Fototagebuch 11/2017

Fototagebuch  November 2017

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im November 2017.
Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.
(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats Oktober 2017 ).

30. November 2017

Deprimierende „persönliche“ Pünktlichkeitsbilanz für November 2017
Der Chronist gehört zu den Menschen, die ihren täglichen Weg zur Arbeitsstelle auf dem Schienenweg zurücklegen. An den jeweiligen rd. 20 – 23 Arbeitstagen pro Monat werden dabei regelmäßig 4 verschiedene Züge benutzt. Bei der Rückschau auf den Monat November 2017 zeigt sich ein erschütterndes Bild. Während des gesamten Monates November 2017 hat es für den Chronisten keinen einzigen Tag (!) gegeben, an dem es auf dem morgendlichen Weg zur Arbeitsstelle oder auf dem abendlichen Heimweg ohne Verspätungen zugegangen ist. Fast an jedem Tag waren Verspätungen hinzunehmen, die im Bereich von 20 bis 30 Minuten gelegen haben.
Einen Monat lang an keinem Tag pünktlich – das ist schon eine Spitzenleistung der DB AG (im Bahnslang sozusagen „a logistical masterpiece“). Die DB AG und ihre PR-Teams werden diese realen Erfahrungen vermutlich nur als Bahn-Bashing abtun, darauf verweisen, dass sie einen Zuwachs an Kunden zu verzeichnen haben – und weitermachen wie bisher…

 

29. November 2017

Am 3.12.2017 keine Euregiobahn zwischen Aachen und Stolberg
Die regionalen Tageszeitungen berichteten am 29. November 2017 über den Ausfall der RB 20-Züge zwischen Aachen Hbf und Stolberg Hbf am Sonntag, den 03. Dezember 2017. Wegen des Einbaus einer Weiche in Stolberg Hbf fallen auf diesem Streckenabschnitt alle RB 20-Züge ganztätig aus. Alternativ werden die RB 20-Züge zwischen Stolberg-Altstadt über Stolberg Hbf (Gl. 27) nach Düren zusammengefasst. Wer von Stolberg Hbf mit der Euregiobahn in Richtung Eschweiler-Talbahnhof oder Weisweiler fahren möchte, muss sich dann zum Bahnsteig am Gleis 27 begeben.
Wegen der „Kupferstädter Weihnachtstage“ verkehrt zusätzlich auch ein Euregiobahn-Triebwagen mit 7 Pendelfahrten zwischen Stolberg Hbf – Breinig und zurück (am Samstag, 2.12.2017,  zusätzlich drei Fahrten nach Breinig).

DB AG gibt ihr Pünktlichkeitsziel auf (bundesweit)
Wie die regionalen Tageszeitungen am 29. November 2017 berichteten, hat die Deutsche Bahn AG vor ihren betrieblichen Missständen kapituliert und ihr Pünktlichkeitziel für das Jahr 2017 aufgegeben. Zur Begründung werden vor allem Probleme mit Baustellen und die Auswirkungen der Herbststürme angeführt. Das langfristige Ziel von 85 Prozent pünktlicher Züge will die Deutsche Bahn allerdings nicht aufgeben. Gleichwohl erklärt die DB AG dazu aber, dass es bis dahin noch ein weiter Weg sei. Den Vorwurf, die Bahn habe die Strecken zu wenig gepflegt, wies DB-AG Vorstandssprecher Lutz als falsch zurück.

Meine Meinung: „langfristig“ ist ein dehnbarer Begriff. Dass die Deutsche Bahn AG in ihrer heutigen Struktur dieses Ziel in den nächsten 25 Jahren erreichen könnte, ist zwar denkbar, aber wohl lebensfremd und unrealistisch.

DB AG gibt ihr Pünktlichkeitsziel auf (regional)
Dazu passt es, dass der RE 10130 von Hamm nach Aachen in mittlerweile schon alltäglicher Regelmäßigkeit den Kölner Hauptbahnhof auch am 29. November 2017 mit rd. 30 Minuten Verspätung verlassen hatte. Etwas ungewöhnlich war an diesem Tag bestenfalls, dass der RE 10130 auf seinem rd. 60 km langen Weg von Köln nach Stolberg Hbf noch 15 Minuten zusätzliche Verspätung produziert (Ankunft Stolberg Hbf: 18:43 Uhr) und dem nachfolgenden RE 9 damit ebenfalls noch rd. 15 Verspätungsminuten (Ankunft Stolberg Hbf: 18:47 Uhr) eingebrockt hatte. (Fahrgäste, die in die RB 20 nach Alsdorf umsteigen mussten, hatten damit zumindest die Möglichkeit, dass sie gegen 18:50 Uhr schon in den nach Gleis 44 eingefahrenen Triebwagen einsteigen und dort die letzten 20 Minuten bis zur Abfahrt des nächsten Zuges vor der Witterung geschützt warten konnten.)
Die DB AG gibt zwar öffentliche Statements ab, dass sie die Verspätungsursachen auf ihren Knotenbahnhöfen und im Streckennetz analysiere und für Abhilfe sorgen wolle. Faktisch ist auf der Strecke Köln – Aachen davon aber nichts zu bemerken – außer vielleicht einem gewissen Trend zur stetigen Verschlimmerung….

