Fototagebuch 3/2017

Fototagebuch  März 2017

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im März 2017.
Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.
(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats Februar 2017 ).

 

31. März 2017

Unter der Titelzeile „Von der Königin zum Stolberger Bahnhof“ (Printausgabe vom 01. April 2017) bzw. „Bahnlinie von Stolberg nach Eupen soll reaktiviert werden“ in der online-Ausgabe vom 31. März 2017 berichteten die Stolberger Lokalausgaben der regionalen Tageszeitungen zum deutsch-belgischen Vorstoß zur Reaktivierung der Vennbahnstrecke zwischen Stolberg und Eupen. In einer gemeinsamen Veranstaltungen bekundeten Michael Cramer (MdEP, Grüne), Oliver Paasch (Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens), Rainer Priggen (MdL, Grüne), Arthur genten (Schöffe der Stadt Eupen), Tim Grüttemeiner (als Vorsitzender der Bürgermeisterkonferenz der Städteregion) sowie die EVS-Geschäftsführer Christian Hartrampf und Thomas Fürpeil am 31. März 2017 bei einem Treffen am Stolberger Hauptbahnhof den gemeinsamen Willen zur Reaktivierung der Gleise zwischen Stolberg-Altstadt, Walheim, Raeren und Eupen für den regionalen Schienenpersonenverkehr. Während Heiko Sedlaczek (Geschäftsführer des Zweckverbandes Nahverkehr Rheinland) im Februar 2017 noch vorsichtig für die Trassensicherung dieses Abschnittes  und gegen eine Entwidmung als Eisenbahninfrastruktur warb, wurde die Reaktivierung nun als „Musterprojekt für die europäischen Regionen“ reklamiert. MdEP Michael Cramer engagiert sich bereits seit Jahren unter dem Motto „Die Lücke muss weg“ für regionale Lückenschlüsse von Eisenbahnverbindungen für das Zusammenwachsen von Europa auf der Schiene. Ein von der EU-Kommission aufgelegtes und mit 110 Mio. € ausgestattetes Programm für solche regionalen Projekte war bereits nach kurzer Zeit mit 18 Projektanträgen im Volumen von  mehr als 600 Mio. Euro überzeichnet. Der Aufwand für die Reaktivierung der hiesigen 13 km langen Strecke wurde bisher auf rd. 25 Mio. € beziffert. Mittlerweile geht man bei der EVS davon aus, dass dieser Ansatz möglicherweise nicht voll ausgeschöpft werden muss. Große Kostenbrocken stellen aber die Viadukte über das Rüstbachtal und der Indeviadukt bei Schlausermühle („Falkenbachbrücke“) dar. Darüber hinaus sind auch auf belgischer Seite noch die Kosten für eine Reaktivierung der Gleise zwischen Eupen und Raeren zu berechnen.
Wie bei der Veranstaltung, die just an dem Tag stattfand, als der Bundesrat die Einführung der Autobahnmaut in Deutschland beschloss, bekannt wurde, will der Zweckverbands Nahverkehr Rheinland (NVR) im Juni 2017 die Verlängerung des Euregiobahnverkehrs von Stolberg-Altstadt nach Breinig auf den Weg bringen. Der NVR geht davon aus, dass in ein bis zwei Jahren der Regelverkehr nach Breinig aufgenommen werden kann.
Um die finanzielle Unterstützung für das Gesamtprojekt anzuschieben, soll die „Euregio Maas-Rhein“ eine Resolution zur Wiederbelebung der Strecke beschließen, um mit den Stimmen von drei Nationen die Umsetzung dieses Projektes zu fordern. Neben dem regionalen Nahverkehr soll die Strecke auch für die Nutzer des beliebten Vennbahnradweges und für Wanderfreunden Vorteile bringen und touristische Impulse geben.

Es wäre zu wünschen, dass bei allen Planungen für die Reaktivierung der Strecke auch für die „Eisenbahnfreunde Grenzland e.V.“ eine Nische bleibt, die es ihnen ermöglicht, ein touristisch-nostalgisches Angebot zu eröffnen und zukünftig ein authentisches Eisenbahnerlebnis auf diesem historischen ersten Teilstück der Vennbahn  anzubieten.

 

29. März 2017

Beim routinemäßigen Blick auf den Schrottplatz in Eschweiler-Aue während der Zugfahrt zwischen Eschweiler Hbf und Stolberg Hbf fehlte überraschend die kleine grüne Köf II, die einmal die erste Werklok der Firma „Steil“ im Betriebsteil in Eschweiler-Aue war. Sie war zuletzt defekt am Ende eines Gleises in der Mitte des Betriebsgeländes abgestellt. Am 29. März 2017 konnte das Fehlen dieser Lok erstmals festgestellt werden. Wann genau die Lok abtransportiert wurde, ist hier nicht bekannt. (Hinweise werden gerne entgegengenommen.)
Spuren einer Verschrottung dieser Lok waren auf dem Betriebsgelände nicht erkennbar.

 

28. März 2017

Am Nachmittag konnte gegen 17:25 Uhr in Köln Bbf 120 153 mit einem Messzug gesichtet werden.

Die Strecken von Köln und Horrem nach Bergheim und Bedburg führen seit Jahrzehnten bei den für die Organisation des Bahnbetriebes verantwortlichen Stellen ein Schattendasein. Häufig kann man hier beobachten, das Fahrzeugmaterial aufgebraucht wird, das andernorts längst modernisiert  oder ersetzt wurde. Während auf dem Kölner Dieselnetz zumeist die modernen LINT-Triebwagen der Baureihen 620 und 622 im Einsatz sind, kann man hier immer wieder noch Talent-Triebwagen der BR 644 und die noch aus der Bundesbahnzeit stammenden Triebwagen der BR 628 antreffen. Am Nachmittag des 28. März 2017 wurde in Horrem bspw. 628/928 665 als RB 38 nach Bedburg gesichtet.

