Fototagebuch 8/2025

Fototagebuch 8/2025

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg und Umgebung im August 2025. Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.

(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats Juli 2025).

 

Tipps für Eisenbahnfreunde:

12. September 2025

Feierlicher Ersteinsatz der restaurierten Kastendampflokomotive „RUR“ bei der Selfkantbahn

Nach jahrzehntelanger Abstellzeit, aufwändiger Restaurierung und internationaler Zusammenarbeit kehrt die meterspurige Kastendampflok „RUR“ der früheren Dürener Dampfstraßenbahn betriebsfähig auf die Gleise zurück.
Beim Festwochenende zum Jubiläum „125 Jahre Geilenkirchener Kreisbahn“ wird dieses technische Unikat  am Freitag, 12. September 2025, im Bahnhof Schierwaldenrath vorgestellt und geht anschließend auf ihre Jungfernfahrt nach Gillrath und zurück. Mit im Zug wird auch der Pack-und Postwagen BK 38 der Bielefelder Kreisbahnen (BK) sein. Der Wagen wurde 1909 durch den Düsseldorfer Eisenbahnbedarf vorm. Carl Weyer, an die BK ausgeliefert und sieht aktuell dem Ende seiner seit 1989 begonnen Aufarbeitung entgegen.

Die Lokomotive „RUR“ wurde 1899 von der Lokfabrik Henschel & Sohn in Kassel für die Dürener Dampfstraßenbahn gebaut. Sie zählt zu den wenigen erhaltenen Kastendampfloks – einer besonderen Bauform, die für den innerstädtischen Straßenbahnbetrieb entwickelt wurde. Nach ihrer späteren Umrüstung zur Dampfspeicherlok versah sie ihren Dienst als Werkslok in der Papierfabrik Schoeller in Birkesdorf, bevor sie 1972 als nicht betriebsfähiges Exponat zur Selfkantbahn kam. Eine Wiederinbetriebnahme konnte wegen des großen Aufwandes und der zu hohen Kosten von den Selfkantbahnern, die sonst vor wenig Herausforderungen zurückschrecken, nicht in Eigenregie angegangen werden.

Erst die Übergabe an das Partner-Unternehmen „KLEINBAAN Service“ des niederländischen Schmalspurbahnenthusiasten Wim Pater im Jahr 2013 ermöglichte die vollständige Restaurierung in den Ursprungszustand als befeuerte Nassdampflok. Erfahrene Dampflokfreunde der Selfkantbahn trugen dazu bei, dass unter behutsamer Nutzung der vorhandenen Originalsubstanz, europaweit gesuchter Ersatzteile und aufwändiger Nachfertigungen mit Hilfe von Werkszeichnungen eine praktisch fabrikneue Lokomotive entstand – mit authentischer Technik vom Ende des 19. Jahrhunderts. Die „RUR“ ist die einzige erhaltene Dampflok der vormals acht meterspurigen Kleinbahnen in der rheinischen Bucht und mit ihren 126 Jahren die älteste betriebsfähige Dampflok im Rheinland.

Fahrkarten zur Mitfahrt bei der Jungfernfahrt am 12. September 2025 können Sie hier erwerben. Bei der Jungfernfahrt werden Fotohalte eingelegt.

Auch im regulären Festverkehr im Einsatz
Nach der Jungfernfahrt am Freitag wird die Lok „RUR“ auch am Festwochenende 13. / 14 September eingesetzt. Sie bespannt an beiden Tagen einige der historischen Züge zwischen den Festbahnhöfen Gillrath, Birgden und Schierwaldenrath – und bietet allen Besuchern die Gelegenheit, dieses besondere Zeugnis rheinischer Verkehrs- und Technikgeschichte unter Dampf zu erleben. Ein weiterer Einsatz der Lokomotive ist am Wochenende 27. / 28 September 2025 im regulären Fahrplan der Selfkantbahn vorgesehen.

Die „RUR“ bleibt betriebsbereit – als Gast mit Heimat
Die Lok befindet sich im Eigentum von KLEINBAAN, wird aber auch in den nächsten Jahren ihre Heimatbasis bei der Selfkantbahn haben und an ausgewählten Betriebstagen fahren. Neben dem Einsatz in Schierwaldenrath sind auch Gastauftritte bei anderen meterspurigen Museumseisenbahnen in Deutschland und in Nachbarländern geplant. Die „RUR“ als Lok aus dem Rheinland steht damit sinnbildlich für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Sinne lebendiger Eisenbahngeschichte.

 

12. bis 14. September 2025

„Gleise verbinden uns. Seit 125 Jahren.“ – Festwochenende zum Jubiläum der Geilenkirchener Kreisbahnen

Mit einem vielseitigen Fest entlang des erhaltenen Abschnitts der ehemaligen Geilenkirchener Kreisbahnen wird vom 12. bis 14. September 2025 das 125-jährige Bestehen dieser regional bedeutsamen Eisenbahnverbindung gefeiert. Unter dem Motto „Gleise verbinden uns. Seit 125 Jahren.“ gestalten das Kleinbahnmuseum „Selfkantbahn“, die Stadt Geilenkirchen und die Gemeinde Gangelt gemeinsam mit Vereinen, Schulen, lokalen Initiativen und der Firma „WestVerkehr“ ein Programm, das Geschichte, Technik und regionales Miteinander lebendig werden lässt.

Ein gemeinsames Jubiläum entlang der Strecke
Die Geilenkirchener Kreisbahnen – eröffnet im Jahr 1900 – verbanden jahrzehntelang die Orte zwischen Alsdorf, Geilenkirchen, Gangelt und Tüddern. Die Bahn prägte das wirtschaftliche und soziale Leben der Region maßgeblich und war ein Motor für Mobilität und Entwicklung. Heute erhält die Selfkantbahn nicht nur die Erinnerung an dieses Stück Regionalgeschichte. Als Museumsbahn betreibt sie auf dem verbliebenen Abschnitt zwischen Geilenkirchen-Gillrath und Gangelt-Schierwaldenrath einen weithin bekannten historischen Eisenbahnverkehr auf Meterspur.

Das Jubiläum wird an drei Orten entlang der heutigen Strecke der Selfkantbahn gefeiert – mit Bahnhofsfesten in Schierwaldenrath (Jahrmarkt und Ausstellung), Gillrath (Güterverkehr damals und heute) und Birgden (Bahnhofseinweihung und Markt), zahlreichen Programmpunkten und einem besonderen Fokus auf die regionale Verbundenheit. Beteiligt sind neben den beiden Kommunen auch Schulen, Kindergärten, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürger. Für die Gesamtkoordination arbeiten die Selfkantbahn, die WestVerkehr GmbH und die Kommunen eng zusammen.

Festbetrieb mit historischen Zügen und kulturellem Rahmenprogramm am Samstag, 13. September, und Sonntag, 14. September 2025
Ein dichter Fahrplan mit den historischen Dampf- und Dieselzügen der Selfkantbahn – darunter die frisch restaurierte Kastendampflok „RUR“ (Baujahr 1899, s.o.) – verbindet die drei Veranstaltungsorte. Ergänzend zum Verkehr auf der Schiene sorgt ein Schienenersatzverkehr zwischen Geilenkirchen und Gillrath dafür, dass Gäste bequem und ohne eigenes Auto das Jubiläum besuchen können. Zudem wird eine Busverbindung die ebenfalls am Wochenende stattfindenden Ritterfestspiele in Gangelt anbinden. Der wechselseitige Besuch beider Veranstaltungen ist somit problemlos möglich.
In Schierwaldenrath erwartet die Gäste eine Ausstellung zur Geschichte der Geilenkirchener Kreisbahn, Kinderspiele aus dem Jahr 1900 und ein Gasthaus anno 1900. Dampftraktorengespanne laden Kinder zu Fahrten über das Gelände ein.

Einweihung des neuen Bahnhofsumfelds und Begegnungen in Birgden und Gillrath
Die offizielle Einweihung des neu gestalteten Bahnhofsumfelds sowie die Umbenennung eines Weges und eines Platzes zu Ehren einer verdienten lokalen Persönlichkeit stehen am Sonntag um 14:15 Uhr in Birgden auf dem Programm – begleitet von einem Erzeugermarkt und Ortsführungen durch den Geschichtskreis. Die älteste Dampflok der Selfkantbahn wird an beiden Tagen mit fachkundigen Erläuterungen präsentiert. Eine Handhebeldraisine lädt Besucherinnen und Besucher zu Probefahrten auf der Schiene ein.
In Gillrath dreht sich alles um die frühere Bedeutung der Bahn für den Güterverkehr: Rangierarbeiten, Verladedemonstrationen und ein Oldtimer-Treckertreffen machen diese Geschichte erlebbar. Besucherinnen und Besucher können einen Blick in die Führerstände der einfahrenden Lokomotiven werfen und sich mit dem Lokpersonal austauschen. Auch für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt.

Ein „Kreisbahnabend“ mit historischen Rückblicken, Zeitzeugen und Schätzen aus dem Archiv „für Heimatverbundene und die es werden wollen“ findet am Freitagabend, 12. September, in der Museumshalle des Kleinbahnmuseums statt. Für Jugendliche ist am Samstagabend, 13. September, eine Party hinter der Wagenhalle geplant – durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Jugendclub „der Keller“. Sonderzüge von Schierwaldenrath nach Gillrath ermöglichen die bequeme Heimfahrt im Anschluss an die beiden Abendveranstaltungen. In den Zubringerzügen zu den Abendveranstaltungen und beim Kreisbahnabend gilt: Keine festen Fahr- und Eintrittspreise, um eine Spende wird gebeten.

