Fototagebuch 6/2012

Fototagebuch 6/2012

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im Juni 2012.

(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats – Mai 2012 und des neuen Monats Juli 2012)

Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.

30. Juni 2011

Am 29. und 30. Juni 2011 verkehrten anlässlich der „Kreis-Düren-Tage“ zwei Sonderzüge von Düren Hbf nach Venlo, wo den Fahrgästen u.a. ein Besuch der „Floriade“ angeboten wurde. An beiden Tagen wurde der Zug mit der Lok V 203 der Rurtalbahn befördert.


Am Morgen des 30. Juni 2012 gegen 08:48 Uhr passierte der gut besetzte Sonderzug den Stolberger Hauptbahnhof.


Schnappschuss der Rurtalbahn-Lok V 203 bei dem für sie eher ungewöhnlichen Sonderzugeinsatz.


Im ehemaligen Rangierbezirk V ergab sich gegen 9 Uhr diese Parade mit den Loks 203 127 der Firma LDS, der 212 376 und der DB-Regio-Lok 146 019 vor einem RE1-Zug nach Aachen.


212 376 in der Umgebung ihrer bevorstehenden Arbeit…


In einem Übergabezug nach Köln waren u.a. Oberbaustoffwaggons zu sehen, die mit ausgebauten Gleisen vom Bf. Eschweiler-Aue beladen waren.


Unter den ausgebauten Gleisen fanden sich auch einige Gleise, die 1974 aus „Krupp-Stahl“ gewalzt worden waren.


643 218 auf dem Weg von Stolberg-Altstadt nach Stolberg Hbf am Bahnübergang Münsterbachstraße.

 

29. Juni 2012


Am frühen Morgen verließ 218 287 der „Bahnbau-Gruppe“ mit einem kurzen Baustoffzug über das Gleis 43 den Stolberger Hauptbahnhof in Richtung Aachen.


Während der Wartezeit auf den Regionalexpress in Richtung Köln fand die lautstark mit Schotterwaggons rangierende Lok 203 127 der Firma LDS bei den am Bahnsteiggleis 2 wartenden Menschen zumindest ein flüchtiges Interesse…


Wenige Augenblicke später kam es zu dem nicht alltäglichen Zusammentreffen der DB-Regio-Lok 146 030 mit ihrem RE1-Zug nach Hamm und der LDS-Lok 203  127.

28. Juni 2012

Für den Stolberger Hauptbahnhof ist schon seit längerer Zeit die Einrichtung eines kleinen Geschäftes für Reisebedarf geplant, bei dem evtl. auch Fahrscheine verkauft und andere Serviceleistungen wie bspw. Reiseberatung angeboten werden soll. Hierzu ist bereits eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben worden.

Wie die Stolberger Tageszeitungen berichten, sollen dazu nun die Bahnreisenden gezielt angesprochen werden. Deshalb findet am 3. und 4. Juli 2012 in der Zeit von 5:30 bis 9:30 Uhr und von 15 bis 20 Uhr auf dem Stolberger Hauptbahnhof eine Fragebogenaktion statt. Neben vorgefertigten Fragen soll den Bahnreisenden viel Raum gelassen werden, eigene Wünsche und Ansprüche an ein Serviceangebot im Bahnhofsgebäude zu formulieren.

Wer keine Gelegenheit hat, auf dem Hauptbahnhof bei der Fragebogenaktion mitzumachen, kann sich auch über die Websites www.stolberg.de oder www.dorv.de daran beteiligen.

Am Wochenende 30. Juni / 01. Juli müssen die Kunden der Euregiobahn zwischen Stolberg Hbf und Eschweiler-Tal bzw. Langerwehe Einschränkungen hinnehmen.
Die Euregio-Verkehrsschienennetz-GmbH (EVS)  hat in den letzten Wochen im Bereich des Bf. Eschweiler-Aue diverse Baumaßnahmen an Weichen, Gleisen und Signalen durchgeführt und dort zum weiteren Ausbau der Euregiobahn aus der zuletzt betrieblich nur als sog. Ausweichanschlussstelle nutzbaren Gleisanlage wieder einen vollständigen Bahnhof aufgebaut, der das Ausweichen und Überholen von Zügen ermöglicht. Zur Vollendung der Baumaßnahme ist es nun erforderlich, von Freitag, 29. Juni, 18 Uhr bis Mittwoch, 4. Juli, 6 Uhr in Eschweiler den Bahnübergang Röhe II (beim Indeviadukt) vollständig und den Bahnübergang Phönixstraße halbseitig voll- bzw. halbseitig zu sperren.

Wegen der Bauarbeiten an den Bahnübergängen wird der Euregiobahn eingestellt und Schienenersatzverkehr durchgeführt. Am Samstagvormittag fallen in der Zeit des Halbstundentaktes zwischen Stolberg und Langerwehe die in Langerwehe beginnenden und endenden Euregiobahnzüge zwischen Stolberg-Hauptbahnhof und Langerwehe komplett aus. Nähere Hinweise und den Sonderfahrplan enthält diese Info der DB-AG  bzw. auch der Bericht „Bahnübergänge tagelang gesperrt: Busse als Ersatz“ der Stolberger Lokalzeitungen.


Begegnung des jungen 442 260 als RE9 nach Aachen Hbf mit der betagten 212 376 (im Hintergrund).


Gegen 18:15 Uhr passierte 152 119 mit einer unerkannt gebliebenen Schwesterlok vor dem „x-pedys“-Zug den Stolberger Hauptbahnhof.


