Fototagebuch 9/2018

Fototagebuch  September 2018

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im September 2018.
Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.
(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats August 2018)

 

30. September 2018

Auf dem Vorplatz des Stolberger Hauptbahnhofs reckte der 500 t-Kran seinen Ausleger in die Höhe und unterstrich damit seine gewaltigen Dimensionen.

Am 30. September fand beim Servicepunkt im EVS-Gebäude der vom 16. September verschobene Frühschoppen für Eisenbahnfreunde statt, der sich mit dem 175-jährigen Jubiläum des „Eisernen Rhein“, d.h. der 1843 vollendeten Bahnverbindung von Köln nach Antwerpen beschäftigte.

Am 30. September 2018 veranstaltete das Kleinbahnmuseum Selfkantbahn zum Abschluss der Saison 2018 sein traditionelles Herbstfest. Bei einem Besuch konnten dort am Nachmittag u.a. folgende Szenen festgehalten werden:

Ankunft des MEG-Triebwagens 13 mit einem Zug aus Gillrath am Bahnsteig in Schierwaldenrath.

Beim Gelindchen wurde der letzte Dampfzug aus Gillrath von vielen Menschen erwartet. Die Lokmannschaft gab sich redlich Mühe, eine dampfige Atmosphäre zu erzeugen (oben und unten).

Am Gelindchen bot sich auch Gelegenheit, den gemischten Zug in seiner ganzen Länge und Vielfalt abzubilden.

Die gute Fernsicht und das Licht der goldenen Herbstsonne boten zwischen Gelindchen und Birgden die Möglichkeit zu einer Panoramaaufnahme mit dem Getreideturm am Bf Gillrath und den Halden des Aachener Bergbaureviers im Hintergrund.

Am Bahnübergang der Umgehungsstraße von Birgden leuchtete die tiefstehende Sonne auch das Fahrwerk der Lok 101 gut aus.

 

 

28. September 2018

Wer gegen 5:50 Uhr das P&R-Parkhaus am Stolberger Hauptbahnhof ansteuerte, der musste ab dem Bahnübergang Propsteistraße eine Kolonne von mehreren LKW bzw. Sattelschleppern passieren. Auf mehrere Fahrzeuge verteilt war über Nacht der Spezialkran angeliefert worden, der für den Aufbau des barrierefreien Zugangs zum Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs eingesetzt wird.
Der Spezialkran wurde im Laufe des 28. September 2018 zusammengebaut. Der Eisenbahnfreund Axel Grundig, dem ich für seine Bildspenden herzlich danke, war gegen 15 Uhr am Stolberger Hauptbahnhof und konnte im Bild festhalten, wie der 500 t-Spezialkran mit Hilfe eines weiteren 90t-Krans der Stolberger Firma Klüttgens zusammengebaut wurde.

Der Arbeitsplatz für den 500 t-Kran wurde mit einem Sandbett versehen und mit Stahlplatten belegt. So konnten einerseits die neugeschaffenen Anlagen des Bahnhofsvorplatzes geschont werden, andererseits hatte der Kran einen tragfähigen Untergrund, auf dem er zuverlässig arbeiten konnte.

Für den Straßentransport bei der An- und Abreise des 500 t-Krans wurde diverse Bauteile abgenommen. Am Einsatzort mussten diese mit Hilfe eines 90 t-Krans der Stolberger Firma Klüttgens angebaut werden (oben und unten).

Bis zum Abend war der 500 t-Kran vollständig aufgebaut und einsatzbereit.

Nach dem Zusammenbau des Spezialkrans können anschließend die noch anzuliefernden Teile der Fußgängerbrücke und die beiden Aufzugtürme aufgestellt werden.

Gegen 18:30 Uhr bot der betriebsfähige Kran dann diesen imposanten Anblick (oben und unten).

Von der Stolberger Kranfirma Klüttgens wurde ein 90 t-Kran eingesetzt. Bei der Wegfahrt vom Bahnhofsvorplatz konnte man gut erkennen, wie flexibel und variabel die einzelnen  Räder gelenkt werden können.

Blick vom obersten Parkhausdeck auf den Bahnhofsvorplatz.