Erinnerungen an die Kreisbahnzeit gesucht
„Um das Programm des Kreisbahnabends am Freitag, 12. September, noch vielfältiger zu gestalten, würden wir uns über Beiträge aus der Bevölkerung sehr freuen“, sagt Michael Detscher, zweiter Vorsitzender der Selfkantbahn und einer der Organisatoren des Jubiläums. „Wer Fotos aus der Kreisbahnzeit oder andere Erinnerungsstücke besitzt oder wer zu Begebenheiten rund um die Kreisbahn berichten möchte, möge sich gerne an uns wenden.“ Die Selfkantbahn ist erreichbar über die E-Mail-Adresse info@selfkantbahn.de.

 

 

Beginn des Fototagebuchs:

30. August 2025

Am Morgen des 30. August 2025 begann die Eisenbahnfotografie gegen 7:15 Uhr, als der Eurostar-Triebzug Nr. 4331 auf dem Weg nach Paris den Stolberger Hauptbahnhof passierte.

Mit 462 022 wurde pünktlich um 7:27 Uhr die erste Etappe einer Fahrt nach Linz am Rhein angetreten.

Morgendlicher Blick vom Indeviadukt in Eschweiler-Aue hinunter zum Bahnübergang Röher Straße, wo in den letzten Tagen kein sichtbarer Fortschritt der Modernisierungsarbeiten wie bspw. die Montage neuer Schranken stattgefunden hat.

Bei Eschweiler-Hücheln vermittelte das Kraftwerk Weisweiler von RWE Power am Morgen des 30. August 2025 beim Blick aus dem Zugfenster kraftvolle und energiegeladene Morgenstimmung (oben und unten).

Auf dem Bf. Düren sind schon seit längerer Zeit mehrere Fc-Waggons aus dem Bestand von RWE-Power abgestellt (oben und unten).

Am Morgen des 30. August 2025 ergab sich aus einem vorbeifahrenden RB 27-Zug heraus auch ein Blick auf die Westseite des traditionsreichen Bw Köln-Deutzerfeld. Auch hier hat sich viel geändert. Von der vielfach fotografierten historischen Kulisse ist nicht mehr viel übriggeblieben.

Gegen 10:00 Uhr lief der einsame 798 752 der Eifelbahn Verkehrsgesellschaft in den Bf. Linz am Rhein ein. Obwohl für diesen Zug schon zwei Reisegruppen mit rund 50 Personen vorreserviert waren und zusätzlich noch etliche andere Reisende am Bahnsteig warteten, war der Zug nicht um ein zweites Fahrzeug verstärkt worden. Statt einer gemütlichen Bergfahrt mit dem Schienenbus durften die Fahrgäste eine Fahrt nach Kalenborn wie im Berufs- oder Schülerverkehr erleben.

Gegen 10:30 Uhr füllte sich der am Bahnsteig des Bf. Kalenborn stehende 798 752 mit vielen Fahrgästen, die von dort hinunter nach Linz am Rhein reisen wollten.

Bei einer Wanderung von Kalenborn über Kasbach nach Linz am Rhein war nahe einer Brücke zwischen Kalenborn und der Steffes-Brauerei schon aus der Ferne der brummende Motorklang des 798 752 auf seiner anstrengenden Bergfahrt nach Kalenborn zu hören. Nach einigen Minuten Wartezeit kam der Schienenbus dann um die Kurve und ließ sich im tiefen Buchenwald an einem sonnigen Fleckchen aufnehmen (oben).  Auf der Brücke wartete auch eine Wandergruppe auf den tapfer bergwärts brummenden und knatternden 798 752, der die Zuschauer mit fröhlichen Pfiffen grüßte (unten).
Und weil 798 752 sich nur relativ langsam bergauf kämpfen konnte, blieb Zeit, im Buchenwald noch eine Nahaufnahme und einen Nachschuss aufzunehmen (oben und unten).

An vielen markanten Stellen entlang des Wanderwegs ist die Kasbachtalbahn sehr stark zugewachsen. Aus Sicht von Eisenbahnfreunden würde etwas Vegetationspflege der Ausstrahlung der Steilstrecke nicht schaden…

Auf dem Viadukt in Kasbach wurde der 798 752 am 30. August 2025 hoch über den Dächern des beschaulichen Dorfes auf einer seiner Bergfahrten fotografiert.

Da der Wanderweg von Kasbach nach Linz unmittelbar am Kasbacher Viadukt vorbei führte, wurde dort eine kleine Pause eingelegt, um den talwärts fahrenden 798 752 ein weiteres Mal auf dem Viadukt aufzunehmen. Während der Wartezeit wurden im Schotterbett nahe des Viadukts einige „verdächtige“ schwarze Brocken entdeckt, die sich tatsächlich als Lokomotivkohle entpuppten.

Gegen 15:46 Uhr überquerte der talwärts fahrende 798 752 den Kasbacher Viadukt (oben) und bremste sich danach vom nahegelegen Neigungswechsel aus hinunter in das letzte starke Gefälle zum Rhein und zum Bf. Linz (unten).

Bei Ockenfels gibt es einen Ausblick hinunter zum Bf. Linz am Rhein, wo zufällig auch der von Kalenborn her auf Gleis 3 einlaufende 798 752 mit ins Foto genommen werden konnte.

Pünktlich um 17:22 lief aus Koblenz kommend der RB 27 mit 425 096 an der Spitze in den Bf. Linz am Rhein ein und ermöglichte eine störungsfreie Heimfahrt.

In Stolberg gab es am Abend des 30. August 2025 am Bahnübergang Münsterbachstraße noch eine Begegnung mit einem der vorbildlich gepflegten, modernen und komfortablen Busse der Firma Janßen aus Saterland im Kreis Cloppenburg, der im RB 20-Schienenersatzverkehr zwischen Eschweiler Talbahnhof und Stolberg Hbf im Einsatz war. 

 

 

 

28. August 2025

Am Abend des 28. August 2025 fiel der RE 1, der von Aachen nach Hamm fahren und um 18:00 Uhr in Stolberg Hbf halten sollte, ersatzlos aus. Gegen 18:32 Uhr konnte aber der RRX-Triebwagen 462 001 als Leerfahrt von Aachen in Richtung Köln gesichtet werden.

 

27. August 2025

Ab 14. Dezember wieder RB 20-Züge zwischen Stolberg Hbf und Hp. Eschweiler-West

Nachdem die Deutsche Autobahn GmbH viele Berufspendler in der Region Aachen vor kurzem mit der guten Nachricht über die Inbetriebnahme der neuen Haarbachtalbrücke und die Wiedereröffnung der Autobahn A 544 zwischen dem Autobahnkreuz Aachen und dem Europaplatz Anfang September 2025 erfreut hat, zog die Euregio Verkehrsschienennetz GmbH (EVS) in diesen Tagen medienwirksam nach. Die EVS erklärte, dass der Zeitplan, der vor einigen Wochen grob verkündet wurde, tatsächlich eingehalten werden kann. Die Züge der Linie RB 20 sollen ab dem 14. Dezember 2025 wieder zwischen dem Hp. Eschweiler-West und Stolberg Hbf rollen. Dazu sind in den kommenden Wochen nach Angaben der EVS allerdings noch einige „finale Arbeiten“ notwendig. In der Folge sind deshalb einmal mehr Einschränkungen des Zugverkehrs auf der Talbahnstrecke erforderlich. Vom 1. September bis zum 2. Oktober sowie vom 6. Oktober bis zum 14. November können die Züge der Linie RB 20 nicht zwischen dem Hp. Eschweiler-West und Düren verkehren. Vor der Wiederaufnahme des RB 20-Verkehrs können die verbliebenen Bahnkunden somit noch einmal einen um entsprechende zusätzliche Strecken verlängerten Schienenersatzverkehr genießen, bevor es dann am 13. Dezember 2025 heißt, bis auf weiteres von den SEV-Bussen Abschied zu nehmen und wieder auf die seit mehr als 20 Jahren bewährten Talent-Triebwagen umzusteigen.
Im genannten Zeitraum zwischen September und Dezember 2025 ertüchtigt die EVS u.a. einige Bahnübergänge, sodass dort Straßensperrungen erfolgen. Von den Sperrungen betroffen sind nach Informationen der EVS folgende Bahnübergänge: Bergrather Straße (17. bis 22. September), Franzstraße (22. bis 26. September), Steinstraße (29. September bis 1. Oktober) und Lindenallee (27. Oktober bis 6. November). Umleitungen sollen ausgeschildert sein. Die angepassten Fahrpläne und der Schienenersatzverkehr sollen wie üblich online einsehbar sein unter www.bahn.de/service/fahrplaene.

Ob ab dem 14. Dezember 2025 wieder ein dauerhafter Verkehr der RB 20-Züge auf der Talbahnstrecke zwischen Stolberg Hbf, Eschweiler Talbahnhof und Langerwehe gewährleistet ist, kann kritisch beurteilt werden. Einerseits hat der Infrastrukturbetreiber Euregio Verkehrsschienennetz (EVS) bei einer Informationsveranstaltung im Juli 2024 erklärt, die Stabilität einer Stützmauer sei weiterhin noch nicht abschließend geklärt. Andererseits beabsichtigt die EVS, die Talbahnstrecke zu elektrifizieren. Für beide Baumaßnahmen könnten somit wieder längere Streckensperrungen angesetzt werden.