Die im seinerzeit ungeliebten Bundesbahn-Farbschema „oceanblau-beige“ lackierte Lok 212 376 verbrachte mehrere Tage in Stolberg. Auch am Abend des  28. Juni war sie dort anzutreffen (oben und unten).


Gegen 18:20 Uhr rangierte 294 893 eine lange Reihe Schotterwaggons auf das unbenutzte Ringbahngleis und bot anschließend Gelegenheit zu diesem Foto mit 212 376.

27. Juni 2012


Im grandiosen Licht der tiefstehenden Morgensonne konnte man auf dem Stolberger Hauptbahnhof gegen 05:55 Uhr auf Gleis 43 die Lok V 156 der Rurtalbahn Cargo erleben, die zu den Abstellgleisen unterhalb der camp-Astrid-Brücke fahren wollte (oben und unten).


Weil das Öffnen der Gleissperre etwas länger dauerte, ergab sich dieser Schnappschuss von der mit dem RE1 einfahrenden 146 005 und der V 156 der Rurtalbahn Cargo.


Für den 30. Juni und  01. Juli 2012 werden Bauarbeiten an den Bahnübergängen in Eschweiler-Aue angekündigt, die Schienenersatzverkehr zwischen Eschweiler Talbahnhof und Stolberg erfordern.

26. Juni 2012


Im Licht der ersten Sonnenstrahlen hielt 146 005 gegen 05:57 Uhr mit dem RE1 nach Aachen an Gleis 1 des Stolberger Hauptbahnhofs.


Der faszinierende Blick in die Gegenrichtung – im Hintergrund kann man schwach die Lok 151 134 erkennen, die die morgendliche Übergabefahrt aus Köln nach Stolberg Hbf transportiert hatte.


Wer um 06:00 Uhr mit dem RE1 nach Köln fuhr, der konnte beim Einsteigen diese Impression aufnehmen.


Schnappschuss bei der Abfahrt: Bei der 151 134 handelt es sich um eine der letzten Loks der DB-AG mit „Lätzchen“!


In den letzten Tagen verkehren viele RE1-Züge mit nur 5 anstatt 6 Doppelstockwaggons. Besonders zwischen Köln und Düren bekommen dann viele Fahrgäste keinen Sitzplatz mehr und müssen lange stehen. Zum Ausgleich hatte der Lokführer dieses RE1-Zuges in Stolberg Hbf dafür besonders spät gehalten und seinen Fahrgästen durch den extra weiten Weg zum Ausgang etwas mehr Bewegung verschafft…


Am 26. Juni fand sich auf dem Stolberger Hauptbahnhof dieser Aushang mit einer Baustelleninformation. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich das Plakat aber eher als Desinformation. Der Reisende wird auf dem Stolberger Hauptbahnhof nämlich kein Gleis 42 finden… (Nur Insider können wissen, dass sich dahinter der als Gleis 2 bezeichnete Schienenstrang verbirgt.)


Begegnung der mit einem RE1-Zug einfahrenden 146 005 mit der rangierenden Lok 293 501 der Firma LDS.


Etwas versteckt war am Abend des 26. Juni 2012 die VOITH-MAXIMA V500.14 vom Typ 40CC auf dem Stolberger Hauptbahnhof abgestellt.


Um einem Güterzug eine bequeme Durchfahrt in Richtung Aachen zu ermöglichen, wurde die RB  20 nach Heerlen über das Bahnsteiggleis 2 geleitet. Im Hintergrund rangiert LDS-293 501 immer noch.


Schnappschuss von der Begegnung des modernen Talent-2-Triebwagens 442 759 mit  der LDS-Lok 293 501.


294 777 beim zweiten Versuch, am Abend des 26. Juni 2012 den Anschluss der Stahlhandelsfirma Kerschgens zu bedienen. Als 294 777 das Gleis zum ersten Mal befahren wollte, stand dort noch ein von der rangierenden LDS-293 501 zurückgelassener Waggon.


Sehr selten sind Kombinationen aus sechsachsigen E-Loks der BR 151 und 155 anzutreffen. Am Abend des 26. Juni machten 151 139 und 155 004  es möglich, eine solche Bespannung abzulichten.


Bei der Rückkehr von der Anschlussbedienung entstand unterhalb der Camp-Astrid-Brücke der Schnappschuss von den Loks 294 777 und 293 501


25. Juni 2012


Morgenstimmung auf dem Stolberger Hauptbahnhof mit einem in Richtung Aachen-West fahrenden Containerzug.

Gegen 10:50 Uhr kam es in dem Euregiobahn-Triebwagen 643 225 auf der Fahrt von Stolberg nach Heerlen (RB 20) zwischen Eilendorf und Rothe Erde, ungefähr in Höhe der Schrottverwertungsfirma „Wertz“, zu einem Brand. Durch das besonnene Eingreifen der Triebwagenpersonale konnten die etwa 60 Fahrgäste rechtzeitig auf der freien Strecken  evakuiert und später mit Bussen zum Aachener Hauptbahnhof transportiert werden. Nur 2 Personen erlitten Rauchvergiftungen und mussten in eine Klinik gebracht werden. Die herbeigerufene Feuerwehr konnte ihren Löschangriff zunächst nicht in vollem Umfang starten, da einerseits die Fahrleitung noch Strom führte und andererseits am Unfallort erst eine ausreichende Löschwasserversorgung aufgebaut werden musste. Nach rd. einer Stunde hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Gleichzeitig gelang es der Feuerwehr, den zweiten Triebwagen des Euregiobahn-Verbandes vor den Flammen zu retten.
Wegen der Überhitzung war die Oberleitung gerissen. Die Strecke Köln-Aachen musste zeitweise gesperrt werden. Die aus Richtung Köln kommenden Züge der Linie RE1 endeten in Eschweiler Hbf, Züge der Linie RE9 fuhren bis Stolberg Hbf. Erst gegen 14:30 Uhr konnte über das Gleis in Richtung Köln wieder ein eingleisiger Betrieb aufgenommen werden. Aber etwa 16:30 war die Strecke wieder zweigleisig befahrbar. Die Züge der Linien RE 1 und 9 wurden erst ab etwa 17 Uhr durchgehend bis Aachen Hbf gefahren. Insgesamt waren über 70 Züge durch den Brand beeinträchtigt.

