Fototagebuch 8/2013

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im August 2013.

(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats Juli 2013)

Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.

 

30. August 2013

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Gutes Wetter und ein wenig günstig gelegene Freizeit machten wieder einmal eine Fahrt im RE 11370 von Köln Hbf nach Stolberg möglich. Im Bf. Langerwehe begegnete die ehemalige DDR-Reichsbahnlok 155 202 mit einem  Güterzug nach Köln dem Fotografen.

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Eigentlich hätte man gegen 19:25 Uhr schon den RE9 in Richtung Siegen erwartet, aber zuvor brauste noch 111 125 mit einem Leerreisezug ostwärts am Bahnsteig vorbei.

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Im Anschluss an den Berufsverkehr startet freitags gerne der Freizeitverkehr von Stolberg in die Großstädte am Rhein. Gegen 19:27 Uhr war es der Talent2-Triebwagen 442 259, der für viele gut gelaunte  Menschen auf dem Bahnsteig die Verbindung nach Köln herstellte. Am einzigen Fahrkartenautomaten des Stolberger Hauptbahnhofs ärgerten sich derweil mehrere Fahrgäste, dass der Automat sich beharrlich weigerte, ihr Geld anzunehmen und keine Fahrkarten herausgab.

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151 139 schleppte gegen 19:30 Uhr einen langen Zug mit werksneuen Autos von Köln in Richtung Aachen.

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Nahezu zeitgleich passierte in der Gegenrichtung die Voith -Maxima 40CC mit der Nummer V 500.06 den Stolberger Hauptbahnhof auf Gleis 2.

 

29. August 2013

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Auf der Vennbahnseite  des ehemaligen Empfangsgebäudes haben die Abschlussarbeiten zur Gestaltung des Bahnhofsumfeldes begonnen. Auf Gleis 87 bzw. 26 standen am Nachmittag die Loks 294 692 und 294 758 (oben und unten).
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Auf der Vennbahnseite des Stolberger Hauptbahnhofs sowie im Bereich Stolberg Gbf standen am Abend des 29. August 2013 mehrere Waggons, die als Verband mit langen, über drei bis fünf Waggons hinwegreichende Neu-Schienen beladen waren.

 

28. August 2013

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Die Logistik zur Erzversorgung der Berzelius-Bleihütte in Stolberg ist eine Domäne der Rurtalbahn. Gegen 18:10 Uhr konnte die V 104 der Rurtalbahn bei der Einfahrt mit einem Erzzug aus Richtung Aachen auf dem Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs beobachtet werden.

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Der am 25. Juni 2012 auf einer Fahrt von Eilendorf nach Aachen-Rothe Erde komplett ausgebrannte 643 225 wurde am 28. August 2013 mit Hilfe eines weiteren Talent-Triebwagens zur Verschrottung auf das Betriebsgelände der Firma Wertz in Aachen-Eilendorf transportiert. Dort wird er nun nahe seines Schicksalsortes zerlegt werden. Der Eisenbahnfreund Max Salzmann war zur rechten Zeit am richtigen Ort und konnte diese „letzte Fahrt“ im Bild festhalten. Für die Bildspende sage ich auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

 

25. August 2013

Der Streckenabschnitt zwischen dem ehemaligen Haltepunkt Hoengen-Begau und St. Jöris wird zur Zeit für die Wiederaufnahme des Schienenverkehrs hergerichtet. Am Mittag des 25. August 2013 waren die Gleise und das alte Schotterbett dort bereits auf rund der Hälfte dieser Trasse entfernt. Bei der Ortschaft St. Jöris lagen die alten Gleise der Ringbahnstrecke allerdings noch im Dornröschenschlaf.

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Blick vom Bahnübergang der Neusener Straße bei St. Jöris in Richtung Merzbrück und Stolberg. Dicht hinter den Bäumen und Büschen lag der einstige Haltepunkt St. Jöris.

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Blick vom Bahnübergang der Neusener Straße bei St. Jöris in Richtung Alsdorf. Es wird vermutlich nur noch wenige Tage dauern, bis auch hier die alten Gleise abgetragen werden.

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Gleisbaustelle in der „Knollensahara“ zwischen St. Jöris und Begau.

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Sonntägliche Ruhe – Stilleben mit modernen Baufahrzeugen.

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Bei der „Gasdruckstation Kinzweiler“ auf halbem Wege zwischen St. Jöris und Begau bietet sich dieser Blick auf die freigelegte Bahntrasse in Richtung Alsdorf.

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Durch die Verspätung des ICE von Frankfurt/M. nach Brüssel ergab sich gegen 12:27 Uhr auf dem Stolberger Hauptbahnhof diese Begegnung mit einem auf der Linie RE9 eingesetzten Talent2-Triebwagen.

