„Zechenbahntage“ beim Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen

Den im Jahre 2018 anstehenden Ausstieg aus der Steinkohleförderung in Deutschland hat das DGEG-Eisenbahnmuseum Bochum zum Anlass genommen, mit Unterstützung der RAG-Stiftung im Rahmen des Programms „Glückauf Zukunft!“ in der Zeit vom 15. bis 23. September 2018 die „Zechenbahntage 2018 “ zu veranstalten. Für diese Veranstaltung wurde auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerks eine Vielzahl von typischen Zechenbahnlokomotiven aller Epochen und Traktionsarten zusammengetragen, wie es sie in dieser Form bislang noch nicht zu sehen gab.
Einige dieser Lokomotiven kamen auch zum Einsatz und sorgten dementsprechend für Dampf- und Rauchwolken über den Museumsgleisen am Rande der Ruhr.

Aus dem eigenen Bestand des DGEG-Museums kamen die Maschinen Hibernia 41-E, RAG D-724 (ex. DR 80 030), Opel Nr. 5 (Henschel-Typ DH 500 Ca) und RAG-E003 (Henschel-Typ E1200). Zusätzlich wurden folgende Gastlokomotiven nach Bochum-Dahlhausen geholt:

– vom LWL-Industriemuseum die 1905 gebaute Lok „Victor“ der gleichnamigen Hohenzollern-Type, die „Anna 6“ (Krupp 1940 ex. Zeche Lothringen und später Zeche Anna) und die „Mevissen Nr. 4“ (Krupp 1953, ex. Hibernia 51-C, später Zeche Mevissen),
– von der am Baldeneysee in Essen-Kupferdreh gelegenen Hespertalbahn die Jung-Lokomotive Nr. 5, die früher beim Kraftwerk Elverlingsen eingesetzt wurde,
– das EVU „RBH“, eine frühere Zechenbahngesellschaft, steuert die E-Lok 011, die vierachsige dieselhydraulische Lok 677 und die dreiachsige dieselelektrische Lok 561 bei.

Die beiden Eisenbahnfreunde Karl-Heinz Frohn und Peter-Josef Otten hatten die Veranstaltung besucht und eine größere Menge Fotos spendiert, von denen hier einige gezeigt werden. Für die virtuelle Teilhabe sage ich den beiden an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Zechenbahn-Lokparade an der Drehscheibe des Bw Bochum-Dahlhausen mit v.r.n.l. den Loks „Victor“ (Fa. Hohenzollern Typ „Victor“), „Hibernia 51-C“ (Fa. Krupp Typ „Gladbeck“), RAG – D-724 (alias 80 030) und Hespertalbahn D 5 (Fa. Jung, Typ „CNTL“).

Für dampfige Zechenbahnatmosphäre sorgte am 15. September 2018 u.a. die Lok D 5 der Hespertalbahn.

Die ehemalige Reichs- bzw. Bundesbahnlok 80 030 wurde 1961 an die Kölckner Bergbau AG verkauft und war bis 1974 auf Zechenbahnen im Ruhrgebiet im Einsatz. Sie war erst kürzlich wieder in den Zustand der Zechenbahnzeit zurückversetzt worden und präsentierte sich nun als Lok D-724 der Ruhrkohle AG (RAG).

Für Eisenbahnfreunde aus der Region Aachen war natürlich die Lok „Anna N 6“ der Star der Veranstaltung. Die 1940 gebaute Lok ist seit 1994 auf der Zeche Zollern des Westfälischen Industriemuseum in Dortmund wieder unter Dampf zu erleben. Auch in Bochum-Dahlhausen konnte sie die Besucher begeistern (oben und unten).

Zu den Boliden unter den Zechenbahnloks zählt die 800 PS starke Henschellok „Hibernia 41-E“, die am 18. September 2018 im schönsten Sonnenlicht ausgestellt war.

Zum Strukturwandel im Ruhrgebiet gehört naturlich auch der Traktionswandel. Bei den Zechenbahntagen wurde deshalb auch ein anschaulicher Querschnitt der modernen Zechenbahnloks gezeigt.