 

Stolberg Hbf: Beginn der Rückbauarbeiten am Bahnsteig von Gleis 1
Auf dem Stolberger Hauptbahnhof hat der Rückbau der niedrigen Bahnsteigkante am Gleis 1 begonnen. Mit Hilfe von 2 Zweiwegebaggern wurden die Betonteile abgebrochen und zum Abtransport verladen.

 

An der Baustelle des künftigen P&R-Parkhauses wurde mit der Montage der Stahlkonstruktion für die südliche Hälfte des Gebäudes begonnen. Die Stahlkonstruktion des nördlichen Gebäudeteils hat seine endgültige Größe erreicht (oben). Im Nordteil wurden auf zwei Etagen bereits trapezartige gewölbte Bodenplatten montiert (unten).

EU-Fördermittel für Reaktivierung der Vennbahntrasse angestrebt
Das letzte deutsche Teilstück der Vennbahnstrecke von Stolberg über Breinig und Walheim nach Schmithof (Bundesgrenze) und der belgische Abschnitt von der Grenze über Raeren nach Eupen sollen als Bahninfrastruktur gesichert und möglichst reaktiviert werden. Das ist eine erklärte Absicht der Zweckverbandes Nahverkehr Rheinland. Um sich diesem Ziel zu nähern, hat die Euregio Verkehrsschienennetz GmbH (EVS) dem Eisenbahnbundesamt einen „Meilensteinplan“ vorgelegt. Allein auf deutscher Seite werden die Kosten dafür auf über 25 Mio. Euro geschätzt. Große Kostenpositionen sind u.a. die Falkenbachbrücke und der Rüstbach-Viadukt,die für einen zukünftigen Regelverkehr grundlegend saniert oder ggf. auch neugebaut werden müssten. Dabei hoffen NVR und EVS für diese grenzüberschreitende Bahnverbindung auf eine Förderung durch die EU. Um der Sache Dynamik zu geben, wurde ein Besuch des Europaabgeordneten Michael Cramer (Grüne) arrangiert. Wie die Stolberger Lokalausgaben der regionalen Tageszeitungen am 28. März 2017 berichteten, wird Cramer,  langjähriger Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Tourismus des EU-Parlamentes, am Freitag, den 31. März 2017 den Stolberger Hauptbahnhof besuchen und mit NVR und EVS Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten ausloten. Man darf gespannt sein, wie sich dieses Projekt entwickelt!
Möglicherweise kann eine Reaktivierung dieses historischen Verkehrsweges nach dem Vorbild der Bördebahn von Düren über Zülpich nach Euskirchen angegangen werden. Hier hat eine Kombination von Touristik- und Wochenendverkehr zur Etablierung eines stetig wachsenden Verkehrsangebotes geführt. Nachdem die „Eisenbahnfreunde Grenzland e.V.“ kürzlich einen Uerdinger Schienenbus (VT 98) erworben haben, der sich für einen Tourismus- oder Wochenendverkehr ähnlich gut eignen würde wie von 1994 bis 1998 der „Panoramaschienenbus“ des Stolberger Vennbahnvereins, könnten hoffentlich auch ein paar Fördermittel für die Inbetriebnahme dieses zwar historischen, aber durchaus bedarfsgerechten Fahrzeuges bereitgestellt werden.

 

27. März 2017

Vor nunmehr 20 Jahren, am 27. März 1997, wurde der Schlussstrich unter die Geschichte des Aachener Bergbaureviers gezogen. An diesem denkwürdigen Tag endete die Kohleförderung auf der Grube Sophia Jacoba in Hückelhoven. Der lange, zähe Kampf der Bergleute um ihre „Grube“ war verloren gegangen. Die Energie- und Wirtschaftspolitik der Europäischen Union und der Bundesregierung hatte in der Region erneut zugeschlagen und ein weiteres Opfer gefordert. Diesmal war es der letzte „Sargnagel“ für den traditionsreichen Bergbau im ältesten deutschen Bergbaurevier, nördlich von Aachen. Wieder einmal war auch sichtbar geworden, dass es sich bei der von der NRW-Landesregierung propagierten „Kohlevorrangpolitik“ um eine Mogelpackung handelte, die lediglich eine Braunkohlevorrangpolitik umhüllte und verschleierte.

Blick auf die Grube Sophia Jacoba im März 1997. Auch wenn die Bergwerksgesellschaft zwischen Hückelhoven und Ratheim eine leistungsstarke Grube mit modernster Technik und zeitgemäßer Infrastruktur geschaffen hatte, gab es für diese Anlagen keine Zukunft mehr (oben und unten).

Düstere Abschiedsstimmung für das „schwarze Gold“, eingefangen im März 1997 (oben und unten). Selbst die beiden für „Sophia Jacoba“ markanten, architektonisch herausragenden Fördertürme  wurden dem Zeitgeist geopfert und weggesprengt….

… vergangen, aber nicht vergessen….- Glück auf!

(Eine kompakte Beschreibung der Geschichte dieser lange Zeit als das modernste deutsche Bergwerk geltenden Grube gibt es hier.)

 

Auf dem Kölner Hauptbahnhof konnte im Kunstlicht der Bahnhofshalle gegen 6:42 Uhr der schnittige Thalys-Triebwagen 4341 vor seiner Abfahrt nach Paris noch flott am Gleis 7 fotografiert werden.

An einem Waggon des Thalyszuges 4341 war das Display an der Wagenaußenseite ausgefallen. Das Personal wusste sich zu helfen – auch wenn die Beschriftungsalternative nicht ganz hochgeschwingskeitstauglich zu sein scheint…  (oben und unten).

Am Nachmittag des 27. März 2017 gegen 13 Uhr konnte man aus dem Waggonfenster bei der Fahrt zwischen dem Bf. Köln-West und Köln Hbf Rauchwolken sehen. Es handelt sich um ein Feuer in einem Gewerbebetrieb. Eine Dampflok war in Köln Bbf nicht unterwegs...

