Fototagebuch 1/2013

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im Januar 2013.

(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats Dezember 2012)

Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.

 

31. Januar 2013

Unter der Titelzeile „Kompromiss für Linie 61: „Balkan“ wird nicht von der Welt abgeschnitten“ berichten die Stolberger Tageszeitungen in den Printausgaben vom  31. Januar 2013 über die Abkehr des Stolberger Stadtrates von der beabsichtigten Streichung der AVV-Linie 61 zwischen Breinig und Stolberg.
Hatten die mit dem Busverkehr offenbar wenig vertrauten Politiker zunächst geglaubt, auf diese Weise Kosten einsparen zu können, weil diese Verfahrensweise die geringsten Nachteile für ÖPNV-Kunden bieten würde, so mussten sie sich von betroffenen Bürgern über das wahre Ausmaß ihrer Fehlentscheidung aufklären lassen. Besonders im Stadtteil Breinigerberg bereiteten diese Planungen große Probleme, da man dort mit dem Wegfall der Buslinie 61 sowohl von der Innenstadt als auch von Breinig abgekoppelt worden wäre.
Als Kompromiss wird nun die Fahrt mit der Linie 42 in Richtung Vicht erforderlich, wo es verbesserte Anschlüsse in die Linie 1 geben soll.
Darüber hinaus werden zusätzlich zu den vier Schulbusfahrten der Linie 61 montags bis freitags drei zusätzliche Fahrten bis Breinigerberg verlängert, die dann über den Tomborn zurück nach Breinig und Venwegen verkehren; samstags sollen es fünf Fahrten sein.

27. Januar 2013

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Um 11:57 Uhr wurde der nach Aachen fahrende RE1-Zug in Stolberg gestoppt und zur Rückfahrt gleich auf das Bahnsteiggleis 2 eingelassen.

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Die ausgebooteten Fahrgäste wurden zur Weiterfahrt nach Aachen auf die Euregiobahn (ein einzelner Talent-Triebwagen (!)) verwiesen…

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Der RE1 von Aachen in Richtung Köln und Hamm, der um 12:00 Uhr in Stolberg Hbf halten sollte, fiel wegen einer Oberleitungsstörung aus –  so wurde es zumindest  den wartenden Fahrgästen in Aachen Hbf wenige Minuten vor der planmäßigen Abfahrt des Zuges verkündet. Der abgebrochene RE1-Zug, der in Stolberg Hbf  indes das Richtungsgleis nach Köln blockierte, wurde dort vom mittäglichen ICE  Brüssel – Frankfurt/M. auf Gleis 43 überholt (oben und unten).
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Unmittelbar nach der Überholung durch den ICE näherte sich aus Richtung Köln die Lok PCW7 des Siemens-Prüfcenters in Wildenrath, die zwei E-Loks der SNCB in Richtung Aachen schleppte.

26. Januar 2013

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Sonnige Momente sind für berufstätige Fotofreunde im Januar 2013 selten. Am Vormittag des 26. Januar bestand jedoch Gelegenheit, 643 210 bei Schnee und Sonnenschein am Bf. Stolberg-Altstadt abzulichten (oben und unten).
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Am Nachmittag und Abend des 26. Januar 2013 gab es für Bahnfahrer wieder manchen Frust. Der einzige Fahrkartenautomat des Stolberger Hauptbahnhofs weigerte sich beharrlich, Bargeld anzunehmen und vereitelte damit so manchen Fahrscheinkauf. Und bei diesem Talent2-Triebwagen waren beispielsweise von den fünf zur Verfügung stehenden Türen zwei defekt… 

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Still und leise wurde in den letzten Tagen das alte, im Zuge der Streckenelektrifizierung 1967 errichtete Unterwerk stillgelegt und abgebrochen. Nur die beiden alten Trafos (je einer von Siemens und BBC) sind noch auf ihren Fundamenten zurückgeblieben und warten auf ihren Abtransport.
Als Ersatz  für die Fahrstromversorgung wurde auf dem angrenzenden, zur Strecke nach Herzogenrath hin liegenden Areal ein neues Unterwerk in Betrieb genommen.