 

27. September 2018

Am Nachmittag und Abend des 27. September 2018 wurde auf dem Vorplatz des Stolberger Hauptbahnhofs ein Sandbett angelegt, um die neu angelegten Anlagen während der Kranarbeiten für den Aufbau des barrierefreien Zugangs zum Mittelbahnsteig zu schützen.

 

26. September 2018

Am Morgen des 26. September 2018 gegen 5:55 Uhr rangierte die dunkelblau lackierte 212 024 mit Schotterwaggons auf Gleis 1 des Stolberger Hauptbahnhofs (oben und unten).

Während an der Baustelle am Bahnhofsvorplatz fleißig gearbeitet wird, passierte der ICE3-Zug Nr. 4604 von Frankfurt/M. nach Brüssel den Stolberger Hauptbahnhof.

Blick vom P&R-Parkhaus auf die Baustelle für die Fundamente der neuen Fußgängerbrücke und der Aufzüge.

Baustelleninformation für die Fahrgäste auf dem Vorplatz des Stolberger Hauptbahnhofs.

Vom 26. September bis zum 07. Oktober 2018 wird der Vorplatz des Stolberger Hauptbahnhofs wegen Kranarbeiten für den Autoverkehr gesperrt. Die Kranarbeiten dienen der Errichtung der Aufzugstürme und der Fußgängerbrücke für den barrierefreien Zugang zum Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs. Das P&R-Parkhaus kann weiterhin angefahren werden, eine kleinere Zahl von Parkplätzen muss allerdings wegen der Bauarbeiten gesperrt werden.

Gegen 19 Uhr schob 146 257 einen leicht verspäteten, umgekehrt gereihten RE 1 von Aachen in Richtung Hamm.

 

25. September 2018

Für eine gewisse Sprachlosigkeit sorgte ein Bericht der Stolberger Nachrichten vom 25. September 2018, der die Überschrift „Gibt es eine neue Chance für die Tram“  trug. Dort wurde über einen Vorstoß von CDU und Grünen im Städteregionstag für das Projekt einer Regiotram-Linie von Baesweiler zum Aachener Bushof geschrieben. Die Fraktionen sollen ernsthaft beantragt haben, mit dem Aachener Verkehrsverbund und den Kommunen des Nordkreises sowie der Stadt Aachen das Projekt „Euregio-Tram“ zu entwickeln. Unter dem Deckmäntelchen der Elektromobilität wurden hier tote Pferde gesattelt – wahrscheinlich im Vorfeld der Wahl des Nachfolgers von Städteregionsrat Etschenberg. Die „Regio-Tram“ soll zwischen Baesweiler und Alsdorf den Spuren der einstigen O-Buslinie folgen, ab Alsdorf dann die Gleise der EVS nutzen, auf denen heute bereits die RB 20 verkehrt und bei Merzbrück dann der seit 2001 nicht realisierbaren Euregiobahn-Trassenplanung von Würselen in Aachens Stadtmitte neues Leben einhauchen. Im Unterschied zu den einstigen Planungen, bei denen „schwere dieselgetriebene Bahnen“ bis in die Aachener Innenstadt fahren und an Haltestellen, deren Einstiegskante 76 Zentimeter (!) über dem Straßenniveau gelegen hätten, Fahrgäste aufnehmen sollten, werden für die Innenstadt nun akkubetriebene Niederflurfahrzeuge als Alternative empfohlen. Der seinerzeit avisierte Einsatz der Talent-Triebwagen wird in dem Pressebericht wie folgt diskreditiert: „Unvorstellbar heutzutage, dass noch mehr Abgase in die Stadt geblasen werden, dass Züge neben Bussen in die City fahren.“
Am 27. September 2018 um 16 Uhr soll im Städteregionsausschuss (Haus der Städte Region, Aachen, Zollernstraße 16, Raum E 072) darüber beraten werden. Der Eintritt ist frei.
Man darf gespannt sein, wie sich die seit jeher Schienenverkehrs-feindliche Stadt Würselen und die gegen Straßenbahnen mehrheitlich allergische Aachener Bevölkerung mit ihren politischen Vertretern zu dieser populistischen und medienwirksamen Seifenblase äußern werden. Vielleicht sollte man statt auf dieses neue Luftschloss besser auf die soliden Planungen der EVS zur Anbindung der Stadt Baesweiler setzen. Die EVS hat jedenfalls schon mehrfach bewiesen, dass ihre Bahnbaupläne realistisch, seriös und zielführend sind…