Das EVU „RBH“ schickte u.a. seine Lok 011, eine 1984 gebaute Henschellok des Typs E 1200,  zu den Zechenbahntagen. Zusammen mit der schon 1976 gebauten E 1200 des Museum präsentierte sie die elektrischen „Kawenzmänner“.

Die RBH-Lok 674 gehört dem zwischen 1981 und 1991 gebauten Dieselhydraulik-Loktyp G 1204 der Firma MaK an, der auf mehreren Bergwerksbahnen anzutreffen war.

Die RBH-Lok 561 gehört dagegen dem nur von 1980 bis 1983 produzierten MaK-Typ DE 502 an, der eine richtungsweisende Kombination von Drehstrom-E-Lok und Diesellok darstellt.

Diesellokparade an der Drehscheibe mit den RBH-Loks 561, 674 und 578, die noch im täglichen Betriebseinsatz stehen.

Auch heute übernehmen Zechenbahnen bzw. im Ruhrgebiet tätige EVUs ehemalige „Staatsbahnloks“. Ein Beispiel dafür ist die ehemalige Bundesbahn-Lok 151 144, die von RBH nun bundesweit als Lok 267 eingesetzt wird.

Die Anna N 6 zählte bei den Zechenbahntagen zu den stärkeren Vertretern unter den Dampfloks. Die ursprünglich als Heißdampflok gebaute Maschine wurde jedoch schon 1950 wieder auf Naßdampf umgebaut (oben und unten).

Am 18. September 2018 glänzte die 680 PS starke, aber nur dreiachsige  Jung-Lok D 5 der Hespertalbahn am Gerüst mit den Schürhaken in der Herbstsonne.

In ähnlich günstiger Fotoposition konnte zudem die erst 1953 gebaute Lok „Mevissen 4“ abgelichtet werden.

Zum Thema „Zechenbahnen“ gehören natürlich auch die Staatsbahn-Loks, die die beladenen Kohlenzüge von den Übergabebahnhöfen der Bergwerke abholen. 044 377 war mit solchen Diensten bis ins Jahr 1977 beim Bw Gelsenkirchen-Bismarck beschäftigt und kann sich als eine der letzten Bundesbahn-Dampfloks des Ruhrgebiets rühmen.

Ruhrgebietstypisch waren einstmals auch die Tenderloks der BR 78. Mit den von ihnen bespannten Nahverkehrszügen dürften auch viele Bergleute zu ihren Zechen befördert worden sein. 

Wer übrigens glaubt, mit dem Auslaufen der Steinkohleförderung in Deutschland sei im Ruhrgebiet das Ende der Kohle gekommen, der irrt. Es wird weiterhin viele Industriebetriebe, Kokereien und Kraftwerke geben, die Steinkohle einsetzen und verfeuern. Die Kohle wird künftig nur aus Ländern importiert, wo sie unter erheblich schlechteren Arbeitsbedingungen und mit weniger Unfallschutz billiger gefördert wird….

Glück auf!

 

RRX und IC werfen ihre Schatten voraus

„Damit die neuen Züge nicht zu kurz kommen….“ heißt es auf diesem Infoplakat am Bf. Kohlscheid.

Der Eisenbahnfreund Karl-Heinz Frohn hat kürzlich einmal erkundet, wie es auf den aktuellen Baustellen rund um Herzogenrath aussieht. Einerseits werden die Bahnsteige in Kohlscheid sowie zwischen Geilenkirchen und Erkelenz derzeit an die für den RRX-Betrieb erforderliche Länge angepasst, andererseits wird die Bahnstrecke zwischen Herzogenrath und Heerlen gerade für den elektrischen Zugbetrieb mit niederländischen Intercity-Zügen vorbereitet. Für die zahlreichen Bildspenden sage ich ein herzliches Dankeschön.

Blick auf die Bahnsteigarbeiten im Bereich des ehemaligen Stellwerks „Kf“.