 

 

 

28. November 2017

Seit dem 28. November 2017 grüßt vor dem EVS-Bürogebäude auf dem Vorplatz des Stolberger Hauptbahnhofs wieder ein beleuchteter Christbaum die Menschen, die diesen Ort passieren. Wenn man aus dem Zug ausgestiegen ist und einen Moment auf dem Bahnsteig verweilt, dann sieht dieses Ensemble aus der Entfernung ansprechend aus.

 

27. November 2017

Der Eisenbahnfreund Axel Grundig, dem ich für seine Bildspende herzlich danke, hat im Laufe des 27. Novembers 2017 auf dem Rüstbachviadukt in Stolberg-Binsfeldhammer die AIXRail-Lok 225 073 im Bauzugdienst fotografieren können.

Am frühen Abend des 27. November konnte auf dem Kölner Hauptbahnhof mit 203 303 von DB Netzinstandhaltung eine weitere Bauzuglok gesichtet werden.

Schon seit einigen Tagen ruhen offenbar die Bauarbeiten an der Rhenaniastraße im Bereich der Zufahrt und der Vorplatzes des Stolberger Hauptbahnhofs.  Für Bahnkunden ist es – ganz besonders bei dem nassen Schmuddelwetter der letzten Tage – ziemlich übel, wenn sie sich durch den Baustellenbereich zu den Gleisen oder zum Bahnhofsgebäude durchschlagen müssen. Wer an den weit außerhalb gelegenen Behelfs-Bushaltestelle ankommt oder von dort wegfahren muss, ist gezwungen, die gesamte Baustellenpassage zu überwinden. Schlecht beleuchtete Wege mit vielen Stolperfallen, Matsch und Pfützen und unklare Wegeführungen sowie der Mischverkehr von Autos und Fußgänger auf teilweise sehr engen Passagen stellen nicht nur eine Belastung, sondern mitunter schon eine Gefahrenstelle dar.
Schade ist es auch für den von der EVS aufgestellten Christbaum, der in dieser Umgebung bestenfalls bei Dunkelheit eine gewisse Stimmung erzeugen kann. Die gutgemeinte Wirkung des Christbaumes geht verloren, wenn es Drumherum aussieht „wie Sau“.
Für die Stadt Stolberg ist der Hauptbahnhof derzeit kein ansprechendes Entrée, sondern eher ein Ort, der Fluchtreflexe auslöst…

 

26. November 2017

Gegen 14:55 Uhr wurde der vom Bf. Stolberg-Altstadt herkommende und nach Breinig fahrende 643 201/701 bei Breinigerberg erwartet.

Am Bahnübergang des Feldweges, der vom Ortsteil Schützheide nach Breinigerberg verläuft, wurde 643 201/701 ein weiteres Mal fotografiert.

Nachschuss auf den nach Breinig fahrenden Euregiobahn-Triebwagen 643 201 im Bereich der Straße Am Wingertsberg.

Gegen 15:15 Uhr wurde 643 201/701 auf der Rückfahrt von Breinig nach Stolberg Hbf nochmals bei Breinigerberg im Bild festgehalten. Der rechts verlaufende Feldweg ist auch ein Teilstück des von Stolberg-Markt über Binsfeldhammer, Rüst und Breinig nach Kornelimünster führenden Stolberger Vennbahnradweges, der als Ergänzungsroute zum bekannten Vennbahnradweg ausgeschildert wurde.

Gegen 16:00 Uhr wurde der von Stolberg Hbf kommende Euregiobahn-Triebwagen bei seiner Ankunft am ehemaligen Bf. Breinig aufgenommen (oben). Bei dieser Fahrt war zu beobachten, dass in Breinig Fahrgäste weder ausstiegen noch einstiegen. Lag es daran, dass der 26. November 2017 als Feiertag „Totensonntag“ die Menschen vom Besuch des Stolberger Weihnachtsmarktes abhielt? Vielleicht war die Ursache aber auch die allgemein unzureichende Werbung für das Angebot der vorweihnachtlichen Sonderfahrten nach Breinig. Am Bahnsteig in Breinig war bspw. außer einem lieblos um einen Lampenmast herum geklebten, unscheinbaren Fahrplan kein Hinweis auf das Zugangebot zu finden (unten).

 

25. November 2017

Beim Bf. Eschweiler-Aue entstand gegen 11:15 Uhr das Foto des in Richtung Langerwehe fahrenden 643 223.

Auf dem Bf. Herzogenrath wurde ein nach Alsdorf fahrender RB-20-Verband im Bild festgehalten.

Immer ein Foto wert ist die „Schnapszahlen-Lok“ 111 111. Auf der Rampe zwischen Herzogenrath und Kohlscheid wurde sie gegen 12:35 Uhr mit einem RE 4-Zug nach Aachen erwischt.