 

24. September 2018

Am 24. September 2018 hatten mutwillige Beschädigungen von Signalkabeln zwischen Düsseldorf-Flughafen und Duisburg-Großenbaum für massive Störungen des Zugverkehrs mit weiträumigen Auswirkungen (auch auf der Strecke Köln – Aachen) gesorgt. Ein weiteres Mal hat sich gezeigt, dass der ferngesteuerte Bahnbetrieb mit unbeaufsichtigter Infrastruktur ein großes Hindernis für einen zuverlässigen Bahnbetrieb ist.
Wie in der Presse in den Folgetagen berichtet wurde, sind die Beschädigungen ausweislich eines glaubhaften Bekennerschreibens mutwillig von politisch extremistischen „namenlosen Abschiebegegnern“ verursacht worden.

Gegen 18:20 Uhr rollte 643 206/706 mit einem unerkannt gebliebenen Schwesterfahrzeug im Licht der tiefstehenden Abendsonne an Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs ein.

 

23. September 2018

Am 23. September 2018 veranstaltet die Rurtalbahn anläßlich ihres 25. Geburtstages auf ihrem Betriebsgelände in Düren ein Fest. Leider war der Tag von heftigen Regenschauern geprägt, so dass die Besucher sich überwiegend in der Fahrzeughalle zusammenfanden, wo auch die einzelnen Programmpunkte stattfanden.
Etwas merkwürdig und wenig gastfreundlich oder kundenorientiert empfanden viele Besucher, dass die angebotenen Souvenirs (T-Shirts, Kappen) nur an Mitarbeiter der Rurtalbahn verkauft wurden. Lediglich das angebotene Rurtalbahn-Bier durften auch gewöhnliche Besucher erwerben.

Die DKB-Busse 42 und 45 zeigten das Geburtstagsdesign der Dürener Kreisbahn.

Die ausgestellte, von RTB Cargo geleaste Siemens Vectron-Lok 193 824 war mit Folien beklebt, die für Düren und Umgebung (Indemann) warben (oben und unten).

Vor der Fahrzeughalle waren drei Rurtalbahn-typische Fahrzeuge aufgestellt: 798 808 gehörte zu den ersten Triebwagen, mit denen die Rurtalbahn in ihre ersten Betriebsjahre startete, der Otmar-Alt-Sprinter gehört zur Serie der Düwag-Regiosprinter, mit denen der Fahrzeugpark der Rurtalbahn anschließend ausgestattet wurde. Der rot-creme-farbene Talbot-Triebwagen T 1 gehörte einst der Jülicher Kreisbahn, die später vom Kreis Düren übernommen wurde (oben und unten).

Von der Kasbachtalbahn in Linz waren als Gastfahrzeuge der Uerdinger Schienenbus 798 808 und die 212 339 entsandt worden. Sie waren auf dem Betriebsgelände der Rurtalbahn zu sehen.

Für ihre Bildspenden sage ich den Eisenbahnfreunden Stefan Danners, Arno Mörkens und Peter-Josef Otten ein herzliches Dankeschön.

 

22. September 2018

Gegen 14:27 Uhr fuhr 111 143 mit einem RE 9 von Aachen nach Siegen an den Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs.

 

21. September 2018

Von einer Fahrt nach Köln hat der Eisenbahnfreund Stefan Danners einige Aufnahmen zur Verfügung gestellt, die er trotz des usseligen Wetters aufnehmen konnte. Mit einem herzlichen Dankeschön dafür können hier folgende Motive gezeigt werden.

Vor dem Centralbahn-Sonderzug CBB 1769 „Fun-Express“ von Leiwen nach Wittlich war die DBV-Lok 111 150 im Einsatz.

Vor einem Gesellschaftssonderzug des Reiseveranstalters „Müller-Reisen“ konnte die Siemens Vectron-Lok 193 264 gesichtet werden.

„Flixtrain“ bespannte sein Konkurrenzangebot zur DB AG mit der Taurus-Lok ES 64 U2-005.

Auf der Kölner Südbrücke konnte eine unerkannt gebliebene SBB Cargo Lok der BR 482 zusammen mit einem Binnenschiffer abgepasst werden.

Im Hafen Wesseling war zudem die Rheincargo-Lok DE 75 noch ein Fotomotiv.

