Fototagebuch Dezember 2010

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im Dezember 2010

die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang

31. Dezember 2010


Gegen 15:30 Uhr wurde der nach Siegen verkehrende RE9-Zug von den Loks 120 206 und 120 208 (am Zugschluss) bespannt (oben und  unten).


Zum Jahreswechsel waren 294 801 und 294 706 hinter dem Stellwerk „Sf“ an der Ladestation geparkt, um dort die Silvesternacht zu verbringen.


Die Sanierungsarbeiten am Gebäude des Stolberger Hauptbahnhofs ruhten zwischen den Jahren. Für Außenarbeiten war angesichts der Witterung ohnehin keine Gelegenheit (oben und unten).


Die DB-AG hat es von Oktober bis Ende Dezember 2010 nicht fertig gebracht, die defekte Lautsprecheranlage instand setzen zu lassen oder für einen Ersatz zu sorgen. So werden die Fahrgäste auf dem Stolberger Hauptbahnhof auch am Anfang des neuen Jahr 2011 ein stummes „Möchtegern-Börsenunternehmen“ erleben.


Der am 21. Dezember 2010 an der östlichen Ausfahrt des ehemaligen Bezirks V im Schutzgleis auf den kraftverzehrenden Prellbock aufgelaufene Holztransportwaggon ist noch nicht geborgen worden und wird den Jahreswechsel an seinem Unfallort verbringen.

Hier zum Abschluss meines  Stolberger Eisenbahntagebuches 2010 einige (symbolhafte/hintergründige) Detailaufnahmen des aufgelaufenen Waggons:

Besonders angesichts der Erlebnisse und Er-„fahr“-ungen des Reisezugbetriebs während des gesamten Monats Dezember (mit nicht oder übel verspätet oder überfüllt oder durch- fahrenden Zügen) lässt der Galgenhumor der leidgeprüften Bahnpendler den Zusatz-Buchstaben „AG“ der DB immer neue Bedeutungen zukommen. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt, die Bandbreite reicht bspw. von Affengehege über Abenteuergelände, Abzockgesellschaft oder Abwrackgesellschaft bis hin zu nicht mehr zitierfähigen Begriffen.
In einem Eisenbahnerwitz hieß es neulich: „Der neue Fahrplan bekommt jetzt 100 Seiten mehr! – 70 Seiten Schienenersatzverkehr und 30 Seiten Wanderlieder…..“

Und auch wenn die Marketing-Strategen der Bahn fröhlich verkünden, in ihrem Laden werde alles unternommen, damit es wieder vorwärts gehe, so dräut dem Bahnkunden, dass man sich natürlich auch auf beständiger Talfahrt vorwärts bewegen kann.

30. Dezember 2010

Gegen 18 Uhr war die Baufirma Kutsch mit einem Radlader am Stolberger Hauptbahnhof im Einsatz, um die Straßen und Parkplatzflächen von Schnee und Eismassen zu befreien. Dort, wo keine parkenden Autos die Arbeiten behinderten, wurde der Schnee von den Straßen weggeräumt und in Bereichen am Rand des Geländes abgekippt.

Am 31. Dezember konnte man das Ergebnis der Schneeräumarbeiten deutlich sehen – die Autofahrer haben es dankbar angenommen.


Am Gleis 27 war dagegen noch am Abend des 30. Dezember 2010 tiefer Winter…

28. Dezember 2010

Schon der RB 11053 nach Stolberg-Altstadt fiel dem für die DB-Regio offenbar nicht beherrschbaren Winter zum Opfer. Der RE 10154 von Köln nach Aachen hielt am Stolberger Hauptbahnhof mit einer Ersatz-Zugkomposition. Er wurde aus mehreren modernisierten ehemaligen Silberlingen und einer Lok der BR 110 gebildet, also aus Fahrzeugmaterial der 1960er Jahre, das älter war, als die meisten Fahrgäste dieses Zuges. Aber damit kam DB-Regio zumindest pünktlich durch den Winter. Der RE 10111, der in Aachen eingesetzt wird und auf seinem Weg nach Hamm um 6:00 Uhr in Stolberg halten soll, erschien allerdings nicht. Gegen 6:25 Uhr lief dann auf Gleis 2 ein Euregiobahnzug nach Düren ein. Dessen Personal machte allerdings keine Anstalten, die hilfesuchende Frage zu beantworten, ob diesem Zug dann der RE9 in Richtung Köln folgen würde – für den Pendler, der irgendwie nach Köln kommen will, eine wichtige Frage. Die Bahnpendler durften hier wieder im Ungewissen verharren, bis dann mit rd. 5 Minuten Verspätung schließlich doch der RE 10903 nach Siegen in Stolberg Hbf einlief.