Das Highlight für Eisenbahnfreunde war am 25.11. 2017 ein Gesellschaftssonderzug des Veranstalters „Arbeitsgemeinschaft NostalgieZugReisen GmbH„, der mit der Dampflok 01 150 von Münster/W. zum Weihnachtsmarkt nach Aachen verkehrte. Er kam über Herzogenrath nach Aachen und verließ die Kaiserstadt über Stolberg Hbf. Während des Aufenthaltes in Aachen wurde der Sonderzug in Aachen-Rothe Erde abgestellt. Dank vieler freundlicher Bildspenden, für die ich mich an dieser Stelle herzlich bedanke, kann diese Dampflokfahrt ausführlich dokumentiert werden:

Stefan Danners wählte den Bf. Hückelhoven-Baal, um die Durchfahrt des Sonderzuges zu erleben. Mit einer wehenden Rauchfahne ratterte 01 150 dort vorbei und räucherte einen Arbeitstrupp von DB-Netzinstandhaltung reichlich ein (oben). Auch die Schublok, der Vectron 193 553 von „TX-Logistik“  musste bei diesem Einsatz einigen Rauch hinnehmen (unten).

Auf der Rampe zwischen Herzogenrath und Kohlscheid gab 01 150 ein akustisches und optisches Dampfkonzert, das allen Zaungästen wohl lange in Erinnerung bleiben wird (oben und 3x unten).




Auf dem Aachener Hauptbahnhof wurde 01 150 u.a. von Karl-Heinz Frohn erwartet, der sie bei der Einfahrt und beim Halt an Gleis 7 fotografierte (oben und unten).

Nachdem die Fahrgäste den Zug verlassen und den Weg zum Aachener Weihnachtsmarkt eingeschlagen hatten, fuhr 01 150 mit dem Leerzug zum Abstellbahnhof Aachen-Rothe Erde. Auf dem Weg dorthin nahm Markus Voigt 01 150 in den Fokus.

Als der Sonderzug auf Gleis 18 des Bf. Aachen-Rothe Erde abgestellt war, rangierte 01 150 dort zum Gleis 25, um ihre Wasservorräte aufzufüllen (oben und unten).

Blick auf das hart beanspruchte Triebwerk der 01 150 während der Pause in Aachen-Rothe Erde.

Gegen 18:00 Uhr verließ der Sonderzug mit 01 150 an der Zugspitze wieder die Kaiserstadt. Auf dem Aachener Hauptbahnhof wurde sie bei der Rückkehr aus Aachen-Rothe Erde (oben) und bei der Ausfahrt in leichtem Nieselregen (unten) nochmals in Szene gesetzt.

Während 01 150 mit ihrem Gesellschaftssonderzug auf Gleis 7 stand, wartete auf Gleis 8 des Aachener Hauptbahnhofs übrigens 111 150 mit einem RE 9 nach Siegen auf die Ausfahrt. Leider standen beide Loks nicht direkt nebeneinander.

Markus Voigt erwartete den Sonderzug auf dem Stolberger Hauptbahnhof, wo 01 150 gegen 18:10 Uhr die markante Behelfsbrücke passierte (oben und unten).

Am Ende dieses erlebnisreichen Tages soll an dieser Stelle dem Veranstalter und dem Lokpersonal ein herzliches Dankeschön für dieses eindrucksvolle Erlebnis ausgesprochen sein. Das war eine tolle Sache!

 

24. November 2017

Am 24. November 2017 stand die AIXRail-Lok 225 073 ohne Beschäftigung auf dem Stolberger Hauptbahnhof nahe der ehemaligen Güterabfertigung (oben und unten). In der Woche vom 27. November bis zum 01. Dezember 2017 soll sie allerdings mit Arbeitszügen insbesondere zwischen dem Bf. Stolberg-Altstadt und dem Rüstbach-Viadukt eingesetzt werden. In der zweiten Wochenhälfte kann dabei alternativ ggf. auch die AIXRail-Lok 211 345 unterwegs sein.

In typischer November-Stimmung wurden von der Camp-Astrid-Brücke aus die von Richtung Alsdorf kommenden 643 222 und 643 220 bei der Einfahrt in den Stolberger Hauptbahnhof fotografiert.

Der Arbeitskreis 2 („Stadtteilforschung Röhe“) des Eschweiler Geschichtsverein e.V. (EGV) hat als Ergänzung seines 2011 erschienen Buches zur Geschichte des Stadtteils Röhe nun den Bildband „Röher Ansichten – Im Wandel der Zeit“ fertiggestellt. Am Nachmittag des 24. November 2017 gab es im Pfarrsaal des Röher Jugendheims eine gut besuchte Buchvorstellung, bei der Klaus Fehr, der Leiter des Arbeitskreises 2, das lesens- und vor allem sehenswerte Werk vorstellte. Bei der Gelegenheit dankte Klaus Fehr (links) dem Vorstandsmitglied Sven Rehfisch (rechts) der Raiffeisen-Bank Eschweiler eG.,  die zu den Hauptsponsoren des Buchprojektes zählt, für die Unterstützung .
Der neue Bildband ist beim EGV erhältlich und wird auch auf dessen Stand im Zelt auf dem Eschweiler Weihnachtsmarkt verkauft.