Blick auf das Baustellengeschehen am Vorplatz des Stolberger Hauptbahnhofs, wo auch gegen 18:30 Uhr noch fleißig am neuen barrierefreien Zugang des Mittelbahnsteigs gearbeitet wurde.

 

19. September 2018

In diesen Tagen ist eine neue DVD zur Straßenbahn in Aachen erschienen. Die von der in Köln ansässigen Firma „Tram-TV“ zum Preis von 19,95 € angebotene DVD ist bspw. bei der Buchhandlung Ludwig im Kölner Hauptbahnhof oder im Aachener Modellbahncenter Hünerbein erhältlich.

 

18. September 2018

Der Eisenbahnfreund Arno Mörkens nahm bei Huchem-Stammeln den LINT 54-Triebwagen VT 211 der Rurtalbahn auf, der ihm dort in Höhe des Gewerbegebiets zufällig begegnete.

Auch an diesem Tag war der Bahnbetrieb auf der Strecke Köln – Aachen massiv von Betriebsstörungen betroffen. Als Einstieg machte ein Böschungsbrand Probleme. Wer aber mit dem RE 1, der Köln Hbf um 16:04 Uhr verlässt (zusätzlicher Schnellzug außerhalb des Taktes), in Richtung Aachen gefahren war, der musste erleben, dass in Düren der gesamte Zugbetrieb in Richtung Aachen unterbrochen werden musste. Während in Fahrtrichtung Köln die Züge fuhren, lief in Richtung Langerwehe nichts mehr. Mehrere Eisenbahner berichteten, dass im Bf. Langerwehe ein Güterzug in das abzweigende Gleis nach Weisweiler geleitetet worden sein sollte. Im stromlosen Abschnitt soll die E-Lok zum Stehen gekommen sein. Mangels Fahrstrom war der Zug sodann manövrierunfähig und musste von einer Hilfslok freigeschleppt werden. Gegen 18:20 Uhr konnte der RE 1, der Köln Hbf um 16:04 Uhr verlassen hatte, seine Fahrt in Richtung Aachen fortsetzen.

Gegen 18:15 Uhr konnte auf dem Bf. Düren eine ehemalige Reichsbahn-V 100 der Firma „SGL“ beobachtet werden, die als Leerfahrt aus Richtung Langerwehe kommend auf Gleis 6 eintraf.

Gegen 18:40 konnte auf dem Stolberger Hauptbahnhof nahe des ehemaligen Wärterstellwerks „Sr“ die DB Cargo-Lok 265 031 beim alltäglichen Rangiergeschäft gesichtet werden.

 

17. September 2018

Bei der Vorbeifahrt am Bf. Aachen-Rothe Erde konnte dort aus dem Zug heraus die Lok 203 312 von DB Netzinstandhaltung gesichtet werden.

Am Nachmittag des 17. September 2018 war der Bahnverkehr zwischen Aachen und Düren wegen einer Weichenstörung wieder einmal arg belastet. Die Bahnkunden mussten mit Zugausfällen und Verspätungen von rd. 15 bis 25 Minuten umgehen. Der RE 9 von Siegen nach Aachen, der Stolberg Hbf gegen 15:32 Uhr erreichen sollte, musste ebenso wie der „Gegenzug“, der Stolberg Hbf gegen 16:27 Uhr passiert hätte, ausfallen. 643 201 und 643 204 fuhren gegen 15:45 Uhr als Euregiobahn-Verband von Aachen Hbf nur bis Aachen Rothe Erde und wurden dann als RB 20 wieder nach Alsdorf Annapark zurückgeschickt (oben und unten).

Gegen 16:15 Uhr konnte aus einem RE 1-Zug heraus in Aachen Rothe Erde die von Rurtalbahn Cargo eingesetzte Siemens-Vectron-Lok 193 810 gesichtet werden.

Wenige Augenblicke später konnte dort außerdem 139 558 von „Railadventure“ fotografiert werden.

Gegen 16:35 Uhr bot der von Frankfurt/M. nach Brüssel verkehrende ICE 3-Zug mit der Nummer 4653 auf Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs ein gern genutztes Fotomotiv.