Neben den üblichen Zweiwegebaggern kommt bei den Bauarbeiten in Kohlscheid auch ein Rammbagger zum Einsatz (oben und unten).

Während der Arbeiten an den Bahnsteigen müssen die Züge in Kohlscheid durchfahren. Für Reisende wird als Ersatz für den Reisezugverkehr ein Schienenersatzverkehr mit Bussen angeboten.

Um die Strecke Aachen – Mönchengladbach für Zugverkehr offen halten zu können, müssen die Baufahrzeuge neben den Gleisen abgestellt werden…

Am Bf. Herzogenrath stehen an der Ausfädelung der Strecke nach Heerlen Fahrleitungsmaste der deutschen Bauart, weil die Trasse bis zur Wurmbrücke Teil des DB-Netzes ist.

Bei Haanrade sind schon die Fundamente für die niederländische Fahrleitung gesetzt.

Bei Eygelshoven ist die elektrische Fahrleitung bereits aufgebaut.

 

Dampfloks in Stolberg – Fotoausstellung anläßlich „Stolberg goes history“

Anlässlich der unter dem Motto „Stolberg goes history“ stehenden 900-Jahr-Feier der Stadt Stolberg wurde in der Hauptfiliale Stolberg der Sparkasse Aachen in der Zeit vom 06. bis 22. Juni 2018 eine Ausstellung mit historischen Fotos aus Stolberg gezeigt.
Dabei  sollte auch die Eisenbahngeschichte der Kupferstadt zum Ausdruck kommen. Auf sieben Stellwänden bekam ich Gelegenheit, in diesem Rahmen rd. 40 Fotos zum Einsatz der Dampflokomotiven des Bw Stolberg in den Jahren 1974 bis 1976 sowie von verschiedenen Sonderfahrten zu zeigen.
Weil einige Eisenbahnfreunde keine Gelegenheit hatten, die Fotoausstellung zu den üblichen Geschäftszeiten  der Sparkasse zu besuchen, sollen die Fotos hier virtuell weiterhin ausgestellt werden.

Das Bahnbetriebswerk Stolberg setzte noch bis Ende September 1975 planmäßig Dampfloks ein und bespannte mit ihnen überwiegend Güterzüge auf den von Stolberg Hbf ausgehenden Nebenstrecken nach Münsterbusch, Jülich, Raeren und ins Wurmrevier, wo bis zuletzt die Gruben in Alsdorf und Siersdorf angefahren wurden. Stolberg wurde damit die letzte Einsatzstelle von Dampfloks im Bezirk der Bundes-bahndirektion Köln und gehörte auch im Netz der Deutschen Bundesbahn, die im Oktober 1977 ihre letzte Dampflok aufs Abstellgleis schob, zu denjenigen Orten, an denen die Epoche der Dampflok zuletzt endete.
Im Juni 1976 wurden die letzten vier Stolberger Dampflokomotiven nach Duisburg abgegeben.

Die nachfolgend gezeigten Fotos stammen aus der Zeit von 1974 bis 1976. Die Deutsche Bundesbahn präsentierte sich seinerzeit als intaktes und menschliches Eisenbahnwesen, das für Interessierte offenstand und gerne Einblick in ihren Eisenbahnbetrieb gewährte. Ohne die Unterstützung vieler Stolberger Eisenbahner, die den jungen Eisenbahnfotografen freundlich aufnahmen und ihn mit viel Idealismus in die Welt der Eisenbahn in Stolberg einführten, hätten die hier gezeigten Aufnahmen nicht entstehen können. Deshalb sollen diese Bilder auch als Dank und Anerkennung an die Stolberger Eisenbahner gesehen werden.

Nach dem Ende der Dampflokzeit behielt die Eisenbahn für mich ihre Faszination. Dies zeigt u.a. der Themenblock „Dampfloksonderfahrten rund um Stolberg“, in dem Fotos von Sonderfahrten mit verschiedenen Dampfloks im Zeitraum von 1975 bis heute zu sehen sind.

