Fototagebuch 5/2026

Fototagebuch 5/2026

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg und Umgebung im Mai 2026. Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.

(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats April 2026.)

 

Tipps für Eisenbahnfreunde:

04. bis 07. Juni 2026

125 Jahre Brohltalbahn – Nostalgie-Bahnfest mit Oldtimerfestival

Seit 125 Jahren verbindet die meterspurige Brohltalbahn das Brohltal und die Eifelhöhen bei Engeln und Kempenich mit dem Rhein. Was einst mit dem Transport von Vulkangestein und Kohlensäure begann, ist heute mit dem von der „Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e.V. (IBS)“ ehrenamtlich betriebenen „Vulkan-Express“ eines der erfolgreichsten touristischen Ziele in der Osteifel. Die Brohltalbahn ist bis heute zudem die einzige deutsche Schmalspurbahn, auf der öffentlicher Frachttransport fortbesteht.
Anlässlich des Jubiläums bietet die Brohltalbahn neben ihren eigenen Fahrzeug-Klassikern viele nostalgische Gastfahrzeuge auf Schmal- und Normalspur, mehrere Fotoveranstaltungen für Eisenbahnfreunde, Ausstellungen von Oldtimern der Straße (bspw. Motorräder, Landmaschinen, Feuerwehrfahrzeuge) und einen historischen Busverkehr. Im Rahmen des historischen Zugverkehrs kommt u.a. die von ihren Fahrten auf der Selfkantbahn bekannte Dampflok „Rur“ zum Einsatz.

Infos gibt es unter dem Link www.vulkan-express.de   .  Infos, Fahrpläne und Preise sind ab sofort hier online abrufbar. Das Festprogramm ist in einem Flyer kompakt zusammengestellt, der hier zum Download bereitsteht.

 

13. und 14. Juni 2026

Bahnhofsfest der Eisenbahnfreunde Grenzland e.V.  (EFG)

Die Eisenbahnfreunde Grenzland e.V.  (EFG) bzw. Eisenbahnfreunde Ostbelgien VoG (EFO) veranstalten am 13. Juni 2026 von 11 – 21 Uhr und am 14. Juni 2026 von 11 – 18 Uhr auf dem ostbelgischen Bf. Raeren (Bahnhofstraße 70 in Raeren, direkt am Vennbahnradweg) wieder ihr bekanntes und beliebtes Bahnhofsfest.
Nähere Infos unter www.EFG.AC bzw. www.EF-O.BE.

 

Beginn des Fototagebuchs:

31. Mai 2026

Der Schienenersatzverkehr zwischen Stolberg Hbf und Aachen Hbf wurde auch am 31. Mai 2026 ziemlich problemlos abgewickelt. Die SEV-Busse trafen rechtzeitig vor den Abfahrten der RE 1 und RE 9 am Stolberger Hauptbahnhof ein. Für die ankommenden Fahrgäste stand schon jeweils mindestens ein SEV-Bus an der Haltestelle bereit. Zusätzlich wurden bei Bedarf weitere Busse, die im Bereich der ehemaligen Güterabfertigung Stolberg Hbf in Bereitschaft warteten, abgerufen (oben und unten). Allerdings waren auch am 31. Mai 2026 die Aufzüge am Zugang zum Mittelbahnsteig außer Betrieb. Ein barrierefreier bzw. für Fahrgäste mit Gepäck bequemer Zugang war nicht gegeben.

Der auf Gleis 31 des Stolberger Hauptbahnhofs abgestellte RRX-Triebwagen 462 083 war Opfer einer Farbschmierer-Attacke geworden.

Gegen 19:46 Uhr konnte im Bereich Stolberg Gbf eine unerkannt gebliebene DB Cargo-Vectron dabei beobachtet werden, wie sie an einen Zug aus leeren Bleierzwaggons heranfuhr und ankuppelte, um die Waggons später in Richtung Köln wegzubringen.

Um 20:00 Uhr verließen die RRX-Triebwagen 462 016 und 462 004 von Gleis 1 aus Stolberg Hbf in Richtung Köln und Hamm, um dieses Gleis für den bereits wenige Augenblicke später einfahrenden Gegenzug freizumachen. Im Hintergrund wartete auf Gleis 2 die DB Regio-Lok 147 014 mit einem RE 9 nach Siegen.

 

30. Mai 2026

146 004 verursacht Betriebsstörung auf dem Bf. Herzogenrath

Der Eisenbahnfreund Franz-Josef Dovern teilte mit, dass am Morgen des 30. Mai 2026 die DB Regio-Traxxlok  146 004 mit einer Doppelstockwagen-Garnitur in der südlichen Einfahrt des Bf. Herzogenrath havarierte und auf der Brücke über die Kleikstraße zum Stehen kam. Mutmaßlich wurden dabei ein Stromabnehmer der Lok und die Oberleitung beschädigt.
Nach Augenzeugenberichten waren anschließend bei der Bergung ein Turmtriebwagen und das THW im Einsatz. Am Unfallort wurde dabei der Stromabnehmer der 146 004 demontiert. Während der Bergungsarbeiten  war die Strecke nach Aachen gesperrt. Da derzeit schon der Zugverkehr zwischen Aachen und Köln wegen Brückenbauarbeiten im Bf. Aachen Rothe-Erde unterbrochen ist, war die Großstadt Aachen zeitweilig nur über Belgien auf der Schiene erreichbar. Durch den Zwischenfall wurde auch der Umleiterverkehr über die Grenzlandbahn zwischen Mönchengladbach und Aachen gestört.
Die havarierte Garnitur wurde von der DB-Regio-Lok 147 012, die sich ebenfalls mit einer Doppelstockwagen-Garnitur im Bf Herzogenrath befand, auf Gleis 3 geschleppt und später zum DB Regio-Werk Aachen
überführt.
Da die Doppelstockwagen-Garnitur seit Übernahme des RE 4 NRW durch National Express nicht mehr planmäßig auf der Strecke Aachen – Mönchengladbach – Düsseldorf verkehren, dürfte es sich um eine Betriebsfahrt gehandelt haben, so dass keine Fahrgäste betroffen waren.

Franz-Josef Dovern hat am 30. Mai 2026 auf dem Bf. Herzogenrath zeitweise die Aktivitäten zur Schadensbeseitigung beobachtet und vier seiner Fotos für das Fototagebuch zur Verfügung gestellt. Dafür sage ich an dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“!

Franz-Josef Dovern dokumentierte am 30. Mai 2026 die auf Gleis 3 des Bf. Herzogenrath zum Abtransport ins DB Regio-Werk Aachen bereitgestellte 146 004. Deutlich erkennbar fehlt „auf der Wagenseite“ der unfallbedingt demontierte Stromabnehmer. 