Der ausgebrannte Talent-Triebwagen wurde am späten Nachmittag auf dem Bf. Aachen-RotheErde in der Nähe der Fahrleitungsmeisterei, mit Planen abgedeckt und zwischen anderen Zügen versteckt, abgestellt.

Ein Sprecher der Bundespolizei äußerte, als Unfallursache würde ein technischer Defekt in einem Schaltkasten vermutet, die Ermittlungen liefen aber in alle Richtungen.

Berichte von dieser Unfall gibt es auf den Seiten der  „Aachener Nachrichten“ (an-online),  der „Rheinischen Post“  sowie beim „WDR“ (u.a. „Aktuelle Stunde„). Bilder zum Unfallgeschehen sind u.a. bei der „Aachener Zeitung„, bei den „Aachener Nachrichten“ und beim „WDR“ zu sehen.  Ein weiterer Bericht der „Rheinischen Post“ erschien am 26. Juni 2012.


Gegen 17:15 Uhr konnte auf dem Bf. Köln-Ehrenfeld der Arbeitstriebwagen 711 107 beobachtet werden, der von den Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten bei der durch den Brand beschädigten Oberleitung zwischen Eilendorf und Aachen-Rothe Erde zurückkehrte.

 

22. Juni 2012

Die Stolberger Lokalzeitungen berichten über die Schwierigkeiten, einen Bahnhofskiosk einzurichten. Um die Wünsche der späteren Kunden zu erforschen, soll eine Fragebogenaktion durchgeführt werden.  Der Fragebogen –  online wie auf Papier –  soll neben vielfältigen Vorschlägen zum Ankreuzen und Statistik auch viel Platz für eigene Vorschläge und Ideen enthalten. Von Montag, 25. Juni, bis einschließlich Sonntag, 8. Juli, kann der Fragebogen online auf den Internetseiten www.stolberg.de und www.dorv.de ausgefüllt werden.

21. Juni 2012


Der 21. Juni ist der Tag der Sonnenwende. Doch auch wenn es der Tag mit dem größten Helligkeitsanteil ist, so begann er in Stolberg eher trüb und diesig (oben). Im Laufe des Tages folgten Sturm und heftige Regenschauer, die auch auf dem Stolberger Hauptbahnhof zu Sturmschäden führten (unten).


Erst zum Abend hin beruhigte sich das Wetter, wie oben bei der Einfahrt der 146 016 mit ihrem verspäteten RE1 nach Hamm zu sehen.


Im Licht der Abenddämmerung verließ 643 211 gegen 20:17 Uhr den Stolberger Hauptbahnhof in Richtung Stolberg-Altstadt (oben), bei der Rückfahrt war ein Foto nur noch im Licht der Autoscheinwerfer möglich (unten, am Bahnübergang Münsterbachstraße).

20. Juni 2012


Am trüben Morgen des 20. Juni 2012 begegnen sich auf dem Stolberger Hauptbahnhof die 146 012 mit dem RE1 nach Hamm und die auf Ausfahrt nach Aachen-West wartende 151 140.


Gegen 18:10 Uhr konnte man auf dem Stolberger Hauptbahnhof die Durchfahrt von 185 595 (Crossrail) mit einer unerkannten zweiten Lok beobachten.


Wenige Minuten später fuhr die LDS-Lok 293 501 mit einem kurzen Arbeitszug nach Aachen vom Gleis 3 über Gleis 1 aus.

19. Juni 2012


Den morgendliche Übergabezug aus Köln brachte am Morgen des 19. Juni 151 040 nach Stolberg, Anschließend fuhr sie wie üblich als Leerfahrt nach Aachen-West weiter (oben und unten).


Dass die Berufspendler, die morgens um 06:00 Uhr mit dem RE1 in Richtung Köln fahren wollten, Frust schieben, konnte man deutlich sehen. Der verspätete Zug wurde förmlich herbeigesehnt.


Wer um 17:15 Uhr auf dem Kölner Hauptbahnhof den RE1 nach Aachen nehmen wollte, konnte um 17:10 Uhr auch diesen  verspäteten RE9-Zug besteigen und das Fahrgefühl im neuen Talent-2-Triebwagen 442 256 ausprobieren. Planmäßig hätte dieser RE9 schon um 16:47 Uhr von Köln abfahren sollen.


Eisenbahnimpressionen vom Stolberger Hauptbahnhof: 294 908 kehrt von der Bedienung des Gleisanschlusses der Firma Kerschgens zurück.

18. Juni 2012


Während gegen 6 Uhr morgens auf dem Stolberger Hauptbahnhof mit 203 127 (links) und 293 501 (rechts) gleich 2 Loks der Firma „LDS GmbH“ gesichtet werden konnten (oben), war rd. 12 Stunden später nur noch die Lok 203 127 anzutreffen (unten).


