Betoverende Winterritten op de Miljoenenlijn

Der Eisenbahnfreund bekam in der Adventszeit 2010 reichlich Gelegenheit, stimmungsvolle Dampflokatmosphäre zu genießen.

Klassiker sind dabei gewiss die alljährlichen und immer wieder stilvollen Nikolausfahrten der Selfkantbahn zwischen Gillrath und Schierwaldenrath im Kreis Heinsberg. An drei Adventswochenenden konnte man in diesem Jahr außerdem mit den Loks 38 2267, 41 360 und 78 468 Dampflokeinsätze vor Gesellschaftssonderzügen nach Aachen erleben. Und vor den Toren Aachens gab es zwischen dem 20. November und dem 19. Dezember „betoverende Winterritten op de Miljoenenlijn“.

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Fototagebuch Dezember 2010

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im Dezember 2010

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31. Dezember 2010


Gegen 15:30 Uhr wurde der nach Siegen verkehrende RE9-Zug von den Loks 120 206 und 120 208 (am Zugschluss) bespannt (oben und  unten).


Zum Jahreswechsel waren 294 801 und 294 706 hinter dem Stellwerk „Sf“ an der Ladestation geparkt, um dort die Silvesternacht zu verbringen.


Die Sanierungsarbeiten am Gebäude des Stolberger Hauptbahnhofs ruhten zwischen den Jahren. Für Außenarbeiten war angesichts der Witterung ohnehin keine Gelegenheit (oben und unten).


Die DB-AG hat es von Oktober bis Ende Dezember 2010 nicht fertig gebracht, die defekte Lautsprecheranlage instand setzen zu lassen oder für einen Ersatz zu sorgen. So werden die Fahrgäste auf dem Stolberger Hauptbahnhof auch am Anfang des neuen Jahr 2011 ein stummes „Möchtegern-Börsenunternehmen“ erleben.


Der am 21. Dezember 2010 an der östlichen Ausfahrt des ehemaligen Bezirks V im Schutzgleis auf den kraftverzehrenden Prellbock aufgelaufene Holztransportwaggon ist noch nicht geborgen worden und wird den Jahreswechsel an seinem Unfallort verbringen.

Hier zum Abschluss meines  Stolberger Eisenbahntagebuches 2010 einige (symbolhafte/hintergründige) Detailaufnahmen des aufgelaufenen Waggons:

Besonders angesichts der Erlebnisse und Er-„fahr“-ungen des Reisezugbetriebs während des gesamten Monats Dezember (mit nicht oder übel verspätet oder überfüllt oder durch- fahrenden Zügen) lässt der Galgenhumor der leidgeprüften Bahnpendler den Zusatz-Buchstaben “AG” der DB immer neue Bedeutungen zukommen. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt, die Bandbreite reicht bspw. von Affengehege über Abenteuergelände, Abzockgesellschaft oder Abwrackgesellschaft bis hin zu nicht mehr zitierfähigen Begriffen.
In einem Eisenbahnerwitz hieß es neulich: „Der neue Fahrplan bekommt jetzt 100 Seiten mehr! – 70 Seiten Schienenersatzverkehr und 30 Seiten Wanderlieder…..“

Und auch wenn die Marketing-Strategen der Bahn fröhlich verkünden, in ihrem Laden werde alles unternommen, damit es wieder vorwärts gehe, so dräut dem Bahnkunden, dass man sich natürlich auch auf beständiger Talfahrt vorwärts bewegen kann.
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