Fototagebuch 3/2013

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im März 2013.

(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats Februar 2013)

Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.

 

30. März 2013

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Der Winter hat Stolberg bis zum Ende des Monats fest im Griff. Am Vormittag des 30. März 2013 ist das Dach des Empfangsgebäudes auf dem Stolberger Hauptbahnhof wieder einmal leicht eingeschneit.

Die Streckensperrung zwischen Stolberg Hbf und Langerwehe wegen Bauarbeiten der EVS an einigen Weichen des Stolberger Hauptbahnhofs und dem Ausbau des Bf. Eschweiler-Aue bescherten der Stolberger Talbahn auch am 30. März 2013 den Einsatz von doppelt gekuppelten Euregiobahnzügen. Für den Eisenbahnfreund ein Anlass, diese nicht alltägliche Betriebssituation im Bild festzuhalten:

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zwischen dem Haltepunkt Stolberg-Schneidmühle und dem Schnorrenfeld

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am Haltepunkt Stolberg-Schneidmühle

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am Bahnsteig des Bf. Stolberg-Altstadt

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Ausfahrt aus dem Bf. Stolberg-Altstadt in Richtung Stolberg Hbf.

Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautete, soll der am 25. Juni 2012 auf der Fahrt zwischen Eilendorf und Aachen-Rothe Erde ausgebrannte Euregiobahn-Triebwagen 643 225 nach einer eingehenden Begutachtung durch die Firma Bombardier  nicht mehr instand gesetzt, sondern ausgemustert werden. Der seinerzeit angekuppelte zweite Triebwagen soll demgegenüber wieder aufgearbeitet werden.

29. März 2013

An der Westseite des Gleises 43 wurde eine Weiche getauscht und einige Meter Gleise erneuert. Weil das Gleis 43 wegen der Bauarbeiten gesperrt war, verkehrten die Euregiobahnen aus Aachen über das Gleis 2 nach Stolberg-Altstadt. Die Euregiobahnzüge in Richtung Langerwehe bzw. Düren fielen weiterhin aus.

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Nach dem Einbau der neuen Weiche wurden die Gleise zur Mittagszeit des 29. März 2013 mit Hilfe einer Gleisstopfmaschine vom Typ „Unimat 09/32-4S Dynamic“ der Firma Plasser&Theurer verfestigt und gerichtet.

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Gegen 16:33 Uhr kam es zum Zusammentreffen der Diesellok V180.13 mit den auf der Linie RE9 verkehrenden Talent2-Triebwagen 442 259 nach Siegen und 442 261 nach Aachen.

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Während der Rangierarbeiten auf dem Gleis 43 entstand auch diese Aufnahme der bei der Firma SGL eingestellte Lok  V180.13 der Baufirma GSG Knape GmbH vor dem Empfangsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs.

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Während der Gleisbauarbeiten am Gleis 43 lief der Betrieb auf der Strecke Köln-Aachen unvermindert weiter. So donnerte auch dieser von der COBRA-Lok 2819 und einer unerkannt gebliebenen Schwesterlok gezogene Güterzug über das Gleis 1 in Richtung Aachen.

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Trotz des Einsatzes von Gleisstopfmaschine und Schotterpflug blieb für die Männer des Gleisbautrupps noch viel „Handarbeit“ auszuführen.

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Gegen 16:55 Uhr rollte die Lok V 500.17 der Firma SGL, eine moderne sechsachsige „VOITH-Maxima“, mit einem Altschotterzug aus Aachen-West in den Stolberger Hauptbahnhof ein.

28. März 2013

Bei der EVS stehen für den 29. März 2013 Weichenarbeiten im Stolberger Hauptbahnhof an. So soll eine Weiche im Gleis 43 nahe bei der Camp-Astrid-Brücke ausgetauscht werden. Im Laufe des Tages rückte deshalb u.a. die bei der Firma Schienen Güter Logistik aus Dachau (SGL) eingestellte Lok  V180.13 der Baufirma GSG Knape GmbH, die auch  die bahnamtliche Nummer 203 158 trägt, mit den erforderlichen Arbeitsgeräten wie einem Gleisbaukran, einer Stopfmaschine und einem Schotterpflug sowie mehreren Schotterwaggons an.

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Gegen 18 Uhr rangierte die Lok V 180.13 mit einem Gleisbaukran unterhalb der Camp-Astrid-Brücke. Im Vordergrund liegt die zum Austausch vorgesehene Weiche im Gleis 43.

26. März 2013

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Das Stellwerk „Ehf“ an der Ostseite des Eschweiler Hbf ist für viele unscheinbar und unbedeutend. Doch auch dieses Gebäude hat seine Besonderheit: von hier aus wird u.a. die letzte Bahnschranke an der Strecke Köln – Aachen bedient. Szene vom Nachmittag des 26. März 2013.

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Gerüchteweise hieß es, die drei Loks der BR 120.2 sollen von Aachen abgezogen werden und durch Loks der BR 111 ersetzt werden. Am Abend des 26. März 2013 wurde der um 20:31 Uhr in Stolberg einlaufende RE9-Zug aber noch in traditioneller Weise mit der gediegenen RSX-Wagengarnitur und der Lok 120 207 bespannt.