Schnappschuss aus dem Zug im Bf. Düren. Die Tage der Düwag-Regiosprinter auf der Strecke von Düren über Jülich nach Linnich sind gezählt. Die Farbreste am Gehäuse der alten Bahnsteiguhr künden dagegen von Farbdesignvarianten der Deutschen Bundesbahn, die deutlich älter sind als die Regiosprinter…

Am 27. März 2017 hat man auf dem Stolberger Hauptbahnhof mit den Arbeiten zur Erhöhung der Bahnsteigkante am Gleis 1 begonnen.

 

26. März 2017

Wie ein Aushang am Stolberger Hauptbahnhof verkündet, sollen die Bauarbeiten zur Modernisierung und Erhöhung des Bahnsteiges am Gleis 1 bis zum 22. April 2017 andauern. Regionalexpresszüge in Richtung Aachen fahren meist über das Gleis 2. Am Nachmittag des 26. März 2017 wurde aber auch ein RE9-Zug beobachtet, der am Bahnsteig des Gleises 43 anhielt.

 

25. März 2017

Am späten Vormittag zog 111 125 einen RE 9-Zug von Aachen nach Siegen. Beim Halt in Stolberg Hbf wurde sie dabei im Bild festgehalten.

Im Stolberger Stadtteil Mühle bot 643 222 zusammen mit blühenden Bäumen an der Europastraße ein ansprechendes Fotomotiv.

Am frühen Nachmittag begegnete 643 222 am Rendezvouspunkt Stolberg – Mühlener Bahnhof einem gummibereiften Nahverkehrspartner.

Kurze Zeit später wurde 643 222 auf der Fahrt nach Stolberg Hbf nochmals am Bahnübergang Europastraße (Cockerillstraße) in Stolberg-Mühle fotografiert (oben und unten).

Auf dem Bf. Walheim kann man derzeit in der Nachbarschaft des Stellwerks „Wf“ mit den Loks 364 882 (oben) und 365 138 (unten) zwei der Neuzugänge der „Eisenbahnfreunde Grenzland e.V.“ antreffen.

 

 

23. März 2017

Aus einem RE1-Zug nach Aachen heraus konnte bei der Einfahrt in den Stolberger Hauptbahnhof die „northrail“-Gravita 261 007 vor einem Erzwagenpark gesichtet werden.

Kaum ist der Bahnsteig am Gleis 2  fertiggestellt, wird er auch schon wieder für außerplanmäßige Überholungen der RB 20-Züge nach Aachen durch verspätete RE1-Züge aus Köln genutzt – so gesehen am Abend des 23. März 2017 gegen 18:20 Uhr (oben und unten).

Blick auf die Baustelle des P&R-Parkhauses mit dem Baufortschritt, wie er sich am Abend des 23. März 2017 zeigte…

 

22. März 2017

Auf dem Stolberger Hauptbahnhof wurde der modernisierte, auf 76 cm Höhe gebrachte Bahnsteig am Gleis 2 im Laufe des Tages in Betrieb genommen.

Unsicherheit! – Wo fahren aktuell die Züge nach Köln ab??
Nur ein relativ bescheidener Aushang informiert Reisende, dass die Bauarbeiten am Mittelbahnsteig vom 22. bis zum 27. März 2017 ruhen und die Züge nach dem Aushangfahrplan verkehren. Hier wäre gerade in den Tagen der Umstellung bzw. der Inbetriebnahme des neuen Bahnsteiges am Gleis 2 ein deutlicherer Hinweis sinnvoll, dass die RE-Züge in Richtung Köln jetzt wieder von Gleis 2 abfahren und Reisende die Behelfsbrücke benutzen müssen…

Blick auf die Baustelle des P&R-Parkhauses am Abend des 22. März 2017 (oben und unten). Wer genau hinschaut, kann erkennen, dass die Züge am Gleis 44 nicht mehr vor der nahe des Wartehäuschens ins Gleis gestellten Sh2-Tafel stoppen müssen, sondern wieder wie vorher bis zum Prellbock fahren können.

Gegen 18:15 Uhr konnte nahe des Bahnübergangs Probsteistraße diese Gravita 10 BB der Firma „northrail“ (261 007) erwischt werden, die derzeit als Leihlok bei der Rurtalbahn im Einsatz ist und hier von der Bedienung der Berzelius-Bleihütte zurückkehrte. In Höhe des Bahnhofsgebäudes begegnete sie der DB-Schenker-Lok 265 011 (oben und unten).

 

21. März 2017

Bunte Bahnwelt im Güterverkehr: Beim Warten auf einen Zug ergab sich auf dem Bonner Hauptbahnhof gegen 16:40 Uhr dieses Motiv mit den Loks 185 541 von „Captrain“ (links) und der E 189 212 von „ERS-Railways“ (rechts, auch als ES64F4-212 bezeichnet).

Da die ERS-Railways-Lok E 189 212 den Bonner Hauptbahnhof nur in Schleichfahrt passierte, ergab sich Gelegenheit, diese interessant gestaltete Lok mit zwei weiteren Fotos zu dokumentieren (oben und unten).

Auf Gleis 1 des Bonner Hauptbahnhofs folgte im Blockabstand sogleich noch ein weiterer Güterzug, den die MRCE-Dispolok E 189 992 (ES64F4-092) nordwärts schleppte.

Auch wenn die Karnevalssession 2017 schon wieder vorbei ist, so konnte man am Nachmittag des 21. März 2017 auf dem Kölner Hauptbahnhof dennoch den S-Bahn-Triebwagen 423 547 mit karnevalistischem Design sichten. In Köln registriert man solcherlei mit einem Schmunzeln – nach dem Karneval ist vor dem nächsten Karneval…

Auch am Abend des 21. März 2017 hielten die RE1-Züge nach Aachen noch am Gleis 1 des Stolberger Hauptbahnhofs. Da die Baumaßnahmen zur Modernisierung des Mittelbahnsteigs für eine Woche (bis zum 27. März 2017) pausieren, kann man auf dem Stolberger Hauptbahnhof  nun einige Tage lang an den Gleisen 1 und 2 die Unterschiede zwischen der alten und der neuen Ausführung des Bahnsteiges gut vergleichen. Die neue 76 cm hohe Bahnsteigfläche ist selbstverständlich wesentlich bequemer zu benutzen!

