt gebliebene Lok der BR 146.0 aufgenommen, die mit einem RE 9-Zug nach Siegen gerade im Bf. Aachen-Rothe Erde abgefahren war.

Beim Warten auf einen Zug in Richtung Stolberg begegnete dem Fotografen auf dem Bf. Aachen-Rothe Erde erneut die AIXRail-Lok 363 036, die mittlerweile von Aachen Hbf zum Tanken im Bf. Aachen-Rothe Erde unterwegs war (oben und 2x unten).


 

10. Januar 2019

Der vor dem EVS-Gebäude am Stolberger Hauptbahnhof aufgestellte Weihnachtsbaum wurde am Vormittag des 10. Januar 2019 von seinem Lichterschmuck befreit. Damit dürfte bald auch der Baum selbst wieder beseitigt werden.

643 212 nebst unerkannt gebliebenen Anhang beim Verkehrshalt am Hp. Aachen-Schanz.

Auf den Gleisen des Bf. Aachen-Rothe Erde sind immer noch die drei Aachener Loks 120 206, 120 207 und 120 208 untätig abgestellt.

Auch im neuen Jahr setzt DB Cargo von Stolberg Hbf aus die Gravitalok  265 031 für den regionalen Güterverkehr ein. Am 10. Januar 2019 konnte sie zur Mittagszeit während einer Einsatzpause auf Gleis 26 des Stolberger Hauptbahnhofs fotografiert werden.

 

09. Januar 2019

In diesen Tagen finden an der EVS-Strecke von Alsdorf nach Siersdorf umfangreiche Rodungsarbeiten statt. Dabei werden u.a. die alten, aus Bundesbahnzeiten verbliebenen Gleise freigelegt. Diese Rodungsarbeiten werden als Vorbereitung der Reaktivierung der Bahnverbindung von Alsdorf in Richtung Baesweiler durchgeführt. Vorläufig strebt die EVS aber die Reaktivierung der bestehenden Bahntrasse an. Wann und wie eine mögliche Verlängerung nach Baesweiler stattfindet, ist insbesondere von der Finanzierungsseite noch nicht fertig ausgeplant. Wenn der Euregiobahnverkehr zunächst bis Siersdorf stattfindet, hätte zumindest schon einmal die Stadt Aldenhoven bzw. einer ihrer Stadtteile wieder einen zeitgemäßen Anschluss an den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr.
Ob sich „alte Träume“ aus der Frühzeit der Regionalisierung des Nahverkehrswesens, die auf eine Lückenschluss zwischen Siersdorf oder Baesweiler und Jülich unter teilweiser Nutzung der Trasse der Jülicher Kreisbahn (JKB) abzielen, jemals noch verwirklichen lassen, ist äußerst fraglich geworden, da einerseits die JKB-Trasse mittlerweile an verschiedenen Stellen überbaut oder umgenutzt wurde und andererseits andere Verkehrsprojekte eine deutlich höhere Priorität haben. So könnte bspw. eine Verlängerung der EVS-Trasse – nachdem Baesweiler erreicht ist – entlang der neuen Gewerbegebiete in Baesweiler und Übach-Palenberg nach Merkstein oder nach Übach-Palenberg im Interesse der Erschließung der Städteregion eher angestrebt werden. Zudem ist als neues Verkehrsprojekt auch eine „Euregiotram“ von Baesweiler über Alsdorf in Richtung Aachen im Gespräch. Bis es soweit kommt, werden die EVS und ihre Unterstützer an der Reaktivierung der Gleisstrecke nach Baesweiler wohl in beharrlicher  „Salamitaktik“ weiterarbeiten müssen…
In den Jülicher Lokalausgaben der regionalen Tageszeitungen erschien dazu auch ein interessanter Bericht unter der Überschrift „Euregiobahn kommt nach Siersdorf“ – hierzu ein herzliches Dankeschön an Manfred Thoma für den Hinweis darauf.