 

26. August 2025

Am 26. August 2025 um 16:56 Uhr stand auf den EVS-Gleisen im Ostteil des Stolberger Hauptbahnhofs ein langer Baustoffzug. Mit Hilfe von Peter-Josef Otten (dafür an dieser Stelle herzlichen Dank!) konnte die Lok identifiziert werden. Es handelt sich um die 2019 gebaute Vossloh-Lok Fabriknummer 5502383 vom Typ DE 18 mit der NVR-Nummer 92 80 4185 026-6 D-NXRL und dem angeschriebenen Namen „Elif“ .Leider konnte die Lok in dieser Position nicht näher identifiziert werden. Sie wird von NexRail bzw. „Hamburger Rail Services hrs“ eingesetzt und wurde auch schon einmal am Abend des 20. August 2025 auf dem Stolberger Hauptbahnhof gesichtet (vgl. Fototagebuch).

Eindeutig erkennbar war demgegenüber der ICE 1 mit der Nummer 401 015/515, der um 17:00 Uhr Stolberg Hbf in Richtung Aachen passierte.

 

Kein Scherz: Sanierung der Hunsrückquerbahn für 60 Mio. Euro, um dort mit Tempo 20 zu fahren….

Wer es nicht glauben kann, mag hier in einen Beitrag des NDR für die Sendung „extra3“ hineinschauen.
Der Eisenbahnfreund Thomas Printz hat zum gleichen Thema einen Hinweis auf einen Bericht der ZDF-Sendung „Länderspiegel“ beigesteuert. Für diesen zusätzlichen Link zu der Thematik geht an dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“ an Thomas Printz!

 

Keine guten Nachrichten von den Eisenbahnen aus der Eifel

Wenig Hoffnung für Erhalt der Oleftalbahn
Wie in dem Eisenbahnforum „Drehscheibe online“ berichtet wurde, hat das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium in Düsseldorf mit Schreiben vom 23.06.2025 dem Antrag der RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH auf Stilllegung der Strecke von Kall über Schleiden nach Hellenthal statt gegeben. Damit endet auf der Oleftalbahn die Betriebsführung durch die RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH, eine Nachfolge ist nicht in Sicht.
Die RSE war öffentliches EIU der Strecke mit einer langfristigen Betriebsgenehmigung nach § 6 AEG, unterlag also der Betriebspflicht und konnte sich davon nur mit einem Verfahren nach § 11 AEG entbinden.
Die Genehmigung der Stilllegung bedeutet indes noch keine Entwidmung der (unter Denkmalschutz stehenden!) Eisenbahninfrastruktur.

Der Kreis Euskirchen will die Strecke allerdings wieder in Betrieb nehmen. Er hat sich in dieser Sache an die Rurtalbahn in Düren gewendet (vgl. hier: Drehscheibe Online Foren : 01 – News :: [EU] Rurtalbahn soll Oleftalbahn (als EIU) betreiben ). Das EIU Rurtalbahn ist spezialisiert auf Reaktivierungen von stillgelegten Strecken.
2002 wurde die Strecke Jülich – Linnich in Betrieb genommen.
2013 wurde die Strecke Lindern – Heinsberg in Betrieb genommen.
Ende 2019 wurde der tägliche Betrieb auf der Strecke Düren – Euskirchen aufgenommen, seit 2014 gab es schon Ausflugsverkehr bzw. zur Landesgartenschau.
Ende 2026 wird vsl. der Betrieb auf der Strecke Moers – Kamp-Lintfort aufgenommen, 2020 gab es dort schon Verkehr zur Landesgartenschau.
Anfang der 2030er Jahre wird vsl. der Betrieb auf der Strecke Linnich – Hückelhoven-Baal aufgenommen.

Mit ihrer Expertise für erfolgreiche Reaktivierungen ist die Rurtalbahn sicherlich das richtige Unternehmen dafür und auch lokal verankert. Die Oleftalbahn hat durchaus Potenzial, einen wichtigen Beitrag zum öffentlichen Nahverkehr sowohl im Schleidener Tal als auch in die nahegelegenen Großstädte Köln und Bonn oder in die Kreisstadt Euskirchen zu leisten. Nicht ohne Grund wird heute auch der Busverkehr über Gemünd und Schleiden nach Hellenthal weitgehend entlang der Bahntrasse geführt, weil hier das Verkehrspotenzial liegt – genau entlang der Oleftalbahn.
Zur Reaktivierung gibt es eine Machbarkeitsstudie. Das Potenzial wäre da und eine Elektrifizierung braucht es nicht. Für die Oleftalbahn würde eine Bedienung mit gesonderten Pendel-Triebwagen ausreichen.

Wer einmal mit Gepäck aus dem Zug ausgestiegen ist und nicht am gleichen Bahnsteig gegenüber in die Oleftalbahn einsteigen konnte, sondern bis zum neuen Busbahnhof laufen musste (– und dort ggfs. auch noch den Bus verpasst hat), versteht den Unterschied zwischen Zug und Bus. Es gibt kaum einen Bahnhof, der derart unattraktiv für den Umstieg Zug-Bus gemacht wurde als der umgestaltete Bf. Kall. Die einstmals günstig gelegene Bushaltestelle wurde maximal weit wegverlegt. Eine ertüchtigte Oleftalbahn wäre fast schon in Gemünd, ehe der Bus nur durch Kall gekurvt wäre.
Es ist bedauerlich, dass bis heute keine Möglichkeit realisiert wurde, den Bahnverkehr im Schleidener Tal wieder zu reaktivieren. Die Problematik einer zwingend notwendigen Förderung aus Fluthilfemitteln ist bislang weiterhin ungelöst.

Abbau Westeifelbahn Gerolstein – Prüm
Der Abbau der Bahnstrecke zwischen Gerolstein und Prüm, dem letzten Reststück der einst bis Bleialf, Waxweiler und Neuerburg reichenden Westeifel-Eisenbahn, ist in vollem Gange.

Stillstand bei der Eifelquerbahn
Zur Eifelquerbahn Gerolstein – Kaisersesch gibt es aktuell keine positiven Entwicklung. Nachdem das Land Rheinland-Pfalz zunächst weitere Ergebnisse anderer Reaktivierungsprojekte abwarten („Ranking“) und die Ergebnisse zur Eifelquerbahn weiter optimieren wollte („Aktualisiertes NKU-Ergebnis“), wurde im Juni 2025 entschieden bzw. veröffentlicht, dass nun wieder einmal weitere Planungsschritte eingeleitet werden sollen. Damit ist ausdrücklich bislang keine Entscheidung zur Reaktivierung der Eifelquerbahn verbunden. Diese soll erst im Anschluss fallen, wobei die Kosten im Zuge der weiteren Planung fortgeschrieben werden. Der Kostenspielraum für die Reaktivierung der Eifelquerbahn ist mit einem NKU-Ergebnis relativ knapp über dem Mindestwert zur Förderfähigkeit allerdings recht gering, sodass Mehrkosten im Zuge der weiteren Planung zum Aus des Projekts führen könnten.

 

 

 

25. August 2025

Alltagsbetrieb auf dem Stolberger Hauptbahnhof – wie so oft wechselte am 25. August 2025 um 13:46 Uhr ein vom Hp. Stolberg-Rathaus kommender RB 20-Verband (bei diesem Umlauf mit 643 219 an der Spitze) nach Gleis 1, um von dort über Eilendorf zum Aachener Hauptbahnhof weiterzufahren.

 

24. August 2025

Der Eisenbahnfreund Thomas Printz spendete für das Fototagebuch ein Foto des von Berlin nach Aachen verkehrenden FLIXTRAINs, den er am 24. August 2025 gegen 14:21 Uhr auf dem Indeviadukt in Eschweiler-Aue antraf. Man beachte die eher selten zu sehende „neutrale“ Vectron-Lok an der Zugspitze. Für die Bildspende geht an dieser Stelle ein herzlicher Dank an Thomas Printz.

Bei einer Fahrt nach Düsseldorf ließen sich an der westlichen Drehscheibe von Köln Bbf die beiden TRI-Loks 110 469 (50 Jahre WDR-Elefanten-Geburtstagslok) und E 40 1313 aufnehmen.

Wer mit offenen Augen durch den Düsseldorfer Hauptbahnhof geht, kann dort auch diese Gedenktafel entdecken. Der erste, 1838 von der bereits 1835 gegründeten „Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn“ eröffnete  Düsseldorfer Bahnhof befand sich allerdings nicht am Platz des heutigen Hauptbahnhofs, sondern in der Nähe des Graf-Adolf-Platzes, wo 1846 auch die „Cöln-Mindener-Eisenbahn“ ihren ersten Düsseldorfer Bahnhof errichtete.

Zu den mysthischen Geheimnissen des Düsseldorfer Hauptbahnhofs gehört dieser merkwürdige Bahnsteigzugang….

Am Vormittag des 24. August 2025 begegnete dem Fotografen am Graf-Adolf-Platz in Düsseldorf der auf der Linie 709 stadteinwärts in Richtung Gerresheim verkehrende Triebwagen 2017 der Düsseldorfer Rheinbahn.

Entgegen aller Klischees zur besonderen „Städtefreundschaft“ zwischen Düsseldorf und Köln fährt die S-Bahn Köln mit ihren Triebwagen von Köln aus auch in die Landeshauptstadt Düsseldorf. Am Abend des 24. August 2025 gegen 18:35 Uhr war dabei sogar auch der im Design „Kölner Karneval“ gestaltete Triebwagen 423 041 im Einsatz…

In besonderem Fotolicht traf um 18:40 Uhr der Taurus 242.516 „Ferdinand“ (182 516) mit einem FLIXTRAIN auf dem Düsseldorfer Hauptbahnhof ein.