 

25. März 2013

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Blick aus einem von Eschweiler Hbf nach Stolberg Hbf fahrenden Zug auf Eschweiler-Aue. Im Bf. Eschweiler-Aue ist gerade eine Lok der BR 294 bei Rangierarbeiten zur Bedienung des Gleisanschlusses der „Blockbearbeitung“ des Eschweiler Röhrenwerkes.

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Gegen 18:05 Uhr verließ die V 107 der Rurtalbahn den Stolberger Hauptbahnhof in Richtung Aachen.

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Während der baustellenbedingten Streckensperrung der EVS-Strecke zwischen Stolberg Hbf und Langerwehe werden die Euregiobahnzüge in Stolberg Hbf nicht geflügelt und verkehren deshalb zweiteilig auch bis nach Stolberg-Altstadt.

24. März 2013

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Der RE9 von Siegen nach Aachen, der um 11:30 Uhr in Stolberg Hbf anhielt, bot mit dem insgesamt neunteiligen, aus den Fahrzeugen 442 254 und 442 301 bestehenden Verband ein relativ großes Platzangebot für Talent2-Züge an.

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Sonderfahrplan für die abweichende Betriebsführung auf der RB 20 zwischen Stolberg Hbf und Langerwehe/Düren. Weder auf diesem Fahrplan noch bei den Lautsprecherdurchsagen der EVS auf dem Stolberger Hauptbahnhof konnten die Fahrgäste der Linie RB20 am 24. März 2013 erfahren, dass der Schienenersatzverkehr nur ab/bis Eschweiler Hbf stattfindet. Reisenden zwischen Stolberg und Langerwehe/Düren wurde auch nicht empfohlen, für die gesamte Strecke anstatt auf den angebotenen Schienenersatzverkehr unmittelbar auf die Züge der Linie RE1 oder RE9 auszuweichen.

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Grund für die Bauarbeiten zwischen Stolberg Hbf und Langerwehe ist u.a. die Umgestaltung des Bf. Eschweiler-Aue, bei dem nun wieder das Gleis 2 angebunden wird und durch das Einschalten der Ausfahrsignale künftig Zugkreuzungen und Überholungen wesentlich besser möglich sind (oben und unten).
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Für die Arbeiter der Firma Leonhard Weiss war die Umstellung des Bf. Eschweiler-Aue ein hartes Brot. Sie mussten nicht nur am Wochenende arbeiten. Ein eisiger Wind und zeitweiser Schneefall erschwerte den Einsatz zusätzlich (oben und unten).
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Unter der Überschrift „Schulterschluss im Kampf gegen Rechts“ berichteten die online-Ausgaben der Stolberger Tageszeitungen am Abend des 24. März 2013 (am 25. März in den Print-Ausgaben) über die aktuelle Lage zu den möglicherweise am 05. und 06. April 2013 in Stolberg bevorstehenden Neonazi-Demonstrationen. Wieder einmal tun sich deutsche Gerichte damit schwer, dem Treiben der Neonazis einen Riegel vorzuschieben und Stolberg vor so fragwürdigen Veranstaltungen wie „Trauermärschen“ zu verschonen.

 

23. März 2013

Von diesem Samstag an fallen wegen Bauarbeiten bis Ostersamstag, 30. März, alle Züge der Euregiobahn (RB 20) zwischen Stolberg Hbf und Langerwehe/Düren in beiden Richtungen aus. Die Züge fahren von Stolberg Hbf aus ungeflügelt weiter, so dass man auf der Talbahnstrecke zwischen Stolberg Hbf und Stolberg-Altstadt von Montag bis Samstagmittag zweiteilige Zugverbände antreffen kann.

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Am 23. März 2013 war es eher winterlich als frühlingshaft. Gegen 16:00 Uhr fuhr der RE1 nach Aachen gar bei Schneetreiben in den Stolberger Hauptbahnhof ein.

22. März 2013

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Blick in das Betriebsgelände eines Recycling-Betriebes in Eschweiler-Aue. Gegenüber der Situation vom 15./16. März 2013 (siehe dort) ist die Verschrottung der 6 Loks der BR 143 nicht weit fortgeschritten. Erst im Laufe des 22. März begann man, intensiv an den Loks zu arbeiten.

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Im ehemaligen Bezirk IV des Stolberger Hauptbahnhofs konnte wieder 212 309 der Fa. EfW gesichtet werden. Mit den hinter der Lok sichtbaren blauen Niederbordwaggons werden u.a. Schottertransporte von und nach Hürth-Kalscheuren gefahren.

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RE1-Treffen gegen 17:02 Uhr auf dem Stolberger Hauptbahnhof. Auf Gleis 2 steht 146 016 mit dem RE1 nach Paderborn, auf Gleis 1 rollte 146 018 mit dem RE1 nach Aachen  ein.