Zum Abtransport der 146 044 nutzte die DB die Lok 147 012. Bei den Rangierarbeiten zur Zusammenstellung des Leerzuges mit der Schadlok 146 004 konnte Franz-Josef Dovern sie zusammen mit dem DB Regio-Triebzug 1440 226 (oben) und mit 146 004 auf dem Bahnsteiggleis 3 (unten) aufnehmen.

Anschließend begab Franz-Josef Dovern sich zum Bf. Kohlscheid, wo er um 11:57 Uhr die Durchfahrt des „Unfallzuges“ mit 147 012 und 146 004 aufnehmen konnte. Nur bei 147 012 lag ein Stromabnehmer am Fahrdraht.

 

29. Mai 2026

Am 29. Mai 2026 gegen 13:19 Uhr kehrte die DB Cargo-Lok 249 070 von einer Bedienfahrt zu den Gleisanschlüssen im Bereich des Bf. Stolberg-Altstadt zurück (oben) und begab sich zu weiteren Aktivitäten in den Bereich Stolberg Gbf (unten).

Auch am frühen Nachmittag des 29. Mai 2026 gegen 13:25 Uhr herrschte auf dem Stolberger Hauptbahnhof wegen des Schienenersatzverkehr zwischen Aachen und Stolberg hohes Reisendenaufkommen (oben und unten). Und auch an diesem Tag waren die Aufzüge am Bahnsteigzugang über die Brücke defekt und belasteten mobilitätseingeschränkte Menschen und Fahrgäste mit Kinderwagen, Koffern oder Fahrrädern zusätzlich. Gerade an solchen Tagen wirkt sich das Fehlen eines barrierefreien Zugangs besonders übel aus…

 

 

27. Mai 2026

Bei einer Fahrt nach Bonn gab es am Mittag des 27. Mai 2026 auf den Gleisen von Köln Bbf die Sichtung des Rangierlok-Oldtimers 363 006, die von der Pressnitztalbahn GmbH (Press) betrieben wird (oben). Zwischen Köln Bbf und Köln Hbf konnte aus dem Zug heraus zudem die TRI-Lok 110 198 (unten) gesehen werden.

Bei der Fahrt entlang des Rangierbahnhofs Köln-Eifeltor stach außerdem die Vectron-Zweikraftlok 248 509 ins Auge.

Auf dem Bf. Bonn-Mehlem war am sommerlich-heißen 27. Mai 2026 gegen 14:20 Uhr der am Ende eines nach Köln fahrenden RB 26-Verbandes eingestellte Desiro-Triebwagen 460 001 ein gerne mitgenommenes Fotomotiv.

Auf der Rückfahrt nach Stolberg fand beim Umsteigen in Köln Hbf gegen 18:33 Uhr der DB-Taurus 182 535 mit zwei Messwagen zur Fahrwegmessung die Aufmerksamkeit des Fotografen.

Ein Blick auf den Schienenersatzverkehr von Stolberg Hbf in Richtung Aachen Hbf vom 27. Mai 2026 gegen 19:35 Uhr. An diesem heißen Tag war der Aufzug zum Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs außer Betrieb, so dass ein barrierefreier Zugang nicht möglich war und auch viele Reisende mit Kinderwagen, Koffern und Fahrrädern einige Strapazen zu bewältigen hatten. Mehrere Busse der Bonner Firma „Univers“ halfen den gebeutelten Fahrgästen des kurz zuvor in Stolberg Hbf eingetroffenen RE 9, rasch in Richtung Aachen weiterzukommen.

 

25. Mai 2026

Am tropisch heißen Pfingstmontag lockte das Kleinbahnmuseum Selfkantbahn Peter-Josef Otten mit einem bunten Programm mit interessanten Zügen sowie zahlreichen historischen Straßenfahrzeugen und Traktoren an. Von diesem Eisenbahnausflug hat Peter-Josef Otten dem Fototagebuch ebenfalls eine Bildauswahl gespendet, für die ich auch hier herzlich danke.

Zug Nr. 2301 mit der Dampflokomotive Nr.: 20 (Jung, Jungenthal / 1956 / 12783) bei der Ausfahrt aus Schierwaldenrath nach Gillrath.

Bei einem herrlichem sonnigen Fotowetter konnte Peter-Josef Ottten auch die Kastendampflokomotive Nr.: 4 „RUR“ (Henschel & Sohn, Cassel / 1899 / 5276) mit einem Personenzug in Schierwaldenrath fotografieren.

Bei einer Rangierfahrt fotografierte Peter-Josef Otten ferner die Diesellokomotive V 22 (Gmeinder & Co. GmbH / 1957 / 5036) mit einigen Wagen in Schierwaldenrath.

Das Schmuckstück, die Kastendampflokomotive Nr.: 4 „RUR“, vor dem Lokschuppen in Schierwaldenrath. Im Winter 2025 erhielt die Lok nun noch in mühseligen Malerarbeiten ihre Zierstreifen zurück, die die Lokomotive bei der Auslieferung getragen hatte.

Genau nach Fahrplan! Pünktlich um 13:41 Uhr konnte der Sonderzug bei der Einfahrt in den Bf. Gillrath beobachtet werden.

Vor den Silos von Gillrath präsentiert sich die Dampflokomotive Nr.: 4 „RUR“ mit drei Personenwagen am Haken bei der Abfahrt nach Schierwaldenrath.

Ein Neuzugang aus der Schweiz ist bei der Selfkantbahn die Lokomotive V 12 (Schöma / Deutz / Baujahr 1960) mit dem Namen „Heidi“. Die Lokomotive soll revidiert und eventuell in den Ablieferungszustand versetzt werden.

Auch dieser historische MAN Feuerwehrwagen der Freiwilligen Feuerwehr Süsterseel war auf der Fahrzeugausstellung zu sehen.

 

 

24. Mai 2026

Am Pfingstsonntag, den 24. Mai 2026 unternahm der Eisenbahnfreund Peter-Josef Otten einen Ausflug nach Bad Honnef und nach Linz am Rhein. Von seiner Fotoausbeute hat er dem Fototagebuch eine umfangreiche Spende zukommen lassen, für die ich Peter-Josef Otten an dieser Stelle ganz herzlich danke.

Bei einem Rundgang über Grafenwerth entdeckte er auf dem Altarm des Rheins dieses vor Anker liegende Schiff. Bei dem Anblick kam direkt eine Urlaubsstimmung auf.

Diese Aufnahme zeigt den maroden Bahnhof von Bad Honnef. Das Bahnhofsgebäude soll bei den demnächst anfallenden Streckenarbeiten modernisiert werden.