25. Januar 2013

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Unter den vielen Lokomotiven, die mit Werbung beklebt sind, gibt es jetzt eine Lok mit regionalem Bezug: Die zum Bestand der Rurtalbahn gehörende 185 680 ist derzeit mit Werbung für den Studiengang Schienenfahrzeugtechnik an der FH Aachen unterwegs. Der Eisenbahnfreund Sebastian Steinkamp hatte am 25. Januar 2013 die Gelegenheit, die Lok während einer Einsatzpause auf einem Abstellgleis des Aachener Hauptbahnhofs im Bereich der Kasinostraße anzutreffen. Für die Bildspende sage ich an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

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Der neue Fahrscheinentwerter auf dem Stolberger Hauptbahnhof – mit einer robusten Vandalismus-resistenten  Befestigung…

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Der RE 11370 wurde an diesem Freitag von 110 427, einer der letzten Loks der bewährten BR 110, die noch im Einsatz stehen,  geschoben.

24. Januar 2013

Am Eingang zu den Bahnsteigen der Gleis 1, 2 und 43 des Stolberger Hauptbahnhofs gibt es wieder einen Fahrscheinentwerter! Bahnkunden werden sich freuen, dass die Zeiten der Ungewissheit beim Vorzeigen von nicht entwerteten Fahrkarten während der Zugfahrt vorbei sind und wieder klare Verhältnisse herrschen.

 

23. Januar 2013

Unter der Überschrift „Kleine Bahnhöfe, Haltepunkte und neue Bürgernähe“ berichten die Aachener Tageszeitungen über das EU-geförderte Projekt „Citizens‘ Rail“, zu deutsch   übersetzt etwa „bürgernahe Bahn“. Das von Mai 2012 bis September 2015 laufende EU-Projekt ist mit mehr als als neun Millionen Euro ausgestattet, von denen sich auch die Stadt Aachen etwas erhofft.

 

22. Januar 2013

Die Stolberger Tageszeitungen berichteten am 22. Januar 2013 über die vom Aachener Verkehrsverbund (AVV) beabsichtigten Fahrpreiserhöhungen, die am 24. Januar im Beirat des AVV bzw. im Mobilitätsausschuss der Stadt Aachen beschlossen werden sollen. Demnach sollen die Fahrpreise zum 01. April 2013 im Durchschnitt um 3,6 % und zum 01. April 2014 um weitere 3,3 % steigen. Der AVV erhofft sich damit, die Gesamteinnahmen im Jahre 2013 von derzeit 87 auf 90,1 Mio. € zu steigern. 2014 sollen die Gesamteinnahmen auf 93,1 Mio. € erhöht werden.
Der AVV führt zur Begründung u.a. steigende Kosten beim Personal, bei Energie und Treibstoff sowie die Minderung bzw. die Deckelung von Bundeszuschüssen an.
In den zurückliegenden Jahren gab es nach Angaben aus dem Pressebericht folgende Preissteigerungen: 2006 +3,6%; 2007 + 3,7%; 2008 +4,8%; 2009 + 3,9%; 2010 + 3,5%, 2011 + 3,3% und 2012 +3,3 %.

 

21. Januar 2013

Seit dem 21. Januar 2013 sind wieder die beiden schon vor einigen Tagen aus Rostock zurückgekehrten Loks 120 207 und 120 208 vor der komfortablen RSX-Doppelstockwagen-Garnitur im Einsatz auf der Linie RE9. Den Auftakt machte heute die 120 208, die als erste Regelleistung den RE 10921 bespannte. Leider stand das Comeback im Zugdienst unter keinem guten Stern, da der RE 10921 Aachen Hbf gleich wieder mit 40 Minuten Verspätung verließ.

Die beiden 120er sollen mit dem RSX-Wagenpark wie schon zuvor abwechselnd in dem folgenden Umlauf eingesetzt werden:
RE 10904 von Siegen nach Aachen Hbf
RE 10909 von Aachen Hbf (09:18 Uhr) nach Siegen
RE 10916 von Siegen nach Aachen Hbf
RE 10921 von Aachen Hbf (15:18 Uhr) nach Siegen
RE 10928 von Siegen nach Aachen Hbf
Lr 73419 von Aachen Hbf nach Köln Hbf
RE 10935 von Köln Hbf nach Siegen

 

20. Januar 2013

Den ganzen Tag über herrschte strenges Winterwetter mit beständigem Schneefall. Zwischen 11:30 Uhr und 14 Uhr gab es zusätzlich heftigen Eisregen, der Straßen, Bürgersteige und parkende Autos mit einer dicken Eisschicht überzog und den Straßenverkehr zeitweise zum Erliegen brachte.