Fahrgastinformation nach Art der DB AG
Im Jahr 2018 kam es schon mehrfach vor, dass das Gleis 1 des Stolberger Hauptbahnhofs wochenlang wegen Bauarbeiten gesperrt werden musste und alle Züge in Richtung Aachen aus Gleis 43 verkehrten. Bislang hatte man dann stets vergessen, an der Fußgänger-Behelfsbrücke einen Hinweis für die Fahrgäste anzubringen, um bspw. Fahrgästen, die unmittelbar aus dem Parkhaus kommend den Weg zum Bahnsteig nahmen, die vergebliche Wanderung über die Behelfsbrücke mit ihren 106 Treppenstufen zu ersparen. Bei der aktuellen Sperrung, die noch bis Ende September dauert, hat man nun auf Kritik reagiert und entsprechende Hinweise angebracht.

Suchbild: Wer findet die beiden Hinweise für Fahrgäste, dass alle Züge in Richtung Aachen nicht von Gleis 1, sondern von Gleis 43 abfahren?

Hätte man das kleine Infoschild nicht links außen am Treppenaufgang, sondern rechts und auf der Innenseite angebracht, wäre der Nutzen für Fahrgäste deutlich größer…

 

 

14. bis 16. September 2018

An diesem Wochenende zog es den Chronisten aus familiären Gründen ins Vogtland. Kurz vor dem Ziel gab ein Hinweisschild an der Autobahn den Impuls, in Oberfranken noch einen kurzen Abstecher einzulegen…

Beim Deutschen Dampflokmuseum am Bahnhof Neuenmarkt-Wirsberg begrüßten die beiden vor dem Lokschuppen aufgestellten Schnellzugloks 01 164 (links) und 03 131 (rechts) die Besucher und Zaungäste des Museums (oben und unten).

Die beiden Eisenbahnbrücken in Großfriesen (oben) und in Theuma (unten) sind dem Chronisten schon seit 1973 ein vertrauter Anblick. Da die Bahnstrecke von Plauen Unterer Bahnhof über Bergen nach Falkenstein/Vogtl.  aber schon zwischen 1970 und 1972 stillgelegt wurde, konnte hier kein Zug mehr fotografiert werden. Falls ein Eisenbahnfreund die Motive mit Zügen in seinem Fundus hat, wäre eine Kopie des Motivs sehr begehrt….

 

16. September 2018

Der Eisenbahnfreund Stefan Danners, dem ich für seine Bildspende an dieser Stelle herzlich danke, war am Sonntag, dem 16. September 2018 im Rurtal unterwegs, wo ihm beim Hp. Blens der LINT-52-Triebwagen 212 begegnete.

 

15. September 2018

Die Stolberger Lokalausgaben der regionalen Tageszeitungen berichteten in ihren gedruckten Ausgaben vom 15. September 2018 unter der Titelzeile „Stolberg liegt von heute an am Meer“ über eine Werbeveranstaltung für den Euregio-Railport, die am 14. September 2018 auf dem Ostteil des Stolberger Hauptbahnhofs stattfand.
Die Stolberger EVS und die Dürener RATH-Gruppe hatten kurzfristig rd. 28.000 Quadratmeter des ehemaligen Bezirks IV des Stolberger Hauptbahnhofs provisorisch hergerichtet und die  Logistikunternehmen Offergeld und Starmanns sowie regionaler Unternehmen eingebunden.

Von der Firma „Hutchinson Ports ECT“ — dem größten Umschlagsunternehmer im Rotterdamer Hafen — gehörte Paul Ham, der Chef der Unternehmensentwicklung zu den geladenen Gästen. Gemeinsam mit seinem Vorstandsvorsitzenden Leo Rujis schaut er sich auf dem Stolberger Hauptbahnhof den Probelauf des Umschlags von Containern von der Schiene auf die Straße an. Dazu hatten die ECT-Manager einen sog. „Reachstacker“, ein monströses, Gabelstapler-ähnliches Umschlaggerät, aus ihrem Hinterland-Terminal in Venlo und einen 400-Meter-Zug aus Rotterdam mitgebracht. Hinterlandterminals sind für Nordseehäfen wie Antwerpen oder Rotterdamer überlebenswichtig geworden. Die Kapazitäten an den Häfen sind ausgeschöpft. So werden bspw. mehr als 13 Millionen Container jährlich in Rotterdam umgeladen. Von Terminals wie dem in Stolberg geplanten soll die weitere Verteilung und Disponierung der Güter erfolgen.