Bei der Einfahrt in Bad Honnef präsentieren sich diese beiden Elektrotriebwagen der CFL (Reihe 2300, an der Spitze 2302) auf dem Weg nach Luxemburg Hbf vor dem Drachenfels.

Hier begegnete Peter-Josef Otten ein in Richtung Koblenz Hbf fahrender RB 27-Verband mit 425 101 an der Spitze im schönsten Sonnenlicht.

Zu Peter-Josef Ottens Freude gab es auch am Pfingstsonntag interessanten Güterverkehr auf der Rheinstrecke zu erleben.  2159 258-3 (Stadler / 2023 / 4315 / NVR.-Nr.: 90 80 2159 258-3 D-ELP / Rail Force one B.V., Rotterdam) mit Kesselwagen am Haken in Fahrtrichtung Süden.

Der Freundeskreis Eisenbahn Köln e. V. / Rheingold-Zug Betriebsgesellschaft mbH veranstaltete am Pfingstsonntag wieder einmal die bekannte Rundfahrt „Kulinarik am Rhein“. Der Sonderzug mit der Elektrolokomotive E 10 1239 (SSW / Kraus-Maffei / 1962) sowie den historischen Rheingoldwagen war gegen 11:55 Uhr bei der Einfahrt von Bad Honnef zu sehen.

Von Bad Honnef aus war Peter-Josef Otten anschließend noch bis Linz am Rhein gefahren, um die Schienenbusse der Kasbachtalbahn zu fotografieren. Deren Abfahrt ist in Linz am Sonntag stündlich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Gegen 13:48 Uhr kamen 798 752-2 (WMD, Donauwörth / 1960 / 1292 / ex DB, ex Dürener Kreisbahn, ex FzS SVG Stuttgart, ex Staudenbahn, jetzt EVG) mit 798 766-2 (WMD, Donauwörth / 1960 / 1306 /ex DB, ex EFSK, ex Waldbahn Almetal, jetzt EVG) von Kalenborn zurück nach Linz. Peter-Josef Otten fotografierte vom Mittelbahnsteig des Bf. Linz aus die Einfahrt (oben) und die Ausfahrt auf die ehemalige Zahnradbahnstrecke nach Kalenborn (unten).

Obwohl das Signal „GRÜN“ zeigte, hielt der Lokführer von 193 107-0 (Siemens / 2023 / 23289) seinen Zug an, um den Müll aus der Lokomotive in den Papierkorb auf dem Bahnsteig zu entsorgen. Danach ging die Fahrt weiter.  (Kein Aprilscherz…)

 

 

22. Mai 2026

RE 1 zwischen Düren und Langerwehe evakuiert

Wie die Feuerwehr Düren auf ihrem Presseportal berichtet, hat es am Abend des 22. Mai 2026 bei einem in Richtung Aachen verkehrenden RE 1 eine größere „Störung im Betriebsablauf“ gegeben. Dort heißt es: „In den frühen Abendstunden des gestrigen Tages [Freitag, 22. Mai 2026] wurde die Feuerwehr Düren zur Unterstützung des Notfallmanagers der Deutschen Bahn auf die Bahnstrecke zwischen Düren und Langerwehe alarmiert. Dort war ein Regionalzug aufgrund eines technischen Defekts auf freier Strecke zum Stillstand gekommen und konnte seine Fahrt nicht fortsetzen.
Zum Zeitpunkt des Einsatzes befanden sich rund 200 Fahrgäste im Zug. Durch den technischen Ausfall war der Zug nicht mehr mit Strom versorgt, sodass unter anderem auch die Klimaanlage ausgefallen war. Die Reisenden befanden sich bereits seit längerer Zeit im stehenden Zug, als die Feuerwehr zur Unterstützung hinzugezogen wurde.
Gemeinsam mit dem Notfallmanager der Deutschen Bahn wurde die Lage zunächst erkundet. Die Feuerwehr entsandte Einsatzkräfte in den Zug, um die Fahrgäste zu betreuen und sich einen Überblick über deren Zustand zu verschaffen. Zudem wurden Kaltgetränke an die Reisenden ausgegeben. Parallel dazu leitete die Feuerwehr Lüftungsmaßnahmen ein, indem Türen des Zuges geöffnet wurden, um für eine bessere Luftzirkulation zu sorgen.
Zwei Fahrgäste wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht, konnten jedoch nach Begutachtung weiterhin im Zug verbleiben.
Die Deutsche Bahn organisierte währenddessen einen Ersatzzug, in den die Fahrgäste auf freier Strecke mittels spezieller Übergangsstege sicher umsteigen konnten. Die Feuerwehr begleitete die Reisenden während des gesamten Umstiegs und unterstützte bei der geordneten Evakuierung in den bereitgestellten Zug, der die Fahrt anschließend fortsetzen konnte.
Im Einsatz waren rund 30 Kräfte der Feuerwehr Düren, der Einsatzleitdienst der Feuerwehr, der Rettungsdienst, der Leitende Notarzt sowie die Organisatorische Leitung Rettungsdienst. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und dem Notfallmanager der Deutschen Bahn verlief koordiniert und reibungslos.“
In dem verlinkten Presseportal sind auch drei Fotos zu diesem Hilfseinsatz zusehen. Auch wenn in diesen Presseberichten mit präzisen Angaben zum Einsatzort, der Einsatzzeit und weiteren Daten deutlich gespart wird, kann festgehalten werden, dass sowohl der havarierte RE 1 als auch der Ersatzzug RRX-Triebwagen von „NationalExpress“ waren und die Fahrgäste den Bf. Lagerwehe erst mit zwei Stunden Verspätung erreicht haben.
Über diese Betriebsstörung wurde auch im WDR berichtet, weil es fast zeitgleich bei Emmerich am Niederrhein zu einem ähnlichen Vorfall. Dort blieb nahe der Ortschaft Hüthum ein Zug auf der Linie RE 19 von Düsseldorf nach Arnheim wegen eines Defekts liegen.  In dem RE 19-Zug saßen etwa 75 Fahrgäste.

 

20. Mai 2026

Gegen 16:50 Uhr begegneten sich auf den Gleisen 43 und 2 des Stolberger Hauptbahnhofs die Vectron-Zweikraftlok 249 064 (links) und die Traxxlok 146 002 (rechts).

Zur gleichen Zeit wurde im Bereich Stolberg Gbf die DB Cargo-Lok 193 320 gesichtet.