Während Bahnkunden im Informationssystem der Deutschen Bahn AG beispielsweise auch den Hinweis „Witterungsbedingte Störung: Auf der Strecke Horrem – Düren zwischen Horrem und Düren. Es kommt zu Verspätungen in beide Richtungen im S-Bahnverkehr der Deutschen Bahn. Es kommt zu Verspätungen in beide Richtungen im Regionalverkehr der Deutschen Bahn.“ zu lesen bekamen, lief der Betrieb der Regionalexpresszüge zwischen Köln und Aachen ebenso wie der Verkehr der Euregiobahn völlig planmäßig ab. Nur wenige Züge hatten geringfügige Verspätungen, überwiegend wurden die planmäßigen Fahrzeiten eingehalten.

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Stolberg Hbf nach dem Eisregen – am Nachmittag des 20. Januar 2013.

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Wer als Reisender durch die Unterführung zum Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs gelangen wollte, benötigte neben festem Schuhwerk auch eine Portion Mut, um die vereisten Weg zu begehen. Bis gegen 16 Uhr war von einem Winterdienst nichts zu sehen.

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Die Uhr auf dem Mittelbahnsteig war von einem dicken Eispanzer überzogen.

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Trotz des außergewöhnlichen Winterwetters verkehrten die Regionalbahnzüge zwischen Köln und Aachen – so wie hier der RE 10126 – auf die Minute pünktlich.

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Auch der RE 10131 hielt zur planmäßigen Zeit um 16:00 Uhr am vereisten Bahnsteiggleis 2  des Stolberger Hauptbahnhofs.

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185 395 passierte Stolberg Hbf mit einem Güterzug in Richtung Aachen-West. Zur Vorbeugung vor Problemen mit einer evtl. vereisten Fahrleitung – oder nur zur Vermeidung von Funkenflug auf die Ladung (?) – hat sie den vorderen Stromabnehmer angelegt.

 

19. Dezember 2013

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In eisiger Kälte stehen im Bereich des ehemaligen Rangierbezirks V die Loks 10 der Firma BBH und 203 559 der Firma LOCON abgestellt. Im Hintergrund rollt einer der berüchtigten Talent2-Züge von Aachen in Richtung Siegen vorbei.

 

18. Januar 2013

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Auf der Ostseite des Stolberger Hauptbahnhofs ist die Lok 211 der Firma LOCON abgestellt. Wegen des frostigen Winterwetters sind Einsätze vor Baustoffzügen derzeit eher selten.

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Der RE 11370 wurde am 18. Januar 2013 von 111 112 gen Aachen geschoben. In letzter Zeit sind vermehrt anstelle der betagten Oldtimerloks der BR 110 die etwas  jüngeren Loks der BR 111 an diesem Zug zu beobachten.

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Gegen 18 Uhr war die V 104 der Rurtalbahn mit einer Übergabefahrt zur Berzelius-Bleihütte in Stolberg-Binsfeldhammer unterwegs. Eine kurze Rangierpause bot Gelegenheit zu zwei Schnappschüssen auf dem Bf. Stolberg-Altstadt (oben und unten).
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17. Januar 2013

Gute Nachrichten gibt es aus dem Kreis Heinsberg. Dort hat das Eisenbahnbundesamt den Antrag der Stadt Hückelhoven, die Bahnstrecke zwischen Baal und Ratheim zu entwidmen, abgelehnt. Die Stadt Hückelhoven wollte die Bahnstrecke gerne beseitigt wissen, um den Ausbau der Landesstraße L 117 nicht zu beeinträchtigen. Die Befürworter der Bahnstrecke, insbesondere die  Bürgerinitiative IG Ratheimer Bahn, konnten  dagegen einen Etappensieg nach Hause tragen. Nunmehr ist zumindest die Bahntrasse gesichert und damit die Ausgangsbasis für eine spätere Reaktivierung der Bahnstrecke erhalten geblieben.