Gegen 18:10 Uhr passierten in kurzer Folge gleich zwei interessante Loks mit Güterzügen in Richtung Aachen-West den Stolberger Hauptbahnhof: 185 684 der Rurtalbahn (oben) und der „Taurus“ 1216 954 der Firma Hödlmayr mit einem Autozug voller PKWs der Marke „Dacia“ (unten).

17. Juni 2012


Gegen 18 Uhr konnte man auf dem Stolberger Hauptbahnhof die zwischengeparkte Lok 293 501 der Firma „LDS“ beobachten, die derzeit in der Region Aachen im Arbeitszugdienst eingesetzt wird. Oben bei einer Begegnung mit 146 018 vor dem RE1 nach Hamm, unten solo und  in klassischer Positur.


Auf dem zu DB-Netz gehörenden Gleis 3 des Stolberger Hauptbahnhofs wartete zur gleichen Zeit 185 395 mit einem langen Leerzug aus Grossraumwagen auf die Weiterfahrt. 

16. Juni 2012


Die Eisenbahnfreunde Grenzland veranstalteten am 16. (und 17.) Juni wieder ihr schon traditionelles Bahnhofsfest.

Wie schon im Vorjahr, wurde der Klv 53 0091 zu Pendelfahrten im Bahnhofsbereich eingesetzt. Die Restaurierung der Diesellok (Henschel, Typ DH 240, Fabr.Nr. 29197) hat große Fortschritte gemacht. Die Hauben sind vor kurzem erst sandgestrahlt und anschließend grundiert worden (oben und unten).


In diesem Jahr sind einzelne Fahrzeuge wie hier der Klv 20-5010 auf kurzen Gleisstücken „außerhalb der Bahnhofsgleise“ präsentiert worden. Im Hintergrund der aus Pier geborgene „Löwenbräu-Kühlwagen“.


Nach langdauernder, mühevoller Instandsetzung konnten die Eisenbahnfreunde Grenzland in diesem Jahr erstmals den mustergültig restaurierten Schrankenwärterposten 14 am Bahnübergang Schleidener Straße der interessierten Öffentlichkeit präsentieren.


Der Arbeitsplatz des Schrankenwärters auf dem Posten 14 – eines der beiden Kurbelwerke (oben) und das Telefon für die Zugmeldungen (unten).


Neben den real existierenden Resten der Vennbahn hatte der Eisenbahnhistoriker Rudolf Rexing im B3yg-Waggon wieder eines seiner kunstvoll gefertigten Dioramen der historischen Vennbahn ausgestellt. In diesem Jahr präsentierte er das ursprüngliche Bahnhofsgebäude von Roetgen.

In den letzten Monaten hat sich das Erscheinungsbild der Vennbahn stark verändert. Zwischen Walheim und Raeren ist neben dem verbliebenen Gleis zur Anlage des asphaltierte Vennbahnradweges die Trasse des einstigen zweiten Gleises freigelegt und  bebaut worden.


Vom Bahnhof Walheim aus ist der Vennbahnradweg bis zum Bahnübergang Schmithofer Straße bereits asphaltiert (oben), während im Bereich von Schmithof die Bauarbeiten noch andauern (unten).


Wie in vielen Dingen war man in Belgien wieder einmal schneller. Dort ist der Vennbahnradweg bereits fertiggestellt, hier bspw. in Raeren am Bahnübergang der Straße nach Roetgen .

Am 16. Juni 2012 feierte man die offizielle Eröffnung des auf Raerener Gebiet  gebauten Abschnittes des Vennbahnradweges mit einem kleinen Fest am Bahnhof Raeren nahe des Stellwerks „Rw“. Aus diesem Anlass stand das auch als „Cab II“ bezeichnete Stellwerk zur Besichtigung offen. In Belgien gibt es zwar noch vier Stellwerke der aus England stammenden Bauart „Saxby“, dieses Stellwerk ist davon aber das größte und das besterhaltene. Engagierte Eisenbahnfreunde, die in ehrenamtlicher Arbeit die Stellwerkstechnik (soweit derzeit möglich) restauriert haben und bewahren wollen, bemühen sich, dass dieses einzigartige, historisch besonders wertvolle Stellwerk unter Denkmalschutz gestellt wird.


Blick in den Innenraum des Raerener Stellwerks „Cab II“ mit der genial konstruierten Mechanik der Bauart „Saxby“.


Detailansicht der Stellhebel und der Sicherungstechnik.


Detailansicht aus der Stellwerksanweisung für die dort tätigen Eisenbahner: Um bspw. vom Gleis 10 aus einen Zug nach Eupen abfahren zu lassen, müssen die Hebel 36 und 41 nach vorne gelegt werden, die Hebel 38, 37 und 12 in Grundstellung liegen und die Fahrstraße „I II“ verriegelt sein. Erst dann kann das Ausfahrsignal am Hebel 60 gezogen werden (rechts).


Ganz typisch für die nach dem Saxby-System mittels Stellstangen und Ketten gestellten Weichen sind auch die hier im Vordergrund sichtbaren Verschlüsse der Weichenzungen. Leider ist nahe des Stellwerks „Cab II“ nur noch eine Doppelkreuzungsweiche zurückgeblieben, bei der die ursprüngliche Saxby-Mechanik erhalten geblieben ist.

Auf der Vennbahn gibt es nur noch auf den Reststücken von Herbesthal (Welkenraedt) bis Eupen und von Stolberg Hbf bis zum Bf. Stolberg-Altstadt bzw. zum WA „Zur Mühlen“ (Rüst) regelmäßigen Zugverkehr.