Gegen 16:57 Uhr hieß es auf den Gleisen 1, 2 und 43 „full house“. Auf Gleis 43 war gerade 462 075 als RE 1-Verstärkerfahrt eingelaufen, während auf Gleis 2 die DB Regio-Lok 146 002 vor einem RE 9 nach Siegen und auf Gleis 1 der RRX-Triebwagen 462 027 als RE 1 nach Hamm warteten (oben). Um 16:03 Uhr verließ danach 462 027 den Stolberger Hauptbahnhof (unten), während 462 075 auf einem Gleis im Bereich der Probsteistraße abgestellt wurde.

Auf dem Vorplatz des Stolberger Hauptbahnhofs und auf der Rhenaniastraße war währenddessen eine bunte Vielfalt von Bussen für den Schienenersatzverkehr zu sehen (oben und 3x unten).


 

 

19. Mai 2026

Gleisbauarbeiten auf dem Bf. Walheim

Am Bahnübergang Schleidener Straße (B 258) in Walheim fanden am 19. Mai 2026 Gleisbauarbeiten statt (oben und unten). Schon in den vorangegangenen Tagen wurden zwischen dem Schrankenposten 13 (Hahner Straße) und dem Bahnübergang „Auf der Kier“ die Gleise komplett erneuert und der alte Oberbau mit Stahlschwellen gegen solchen mit Betonschwellen ausgetauscht.

Blick auf die neu eingebauten Gleise mit Betonschwellen in Richtung Westen bzw. Stellwerk „Wf“ (oben) und in Richtung Breinig (unten). Auch die Weiche wurde hier getauscht und wird nun mit Handhebel und Verschluss ausgerüstet.

Am 19. Mai 2026 wurden die alten Gleise unmittelbar am Bahnübergang ausgebaut und gegen neues Material ausgetauscht (oben und unten).

Der Behelfsbahnsteig, der im Jahre 2001 im Zusammenhang mit einer Promotionfahrt für ausgewählte Funktionsträger von Stolberg nach Eupen mit einfachsten Mitteln zwischen dem östlichen Einfahrsignal des Bf. Walheim und dem Bahnübergang Schleidener Straße (neben dem Vennbahnradweg) errichtet wurde, ist bis heute erhalten geblieben. 

 

Bauarbeiten auf dem Bf. Eupen

Der Bf. Eupen wurde schon 1984 wieder reaktiviert und bietet der deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien seitdem beste Bahnverbindungen nach Lüttich, Brüssel und an die Nordseeküste. Im Jahre 2026 erhält der Bf. Eupen moderne barrierefreie Bahnsteigzugänge. Am 19. Mai 2026 waren die Bauarbeiten dazu schon weit fortgeschritten (oben und unten).

 

Ein Besuch auf dem Bf. Raeren

Das Bild des Bf. Raeren wird mehr und mehr vom Charakter des Vennbahnradwegs geprägt. Die einstmals vorhandene einzigartige Infrastruktur wird zunehmend als touristisches Beiwerk zweckentfremdet (oben). Die letzten authentischen Reste der geschichtsträchtigen Signalausstattung wachsen stetig zu und fallen nur noch Insidern ins Auge. Wer findet das letzte am Originalstandort stehende Ausfahrsignal in deutsch-belgischer Sonderausführung (unten)?

Das noch aus preußischer Zeit stammende Bahnhofsgebäude von Raeren wird wohl bald hinter üppigem Wildwuchs verschwunden sein (oben und unten). Vielleicht sollte man beim nächsten Bahnhofsfest einen Freischneide-Wettbewerb veranstalten….

 

 

 

18. Mai 2026

Am 18. Mai 2026 hat die Sperrung der Strecke zwischen Aachen Hbf und Stolberg Hbf begonnen. Bis zum 03. Juni 2026 werden nun die Züge der Linien RE 1 und RE 9 in Stolberg Hbf beginnen und enden. Am Mittag des 18. Mai 2026 gegen 12:45 Uhr standen am Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs 146 002 mit einem RE 9 nach Siegen auf Gleis 2 und 462 060 an der Spitze eines RE 1 nach Hamm auf Gleis 1 (oben). Um den Fahrgästen die Auswahl des nächsten abfahrenden Zuges zu erleichtern, stand im Ziel-Display des RE 9 „Nicht einsteigen“ (unten).

Der Weg zu den Bussen des Schienenersatzverkehrs ist mit solchen Hinweisen markiert.

Auf dem Vorplatz des Stolberger Hauptbahnhofs sind im Rahmen des Schienenersatzverkehrs wieder viele verschiedene Busse unterschiedlicher und teils auswärtiger Busunternehmen zu sehen (oben und unten).

Gegen 12:45 Uhr wurde auf Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs die Diesellok 225 010 von DB Netz gesichtet, die einen Baustoffzug angeliefert hatte und kurz danach wieder mit einem Schotterzug in Richtung Köln wegfuhr (oben und unten).

 

17. Mai 2026

Blick auf die beim Stolberger Industriemuseum „Zinkhütter Hof“ aufgestellten Schienenfahrzeuge, die dort offensichtlich keine Wertschätzung finden und eher an Fahrzeuge auf einem Schrottplatz erinnern: die ehemalige Werklok 2 der Vereinigten Glaswerke Stolberg (oben) und der meterspurige Sprengwagen der Aachener Straßenbahn (unten).

Mahnmal zur Erinnerung an ein Zwangsarbeiterlager, das sich während des Zweiten Weltkriegs auf einem Teil des Geländes des heutigen Industriemuseums befand.

Im Bereich von Cockerillstraße, Schellerweg und Mauerstraße gibt es ein (noch) brachliegendes Industriegelände, das schon um 1835 in der Frühzeit der Industrialisierung genutzt wurde. Hier befanden sich im Laufe der Zeit Glashütten, Steinkohle- und Erzbergwerke, Anlagen der „Heinrichshütte“ (Zinkhütte), eine Säurefabrik und zuletzt die Firma „Zincoli“, die Zinkstaub für die Farbenindustrie herstellte. Das Gebiet wurde bis Anfang der 1970er Jahre auch über den ehemaligen Bf. Münsterbusch mit einem Gleisanschluss erschlossen. Im Vorgriff auf die anstehende Entwicklung eines Gewerbegebiets haben hier bereits umfangreiche Rodungsarbeiten stattgefunden. Derzeit kann man hier noch Reste der ehemaligen Gleise finden. Als Besonderheit gibt es hier – wie bis in die 1980er Jahre entlang der Strecke zum Bf. Münsterbusch häufig – im Bereich der Gleise die selten gewordenen und für die Stolberger Schwermetallflora einstmals typischen Galmeiveilchen zu sehen (oben und 2x unten).


Auf dem Stolberger Hauptbahnhof wurde gegen 16:51 Uhr diese Szene vom Zusammentreffen des Eurostar-Triebzuges Nr. 4342 mit den RB 20-Triebwagen 643 207 (links) und 643 226 (Mitte) eingefangen.