Die Deutsche Bahn AG hat an ihrer stattlichen Behelfsbrücke auf dem Stolberger Hauptbahnhof Ausbesserungs- und Ertüchtigungsarbeiten ausführen lassen. Im Laufe des 24. November 2017 wurde u.a. auf dem Brückensteg über den Gleisen auf den Lochblechen ein Bodenbelag aus Dachpappe (Bitumenbahnen mit Sandauflage) aufgebracht. Da die Brücke bekanntlich nach oben hin offen ist, bildeten sich beim Regen der folgenden Tage auf dem neuen „Bodenbelag“ zahlreiche Pfützen, die die Bahnkunden nun zu einem Hindernislauf bzw. Slalom zwischen den neu geschaffenen Wasserflächen zwingen. Wenn an Wintertagen dort ebenso das Wasser stehen bleiben sollte, werden sich größere Eisflächen bilden, die nicht ungefährlich sind. Ob dieser Zustand dann günstiger ist als das Laufen über die vereisten Lochblechplatten, darf bezweifelt werden. So wie es jetzt aussieht, hat man mit diesen Arbeiten nur weiteren Murks geschaffen…. 

 

23. November 2017

Am 23. November 2017 kam die AIXRail-Lok 225 073 auf der Strecke von Stolberg Hbf über Stolberg-Altstadt bis nach Breinig zum Einsatz. Anlass für diese außergewöhnliche Fahrt waren Funkmessungen auf dem Streckenstück bis zum Falkenbachviadukt. Das obere Foto zeigt die Lok bei Breinigerberg (Am Wingertsberg), das untere Bild entstand am Bahnübergang „Im Steg“ in Breinig.

Westlich des Bf. Breinig wurde 225 073 auch auf dem Streckenabschnitt zur Falkenbachbrücke mit typischer Voreifel-Landschaft gekonnt in Szene gesetzt (oben und unten).

Ein Bild der AIXRail-Lok 225 073 vor dem Bahnhofsgebäude des ehemaligen Bf.Breinig war selbstverständlich Ehrensache. Für die umfangreiche Bildspende von dieser Funkmessfahrt bedanke ich mich bei Max Salzmann und der Firma AIXRail sehr herzlich.

 

21. November 2017

Zur „Abwechslung“ durften die Bahnkunden am Morgen des 21. November 2017 auch auf dem Weg nach Köln im RE 10111 satte 20 Minuten Verspätung genießen. Als Ursache wurde eine Weichenstörung zwischen Horrem und Köln-Ehrenfeld angegeben.
Die Fahrt des RE 10130 gestaltete sich am 21. November 2017 in gleicher Weise wie am Vortag.

Wenn RB 20-Züge von Gleis 2 des Stolberger Hauptbahnhofs aus nach Aachen abfahren, dann liegt es sehr häufig an stark verspäteten RE 1-Zügen, die das Gleis 1 benötigen. So war es auch am 21. November 2017 gegen 18:22 Uhr.

Ein erster Blick auf den von der EVS frisch aufgestellten, noch nicht geschmückten Christbaum auf dem Vorplatz des Stolberger Hauptbahnhofs.

 

20. November 2017

Köln Hbf: 101 001 vor dem rd. 25 Minuten verspäteten IC 2012 am Abend des 20. November 2017.

Bahnkunden werden weiterhin mit Problemen im Bahnverkehr belastet. Wer bspw. am Nachmittag des 20. November 2017 um 16:46 Uhr mit dem EC 8 von Bonn Hbf nach Köln Hbf fahren wollte, musste eine Verspätung von rd. 25 Minuten hinnehmen. Glücklicherweise verkehrte aber auch der IC 2012 (Bonn Hbf ab 16:23) mit rd. 20 Minuten Verspätung, so dass sich in der Fahrplanlage des EC 8 dann doch eine passende Fahrmöglichkeit nach Köln Hbf bot.
Der RE 10130 nach Aachen, der Köln Hbf um 17:15 Uhr verlassen sollte, meldete in gewohnter Weise 5, dann 10 und schließlich 15 Minuten Verspätung. Wie neulich schon am  14. November geschildert, hielt auch dieser RE 1 nicht am gewohnten Halteplatz am Bahnsteiggleis 9, sondern zog zur allgemeinen Überraschung des Reisepublikums wieder weit bis zur westlichen Gleisspitze vor. Auf der Fahrt nach Stolberg Hbf baute die DB-AG die Verspätung mit der Überholung durch einen ICE nach Brüssel noch auf gute 20 Minuten aus. Viele Fahrgäste erreichten Stolberg Hbf dann mit „nur“ 20 Minuten Verspätung. Für 11 Menschen, die mit der RB 20 in Richtung Alsdorf weiterfahren wollten, war der Anschluss dorthin allerdings verloren. Das miserable Verkehrsangebot der DB bedeutete für diese elf am Ende eine Stunde Verspätung auf dem Reiseweg.

Für die Akzeptanz des Zugangebotes von Stolberg in Richtung Alsdorf ist die nahezu alltägliche Verspätung der RE 1-Züge nach Aachen faktisch ein „Nachfrage-Killer“. Ähnliches dürfte wohl auch für die von Düren ausgehenden Verbindungen in Richtung Jülich/Linnich und in Richtung Kreuzau/Heimbach zutreffen.
Viele Bahnkunden berichteten von ähnlichen Verspätungen am 20. November 2017 auch bei vielen anderen Zügen, die an diesem Tag von Köln in Richtung Aachen verkehrten.