 

Dampfloks auf dem Stolberger Hauptbahnhof

Blick aus dem ehemaligen Stellwerk „St“ auf die Dampflok 053 031-1, die kraftvoll arbeiten muss, um einen Übergabezug aus dem Bezirk III in den Bezirk V des Stolberger Hauptbahnhofs zu schleppen (6. Februar 1975).

Einfahrt eines aus Raeren kommenden Militärzuges, aufgenommen aus der Sicht des Weichenwärters, der auf dem Stellwerk „St“ schräg gegenüber des Bahnhofsgebäudes arbeitete (Lok 051 789-6 / 6. Februar 1975). „Dampfloks in Stolberg – Fotoausstellung anläßlich „Stolberg goes history““ weiterlesen

Führung zum „eisernen Schatz von Raeren“ am 10. Juni 2018


Am Sonntag, 10. Juni 2018 traf sich um 10:00 Uhr eine stattliche Besuchergruppe zu einer rd. zweistündigen Führung über den Bahnhof Raeren. „brf“, der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, berichtet unter der Titelzeile „Eiserner Schatz“: Bahnhof Raeren muss denkmalgeschützt bleiben  auf seiner Nachrichtenseite und in einem Fernsehbeitrag , dass die Führung über das Areal des Bahnhofs am Sonntagmorgen in beeindruckender Weise deutlich machte, dass die Sorge um den Erhalt des sogenannten „Eisernen Schatzes“ am Bahnhof Raeren viele Menschen umtreibt.

Die Führung über die einzigartigen Anlagen des Bf. Raeren begann am historischen Bahnhofsgebäude, wo der bekannte Buchautor Volkhard Stern einen Teil der Besuchergruppe aufnahm. Für die Bildspende an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Der Bahnhof Raeren hat das Alleinstellungsmerkmal, dass er als einziger belgischer Bahnhof immer noch an den Gleisen des ersten, im Juni 1885 eröffneten Abschnitts der Vennbahn von Aachen nach Monschau liegt und über die Zweigstrecken von Raeren nach Eupen und von Stolberg nach Walheim immer noch an das öffentliche Gleisnetz anschlossen ist. Vor dem Hintergrund des drohenden Verlustes lag der Schwerpunkt der Führung auf den außergewöhnlichen Signalen und den – besonders in der Umgebung des Stellwerks „Cab 2“ – noch vorhandenen einzigartigen mechanischen Anlagen zum Stellen von Signalen und Weichen.

Eines der außergewöhnlichen Zeugnisse der Raerener Eisenbahngeschichte ist dieses Formsignal, das einerseits typische Bauteile der „ancienne Signalisation“ der SNCB zeigt, andererseits jedoch wegen des im Bf. Raeren beibehaltenen (deutschen)  Rechtsfahrbetriebes nicht nur rechts vom Gleis steht, sondern auch „spiegelverkehrt“ mit einem nach rechts weisenden Signalflügel versehen wurde (oben).  Auch die im Bereich des Stellwerks „Cab 2“ an einer Doppelkreuzungsweiche noch vorhandenen, für die Stellwerkstechnik der Bauart Saxby authentischen Zungenverschlüsse und Stellriegel fanden das besondere Interesse von einigen Teilnehmern (unten).

Zum „eisernen Schatz von Raeren“ gehören auch diese eisernen Stellstangen, mit deren Hilfe vom Saxby-Stellwerk „Cab 2“ aus Signale und Weichen gestellt werden konnten (Das Foto entstand bereits in der vegetationsarmen Zeit am 11. Februar 2018).