 

21. März 2013

Unter der Überschrift „Rollen in der Zukunft die Züge?“ berichten die Stolberger Tageszeitungen über eine Veranstaltung des CDU-Stadtverbandes Baesweiler, auf der mit hochkarätigen Fachleute der Anschluss der Stadt Baesweiler an das Euregiobahn-Netz erörtert worden ist. Dabei favorisierte man eine Linienführung, die die vorhandene Gleistrasse bis Siersdorf nutzt und von dort anschließend durch einen Neubau bis nach Baesweiler-Setterich ergänzt wird.  Wenn die Trasse zwischen Siersdorf und Setterich neu gebaut würde, könne Baesweiler möglicherweise  zwischen 47 und 100 Hektar zur Wohnbebauung und gewerblichen Nutzung bereitstellen. Als Fazit hielt man fest, dass sich Verwaltung und Stadtpolitik weiterhin stark für eine Bahnanbindung einsetzen sollten, auch wenn bis zur Verwirklichung noch einige Jahre vergehen dürften“.

20. März 2013

Eine zwischen 16:45 Uhr und 19:15 Uhr aufgetretene Stellwerksstörung auf dem Kölner Hauptbahnhof wirkte sich auch auf den Bahnbetrieb zwischen Köln und Aachen aus. Zur Zeit des abendlichen Berufsverkehrs fielen etliche Züge der Linien RE 1 und RE 9 fielen aus oder verkehrten mit erheblichen Verspätungen. Mehrere Züge in Richtung Köln wurden in Horrem oder Köln-Ehrenfeld gebrochen. Reisende aus Köln konnten nur mit der S-Bahn von Köln aus in Richtung Horrem und Düren fortkommen, um von dort aus in Züge nach Stolberg oder Aachen umzusteigen.

19. März 2013

Eine ganze Woche lang, vom 23. März (Samstag) bis 30. März (Ostersamstag) sollen alle Züge der Regionalbahnlinie RB 20 (Euregiobahn) zwischen Stolberg Hbf und Langerwehe/Düren in beiden Richtungen ausfallen. Bahnkunden werden auf Busse verwiesen, die zwischen Eschweiler Hbf und Langerwehe/Düren zur Verfügung stehen. Für das Teilstück von Stolberg Hbf nach Eschweiler Hbf sollten Bahnkunden die Züge der Linien RE 1 und RE 9 nutzen.

Der Zugausfall ist erforderlich, weil die „EVS Euregio Verkehrsschienennetz GmbH“ (EVS) u.a. Gleisumbauarbeiten in Eschweiler-Aue, Softwareumstellung und Erweiterung für das elektronische Stellwerk in Stolberg sowie Weichenerneuerungen in Stolberg Hbf ausführen lässt.

 

18. März 2013

Bahnkunden werden diesen 18. März 2013 in schlechter Erinnerung behalten. Die Eisenbahner- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hatte ihre Mitglieder zu einem Warnstreik aufgerufen. Und viele, deren Leistungen man sonst nur an permanenten Verspätungen, fehlenden oder falschen Kundeninformationen, arroganten Fahrkartenkontrollen, verdreckten Zügen, verstopften Toiletten, defekten Türen und sonstigen Alltäglichkeiten des Bahnfahrens wahrnehmen kann, fühlten sich berufen, im morgendlichen Berufsverkehr zu zeigen, dass sie durchaus noch Größeres „leisten“ können. Selbst Pendler und Reisende, die sich im Internet über streikbedingte Verspätungen und Ausfälle informieren wollen, konnten dort nur ein unvollständiges Informationsbild gewinnen, weil auch diese Dienste bestreikt wurden. Zwischen 6 und 8 Uhr kam der Bahnverkehr in der Region zum Erliegen. Und es dauerte danach weitere Stunden, bis das selbst angerichtete Chaos aufgelöst werden konnte und der Verkehr wieder in halbwegs geordneten Verhältnissen lief. So wurden einmal mehr wieder Zigtausende Bahnkunden massiv geschädigt.

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Kostbare Zeit – dank der EVG sinnlos verplempert….. (oben und unten)
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Hintergrund der Warnstreiks ist wieder einmal ein Tarifkonflikt, bei dem sich die EVG auf Kosten der Bahnkunden rücksichtslos profilieren will. Mit den Warnstreikaktionen will sie Druck auf die Tarifverhandlungen für die rund 130.000 Beschäftigte bei der Deutschen Bahn ausüben, die am Nachmittag des 18. März fortgesetzt werden sollen. Die EVG fordert dort eine Lohnerhöhung von 6,5 Prozent mit einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeberseite hatten eine gestaffelte Erhöhung von 2,4 und weiteren 2,0 Prozent für die Dauer von 24 Monaten sowie eine höhere betriebliche Altersvorsorge und darüberhinaus eine Einmalzahlung von 400 Euro angeboten. Zwar wären viele der von den Warnstreiks betroffenen Berufstätigen froh, wenn sie solche Erhöhungen angeboten bekämen. Doch den Eisenbahnern, die bei den Bahnkunden zumeist nur durch die oben genannten Schlechtleistungen auffallen, reicht das Angebotene offenbar noch nicht. Der DB-Konzern kritisierte die Warnstreiks und Arbeitsniederlegungen zu Recht als unverhältnismäßig. Die Gewerkschaft warb bei den Bahnkunden wohl um Verständnis. Bei den vom Streik betroffenen fand sie allerdings überwiegend Ablehnung und Unverständnis und bekam – in harmlosen Fällen – die „rote Karte“ gezeigt.