Woran mag es nur liegen, dass die Bahnkunden in den vergangenen Wochen wieder soo viele Verspätungen hinnehmen müssen? An der Dunkelheit? Am Regen? ….

EVS setzt Christbaum-Tradition fort
Die Euregio Verkehrsschienennetz GmbH (EVS) setzt ihre Tradition fort, vor dem Bahnhofsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs einen ansprechenden Christbaum aufzustellen. Im Laufe des 20. November 2017 wurde dort wieder ein prächtiger Nadelbaum aufgestellt. Selbst wenn in den nächsten Tagen noch der Lichterschmuck angebracht werden muss, so lässt sich schon erkennen, dass Reisende sich demnächst wieder an einem freundlichen, weihnachtlichen Akzent im Bahnhofsumfeld erfreuen können. Ein feiner Zug der EVS!

 

19. November 2017

Beim „Frühschoppen für Eisenbahnfreunde“ stellte der Eisenbahnfreund Gerd Mohr ein von ihm konstruiertes Spezialstativ für Reproaufnahmen vor, mit dem insbesondere größere Pläne und Karten mit allen gängigen Kompakt- oder Spiegelreflexkameras auf einfache Weise digitalisiert werden können (oben und unten).  Damit wird es künftig wesentlich erleichtert, ein digitales Archiv der regionalen Eisenbahninfrastruktur und Verkehrsgeschichte aufzubauen. Wer dieses Projekt unterstützen und Material zur Digitalisierung zur Verfügung stellen möchte, kann sich gerne unter „mail@eisenbahn-stolberg.de“ melden.

Am Nachmittag des 19. November 2017 passierte u.a. die Traxx-Lok E 186 230 mit einem westwärts fahrenden Güterzug den Stolberger Hauptbahnhof. Von dem lange Jahre vertrauten Lok-Design der Firma COBRA muss man Abschied nehmen. Künftig werden Loks der Cargo-Sparte der DB-AG und evtl. Loks der belgischen Firma „Lineas“ diese Leistungen übernehmen.

Gegen 15:50 Uhr wurde der als RB 20 aus Richtung Alsdorf kommende 643 218 am Einfahrvorsignal des Stolberger Hauptbahnhofs fotografiert.

Wie für den Fotografen bestellt, wurde der RE 1 nach Aachen gegen 16:00 Uhr in umgekehrter Reihung gefahren. So machte es besondere Freude, die Lok 146 261 in spätherbstlichem Ambiente aufzunehmen.

Das Vorhaben, gegen 16:10 Uhr den ICE von Frankfurt/M. nach Brüssel aufzunehmen, bot etwas Nervenkitzel. Kurz vor der Durchfahrt des ICE kündigte das Einfahrsignal des Stolberger Hauptbahnhofs die RB 20 von Aachen nach Düren an. Würde der Talent-Triebwagen das herbstliche Motiv mit dem bei der NS zugelassenen ICE 3-Zug Nr.  4682 4652 *) zufahren? Glücklicherweise war der ICE aber schneller (oben und unten).
*) = siehe den aufmerksamen Hinweis von Philipp Horbach bei den Kommentaren. 


Die Situation entwickelte sich vielmehr zu einem fotografischen Glücksmoment, als sich die Gelegenheit zur Aufnahme der Begegnung mit dem Euregiobahn-Triebwagen 643 204 ergab (oben und unten).

Wenige Augenblicke später bot sich dann auch der nach Alsdorf und Herzogenrath fahrende Talent-Triebwagen 643 218 als November-typisches Fotomotiv an.

Im zur Neige gehenden Tageslicht entstand nahe der Steinbachstraße gegen 16:25 Uhr das Foto der beiden Loks E 186 216 (2824) und E 186 200 (2828), die gerade den Stolberger Hauptbahnhof passiert hatten und einen langen gemischten Güterzug in Richtung Aachen-West schleppten.

 

18. November 2017

Am Vormittag des 18. November 2017 konnte man auf dem Kaiserplatz in Stolberg die Aktivitäten zum Aufbau eines Teilbereiches des sog. „Stolberger Weihnachtstreffs“ beobachten. Der Schaustellerbetrieb Strerath war mit einem älteren Unimog und einem nostalgischen Anhänger angereist, an denen man nicht ohne ein Foto vorbeigehen konnte.
Anlässlich der „Kupferstädter Weihnachtstage“ wird es an allen Adventswochenenden auch wieder den beliebten Euregiobahnverkehr nach Breinig geben (samstags drei, sonntags sieben Zugpaare).

Blick auf die Baustellensituation an der Zufahrt zum Stolberger Hauptbahnhof. Derzeit steht nur eine schmale einspurige Piste zum Parkhaus und zum Bahnhofsvorplatz zur Verfügung. Vorübergehend fahren die Linienbusse nicht mehr bis zum Bahnhofsvorplatz. Ersatzweise wurde eine provisorische Haltestelle nahe des Bahnübergangs Probsteistraße eingerichtet. Zum Wenden fahren die Linienbusse durch die Probsteistraße bis zum Vorplatz der ehemaligen Güterabfertigung.