Auf dem Stolberger Vennbahnreststück passierte am Nachmittag des 16. Juni 2011 dieser Euregiobahntriebwagen den Bahnübergang Cockerillstraße.


Dieser wenig einladende Ort ist der Ausgangspunkt der Vennbahn am Stolberger Hauptbahnhof. Nach einem weitgehend verregneten Tag zeigte sich am Abend des 16. Juni 2012 kurzzeitig die Sonne.

15. Juni 2012


Rangierfahrt bei Sonnenaufgang – am Morgen des 15. Juni 2012 mit 346 920 auf Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs.


Wenige Augenblicke später donnerte eine E-Lok der BR 185 in Diensten der Firma „Crossrail“ mit einem Containerzug in Richtung Köln durch den Stolberger Hauptbahnhof.


Am Nachmittag konnte man auf dem Stolberger Hauptbahnhof neben einer DB-Lok der BR 294 auch die Lok 212 311 der Firma „NBE RAIL“ beobachten (oben und unten).


Blick auf das außer Dienst gestellte Rangierstellwerk Sr auf der Ostseite des Stolberger Hauptbahnhofs.


Merkwürdige Weichenkonstruktion an einer einstigen Verbindungsstelle zwischen den Netzen von DB-AG und EVS auf der Ostseite des Stolberger Hauptbahnhofs.


Blick aus dem von Köln nach Aachen fahrenden RE 11 370 auf die beiden Steuerzentralen des Stolberger Hauptbahnhofs.

Wie die online-Ausgabe der „Aachener Nachrichten“ unter der Schlagzeile „Eurostar-Expansion: Aachen in Sorge“ meldete, könnte ein ab 2014 geplanter Einsatz von Eurostarzügen der Siemens-Bauart  „Velaro“ dazu führen, dass der Hochgeschwindigkeitsverkehr von London in Richtung Köln und Frankfurt ohne Verkehrshalt in Aachen abgewickelt wird. Die von „Eurostar“ bei der Fa. Siemens bereits bestellten, rd. 320 km/h schnellen  16teiligen „Velaro“-Hochgeschwindigkeitszüge werden schon in Krefeld produziert.
Brisanz hat diese Entwicklung, weil man in Aachen bislang offenbar nur die DB-Pläne mit ihren Verzögerungen (bis 2015 und 2016)  im Blick hatte und nun für einen schnellen Eurostar-Stopp nicht mehr rechtzeitig gerüstet sein wird. Ein wichtiger Pfeilerin der Aachener Argumentation für einen ICE-Halt in Aachen war bislang  auch die Systemumstellung für den elektrischen Bahnbetrieb im Aachener Hauptbahnhof. Die Trennstelle der Stromsysteme liegt im Aachener Hauptbahnhof, wo alle Züge zum Wechsel des Stromsystems einen Halt einlegen müssen. Deshalb wäre es widersinnig, dabei nicht die Türen für einen Fahrgastwechsel zu öffnen.  Seit mehreren Monaten verfolgt die Deutsche Bahn jedoch  Pläne, den Wechsel der Stromsysteme bei Hergenrath „auf offener Strecke“ bzw. während der Fahrt zu ermöglichen.

14. Juni 2012


Erst bei genauem Hinsehen offenbart sich, dass bei diesem Schnappschuss an der Ostseite des Stolberger Hauptbahnhofs am Nachmittag des 14. Juni 2012 gleich zwei ehemalige DB V 100-Loks (BR 212)  der Firma „NBE RAIL“ eingefangen worden sind.


Der neue Bahnsteig an den Gleisen 43 und 44 näherte sich im Lauf des Tages wieder ein Stück seiner Vollendung. Am Abend des 14. Juni 2012 boten sich dieses Bilder (oben und unten).

12. Juni 2012


Ein Hauch von Fußball-Europameisterschaft auf dem Stolberger Hauptbahnhof...


140 790 und eine unbekannte Schwesterlok donnern mit dem langen „xpedys“-Zug durch Gleis 1 des Stolberger Hauptbahnhofs gen Aachen.


442 256 und  442 259 als RE9 nach Siegen gegen 18:27 Uhr beim Zwischenhalt an Gleis 2 des Stolberger Hauptbahnhofs.


Nur wenige Minuten später, um 18:35 Uhr, rollten 442 257 und 442 260 als Gegenzug nach Aachen Hbf an den Bahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs.


Nahezu zeitgleich machte sich 294 908 auf den Weg, den Gleisanschluss der Stahlhandelsfirma Kerschgens zu bedienen.

11. Juni 2012


Beobachtungen der neuen Triebwagen der Baureihe 442 (Talent 2) auf dem Stolberger Hauptbahnhof (oben und unten).

10. Juni 2012

In der Nacht vom 09. zum 10. Juni 2012 fand der sog. „kleine Fahrplanwechsel“ statt. Wenn sich auch am Fahrplangefüge selbst nichts änderte, so geschah dennoch eine wichtige betriebliche Änderung. DB Regio NRW setzte nämlich die ersten beiden Talent2-Garnituren auf der Linie RE9 ein. Ab jetzt sind 2 Züge im Einsatz, die aus je 2 vierteiligen Triebwagen zusammengesetzt sind. Bis Ende des Jahres sollen weitere Talent2-Züge geliefert und eingesetzt werden.


Das neue Gesicht der Linie RE9: Um 11:32 Uhr konnte man auf Gleis 1 des Stolberger Hauptbahnhofs einen der neuen Talent2-Züge, gebildet aus 442 256 und442  259, antreffen (oben und unten).


