EFG-Bahnhofsfest in Raeren am 8. und 9. Juni 2024

Die Eisenbahnfreunde Grenzland (EFG) informieren:

„Bahnhofsfest 2024 in Raeren

Es ist wieder so weit!

Am Wochenende des 8. und 9. Juni 2024 ab 11 Uhr veranstalten wir wieder ein Bahnhofsfest im Bahnhof von Raeren.

Euch erwarten u.a.:

Pendelfahrten mit unserer blauen Henschel DH240

Pendelfahrten mit unserer Handhebeldraisine, die mit eurer Muskelkraft betrieben wird

Pendelfahrten mit einer Feldbahn

Ausstellung von Traktoren und anderen historischen Fahrzeugen

Hüpfburgen

Ausstellung von Eisenbahnfahrzeugen, u.a. werden wir unsere neu übernommene Werkslok „ESW 2“ ausstellen.

Führungen durch unsere Halle

Am Samstagsabend musikalische Unterhaltung

und vieles mehr!

Für das leibliche Wohl ist mit einem Getränke- und Grillstand sowie mit Kaffee und Kuchen gesorgt. Kommt vorbei und genießt das Bahnhofsfest bei einem leckeren Kaltgetränk oder Cocktail. Wir servieren belgische Bierspezialitäten

Anfahrt:

Auto
Parken könnt ihr auf dem Parkplatz an der Bahnhofstraße 70, 4730 Raeren (Belgien). Wichtig: Die Straße Langenbend wird am Wochendende des Fests gesperrt sein. Es gibt keine Parkmöglichkeiten am Bahnhofscafé.

Aus Aachen über die A44: Von der A44 in Fahrtrichtung Belgien die Ausfahrt Raeren nehmen. Dann rechts abbiegen auf die N68. Der Straße bis zum Kreisverkehr folgen, dort zweite Ausfahrt Richtung Raeren nehmen. Der Straße folgen bis der nächste Kreisverkehr kommt, dort die zweite Ausfahrt in die Bahnhofsstraße (Richtungsschild Roetgen). Der Straße für etwa 850 m folgen und in der Linkskurve rechts aufs Bahnhofsgelände einbiegen.

Aus Aachen über die Monschauer Straße: Stadtauswärts auf der Monschauer Straße fahrend auf Höhe Schmithof nach Rechts in die Raerener Straße einbiegen. Dort direkt wieder links auf die Wilbankstraße abbiegen. Dort geradeaus und links halten bis zur Belgischen Grenze. Etwa 600 m hinter der Grenze links auf die Turmstraße abbiegen. Am Ende der Turmstraße links auf die Roetgener Straße abbiegen und nach etwa 500 m rechts auf die Bahnhofsstraße abbiegen. Der Parkplatz ist dann geradeaus in der Kurve zu finden.

Bus
Wir sind erreichbar über die Busse der Linie 14 (H) Raeren Botz und Linie 722 (H) Eifeler Hof. Es handelt sich hierbei um belgische Linien. Es gilt daher das Deutschlandticket nicht auf der Strecke zum Bahnhofsfest!

Fahrrad
Kommt gerne auch mit dem Fahrrad vorbei! Das Veranstaltungsgelände liegt direkt angrenzend an den Vennbahnradweg, welcher in Aachen startet. Als vermutlich einer der schönsten Radwege im Dreiländereck hat dieser auch eine Menge Eisenbahngeschichte. So seht ihr auf dem Weg in Walheim auch unsere weiteren Fahrzeuge und den aktuellen Zustand der Infrastrukturarbeiten

Wir sehen uns auf dem Bahnhofsfest!“

 

Filmtipp: „Vom Ende eines Zeitalters“

Wer die Eisenbahn in der Aachener Region in den 1970er und 1980er Jahren erlebt hat, weiß wie stark der Bahnbetrieb seinerzeit vom Steinkohlebergbau geprägt war. Manch einer hat auch den Blick über die Gleisanlagen hinaus in das Umfeld der Gruben gerichtet und die besonderer Stimmung in den Bergbaustädten mit ihren Bergmannssiedlungen wahrgenommen. Heute kann man deutlich spüren, dass mittlerweile nicht nur die Gruben verschwunden sind….
Am 25. April 2024 ist ein Dokumentarfilm in die Kinos gekommen, der auffällt, weil sein Thema auf den ersten Blick erscheint wie etwas aus der Zeit gefallen: „Vom Ende eines Zeitalters“.

Am 29. April 2024 wurde der Film erstmals in Aachen gezeigt. Die Filmschaffenden Christoph Hübner und Gabriele Voss waren am 29. April 2024 zur ersten Vorführung dieses Films im „Apollo“ angereist und beantworteten viele Fragen des fachkundigen und beeindruckten Publikums. Auch wenn der Film thematisch gar nichts mit Eisenbahn zu tun hat, so dürfte er dennoch viele Menschen ansprechen und bewegen, die das Ende der Steinkohleförderung im Aachener Bergbaurevier, den Strukturwandel und die bis heute andauernden Veränderungen  miterlebt haben. Der rund zweieinhalbstündige Dokumentarfilm „Vom Ende eines Zeitalters“ ist eine eindringliche Dokumentation über das Ruhrgebiet nach dem Ende des Kohlebergbaus, die nachdenklich macht und meines Erachtens durchaus auf das Wurmrevier übertragbar ist. Der Film reflektiert die Entwicklungen und Umbrüche am Ende des Industriezeitalters – nüchtern, ohne Pathos und fern von folkloristischer Bergbautradition. Am Beispiel des Bergwerks Prosper und des angrenzenden Stadtteils Ebel (beide in Bottrop) kann man gut nachvollziehen, wie der Anpassungsprozess in das Leben der Menschen eingreift. Es geht um das Verhältnis von Leben und Arbeiten und um den Wert und die Bedeutung von Arbeit als soziale Aspekte.
In den Filmbeschreibungen heißt es zutreffend u.a. „Strukturwandel bedeutet nicht nur, dass Zechen schließen und Landschaften rekultiviert werden müssen. Auch der soziale Zusammenhalt der Menschen muss sich neu definieren.“ „Ein Film, in dem das Ende noch nicht zu Ende ist und die Zukunft schon begonnen hat.“ „Christoph Hübner und Gabriele Voss haben über 40 Jahre die Veränderungen im Ruhrgebiet beobachtet und diejenigen begleitet, deren Leben und Arbeit davon geprägt war. Ein Spagat zwischen allgemeiner Entwicklung und Einzelschicksalen von Menschen.“

Der Film wird u.a. am Sonntag, dem 5. Mai 2024 um 12:45 Uhr wieder im Apollo-Kino in Aachen, Pontstraße 141 – 145 aufgeführt. Möglicherweise wird er auch am 08. Mai 2024 noch einmal gezeigt.