Gegen 10:50 Uhr wurde auf dem Stolberger Hauptbahnhof das Zusammentreffen von zwei Euregiobahn-Triebwagen mit dem von Paris in Richtung Köln verkehrenden Thalys-Triebwagen Nr. 4307 aufgenommen.

 

17. November 2017

Lokpaare – auf der Fahrt zwischen Brühl und Köln Hbf gelangen aus dem fahrenden Zug heraus zwei Schnappschüsse von zufällig zusammengekommenen Lokpaaren: Auf dem Bf. Köln-Eifeltor waren es zwei unerkannt gebliebene Loks der BR 187 und 186 (oben), zwischen Köln-Bbf und Köln-West waren es 152 165 und 189 053 vor einem südwärts fahrenden Schotterzug (unten).

Die Dampfwolke des Braunkohlekraftwerks Weisweiler bot dem Fotografen am Abend des 17. November 2017 auf dem Stolberger Hauptbahnhof fotografische Spielmöglichkeiten (oben und unten).

 

16. November 2017

Historischen Straßenbahngleise in Büsbach werden bald beseitigt
Wie die Stolberger Tageszeitungen am 16. November 2017 berichteten, begannen in den letzten Tagen die Bauarbeiten zur Sanierung der Galmeistraße. Die im oberen Teil der Galmeistraße noch vorhandenen und gut sichtbaren rd. 150 m Straßenbahngleis haben allerdings noch eine kurze Gnadenfrist. Zunächst startete an der Straßenkreuzung Lehmkaulweg / Galmeistraße die Erneuerung der Kanalleitung zwischen dem Lehmkauweg und der Konrad-Adenauer-Straße. Erst nach deren Fertigstellung sollen anschließend die Fahrbahn und die Bürgersteige erneuert werden. Für die gesamte Baumaßnahme ist ein Zeitraum von rd. 6 Monaten eingeplant. Wer die historischen Straßenbahngleise noch einmal dokumentieren möchte, sollte nicht mehr lange warten….

 

14. November 2017

In Bonn findet in diesen Tagen der Weltklimagipfel statt. Passend zu diesem Anlass konnte gegen 16:40 Uhr auf dem Bonner Hauptbahnhof die Vectron-Lok 193 559 von Alpha-Trains bzw. TXLogistik gesichtet werden, die mit der Beschriftung „NATURAIL“ für nachhaltige und umweltfreundliche Verkehrsmittel wirbt.

Ein Besuch auf dem Kölner Hauptbahnhof könnte soo schön sein – wenn man dort nicht wäre, um einen Zug zu benutzen…. (oben und unten)

… wer aber gegen 17:15 Uhr mit dem RE 1 nach Stolberg oder Aachen fahren wollte, der wurde von der DB-AG  – wieder einmal – mit 25 Minuten Verspätung beglückt. Und man achte auch auf die Information zum Halteplatz des Zuges! Fast zeitgleich mit der Einfahrt des RE 1 wurden die Reisenden dann aber unerwartet darüber informiert, dass der RE 1 bis zur westlichen Gleisspitze in die Gleisabschnitte D – G vorfährt. Während dann als lupenreine Parallelfahrt der RE 1 auf Gleis 9 und der RE 9 auf Gleis 8 einfuhren, bewegte sich eine Flut von Fahrgästen zwischen den beiden einrollenden Zügen auf dem ohnehin dicht bevölkerten Bahnsteig in die Gleisabschnitte D bis G.

Durch dieses geschickte Manöver konnte die DB-AG es erreichen, dass sich wegen des Getümmels zwischen den beiden Zügen  für die ein- und aussteigenden Menschen große Schikanen ergaben. Für die leidgeprüften Bahnkunden mag es nur eine weitere Belastung im alltäglichen Bahnverkehr gewesen sein – für Taschendiebe und andere Menschen mit unredlichen Absichten boten sich ideale Bedingungen für ihre verbotenen Aktivitäten… (oben und unten).

 

13. November 2017

In Höhe der Stadtbahn-Station Bonn-West konnte am Nachmittag des 13. November 2017 die Traxx-Lok 119 007 gesichtet werden, die im Mix-Design von „AlphaTrains“ und „Rhein Cargo“ südwärts als Leerfahrt unterwegs war (oben und unten).

Während der Umsteigezeit in Köln Hbf wurde die abendliche Atmosphäre genutzt, um einen unerkannt gebliebenen ICE 3-Zug stimmungsvoll aufzunehmen (oben und unten).

 

11. November 2017

Blick auf die aktuelle Baustellensituation vor dem Bahnhofsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs.

Wegen des Dauer-Nieselregens am 11. November und der fehlenden Schutzmöglichkeiten auf dem Stolberger Hauptbahnhof musste das neue P&R-Parkhaus als Fotostandpunkt herhalten. Von dort entstanden zwischen 11:50 Uhr und 12:15 Uhr zwei Fotos von den Durchfahrten des ICE3-Zuges Brüssel – Frankfurt/M. (oben) und des ICE-Zuges Nr. 4684 in der Gegenrichtung (unten).

 

10. November 2017

Auf dem Bonner Hauptbahnhof entstand gegen 16:15 Uhr das Foto der 185 402, die mit einem langen Containerzug in südlicher Richtung unterwegs war.