27. Dezember 2010

Immer noch liegt Stolberg unter einer mehrere Zentimeter dicken Schneedecke. Aber mittlerweile sind die Hauptstraßen wieder von Schnee freigeräumt und ein vorsichtiger Verkehr ist wieder möglich. Die Pendlerparkplätze am Stolberger Hauptbahnhof zeigten sich dagegen tief verschneit und weitgehend unbenutzbar.

Der frühe Montagmorgen begann auf der Strecke Köln – Aachen mit erfreulichen Verkehrsverhältnissen. In Stolberg Hbf verkehrten bspw. die RE1-Züge 10154 und 10111 auf die Minute pünktlich. Selbst ein DB-Bus auf der Linie 61 von Breinig nach Stolberg Hbf erreichte sein Ziel so rechtzeitig, dass dessen Fahrgäste noch diese pünktlich verkehrenden Züge erreichen konnten.


Das  Gleis 43 wird nur kaum besetzt. Die Euregiobahnen verkehren stattdessen von den Gleisen 1 und 2 aus

Schon kurze Zeit später allerdings regierte wieder das Chaos im Schienenverkehr. Ausfälle von mehreren Zügen hintereinander, fehlende Informationen und/oder  unzuverlässige Fahrgastinformationen prägten den Bahnverkehr zwischen Köln und Aachen vom Morgen ab den ganzen Tag hindurch.  Die Züge der Euregiobahn verkehrten ebenfalls nur sporadisch.


Eigentlich lag auf den Schienen nicht so viel Schnee – aber für die Deutsche Bahn AG war es genug, um daran zu scheitern…

Selbst dort, wo die DB noch einen Fahrkartenverkauf betreibt, wie etwa auf dem Dürener Hauptbahnhof, war man nicht in der Lage, dem ratlosen Bahnkunden Informationen zu geben, welche Züge in den nächsten 60 bis 90 Minuten überhaupt verkehren würden. Wer nach Aachen wollte, erhielt bspw. die Information, der RE 10130 habe etwa 35 Minuten Verspätung – in Wirklichkeit waren es bei der Abfahrt in Düren allerdings rd. 50 Minuten gewesen. Der RE 10924 nach Aachen wurde wegen eines Schadens am Triebfahrzeug als Ausfall gemeldet. Manche Fahrgäste auf dem eisigen Bahnsteig warteten allerdings noch auf den RE 109222, der eine Stunde vorher hätte verkehren sollen. Dass die Euregiobahnzüge RB 11028 und 11030 in Richtung Aachen ausfallen, konnte der in der Kälte wartende Bahnkunde nur durch eigene Beobachtung bzw. eigenes Erleben feststellen. Die wichtige Information, welcher Zug letztlich die nächste Fahrmöglichkeit nach Aachen bieten würde, konnte der Kunde nicht erhalten.

Und während bspw. gegen 18:10 Uhr auf Gleis 3 die Zuganzeige am Bahnsteig nur verkündete, der RE10135 nach Hamm solle 60 Minuten Verspätung haben, verkehrte tatsächlich schon 20 Minuten nach der offiziellen Abfahrzeit des RE10135 ohne weiteren Hinweis der rd. 80 Minuten verspätete RE 10133 nach Paderborn. Zur allgemeinen Überraschung – und wiederum ohne zutreffende Anzeige – folgte ihm rd. 10 Minuten später der tatsächlich nur rd. 30 Minuten verspätete RE10135 nach Hamm. Fahrgäste, die auf die Zuganzeiger des Bahnsteigs vertrauend, den eiskalten windigen Bahnsteig verlassen hatten, um sich stattdessen im ungeheizten Bahnhofsgebäude aufzuhalten, konnten erleben, wie ihnen die wenigen tatsächlich verkehrenden Züge vor der Nase wegfuhren und sich für sie die leidige Wartezeit weiter verlängerte. In Düren Hbf hatte man allerdings noch die S-Bahn als Alternative, um überhaupt in Richtung Köln fort zu kommen.