Um 18:43 Uhr verließ ein von Aachen nach Hamm verkehrender RE 1 mit 462 049 am Zugende den Düsseldorfer Hauptbahnhof in Richtung Ruhrgebiet. Beinahe hätte es dabei eine Begegnung mit einem leicht verspäteten RE 1 nach Aachen gegeben, der um 18:45 Uhr am linken Bahnsteiggleis einlief.

 

 

23. August 2025

Der 23. August 2025 war ein „bahnfreier“ Tag. Ersatzweise gab es in Zons Fotos von der zwischen Zons und Urdenbach verkehrenden Rheinfähre (oben) und von Frachtschiffen im Niedrigwasser (unten).

 

22. August 2025

Am Morgen des 22. August 2025 gegen 6:39 Uhr war im Südosten von Köln Bbf u.a. der ICE 3 neo-Zug 408 529 alias 8029 im blau-weißen „Europa-Design“ zu sehen.

Bei einer Bahnfahrt von Köln Hbf nach Köln-West lohnt stets der Blick hinunter zur westlichen Drehscheibe von Köln Bbf, auch wenn man meist vor lauter Masten und Fahrleitungen kaum die Lokomotiven sehen kann. Am Morgen des 22. August 2025 gegen 6:57 Uhr standen dort die V 60 850 der VulkanEifelBahn (VEB) sowie einige der Kultloks von TRI wie bspw. die „Elefantenlok“ 110 469, die E 40 1313 und die E 10 1239.

An der nördlichen Ausfahrt des Rangierbahnhofs Köln-Eifeltor begegnet dem Fotografen die mit einem Containerzug nordwärts ausfahrende SBB Cargo International-Lok 4185 107.

Eine andere SBB Cargo International-Lok gab es am Nachmittag des 22. August 2025 auf dem Bonner Hauptbahnhof zu sehen. Während des Wartens auf den wieder einmal verspäteten Zug für die Heimfahrt schleppte die Traxxlok 482 013 gegen 15:37 Uhr einen langen Containerzug in Richtung Köln.

Nur als Schnappschuss über den Bahnsteig hinweg gelang gegen 15:40 Uhr ein Foto der als Leerfahrt südwärts durch Bonn Hbf eilenden Lok 544 von ThyssenKrupp (alias 92 80 1275 851-4 D-EH).

Um 15:46 Uhr begegnete der mit 13 Minuten Verspätung aus Richtung Koblenz einlaufende RB 26 mit 460 506 an der Spitze dem von Bonn Hbf nach Walporzheim ausfahrenden Vareo-Triebwagen 620 023/523.

Im Bereich des hermetisch abgeriegelten Dschungels südlich von Köln Bbf bot ein längerer außerplanmäßiger Halt die Möglichkeit, aus dem RB 26 heraus zwischen 16:15 Uhr und 16:20 Uhr die RheinCargo-Lok DE 83 vor einem südwärts fahrenden Müllzug (oben) und die an der westlichen Drehscheibe von Köln Bbf abgestellte VEB-Diesellok V 60 850 (unten) aufzunehmen.

Im westlichen Gleisvorfeld von Köln Hbf wurde wenig später die Traxxlok 185 632 von „Transflex“ bzw. der „Rail Cargo Group“ gesichtet.

Beim Eintreffen in Stolberg stand um 17:21 Uhr an der Ostseite des Stolberger Hauptbahnhofs die DB Cargo-Lok 187 138 und wartete mit einem Übergabezug nach Köln auf die Ausfahrt.

Um 17:34 Uhr überraschte schließlich noch die bunte 111 017 den Fotografen, die als Leerfahrt in Richtung Köln eilte. Die Lok trägt die bahnamtliche Nummer 91 80 6 111 017-0 D-ZUG und ist an der Seite mit „HELROM Trailer Rail“ und dem Namen Veit Krausche beschriftet.

 

 

20. August 2025

Morgenstimmung am Containerbahnhof Köln-Eifeltor, aufgenommen am Morgen des 20. August 2025 gegen 7:09 Uhr auf einer „Bummelzugfahrt“ von Köln nach Bonn.

Der Eisenbahnfreund Thomas Printz kam im Laufe des 20. August 2025 an der neuen Abzweigstelle in Alsdorf-Kellersberg vorbei und dokumentierte dort die derzeitige Betriebssituation mit vorübergehend eingebauter Gleissperre und Sh 2-Tafel im Neubaugleis (oben und unten, mit 643 216). Die Abzweigweiche verfügt derzeit nur über einen Stellhebel für Handbetrieb. Der Strommast im Hintergrund gehört zur Bahnstromleitung von Wickrath zum Unterwerk Stolberg Hbf.
Für die beiden Bildspenden geht an dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“ an Thomas Printz.


Am Abend des 20. August 2025 gegen 18:30 Uhr gab es auf der Ostseite des Stolberger Hauptbahnhofs die Sichtung der Vossloh-Diesellok vom Typ DE 18 mit der NVR-Nummer 92 80 4185 026-6 D-NXRL und dem angeschriebenen Namen „Elif“ (Baujahr 2019 / Fabriknummer 5502383) der Firma „Hamburger Rail Services hrs“, die vor einem Baustoffzug auf Ausfahrt in Richtung Köln wartete (oben und unten).

Gegen 18:40 Uhr entstand außerdem vom Bahnsteig am Gleis 27 des Stolberger Hauptbahnhofs aus noch ein Foto von der Einfahrt des aus Richtung Hp. Stolberg-Rathaus kommenden 643 209.

 

19. August 2025

Am Morgen des 19. August 2026 gegen 7:22 Uhr musste der RB 26 von Köln nach Mainz auf dem Bf. Sechtem „auf die Seite“, um von einem südwärts fahrenden und von 147 592 geschobenen IC überholt werden zu können. Da der RB 26 Köln Hbf schon mit Verspätung verlassen hatte, war zwar klar, dass Bonn Hbf nicht wie planmäßig vorgesehen um 7:24 Uhr zu erreichen war. Aber bei DB Netz verstand man es, die Verspätung noch spürbar auszubauen….

Um 7:36 Uhr sauste die CFL Cargo-Lok 188-068 mit einem in Richtung Koblenz verkehrenden Autotransportzug durch Bonn Hbf (oben). Um 7:45 Uhr kam mit der ÖBB-Vectronlok 1293 094 ein weiterer internationaler Gast mit einem Güterzug durch Bonn Hbf (unten).

Gegen 7:52 Uhr schleppte schließlich diese unerkannt gebliebene Siemens-Vectronlok (193 679?) den DGS 55618 von Lünen-Süd nach Passau durch Bonn Hbf. Dabei handelt es sich um einen Leerzug mit seltenen Transportwaggons für Kupferanoden.

Auf der abendlichen Heimfahrt gelang aus einem von Bonn Hbf kommenden Zug gegen 17:24 Uhr bei der Einfahrt in den Kölner Hauptbahnhof ein Schnappschuss von einer weiteren (unidentifizierten) ÖBB-Vectronlok, die auf einem Stumpfgleis zwischengeparkt war.

 

Bauarbeiten am Privatanschlussgleis „Zur Mühlen“ in Stolberg-Rüst

Der Eisenbahnfreund Axel Grundig schaute am 19. August an der Baustelle beim Privatanschlussgleis „Zur Mühlen“ in Stolberg an der Rüst vorbei. Dort wird in diesen Tagen im Zusammenhang mit der vorgesehenen Reaktivierung des Reisezugverkehrs nach Breinig die Leit- und Steuertechnik im Bereich des Gleisanschlusses und der südlichen Bahnhofseinfahrt des Bf. Stolberg-Altstadt umgebaut und modernisiert (oben und unten). Die beiden Fotos zeigen den Bereich des Anschlussgleises und der Böschung zum Streckengleis, das am rechten Bildrand verläuft.

Die Fotos oben und unten zeigen die Baustellensituation in Blickrichtung Breinig. Die Sh 2-Tafel steht am Gleis nach Breinig. Rechts davon werden gerade Schächte, Kabelkanäle und Fundamente für Signale errichtet. Für die Bildspenden bedanke ich mich an dieser Stelle sehr herzlich bei Axel Grundig.

 

18. August 2025

Zweckverband „go.Rheinland“ schreibt RB 20 („Die Euregiobahn“) in 3 Betriebsstufen aus

Der Zweckverband go.Rheinland hat im Amtsblatt der Europäischen Union das Vergabeverfahren „Die Euregiobahn“ (RB 20) auf der Basis eines Bruttoverkehrsvertrages gestartet (Link zum Vergabeverfahren bzw. Ausschreibung:  541468-2025).
Gegenstand dieser Vergabe sind Verkehrsdienstleistungen im SPNV im Zuständigkeitsbereich des Zweckverbandes go.Rheinland auf der Basis eines Bruttoverkehrsvertrages für die „Die Euregiobahn“ (RB 20) ab dem internationalen Fahrplanwechsel im Dezember 2031, voraussichtlich am 14.12.2031. Der Verkehrsvertrag hat eine Laufzeit von 15 Jahren, vsl. beginnend am 14.12.2031 und vsl. endend am 08.12.2046.