In der Dämmerung bot 143 194 mit einer Regionalbahn nach Mönchengladbach gegen 17:11 Uhr auf dem Kölner Hauptbahnhof ein stimmungsvolles Fotomotiv.

Wer von Köln Hbf um 17:15 Uhr mit dem RE 1 nach Stolberg oder Aachen fahren wollte, bekam von DB Regio für das Wochenende wieder einmal ein „erstklassiges“ Frusterlebnis mit auf den Weg. Zunächst wurde in Köln Hbf die Verspätung des RE 1 in kleinen Schritten von 5 auf 10 Minuten und schließlich auf 15 Minuten gesteigert. Die Abfahrt erfolgte dann mit 20 Minuten Verspätung. Beim Halt in Köln-Ehrenfeld wurden die Fahrgäste mit dem Hinweis auf eine Störung am Zug aufgemuntert und mit weiteren Verzögerungen beglückt. Eine Überholung durch den nach Paris eilenden Thalys bot zudem die Möglichkeit, die Verspätung bis zur Ankunft in Stolberg Hbf auf mehr als 30 Minuten auszubauen. Der RE 9 folgte da schon beinahe im Blockabstand. Für Menschen, die sich nach einem langen Arbeitstag auf das Wochenende gefreut hatten, wieder einmal ein prächtiger Abschluss der Arbeitswoche! Und wer in Düren oder Stolberg Hbf noch einen Anschlusszug benutzen wollte, bekam noch zusätzliche Plagen auferlegt…

 

09. November 2017

Der 9. November ist in der deutschen Geschichtsschreibung ein mit freudigen und schrecklichen Ereignissen mehrfach belegter Tag. Zu den angenehmen Erinnerungen zählt der „Mauerfall“ anno 1989. Für viele Eisenbahnfreunde war die DDR mit ihrem teils immer noch urigen Schienenverkehr jedoch auch schon Jahre vorher zum attraktiven Reiseziel geworden. Anlässlich der Ereignisse am 09. November 1989 sei deshalb hier kurz an die DDR aus Sicht von Eisenbahnfreunden erinnert…

Das thüringische Saalfeld zählte in den 1970er Jahren zu den bevorzugten Reisezielen von Eisenbahnfreunden in der DDR. So wie hier auf der Saaletalbahn bei den Dornburger Schlössern  konnte man auf allen von Saalfeld ausgehenden Strecken noch einen interessanten und abwechslungsreichen Dampflokbetrieb erleben.

In vielen DDR-Städten boten auch die Straßenbahnen einen fotografisch attraktiven Schienenverkehr. Hier ist 1979 in der seinerzeit als „Karl-Marx-Stadt“ titulierten sächsischen Industriestadt Chemnitz der Triebwagen 338 zum Motiv des Fotografen „aus dem Westen“ geworden. Die Chemnitzer meinten damals, sie hätten die freundlichste Straßenbahn in der DDR, weil sie sich während der Fahrt auf den ausgefahrenen Gleisen nach allen Seiten verneigte…

An der Endhaltestelle Wilhelmshöhe wurden in Kassel  der Straßenbahn-Triebwagen 606 nebst Beiwagen 501 im Einsatz auf der Linie 1 aufgenommen.

An der Wendeschleife der Endhaltestelle Druseltal wurde der Triebwagen 475 der Kasseler Straßenbahn fotografiert.

Auf dem Bf. Kassel-Wilhelmshöhe begegnete dem Fotografen der Dieseltriebwagen  628/928 225, der als Regionalbahn R4 auf seine Abfahrt auf der „Kurhessenbahn“-Linie nach Korbach wartete.

 

 

04. November 2017

Schnappschuss vom Auftauchen eines von Frankfurt/M. nach Brüssel verkehrenden ICE 3-Zuges an der östlichen Einfahrt des Stolberger Hauptbahnhofs.

Der von Frankfurt/M. nach Brüssel verkehrende ICE 3-Zug – nun in seiner ganzen Länge.

Die Novembersonne lässt die herbstlichen Bäume und Büsche am Fuß des Propsteierwaldes in warmen, brillianten Farben erstrahlen (oben und unten).

Der eine fährt, wenn der andere kommt – alltäglicher RB 20-Verkehr auf dem Stolberger Hauptbahnhof.

Auf der Vennbahnseite des Stolberger Hauptbahnhofs konnte 261 102 gesichtet werden. DB Schenker Rail hat wieder einmal die Lok getauscht.

Das Zusammentreffen eines Talent-2-Zuges als RE 9  auf Gleis des Stolberger Hauptbahnhofs mit einer Lok der BR 146 auf Gleis 1 zeigt, dass der RE 1 nach Aachen wieder einmal mit rd. 30 Minuten Verspätung unterwegs war. Der einzige Weg, dass DB Regio die nach Aachen fahrenden RE 1-Züge pünktlich verkehren lassen könnte, wäre wahrscheinlich nur eine Verlängerung der Fahrzeit um 30 bis 40 Minuten. Alles andere würde – wie die regelmäßigen Verspätungen belegen – nur einer Täuschung der Reisenden bzw. einem Selbstbetrug gleichkommen… – die DB-AG schafft es einfach nicht und ist mit den (heutigen) planmäßigen Fahrzeiten überfordert.