Noch ärger traf es dagegen Fahrgäste in Stolberg Hbf, wo die DB seit vier Monaten (!) keine Lautsprecheransagen mehr macht und zusätzlich auch die Infostationen mit Notruf und Kundenserviceruf außer Betrieb sind. Fahrgäste bleiben hier völlig alleine gelassen. Seitens der DB gibt es zudem offenbar keinerlei Bemühungen, diesem Übel mit irgendwelchen Improvisationen abzuhelfen.

26. Dezember 2010

Während der Verkehr auf der Strecke Köln –  Aachen recht gut lief, kam es auf der Euregiobahnstrecke von Stolberg Hbf  nach Stolberg-Altstadt wegen der schwierigen Schneeverhältnisse immer wieder zu Verspätungen und Zugausfällen. Hier eine kleine Fotoserie aus der Umgebung des  Bahnhofs  Stolberg-Altstadt, die einen beispielhaften Einblick in die winterlichen Erschwernisse des Bahnbetriebs bietet:

Am Nachmittag des 26. Dezember begann die ASEAG wieder, ihren Busverkehr aufzubauen und einzelne Linien nach einem Sonderfahrplan zu bedienen.

25. Dezember 2010

Dieser Tag brachte keine weiteren heftigen Schneefälle wie am Vortag. Dennoch schneite es über den Tag verteilt immer wieder. Die Verkehrslage blieb angespannt. Offenbar zur Vermeidung von Weichenstörungen wurden in Langerwehe und Eschweiler die Durchfahrgleise  nicht mehr genutzt.

Verschneite und teils vereiste Straßen im Bereich des Bahnübergangs Aachener Straße mit der Rückseite des Stellwerks „Saf“

Dennoch lohnte es sich, die Gunst einer weißen Weihnacht zu genießen. Statt Fotos vom Bahnbetrieb deshalb an dieser Stelle einmal ein kleiner Foto-Rundgang durch die Stolberger Altstadt:

Burgblick aus der Finkenberggasse


Die evangelische Kirche auf dem Finkenberg


Burgblick vom Vorplatz der Finkenbergkirche. Rechts neben der Burg die katholische Kirche St. Luzia


Ein Klassiker für Generationen von Fotografen:  Der traditionelle Postkartenblick auf die Stolberger Burg und die Altstadt. Der verschneite Anblick ist allerdings weniger häufig abgelichtet worden.


Der Eingang zum tief verschneiten Kupfermeisterfriedhof


Winteridylle an der „Schart“

24. Dezember 2010

Den ganzen Tag über fortdauernde heftige Schneefälle führten in der Region Aachen und ganz besonders in Stolberg zu erheblichen Verkehrsproblemen. Der Busverkehr der ASEAG blieb eingestellt. Der Bahnverkehr war von Zugausfällen und teils erheblichen Verspätungen geprägt.

23. Dezember 2010

Wer sich „weiße Weihnachten“ gewünscht hat, der wird dieses Jahr reichlich beschenkt. Den ganzen Tag über schneite es am 23. Dezember 2010.
Auf den Straßen fährt man vielfach auf einer geschlossenen  Schneedecke. Und auch die Bahn redet vom Wetter. Am späten Nachmittag konnten beispielsweise Züge von Köln in Richtung Aachen wegen einer Weichenstörungen den Bahnsteig des Bahnhofs  Horrem nicht anfahren. Die Reisenden  – und das sind in Horrem bekanntermaßen nicht eben wenige – mussten deshalb von Düren aus wieder zurückfahren. Viele Berufspendler brauchten wegen Verspätungen im Reisezugverkehr die doppelte Fahrzeit für ihren Weg zur Arbeit.

Auf der Euregiobahnstrecke von Stolberg Hbf nach Stolberg-Altstadt wurde nachmittags der Betrieb eingestellt. Auf den übrigen Euregiobahnstrecken kam es zwar zu Verspätungen und Zugausfällen, aber ein Basisangebot konnte aufrecht erhalten werden.