 

23. August 2013

Am 23. August 2013 erreichte ein Regiosprinter der Rurtalbahn im Rahmen einer Testfahrt den Bahnhof Heinsberg. Zuvor war dort auch schon ein spezielles Messfahrzeug zur Prüfung der neuen elektrischen Fahrleitung unterwegs. Damit wird langsam sichtbar, wie dieses Projekt in die Endphase geht. Derzeit stehen insbesondere noch Arbeiten an der Leit- und Steuertechnik an, vor allem an den Bahnübergängen. Bei Horst kann mittlerweile – nach Vorliegen des Planfeststellungsbeschlusses – ebenso die Sanierung des Bahnüberganges angegangen werden.
In den online-Ausgaben der Heinsberger Tageszeitungen erschien hierzu am 23. August 2013 der Pressebericht „Kreisstadt steht vor einem „Meilenstein“.

Aus heutiger Sicht steht dem Start des Reisezugverkehrs auf der Strecke Lindern – Heinsberg am 15. Dezember 2013 wohl nichts mehr im Wege. Die Strecke soll dann als Teil der Rhein-Niers-Bahn (RB 33) täglich im 60-Minuten-Takt bedient werden. Die ersten Triebwagen der Baureihe ET 425, mit denen DB Regio auf der Strecke Aachen – Mönchengladbach unterwegs ist, sollen spätestens im November zwecks Personalschulungsfahrten auf der Wurmtalbahn auftauchen.

Der Anbindung der Kreisstadt Heinsberg steht allerdings der Verlust des Verkehrshalts der RB 33 in Kohlscheid gegenüber. Ob man angesichts dieser gravierenden Verschlechterung unter dem Strich von einer Verbesserung des Schienenverkehrsangebotes sprechen kann, mag jeder selbst beurteilen.

 

20. August 2013

Unter dem Titel „Euregiobahn: 5500 Betonschwellen auf dem Weg bis St. Jöris“ berichteten die online-Ausgaben der regionalen Tageszeitungen am 20. August 2013 über den ersten Spatenstich als offiziellen Start der Bauarbeiten zur Sanierung der Ringbahnstrecke vom Haltepunkt Alsdorf-Poststraße in Richtung St. Jöris.

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Schnappschuss vom Bf. Walheim – dort schreiten die Sanierungsarbeiten der „Eisenbahnfreunde Grenzland e.V.“ an dem historischen Güterwaggon der Bauart G 20 erfreulich voran. Der links daneben stehende historische „G 02“ zeugt bereits vom handwerklichen Fleiß der aktiven Vereinsmitglieder. (Danke an Christoph für den aufmerksamen Hinweis [s.u.], dass der mittlere Güterwagen nicht – wie von mir zunächst fälschlich geschrieben, der Bauart G 10 entspricht, sondern zutreffenderweise ein Waggon des Typs G02 ist.)

Der bei „az-web“ am 20. August 2013 online gestellte Pressebericht „Attraktivität des Geländes am alten Roetgener Bahnhof steigern“ beschäftigt sich mit der Situation des Bahnhofsgeländes in Roetgen.

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Wie sich die Macher des Vennbahnradweges den Radweg-gerechten „Bahnhof Roetgen“ vorstellen, zeigt dieses Bild vom 20. August 2013: eine weit außerhalb des Ortes liegende primitive rostige Blechbude mit ein paar unbequemen Sitzbänken…

 

19. August 2013

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Am späten Vormittag bot sich vom Haltepunkt Alsdorf-Poststraße dieser Blick in Richtung Stolberg. In der Startphase der Sanierungsarbeiten zwischen Alsdorf-Poststraße und St. Jöris werden zunächst Zweiwegebagger und ähnliches im unmittelbaren Baustellenbereich eingesetzt.Der Prellbock wird wahrscheinlich erst demontiert werden, wenn Schotterzüge und andere Baustofftransporte auf dem Schienenweg anstehen.

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Wo die ehemalige Bundesstraße 1 die Strecke Stolberg – Herzogenrath kreuzt, befand sich bis 1984 der Haltepunkt Hoengen-Begau. Die Gleise dieses Bahnübergangs sind derzeit noch rostig. Die Deutsche Bahn fährt hier zur Zeit nur mit den Bussen ihrer Tochterfirma RheinlandBus, so wie hier auf der Schnellbuslinie 11.