 

03. November 2017

Der Eisenbahnfreund Ralph Cox, dem ich für seine Bildspende an dieser Stelle herzlich danke, hat am 03. November 2017 bei einem Besuch des Aachener Hauptbahnhofs das Glück gehabt, dort den Hochgeschwindigkeitsschleifzug HSG (High Speed Grinding) von Vossloh Railservices anzutreffen (oben und unten). Der Zug kam aus Herzogenrath und rollte bis in den Aachener Hbf. Dort fuhr die 187 310-8 zum Wenden um den Zug herum und es fanden kurze Reparaturarbeiten statt. Etwa gegen 14 Uhr wurde anschließend dann das Gleis ab Aachen Hbf (Abstellgruppe, Werk Aachen) über Aachen West, Herzogenrath und weiter geschliffen.

Hier noch ein Ausschnitt des Hochgeschwindigkeitsschleifzug HSG (High Speed Grinding) von Vossloh Railservices, der die bahnamtliche Nummer 99 80 9527 002-6 trägt.

Diesen Tag werden viele Benutzer des RE 10111 (Stolberg Hbf ab 6:00 Uhr) im Gedächtnis behalten und mühelos auf ihrem Gleitzeitkonto erkennen. Die DB AG beglückte ihre Kunden an diesem Morgen mit einer krassen Verspätung von 35 bis 40 Minuten auf der Fahrt von Aachen nach Köln. Wegen verlorengegangener Anschlusszüge vergrößerte sich bei vielen Menschen die Verspätung um weitere schmerzhaft spürbare Zeiten. Auch der nachfolgende RE 9 kam aus diesem Grund nur mit Verspätung nach Köln. Zusätzlich gab es auch auf der S-Bahn-Strecke von Düren nach Köln noch Zugausfälle.
Auch am Nachmittag hatte man das Verspätungs-Chaos noch nicht behoben. Verschiedene RE 1-Züge verkehrten ebenfalls mit 20 bis 30 Minuten Verspätung. Das mit dem „schönen Wochenende“ hatten die Erfinder dieses DB-Werbeslogans eigentlich anders gedacht. Aber die DB-AG von heute gibt auch diesen Dingen eine eigene, neue Bedeutung…

Erinnerung an eine Zeit, als der Bahnverkehr in den Händen der gewissenhaften und der Daseinvorsorge verpflichteten Deutschen Bundesbahn lag und Deutschlands Bahn noch kein heruntergewirtschaftetes Opfer einer profitorientierten Aktiengesellschaft war.

 

01. November 2017

Am  Nachmittag des 01. November 2017 gegen 15:45 Uhr ergab sich im östlichen Bereich des Stolberger Hauptbahnhofs das Motiv von der Begegnung der Rurtalbahn Cargo-Lok „PB 17“ (V 267) mit dem Euregiobahn-Triebwagen 643 212.

Um 15:52 Uhr raste ein unerkannt gebliebener ICE 3 auf dem Weg von Brüssel nach Frankfurt/M. durch Stolberg Hbf.

Um 16:48 Uhr kam 643 212 dem Fotografen erneut vor die Kamera, als er von Herzogenrath und Alsdorf kommend zwischen der Lehmsiefensenke und dem Bahnübergang Steinbachstraße zum nahen Stolberger Hauptbahnhof eilte.

Nur wenige Minuten später wurde nahe des Hp. Stolberg-Schneidmühle ein Euregiobahn-Triebwagen bei der „Parallelfahrt“ mit dem konkurrierenden Individualverkehr fotografiert.

3 Gedanken zu „Fototagebuch 11/2017“

  1. Hallo Roland
    Der ICE3M mit der Triebzugnummer 4682 ist auf die DB zugelassen und hat dementsprechend DB-Logos. Welchen du eher meinst ist der TZ 4652.
    Gruß
    Philipp

    1. Hallo Philipp,

      vielen Dank für Deinen aufmerksamen Hinweis. Bei dem vorbeisausenden Zug habe ich es wegen der Aufnahme nicht recht lesen können, und auf dem Foto war es nicht ganz eindeutig zu entziffern…
      Danke für deine Hilfe bei der Aufklärung. Ich habe es gleich geändert.

      Viele Grüße

      Roland

  2. Die DB-AG bzw. DB-Regio sollte sich wirklich schämen insbesondere die RE1-Züge mit 20 bis 35min. Verspätung zu fahren.
    Dafür hat DB-Regio ein wirkliches Händchen.
    Auch am Kölner Hbf. : Während der RE1 mit rd. 30min Verspätung unterwegs ist, läuft am Bahnsteig gegenüber der RE9 ein, so das der gesamte Bahnsteig von regelrechten Menschenmassen voll ist.
    Aber auch das ist typisch DB-Regio bzw. DB AG.
    Die Deutsche Bahn bekommt es einfach nicht hin, den RE1 pünktlich verkehren zu lassen.
    Da sind die Seeschiffe die Seehäfen anlaufen wesentlich zuverlässiger als Deutsche Bahn.

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