Blick auf die Baustelle des neuen P&R-Parkhauses am Abend des 21. März 2017 (oben und 2x unten).

 

 

20. März 2017

Am Abend des 20. März 2017 konnte auf dem Stolberger Hauptbahnhof die Ausfahrt eines Schotterzuges in Richtung Aachen fotografiert werden. Der „Diesel-Traxx“ „EuroRunner“ (ER 20 von Siemens) der Firma „RTS“ blieb dabei allerdings unerkannt. Da die Lok jedoch in diesen Tagen schon mehrfach in Stolberg gesichtet wurde, kann die Fahrzeugnummer evtl. noch nachgeliefert werden…
Dank der Hilfe von Stefan Danners konnte die RTS-Lok als die in Österreich zugelassene 2016.905 der Firma RTS identifiziert werden – vielen Dank dafür!

 

19. März 2017

Pünktlich um 10:00 Uhr wurde am Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs die Einfahrt von 146 260 mit dem RE1 nach Hamm fotografiert. Ab dem 22. März 2017 sollen die RE1-Züge nach Hamm wieder vom Gleis 2 abfahren, wo die Erhöhung des Bahnsteiges fertiggestellt wurde.

Im Foyer des Servicepunktes im Stolberger Hauptbahnhof fand wieder der „Frühschoppen für Eisenbahnfreunde“ statt. Auch an diesem Tag erfreute sich das Angebot einer guten Resonanz.

Am 19. März 2017 lautete das Thema des Frühschoppens „durch den Gemmenicher Tunnel“. Im Blickpunkt standen die Bahnstrecken von Welkenraedt über Moresnet (Foto) nach Bleyberg, von Moresnet nach Kelmis, von Aachen-Templerbend über Gemmenich nach Bleyberg und die im Ersten Weltkrieg erbaute Strecke von Aachen-West nach Tongeren über Montzen und Visé. Viele Besucher verbanden mit der letztgenannten Strecke vor allem noch den Einsatz der belgischen Diesellok der Reihe 55, die auf der Steigungsstrecke von Aachen-West zum Gemmenicher Tunnel bis an ihre Leistungsgrenze gefordert wurden (unten). Das Foto vom  17. April 1990 zeigt die Loks 5519 und 5506 vor einem Kohlenzug am Scheitelpunkt der Gemmenicher Rampe.

 

 

18. März 2017

Gegen 11:50 Uhr konnte man auf dem Stolberger Hauptbahnhof erleben, wie der zweite Zugteil der aus Richtung Aachen Hbf eingetroffenen RB 20 (643 205) von dem nach Frankfurt/M. rasenden ICE3-Zug Nr. 4682 überholt wurde. Zeitgleich traf auch die aus Richtung Alsdorf und Merzbrück kommende Euregiobahn in Stolberg Hbf ein.

Auf seiner Tour nach Stolberg-Altstadt begegnete 643 205 wenige Augenblicke später im Bereich Stolberg Gbf der Gravita-Lok 261 007 der Firma „northrail“, die derzeit als Leihlok der Rurtalbahn zum Einsatz kommt.

Als der RE1 von Aachen Hbf nach Hamm gegen 12 Uhr am Bahnsteig des Gleises 43 anhielt, herrschte Nieselregen. Kaum jemand der Fahrgäste hatte deshalb wahrgenommen, dass der Zug umgekehrt gereiht war und 146 268 die Waggons in Richtung Köln schob.

Blick auf die Baustelle für das neue Parkhaus am Stolberger Hauptbahnhof am Mittag des 18. März 2017.

 

17. März 2017

Am Morgen des 17. März 2017 gegen 7:00 Uhr konnte auf dem Kölner Hauptbahnhof erneut die Mehrsystemlok 181 213 mit einer Übergabefahrt (PbZ) nach Köln Bbf gesichtet werden. Die Kombination mit dem Doppelstockwaggon wirkte dabei sehr ungewohnt. Sechs Schwesterloks der BR 181.2 sind kürzlich zur Firma Bender beim Bf. Leverkusen-Opladen geschleppt worden, wo sie verschrottet werden.

Gegen 15:48 Uhr konnte in Köln Hbf 146 117 vor einem RE1-Zug nach Hamm fotografiert werden (oben). Kurz zuvor gelang dort auch der Schnappschuss (unten) von 146 117 in „erlauchter Umgebung“ mit den IC-Loks 101 002 (links) und 101 125 (rechts).

Während der kurzen Umsteigepause mit verspätungsbedingter Verlängerung wurden auch der altehrwürdige S-Bahn-Triebwagen 420 464 (oben) und die ehemalige DDR-Lok 143 194 (unten) als Fotoobjekte auf dem Kölner Hauptbahnhof nicht verschmäht…

Wer als Berufspendler den Stolberger Hauptbahnhof täglich frequentiert, der kann das „Heranwachsen“ des neuen Parkhauses intensiv beobachten. Jeden Tag gibt es Fortschritte und Veränderungen zusehen. Der Stand der Bauarbeiten am Nachmittag des 17. März 2017  wurde mit drei Fotos dokumentiert (oben und 2x unten).


Auf dem Bahhof Düren konnte der Eisenbahnfreund Arno Mörkens am 17. März 2017 die Gravitalok 261 302 der Firma „northrail“ antreffen. Die Lok ist als Leihlok der Rurtalbahn in der gesamten Region anzutreffen.Für die Bildspende sage ich ein herzliches Dankeschön!

 

16. März 2017

Auf dem Bf. Langerwehe konnte der Eisenbahnfreund Christian Radtke am 16. März 2017 eine der beiden Leihloks der Rurtalbahn im Bild festhalten. Die beim Verkehrsunternehmen „northrail“ geführte Lok trägt die bahnamtliche Nummer 92 80 1261 007 9-D-NRAIL. Für die Bildspende sage ich Christian Radtke ein herzliches Dankeschön.