An der benachbarten Strecke von Lindern nach Heinsberg gehen die Baumaßnahmen zur Reaktivierung des Reisezugverkehrs weiter.

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Der Bf. Stolberg-Altstadt zeigte sich ebenso winterlich wie die Stolberger Burg. Die Euregiobahn war indes pünktlich zur Stelle.

 

16. Januar 2013

Dieser Tag wird  vielen Bahnkunden bestimmt im Gedächtnis bleiben. Wenn die Temperaturen unter dem Nullpunkt liegen, dann muss das für die Qualität des Bahnbetriebes offenbar auch gelten. Was hatte der Bahnchef Grube im Herbst 2012 noch für Sprüche geklopft, wie toll sich die Bahn wieder einmal auf den Winter vorbereitet hätte… – die Realität sah dann doch ganz anders aus!
Wer beispielsweise um 6 Uhr auf dem Bahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs stand, bekam zunächst die Durchsage zu hören, dass der Regionalexpress nach Aachen 32 Minuten Verspätung hat. Der Regionalexpress in Richtung Köln fuhr dagegen pünktlich um 6:00 Uhr in Stolberg Hbf ab. Er kam aber nur bis Langerwehe, wo er wegen einer Weichenstörung bis 6:40 Uhr stehen bleiben musste. (Die planmäßige Ankunft in Köln Hbf hätte um 6:42 Uhr sein sollen!). Bei der Weiterfahrt nach Düren wurden die Fahrgäste schon im Zug informiert, das wegen weiterer Weichen- und Signalstörungen weitere Verzögerungen eintreten würden, so dass man von Düren Hbf aus besser auf die um 6:53 Uhr nach Köln verkehrende S-Bahn ausweichen sollte. Den am Bahnsteig in Düren Hbf wartenden Menschen war diese Information dagegen gar nicht mitgeteilt worden. Am Bahnsteig entstand infolgedessen zunächst gewaltiges Gedränge durch die aus dem um 6:50 Uhr eingefahrenen RE1-Zug hinausströmenden Menschen. Als die S-Bahn nach Köln abfahren sollte, drängte dann aber eine zweite Menschenwelle, die mit Verzögerung vom in Düren verharrenden RE1 zur S-Bahn folgte, in den S-Bahn-Zug hinein, so dass dieser erst um 6:58 Uhr abfahren konnte. Wegen der völligen Überfüllung dieses S-Bahn-Triebwagenverbandes kam es an allen Haltestationen nun zu Verzögerungen beim Türenschließen. Als die S-Bahn schließlich gegen 7:25 Uhr in Horrem an den Bahnsteig fuhr,  konnte von den vielen dort wartenden Fahrgästen kaum noch jemand zusteigen. Diese S-Bahn erreichte schließlich erst um  7:50 Uhr, also nach fast einer Stunde Fahrzeit (!),  Köln-Ehrenfeld. In Köln Hbf hatte sich unterdessen eine Stellwerksstörung eingestellt, die nahezu den kompletten Hauptbahnhof mitten im morgendlichen Berufsverkehr zum Stillstand brachte. Auch wenn die DB-AG sich beeilte, zu verkünden, dass dieser Stellwerksausfall nicht auf das Winterwetter zurückzuführen sei, so mussten deswegen dennoch tausende Bahnpendler auf kalten Bahnsteigen  eine bis anderthalb Stunden ausharren, bis sie einen Zug zu ihren Zielorten bekamen. Reisende, die gegen 8 Uhr von Eschweiler Hbf nach Köln fahren wollten, fanden erst gegen 9:30 Uhr eine Möglichkeit, mit einem völlig überfüllten Zug nach Köln  fahren zu können.
Für Reisende zwischen Gerolstein und Trier hatte sich die Deutsche Bahn an diesem Tag übrigens noch etwas ganz besonderes ausgedacht –  dort, wo auf den Bahnsteigen kein Schnee geräumt war (und die Bahn hatte diese ihr selbst obliegende Pflicht an diesem Tag dort gleich an mehreren Stationen verletzt), fuhren die Regionalzüge einfach durch. Wer nach einem langen Arbeitstag nach Hause wollte, erlebte ebenso eine böse Überraschung wie diejenigen Fahrgäste, die sich mit den Witterungsverhältnissen entsprechender Kleidung auf den Bahnsteigen zu einer Zugfahrt eingefunden hatten.
Am 16. Januar 2013 waren die Temperaturen übrigens nur leicht unter null Grad und es lagen nur wenige Zentimeter Pulverschnee.