Zusätzlich könnten sich auch für die Stolberger Industriebetriebe Verbesserungen der Logistik ergeben. So könnte bspw. die Berzelius Bleihütte Binsfeldhammer verstärkt auf Container setzen. Die Hütte erhält jährlich 180.000 Tonnen Schüttgut per Waggon auf der Schiene. Hinzu kommen wöchentlich 50 Container mit besonders wertvollen Rohstoffen — mit steigender Tendenz auf dem eingeschlagenen Weg als Mehrmetallerzeuger.
Nach der gelungenen Premiere wurden Gespräche über mögliche Zugstrecken, Organisation, erforderliche Mengen, Zeitpläne angebahnt, um die Details für das EVS-Projekt „Euregio-Railport“ auszuarbeiten.

 

Straßenbaupläne im Einzugsbereich von Stolberg Hbf wiederbelebt
Die Stolberger Lokalzeitungen berichten, dass der NRW-Verkehrsminister anlässlich seines Besuches beim Probelauf des Euregio-Railports erklärt hat, die Planung für den dritten Bauabschnitt der Landesstraße L 238 würden wieder aufgenommen. Dieser dritte Bauabschnitt umfasst den Straßenabschnitt von Eschweiler-Aue (Phönixstraße) bis Stolberg-Velau. Hier muss u.a. ein Linienbestimmungsverfahren durchgeführt werden. Verschiedene Trassenvarianten wurden in der Vergangenheit im direkten Umfeld des Stolberger Hauptbahnhofs geplant.

 

13. September 2018

Wie die regionalen Tageszeitungen berichteten, fordern ungenannte Experten „weniger Dieselloks auf den Schienen in NRW“. Aus einer Stellungnahme für den Verkehrsausschuss des NRW-Landtages, die die „Grünen“ zum Thema „Elektrifizierung von Bahnstrecken in NRW“ initiiert hatten, gehe dies hervor. Laut Fahrgastverband „Pro Bahn“ werden in NRW nur 59% des Schienennetzes elektrisch betrieben, was einem Mittelfeldplatz im bundesweiten Vergleich entspreche.
Vielleicht beflügelt diese Botschaft ja maßgebliche Stellen in NRW, die Elektrifizierungspläne der EVS noch intensiver zu fördern…

 

12. September 2018

DB = Desaster Betrieb?
Noch am 7.9.2018 hatte der gesamte Vorstand der Deutschen Bahn AG in einem Brief an seine Führungskräfte die immer deutlicher sichtbar werdenden Mängel bei Qualität und Pünktlichkeit angemahnt. Was der Bahnvorstand damit gemeint hatte, konnten die Kunden von DB Regio am späten Nachmittag des 12. September 2018 wieder einmal am eigenen Leib spüren…
Wer sich bspw. im Vertrauen auf einen fahrplanmäßigen Betrieb von Bonn aus auf die Strecke über Köln nach Stolberg begab, für den blieb zunächst der RE 1, der Köln Hbf planmäßig um 17:15 Uhr verlässt, wegen diverser Verspätungen auf der Strecke Bonn – Köln unerreichbar. Der als nächster Zug in Köln Hbf folgende RE 9, der Köln Hbf gegen 17:47 Uhr in Richtung Aachen verlassen sollte, trat mit technischen Störungen am Zug in besondere Erscheinung und blockierte in Köln Hbf das Gleis 8 von 17:47 Uhr bis etwa 18:40 Uhr. Obwohl der tapfere Lokführer sich redlich um Beseitigung der angezeigten Störungen bemühte, traf in Köln oder anderswo keiner die Entscheidung, den Zug dort auszusetzen (oder den kompletten Zug zum „Verbendern“ gleich nach Opladen wegzuschleppen…). Der RE 1, der um 18:15 Uhr von Köln Hbf nach Aachen abfahren sollte, meldete derweil zunächst 20 Minuten Verspätung. Als er dann gegen 18:37 Uhr in Köln Hbf eintraf, wurde er entgegen der Information an den digitalen Anzeigetafeln am Bahnsteig, die einen Halt im Bahnsteigabschnitt A – D anzeigten, gleich bis zur Bahnsteigspitze, d.h. bis in den Bereich D  bis G, durchgefahren. Die entsprechende Lautsprecheransage erfolgte erst parallel mit der Einfahrt des RE 1, als die wartenden Fahrgäste dies schon selbst bemerkt hatten und sich im Laufschritt beeilten, diesen RE 1 noch zu erreichen. Zum allgemeinen Erstaunen wurde nun der immer noch auf Gleis 8 stehende RE 9 als fahrfähig gemeldet. Anstatt aber in dieser Situation den „nur“ verspäteten, aber technisch offenbar einwandfreien RE 1 als ersten Zug nach Aachen ausfahren zu lassen, entschieden die Betriebskoordinatoren, zunächst den „unsicheren“, weil offenbar doch von technischen Problemen belasteten RE 9 vorzulassen. So kam es, dass der RE 1 erst mit weiteren rd. 10 Minuten Verspätung Köln Hbf verlassen konnte und auch nicht im gewohnten Tempo nach Aachen fahren konnte. Die zuständigen Betriebskoordinatoren hatten an diesem Abend dann außerdem noch entschieden, dass der vorgefahrene RE 9 in Eschweiler Hbf auf Gleis 4 einfahren musste und dort gebrochen wurde. Die Fahrgäste des RE 9 wurden deshalb dann in Eschweiler Hbf ausgebootet und mussten dort als zusätzliche Belastung die Bahnsteigunterführung bewältigen, um letztlich dann in den nachfolgenden RE 1 umzusteigen. Hätte man ihnen in Köln (oder auf den anderen Unterwegsbahnhöfen) schon den Umstieg in den RE 1 empfohlen und hätte man den RE 1 zuerst in Köln abfahren lassen, wäre den Bahnkunden zumindest ein Teil des Frustes  erspart geblieben. Aber die beteiligten Stellen der DB hatten es vorgezogen, ihren Kunden – wieder einmal – die volle Packung zu geben…