Auch der Bonner Hauptbahnhof ist seit Mitte November 2016 mit einer Baustelle belastet. Im Gegensatz zu den emsigen Bautätigkeiten auf dem Stolberger Hauptbahnhof ziehen sich in Bonn die Bauarbeiten am Bahnsteig des Gleises 1 aber unwahrscheinlich in die Länge. Von der angekündigten Sanierung des Hallendaches ist noch nicht wirklich etwas zu bemerken. Wegen der Bauarbeiten fahren seit Monaten schon Reisezüge in Richtung Köln von Gleis 2 ab, während das Gleis 1 weiterhin als Durchfahrtgleis von Güterzügen intensiv genutzt wird.

Am Nachmittag des 16. März 2017 gab es jedoch gravierende Abweichungen. Die auf dem Bahnsteig des Gleises 2 wartenden Reisenden erlebten anstelle der Einfahrt des EC 8 die Durchfahrt eines von der COBRA-Lok 2835 (E 186 227) bespannten Güterzuges (oben). Noch interessanter wurde es, als wenige Augenblicke später auf dem Gleis 3, das in der Regel für südwärts fahrende Züge genutzt wird, völlig unerwartet ein weiterer Güterzug in Richtung Köln verkehrte. Beim Lokführer der COBRA-Lok 2807 (E 186 199) dürfte wegen des dicht an der Bahnsteigkante wandelnden Menschens wahrscheinlich ein signifikant erhöhter Herzschlag und pochender Puls messbar gewesen sein…. (unten).

 

15. März 2017

Blick von der einen Baustelle zur anderen Baustelle – Stolberg Hbf ist gegenwärtig Ort großer Veränderungen. Am Abend des 15. März 2017 ging der Blick vom Mittelbahnsteig hinüber zum künftigen P&R-Parkhaus.

Durchblick – die angelieferten Stahlträger müssen für die Kranarbeiten und die Montage gesichtet und vorbereitet werden…

Jeden Tag wächst das Parkhaus ein Stückchen weiter – hier der Zustand am 15. März 2017 gegen 18:30 Uhr.

 

14. März 2017

Am Abend des 14. März 2017 hatte der Güterverkehr am Bonner Hauptbahnhof eine frankophile Note. Gegen 17:42 Uhr konnte man bspw. die SNCF-Lok 437 011 mit einem südwärts fahrenden Güterzug beobachten.

Im Übergangsbereich zwischen dem Bonner Hauptbahnhof und dem ehemaligen Güterbahnhof  konnte die COBRA-Lok 2836 gesichtet werden, die hauptsächlich im Verkehr zwischen Deutschland und Belgien eingesetzt wird.

Im Bereich des ehemaligen Bonner Güterbahnhof konnte mit der 37044 eine weitere E-Lok französischer Bauart angetroffen werden (oben und unten).

 

13. März 2017

Erste Sichtung
Am RE 10111 von Aachen nach Hamm konnte heute bei der Einfahrt in den Stolberger Hauptbahnhof als Zuglok die in Münster/Westf. stationierte 146 117 gesichtet werden. Für den Chronisten war dies die erste Sichtung einer Lok der BR 146.1 im regionalen Bahnverkehr rund um Aachen.

Hierzu informierte der Eisenbahnfreund Jean-Michel Vanderseypen (mit Bildnachweis), dass er bereits am 04. Januar 2017 auf dem Stolberger Hauptbahnhof die 146 122 von DB Regio AG an der Spitze des RE 10122 nach Hamm gesichtet hat. Herzlichen Dank für diesen Hinweis auf Besonderheiten beim Einsatz der Loks der BR 146 vor dem RE1.

 

 

12. März 2017

Gegen 16:08 Uhr wurde westlich des Stolberger Hauptbahnhofs dem nach Brüssel rasenden ICE3-Zug Nr. 4654 aufgelauert.

Wenige Minuten später röhrte die von der Firma „BBL“ eingesetzte 225 100 mit zwei Schotterwaggons aus Richtung Stolberg Hbf kommend in Richtung Aachen vorbei (oben und unten).

Gegen 16:13 Uhr näherte sich 643 222/722 von Eilendorf kommend dem Stolberger Hauptbahnhof (oben). Nahe beim Unterwerk Stolberg konnte im Nachschuss die Begegnung mit dem in Richtung Alsdorf vorbeifahrenden RB 20-Zug eingefangen werden (unten).

Die nächste Euregiobahn wurde zwischen dem Hp. Eilendorf und dem Eilendorfer Tunnel fotografiert.

Die Unterführung der Nirmer Straße in Aachen-Eilendorf stammt noch aus der Bauzeit der Strecke Köln – Aachen. Der Kontrast zwischen dem historischen Relikt aus der Frühzeit des Bahnbaus und dem modernen Hochgeschwindigkeitsverkehr der heutigen Zeit wurde mit dem nach Paris fahrenden Thalys-Zug 4346 in Szene gesetzt.

Am Abend des 12. März 2017 herrschte klare Sicht. Mit dem Teleobjektiv konnte durch den Eilendorfer und den Nirmer Tunnel hindurch noch die Camp-Astrid-Brücke am Stolberger Hauptbahnhof  wahrgenommen werden. 643 222 auf seinem Weg nach Aachen gab dem Motiv einen zusätzlichen Akzent (oben). Bei der Abfahrt aus dem Hp. Eilendorf ergab sich zudem noch ein ansprechendes Gegenlichtmotiv mit 643 222 (unten).

In Erwartung des nächsten ICE3-Zuges nach Brüssel bot 643 206/706 Gelegenheit zu einem Nachschuss im Licht der Abendsonne (oben). Wenige Augenblicke später näherte sich dann auch der angepeilte ICE3 der Kamera (unten).