Der Vertragsbeginn ist insbesondere abhängig vom Fortschritt der Elektrifizierung auf dem Netz der EVS EUREGIO Verkehrsschienennetz GmbH (EVS) sowie den Beschaffungszeiträumen für neue Elektrotriebzüge. Insofern wird die zeitliche Inbetriebnahme mit Blick auf die fortlaufenden Gespräche mit der EVS und mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen erörtert werden und im Vorgriff auf das finale Angebot festgelegt werden.
Die Leistungen auf der „Die Euregiobahn“ (RB 20) setzen sich aus folgenden Linienabschnitten zusammen:

• Stammlinie 1: (Euskirchen –) Düren – Langerwehe – Eschweiler Talbahn – Stolberg Hbf – Aachen Hbf – Herzogenrath – Alsdorf-Annapark – Stolberg Hbf und
• Stammlinie 2: Stolberg-Breinig – Stolberg Hbf – Aachen Hbf – Herzogenrath – Alsdorf-Annapark – Alsdorf-Mariagrube (– Aldenhoven-Siersdorf).

Die Verkehrsdienstleistungen umfassen zu Beginn der Vertragslaufzeit (Betriebsprogramm 1) rund 1,7 Mio. Zkm pro Normjahr. Voraussichtlich ab dem internationalen Fahrplanwechsel im Dezember 2033 (Betriebsprogramm 2) soll die Stammlinie 2 bis Aldenhoven-Siersdorf verlängert werden, hierdurch entstehen weitere rund 0,1 Mio. Zkm pro Normjahr zusätzlich. Voraussichtlich ab dem internationalen Fahrplanwechsel im Dezember 2035 (Betriebsprogramm 3) soll die Stammlinie 1 bis Euskirchen, nach Abschluss der Elektrifizierung der ‚Eifel-Bördebahn‘ durch die Rurtalbahn GmbH, verlängert werden. Hierdurch steigert sich das Angebot auf rund 2,2 Mio. Zkm pro Normjahr.

Die Elektrifizierung des Netzes der EVS soll sukzessive wie folgt fertiggestellt werden:
• ‚Ringbahn‘ (Herzogenrath – Stolberg (Rheinl) Hbf inkl. Abzweig Alsdorf-Kellersberg – Alsdorf Mariagrube) vsl. Dezember 2029,
• ‚Talbahn‘ (Stolberg (Rheinl) Hbf – Langerwehe) vsl. Dezember 2031,
• ‚Strecke 2572′ (Stolberg (Rheinl) Hbf – Stolberg-Altstadt) vsl. Dezember 2033,
• ‚Strecke 2572′ (Stolberg-Altstadt – Stolberg-Breinig (– Bundesgrenze)) vsl. Dezember 2033 bzw. Dezember 2035 und
• ‚Strecke 2556′ (Alsdorf Mariagrube – Aldenhoven-Siersdorf) vsl. Dezember 2033 bzw. Dezember 2035.

Auf den jeweils elektrifizierten Abschnitten und spätestens ab Dezember 2035 auf dem gesamten Netz des EVS sind elektrisch betriebene Neufahrzeuge einzusetzen. Die Leistungen auf den noch nicht elektrifizierten Abschnitten sind mit fahrleitungsunabhängigen Gebrauchtfahrzeugen zu erbringen.
Das vorliegende europaweite Vergabeverfahren ist ein zweistufiges Verfahren. Die 1. Stufe ist der Teilnahmewettbewerb, die 2. Stufe das eigentliche Verhandlungsverfahren, an dem nur noch die ausgewählten Bewerber teilnehmen.
Frist für den Eingang der Angebote ist der 15. September 2025. (Quelle EU-Amtsblatt)

 

15. August 2025

Am Morgen des 15. August 2025 beobachtete der Eisenbahnfreund Dieter Diesinger auf dem Bf. Herzogenrath, wie die TRI-Lok 145 040 mit einem Ersatzzug für einen RE 4 pünktlich um 6:08 Uhr  auf dem Bahnsteiggleis 1 einen Verkehrshalt einlegte. Danach fuhr 145 040 mit dem n-Wagenpark zunächst über Mönchengladbach nach Düsseldorf. Anschließend fuhr 145 040 mit diesem Zug von Düsseldorf nach Hamm.
Für die interessante Bildspende bedanke ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Dieter Diesinger.

 

14. August 2025

Vor dem Eschweiler Hauptbahnhof wartete gegen 16:24 Uhr der elektrische Linienbus Nr. 438 (Typ Mercedes Benz eCitaro) auf seine Abfahrt als Linie 58 nach Eschweiler Bushof. Ein freundlicher Gruß an den netten Busfahrer soll hier natürlich nicht fehlen….

An den Bahnsteigen des Eschweiler Hauptbahnhofs hielten wenig später zuerst 146 005 (oben, nach Aachen) und danach 146 006 (unten, nach Siegen) mit ihren RE 9-Zügen an.

 

13. August 2025

Am Abend des 13. August 2025 führte der Heimweg über Eschweiler Röhe und -Aue. Ein Zwischenstopp am Indeviadukt („Dreibogenbrücke“) passte gut ins Konzept (oben und unten). An den beiden Bahnübergangen Röher Straße werden in diesen Tagen eine neue Lichtzeichenanlagen und neue Schranken installiert.

Um 18:32 Uhr (oben, mit ICE) und um 19:01 (unten, mit Eurostar-Triebzug Nr. 4307) sausten in Richtung Aachen zwei Fernzüge über den Indeviadukt.

Um 19:02 Uhr (oben, 7193 303) und um 19:26 Uhr (unten, 193 326) passierten zwei von Aachen-West kommende und in Richtung Köln verkehrende Güterzüge mit wenig Verkehrslärm den Indeviadukt. So war gut zu hören, dass sich gegen 19:26 Uhr aus Richtung Eschweiler Hbf kommend 146 006 mit ihrem RE 9 von Siegen nach Aachen dem Indeviadukt näherte und ebenfalls noch fotografiert werden konnte…


Der Standort des nördlichen Einfahrsignals des ehemaligen Bf. Eschweiler-Aue wird im Zusammenhang mit der neuen Bahnübergangstechnik jetzt auch als Kameraträger genutzt. 

 

10. August 2025

Beim Warten auf die Rückfahrt des Sonderzuges der „Eisenbahnfreunde Niederrhein/Grenzland e.V. “ von Spay am Rhein nach Mönchengladbach gab es gegen 1:30 Uhr einen auf der Linie S 19 bis Aachen Hbf verkehrenden Doppelverband aus S-Bahntriebwagen der BR 423 zu sehen, in dem am Zugende der „Einzelgänger“ mit dem auffälligen weißen Design „Zu allen Sporthighlights im Rheinland“ eingestellt war.

Um 1:45 Uhr erreichte die Centralbahn-Lok 110 383 auf die Minute pünktlich als DPE 20154 von Spay am Rhein über Rhens und Koblenz nach Mönchengladbach den Eschweiler Hauptbahnhof, wo einige zufriedene und fröhliche Fahrgäste ausstiegen (oben und 2x unten).

 

09. August 2025

„Mit dem „Deutschen Krokodil“ zum Rhein in Flammen“
Unter dem Motto „Mit dem „Deutschen Krokodil“ zum Rhein in Flammen“ veranstalteten die „Eisenbahnfreunde Niederrhein/Grenzland e.V. “ mit der eigens für diese Sonderfahrt aus Baden-Württemberg herangeholten historischen Elektrolokomotive E 94 088 einen Ausflug an den Mittelrhein zum bekannten Höhenfeuerwerk „Rhein in Flammen“. Die Fahrt führte u.a. über Mönchengladbach, Herzogenrath, Aachen und Stolberg nach Köln. Viele Eisenbahnfreunde nutzten die Gelegenheit, diesen besonderen Zug bei strahlendem Sonnenschein zu fotografieren.

Der Eisenbahnfreund Daniel Birken nahm die E 94 088 zunächst in Mönchengladbach bei den Rangierarbeiten vor Beginn der Sonderfahrt auf (oben). Die E 94 088 fuhr danach als DLr 28962 von Mönchengladbach über Korschenbroich nach Neuss, wo anschließend die Sonderfahrt als DPE 28962 fahrplanmäßig um 10:20 Uhr begann und über Krefeld und Viersen noch einmal zum Mönchengladbacher Hauptbahnhof führte. Dort fotografierte Daniel Birken die E 94 088 erneut – diesmal mit ihrem Sonderzug (unten). 

Anschließend hatte Daniel Birken auch noch Gelegenheit, den Sonderzug mit E 94 088 an der Spitze und 110 383 am Zugschluss auf dem Bf. Erkelenz aufzunehmen. Für die Bildspenden bedanke ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Daniel Birken.

 

Der Eisenbahnfreund Peter-Josef Otten hatte sich als Fotostandpunkt den Bf. Übach-Palenberg ausgewählt, da hier die Sonne günstig am Himmel stand. Vor der Durchfahrt des Sonderzuges machte er noch etwas Beifang.  Für seine Bildspenden von diesem Tag soll hier ein herzliches „Dankeschön“ selbstverständlich nicht fehlen.

Elektrotriebwagen 1440 872 mit 1440 226 auf Gleis 1 als RB 33 nach Aachen Hbf bei der Ausfahrt aus Übach-Palenberg.

Peter-Josef Otten fotografierte auch die RRX-Triebwagen 462 025 mit 462 054, die als RE 4 vorbeikamen. Man beachte die Zielbeschilderung „Herzogenrath“ – das Unternehmen „National Express“ hat nicht mehr den Ehrgeiz oder die Kapazitäten, die Fahrgäste auf dieser RRX-Linie bis nach Aachen zu fahren und mutet ihnen sehr häufig zu, in Herzogenrath auf andere nach Aachen fahrende Züge umzusteigen. Gleiches gilt für die Gegenrichtung. Ob das der Akzeptanz des Schienenpersonennahverkehrs förderlich ist, mag jeder selbst beurteilen….