Zur Zeit stehen die Signale und Lichtmasten noch, die seit dem Umbau des Bahnhofs Raeren vor rd. 90 Jahren als Folge des Versailler Vertrags konstante Fixpunkte der Bahnhofsanlage sind. Der Prozess vor dem Staatsrat, ob der Denkmalschutz für den Bahnhof Raeren gültig verkündet und wirksam ist oder nicht, hat angefangen. Ein Urteil wird relativ bald erwartet. Gewinnt Infrabel, ist mit einer zeitnahen Beseitigung der Signale zu rechnen.
Da Infrabel als Infrastrukturunternehmen der belgischen Staatsbahn vorrangig für die Sicherheit und den zuverlässigen Fahrbetrieb auf dem Gleisnetz zuständig ist, wird ein Erhalt der Signalanlagen wahrscheinlich nur möglich sein, wenn es gelingt, Infrabel von den Kosten für die Erhaltung der betrieblich entbehrlichen, aber eisenbahntechnisch und verkehrsgeschichtlich unbedingt erhaltenswerten Anlagen zu entlasten. Die Veranstalter regten an, weiterhin das Gespräch mit Infrabel zu suchen und im Wege einer Drittfinanzierung durch öffentliche Fördergelder, Sponsoring, Crowdfunding oder ähnliche Lösungswege die Erhaltung des „eisernen Schatzes von Raeren“ zu ermöglichen.

Der Eisenbahnexperte Manfred Hirtz verstand es, die Besuchergruppe über zwei Stunden hinweg mit der Fülle der Besonderheiten des Bf. Raeren vertraut zu machen und ihren Denkmalwert detailliert zu erläutern.

Mit dem Schienenbus durch die Städteregion – zwei Sonderfahrten am 26. Mai 2018

Der Reiseveranstalter „AKE-Eisenbahntouristik“ aus Gerolstein lud am 26. Mai 2018 zu zwei nostalgischen Schienenbusreisen „rund um Aachen“ ein. Die erste Fahrt startete um 10:09 Uhr in Aachen Hbf, die zweite um 14:09 Uhr. Während den jeweils rund dreistündigen Fahrten wurde die Route Aachen Hbf – Aachen-West – Herzogenrath – Merkstein – Alsdorf – Stolberg Hbf – Stolberg-Altstadt – Breinig – Stolberg Hbf – Eschweiler-Aue – Eschweiler Talbahnhof – Weisweiler – Langerwehe – Eschweiler Hbf – Stolberg Hbf – Aachen Rothe Erde – Aachen Hbf befahren.  Wegen der ausgesprochen guten Nachfrage setzte die AKE-Eisenbahntouristik einen sechsteiligen Schienenbusverband der Vulkaneifelbahn ein, der über drei Motorwagen verfügte. Der Schienenbusverband hatte folgende Reihung: 796 690 + 996 299 + 996 309 +  796 802 + 998 863 + 796 784 und wechselte bei jeder Tour 3 x die Fahrtrichtung. Bei herrlichem Sonnenwetter meinte es der Wettergott allerdings etwas zu gut mit den Fahrgästen, die in den  vollbesetzten Schienenbussen mitunter zum Schwitzen kamen. Glücklicherweise sorgte der Veranstalter aber für ausreichend gekühlte Getränke.
Dank der großzügigen Unterstützung mehrerer Eisenbahnfreunde, denen ich an dieser Stelle für ihre Bildspenden ein herzliches Dankeschön sage, können hier viele Eindrücke von den Fahrten gezeigt werden:

Kurz vor 10 Uhr begegnete der Euregiobahn-Triebwagen 643 205 auf dem Aachener Hauptbahnhof dem 6-teiligen VT 98-Verband der Vulkaneifelbahn (VEB), mit der am 26. Mai 2018 zwei Schienenbussonderfahrten in der Region Aachen durchgeführt wurden.

Nah beim Scheitelpunkt der Steigungsrampe von Herzogenrath nach Kohlscheid fotografierte Franz-Josef Dovern die Begegnung des AKE-Schienenbuszuges mit einem in Richtung Aachen fahrenden Talent-Triebwagen der Euregiobahn.

Einen kurzen Film von der Fahrt des VT 98-Verbandes auf der Steigungsstrecke bei Alsdof-Kellersberg, das Manfred Thoma aufgenommen hat, gibt es hier zu sehen.

Während der ersten Tour fotografierte Stefan Danners  den Schienenbuszug u.a. auf dem Weg von Alsdorf nach Stolberg beim Flugplatz Merzbrück.