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Zufällige Begegnung mit 115 198 am Morgen des 16. Januar 2013 auf dem Bf. Köln-Süd. Als diese Lok noch jung war, warb die Deutsche Bundesbahn mit dem Slogan „Alle reden vom Wetter – wir nicht!“. Das eingängige Motto wurde eine sprichwörtliche, bis heute unvergessene Assoziation mit der Deutschen Bundesbahn, weil die Bundesbahn die Richtigkeit dieser Aussage alljährlich unter Beweis gestellt hatte. Bei der Deutschen Bahn AG reichten an jenem Tag die hier sichtbaren bescheidenen Schneemengen,  um den Bahnverkehr ins völlige Chaos zu stürzen.

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Durchgefrorene Pendler können aufatmen – nach 45 Minuten Wartezeit wegen Verspätung kommt endlich der ersehnte Zug… Bahnalltag bei der Deutschen Bahn AG, aufgenommen auf dem Bf. Köln-Süd am Morgen des 16. Januar 2013.

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Dramatische Zustände im Bahnbetrieb gab es aber nicht nur in Köln…

15. Januar 2013

Nach einem Tag mit Winterbetrieb (nur wenige Zentimeter Pulverschnee und Temperaturen leicht unter Null) krieselt es schon wieder im Bahnbetrieb zwischen Köln und Aachen. Wegen Flugschnee häufen sich Türstörungen, am Bf. Horrem mussten Regionalexpresszüge in Richtung Aachen mehrfach ohne Halt durchfahren, weil die Weichen zu den Bahnsteiggleisen gestört waren.

14. Januar 2013

Im Laufe der Nacht gab es den ersten Schnee des Jahres 2013. Es waren allerdings nur wenige Zentimeter, und der öffentliche Nahverkehr bzw. der Bahnverkehr waren davon nicht beeinträchtigt worden. Die Reisezüge verkehrten pünktlich.

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Bahnsteigszenen auf dem Stolberger Hauptbahnhof gegen 6 Uhr. Oben 185 272, die den Übergabezug aus Köln nach Stolberg gebracht hatte und auf die Ausfahrt nach Aachen-West wartet, unten die Euregiobahn nach Stolberg-Altstadt.
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In Aachen hat der Abbruch des ehemaligen Empfangsgebäudes des Bahnhofes Aachen-West begonnen. Nach der Freilegung soll das Grundstück anschließend vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes NRW zur Errichtung von Gebäuden des Campusprojektes  genutzt werden.

 

13. Januar 2013


Wer um 11:27 Uhr von Stolberg Hbf in Richtung Köln und Siegen reisen wollte, der erwischte auf der Linie RE9 den fünfteiligen Talent2-Triebwagen 442 301/801.


In der Gegenrichtung war um 11:32 Uhr der vierteilige Talent2-Triebwagen 442 261/761 zu beobachten. Im Hintergrund sind die Loks 10 der Firma BBH und 203 559 der Firma LOCON zu erkennen.


Der Bahnübergang Eisenbahnstraße hat Mitte Dezember 2012 einen neuen Fahrbahnbelag erhalten, der die Überquerung nicht nur für die Autofahrer komfortabler macht, sondern auch dazu beiträgt, dass sich der Lärm der über die Schienen rumpelnden Autos für die Anwohner spürbar gemindert hat.


Aus dem Kohlbuschweg heraus ergab sich gegen 12:10 Uhr dieser Schnappschuss auf den in Richtung Stolberg Hbf fahrenden Euregiobahn-Triebwagen 643 220.

 

12. Januar 2013


Auf der Ostseite des Stolberger Hauptbahnhofs waren am 12. Januar 2013 u.a. die beiden Loks 212 325 und 212 047 der Firma EfW abgestellt. Über dem Vorbau der 212 047  kann man im Hintergrund eine Halle des ehemaligen Straßenbahndepots Eschweiler-Pumpe erkennen.