Vielleicht war diese Form des Betriebes aus Eisenbahnersicht auch völlig okay – das einzige was gestört hat, waren halt nur diese lästigen Kunden mit ihren Beförderungswünschen….

Vielleicht sollte man dem DB-Vorstand einmal dieses Musterbeispiel von kundenfreundlichem Bahnbetrieb zur Kenntnis bringen und die an jenem Abend tätigen „Fachkräfte“ um eine Begründung für ihre kundenfreundliche und von Laien nicht nachvollziehbare Gestaltung der Betriebsabläufe bitten.

Vielleicht sollte man aber auch die Verträge mit DB Regio wegen permanenter Schlechterfüllung aufkündigen und die Durchführung des Verkehrs auf den Linien RE 1 und RE 9 an andere Betreiber übertragen. Im Einzugsbereich der Linie RE 1 gibt es da so einige Verkehrsunternehmen, deren Leistung aus Sicht der Kunden deutlich weniger Anlass zu Kritik bietet.

 

Neue Spielwiese für Politiker…
Unter der Überschrift „Autonom vom Camp bis zum Bahnhof“ berichteten die Stolberger Lokalausgaben der regionalen Tageszeitungen in ihren gedruckten Ausgaben vom 12. September 2018 über eine Vision, die auf der hochkarätig besetzten, von der Städte Region organisierten Informationsveranstaltung „Antriebstechnologien der Zukunft“ vorgestellt wurde. Demnach soll der im Moment von der RWTH Aachen und der e.Go GmbH gehätschelte Kleinbus „e-Go Mover“  als autonomes Shuttle zwischen dem Gewerbegebiet Camp Astrid zum Stolberger Hauptbahnhof zum Einsatz kommen.
Nachdem zum Beginn des Monats auf dem Stolberger Hauptbahnhof die Bauarbeiten zur Vollendung des barrierefreien Zugangs zum Mittelbahnsteig wieder aufgenommen worden sind, ist die Fertigstellung dieses Bahnsteigzugangs nun absehbar. Rechtzeitig, bevor dieses von Lokalpolitikern gerne großspurig als „Skywalk“ betitelte Projekt infolge der realen Existenz der schnöden Fußgängerbrücke seine politische Strahlkraft verliert, hat die Stolberger Lokalpolitik jetzt mit dem „e-Go Mover“  und dem Einsatz als autonomes Shuttle eine ähnlich wirkungsvolle Alternative entdeckt. Man wird von dem neuen Projekt bestimmt noch viel zu hören und zu lesen vorgesetzt bekommen. Und man darf gespannt sein, wie der „e-Go Mover“  die Menschenmassen bewältigen wird, die täglich vom Stolberger Hauptbahnhof zum Gewerbegebiet Camp Astrid unterwegs sind…..