Wer auf seinem Heimweg die schlampige Betriebsführung und die teils  chaotischen Verhältnisse im Schienenverkehr hinter sich gebracht hatte, auf den wartete auf den Stolberger Straßen die nächste Herausforderung.
Die ASEAG hatte vor den winterlichen Verkehrsverhältnissen kapituliert und in der Städteregion  Aachen ab den Nachmittagsstunden ihren Busverkehr komplett eingestellt. Der Schienenersatzverkehr der Euregiobahn indes fuhr weiterhin – wie hier zu sehen – seine Buskurse.
Wohl dem, der mit dem eigenen PKW unterwegs war – trotz allem.

22. Dezember 2010

Schnee und Eis erschweren landesweit den Verkehr. Auch in Stolberg kommt es  zu massiven Verspätungen  und Zugausfällen  im Reisezugverkehr. Die Euregiobahn leidet unter Problemen beim Kuppeln und verzichtet in Stolberg Hbf häufig auf das „Flügeln“ von Zügen. Vorrangig fahren die Euregiobahntriebwagen deshalb auf der Verbindung nach Langerwehe und Düren, während man auf dem kurzen, mit Bussen günstig zu bedienenden Stolberger Streckenast Schienenersatzverkehr fährt.

21. Dezember 2010

Während  der Beladung eines Holzzuges  im ehemaligen Bezirk V ist es am 21. Dezember zu einer Betriebsstörung gekommen. Plötzlich setzte sich die gesamte Wagengarnitur in Bewegung  und rollte in östliche Richtung davon. Dank der noch vorhandenen Schutzweiche konnten die Waggons nicht in das Gleis 43 rollen, sondern wurden an einem Prellbock gestoppt. Während der Zug später wieder in den ehemaligen Bezirk V zurückgezogen wurde, musste ein Waggon unmittelbar am Prellbock auf dem Schutzgleis zurückbleiben.

20. Dezember 2010

Nach den heftigen Schneefällen vom 19. Dezember sowie in der Nacht zum 20. Dezember fiel morgens der RE 10901 ersatzlos aus. Der nächste Zug in Richtung Köln (RE 10111) verließ Stolberg Hbf erst mit rd. 20 Minuten Verspätung gegen 06:20 Uhr. Bemerkenswerterweise verkehrte dieser Zug mit 5 Doppelstockwaggons, von denen der mittlere Wagen komplett abgesperrt war und 2 Waggons nur die erste Klasse führten. Während der Fahrt nach Köln, auf der dieser Zug sich zusätzlich mit den durchgefrorenen Fahrgästen des ausgefallenen RE10901 (über-)füllte, gab es übrigens keine Fahrgastinformationen, dass man die erste Klasse wegen des starken Fahrgastaufkommens für alle freigeben würde….


Humor ist, wenn man trotzdem lacht – hier haben frustrierte Fahrgäste während des Wartens auf ihren Zug schon angefangen, einen Schneemann zu bauen…


Bahnsteigszenen vom Morgen des 20. Dezember 2010


Grün ist auch für Berufspendler die Farbe der Hoffnung – kommt nun endlich ein Zug in Richtung Köln ??

In der online-Ausgabe der Lokalausgabe Stolberg der Aachener Zeitung findet sich ein Bericht zu den winterlichen Problemen, der auch die Lage des Schienenverkehrs einbezieht.

Im ehemaligen Bezirk V des Stolberger Hauptbahnhofs wurde heute – trotz des  hohen Schnees – wieder ein Holzzug beladen. Zuglok war die russische Großdiesellok  232 103  des EVU „Raildox“  in blauer Lackierung mit weißem Lätzchen.

19. Dezember 2010

Den ganzen Tag übergab es heftige Schneefälle. Auf Schienen und Straßen wurde der Verkehr erheblich belastet.
Schnappschüsse vom Stolberger Hauptbahnhof gegen 19 Uhr:

18.  Dezember 2010

Winterimpressionen von der Strecke Köln – Aachen, beobachtet von der Nirmer Brücke aus:


17.  Dezember  2010

Schnee und Kälte nehmen kein Ende. Wer zur Arbeit muss, dem fällt es schwer, den Winter zu geniessen. Wer schon einmal den Weg zum Bahnhof erfolgreich bewältigt hat, der kann sich frierend auf dem zugigen Bahnsteig  während des  Wartens auf die verspäteten Züge ein wenig an der Winterlandschaft erfreuen…