Eine moderne Lok konnte man zur Mittagszeit auch auf den Gleisen nahe der Camp-Astrid-Brücke antreffen. Mit einem Bauzug der Fa. „Schweerbau“ war dort die Lok „92 80 1277 031 1 D LDS“ abgestellt worden (oben mit dem Euregiobahn-Triebwagen 643 223, unten alleine).


Begegnung des Euregiobahn-Triebwagens 643 224 mit der Lok „92 80 1277 031 1 D LDS“ der Firma „Schweerbau“.


Gegen 11:50 Uhr entstand am östlichen Ende des Bahnsteiges von Gleis 43 dieser Schnappschuss vom Zusammentreffen des von Brüssel nach Frankfurt fahrenden ICE3-Zuges 4601 mit  dem Euregiobahn-Triebwagen 643 716.


146 027 mit einem RE5-Zug nach Emmerich am Bahnsteiggleis 2 des Stolberger Hauptbahnhofs – keine Neuerung des Fahrplans, sondern nur die Durchfahrt eines Leerzuges.   😉


Derzeit lassen sich auf dem Stolberger Hauptbahnhof auch solch blumige Motive fotografieren: ICE3-Zug 4603 von Frankfurt nach Brüssel passiert mit geöffneter Bugklappe Stolberg Hbf auf Gleis 1.


Ein Ärgernis auf dem Stolberger Hauptbahnhof stellt derzeit der Fahrkartenautomat dar. Schon seit einer Woche ist das Gerät defekt und gibt nur einen nervigen Dauer-Piepton ab. Da es für den „Hauptbahnhof“ auch nur einen einzigen Fahrkartenautomat gibt, sind viele Bahnkunden zu Recht verärgert. Zusätzlich gibt es anschließend beim Versuch, die passende Fahrkarte im Zug zu erwerben, häufiger unangenehme Diskussionen, weil der Defekt am Automaten als Ausrede wahrgenommen und Kunden Fehlverhalten unterstellt wird.


Gegen 13:27 Uhr konnte  der aus 442 256 und 442 259 gebildete  Talent2-Zug von der Camp-Astrid-Brücke aus wieder als RE9 von Aachen nach Siegen beobachtet werden (oben und unten).


Neben den neuen Talent2-Triebwagen war gegen 15:30 Uhr auch 120 208 mit der eleganten RSX-Doppelstockwagengarnitur im Einsatz. Hier hält sie auf dem Weg von Aachen nach Siegen in Stolberg Hbf an.


Gegen 19 Uhr konnte man auf dem Stolberger Hauptbahnhof die Lok 346 920 der „DieLei GmbH“ beobachten, die einen Standplatz nahe der Camp-Astrid-Brücke ansteuerte.

Wer gegen 19:49 Uhr den Nostalgie-TEE in Stolberg Hbf fotografieren wollte, wurde leider enttäuscht. Da sich gegen 15 Uhr auf dem Bf. Aachen-West ein Gefahrgutunfall ereignet hatte, war der dortige Bahnhofsbereich für den Zugverkehr gesperrt worden. In der Folge wurde der TEE über Rheydt und Rommerskirchen nach Köln-Ehrenfeld umgeleitet. Die Sperrung wurde zwar gegen 19:40 aufgehoben und  ab 20:10 rollte der Zugverkehr wieder an, aber da war der TEE dann schon auf der Umleitungsstrecke. Der IC 1919 konnte im Gegensatz dazu Aachen Hbf fast pünktlich erreichen.


„Die volle Packung“ erhielten DB-Regio-Fahrgäste gegen 20:15 Uhr. Der RE1-Zug nach Hamm war nicht nur 15 Minuten verspätet, er hielt auch so abstrus, dass die Fahrgäste vom Wartehäuschen aus durch den Nieselregen sprinten mussten, um den Zug besteigen zu können.

08. Juni 2012


Blick aus einem geöffneten Fenster auf  den von der Oldtimerlok der BR 110 geschobenen RE 11370 bei der Ausfahrt aus dem Eschweiler Hauptbahnhof (oben) und am Ichenberger Tunnel (unten).


Ungewohntes Gesicht zwischen den von Doppelstockwaggons dominierten Zügen der Linien RE 1 und RE9. Wenn ab dem 10. Juni 2012 die neuen Talent2-Triebwagen zunehmend zum Einsatz kommen, könnten die dadurch freigesetzten Loks der BR 111 und die älteren Doppelstockwaggons auch bei der Bildung der Hauptverkehrszeit-Verstärkerzüge eingesetzt werden. Solche Oldtimergarnituren aus den 1960er Jahren wie bspw. hier beim RE 11370 könnten dann der Vergangenheit angehören.

In der online-Ausgabe der Aachener Zeitug, az-web, wird unter dem Titel „Erinnerung an Judenmarsch wachhalten“ über den sog. Herzogenrather «Judenmarsch» berichtet, ein schreckliches Kapitel der regionalen NS-Geschichte, das sich nun zum 70. Mal jährt. Am 10. Juni 1942 wurden rd. 690 Kölner Juden aus der Domstadt deportiert, weil man dort nach den Bombenangriffen vom 30./31. Mai 1942  die Wohnungen der Juden und deren Hausrat für die «Fliegergeschädigten» reklamiert hatte. Wie in dem Zeitungsbericht zu lesenist, wurde dabei auch eine Gruppe von rund 340 Kölner Juden,  meist aus Kölner Altenheimen,  am Abend mit einem Güterzug zum Stolberger Hauptbahnhof transportiert. Im Schutz der Dunkelheit wurden die Menschen zu je 40 in Straßenbahnwaggons verteilt und nach Mausbach gebracht, wo sie anschließend noch einen kilometerlangen Fußmarsch zum dortigen ehemaligen Arbeitsdienstlager Derichsberg  zurücklegen mussten. Kurze Zeit später wurden die jüdischen Menschen dann zu den Vernichtungslagern abtransportiert, wo sie von den Schergen des NS-Regimes ermordet wurden.