Blick auf den Schrottplatz der Fa. Steil in Eschweiler-Aue, wo zur Zeit die beiden Loks 181 203 und 181 224 verschrottet werden.


Im Bereich des ehemaligen Rangierbezirks V war am 12. Januar 2013 auch diese Lok anzutreffen, die einerseits mit der die Loknummer 203 559 beschriftet ist und andererseits am Rahmen unterhalb des Fahrerhauses die bahnamtliche Nummer 92 80 1203 164-9 D_LOCON trägt.

11. Januar 2013


Auf der Ostseite des Stolberger Hauptbahnhofs konnten am späten Nachmittag des 11. Januar 2013 die Loks 212 325 und 212 047 der Firma „EfW“ gesichtet werden, die dort schon seit einigen Tagen einzeln oder zusammen geparkt werden.


Im ehemaligen Bezirk V standen am Nachmittag des 11. Januar 2013 die als 203 559 beschriftete ehemalige Reichsbahn-V100 der Firma LOCON und die Lok 10 der Firma „BBH“.

 

10. Januar 2013

Am Morgen des 10. Januar 2013 waren auf der Ostseite des Stolberger Hauptbahnhofs die zwei im klassischen Rot der Deutschen Bundesbahn lackierten EfW-Loks 212 325 und 212 047 abgestellt. Eine dieser beiden Loks war schon seit mehreren Tagen auf dem Stolberger Hbf zu beobachten.
Außerdem konnte auch eine orange lackierte DR-V 100 der Firma LOCON gesichtet werden.

 

07. Januar 2013

Am Standort Aachen der Firma Bombardier werden trotz der Absicht, das Werk zu schließen, weiterhin die für die S-Bahn Stuttgart bestimmten Triebwagen der BR 430 produziert. Bei der Firma Bombardier wird derzeit allerdings erwogen, einen Teil des Auftrages am Standort Henningsdorf fertigen zu lassen, obwohl dieses Werk gut ausgelastet ist und dort erst noch die Infrastruktur zur Fertigung der BR 430 geschaffen werden müsste.

Am 07. Januar 2013 transportierte eine Lok der BR 294 den für die S-Bahn Stuttgart bestimmten Triebwagen 430 046 vom Bombardier-Werk in Aachen nach Stolberg Hbf. Über den Ablauf des Weitertransportes liegen mir keine Informationen vor.

Ein auf dem Bf. Aachen-Rothe Erde stehender Dieseltriebwagen der BR 644 kann als Hinweis gewertet werden, dass im Bombardier-Werk Aachen außerdem immer noch Wartungen und Reparaturen an den bewährten Talent1-Triebwagen ausgeführt werden.

 

05. Januar 2013


So zeigte sich der Stolberger Hauptbahnhof den aus der Bahnsteigunterführung ankommenden Reisenden zum Beginn des Jahres 2013. Zur Verunsicherung vieler Fahrgäste ist im gesamten Bereich des Hauptbahnhofes auch weiterhin kein Fahrscheinentwerter  anzutreffen.


Im Südflügel des Empfangsgebäudes ist wieder die für den Güterverkehr zuständige Stelle der Deutschen Bahn AG eingezogen. Wie auf dem Türschild zu lesen ist, firmiert man dort unter dem Namen „DB Schenker Rail Deutschland AG / Produktionszentrum Duisburg/Hagen / Standort Köln-Kalk Nord / Außenstelle Stolberg/Rheinland“.


Die Einfahrt der Euregiobahn aus Aachen fand am 05. Januar 2013 gegen 13:15 Uhr auch das Interesse eines anderen Fotografen. An dieser Stelle viele Grüße an diesen „Hobbykollegen“.

04. Januar 2013


Die ersten Tage des Jahres 2013 waren nicht für Eisenbahnfotografen gemacht – trübes Wetter  war ein ständiger Begleiter. Am späten Nachmittag des 04. Januar wurde bei der Einfahrt des RE 11370 gegen 16:55 Uhr dennoch einmal die Kamera aus dem geöffneten Zugfenster eines Bn-Waggons gehalten. Beim ehemaligen Stellwerk „Sr“ rangierte gerade eine Lok der BR 294 mit Gleisbaufahrzeugen.

 

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