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Jenseits der Autobahnbrücke sind die ersten Spuren der anstehenden Sanierungsarbeiten schon erkennbar (oben und unten).
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18. August 2013

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Zu den täglichen Highlights des Stolberger Bahnbetriebs gehören die ICE3- und die Thalys-Züge auf der Hauptstrecke Köln – Aachen. So konnte der Chronist gegen 11:50 Uhr auch den ICE3-Zug mit der Nummer 4602 nicht ohne ein Foto durch Stolberg fahren lassen…

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Der Start der Bauarbeiten zur Sanierung der Ringbahnstrecke von Alsdorf-Poststraße bis St. Jöris geht am Stolberger Streckenast spurlos vorbei. An der Überführung der Strecke Köln – Aachen klafft wegen einiger ausgebauter Gleisstücke immer noch eine Lücke, und die Natur hat die Trasse auch schon wieder in Besitz genommen. Bis auf weiteres wird man hier die Euregiobahnzüge nur auf der oberen Ebene sehen können…

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Auch weiterhin pendeln die beiden VOITH-Maximas der Firma SGL  mit Schotterzügen zwischen Solingen und Stolberg. Mit etwas Glück kann man solche Begegnungen noch öfters im Bild festhalten.

 

17. August 2013

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Die Erzzüge zur Versorgung der Berzelius-Bleihütte rollen auch am Wochenende. So gelang am Vormittag des 17. August 2013 (ein Samstag) dieser Schnappschuss der mit einem Erzzug zum Bf. Stolberg-Altstadt fahrenden V 104 der Rurtalbahn beim Bahnübergang Hermann-Ritter-Straße in Stolberg-Mühle.

 

16. August 2013

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Einfahrt der V104 der Rurtalbahn mit einem Erzzug zur Berzelius-Bleihütte auf Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs.

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120 207 mit der komfortablen RSX-Garnitur als RE9 um 20:32 Uhr auf Gleis 1 des Stolberger Hauptbahnhofs.

 

15. August 2013

Wie einem Pressebericht der online-Ausgaben der Stolberger Tageszeitungen vom 15. August 2013 (bitte bis nahe des Endes scrollen) zu entnehmen ist, soll es ab Montag (19. August 2013) mit dem Ausbau der Ringbahnstrecke weitergehen. Dann starten die Bauarbeiten für den Abschnitt vom Haltepunkt Alsdorf-Poststraße (bzw. jenseits der Autobahnbrücke) bis St. Jöris. Am Dienstag (20. August 2013) soll dazu der offizielle erste Spatenstich sein.
Bereits am 15. August 2013 wurden mehrere LKW-Ladungen mit Betonschwellen an die künftige Baustelle angeliefert.

Unter der Titelzeile „ Gunther Adler ist nun „Fan der Euregiobahn“ “ veröffentlichten die online-Ausgaben der Stolberger Tageszeitungen am 15. August 2013 „Hofberichterstattung“ über neue Entwicklungen auf dem Weg zur Elektrifizierung der von der Euregiobahn befahrenen rd. 36 km langen Abschnitte des EVS-Netzes und der Beschaffung der Finanzierungskosten von 25 Mio. € aus den Mitteln der Steuerzahler.
In diesem Pressebericht wird erläutert, dass eine vorangegangene Machbarkeitsstudie positiv ausgefallen war und die Elektrifizierung beim Bundesverkehrsministerium bereits als sog. „C-Projekt“ gelistet worden sein soll.
Als nächste Schritte muss die EVS nun die sog. „Leistungsplanung“ vorlegen, die wiederum Grundlage für die anschließende „Entwurfs- und Genehmigungsplanung“ werden soll. Erst wenn diese Planungen allesamt erstellt sind, ist die Grundlage für den offiziellen Zuschussantrag geschaffen, den das Land NRW beim Bund stellen muss.

Wie dem Pressebericht weiter zu entnehmen ist, wird das ursprünglich angepeilte Ziel des elektrischen Fahrbetriebes ab 2017 nicht mehr erreicht werden können. Da andererseits die Verträge für die Euregiobahn Ende 2016 auslaufen, kommt es voraussichtlich zu einer zweijährigen Übergangsfrist durch Vertragsverlängerung, wahrscheinlich mit der Deutschen Bahn bzw. DB Regio NRW.
Ob bis 2018 die heute bekannten Talent-Triebwagen der Baureihe 643.2 weiterhin auf der Euregiobahn eingesetzt werden und welche Elektrotriebwagen künftig zum Einsatz kommen könnten, wird in dem Pressebericht nicht erwähnt.