Wenig später konnte man auf dem Stolberger Hauptbahnhof diesen besonders „coolen“ Typen beim verbotenen  und lebensgefährlichen Überschreiten der Gleise beobachten….

An diesem Nachmittag am Ende eines Brückentags-Wochenendes herrschte gegen 17 Uhr auf dem Stolberger Hauptbahnhof hohes Reisendenaufkommen. Der aus den beiden RRX-Triebwagen 462 059 und 462 012 gebildete RE 1 von Aachen nach Hamm verkehrte zur Freude der wartenden Menschen pünktlich auf die Minute. 

Zu dieser Zeit konnten auf dem Stolberger Hauptbahnhof auch die in Richtung Aachen fahrende Railpool-Lok 186 107 mit einem KLV-Zug (oben) und der Talent 2-Triebwagen Nr. 357 von National Express (unten) gesichtet werden.

Bei einer Fahrt von Stolberg Hbf nach Alsdorf hatte man zwischen St. Jöris und Begau am Nachmittag des 17. Mai 2026 eine Fernsicht, die bis zu den Braunkohlekraftwerken am Nordostrand des Tagebaus Garzweiler reichte.

Aus dem RB 20-Triebwagen entstanden ferner Schnappschüsse vom Gelände des ehemaligen Bf. Mariagrube mit der Trasse der ehemaligen Strecke von Aachen-Nord nach Jülich (oben) und von der Absicherung der in Alsdorf-Kellersberg abzweigenden, wieder aufgebauten Strecke über Mariagrube in Richtung Hoengen (und Siersdorf/unten).

Am Bahnsteig des Bf. Alsdorf-Annapark wurde am 17. Mai 2026 gegen 17:30 Uhr der RB 20-Triebwagen 643 207 fotografiert. Zwischen dem 18. Mai und dem 03. Juni 2026 wird der Schienenverkehr auf der Linie RB 20 komplett eingestellt. Dann dürfen die Fahrgäste wieder mit dem Bus fahren.

Blick vom Bahnsteig des Bf. Alsdorf-Annapark in Richtung Herzogenrath mit einigen entlang der Ringbahnstrecke bereits aufgestellten Fahrleitungsmasten.

 

 

15. Mai 2026

Am 15. Mai 2026 gab es gegen 13:20 Uhr einmal mehr das alltägliche „Flügeln“ von RB 20-Triebwagen an Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs zu sehen. 643 226 fährt in Richtung Düren ab, während der zum Hp. Stolberg-Rathaus bestimmte 643 205 noch warten muss, bis seine Fahrstraße eingestellt ist. 

Noch bevor 643 205 zum Hp. Stolberg-Rathaus abfahren konnte, schnurrte die DB Cargo-Lok 193 320 mit einem Kesselwagenzug in Richtung Köln vorbei.

Um 13:30 Uhr legte die DB Regio-Lok 147 014 mit ihrem RE 9 von Aachen nach Siegen einen kurzen Halt am Stolberger Hauptbahnhof ein.

 

14. Mai 2026

Der Eisenbahnfreund Axel Grundig erkundete am 14. Mai 2026 die Veränderungen auf dem Streckenabschnitt zwischen dem Bf. Stolberg-Altstadt und Breinigerberg und spendete einige Aufnahmen seiner Eindrücke für das Fototagebuch.

In Höhe der Eisenbahnüberführung über den Stolberger Vennbahnradweg und den Rüstbach hat die Euregio Verkehrsschienennetz GmbH (EVS) für Zugfahrten aus Richtung Breinig ein neues Einfahrvorsignal für den Bf. Stolberg Altstadt aufgestellt (oben). Zusätzlich hat Axel Grundig auch das zugehörige neue westliche Einfahrsignal F für den Bf. Stolberg Altstadt dokumentiert, das sich vor der Weiche für den Anschluss „Zur Mühlen“ (Rüst) befindet (unten). In gerne geübter EVS-Verfahrensweise wurde auch dieses Hauptsignal links vom Gleis aufgestellt.

Zwischen dem Streckengleis in Richtung Breinig und dem Anschluss „Zur Mühlen“ wurde diverses Signalmaterial abgelagert, das möglicherweise noch entlang der Strecke in Richtung Breinig weiterverwendet werden könnte.

Ein Blick in eine positive Zukunft: am Gleis in Richtung Breinig steht schon eine Lf-Tafel für die künftige Reisegeschwindigkeit Richtung Breinig (80 km/h).

Für die interessanten Bildspenden geht an dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“ an Axel Grundig.

 

13. Mai 2026

Der RB 20-Verband, der Stolberg Hbf planmäßig um 12:20 Uhr in Richtung Aachen und Herzogenrath verlassen sollte, wurde am 13. Mai 2026 abweichend auf Gleis 2 geleitet, um eine Überholung durch den verspätet von Frankfurt/M. nach Brüssel verkehrenden ICE 3 neo mit der Betriebsnummer 8013 zu ermöglichen (oben und unten).

Der um 12:28 Uhr eintreffende RE 9 von Aachen nach Siegen erfreute sich am 13. Mai 2026 wegen des bevorstehenden Feiertags und des „langen Brückentags-Wochenendes“ auch auf dem Stolberger Hauptbahnhof einer lebhaften Nachfrage.

Der Eisenbahnfreund Holger Fuhr nutzte eine Umsteigezeit auf dem Kölner Hauptbahnhof, um die beiden am 13. Mai 2026 auf dem Stumpfgleis an der DB-Kantine abgestellten ikonischen Loks zu fotografieren: 218 139 von VEB (oben) und 110 428 von TRI (unten). Für seine beiden Bildspenden danke ich an dieser Stelle Holger Fuhr sehr herzlich.

 

 

12. Mai 2026

Während einer Sperrung der Stolberger Talbahnstrecke vom 08. bis 10. Mai 2026 mit Schienenersatzverkehr für die RB 20-Züge nahm die EVS die neue Leit- und Sicherungstechnik des Bf. Stolberg-Altstadt in Betrieb und schaltete diese auf das ESTW der EVS.
Der Eisenbahnfreund Axel Grundig nahm sich am 12. Mai 2026 die Zeit, die Veränderungen auf dem Bf. Stolberg-Altstadt näher zu betrachten.
Alle neu aufgestellten Signale leuchteten und die schon zuvor vorhandenen ZS-Signale wurden teilweise noch komplettiert. Direkt am Bahnübergang Aachener Straße wurde ein neuer ZS-Signalmast (vermutlich als Fahrstraßen-abhängiger ZS-Wiederholer für Kurzeinfahrt zum Bahnsteig) montiert. Auf dem neuen Bahnsteig wurde zudem ein neuer Fahrausweisautomat installiert. Ferner wurde die Gleisfeldbeleuchtung komplett erneuert.