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Kompakte Meinungsäußerung von Kundenseite….

Leider sind die Bahnkunden bei diesen Vorgängen immer die Benachteiligten – sei es, dass sie durch die Streitks betroffen werden oder sei es, dass die Lohnerhöhungen in Form von höheren Tarifen an sie weitergegeben werden. Wohl dem, der nicht auf die Bahn angewiesen ist und seine Mobilität anderweitig organisieren kann!

 

Unter der Titelzeile „Neues Roma-Mahnmal mit bewegender Gedenkfeier eingeweiht“ berichteten die Stolberger Tageszeitungen in ihren Ausgaben vom 18. März über die feierliche Einweihung der von André Hennecken gestalteten Stele, die als Mahnmal an das Schicksal der 37 deportierten und in Auschwitz getöteten Stolberger Roma erinnern soll.

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Die ergreifende Gedenkfeier zur Einweihung der von dem Breiniger Bildhauer André Hennecken angefertigte Stele, die als Mahnmal an das Schicksal der 37 deportierten und in Auschwitz getöteten Stolberger Roma erinnern soll, endete mit der Niederlegung von Blumen an dem neuen Mahnmal. Am 18. März zeugten die niedergelegten Blumen noch von der Einweihungsfeier.

 


17. März 2013

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Bei Sonnenschein und blauem Himmel wurde der von Stolberg-Altstadt kommende 643 706 zwischen dem Schnorrenfeld und der Atscher Mühle festgehalten.

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643 206 in Höhe des Bahnübergangs Probsteistraße mit dem sanierten Stolberger Bahnhofsgebäude im Hintergrund.

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Im ehemaligen Rangierbezirk V parkte Lok 215 der Firma LOCON mit einem Schotterwagenzug auf dem Gleis der Ringbahn, als 643 206 auf der Hauptstrecke nach Aachen vorbeisauste.

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Euregiobahn nach Düren vor dem Empfangsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs.

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Von der alten Straße („Berme“)  am Fuß des Propsteierwaldes wurde der mittägliche ICE von Brüssel nach Frankfurt/M. bei der Durchfahrt durch Stolberg fotografiert.

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Der um 12:00 Uhr aus Aachen ankommende  RE1 wurde am 17. März nicht mit einer Lok der BR 146, sondern von 111 055 gefahren.

 

16. März 2013

Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg teilt auf seiner Homepage mit, dass von Samstag, den 23.3. bis Ostersamstag, den 30.3.2013   auf dem Abschnitt Stolberg und Langerwehe/Düren Bauarbeiten für die Inbetriebnahme eines neuen elektronischen Stellwerks für die Züge der RB 20 (euregiobahn) durchgeführt werden. Dadurch kommt es zu Zugausfällen mit Schienenersatzverkehr (SEV.)

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In der Aachener Region ist es auch am 16. März 2013 noch winterlich kalt. 643 713 passierte zur Mittagszeit den immer noch eingeschneiten Bf. Eschweiler-Aue.

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An der Indebrücke bei Eschweiler-Röhe wurde 643 220 als RB20-Zug in Richtung Weisweiler im Bild festgehalten.

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Die sechs 143er auf dem Schrottplatz in Eschweiler-Aue sind vermutlich wegen des Wetters  noch nicht zerlegt worden. Als dritte Loknummer ist nun 143 953 festgestellt worden.

15. März 2013

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Gegen 6 Uhr morgens setzt mittlerweile schon die Morgendämmerung ein. Mit der Einführung der Sommerzeit werden die Berufspendler wieder ein Stunde zurückgeworfen…

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Eine der ältesten noch im Betrieb stehenden Loks der DB-AG ist die als 115 278 bezeichnete „Kastenzehner“ des Geschäftsbereiches Fernverkehr. Am Nachmittag des 15. März musste sie einen Ersatz-IC von Köln nach Hamburg bespannen. Gegen 15:55 Uhr stand sie einsatzbereit in Köln Bbf (oben), gegen 16:05 Uhr war sie bereits in den Kölner Hauptbahnhof eingefahren (unten).
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Selbst wer als Berufspendler seine Strecke auswendig kennt, kann in Abhängigkeit von der Jahreszeit und Witterung immer wieder neue abwechslungsreiche Eindrücke aufnehmen. Zwischen Düren und Stolberg waren es am 15. März das winterliche Schloss Merode (oben) und der schneeweiße „Schwarze Berg“ in Eschweiler, die den Fotografen zu einem Bild inspirierten…
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Die jüngst in Eschweiler-Aue zur Verschrottung eingetroffenen Loks der BR 143 sind noch nicht identifiziert. Auf diesem Bild sind aber zumindest die Loks 143 927 (links) und 143 026 (rechts) zu erkennen.