Und dann kam das, was kommen musste. Punkt 12:00 Uhr (statt um ca. 11:45 Uhr)  kam der Sonderzug durch Übach-Palenberg gefahren und traf hier auf den wartenden RB 33-Elektrotriebwagen der Reihe 1440 (oben). Immerhin konnte Peter-Josef Otten in dieser Situation noch ein gutes Lokporträt aufnehmen (unten).

Am Zugschluss wurde die Centralbahn-Lok  110 383-7 (Hersteller mechanischer Teil: Krauss-Maffei, Bj. 1965, Fabriknummer 19158 / Hersteller elektrischer Teil: Siemens-Schuckert-Werke, Bj. 1965  / z. Zt. Centralbahn AG, Mönchengladbach, ex E 10 383, ex 115 383-2) mitgeführt. Sie wurde für die nächtliche Rückfahrt ohne die E 94 088 benötigt.

 

Ursprünglich sollte der Sonderzug bereits um 12:20 Uhr einen Halt in Stolberg einlegen. Aber die Eisenbahnfreunde nahmen die Wartezeit bis 12:56 Uhr in Erwartung des in der Region Aachen selten zu erlebenden Lokoldtimers gerne hin….

Auf dem Stolberger Hauptbahnhof wurde die heute der „Elektrische Zugförderung Württemberg gGmbH“ mit Sitz in Stuttgart gehörende E 94 088 von mehreren Eisenbahnfotografen erwartet. Der Eisenbahnfreund Norbert Ritter, dem ich an dieser Stelle ebenfalls für seine Bildspenden danke, fotografierte den Sonderzug der „Eisenbahnfreunde Niederrhein/Grenzland e.V. “ gegen 12:58 Uhr vom Bahnsteig an den Gleisen 43/44 aus (oben und 2x unten). Wie an den Fenstern auf den Stirnseiten und an den Lüftergittern an den Vorbauten zu erkennen ist, gehörte die 1943 gebaute und von der Deutschen Reichsbahn in Dienst gestellte E-Lok nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu ihrer Ausmusterung am 01. August 1994 zum Bestand der Österreichischen Bundesbahn.


Auch Norbert Ritter widmete der am Zugschluss mitgeführten 110 383 noch einen Nachschuss.

Der Eisenbahnfreund Herbert Poetz hatte für seine Fotos von E 94 088 eine andere Perspektive gewählt und stand nahe des Bahnhofsgebäudes. Er fotografierte die Oldtimerlok beim Halt am Bahnsteig und bei der Abfahrt. Auch er gönnte sich noch einen Nachschuss, um die imposante Erscheinung der zugstarken und kräftigen Güterzuglok im Bild festzuhalten (oben und 2x unten).
Auch an Herbert Poetz geht an dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“ für seine Bildspenden! 


Von dem historischen Fahrweg am Fuß des Propsteierwaldes (Berme) aus konnte man die E 94 088 gut mit dem Bahnhofsgebäude und dem Stellwerk „Sf“ in Szene setzen (oben und unten). Allerdings ist der Weg zu dieser Fotostelle etwas beschwerlich. Wäre der Sonderzug wie vorgesehen um 12:20 Uhr durch Stolberg Hbf gefahren, dann hätte die Stirnseite der Lok auch noch ein paar Sonnenstrahlen abbekommen….

Seitenansicht der sechsachsigen E 94 066 während der Fahrt durch Stolberg Hbf.

Am Zugschluss des Sonderzuges wurde die Bügelfalten-E 10 110 383 der „Centralbahn“ mitgeführt. Auch wenn keiner der Stromabnehmer an die elektrische Fahrleitung angelegt war, bot die Lok dennoch ein gerne genutztes Fotomotiv.

Während des Wartens auf den Sonderzug wurde die Zeit genutzt, um u.a. den von Stolberg-Rathaus kommenden und in Richtung Eilendorf weiterfahrenden 643 214/714 aufzunehmen (oben und unten).

Zusätzlich entstanden auch Fotos von den beiden Traxx-Loks 186 268 von Rhenus Logistics, die einen Güterzug von Aachen-West kommend in Richtung Köln schleppte (oben) und von 146 006, die mit einem RE 9 ihrem Zielort Aachen entgegenstrebte (unten).

 

Von Köln-Ehrenfeld aus wurde der Sonderzug ohne über Köln Hbf zu fahren unmittelbar und ohne Verzögerungen nach Köln-West geleitet, wo er auf die linke Rheinstrecke gelangte. Um 14:25 Uhr passierte die E 94 088 den Bf. Hürth-Kalscheuren, wo sie von Peter Keller fotografiert wurde (oben und 2x unten). Auch ihm sage ich an dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“ für seine Bildspenden.

Nach dem suboptimalen Ergebnis in Übach-Palenberg brach Peter-Josef Otten noch einmal nach Bornheim auf, um sein Glück an der linken Rheinstrecke zwischen Brühl und Bonn  zu versuchen. Auch hier gab es bis zur Durchfahrt der E 94 088 noch Beifang:

Die „Rail Force One“-Lokomotive 193 955 (Siemens/2022/23219) fährt mit einem aus gedeckten Güterwagen bestehenden Güterzug in Fahrtrichtung Süden.

Lok 37013 (Alstom / 2004 / FRET T 013 / seit Februar 2025 LINEAS France SARL, Lille, F, „37013“) mit einem überwiegend aus Schiebeplanenwagen bestehenden Zug bei Bornheim.

Mit Taschenwagen am Haken kam 6193 133 (Siemens/2023/23343) durch die Felder bei Bornheim vorbeigefahren.

Endlich kam das Objekt der Begierde vorbei. Elektrolokomotive E 94 088 mit dem Sonderzug auf dem Weg nach Spay. Auch hier noch einige Daten: Hersteller mechanischer Teil: Kraus-Maffei / Hersteller elektrischer Teil: Siemens-Schuckert-Werk / Fabriknummer: 16679 / Abnahme am 31.07.1943 Deutsche Reichsbahn / z. Zt. Elektrische Zugbeförderung Württemberg.

Nachschuss auf 110 383-7 – wie in Übach-Palenberg.

Für seine Bildspenden aus Bornheim geht ein weiterer Dank an Peter-Josef Otten!

 

 

08. August 2025

Beim ehemaligen Bf. Merzenhausen kann man auch heute noch Relikte der Jülicher Kreisbahn entdecken. Das „Bahnhofsgebäude“ von Merzenhausen ist zwar leicht verändert worden, aber als typischer Nachkriegsbau der Jülicher Kreisbahn immer noch deutlich erkennbar (oben). Auf dem Bf. Merzenhausen gibt es zudem bis heute Teile der Gleisanlagen. Am Bahnübergang ist im Straßenbelag das Gleis in Richtrung Ederen zu sehen, im Bereich der Ladestraße sind im Bewuchs noch ein Prellbock und eine Weichenlaterne auszumachen (unten). Und auch das Schalthaus für die Sicherung des Bahnübergangs hat die Zeit bis heute überdauert…

Vor den Fabrikgebäuden der Firma SIG wurde am Abend des 08. August 2025 in Linnich die Einfahrt des aus Düren und Jülich kommenden VT 213 der Rurtalbahn beobachtet (oben und unten).

Nach kurzem Aufenthalt am Bahnsteig des Endbahnhofs Linnich (oben) startete der VT 213 der Rurtalbahn um 18:30 Uhr schon wieder zu seiner Rückfahrt nach Düren (unten).

Von Linnich aus bot es sich an, noch einen kurzen Abstecher zum Bf. Lindern zu unternehmen. Dort wurde um 19:11 Uhr der als RB 33 nach Heinsberg fahrende Alstom-Triebwagen 1440 374 (oben) aufgenommen. Wenige Minuten später entstand zwischen Lindern und Leiffarth außerdem noch ein Foto der Class 66-Diesellok 1266 113, die einen langen Containerzug in Richtung Mönchengladbach schleppte (unten).

 

06. August 2025

Am Morgen des 06. August 2025 fanden im nördlichen Bereich von Köln Bbf umfangreiche Gleisbauarbeiten statt. Aus einem vorbeifahrenden RB 26-Zug heraus gab es u.a. die Gleisstopfmaschine 08-275/4 ZW-Y der Firma SRR Rhein-Ruhr zu sehen.

Während der überflüssigen Wartezeit auf einen rd. 30 Minuten verspäteten RE 5 von Koblenz nach Köln und Oberhausen sorgte auf dem Bonner Hauptbahnhof gegen 18:13 Uhr ein unerkannt gebliebener Dieseltriebwagen der BR 642 , der als Leerfahrt südwärts sauste, für Abwechslung (oben). Vor dem Bonner Hauptbahnhof trafen sich gegen 18:22 Uhr mit den Triebwagen 2355 (links) und 9466 (rechts) zwei Generationen von Straßenbahntriebwagen der Stadtwerke Bonn (unten).

Im westlichen Gleisvorfeld von Köln Hbf rangierte am Abend des 06. August 2025 gegen 18:58 Uhr ein Bauzug der Firma „KAF falkenhahn“ mit einer unerkannt gebliebenen Lok der BR 211 und dem Turmtriebwagen 9636 010. Dieser Bauzug war zuvor gegen 18:10 Uhr aus Richtung Koblenz kommend durch Bonn Hbf gefahren.