06. Juni 2012


Am Morgen des 06. Juni 2012 hätte man bei Sonnenaufgang den Abschluss eines astronomischen Jahrhundertereignisses sehen können – einen „Venustransit“, bei dem die Venus als kleiner Punkt sichtbar die Sonne durchquert. In Stolberg zeigte sich der Himmel aber mit dicken Regenwolken und vereitelte das Beobachten des Schauspiels. Ersatzweise blieb es bei einem Foto der 152 069 (oben), die aus Köln die für  den Knotenpunkt Stolberger Hauptbahnhof bestimmten Waggons herangebracht hatte und anschließend nach Aachen-West weiterfuhr, um eine Rückleistung zu übernehmen. Bevor sie das grüne Ausfahrsignal sehen durfte, musste sie zunächst noch 146 025 mit einem RE1-Zug nach Aachen Hbf vorlassen (unten).


Gegen 18 Uhr war 185 058  auf dem Stolberger Hauptbahnhof vor dem abendlichen Übergabezug nach Köln zu beobachten.

Im Reisezugverkehr von Aachen in Richtung Köln gab es am Abend teils erhebliche Verspätungen. Der RE1, der auf dem Weg in Richtung Hamm in Stolberg Hbf um 18:00 Uhr abfahren sollte, hatte 25 Minuten Verspätung. Der nachfolgende RE9 war ebenfalls mindestens 10 Minuten verspätet. Versuche von mehreren Bahnreisenden, von der Rufsäule auf dem Bahnsteig aus die Servicestelle der DB-AG zu erreichen, endeten erfolglos mit endloser, nervender Plimpermusik.


Ratlose Reisende, die in Richtung Köln fahren wollten – wäre es besser, auf den verspäteten RE1 zu warten oder doch lieber mit der Euregiobahn nach Düren und dann mit der S-Bahn weiter??


Hatte die RE9 Verspätung, weil sie diesen Güterzug vorlassen musste – oder verkehrte der Güterzug, weil die RE9 ohnhin noch nicht abfuhr? Rätselraten auf dem Stolberger Hauptbahnhof.

In einer Presseerklärung kündigte der Verkehrsverbund Rhein-Sieg den Einsatz der neuen elektrischen Talent2-Züge (BR 442) auf der Linie RE9  zwischen Aachen, Köln und Siegen ab dem 10. Juni 2012 an. Ursprünglich sollten diese Fahrzeuge schon ab Dezember 2010 im Dienst sein. Am 06. Juni fanden Premierenfahrten von Aachen und Siegen aus nach Köln statt, auf denen sich die ersten Fahrgäste von  der Qualität der Elektrotriebwagen überzeugen konnten.
Der Hersteller Bombardier Transportation (BT) will DB Regio NRW im Laufe der zweiten Jahreshälfte insgesamt 15 Elektrotriebzüge zum Betrieb des „Rhein-Sieg-Express“ (RSX) liefern. Die komfortablen Fahrzeuge sollen „Zug um Zug“ die aus 39 älteren Doppelstockwaggons und 14 Loks der BR 111 gebildeten RE9-Züge ersetzen. Die 8 RSX-Doppelstockwagen aktueller Bauart sowie die drei Loks der BR 120.2 verstärken in den Hauptverkehrszeiten auch zukünftig die RE 9.
DB Regio NRW GmbH preist die neuen Fahrzeuge als schnell, bequem und fahrgastfreundlich an: „Die Fahrzeuge verfügen über eine vollautomatische Klimatisierung, ergonomisch gestaltete Sitze und Steckdosen in der 1. und 2. Klasse. Breite Türen und Zugänge ermöglichen einen bequemen Ein- und Ausstieg; Mehrzweckbereiche bieten viel Platz für Reisende mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Fahrrad. Für zusätzliche Sicherheit sorgen Fahrgastsprechstellen und Videoaufzeichnungsanlagen“.

05. Juni 2012


Morgenstimmung auf dem Stolberger Hauptbahnhof mit der Crossrail-Lok 185 578 vor einem durchfahrenden Containerzug.


Eine tolle Morgenstimmung konnte auch der Fahrgast um 6 Uhr im Oberdeck des RE1-Zuges bei der Ausfahrt aus dem Stolberger Hauptbahnhof genießen. Mit ein wenig Phantasie könnte man denken, eine Dampflok würde mit einem Güterzug vorbeifahren – in Wirklichkeit waren es nur die Dampfschwaden des Braunkohlekraftwerks Weisweiler.


Baustellenszene – die Fahrgäste auf dem Stolberger Hauptbahnhof müssen derzeit eine gehörige Portion Leidensfähigkeit aufbringen…

04. Juni 2012


(Foto vom 06. Juni 2012)
Beim Stellwerk „Sr“ des Stolberger Hauptbahnhofs hat man auf der Nordostseite zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss ein Stück des Regenfallrohres entfernt, so dass das jetzt dort austretende Wasser zu Durchfeuchtungen der Außenwand und der Geschossdecke führen wird. Die heftigen Regenfälle des 4. Juni 2012 haben dort schon erste Spuren hinterlassen. Bald werden sich die Schäden zu Gefahrenstellen entwickeln, und dann wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis die eingetretenen Gebäudeschäden ein willkommener Anlass für den unabweisbar notwendigen Abriss des letzten mechanischen Stellwerks der Region Aachen sein werden….