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Wer von Osten her in den Stolberger Hauptbahnhof einfährt, wird dort schon seit mehreren Tagen von der im klassischen Bundesbahn-Design gestalteten 212 309 begrüßt.

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Am Zugschluss des RE 11370 begegnete 111 011  gegen 16:57 Uhr der im ehemaligen Bezirk V des Stolberger Hauptbahnhofs abgestellten Lok 215 der Fa. LOCON.

13. März 2013

Nachttemperaturen von minus 8 Grad, teils noch darunter, erschwerten weiterhin den Verkehr auf Schienen und Straßen. Während die Autofahrer vor allem Probleme mit Glatteis bewältigen mussten, waren es im Bahnverkehr eingefrorene Weichen und Türstörungen, die den Betrieb teils massiv störten und zu Verspätungen auf den Linien RE1 und RE9 führten.

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Kritischer Blick des morgendlichen Berufspendlers von Gleis 2 zu Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs: Die EVS hat nicht nur die besseren Bahnsteige, sondern auch den besseren Winterdienst….

 

Unter der Titelzeile „Hallen auf dem früheren Bahngelände vor dem Abriss“ berichteten die online-Ausgaben der Stolberger Lokalzeitungen am 13. März 2013 über die Absicht der Stadt Stolberg, die auf dem Gelände zwischen dem Saubach und der Bahnstrecke Köln-Aachen stehenden Hallen der 1995 von den belgischen Streitkräften geräumten Kaserne „Camp Reine Astrid“ abzureißen. Obwohl es in den heute bereits erschlossenen Teilen des Gewerbegebietes „Camp Astrid“ noch reichlich der Vermarktung harrende Flächen gibt, will die Stadt Stolberg nun auch den zwischen dem Saubach und der Bahnstrecke Köln-Aachen liegenden Teil der Militärbrachfläche neu erschließen. Nach den Plänen der Stadt Stolberg sollen die dortigen Gebäude im Sommer 2013 abgerissen werden. Bis dahin sollen noch Gutachten erstellt werden, die unter anderem Auskunft über mögliche Umweltbelastungen geben sollen , die von dem Areal ausgehen könnten.
In diesem Pressebericht werden zwar auch die eindrucksvollen Anlagen in den Hallen erwähnt, die Extrem-Biker und wagemutige Skatboarder in Eigeninitiative konstruiert hatten und die von der Stadt Stolberg schon entfernt worden sind („Das Aufräumkommando der Stadt hatte bereits Ende des vergangenen Jahres ganze Arbeit geleistet.“). Mit keinem Wort wird aber der eigentliche Skandal an der ganzen Geschichte erwähnt: Jahrzehntelang hat es die Stadt Stolberg nämlich weder fertiggebracht, in ihrem großen Stadtgebiet überhaupt einen Ort für eine Skateranlage zu finden noch ihrer Jugend eine solche Anlage zu finanzieren. Wenn sich dann aber junge Menschen in Eigeninitiative und aus eigenen Mitteln eine wahrhaft beeindruckende, geradezu professionelle Anlage an einem Ort geschaffen haben, wo sie nun wirklich niemanden stören, dann sind plötzlich städtisches Geld und man-power vorhanden, diese wirklich beachtliche Jump-Anlage behördlicherseits zu zerstören! So kann man nicht mit den Kindern seiner Stadt umgehen! Armes Stolberg – armselige Kommunalpolitik….

 

12. März 2013

In der Nacht vom 11. zum 12. März fielen in Stolberg und Umgebung rd. 20 cm Neuschnee. Und auch im Laufe des 12. März dauerten die Schneefälle an. Die winterlichen Straßenverhältnisse erschwerten auch den Busverkehr. Neben teils gravierenden Verspätungen oder Ausfällen von Bussen hatten Fahrgäste auch Probleme, weil viele Haltestellen gar nicht angefahren werden konnten.

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Den ganzen 12. März 2013 über hat es in Stolberg geschneit. Wer auf dem Stolberger Hauptbahnhof an den Bahnsteiggleisen 1 und 2 ankommt oder abfährt, muss sich durch den Schnee kämpfen.

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Die vom Wintereinsatz gezeichnete 146 026 mit RE1 nach Aachen beim Zwischenhalt in Stolberg Hbf.

11. März 2013

Am 11. März 2013 kehrte der Winter noch einmal mit Macht zurück. Nach langdauernden ergiebigen Schneefällen hatte sich Stolberg wieder in eine Winterlandschaft verwandelt.

Auf dem Betriebsgelände der Firma Steil in Eschweiler-Aue sind wieder 6 Loks der BR 143 eingetroffen.  Die erste Sichtung erfolgte am 11. März 2012 gegen 18 Uhr.