Ganz besonderes Pech hatten die Benutzer des RE 10133. Nicht genug, dass der Zug anstatt planmäßig um 16:19 Uhr den Kölner Hauptbahnhof erst um 16:35 Uhr in Richtung Aachen verließ. Als besonderes Ereignis durften die Fahrgäste beim Halt in Stolberg Hbf erleben, dass die Türen auf der in Fahrtrichtung linken Zugseite zwischen dem Halt in Köln-Ehrenfeld und Stolberg eingefroren waren und sich allesamt nicht öffnen ließen. Beim Halt am Bahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs hieß es deshalb für alle Fahrgäste, die hier aussteigen wollten „wir müssen leider drinnen bleiben“. Erst in Aachen gelang es Mitarbeitern der DB-AG, die Türen wieder gangbar zu machen und die Fahrgäste in die Freiheit zu entlassen. DB-Regio zeigte sich aber großzügig und verlangte für die zusätzlichen Zugfahrten zwischen Stolberg und Aachen keinen zusätzlichen Fahrpreis.

Zu diesem Thema passt auch der nette Zeitungsbericht  „Abenteuertouren im Altstadt-Express“ aus AN-online….

16. Dezember 2010

Ab Mittag schneite es sehr heftig. Während beispielsweise der Linienbusverkehr der ASEAG auf den Donnerberg wegen der schneeglatten Straßen nachmittags und abends stundenlang eingestellt werden musste, blieb es beim Zugverkehr weitgehend ungestört. Die Regionalexpresszüge der Linie 1 verzeichneten aber  Verspätungen von bis zu 20 Minuten.

Im grellen Kunstlicht der Bahnsteiglampen hielt ein Euregiobahntriebwagen gegen 21:10 Uhr am Bahnsteig von Gleis 27  des Stolberger Hauptbahnhofs.  Schneeregen,  Schnee und überfrierende Nässe machten das Leben schwer.


Nächtliche Ruhe bei ungemütlichem Winterwetter – die beiden dem Stolberger Hauptbahnhof zugeteilten Loks der BR 294.

15. Dezember 2010

Zu der defekten Lautsprecheranlage und den Ergebnissen der Fehlersuche berichteten heute die Stolberger Tageszeitungen in diesem Bericht.
Bemerkenswerterweise wird zugegeben, dass der Defekt der Anlage nicht bei den Bauarbeiten am Bahnhofsgebäude liegt, wie die DB AG ihren Kunden bis vor der Zeitungsberichterstattung etwa vier Wochen lang mit einem Aushang verkündete. Damit hat sich diese „schwarzer-Peter-Schieberei“ dann eindeutig als  Kunden-Veräppelung herausgestellt. Vermutet hatten es ja schon viele  Bahnpendler – wäre die Störung tatsächlich durch die  Bauarbeiten der EVS  bedingt gewesen, dann hätte man sie  mit  Sicherheit schon längst wieder beseitigt…

13. Dezember  2010

Die Aachener Zeitung berichtet in Ihrer online-Ausgabe über das Problem der defekten Bahnsteig-Lautsprecher auf dem Stolberger Hauptbahnhof.
Wer das Problem als Berufspendler tagtäglich erlebt, wird sich über die schon im Ansatz geschönte Berichterstattung sicherlich so seine eigenen Gedanken machen…

12. Dezember 2010

In der Nacht vom 11. zum 12. Dezember 2010 trat der neue Jahresfahrplan in Kraft. Die Züge der Linie RE1 fahren nun alle zwei Stunden von Aachen Hbf bis Paderborn durch. Die Züge der Linie RE 9 sollen auf Teilstrecken beschleunigt werden und mit neuemFahrzeugmaterial verkehren. Zudem gibt es bei der Euregiobahn verschiedene Änderungen (siehe hierzu die offiziellen Informationen des AVV sowie die  Presseberichte von den Vortagen). Sowohl die Eisenbahner als auch die Bahnkunden müssen sich umgewöhnen.

Zu den Änderungen bei der Euregiobahn gehört es auch, dass zu bestimmten Zeiten die nach Alsdorf fahrenden Triebwagen von Gleis 43 nach Aachen abfahren. Deshalb sollte man lieber im Fahrplan auf das jeweils zutreffende Gleis achten und nicht wie gewohnt stets zum Gleis 1 streben.