03. Juni 2012


Am Morgen gegen 06:05 Uhr kehrte 212 261 der Nordbayerischen Eisenbahngesellschaft nach nächtlichem Einsatz zum Stolberger Hauptbahnhof heim, wo sie schon seit mehreren Tagen zwischengeparkt worden ist.


Frühaufsteher konnten am 03. Juni gegen 06:15 Uhr zusehen, wie ein „Trans-Europ-Express“ auf dem Stolberger Hauptbahnhof anhielt. Wegen einer Sperrung des Gleises 1 schlängelte sich 103 235 auf ungewöhnlichem Wege an das Bahnsteiggleis 2 (oben und unten).


Das Reiseunternehmen „AKE-Touristik“ veranstaltete vom 03. bis zum 10. Juni eine Zugreise nach Warnemünde bzw. Binz/Rügen und ließ den stilechten Nostalgie-TEE-Zug dabei von Köln über Aachen und Mönchengladbach verkehren (oben und unten).


Das Prunkstück des Zuges, der einstmals für den Einsatz im TEE „Rheingold“ gebaute Aussichtswaggon, war ein Extrafoto wert. Bis heute ist diese Qualität des niveauvollen Bahnreisens nicht mehr übertroffen worden. Reisen im Aussichtswagen sind heute nur noch bei privaten Reiseveransaltern möglich. Die DB-AG setzt alleine auf den schnellen Massentransport...

02. Juni 2012


Wer sich von der Talbahnstrecke oder der Rhenaniastraße kommend dem Stolberger Hauptbahnhof näherte, dem fielen vielleicht diese drei Waggons auf, in denen Erz zur Bleihütte transportiert wird. Am Prellbock des Gleises 90 sind gewöhnlich keine abgestellten Waggons zu sehen.


An der Probsteistraße lagern derzeit einige der im Zuge der DB/EVS-Netztrennung abgebauten Signale. Hier das ehemalige Signal „P6“, dem man aus der Nähe ansieht, dass es rd. 27 Jahre lang der Witterung ausgesetzt war.

Der RE9, der gegen 14:20 Uhr von AC-Rothe Erde nach Stolberg fahren sollte, wurde am Einfahrsignal Stolberg längere Zeit aufgehalten, dann von dort auf dem Richtungsgleis Aachen-Köln nach Rothe Erde zurückgefahren und anschließend – auf dem gleichen Gleis (=Richtungsgleis Aachen-Köln) wieder losgeschickt. Für die Strecke Bf. Aachen-Rothe Erde- Stolberg Hbf durfte der DBRegio-Fahrgast sage und schreibe 50 Minuten lang Zug fahren (bzw. stehen) …

01. Juni 2012


Blick von der Camp-Astrid-Brücke auf 294 893, die am späten Nachmittag Stolberg Hbf in Richtung Aachen verlässt (oben und unten).


Mit ein wenig Glück lässt sich von der Ostspitze  des Bahnsteigs am Gleis 43 so wie hier am Nachmittag des 01. Juni die Parallelfahrt von Euregiobahntriebwagen beobachten, die nach Langerwehe und Alsdorf-Poststraße fahren.


Nahezu täglich lässt sich dagegen der „xpedys“-Zug beobachten, der gegen 18 Uhr den Stolberger Hauptbahnhof in Richtung Köln passiert. Am Abend des 01. Juni 2012 war er mit den Loks 151 147 und 151 139 bespannt.


Ein Exot unter den Loks der BR 294 ist die 294 908, die am Abend des 01. Juni 2012 auf dem Stolberger Hauptbahnhof hinter dem Stellwerk „Sf“ geparkt war. Bei ihr handelt es sich um die ursprünglich von der Bundeswehr für den Einsatz im Materialdepot Mechernich beschaffte Lok, die bei der Deutschen Bundesbahn unter der ungewöhnlichen Nummer 290 999 eingereiht war.

In den Stolberger Tageszeitungen wurde über einen kleinen Störfall berichtet, der sich am Donnerstag, den 31. Mai 2012 am Bahnübergang Aachener Straßeereignet hatte.

2 Gedanken zu „Fototagebuch 6/2012“

  1. Hallo,

    hätte mal ne Frage zum Stolberger Rangierstellwerk, das kann doch nicht sein,das es das letzte mechanische Stellwerk der Region Aachen ist, denn schon in Ac-West steht eins, bzw.2, Mariagrube hat auch eins, nimmt man die mit der vohandenen Technik, so wäre zumindestens das Walheimer Stellwerk noch da 😉

    Gruß Daniel
    PS:Man darf auch die in schlechteren Zustand stehenden Loks Phoenix und ESW der EFG fotografieren 😀

    1. Hallo Daniel,

      da habe ich mich möglicherweise ungeschickt ausgedrückt. Gemeint hatte ich, das Stellwerk „Sr“ ist das letzte mechanische Stellwerk gewesen, das im regulären Eisenbahnbetrieb im Dienst stand.
      Du hast natürlich recht, es gibt noch andere mechanische Stellwerke, bspw. in Walheim (und euregional: Raeren, Simpelveld). In Aachen-West gibt es noch die Stellwerkstechnik E 43.
      Mittlerweile ist das Stolberger Stellwerk „Sr“ jetzt zurückgefallen in den Rang der zwar erhaltenen, aber nicht mehr benutzten Stellwerke.

      Mit vielen Grüßen

      Roland

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.