 

07. Januar 2019

Am 07. Januar 2019 verkehrte wieder der erste ‘Intersoc’-Zug der Saison nach Sierre. Der Eisenbahnfreund Ralph Cox hat den Einsatz begleitet und zunächst gegen 10:01 Uhr in Kohlscheid 111 032 mit dem Leerzug auf der Fahrt nach Aachen-West aufgenommen (oben). Dort übernahm die Lineas-Lok 2841 die Weiterbeförderung des Leerzuges über Montzen nach Brüssel.  Ralph Cox nahm die Fortsetzung der  Leerfahrt gegen 10:55 Uhr in Aachen am Gemmenicherweg auf (unten). Für die beiden Bildspenden sage ich an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön! 

 

 

 

05. Januar 2019

Auf dem Eschweiler Hauptbahnhof wird derzeit der Bahnsteig am Gleis 1 modernisiert und für den RRX-Betrieb vorbereitet. Gleichzeitig ist der Zugang zum Mittelbahnsteig durch die Unterführung gesperrt, weil dort ein neuer barrierefreier Zugang mit Aufzugsanlage gebaut wird. Stefan Danners hat am 05. Januar 2019 trotz des usseligen Wetters die Baustellensituation und den Stand der Bauarbeiten dokumentiert (oben und 2x unten). Für seine umfangreiche Bildspende sage ich ein herzliches Dankeschön.


Beim Zugverkehr von Köln in Richtung Aachen müssen Reisende derzeit sehr genau das Zugangebot studieren. An manchen Tagen fahren die RE 1- und RE 9-Züge ohne Halt durch Eschweiler Hbf (auf Gleis 2) durch. In diesen Fällen gibt es Schienenersatzverkehr von Langerwehe nach Aachen. An anderen Tagen halten die RE 1- und RE 9-Zügen an den Gleisen 3 oder 4 (Mittelbahnsteig), der zur Zeit nur über eine Behelfsbrücke erreichbar ist. Reisende „mit Mobilitätseinschränkung“ haben es auf dem Eschweiler Hauptbahnhof sehr schwer, die Züge zu erreichen und sollten evtl. in Betracht ziehen, mit der Euregiobahn auf der Talbahnstrecke ab/bis Düren zu fahren, um dort mit Hilfe der Aufzugsanlagen (soweit diese tatsächlich funktionieren….)  in die Regionalexpresszüge umzusteigen.

Auf dem Stolberger Hauptbahnhof kann man die Zuständigkeitsbereiche der verschiedenen Infrastrukturbetreiber deutlich unterscheiden. Dort, wo alles vermüllt und ungepflegt ist, befindet man sich auf Anlagen der Deutschen Bahn AG. Die Bereiche der Euregio Verkehrsschienennetz GmbH heben sich wohltuend von den DB-Anlagen ab.
Am 05. Januar 2019 bot die DB AG auf dem Stolberger Hauptbahnhof wenig ansprechende Impressionen (oben und 2x unten). Man kann natürlich einwenden, dass die Zustände von Zeitgenossen verursacht werden, deren Sozialverhalten sich nur auf unterem Level bewegt, aber andererseits würde ein wenig regelmäßige Pflege dem Ansehen der DB AG auch zu Gute kommen…



Bei einer Fahrt über Köln in die Eifel gab es in Köln Bbf zur Mittagszeit den ÖBB-Taurus 1116 281 zu sehen, der dort vor einem Autoreisezugpark auf die Rückleistung wartete.

In Köln-Eifeltor gelang aus dem vorbeifahrenden Zug heraus in Höhe des Rangierstellwerks „Rt 3“ ein Schnappschuss mit einer Class 66-Diesellok.

In Euskirchen tut sich die DB AG schwer, die Einfädelung der Bördebahnzüge in den Bahnhof zu organisieren. Allerdings gibt es dort immer noch die ursprünglichen Anlagen am „Dürener Bahnsteig“, die bei einer Reaktivierung ohne all zu großen Aufwand eine konfliktfreie Einfahrt nach Euskirchen ohne Querung der Eifelbahnstrecke zulassen würden (oben und unten).

An der Station Urft (Steinfeld) gibt es immer noch das örtliche Stellwerk und ortsbediente Formsignale – ein „Zeitloch“ innerhalb des ESTW-Betriebes auf der Eifelbahn… (oben und unten).