Allerdings wird in diesem Pressebericht der AVV-Geschäftsführer Hans-Joachim Sistenich bezüglich der vorgesehenen Elektrotriebzüge mit der Äußerung zitiert „Das sind die Porsche auf der Schiene“. Ob er damit einen der heute im Rheinland eingesetzten Elektrotriebwagentypen oder einen visionären Wunderzug gemeint haben könnte, erfährt der Leser nicht aus dem Pressebericht. 😉

Bemerkenswert ist in diesem Pressebericht außerdem eine Äußerung , die dort Christian Hartrampf, einem der Geschäftsführer der EVS zugeschrieben wird. In dem Pressebericht heißt es nämlich: „Nicht vor Ende 2014 ist mit dem Ringschluss der Euregiobahn zwischen Stolberg und Herzogenrath zu rechnen, so Christian Hartrampf, was aber weniger mit der Elektrifizierung, denn mit Fragen der Steuerungs- und Sicherungstechnik sowie den Schnittstellen zwischen EVS- und DB-Netz zu tun habe.“ (War da nicht einmal etwas mit einem Brückenbauwerk im Einzugsbereich des Lehmsiefen…??)

 

14. August 2013

Unter der Überschrift „Euregiobahn-Elektrifizierung steht beim Ministerbesuch im Fokus“ berichteten die Print-Ausgaben der Stolberger Tageszeitungen am 14. August 2013 wieder einmal über Aktivitäten der EVS zur Erlangung von Geldern der öffentlichen Hand. Der Bericht ist aber offenbar Füllmasse für das Sommerloch gewesen, da er schon unter dem Datum des 05. August 2013 auf der Homepage des Bundestagsabgeordneten Helmut Brandt aufgeführt ist. (Link: http://www.helmut-brandt.de/startseite/presseecho/852-euregiobahn-elektrifizierung-steht-beim-ministerbesuch-im-fokus )

Wie in diesem Pressebericht beschrieben wird, haben die Geschäftsführer der Euregio Verkehrsschienennetz GmbH (EVS) den Informationsbesuch des Bundesumweltministers Peter Altmaier beim Solarpark in den Nievelsteiner Sandwerken genutzt, um anschließend im Eurode Business Center (EBC) dafür zu werben, dass auf Kosten des Steuerzahlers der von der Euregiobahn befahrene Teil des im Eigentum der EVS stehenden Gleisnetzes mit elektrischer Fahrleitung ausgestattet werden soll. Der Bundesumweltminister Peter Altmaier erklärte dazu, er wolle sich nach der Sommerpause mit dem für das Ressort Verkehr zuständigen Bundesminister Peter Ramsauer zum Thema Elektrifizierung der Euregio-Bahn „austauschen“.

 

13. August 2013

In Lammersdorf hat die belgische Eisenbahn auf ausdrücklichen Wunsch der Städteregion Aachen das von ihr in der Nachkriegszeit im typischen Stil der 50er Jahre errichtete Bahnhofsgebäude abgebrochen. Das kleine Gebäude war in den letzten Monaten zwar von einigen Vandalismusschäden betroffen gewesen, eine Grundinstandsetzung wäre aber bei dem recht kompakten Gebäude mit überschaubaren Finanzmitteln durchaus noch möglich gewesen. Nachdem der Bau des Vennbahnradweges mittlerweile aber schon 14,5 Mio. € verschlungen hat, war für die Erhaltung dieses Zeugnisses der Vennbahngeschichte und der Lammersdorfer Ortsgeschichte offenbar kein Geld mehr vorhanden. Anstelle der Bewahrung des originalen und authentischen Bahnhofsgebäudes werden aber zwei bunte Infotafeln aufgestellt.

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Der Eisenbahnfreund Elmar Scheurer hat das Lammersdorfer Bahnhofsgebäude kurz vor dem Abbruch am 07. August 2013 nochmals im Bild festgehalten (oben) und am 13. August 2013 die freigelegte Fläche fotografiert (unten). Für die Überlassung der Fotos sage ich ein herzliches Dankeschön.
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Die Bundespolizei hat endlich einmal einen Kabeldieb gefasst. Wie az-web, die online-Ausgaben der Aachener Tageszeitung, am 13. August 2013 unter der Überschrift „Polizei schnappt den Kabeldieb“ berichtet, soll der Verbrecher den Bahnkunden auf der Strecke Aachen – Köln in den vergangenen Wochen mehrfach Ungemach bereitet haben.
(Ich hoffe, dass der Mann keine milden Richter findet.)

11. August 2013

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Auf dem Bahnhof Eschweiler-Aue hat die Bauart der abgestellten Waggons gewechselt. Waren es in den vergangenen Wochen Schiebewandwaggons, so passierte 643 218 am Vormittag des 11. August 2013 Flachwagen für Schwerlastgüter.