Auf der Ostseite des Stolberger Hauptbahnhof war eine Lok der DB-Baureihe 212 in klassischem Bundesbahn-Rot abgestellt, im ehemaligen Bezirk V parkte eine orangefarbene DDR-V 100 der Firma LOCON.

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RE1-Treffen am eingeschneiten Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs gegen 18 Uhr. Im Laufe des 11. März 2013 sorgten die langdauernden Schneefälle wieder für eine geschlossene dünne Schneedecke.

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Gegen 18:05 Uhr verließ 294 893 den Stolberger Hauptbahnhof mit einer Übergabefahrt in Richtung Aachen  (oben und unten).
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10. März 2013

In Aachen wurde am 10. März 2013 mit Hilfe eines Ratsbürgerentscheid über den Wiedereinstieg in einen schienengebundenen öffentlichen Nahverkehr entschieden.  Nach Auszählung aller 94 Stimmbezirke lautete das Gesamtergebnis: 66,34 Prozent Gegenstimmen, 33,66 Prozent Befürworter. Damit hat die Bürgerschaft der Stadt Aachen – entgegen dem Votum ihrer Ratsvertreter – eine wegweisende Entscheidung für die Zukunft der Stadt getroffen. Letztlich blieb Aachen seiner straßenbahnfeindlichen Linie treu.

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In der Region Aachen kehrte der Winter zurück. Bei kühlen Temperaturen und Schneeregen wurde es auf den Bahnhöfen – wie auch auf dem Stolberger Hauptbahnhof – für die Bahnkunden äußerst ungemütlich (oben). Besonders schlimm war es, wenn auf der Linie RE9 nur ein dreiteiliger Talent2-Triebwagen verkehrte und dieser dann zusätzlich noch weit abseits der Bahnsteigunterführung anhielt. Nach der Fahrt in drangvoller Enge wurde den Bahnkunden damit auch noch ein längerer Marsch durch den Schneeregen aufgebürdet – Kundenservice á la DB-Regio NRW (unten).
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Eine große Holzkiste sorgte bei manchen Bahnhofsbesuchern für Verwunderung und Staunen. Darunter verbirgt sich die Stele, die am Sonntag, dem 17. März 2013, im Rahmen einer Gedenkfeier zur mahnenden Erinnerung an die Deportation von Stolberger Roma-Familien am 02. März 1943 enthüllt werden soll.

 

09. März 2013

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Das Empfangsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs in der Märzsonne, aufgenommen zwischen zwei Regenschauern am Mittag des 09. März 2013.

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An der Ostseite des Stolberger Hauptbahnhofs waren mit den Loks 203 152 der Firma Rail Technology & Logistics und der Lok 215 der Firma LOCON gleich zwei Lokomotiven aus der ehemaligen  DDR anzutreffen.  Am 09. März wurden zwar auf diesem Teil des Stolberger Hauptbahnhofs auch Gleisbauarbeiten durchgeführt. Die beiden Loks waren offenbar aber mit Transportzügen für das Bahnschotterrecycling im Einsatz (oben und unten).
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Auch im Bereich Probsteistraße fanden am 09. März 2013 Gleisbauarbeiten statt. Dort wurde ein schon seit längerer Zeit daliegendes Gleisstück in das Gleisnetz des Stolberger Hauptbahnhofs eingebunden, eingeschottert und mit der Gleisstopfmaschine nivelliert (oben [mit 643 206 und 294 893 im Hintergrund] und unten).
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08. März 2013

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Einfahrt des von 110 457 geschobenen Entlastungszuges RE 11370 von Köln-Messe/Deutz nach Aachen Hbf auf Gleis 9 des Kölner Hauptbahnhofs – ein Stück vertraute Bundesbahn mit vergleichsweise bequemem Reisekomfort und zuverlässiger, alltagstauglicher Bahntechnik.   19 Jahre nach der Bahnreform längst keine Selbstverständlichkeit mehr…

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Die schon am Vortag auf dem Stolberger Hauptbahnhof gesichtete V 270.09 röhrte am 08. März 2013 gegen 16:20 Uhr mit einem Güterzug in Richtung Köln in voller Fahrt durch den Bahnhof Horrem.  Vom satten Motorsound der beiden zusammen rd. 2.700 PS starken Dieselmotoren alarmiert, gelang bei einem zufälligen Blick aus dem Waggonfenster dieser Schnappschuss.

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Die „sterblichen Überreste“ der vor wenigen Tagen verschrotteten Loks 155 102 und 155 144 auf einem Schrottplatz in Eschweiler-Aue.

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Aus ungewöhnlicher Perspektive konnte die COBRA-Lok 2830 bzw. E 186 222 mit einem Güterzug in Richtung Köln auf dem Gleis 2 des Stolberger Hauptbahnhofs festgehalten werden. Um Missverständnissen vorzubeugen: Der Fotograf stand am geöffneten Fenster im RE 11370 und konnte die spezielle Perspektive dank einer Kurve mit dem Teleobjektiv erzeugen.

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294 893 rangierte mit einem Holzwaggon auf der „Vennbahnseite“  des  Stolberger Hauptbahnhofs.