Axel Grundig dokumentierte am 12. Mai 2026 die neu geschaffene Situation auf dem Bf. Stolberg-Altstadt mit drei Fotos (oben und 2x unten). Für diese Bildspenden soll an dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“ nicht fehlen.

 

 

11. Mai 2026

Bei einem kurzen Abstecher zum Stolberger Hauptbahnhof wurde dort um 16:31 Uhr die DB Regio-Lok 146 002 bei ihrem Zwischenhalt mit einem RE 9 von Aachen nach Siegen aufgenommen.

 

 

08. Mai 2026

Der Eisenbahnfreund Thomas Printz spendete für das Fototagebuch zwei aktuelle Fotos, die er am 08. Mai 2026 auf dem Bf. Herzogenrath aufnahm.  Das obere Bild zeigt das Stumpfgleis am Hausbahnsteig im Bereich des P&R-Parkhauses, über dem bereits schon die Fahrleitung für die zukünftig elektrisch betriebenen Fahrzeuge der Linie RB 20 aufgehängt ist. Das untere Fotomotiv zeigt eine interessante Betriebssituation:  während an Gleis 7 die RRX Triebzüge abgestellt waren, wartete an Gleis 5 die „Euregiobahn“ auf neue Aufträge. Gleichzeitig wartete auf Gleis 3 die RB 33 auf ihre Rückfahrt nach Essen-Steele, nachdem dieser Zug zuvor mit 25 Minuten Verspätung in Herzogenrath eingetroffen war. Zusätzlich war auf Gleis 1 der pünktlich verkehrende RE 4 nach Dortmund unterwegs.
Für diese beiden Bildspenden soll an dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“ an Thomas Printz nicht fehlen.

 

 

07. Mai 2026

Am 07. Mai 2026 wurde auf dem Bf. Stolberg-Altstadt an der Signaltechnik gearbeitet, um den Anschluss der Leit- und Sicherungstechnik an das ESTW der EVS vorzubereiten (oben und unten). Zufällig konnte bei der Gelegenheit von der Überführung der Finkensiefstraße aus auch die DB Cargo-Zweikraftlok 249 074 gesichtet werden, die zu einer Bedienung des Gleisanschlusses der Stolberger Bleihütte im Einsatz war (oben und unten).

Bevor 249 074 mit den abgeholten entladenen Erzwaggons den Gleisanschluss der Bleihütte verlassen konnte, mussten die Lok und die Waggons noch abgespritzt und von möglicherweise kontaminierten Stäuben gereinigt werden (oben und unten).

Mit insgesamt sieben leeren Erzwaggons rollte 249 074 anschließend in den Bf. Stolberg-Altstadt, um von dort aus in einem engen Zeitfenster zwischen zwei RB 20-Fahrten nach Stolberg Hbf zu gelangen (oben und unten).

Auf der Fahrt vom Bf. Stolberg-Altstadt nach Stolberg Hbf wurde 249 074 mit ihrem Übergabezug auf der Stolberger Talbahn beim Bahnübergang Eisenbahnstraße abgepasst (oben und unten).

Um 14:28 Uhr wurde der von 146 006 gezogene RE 9 für eine Fahrt von Stolberg Hbf nach Köln Hbf genutzt.

Auf der Ostseite von Stolberg Hbf gab es aus dem RE 9 heraus die Sichtung der HVLE-Lok 2159 223, die dort auf die Bereitstellung eines Schotterzuges wartete.

Bei der Fahrt entlang der Südseite von Köln Bbf gelangen aus dem RE 9 heraus Sichtungsfotos der TRI-Loks 111 227, 110 428 und 110 448 (oben) und kurz danach der TRI-Lok 110 198 (unten).

Auf dem Düsseldorfer Hauptbahnhof standen u.a. der ICE-T mit der Betriebsnummer Tz 1110 (oben) und ein von 146 568 gezogener IC 2 (unten) im Fokus.

Um 16:19 Uhr folgte in Düsseldorf Hbf eine ICE-Begegnung, an der u.a. 403 001 (links) beteiligt war.

Im Stadtgebiet von Düsseldorf in der Umgebung der Berliner Allee wurden schließlich noch die Triebwagen 2143 (oben) und 2008 (unten) der Rheinbahn zusammen mit einem Berliner Bären aufgenommen.

 

03. Mai 2026

Ein mittels Lichtzeichenanlage verordneter Zwangsstopp am Bahnübergang Probsteistraße wurde am 03. Mai 2026 gegen 12:51 Uhr dazu genutzt, den von Stolberg Hbf in Richtung Hp. Stolberg-Rathaus ausfahrenden RB 20-Triebwagen 643 222 aufzunehmen.

Bei einer Fahrt von Stolberg nach Jülich gab es auf dem Bf. Düren etwas Ungewöhnliches zu sehen. Als ein verspäteter RE 9 nach Aachen Hbf um 13:20 Uhr auf Gleis 1 des Bf. Düren einlief, wartete der Lokführer der auf Gleis 22 stehenden RB 21a, die planmäßig um 13:21 Uhr von Düren nach Jülich hätte abfahren sollten, tatsächlich auf rund 10 Anschlussfahrgäste. Die nutzten ihre Chance und sprinteten flink von Gleis 1 nach Gleis 22. Man beachte auch das rot-weiße Baustellenmaterial, dass man wohl als besondere Challenge für Bahnnutzer in solchen Situationen genau im Verlauf des kürzesten Laufweges positioniert hatte. Erst als alle Umsteiger die RB 21a wohlbehalten erreicht hatten, startete die RB 21a um 13.24 Uhr vom Bf. Düren aus in Richtung Jülich und Linnich. Auf dem Bf. Jülich traf diese RB 21a (schon wieder) pünktlich um 13:40 Uhr ein. Ein wohltuendes Bahnerlebnis!

Schnappschuss aus dem RB 21a während der Fahrt von Düren nach Jülich – Ortsnamen, die für sich sprechen…

Bei der Einfahrt in den Bf. Jülich kommt man am ehemaligen Nachkriegs-Bahnhofsgebäude aus Bundesbahnzeiten vorbei. Das Gebäude wird heute als „Kulturbahnhof“ (KuBa) genutzt. Das äußere Erscheinungsbild weckt allerdings eher Assoziationen an wenig erfreuliche Unkultur.