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Ein anderer Talent-Triebwagen wurde vor den letzten Ruinen der ehemaligen Kaserne „Camp Reine Astrid“ aufgenommen. Dort sind von der westlichen der beiden Hallen bereits große Teile beseitigt worden, so dass nur noch wenige Trägerelemente des Gebäudeskelettes stehen.

 

10. August 2013

Wie schon seit längerer Zeit angekündigt war, wurde am Wochenende vom 10. auf den 11. August 2013 in Aachen die Eisenbahnbrücke der einstigen Querspange von Aachen-Süd (Ronheide) nach Gemmenich, die kurz vor dem Grenzübergang Bildchen die Lütticher Straße überquert, abgerissen.

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Der bekannte Eisenbahnfotograf Werner Consten war zu später Stunde an der Baustelle und hielt die Abbrucharbeiten im Bild fest. Ich sage an dieser Stelle herzlichen Dank für die freundliche Bildspende.

 

09. August 2013

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Auf dem Stolberger Hauptbahnhof ist im Laufe des 09. August 2013 ein zu zwei Seiten hin lesbares Fahrgastinformationssystem installiert worden. Solche Geräte gibt es schon seit längerer Zeit beispielsweise in Eschweiler Hbf, Eilendorf oder Langerwehe, ohne das es dort für die Fahrgäste einen Informationsgewinn gegeben hätte. Ähnlich den Lautsprecherdurchsagen sind die verbreiteten Informationen zumeist zu spät oder – wenn es bei Betriebsstörungen auf rasche Hilfe ankommt – ohne Nutzwert.

 

08. August 2013

Das Umfeld des Stolberger Hauptbahnhofs passt derzeit noch nicht recht zu dem sanierten ehemaligen Empfangsgebäude. Dass möglicherweise schon bald Veränderungen zu erwarten sind, wurde jetzt anhand eines Ausschreibungsregisters erkennbar. Danach hat die „Euregio Verkehrsschienennetz GmbH“ (EVS) am 26. Juli 2013 der Firma Lube & Krings GmbH aus Aachen den Zuschlag für das ausgeschriebene Projekt „Herstellung von Wegen, Parkplätzen, öffentlichen Flächen sowie einer Treppenanlage im Umfeld des ehemaligen Empfangsgebäudes Stolberg Hbf“ erteilt. Wenn kein Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren gerügt werden sollte, könnte auf Grund der Vergabeentscheidung in Kürze mit der Ausführung der Bauarbeiten begonnen werden.

 

07. August 2013

Gegen 18 Uhr konnte auf dem Stolberger Hauptbahnhof im Bereich des Stellwerks „Sr“ wieder eine Voith-Maxima der Firma „SGL“ beobachtet werden. Schon seit mehreren Tagen fährt die Firma „SGL“ Schotterzüge zwischen Solingen und Stolberg Hbf.

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06. August 2013

Unter der Überschrift „Abriss der Bildchener Brücke hat historische Dimension“ berichteten die Online-Ausgaben der Aachener Tageszeitungen über den für das Wochenende 10./11. August 2013 vorgesehenen Abbruch einer Eisenbahnbrücke über die Lütticher Straße (B 264) in Aachen. Während des Sommerlochs wurde der gleiche Bericht unter der abweichenden Überschrift „Einst gebaut für die Schnellzüge nach Brüssel“ am 05. August 2013 auch in der Stolberger Lokalausgabe abgedruckt.

Schon seit einigen Tagen liefen die Vorarbeiten, bei denen die Brücke freigelegt wurde und die außerhalb des Straßenraumes liegenden Teile wie bspw. die Öffnung für die ehemalige Straßenbahnlinie nach Eupen abgebrochen wurden.
Die Brücke über die Lütticher Straße wurde um 1917 aus Stampfbeton errichtet. Nach der Sprengung durch die auf dem Rückzug befindliche Deutschen Wehrmacht im September 1944 wurde beim Wiederaufbau auch Stahlträger und Bewehrungseisen eingebracht.
Das Brückenbauwerk ist ebenso wie die gesamte Trasse ein Relikt aus dem ersten Weltkrieg und diente einer Verbindungsspange zwischen dem Bf. Aachen-Süd (einstmals Bf. Ronheide) und dem ehemaligen Bahnhof Gemmenich, die wenige hunderte Meter östlich vor dem Viadukt bei Moresnet in die Strecke von Aachen-West zum Bf. Montzen einmündete. Diese Strecke konnte nur zwischen dem 25. März 1918 und dem Ende des ersten Weltkrieges die ihr zugedachte Funktion als Teil einer neuen internationalen Eisenbahnlinie von Aachen-Hauptbahnhof nach Brüssel erfüllen. Ansonsten diente diese Strecke seit 1919 stets nur dem Güterverkehr. Nach der Elektrifizierung der Hauptstrecken und der Neuausrichtung des Güterverkehrs über die Linie Aachen-West – Montzen wurde die Strecke am 01. Juni 1969 stillgelegt und später abgebaut.