Abgesehen von der Verschandelung durch Schmierfinken verkehrte dieser RE1-Zug um 10:05 Uhr wie gewohnt nach Hamm. Die leichte Verspätung war entstanden, weil die DB  einem nach Köln fahrenden Güterzug Vorrang eingeräumt hatte.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten am Bahnhofsgebäude wurde u.a. im Dachbereich des Quergebäudes ein Schornstein entfernt.

11. Dezember 2010

Wieder kam eine Dampflok in die Umgebung von Stolberg. Am 11. Dezember war es die Lok 78 468, die einen Sonderzug des Veranstalters „on wheels“ von Dorsten nach Aachen und zurück beförderte. Allerdings verlief die Fahrt diesmal nicht über Stolberg, sondern sowohl bei der An- als auch bei der Rückreise jeweils über Herzogenrath.
Dieses Foto von der Bergfahrt zwischen Herzogenrath und Kohlscheid hat freundlicherweise der Eisenbahnfotograf Reinhard Gumbert zur Verfügung gestellt:

10. Dezember 2010

Am Nachmittag des 10. Dezember zeigte sich der Stolberger Hauptbahnhof immer noch winterlich. Hier das Stellwerk „Sr“:

Im ehemaligen Bahnhofsbezirk III wartete ein Fahrzeugtransport aus dem Aachener Werk der Fa. Bombardier auf seine Weiterfahrt:

Die Bahnsteige waren auf Grund des einsetzenden Tauwetters schon wieder weitgehend schneefrei:

Seit dem 08. Dezember 2010 gibt es vor dem Empfangsgebäude einen kleinen Baukran, der das Baustellenensemble vervollständigt:

09. Dezember 2010

Der kommende Fahrplanwechsel wirft seine Schatten voraus. Am 09. Dezember berichtete die Stolberger Lokalpresse erneut zu den Änderungen beim Fahrplanwechsel.

08. Dezember 2010

Immer häufiger entwickelt sich das Umfeld des Hauptbahnhofs zum LKW-Übernachtungsort. Am Morgen des 08. Dezember 2010 war es dieser LKW, der den Berufspendlern gleich mehrere der raren Parkplätze raubte.

Schnee gab es am 08. Dezember 2010 reichlich. Am eingeschneiten Gleis 43 wartete  gegen 21:30 Uhr die pünktlich aus Stolberg-Altstadt eingelaufene Euregiobahn auf ihren rd. 15Minuten verspäteten Fügelzug aus Richtung Langerwehe. Um nicht die Hauptstrecke für den von Gießen nach Aachen fahrenden RE9-Zug zu belegen,wartete die Euregiobahn auf Gleis 43 auf ihre Weiterfahrt nach Aachen.

Gegen 22 Uhr kam es an Gleis 43 ebenfalls zur Begegnung mit diesem  Lokpaar, das einen Güterzug nach Stolberg gebracht hatte und für die Rückfahrt am  Stellwerk „Sf“ wendete.

07. Dezember 2010

Die Stolberger Tageszeitungen berichteten über Probleme  mit der Organisation der Züge auf der Linie RE9 ab dem Fahrplanwechsel am kommenden Wochenende (12. Dezember).

Außerdem gibt es in der online-Ausgabe der Stolberger Tageszeitungen einen Bericht zu den Veränderungen bei der Euregiobahn.

Wer in diesen Tagen bspw. im Reisezentrum auf dem Kölner Hauptbahnhof nach Flyern mit den neuen Fahrplänen für die Linien RE1 undRE9 fragt, erhält ein Kopfschütteln zur Antwort.  Sie sollen vsl. erst am Samstag erhältlich  sein, ebenso wie neue Fahrpläne für die Thalysverbindung von Köln nach Paris oder die bekannten „Städteverbindungen“….