Als sich der VT 211 der Rurtalbahn nach dem Kreuzungshalt in Jülich auf seine Weiterfahrt nach Linnich begab, konnte man bei der Ausfahrt aus dem Bf. Jülich die atemberaubend-eindrucksvolle Flexibilität dieses zweiteiligen LINT-Triebwagens beobachten.

Weil Veranstaltungen wie der 50. Geburtstag des EAKJ stets Gelegenheit bieten, auf Gleichgesinnte zu treffen und interessante Stunden zu verbringen, ging es an diesem Sonntag ein zweites Mal dorthin. Auf der ausgestellten Modulanlage des Modellbahnklubs „Reviermodule e.V. “ gab es u.a. diesen bemerkenswerten „Hamsterzug“ aus der frühen Nachkriegszeit zu sehen. Eine mit viel Detailkenntnis geschaffene einzigartige Zugkomposition, die auf „heilen Modellbahnwelten“ kaum zu sehen ist.

Der Andrang war am 03. Mai 2026 ebenfalls groß. Das EAKJ-Mitglied Klaus Wölfle hatte an seinem Verkaufsstand keine Langeweile…
Bei der Gelegenheit soll ein herzliches „Dankeschön“ an den EAKJ und seine emsigen Mitglieder nicht fehlen. Es war ein gelungener und toller 50. Geburtstag.

Auf der Rückfahrt von Jülich nach Stolberg wurde gegen 17:33 Uhr der Kreuzungshalt auf dem Bf. Eschweiler-Weisweiler wieder für ein Foto von der regelmäßigen „Talent-Begegnung“ genutzt.

Gegen 17:51 Uhr begegneten sich auf dem Stolberger Hauptbahnhof der von Düren über Aachen Hbf nach Herzogenrath verkehrende 643 201 und ein unerkannt gebliebener ICE 3 neo, der von Brüssel nach Frankfurt/M. im Einsatz war (oben und unten).

Auf dem Vorplatz des Stolberger Hauptbahnhofs wurde am Abend des 03. Mai 2026 ein Reisebus entladen und ein buntes Sortiment an Gepäck an die Fahrgäste ausgegeben.

Gegen 18:17 Uhr konnte mit dem Teleobjektiv ein Nachschuss auf einen von Stolberg Hbf in Richtung Düren ausfahrenden RB 20-Triebwagen festgehalten werden.

Nur zwei Minuten später bot sich um 18:19 Uhr eine Variante des zuvor schon kreierten Fotomotivs, bei dem sich diesmal der ICE 3 neo Nr. 8047 und der RB 20-Triebwagen 643 206 begegneten.

 

Rangierunfall am Gleisanschluss der Stolberger Bleihütte

Von der Straßenüberführung Finkensiefstraße aus bot sich am Abend des 03. Mai 2026 dieser Blick auf zwei Erzwaggons, die im Bereich des Privatgleisanschlusses der Stolberger Bleihütte havariert waren (oben und unten). Nach Angaben von Passanten soll diese Unfallsituation schon am Mittag des 02. Mai 2026 zu sehen gewesen sein.

Bei näherem Hinsehen ist zu erkennen, dass von jedem der beiden Erzwaggons jeweils ein Drehgestell entgleist ist (oben und unten). Während sich der linke Waggon auf der Doppelkreuzungsweiche befindet, kann am rechten Waggon die aufgelegte Gleissperre erkannt werden. Am rechten Erzwaggon sind Hemmschuhe vorgelegt worden. Das Streckengleis nach Breinig dürfte profilfrei nutzbar sein.

 

 

 

 

02. Mai 2026

Am Wochenende vom 02. zum 03. Mai 2026 feierte der Eisenbahnamateurklub Jülich (EAKJ) sein 50-jähriges Bestehen – ein Anlass, dort einmal vorbeizuschauen….

Auf der Bahnfahrt von Stolberg Hbf über die Eschweiler Talbahn nach Düren gelang um 12:30 Uhr auf dem Bf. Eschweiler-Weisweiler aus dem RB 20-Triebwagen 643 216 (links) heraus ein Foto von der Kreuzung mit dem entgegenkommenden 643 222.

Beim Umsteigen auf dem Bf. Düren gab es die überraschende Sichtung einer Überführungsfahrt, bei der die V 151 von Rurtalbahn Cargo (275 118) die beiden Elektrotriebwagen 429  026 / 526 (links) und 429 029 / 529 (rechts) im Schlepp hatte. Dieser Zug war am Vormittag über Geilenkirchen und Aachen kommend bis Düren gefahren und pausierte dort. Die beiden Elektrotriebwagen waren zuletzt vom DB Regio-Standort Rostock aus eingesetzt worden. Ihre bereits verlängerten Fristen liefen 2023 ab.

Für die Fahrt vom Bf. Düren bis zum Bf. Jülich wurde der VT 212 der Rurtalbahn genutzt, der um 13:06 Uhr von Linnich kommend auf dem Bf. Düren eintraf und um 13:21 Uhr wieder nach Jülich und Linnich zurückfuhr (oben und unten). Bei der Gelegenheit konnte das neu gestaltete Bahnsteiggleis 22 des Bf. Düren mit in ein Foto einbezogen werden.

Bei der Ausfahrt aus dem Bf. Düren gelang gegen 13:22 Uhr aus dem VT 212 heraus noch eine weitere Aufnahme von der vorgenannten Überführungsfahrt.

Kurz vor dem Bf. Jülich konnte aus dem VT 212 heraus bei der Vorbeifahrt am Heeresinstandsetzungswerk die dort stationierte zweiachsige Werksdiesellok der Bundeswehr gesichtet werden.

Der EAKJ nutzte für das Jubiläumsfest nicht nur seine Vereinsräume, sondern auch die Räume im Erdgeschoss des ehemaligen Jülicher Bahnhofsgebäudes. Dort wurden u.a. Erinnerungsstücke aus der Jülicher Eisenbahngeschichte (oben) und diverse Modellbahnanlagen (unten) präsentiert.

Auf reges Interesse stieß ferner ein Führerstand- bzw Fahrsimulator, der in einem Raum im Erdgeschoss aufgebaut war.

Ausschnittfoto von der großen, mit viel Liebe zum Detail ausgestalteten Klubanlage des EAKJ, die sich über mehrere Räume im ersten Oberschoss des ehemaligen Bahnhofsgebäudes erstreckt und sowohl analog als auch digital betrieben werden kann.

Im Erdgeschoss wurden an zwei Verkaufsständen interessante und teils seltene bzw. historische Eisenbahnliteratur und andere Bahnutensilien angeboten (oben und unten). Am Verkaufsstand des EAKJ bestand dabei auch die Möglichkeit, den Bearbeitungsstand der Fortsetzung des Buchprojektes des EAKJ zur Darstellung der Eisenbahngeschichte des Jülicher Landes kennenzulernen und mit dem Buchautor Klaus Wölfle persönlich ins Gespräch zu kommen.