 

11. März 2017

Während auch samstags am Bahnsteig für Gleis 2 des Stolberger Hauptbahnhofs fleißig gearbeitet wurde, konnte dort die als Leerfahrt in Richtung Köln vorbeikommende E 186 314 der Firma „Euro Cargo Rail“ aufgenommen werden.

Coils werden heutzutage meist witterungsgeschützt auf Haubenwaggons transportiert. Dass Blechrollen ungeschützt auf offenen Flachwagen verladen werden, ist eher selten zu beobachten. Am Mittag des 11. März 2017 konnte 185 302 dennoch mit einem solchen Zug auf der Fahrt durch den Stolberger Hauptbahnhof beobachtet werden. Bemerkswert sind auch die relativ neuen oder nach Generalüberholung neu wirkenden Spezialwaggons.

 

10. März 2017

Morgens gegen 7 Uhr gab es auf dem Kölner Hauptbahnhof vor einer Übergabefahrt nach Köln Bbf 181 213 („Saar“) zu sehen (oben). Aus dem vorbeifahrenden Zug konnte 181 213 wenige Minuten später auch noch einmal in Köln Bbf gesichtet werden (unten).

Gegen 16:30 Uhr gab es auf Gleis 8 des Kölner Hauptbahnhofs wieder einmal einen Hauch von Bundesbahn-Nostalgie zu erleben, als 111 118 mit einem aus n-Wagen gebildeten Zug auf ihre Abfahrt nach Mönchengladbach wartete.

Auf dem Stolberger Hauptbahnhof konnte man am Bahnsteiggleis 2 bereits den ersten Abschnitt mit neuen Bahnsteigbelag entdecken.

Bemerkenswert war auch die Beobachtung, dass Gleis 2 des Stolberger Hauptbahnhofs wieder für den Zugverkehr genutzt wird. So konnte gegen 17:35 Uhr die COBRA-Lok 2834 (E 186 226) mit einem gemischten Güterzug in Richtung Köln dort fotografiert werden.

In luftiger Höhe wurde fleißig am neuen P&R-Parkhaus für den Stolberger Hauptbahnhof gearbeitet.

Blick über die Parkhausbaustelle – was gibt es Neues….? (oben und unten)

 

09. März 2017

Ein selten gewordener Anblick: Gegen 17:30 Uhr konnte man auf dem Kölner Hauptbahnhof die österreichische Taurus-Lok 1116 166 mit einem Autoreisezug beobachten (oben und unten).

Die aus Norden kommenden RE1-Züge machen derzeit den Bahnreisenden wieder einmal Kummer. Obwohl ihre Fahrzeit wegen der Bauarbeiten im Raum Düsseldorf schon angepasst und die Abfahrtszeit in Köln Hbf von x:15 Uhr auf x:24 Uhr verschoben wurde, sind Verspätungen von bis zu 45 Minuten an der Tagesordnung. Hier war es 146 271, die mit ihrem RE1 anstatt um 17:24 Uhr abzufahren erst gegen 17:38 Uhr in Köln Hbf eintraf. Zur Freude des Fotografen war der Zug aber umgekehrt gereiht, so dass 146 271 an der Zugspitze ein ansprechendes Motiv bot, dass sogleich in Köln Hbf (oben) und in Stolberg Hbf (unten) ausgenutzt wurde…

Blick auf die Baustellen am Mittelbahnsteig (oben) und am künftigen P&R-Parkhaus (unten) des Stolberger Hauptbahnhofs, die nahezu täglich sichtbare Fortschritte machen…

 

08. März 2017

Auf dem Kölner Hauptbahnhof wurde am verregneten 08. März 2017 die „EccoRail“-Lok 193 225 (Typ Siemens Vectron) angetroffen. Die Lok war dort vom 07. bis zum 09. März auf dem „Kantinengleis“ geparkt.

Am Bahnsteiggleis 1 des Eschweiler Hauptbahnhofs wurde 111 093 mit einem nach Aachen geschobenen RE9-Zug angetroffen.

 

07. März 2017

Auf dem Bonner Hauptbahnhof ist derzeit das Gleis 1 wegen Bahnsteigarbeiten für den Reisezugverkehr gesperrt. Von Güterzügen kann es aber benutzt werden. So konnte man am Nachmittag des 07. März 2017 gegen 16:44 Uhr beobachten, dass dort die COBRA-Lok 2808 (E 186 200) mit einem Güterzug einfuhr (oben). Als der Zug aber stoppte, war klar, dass eine Überholung durch den von 101 025 gezogenen EC 8 vorgesehen war. So kam es kurz danach zum Foto der beiden Traxx-Loks (unten).

Blick auf die Baustelle des neuen P&R-Parkhauses für den Stolberger Hauptbahnhof (oben und 2x unten).


Gewitterstimmung über dem Stolberger Hauptbahnhof, aufgenommen am Abend des 07. März 2017. Als der Himmel sich soo bedrohlich veränderte, wurde es Zeit, schnell den Heimweg einzuschlagen…

 

 

05. März 2017

Am 05. März 2017 hatte das Stolberger Stadtarchiv zum zweiten Mal zum „Tag der Geschichte“ eingeladen und erneut spannende Einblicke in seinen Fundus gewährt. Der Tag der Geschichte stand 2017 unter dem Motto „Arbeit“. In Zusammenarbeit u.a. mit dem Stolberger Heimat- und Geschichtsverein und dem Arbeitskreis Mausbacher Geschichte wurde den Besuchern ein facettenreicher Einblick in die vielfältige Arbeitswelt der Industriestadt Stolberg geboten.

Sehr interessant war bspw. dieses 1959 entstandene Luftbild der zwischen den Stolberger Ortsteilen Kohlbusch und Hamm gelegenen Firma „Aktienspinnerei Aachen“ (ASA). Im oberen Bildteil kann man den Verlauf der Güterzugstrecke von Stolberg Hbf nach Münsterbusch erkennen, an der die „ASA“ einen Gleisanschluss hatte. Von dort aus gab es eine bemerkenswerte Transportanlage, deren Gerüstkonstruktion auf dem Foto gut erkennbar ist.