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Wegen spielender Kinder im Gleis musste am 08. März zwischen 16:55 Uhr und 17:15 Uhr der Bahnverkehr zwischen Stolberg und Aachen-Rothe Erde unterbrochen werden. Auf dem Stolberger Hauptbahnhof führte das zu dem ungewöhnlichen Zusammentreffen zwischen 110 457 am RE 11370 auf Gleis 1 und dem Euregiobahn-Gespann 643 218 und 643 207 als RB 20 auf dem Gleis 2.

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Im Bereich Stolberg Gbf boten die V 107 der Rurtalbahn, ein S-Bahntriebwagen der BR 423 und die Lok 294 893 von DB-Schenker bunte Vielfalt.

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Nach der Aufhebung der Streckensperrung gegen 17:15 Uhr  konnte 110 457 mit dem RE 11370 von Stolberg Hbf aus die letzte Etappe ihrer Fahrt nach Aachen Hbf fortsetzen.

 

07. März 2013

Am Nachmittag des 07. März 2013 konnte im ehemaligen Bezirk IV des Stolberger Hauptbahnhofs die grau lackierte V 270.09 (eine Lok der DB-Baureihe V200.1/BR 221) gesichtet werden, die dort offenbar zwischengeparkt war. Daneben war auch die Lok 215 der Fa. LOCON (ehemalige Reichsbahn-V100) in Stolberg Hbf mit einem Baustoffzug anzutreffen.
Bei der Firma Steil in Eschweiler-Aue ist von den Loks 155 102 und 155 144 nur noch der Rahmen einer Lok übrig.

Unter dem Titel „Bahnanbieter arbeitet am Sorgenkind RE9“ berichteten die Stolberger Tageszeitungen wieder einmal über die putzigen Bemühungen, die selbstverursachten Probleme auf der Linie RE9 zu entspannen.  Die Platzsituation im Rhein-Sieg-Express (RE 9) zwischen Aachen und Siegen soll nun durch einen optimierten Einsatz der verfügbaren Züge verbessert werden.
Schon im zweiten Satz des oberflächlichen Pressetextes tauchen die ersten Fehler auf. Dort heißt es bspw. „Streckenbetreiber Nahverkehr Rheinland (NVR) will die Verbesserungen bis spätestens Dezember 2013 umsetzen.“ Streckenbetreiber ist richtigerweise aber die DB Netz AG, die die Infrastruktur zur Verfügung stellt. Für die Durchführung des Bahnverkehrs auf der Linie RE9 ist jedoch DB Regio NRW verantwortlich. Bei DB Regio NRW handelt es sich aber um ein Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU). Als „Bahnanbieter“ bezeichnet man üblicherweise Hersteller von Schienenfahrzeugen, bspw. die Firma Bombardier, die die in die Kritik geratenen engen und unbequemen  Talent2-Züge geliefert hat. Maßgeblich an der Misere auf der Linie RE9 beteiligt ist indes der NVR (Nahverkehr Rheinland), der als Aufgabenträger für den öffentlichen Nahverkehr Linien ausschreibt und Verkehrsleistungen an die EVU vergibt. Der NVR finanziert zusammen mit dem Land NRW den Nahverkehr.

 

06. März 2013

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294 893 bei der abendlichen Bedienung des Gleisanschlusses der Stahlhandelsfirma Kerschgens (oben und unten).
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Den Stolberger Tageszeitungen vom 06. März 2013 war zu entnehmen, dass ab Juni 2013 auf dem Kölner Hauptbahnhof umfangreiche Gleisbauarbeiten stattfinden sollen. Auch auf der Hohenzollernbrücke wird gearbeitet: dort sollen 4 von 6 Gleisen komplett erneuert werden. Nach Angaben der Bahn kann es sein, „dass Züge im Fernverkehr sich durch die Kölner Bahnhofsbaustelle die eine oder andere  kleine Verspätung einfahren, die sich dann auch in Aachen bemerkbar macht.“ Ansonsten sollte der Zugverkehr zwischen Aachen und Köln weitgehend störngsfrei verlaufen, heißt es in diesem Pressebericht.  Der Bahnkunde wird demnächst ermessen können, was diese lässig hingeworfene „Beruhigungspille“ mit dem wahren Bahnalltag zu tun hat.

In einem anderen Bericht der Stolberger Tageszeitungen vom 06. März 2013 erfährt der Leser, dass der Vorplatz vor dem Bahnhof Langerwehe bald umgestaltet wird und dort 21 Park&Ride-Parkplätze und 15 Stellplätze für Zweiräder geschaffen werden sollen. Eine Nachricht, die besonders für Bahnkunden aus den Stadtteilen Gressenich, Schevenhütte oder Werth von Interesse sein könnte.

 

05. März 2013

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Blick auf den Schrottplatz in Eschweiler-Aue, wo die Zerlegung der Loks 155 102 und 155 144 schon weit fortgeschritten ist und sechs Eaos-Waggons zum Abtransport einer größeren Menge Schrott auf ihre Beladung warten. Im Vordergrund lagern immer noch die von den Loks der BR 181 zurückbehaltenen Abdeckhauben.