Weil der fahrplanmäßig für 19:15 Uhr vorgesehene RE 1 nach Aachen am 06. August 2025 für die Abfahrt in Köln Hbf zwanzig Minuten Verspätung meldete, konnte problemlos ein Abstecher zur westlichen Spitze des Bahnsteigs unternommen werden. Dort bot sich gegen 19:08 Uhr ein gerade eingefahrener FLIXTRAIN mit seiner Tauruslok 242 531 als Zeitvertreib an. So entstanden Fotos mit zwei ICE-Zügen vor der Westseite der großen Bahnhofshalle (oben) und mit dem „karnevalistischen“ 423 057 am „S-Bahn-Anbau“ auf der Nordseite des Kölner Hauptbahnhofs (unten).

Die Fahrgäste des schon mit 20 Minuten Verspätung von Köln Hbf in Richtung Aachen abgefahrenen RE 1 traf es am Abend des 06. August 2025 auf dem Stolberger Hauptbahnhof ganz hart. Wegen eines Notarzteinsatzes im Zug blieb der RE 1 dort längere Zeit am Bahnsteig stehen. Gegen 20:27 Uhr wurde er dabei von dem von Frankfurt/M. nach Brüssel verkehrenden ICE 3 neo mit der Nr. 8011 über Gleis 43 überholt (oben und unten).

Gegen 20:31 Uhr ergab sich wegen dieser besonderen Betriebssituation die Möglichkeit, am Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhof den parallelen Halt eines RE 9 und eines RE 1 aufzunehmen.

 

 

05. August 2025

Am Abend des 05. August 2025 gegen 18:05 Uhr wartete die DB Cargo-Zweikraftlok 249 003 auf dem Bf. Stolberg-Altstadt auf die Ausfahrt nach Stolberg Gbf. Sie hatte vorher den Gleisanschluss der Stolberger Bleihütte bedient und dort sieben entladene Erzwaggons abgeholt (oben und unten).

Um 18:11 Uhr verließ 249 003 den Bf. Stolberg-Altstadt und überquerte dabei den Bahnübergang Aachener Straße, wo sich ein Blick auf die Stolberger Altstadt mit ihrer Burg und der St. Lucia-Kirche bietet.

Um 18:31 Uhr entstand auf dem Stolberger Hauptbahnhof der Schnappschuss des blitz-blank-sauber glänzenden ICE 3 neo-Triebzuges Nr. 8011, der mit Verspätung von Brüssel nach Frankfurt/M. unterwegs war und wegen seines Vorrangs dem RE 9 von Aachen nach Siegen ebenfalls einige Minuten Verspätung einbrachte.

Zwischen 18:30 Uhr und 18:40 Uhr wurde der Stolberger Hauptbahnhof auch von zwei Vectron-Loks passiert. Zunächst fuhr die Alphatrain-Lok 7193 102 als Leerfahrt nach Aachen-West, wenig später folgte ihr die Hupac-Lok  6193 491 mit einem KLV-Güterzug dorthin nach (oben und unten).

Von der Camp-Astrid-Brücke aus war es zu dieser Zeit auch möglich, die von der Fa. H. Klostermann eingesetzte MaK G 2000-Lok 1273 009 zu fotografieren. Sie war in der letzten Zeit mehrfach mit Schottertransporten zwischen Köln Hbf/Bbf und Stolberg im Einsatz.

 

03. August 2025

Am Nachmittag des 03. August2025 wurde 643 220/720 für eine Fahrt von Stolberg Hbf zum Bf. Aachen-Rothe Erde benutzt. Nach dem Aussteigen am Ziel entstand noch flott ein Abschiedsfoto des weiterfahrenden 643 220.

Gegen 17:27 Uhr stand 643 209/709 auf dem Bf. Aachen-Rothe Erde im Fokus, als er sich gerade von Stolberg kommend der Brücke über die Trierer Straße näherte.

Auch am Hp. Stolberg-Rathaus wurde am 03. August 2025 ein Talent-Triebwagen fotografiert. Hier war es 643 221, der gegen  18:00 Uhr vor dem gegenwärtig im Rückbau begriffenen Stolberger Rathaus posierte. Mit diesem Ende der 1970er Jahre errichteten markanten Verwaltungsgebäude verliert Stolberg eine weitere Landmarke (oben und unten).

 

02. August 2025

Rückkehr von Akku-Triebwagen auch in NRW

Wie in der Online-Ausgabe der Zeitschrift LOK Report jüngst zu lesen war, setzen der VRR und NWL im Rahmen der Neuausschreibung der Regionalexpress- und Regionalbahn-Linien des Niederrhein-Münsterland-Netzes auf einen nachhaltigen Betrieb. Der heutige Dieselbetrieb auf den Linien wird sukzessive auf lokal emissionsfreie, klimaschonende Triebzüge umgestellt. Die dafür bestellten 76 batterie-elektrischen Fahrzeuge (sogenannte BEMU) der spanischen Firma CAF bieten den Fahrgästen mehr Komfort und zusätzliche Sitzplatzkapazitäten.

Für die Nahverkehrslinien im Teilnetz 1 (RE 10, RB 37), Teilnetz 2 (RE 14, RB 31, RB 36, RB 43, RB 46), Teilnetz 3 (RB 68, nur im NWL) und Teilnetz 4 (RB 76, nur im NWL) ist eine gestaffelte Betriebsaufnahme geplant. Weiterführende Informationen sind auf der Internetseite: Niederrhein-Münsterland-Netz | VRR zu finden.

Am 24. Juli 2025 haben sich der spanische Hersteller CAF und die Aufgabenträger VRR und NWL gemeinsam auf eine Anpassung der Zeitpunkte zur Betriebsaufnahme verständigt. Hintergrund ist die Umsetzung einer technischen Weiterentwicklung an den Fahrzeugen. Diese Weiterentwicklung führte zu einer völlig neuen technischen Lösung, die künftig ein Nachladen der Traktionsbatterie auch über eine Niederspannungsstromversorgung (Elektrant) ermöglicht und das Fahrzeug unabhängig von der Abstellung unter Oberleitung machen würde. Dadurch kann bspw. auch auf unvorhersehbare Störungen an der Infrastruktur besser reagiert und ein zuverlässigerer Betrieb sichergestellt werden. Eine Lösung, die für das Niederrhein-Münsterland-Netz auch von den Aufgabenträgern unterstützt wird, zumal eine Stromversorgung über Elektranten in den Gleisinfrastrukturen baulich mit geringem Aufwand hergestellt werden kann, weil deren 400 V Spannung im deutschen Bahnnetz flächendeckend verbreitet ist. Um das Nachladen über eine Niederspannungsstromversorgung zu ermöglichen, sind im laufenden Produktionsprozess umfangreiche Änderungen an den Fahrzeugen vorzunehmen. Das reicht von der Fertigung neuer Kabelbrücken über die Entwicklung neuer Stromlaufpläne und Softwaresteuerungen, bis hin zum Einbau neuer Komponenten wie bspw. einem Hochsetzsteller (Gleichspannungswandler). Mit den notwendigen Beschaffungen, Tests und Dokumentationen stehen diese umfangreichen technischen Änderungen im laufenden Design- und Fertigungsprozess natürlich in einem unmittelbaren Wirkungszusammenhang zum Lieferplan, was eine Verschiebung der Inbetriebnahme begründet. Mit der Verschiebung können auch Verzögerungen im Design- und Fertigungsprozess sowie bei der Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen kompensiert werden.
Für den künftigen Betriebseinsatz der neuen Fahrzeuge sind darüber hinaus verschiedene Infrastrukturmaßnahmen erforderlich, wie bspw. die Modernisierung sowie der Aus- und Umbau von zahlreichen Bahnhöfen und Stationen. Das schließt insbesondere auch die Errichtung neuartiger Ladeinfrastruktur für nicht elektrifizierte Streckenbereiche ein, wie bspw. neue Ladesäulen in der Fläche (Elektranten mit 400 V und 63 bzw. 125 A) oder Oberleitungsinselanlagen (OLIA) an den Endpunkten der Strecke. Vertraglich vereinbart wurde u.a., dass die innovative technische Lösung zur Nutzung einer Niederspannungsstromversorgung an allen 76 Fahrzeugen im Niederrhein-Münsterland-Netz umgesetzt wird und somit in den laufenden Fertigungsprozess intergiert wird und das in diesem Zusammenhang die Auslieferung der Fahrzeuge und die gestaffelten Betriebsaufnahmen auf den jeweiligen Linien zeitlich verschoben werden. Darüber hinaus hat der VRR mit den alten/neuen Betreibern der Linien die Verkehrsverträge auf die geänderten Betriebsaufnahmen mit den neuen BEMU-Fahrzeugen angepasst.

Sollte man die in der Euregio geplanten, nicht ganz einfach realisierbaren Elektrifizierungsmaßnahmen und das Betriebskonzept für die Linie RB 20 vielleicht noch einmal überdenken??

 

 

01. August 2025

DB Cargo hatte am ersten Augusttag 2025 zur Bedienung der Güterbahnkunden rund um Stolberg Hbf die Zweikraft-Vectronlok 249 003 im Einsatz. Am späten Nachmittag des 01. August 2025 pausierte sie auf ihrem Stammplatz auf dem Gleis 26 des Stolberger Hauptbahnhofs.