Der Arbeitskreis Mausbacher Geschichte informierte über seine neuesten Forschungsergebnisse zur Mausbacher Erzgrube Diepenlinchen. Dabei wurde u.a. dieses Foto einer Motorlok gezeigt, die auf einer Feldbahn zum Schacht 9 im Einsatz war (oben). Interessant war auch das untere Foto, das den Materialtransport mittels Feldbahnloren und Pferdefuhrwerken (Schlagkarren) zeigt.

Auf dem Stolberger Hauptbahnhof war nahe des ehemaligen Stellwerks „Sr“ wieder die Gravita-10BB-Leihlok der Rurtalbahn mit der amtlichen Nummer 1261 302-4 vor einer Gruppe der neuen Erzwaggons zur Versorgung der Berzelius-Bleihütte zu sehen.

Im Bahnhofsbezirk III des Stolberger Hauptbahnhofs fanden im Netzbereich der EVS auch an diesem Wochenende rege Gleisbauarbeiten statt.

Fleißig gebaut wurde auch an dem zum Netzbereich der DB AG gehörenden Mittelbahnsteig.

Auf der Parkhausbaustelle ruhten am Nachmittag des 05. März die Bauarbeiten. Vom Bahnsteig am Gleis 44 aus bot sich dieses Bild der Baustelle.

Gegen 15:45 Uhr wurde am Gleis 43 der aus Aachen ankommende Euregiobahn-Triebwagen 643 206 aufgenommen (oben und unten).

Gegen 18:52 Uhr wurde in einem regenfreien Moment am EVS-Bahnsteig auf den Gleisen 43 und 44 das Zusammentreffen des nach Aachen ausfahrenden 643 202 (rechts) mit einem gerade aus Richtung Alsdorf eingetroffenen Artgenossen (links) aufgenommen.

 

04. März 2017

Am Vormittag des 04. März 2017 konnte der Eisenbahnfreund Stefan Danners auf dem Stolberger Hauptbahnhof die Gravita-10BB-Lok mit der amtlichen Nummer 1261 302-4 vor einem Erzzug zur Berzelius-Bleihütte sichten. Die der Firma „northrail“ gehörende Lok ist zur Zeit als Leihlok bei der Rurtalbahn im Einsatz. Für die Bildspende sage ich Stefan Danners herzlichen Dank.

Mit dem Teleobjektiv bekommt mancher Gleisverlauf eine besondere Note – so wie hier der Streckenabschnitt zwischen den Bahnübergängen Europastraße und Hermann-Ritter-Straße in Stolberg-Mühle (oben). Als 643 204 gegen 14:58 Uhr dort auf seiner Fahrt nach Stolberg-Altstadt fotografiert wurde, sah es beinahe nach einer Entgleisung aus (unten).  😉
 

Wer die kleine Verbindungsgasse zwischen dem Jordansplatz und der Kleefeldstraße in Stolberg-Mühle entlanggeht, wird auf diese kleine Brücke stoßen. Dort wurde 643 204 auf seiner Rückfahrt nach Stolberg Hbf fotografiert.

Gegen 17:10 Uhr war 643 204 erneut im Fokus. Das obere Bild zeigt ihn nahe beim Bahnübergang Eisenbahnstraße, das untere Bild entstand beim Bahnübergang Nikolausstraße.

Zwischen den Stolberger Stadtteilen Atsch und Mühle wurde 643 204 am Schnorrenfeld fotografiert. Das Einfahrvorsignal des Stolberger Hauptbahnhofs kündigt die freie Einfahrt an.

„Bagger-Ballett“ im ehemaligen Bezirk V des Stolberger Hauptbahnhofs.  Für die Bauarbeiten der DB-AG am Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs wurde hier ein Baustoffdepot angelegt.

Gegen 17:35 Uhr passierte der Thalys-Zug Nr. 4307 den Stolberger Hauptbahnhof in Richtung Brüssel und Paris. Zu dieser Zeit hatte man gar nicht mehr mit ihm gerechnet…

Ein Zweiwegebagger mit Anhänger bringt neues Material zur Bahnsteigbaustelle. Nachdem die Bahnsteigkante am Gleis 2 weitgehend fertiggestellt wurde, wird nun der Bahnsteig bis zur passenden Höhe aufgefüllt.

 

Am frühen Nachmittag des 04. März 2017 fand am Denkmal für die am 2. März 1943 aus Stolberg deportierten und später ermordeten 37 Roma eine Gedenkfeier statt. An der Stele, die am Stolberger Hauptbahnhof aufgestellt ist, fanden sich rd. 20 bis 30 Menschen ein, die am Ende der Gedenkveranstaltung rund um die Stele rote Nelken niederlegten und damit das Symbol der Roma – ein Rad – formten. Der Vorplatz des Stolberger Hauptbahnhofs ist nach dem jüngsten Opfer dieses NS-Verbrechens, dem erst 18 Monate alten Gustav Wassilkowitsch, benannt.

 

03. März 2017

Einfahrt des RE 10170 mit 146 282 an der Spitze auf Gleis 6 des Kölner Hauptbahnhofs. Dieser „beschleunigte“ RE1-Zug verließ Köln Hbf an diesem Tag erst um 16:20 Uhr – planmäßig sollte erschon um 16:04 Uhr abfahren…

Auf dem Stolberger Hauptbahnhof wurde am Bahnsteiggleis 2 schon an Teilen der neuen Bahnsteigkante der Untergrund bis zur künftigen Bahnsteighöhe angefüllt (oben und unten).

An der Parkhausbaustelle hat die Montage der Stahlkonstruktion weitere Fortschritte vorzuweisen (oben und unten).

Gegen 17 Uhr rollte 146 271 mit dem RE1 von Aachen nach Siegen an Gleis 43 in Stolberg Hbf ein.