Die Situation an der ehemaligen Eisenbahnbrücke am Vormittag des 06. August 2013 zeigen die nachfolgenden drei Fotos:

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04. August 2013

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Neben den ehemaligen Reichsbahnloks der BR 112 und 143 sind die Loks der BR 189 die einzigen vierachsigen E-Loks mit den auffälligen gesickten Seitenwänden. Zusammen mit dem gegenüber den BR 145, 152 und 185 etwas niedrigeren Lokkasten haben die Loks der BR 189 dadurch ein markantes Aussehen und heben sich etwas von der Masse ab. Deshalb drückte der Fotograf gerne auf den Auslöser, als 189 059 am Mittag mit einem Güterzug durch den Stolberger Hauptbahnhof rauschte.

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146 030 am Wildkräuter-Biotop nahe des Mittelbahnsteigs auf dem Stolberger Hauptbahnhof.

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Zum Fotografieren von langen Zügen, die aus Richtung Köln kommen, gibt es nahe des Unterwerks an der Steinbachstraße eine gute Fotostelle. Die Ruinen der ehemaligen Kaserne „Camp Reine Astrid“ werden zur Zeit gerade abgebrochen und werden in wenigen Tagen Geschichte sein. Gegen 13:15 Uhr war der Thalyszug 4305 das begehrte Fotoobjekt.

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Planmäßig wird der IC 1919 mit einer Lok der BR 120 bespannt. Am 04. August 2013 wurde jedoch der ICE-2 mit der Nummer 402 032 als Ersatzzug eingesetzt. Als er gegen 21:27 Uhr mit reichlich Verspätung endlich Stolberg Hbf passierte, reichte das Licht nur noch für diese beiden Notschüsse (oben und unten).
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An der Strecke Aachen – Herzogenrath – Mönchengladbach gehen die Bauarbeiten an den Lärmschutzwänden in Laurensberg in die zweite Runde. Vom 05. August bis zum 01. September 2013 gilt deshalb auf dieser Strecke ein geänderter Fahrplan.
Die wichtigste Änderung ist der Entfall der RB20 zwischen Heerlen und Aachen. Auf dem gesamten Weg der RB 20 von Aachen Hbf nach Heerlen gibt es Schienenersatzverkehr mit Bussen. Die Euregiobahnzüge nach Alsdorf-Poststraße (über Kohlscheid und Herzogenrath) fahren allerdings auch weiterhin.
Reisende sollten sich vor Fahrtantritt unbedingt an den Fahrplanaushängen oder im Internet über Fahrzeitverschiebungen und anderen Beeinträchtigungen informieren.

 

03. August 2013

In der Printausgabe vom 03.August 2013 berichteten die Stolberger Tageszeitungen in ihrem Bericht „Euregiobahn wartet auf Elektrifizierung“ wieder einmal über den aktuellen Stand des sog. „Ringschlusses“ der Euregiobahn. Wie es diesmal heißt, soll erst einmal nur der nächste geplante Haltepunkt St. Jöris realisiert werden. Dazu soll der Ausbau der Strecke in zwei Schritten erfolgen. Der erste Schritte reicht zunächst nur bis Kalverbenden. Der zweite Abschnitt reicht von dort bis zur neuen Station St. Jöris. Bei St. Jöris wird allerdings kein einfacher Haltepunkt, sondern ein kleiner Ausweichbahnhof mit Mittelbahnsteig wie bspw. in Weisweiler entstehen. Diesmal erklärte die EVS, die Arbeiten sollen bis zum sog. „kleinen Fahrplanwechsel“ im Sommer 2014 abgeschlossen sein.

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Loks von SBB-Cargo gehören auf der Strecke Köln – Aachen zum gewohnten Bild im Güterverkehr. Meist sieht man aber Loks der BR 482. Die betagten Loks der Reihe 421 bzw. Re 4/4 sind dagegen selten  geworden. Am 3. August 2013 gegen 11:50 Uhr gelang dieser Schnappschuss.

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Am 03. August 2013 hatte sich der Regionalbahnverkehr wieder normalisiert. Auch 146 026 brachte um 12:00 Uhr ihren RE1 relativ pünktlich nach Hamm, hier aufgenommen beim Halt in Stolberg Hbf.