Vor Antritt der Rückfahrt konnte vom Bahnsteig des Bf. Jülich gegen 16:41 Uhr noch diese Szene von der Einfahrt des aus Richtung Düren kommenden VT 211 der Rurtalbahn aufgenommen werden. Bei dem im Hintergrund stehenden Elektrotriebwagen konnte wegen der Farbschmierereien die Fahrzeugnummer nicht mehr abgelesen werden. Lediglich der Fahrzeugname „Hansestadt Stralsund“ war noch erkennbar.
(siehe hierzu auch den Kommentar von Franz: der in Jülich abgestellte ET ist lt. der Seite Revisionsdaten. de der Stadler Flirt 429 028. Vielen Dank für diesen ergänzenden Hinweis!)

Nach der Ankunft auf dem Bf. Düren wurde gegen 17:05 Uhr die Begegnung des auf Gleis 22 eingefahrenen VT 212 der Rurtalbahn mit dem auf der Durchreise befindlichen 429 526 im Bild festgehalten.

Beim Warten auf den leicht verspäteten RE 9 nach Aachen konnten auf dem Bf. Düren kurz hintereinander noch die Durchfahrten der Eurostar-Triebzüge Nr. 4301 (oben, gegen 17:07 Uhr) und Nr. 4346 (unten, gegen 17:09 Uhr) aufgenommen werden.

 

Dampfzugfahrten auf der Brohltaleisenbahn

Am 02. Mai 2026 nahm der Eisenbahnfreund Andreas Lichtenberg aus dem Literaturhaus „Schmökermühle“  heraus eine Fahrt der Dampflok „11 sm“ von Brohl nach Oberzissen auf dem Viadukt bei Tönisstein auf.

Am Nachmittag des 02. Mai 2026 unternahm Andreas Lichtenberg eine Fahrt mit dem Dampfzug der Brohltaleisenbahn von Brohl nach Oberzissen und zurück. Vor der Abfahrt fotografierte er die Dampflok „11 sm“ noch beim Wassernehmen auf dem Bf. Brohl (oben und unten).

Während des Wassernehmens konnte Andreas Lichtenberg in Ruhe einige Detailaufnahmen der bestens gepflegten, 120 Jahre alten und im Rheinland gebauten Dampflok aufnehmen (oben und unten).

Blick aus dem bergwärts dampfenden Zug heraus auf das Brohltal zwischen dem Bf. Brohl und dem Hp. Bad Tönisstein.

Umsetzen der Dampflok „11 sm“ der Brohltaleisenbahn für die Rückfahrt auf dem Bf. Oberzissen.

Zwischenhalt des von der Lok „11 sm“ geführten, von Oberzissen nach Brohl fahrenden Dampfzuges an der Station Bad Tönisstein.

An dieser Stelle danke ich dem Eisenbahnfreund Andreas Lichtenberg für seine Bildspenden vom 02. Mai 2026.

 

 

01. Mai 2026

Als der Eisenbahnfreund Thomas Printz am sonnigen 01. Mai 2026 nah bei Übach-Palenberg am Bahnübergang Rimburger Busch vor der geschlossenen Bahnschranke warten musste, hatte er das Glück, dort die Vectronlok 193 439 mit einem langen, nordwärts fahrenden Kesselwagenzug anzutreffen (oben). Am gleichen Bahnübergang gelang Thomas Printz zusätzlich ein Foto von einem von Aachen in Richtung Essen verkehrenden RB 33-Verband mit 1440 229 an der Zugspitze (unten). Für die beiden Bildspenden vom Bahnbetrieb auf der Grenzlandbahn danke ich an dieser Stelle Thomas Printz sehr herzlich.

 

Ein Besuch bei der Brohltaleisenbahn

Der Eisenbahnfreund Andreas Lichtenberg spendete für das Fototagebuch einige Fotos von einem Besuch der Brohltaleisenbahn. Im Gegensatz zum arg vernachlässigten Bahnhofsgebäude am Bf. Brohl der Deutschen Bahn AG (oben) zeigen die Gebäude entlang der meterspurigen Brohltalbahn wie bspw. beim Bf. Burgbrohl (unten), wie gut gepflegtes historisches Erbe aussehen kann.

Am Bf. Brohl fotografierte Andreas Lichtenberg einen Zug der Brohltaleisenbahn, der dort gerade mit der Lok „D 2“ an der Spitze aus dem Brohltal kommend eingelaufen war.

Bei der Werkstatt der Brohltalbahn erlebte Andreas Lichtenberg auch, wie der Stolz der Brohltaleisenbahn – die Malletdampflok „11 sm“ – angeheizt und für eine Zugfahrt vorbereitet wurde (oben und unten).

Für die Bildspenden geht an dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“ an Andreas Lichtenberg.

 

(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats April 2026.)

5 Kommentare zu „Fototagebuch 5/2026“

  1. Hallo Herr Keller,

    der in Jülich abgestellte ET ist lt. der Seite Revisionsdaten. de der Stadler Flirt 429 028.

    Grüße nach Stolberg

  2. Hallo Roland,
    besteht die Möglichkeit deinen Online Beitrag nachträglich irgendwo als Aufzeichnung an zu schauen da es mir wegen der Arbeit nicht möglich ist live dabei zu sein?

    Mit freundlichen Grüßen
    Stefan

    1. Hallo Stefan,
      leider besteht keine Möglichkeit, den Zoom-Vortrag / Online-Beitrag nachträglich irgendwo als Aufzeichnung anzuschauen. Bei dieser Art von Zoom-Vorträgen finden seitens der Veranstalter aus Gründen des Datenschutzes regelmäßig keine Aufzeichnungen statt.
      Aber vllt. wird der Vortrag an anderer Stelle oder in anderer Form einmal wiederholt. Ich würde dann ggf. auf meiner Homepage darauf hinweisen.

      Viele Grüße
      Roland

  3. Hallo Herr Keller,

    vielen Dank für den gestrigen Vortrag. Leider konnte ich diesem Vortrag aufgrund von tehnischen Hindernissen (Digitalwüste Deutschland) nicht in Gänze verfolgen. Jedoch war das was ich mitverfolgen konnte höchst spannend und interessant.
    Ich würde mich tatsächlich freuen, diesen Vortrag nochmals irgendwo anders und in kompletter Form miterleben zu dürfen.
    Ggf. macht es auch einmal Sinn alte Fotos auszutauschen. Mein Vater hat im Keller sehr viele alte Bilder aus der Region (vor allem Alsdorf) liegen.

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