DB-Schenker Rail hat wieder einen Loktausch vorgenommen. Am Nachmittag des 03. März 2017 war 265 011 für den künftigen Einsatz auf Gleis 26 bereitgestellt worden, während 261 101 2 Gleise weiter auf die Weiterfahrt wartete (unten). Im Hintergrund schleppte eine MAK-Lok des EVU „LOCON“ einen  kurzen Kesselwagenzug durch Stolberg Hbf in Richtung Köln (oben).

Bevor 261 101 zur Weiterfahrt in Richtung Aachen starten konnte, musste zunächst noch 643 216 vorgelassen werden.

Ausfahrt von 261 101 durch Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs in Richtung Aachen.

Zum Abschluss dieses Tages nochmals ein Blick auf die Bauarbeiten am Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs…

 

02. März 2017

Morgenstimmung auf dem Stolberger Hauptbahnhof am 02. März 2017 gegen 6 Uhr.

 

01. März 2017

NRW-Verkehrsminister in Stolberg

Das „Kampagnenschild“ der Deutschen Bahn AG, das speziell für den offiziellen Termin zum ersten Spatenstich zusammengestellt worden war.

Für den 1. März um 16 Uhr hatte die Deutsche Bahn AG zum Presse- und Fototermin „Spatenstich anlässlich des Modernisierung des Bahnhofs Stolberg (Rheinland)“ eingeladen. Nahe der Behelfsbrücke für den Zugang zum Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs waren drei kleine Zelte aufgestellt, in denen im Rahmen der Initiative „#1von 150 – Moderne Bahnhöfe für NRW“ der symbolische Spatenstich für das hiesige Modernisierungsprojekt der DB-AG vollzogen wurde. Stolberg Hbf wird bis 2018 modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Über 6 Millionen Euro werden u.a. in den Neubau einer Personenüberführung, in neue Aufzüge und in die Schaffung eines modernen Mittelbahnsteiges mit 76 cm hohen Bahnsteigkanten investiert. Zudem wird ein nahtloser Übergang zum gerade im Bau befindlichen Parkhaus der Stadt Stolberg gewährleistet.

Der NRW-Verkehrsminister Michael Groschek war der prominenteste Gast der Veranstaltung.

In seiner Rede unterstrich NRW-Verkehrsminister Groschek die stetig zunehmende Bedeutung des Schienenverkehrs und schilderte das Engagement der Landesregierung bei der Modernisierung von Bahnhöfen, die als Dreh- und Angelpunkte auch des künftigen RRX-Express-Verkehrs in NRW unverzichtbar sind. Er lobte auch das besondere parteiübergreifend konsensuale Engagement der Stadt Stolberg beim Ausbau des Schienenverkehrs in Stolberg.

Heiko Sedlaczek nutzte die Gelegenheit, um beim NRW-Verkehrsminister für weitere Unterstützung bei wichtigen Projekten des Schienenpersonennahverkehrs zu werben. Neben der zeitlich drängenden Förderzusage für die Elektrifizierung des Euregiobahnnetzes mahnte er auch die dringend notwendige Sanierung des Eschweiler Hauptbahnhofs an, der ebenfalls für den RRX-Verkehr ertüchtigt und mit modernen, 76 cm hohen und barrierefrei erreichbaren Bahnsteigen ausgestattet werden muss.

Stolbergs Bürgermeister Tim Grüttemeier dankte für die bisher geleistete Unterstützung des Landes bei der Modernisierung des Stolberger Hauptbahnhofs und warb gleichzeitig für weitere Förderung von diversen Projekten in Stolberg, weil hier an vielen Stellen Handlungsbedarf besteht und die politischen Parteien zum Wohl der Stadt Stolberg an einem Strang ziehen.

Anstelle eines realen Spatenstiches wurde als symbolische Ersatzhandlung gemeinsam das Kampagnenschild  präsentiert (oben und unten). Auf dem oberen Bild v.l.n.r. Werner Lübberink (Konzernbevollmächtigter der DB für NRW), Heiko Sedlaczek (Geschäftsführer des NVR), Stephan Boleslawsky (Leiter Bau- u. Anlagenmanagement der DB Station- u. Service AG), Tim Grüttemeier (Bürgermeister der Stadt Stolberg), Michael Groschek (NRW-Verkehrsminister) und Stefan Kämmerling (Mitglied des Landtages).

In der prominenten Runde wurden darüberhinaus weitere Pläne und Projekte wie bspw. der „Euregio-Railport“  oder Verbesserungen im Schienenverkehr nach Belgien erörtert.

Der Servicepunkt im Stolberger Hauptbahnhof stellte mit einem köstlichen Angebot ein weiteres Mal seine gastronomische Kompetenz im Catering unter Beweis.

Blicke auf den Baustellenbetrieb am Mittelbahnsteig (oben) und am Parkhausbau (unten), der während der Veranstaltung ungemindert weiterging.

3 Gedanken zu „Fototagebuch 3/2017“

  1. Hallo Roland
    Im Bereich der Pbz´s ist es nicht´s ungewöhnliches, wenn die 181 mit Dostos unterwegs ist. Es passiert sogar sehr häufig, dass eine wilde Mischung aus Wagen von Regio und Fernverkehr an der Lok hängt.

  2. Hallo! Danke für die Bilder!

    Die Diesellok vom 20.03. der Firma RTS ist allerdings keine Traxx, sondern ein Eurorunner von Siemens ER20. In Deutschland meistens als Baureihe 223, in Österreich (Firma RTS) als Baureihe 2016 bekannt.

    Einfachstes Unterscheidungsmerkmal: Die Siemens Lok hat ein recht gleichmäßig glatt gestaltetes Dach, während die Diesel-Traxx von Bombardier ab dem Führerstand eine Art aufgesetzten Höcker/Buckel haben.

    Gruß, Johannes

    1. Hallo Johannes
      Es geht sogar noch einfacher.
      Die Siemens-Fahrzeuge haben Seitenspiegel an den Führerstandsfenster und die Diesel-Traxx hat Kameras direkt hinter den Führerstandstüren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.