Von der Camp-Astrid-Brücke aus wurde der von der Ringbahn kommende AKE-Schienenbuszug bei der Einfahrt in den Stolberger Hauptbahnhof aufgenommen. Wieder war Franz-Josef Dovern der Fotograf.

Karlheinz Engelen hatte die Gelegenheit, dem Lokführer über die Schulter zu schauen und konnte aus dieser Schienenbus-typischen Perspektive die Einfahrt in den Bf. Stolberg-Altstadt (oben) und die Fahrt über den Rüsttal-Viadukt (unten) aufnehmen.

Die Fahrt über den Rüsttal-Viadukt hat Dieter Diesinger aus einem anderen Blickwinkel, aus dem der besondere Charakter dieses Brückenbauwerks gut zur Geltung kommt, aufgenommen.

Peter-Josef Otten hat den Sonderzug auf der ersten Tour beim Wenden in Breinig fotografiert.

Bei der Rückkehr aus Breinig nahm Franz-Josef Dovern den VT 98-Verband im Bf. Stolberg-Altstadt auf.

Zwischen Nothberg und Weisweiler nutzte Dieter Diesinger das Panorama des Indetals mit der Kirche und der Burgruine von Nothberg zu einem Foto des Sonderzuges.

Stefan Danners fotografierte den Schienenbusverband bei seiner ersten Tour auch vor der Kulisse des Braunkohlekraftwerks Weisweiler.

Als der Schienenbuszug in Langerwehe wieder auf das Netz der DB AG übergewechselt war, begegnete ihm zwischen Langerwehe und Eschweiler Hbf ein von Paris in Richtung Köln eilender „Thalys“.

Auf der Fahrt von Langerwehe nach Aachen Hbf stand Stefan Danners am Eschweiler Hauptbahnhof, um ein Foto aufzunehmen.

Am westlichen Portal des Eilendorfer Tunnel hatte sich Peter-Josef Osten zum Fotografieren aufgestellt.

Während der Wartezeit zwischen der ersten und zweiten Tour konnte der Schienenbus auf dem Aachener Hauptbahnhof mit belgischen Fahrzeugen ins Bild gesetzt werden (oben mit Thalys Nr. 4301, unten mit dem Elektrotriebwagen 658).

Auf der zweiten Tour stand Peter-Josef Otten am Stolberger Hauptbahnhof, um den VT 98-Verband beim Start zur zweiten Fahrt nach Breinig aufzunehmen.

Auf der zweiten Tour entstanden auch am ehemaligen Bf. Breinig Fotos vom Schienenbus (oben) und dem Riesenmenschenauflauf, den die vielen mitfahrenden Menschen dort erzeugten (unten).

Ganz typisch für den Schienenbusbetrieb ist das Umstecken der Schlussscheiben. Auch in Breinig konnte diese „Kulthandlung“ fotografiert werden.

Kurz vor dem Indeviadukt in Eschweiler-Aue nahm Franz-Josef Dovern den von Stolberg Hbf nach Langerwehe fahrenden VT 98-Verband nochmals auf.

Stefan Danners passte den Schienenbuszug auf der zweiten Tour u.a. im Indetal bei Nothberg ab (oben und unten).

Dankenswerterweise nahm Stefan Danners den VT 98-Verband auch auf dem Stolberger Hauptbahnhof auf…  ;-)

Nach dem Ende der zweiten Tour wurde der VT 98-Verband noch einmal beim Verlassen des Aachener Hauptbahnhofs fotografiert.

Das lebhafte Interesse der Fahrtteilnehmer und die rege Nachfrage belegt recht gut das Potenzial für Reisen dieser Art auf den Gleisen der Städteregion. Vielleicht geben die beiden Sonderfahrten einen Impuls, auf dem Schienennetz rund um Aachen ein regelmäßiges touristisches Angebot zu etablieren. Rechts und links der Strecken gibt es neben den landschaftlichen Schönheiten für Menschen mit Interesse an Eisenbahn- und Industriegeschichte  zudem immer noch viel zu sehen…