Auf dem Bf. Blankenheim-Wald können Reisezüge derzeit nur am Gleis 1 halten. Der Mittelbahnsteig wird modernisiert und erhält einen barrierefreien Zugang (oben und unten). Wieder ein uriger Bahnhof, der sein ortstypisches Flair einbüßt und in ein seelenloses normiertes Aussehen gepresst wird, das den Charme einer Bushaltestelle haben wird…

Verkehrshalt des LINT-Triebwagens 620 021/521 am modernisierten Bahnsteig bei den Resten des Bahnhofs Jünkerath.

Auf der abendlichen Heimfahrt schob 146 006 den RE 9-Zug durch die verregnete Dunkelheit in Richtung Aachen, hier gegen 19:44 Uhr vor der Abfahrt in Köln Hbf aufgenommen.

4 Gedanken zu „Fototagebuch 1/2019“

  1. Die Bildserie, die der Manfred Prick gemacht hat von der Stichstrecke( ehemalige Kohlenbahn) am Abzweig AL-Kellersberg bis Siersdorf ist schon interessant.
    Diese Strecke bin ich am vergangenen Sonntag abgegangen/abgefahren, da ich mit
    meinem Cross-Country Fahrrad(MTB)unterwegs war und selber Bilder gemacht habe.

    Eine positive Nachricht gibt es von Seiten des NVR:
    https://avv.de/de/re18

    Mit etwa sieben Wochen Verzögerung nimmt der neue RE18(LIMAX-Zug)am Sonntag
    dem 27.01.2019 den Verkehr zwischen Aachen-Herzogenrath-Landgraaf-Heerlen-Maastricht auf.
    Den Link habe ich mal beigefügt.

  2. Die Aachener Nachrichten haben nun auch über die Weiterführung der Euregiobahn bis Siersdorf berichtet. Und mal wieder wird dort falsch geschrieben, dass die Strecke Ende 1992 nach der Schließung der Zeche Emil Mayrisch stillgelegt worden wäre. Die Strecke wurde noch bis 1997 in regelmäßigen Abständen von Kohlenganzzügen befahren, um das Kohlekraftwerk in Siersdorf zu bedienen. Denn das überlebte die Schließung der Zeche noch um weitere fünf Jahre und irgendwoher musste die Kohle ja schließlich kommen. Und ich selbst habe diese Züge in den 90ern noch live erlebt…

    1. Sehr geehrter Herr Kuckelkorn,
      das sehe ich allerdings auch so, das die AN und die AZ sich in der Jahreszahl vertan haben.
      Die besagte Strecke wurde im laufe des Jahres 1997 komplett stillgelegt.
      Ich habe die Redaktion schon kontaktiert, das nicht! 1992 sondern 1997 der Verkehr eingestellt wurde.
      Aber auch ich habe es damals noch z. T. miterlebt.
      So sind mir verschiedene Anekdoten in Erinnerung geblieben: Ich hatte Mittwochs in Würselen ab etwa 1993/94 für einige Jahre Nachmittags immer einen Termin, am Ende wo wir immer über die Autobahn gefahren sind und dann über die L50 zurück nach Setterich fuhren, habe ich am Steinkohlekraftwerk Siersdorf immer wieder abgestellte Fals-Waggons gesehen, die dort standen.
      Ein ander mal als wir nach Würselen hin gefahren sind, konnte ich in Alsdorf auf der Broicher Straße sehen, als sich ein letzter Rest einer Autokolonne auflöste, das für mich ein Zeichen war, das kurz zuvor die Bahnschranken unten waren.
      An einem Nachmittag als meine Mutter mit mir von Würselen kam und wir auf die L50 Richtung Setterich gefahren sind, dabei waren wir mehr oder weniger auf gleicher Höhe mit dem BÜ als auf einmal das Blinklicht aufleuchtete, hat sich meine Mutter damals etwas erschreckt.
      Bei etwa 50km/h und nur 2 bis 3m Abstand zum BÜ konnten wir nicht mehr bremsen.
      So konnte ich nur mit einem Blick nach hinten aus der Heckscheibe heraus zwei Dieselloks erkennen.

      Anmerkung: Von daher ist die Angabe in der AZ fehlerhaft.
      Nicht von denen angegeben Jahr 1992 wurde der Verkehr auf der Schiene eingestellt, sondern erst im laufe des Jahres 1997.
      Und so sollte es dann 22 Jahre lang bleiben.

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