Im fernen Büttgenbach feierte man am 03. August 2013 mit dem volkstümlichen Radsportevent „Le Beau Vélo de RAVeL” die Eröffnung des im belgischen Inland verlaufenden Vennbahnradweges. Hauptattraktion waren die Radtouren über Entfernungen zwischen 9 und 29 Kilometern, die Gelegenheit boten, die einzigartige Region mit dem Fahrrad zu entdecken. Highlight war dabei die Rundfahrt über 29 Kilometer mit einer Durchfahrt durch das Lager Elsenborn  mit seiner wunderschönen, naturbelassenen Heidelandschaft, das normalerweise ein militärisches Sperrgebiet  ist.

Unter dem Titel „Bahnhof-Ruine wird abgerissen“ berichteten die Aachener Regionalzeitungen über die Aktivitäten zur Eröffnung des auf deutscher Seite verlaufenden Abschnittes des Vennbahnradweges. Der offizielle Festakt zur Eröffnung des Premiumradweges soll nun am 15. September am Lammersdorfer Bahnhof stattfinden. Das Bahnhofsgelände wurde erst vor wenigen Tagen mit Infotafeln im typischen Vennbahn-Radweg-Design ausgestattet. Schon im Juni wurde dort außerdem eines der häßlichen  stählernen Wartehäuschen in stilisierter Waggonform aufgestellt. In Lammersdorf glaubt man deshalb, auf das historische Bahnhofsgebäude aus der Nachkriegszeit verzichten zu können. Das von der SNCB in den 1950er Jahren errichtete authentische Bahnhofsgebäude soll deshalb bis zum 15. August 2013 abgerissen werden, obwohl auch dessen Instandsetzung keine Unsummen verschlungen hätte. Rechtzeitig zum Eröffnungsfestakt hat man dann wieder ein Stück erhaltenswerte Vennbahngeschichte beseitigt und die Lücke durch zeittypisches Radweg-Design und ein rostiges Wartehäuschen übertüncht.

 

02. August 2013

Auch dieser  Morgen begann für Berufspendler bereits mit deftigen Verspätungen. Der RE1-Zug, der um 6:00 Uhr von Stolberg nach Hamm abfahren sollte, verkehrte letztlich mit rd. 20 Minuten Verspätung. Wer versuchte, sich im Internet zu informieren, dem wurde selbst gegen 6:10 Uhr noch eine pünktliche Fahrt des Zuges suggeriert. Erst gegen 6:15 Uhr wurde für diesen Zug eine Verspätung gemeldet.

Dies war allerdings nur der Auftakt für einen chaotischen Tag. Nachdem die sommerlichen Temperaturen im Laufe des Tages bis auf  über 38 Grad anstiegen, kollabierte der Reisezugverkehr der Deutschen Bahn. Massenweise Zugausfälle durch technische Defekte und ein Böschungsbrand bei Köln sorgten dafür, dass nach 16 Uhr kaum noch Züge von Köln in Richtung Aachen verkehrten. Wartezeiten von 1 bis 2 Stunden wurden bis etwa 21 Uhr zum Regelfall auf den Bahnhöfen.

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Blick auf die Zuganzeigetafel im Bonner Hauptbahnhof am 02. August 2013 gegen 16:45 Uhr…

Unter der Schlagzeile „Drama in Deutz  S-Bahn defekt – Fahrgäste in der Hitze-Hölle gefangen!“ berichtete beispielsweise der Kölner „Express“ über einen Vorfall auf der S-Bahn-Linie S6, der in Köln für Chaos im Bahnverkehr sorgte und sich weit in die Region auswirkte.  Auch wenn man der Boulevard-Presse gerne Übertreibungen nachsagt – die dortigen Schilderungen sind real. Sehr bezeichnend ist auch, dass der Vorfall sich mitten in der Stadt, zwischen den Stadtteilen Deutz und Kalk zugetragen hatte und es dennoch 2 (!) Stunden dauerte, bis den betroffenen Fahrgästen von Feuerwehr und Polizei Hilfe geleistet wurde. Dass die Fahrgäste, die bei Ausfall der Klimaanlage in dem völlig überhitzten Zug ausharren sollten, zur Selbsthilfe griffen, ist nur verständlich…..

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In Stolberg gab es auf der Euregiobahn-Strecke zwischen Stolberg Hbf und Stolberg-Altstadt Schienenersatzverkehr.  Hier kamen die SEV-Kunden in den Genuss, mit  einem komfortablen,  fast fabrikneuen Reisebus befördert zu werden. Bei diesem exklusiven Fahrzeug handelte es sich um einen Vorführwagen, der an diesem Tag von der  Firma „euregio tours“ aus Eschweiler eingesetzt werden konnte.