 

04. März 2013

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Am Morgen des 04. März 2013 stand auf dem Gleis 44 des Stolberger Hauptbahnhofs die Lok 12 des Verkehrsunternehmens BBH, hinter der sich die Lok 203 156 verbirgt (oben und unten).
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Im goldenen Licht der tiefstehenden Abendsonne rollte gegen 18:00 Uhr die 146 027 mit ihrem RE1-Zug in den Stolberger Hauptbahnhof ein.

 

03. März 2013

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Gegen 11:35 Uhr gelang auf dem Eschweiler Hauptbahnhof der Schnappschuss von der Lok 203 304, die mit einem Schotterpflug und einer Gleisstopfmaschine in Richtung Köln unterwegs war.

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Pünktlich um 11:48 Uhr tauchte der ICE von Brüssel nach Frankfurt/M aus dem ziemlich verkommenen Ichenberger Tunnel auf.

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Um 11:52 Uhr bot der aus Richtung Köln einfahrende RE1-Zug ein ungewohntes Bild – anstelle des Steuerwagens hatte man die 146 026 an die Zugspitze gestellt, während die planmäßige Einsatzlok 146 021 am Zugschluss arbeitete.

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Auf dem Schrottplatz in Eschweiler-Aue steht derzeit die Zerlegung der Loks 155 102 (hinter der betriebseigenen KöfII) und 155 144 (rechts, zum Tor hin) an (oben und unten).
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Um 12:00 Uhr begegnete 146 002 mit einem RE1-Zug nach Hamm dem verspäteten 442 755 als RE9 von Siegen nach Aachen – bei planmäßigem Betriebsablauf ist diese Situation in Stolberg Hbf üblicherweise nicht zu beobachten.

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Im Sonntagsverkehr auf der Linie RE9 war auch der nur dreiteilige Talent2-Zug 442 601 zwischen Aachen und Siegen im Einsatz.

 

02. März 2013

In Aachen  gab es am Willy-Brandt-Platz viele erstaunte Blicke – schließlich stand dort eine moderne Stadtbahn inmitten der gleislosen  Innenstadt. Im Zusammenhang mit der für den 10. März terminierten Bürgerbefragung über die Campusbahn hatten die Befürworter einen „Combino“ der Düsseldorfer Rheinbahngesellschaft (Triebwagen 3317) nach Aachen geholt, um den Aachenern zu zeigen, wie die „Campusbahn“ evtl. einmal aussehen könnte.

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Der Rheinbahn-Triebwagen 3317 als Blickfang mitten im Fußgängerverkehr zwischen Kugelbrunnen und „C&A“. Ältere Aachener können sich noch an die im September 1974 stillgelegte Straßenbahn erinnern, die auf dem Weg vom Elisenbrunnen zum Kaiserplatz an diesem Ort vorbeikam (oben und unten).
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Der Vergleich zwischen den Ausmaßen eines Standard-Linienbusses und einem Stadtbahnzug lässt erahnen, welches Fahrgastaufkommen die „Campusbahn“ bewältigen könnte.

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Die Präsentation des Stadtbahnzuges bot den Befürwortern der Campusbahn natürlich auch Gelegenheit, mit ihren Argumente um die Zustimmung zum Bau zu werben (oben und unten).
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01. März 2013

Die beiden am 28. Februar 2013 auf dem Stolberger Hauptbahnhof gesichteten Loks der BR 155 (155 102 und 155 144) befanden sich am Nachmittag des 01. März 2013 bereits auf dem Betriebsgelände der Firma Steil in Eschweiler-Aue.

In Aachen können die Bürger in wenigen Tagen im Rahmen einer Bürgerbefragung über die Einführung eines neuzeitlichen Straßenbahnsystems („Campusbahn“) entscheiden. Um interessierten Menschen vorzuführen, wie eine moderne Stadtbahn aussehen könnte, wurde ein Stadtbahntriebwagen der Düsseldorfer Rheinbahn nach Aachen geholt. Das Fahrzeug steht vom 01. bis zum 03. März 2013 zur Besichtigung offen.

2 Gedanken zu „Fototagebuch 3/2013“

  1. Hallo,
    die 120er sollten mal abgezogen werden, aber am Ende mussten sie wieder zurückgegeben werden, da der Zweckverband Geld in den Umbau fließen ließ. 120 206 fährt momentan in Rostock noch Ersatz. Die müsste aber auch wieder kommen. Zum Eschweiler Stellwerk habe ich noch meine kleine Geschichte, denn am 25.03 wurde der RE1 mal wieder mit einem Ersatzzug gefahren, dieser wurde aber ausversehen auf`s Gleis 2 geschickt, also einmal ohne Aufpreis über das Durchgangsgleis… Ich denke mal, der FDL wurde wie die Fahrgäste unzureichend informiert, das ein Ersatzzug kommt….
    MfG Daniel

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