05. Dezember 2010

Mit dem Sonderzug 31736  von Diepholz nach Aachen kam die Oberhausener Dampflok  41 360 heute ein zweites Mal nach Aachen. In Anbetracht des schlechten Wetters und des Laufweges des Sonderzuges muss man den beteiligten Eisenbahnern Respekt zollen, dass der Zug mit nur wenigen Minuten Verspätung lief. Gegen 12:15 Uhr passte ich ihn an der Nirmer Brücke ab, als er in voller Fahrt nach Aachen dampfte. Seine planmäßige Ankunft in Aachen Hbf um 12:18 Uhr dürfte er nur ganz knapp verfehlt haben. (Als täglicher Fahrgast bei DB-Regio kann ich nur staunen, was möglich ist…)


Die Autofahrer werden sich wahrscheinlich über die kleine Nebelbank gewundert haben, die da plötzlich auftauchte…

41 360 hat Aachen Hbf  mit ihrem Sonderzug  Aachen Hbf wieder um  17:18 Uhr verlassen.

Auf dem Bahnhof Stolberg-Altstadt war gegen 11:15 Uhr die V 104 der Rurtalbahn dabei, einen Erzzug zur Berzelius-Bleihütte zuzustellen.

Als die Euregiobahn gegen 11:26 Uhr den Haltepunkt Stolberg-Rathaus anfuhr, gab es weder ankommende noch abreisende Fahrgäste

Auf dem Bahnhof Stolberg-Altstadt kam es gegen 19:45 Uhr zu einem Kabelbrand in einem Schaltschrank eines Euregiobahn-Triebwagens. Die vom Lokführer umgehend alarmierte Feuerwehr konnte den Brand zwar schnell löschen, dennoch musste die für 20:04Uhr vorgesehene Fahrt nach Heerlen ausfallen. Menschen kam nicht zu Schaden.

04. Dezember 2010

Eine dünne Schneedecke und frostige Kälte bestimmen das  Wetter und den Bahnbetrieb in Stolberg.
Einfahrt einer Euregiobahn aus Aachen in den Stolberger Hauptbahnhof:

Auf der Strecke Köln – Aachen lief der Betrieb von kleinen Verspätungen abgesehen relativ reibungslos.

Hier donnert die COBRA-Lok 2831 alias  E 186 223 miteinem Güterzug aus Köln durch den Stolberger Hauptbahnhof:

Die Züge der Linie RE9 sollen zum Fahrplanwechsel ab dem 12. Dezember ihr Gesicht ändern. Neben Zügen, die mit Loks der BR 120.2 gefahren werden, sollen zur Beschleunigung zusätzlich „Sandwich-Züge“ mit je einer Lok der BR 111 an jeder Seite zum Einsatz kommen.

Als 111 125 mit ihrem RE9-Zug gegen 14:25 den Stolberger Hauptbahnhof erreichte, spiegelte sie noch den gewohnten Anblick wider:

Der Stolberger Hauptbahnhof zeigte sich an diesem Samstag weitgehend leergeräumt. Hier der östliche Bahnhofsteil in Höhe des Stellwerks „Sr“:

03. Dezember 2010

Morgens parkte am Stolberger Hauptbahnhof ein tschechischer LKW so „elegant“, dass er gleich sieben der ohnehin raren Parkplätze entlang der Rhenaniastraße blockierte. Und auch der zweite P&R-Parkplatz wurde im Laufe des Tages als Abstellplatz für LKW-Anhänger mißbraucht.

Wer soo rücksichtslos parkt, dem fehlt eindeutig die charakterliche Eignung zur Teilnahme am Straßenverkehr… :-(

Auch an diesem frostigen Tag war der Bahnverkehr von Verspätungen geprägt. Viele Züge der Linien RE 1 und RE 9 fuhren im morgendlichen Berufsverkehr unpünktlich. Besonders auch mit der immer noch defekten Lautsprecheranlage und den fehlenden Fahrgastinformationen sorgte diese Gesamtsituation für Unsicherheiten und Verdruß bei den Berufspendlern.


Während 111 014 mit dem nur zwischen Köln Messe/Deutz und Aachen verkehrenden RE 11432 pünktlich in Stolberg Hbf ankam, ließ der von Aachen Hbf in Richtung Siegen verkehrende RE 1 um 17:00 Uhr auf sich warten. Die frierenden Bahnkunden werden gewiss kein Auge für die Stimmung auf dem Bahnsteig in der blauen Stunde gehabt haben...

01. Dezember 2010

Ein sehr empfehlenswertes Werbeplakat….

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