 

01. August 2013

Nachdem am 29. Juli 2013 ein Kabeldiebstahl für erhebliche Beeinträchtigungen im Zugverkehr auf der Strecke Köln – Aachen sorgte, schaffte es DB-Regio NRW am Morgen des 01. August 2013 auch ohne Fremdeinwirkung, einer großen Zahl von Berufspendlern zum Beginn des neuen Monats eine saftige Verspätung zu bescheren. Der um 6:00 Uhr von Stolberg in Richtung Hamm fahrende RE1-Zug wurde zunächst mit 5 bis 10 Minuten Verspätung angesagt. Anschließend wurde die Verspätung mit 15 Minuten angegeben, um am Ende einen vollkommenen Ausfall zu melden. Die Berufspendler mussten schließlich mit dem RE9-Zug um 6:27 Uhr von Stolberg wegfahren und hatten wieder einmal rd. 30 Minuten Arbeitszeit verloren.

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Möglicherweise als Ausgleich zum Pendlerfrust ließ die Natur die Menschen, die zu so früher Stunde schon unterwegs waren, ein beeindruckendes Morgenrot und einen herrlichen Sonnenaufgang erleben.

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Während der langen Wartezeit auf die nächste Fahrmöglichkeit in Richtung Köln  passierte auch eine Maxima-40CC-Lok der Fa. SGL mit einem Schotterzug das Bahnsteiggleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs.

Im Laufe des Tages stiegen die Temperaturen im Rheinland auf hochsommerliche rd. 35 bis 36 Grad an. Da das Fahrzeugmaterial und die technischen Anlagen offenbarnicht  für solche Temperaturen ausgelegt sind, kam es im Laufe des Tages zu größeren Beeinträchtigungen im Reisezugverkehr, die sich u.a. mit Verspätungen von rd. 20 Minuten und mehr zeigten.

6 Gedanken zu „Fototagebuch 8/2013“

  1. Der 2 August war wirklich Panne… Fingen die Klimaanlangen nun wirklich an, zu überlasten, gingen die Züge dafür außer Betrieb. Aber mal ehrlich, erstens hat die S6 keine Klima, zum zweiten haben sich die Fahrgäste ins Lebensfahr gebracht und drittens den ganzen Zugverkehr außer Takt geholt. Dann muss man halt mal in einem solchen Zug ausharren… Sehen wir dann von den Stellwerksstörungen ab, der Volkswanderung durch das Gleis, nem Böschungsbrand und einem haltzeigenden Signal, das überfahren wurde, ab. Aber nicht nur Köln, sondern ganz NRW und weiter war betroffen…

  2. Hallo,
    für das Foto vom Thalys eine sehr gefährliche Stelle gewählt.. Hier gab es vor ein paar Wochen einen Kurzschluss an der Fahrleitung und 20.000V schlugen von oben herab in den Boden… Bin da beim Joggen vorbeigekommen und hab die Feuerwehr informiert..
    Hab hiervon Aufnahmen gemacht….bei Interesse bitte melden
    Gruss

  3. Die Arbeiten zum weiteren Teilstück des Ringschlusses haben begonnen.
    Zwischen Alsdorf Begau und Eschweiler – St. Jöris, wurden heute LKW-weise neue Betonbahnschwellen angeliefert.

    1. Hallo Mike,

      vielen Dank für Deinen Hinweis.

      Nach einem Bericht der Stolberger Tageszeitungen soll Montag der offizielle Baubeginn sein. Am Dienstag findet ein offizieller Akt „erster Spatenstich“ statt.

      Viele Grüße

      Roland

  4. Erst einmal Danke für den Bericht über die weitere Planung des Ringschlußes bzw.
    der Baubeginn bis St: Jöris. Wenn man den Pressebericht liest, kann man eigentlich nur mit dem „Kopf“ schütteln.
    Da passieren Pannen aus Planungsunfähigkeit – da werden Termine nicht eingehalten, wie ein Wunder sieht man da plötzlich Sumpf, um nur einiges zu nennen.
    Wenn man ein Buch über die Ankündigung,Planung und Umsetzung schreiben müsste, dann kann es nur ein Märchenbuch sein.
    Ich glaube den Verantwortlichen des AVV/NVR und der EVS nichts mehr.
    Sie haben noch nie etwas gehalten – sie Sonnen sich nur im Schatten der Verkehrspolitik. Von Können kann nicht die Rede sein.
    Deshalb bleibe ich bei meiner Aussage von 2005 als der erste Zug in Alsdorf einlief:
    den Ringschluss glaube ich erst wenn der erste Zug von Alsdorf in Stolberg HBF einrollt.

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