 

Halbjahresbilanz 2025 der Deutsche Bahn

Wie in der Online-Ausgabe der Eisenbahnzeitschrift LOK Report detailliert zu lesen war, hat die Deutsche Bahn AG am 31. Juli 2025 ihre Halbjahresbilanz für das Jahr 2025 vorgelegt. Nach der erfolgreichen Veräußerung von DB Schenker konzentriert sich der DB-Konzern noch stärker auf sein Kerngeschäft. Zur strukturellen Sanierung von Infrastruktur, Betrieb und Wirtschaftlichkeit bis 2027 setzt die DB seit der zweiten Jahreshälfte 2024 das Gesamtprogramm S3 um. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit der Schiene wiederherzustellen und die Bahn zuverlässiger, pünktlicher und profitabler zu machen.

Für den Bahnverkehr in Stolberg sind dabei insbesondere die Aussagen zum Güterverkehr interessant. Dort heißt es u.a. „Die Güterverkehrstochter DB Cargo setzte ihre Transformation fort. DB Cargo transportierte im ersten Halbjahr 2025 rund 83 Millionen Tonnen Güter klimafreundlich auf der Schiene – 10 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das lag unter anderem an der weiterhin schwachen Konjunktur. Zudem hat DB Cargo auf dem Weg zur Profitabilität bewusst unrentable Verkehrsverträge beendet. Der Umsatz von DB Cargo sank im ersten Halbjahr 2025 um rund neun Prozent auf 2,5 Milliarden Euro (im ersten Halbjahr 2024: 2,8 Milliarden Euro). DB Cargo verbesserte das operative Ergebnis in den ersten sechs Monaten 2025 erheblich um 165 Millionen Euro auf minus 96 Millionen Euro.“
Wenn man bedenkt, dass es sich bei dem von DB Cargo rund um Stolberg abgewickelten Güterverkehr um den sogenannten „Einzelwagenverkehr“ handelt, der von DB Cargo pauschal als unwirtschaftlich eingestuft wird und von dem man sich gerne entlasten möchte, dann lassen die Ankündigungen des DB AG-Vorstandes aufhorchen….

Peter Westenberger gab als Geschäftsführer in einer Pressemeldung für den Verband „Die Güterbahnen“ dazu folgendes Statement ab:

„Der DB-Konzern stirbt seinem Eigentümer Bund unter den Händen weg. Die Qualität für die Kunden des Netzes und der Bahnunternehmen ist weiter gesunken, die Zustände im Bahnverkehr spiegeln sich nicht annähernd in der optimistisch gefärbten Berichterstattung wider. DB Cargo hat fast ein Viertel seiner inländischen Verkehrsleistung verloren oder abgegeben. Ohne Bundes-Rating, Bundeszuschüsse und die Gelddruckmaschine Trassenpreissystem müsste der Konzern zum Insolvenzrichter. Man hangelt sich so durch. Zum Beispiel mit dem Schenker-Verkauf, der mit einem Erlös von 12,5 Milliarden Euro zu Ende April die Schulden reduzieren sollte. Berücksichtigt man diesen Einmaleffekt, hat der Konzern seine Nettofinanzschulden parallel im ersten Halbjahr schon wieder um knapp zwei Milliarden Euro erhöht.
Außer der DB InfraGO, die mit staatlicher Protektion trotz sinkender Qualität 1,1 Prozent mehr Trassenabsatz in 5,7 Prozent mehr Trassenpreiserlöse verwandeln konnte, leidet der größte Akteur im Schienenverkehr unter Sanierungsverschleppung und fehlender Wachstumsorientierung. Die vom Verkehrsminister angekündigte Eigentümerstrategie muss viele Fragen beantworten. Das bisherige Konstrukt DB AG hat auf jeden Fall keine Zukunft.“

MdB Matthias Gastel, ein ausgewiesener Bahnexperte aus der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erklärte in einer eigenen Presseerklärung zu der Bilanz-Pressekonferenz der Deutschen Bahn und dem Kabinettsentwurf zum Bundeshaushalt 2026:

Zur Bilanz der Deutschen Bahn:
„Die betrieblichen Sanierungsbemühungen der Deutschen Bahn zeigen nur geringen Erfolg. Gerade einmal 100 Millionen Euro wurden im Konzern durch die Sanierungsstrategie eingespart. Die restlichen 900 Millionen Euro an geringerem Verlust sind nur entstanden, weil der Bund die Infrastrukturfinanzierung im Voraus bezahlt hat. Das ist eine Mogelpackung. Minister Schnieder und Staatssekretär Ulrich Lange müssen jetzt von großen Tönen ins Handeln kommen. Die Deutsche Bahn muss vom Bund besser gesteuert und gelenkt werden.“

Zum Entwurf der Bundesregierung zum Bundeshaushalt 2026:
„Keine Bundesregierung hatte jemals solch große Spielräume, um mit klugen Investitionen unser Land voranzubringen. Doch diese Koalition ist auf dem Weg, diese Chancen fast vollständig zu verspielen. Sie investiert trotz Sondervermögens zu wenig. Der Schiene fehlen bis zum Jahr 2029 mindestens 17 Milliarden Euro. Die Mittel reichen noch nicht einmal, um den Bestand zu erhalten. Der notwendige Aus- und Neubau des Netzes wird nicht vorankommen. Die Koalition zementiert damit verspätete Züge, unzureichende Fahrplanangebote und macht die Verlagerung von Güter- und Personenverkehren auf die Schiene nahezu unmöglich. Notwendig ist, dass es einen verlässlichen Investitionshochlauf gibt, um Sanierung und Ausbau inklusive Elektrifizierung und Digitalisierung voranzubringen. Das verkorkste Trassenpreissystem gehört grundlegend reformiert, um den Verkehr auf der Schiene wieder wirtschaftlicher zu machen und die Eisenbahnverkehrsunternehmen aus der Krise zu holen.“

 

 

(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats Juli 2025).

5 Gedanken zu „Fototagebuch 8/2025“

  1. Zum Thema BEMU Akku laden mit 400 Volt Drehstrom, hier ein Artikel der DB Energie GmbH:
    https://www.dbenergie.de/resource/blob/5984396/a3bd9a0a9c41c5b2887f7845c55a9797/PDF-Eurail-Express-Kai-Wittig-data.pdf
    Bei 400 Volt und 125 A sind maximal 85 kW Ladeleistung (Brutto) möglich. Hat der BEMU z.B. einen 400 kWh-Akku sind ca. 5 Stunden Ladezeit notwendig. Nachts bei Betriebsruhe kein Problem, aber zum Nachladen am Wendebahnhof wohl schon.

  2. Ich frage mich auch ob es einer superteuren Elektrifizierung der euregiobahn bedarf. In BaWü sind Triebwagen bestellt, die interimsweise den Akku auf elektrifiziertren Abschnitten puffern…

    Geht auf den Abschnitten Stolberg- Herzogenrath und Langerwehe- Düren auch…

    1. Ich denke die Kosten sind gar nicht mal das Kernargument. Elektrifizierung ist wahrscheinlich trotz allem auf lange Sicht wirtschaftlicher. Das Problem ist, die bekommen das nicht in absehbarer Zeit gebacken, da die Kapazitäten in der Baubranche nicht da sind. Da scheint jetzt der Super Gau zu kommen, dass die Elektrifizierung Abschnittsweise kommt, je nachdem welche Lose man wann tatsächlich vergeben kann. Das bedeutet, dass dann im schlimmsten Fall das Netz, welches Ende des Jahres wieder durchgängig befahrbar sein wird, wieder zerhackt wird in Elektro- und Dieselnetz. Ich fände es ja gut, wenn man die BEMU-Fahrzeugen als Übergangslösung nehmen könnte, aber das geht wohl aus mehreren Gründen nicht: Zum einen drücken nach jetziger Rechstlage die BEMU-Fahrzeuge das Nutzen/-Kostenverhältnis für die Elektrifizierung, zum anderen können die nicht einfach freizügig weiter gereicht werden, da die ja geschultes Personal brauchen und das mit dem Besitzer auch schwierig zu lösen wäre.

      1. Die Umstellung der Euregiobahn auf Elektrozüge verzögert sich deutlich. Statt bis 2028 fertig zu sein, will man frühestens 2029 starten.

        Die Elektrifizierung der Euregiobahn wird später als ursprünglich geplant abgeschlossen. Während die Fertigstellung zunächst für 2028 vorgesehen war, soll die Umstellung nun frühestens 2029 beginnen und sich voraussichtlich bis 2035 hinziehen. Das gab der Zweckverband go.Rheinland auf seiner jüngsten Verbandsversammlung bekannt.

        Die EVS erklärte, dass die Elektrifizierung „frühestens und nur in einem der drei Teilnetze im Dezember 2029 fertiggestellt werden kann.“

        Streckenabschnitte werden schrittweise elektrifiziert

        Zunächst soll die „Ringbahn“ zwischen Herzogenrath und Stolberg elektrifiziert werden, die voraussichtlich im Dezember 2029 in Betrieb gehen könnte. Weitere Abschnitte wie die „Talbahn“ zwischen Stolberg und Langerwehe sollen erst 2031 folgen. Die Elektrifizierung der Strecken zwischen Stolberg-Altstadt und Stolberg-Breinig sowie zwischen Alsdorf und Aldenhoven könnte sich sogar bis 2035 verzögern.

        In allen Aussagen der Verantwortlichen ist aber auch noch sehr viel Konjunktiv heraus zu lesen… Mich würde es daher auch nicht wundern, wenn das gesamte Streckennetz erst 2040 – oder gar noch später – elektrifiziert ist.

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