Blick auf die Baustelle für das Fundament der Bahnsteigtreppe und der Aufzugsanlage für den barrierefreien Zugang zum Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs mit dem Baufortschritt am Abend des 12. September 2018.

 

09. September 2018

Eines der großen deutschen Eisenbahnverkehrsunternehmen, die Firma „Rhein Cargo“, lud am 09. September 2018 zu einem Tag der offenen Tür in ihre Hauptwerkstatt in Brühl-Vochem ein.

Die Eisenbahnfreunde Stefan Danners, Karl-Heinz Frohn und Peter-Josef Otten haben die Gelegenheit zu einem Blick hinter die Kulissen genutzt und eine große Anzahl Bilder gespendet, für die ich ihnen an dieser Stelle herzlich danke.

Im aktuellen Firmendesign waren bspw. die Lok DE 502 (oben) und DE 801 (unten) auf dem Werkstattgelände zu erleben.

Einen guten Vergleich der Farbvarianten von RheinCargo und „HGK“ ermöglichten die beiden Loks DH 706 (vorne) und DE 91 (hinten).

Neben den Dieselloks konnte Stefan Danners mit der 145 086 auch eine E-Lok von RheinCargo fotografieren.

Peter-Josef Otten hat mit der 185 589 in Brühl-Vochem eine weitere E-Lok aufgenommen. Anstelle des üblichen RheinCargo-Farbkleides ist sie mit einem speziellen Design zum 500-jährigen Reformationsjubiläums versehen worden.

Karl-Heinz Frohn hatte mit den Loks DE 61 (links) und 187 070 (rechts) Diesel- und Elektrotraktion auf einem Foto vereint.

Die Lok DE 92 wurde dem Publikum auf der Hebebühne präsentiert (oben). Bei der Lok DE 83 wurde ein Blick in den Motorraum ermöglicht (unten).

Auf dem Gelände des Bw Brühl-Vochem konnte ferner die DH 709 im Einsatz fotografiert werden.

Während Stefan Danners die DE 91 zusammen mit der DH 706 aufnehmen konnte (siehe oben), gelang Karl-Heinz Frohn ein ähnliches Foto mit der DH 709. Zusätzlich wurde aber die DE 91 auch noch solo in Szene gesetzt (unten).

An die Ursprünge des Bw Brühl-Vochem erinnerte die ausgestellte Deutz-Stangenlok V 3 im Anstrich der KBE.

In Deutschland feierte man am 09. September 2018 zum 25. Mal den Tag des offenen Denkmals mit einer Vielzahl von Veranstaltungen. Aber auch in Belgien wurde dieser Tag würdig begangen. So bot Infrabel bspw. eine Besichtigung des „Betonbrückenmonuments“ am ehemaligen Hp. Buschhausen (bei Moresnet) und eine Besichtigung des Tunnel de Botzelaer (= Gemmenicher Tunnel) an, die auch für Eisenbahnfreunde sehr interessant waren. Für die Idee dazu und ihre hervorragende Durchführung mit freundlichem und fachkundigen Personal muss man Infrabel Respekt und Anerkennung zollen und ein herzliches Dankeschön sagen.
Das Infoplakat von Infrabel zu der Veranstaltung, im Hinblick auf die vorhandenen Sprachgrenzen allerdings nur in französischer Sprache…

Da Infrabel bei den Sanierungsarbeiten anläßlich der Streckenelektrifizierung den ursprünglichen Treppenaufgang zum ehemaligen Hp. Buschhausen um das Jahr 2008 zurückgebaut hatte, ließ Infrabel speziell für die Veranstaltung einen Behelfszugang errichten. Auf der ersten Brücke über der Straße (Mittelebene) verliefen einstmals die Gleise der Strecke von Aachen-Süd (Ronheide) nach Montzen, auf der oberen Brücke verlaufen die Gleise der Strecke von Aachen-West nach Montzen.

Auf der Trasse des Gleises von Aachen-Süd nach Montzen(d.h. in der Mittelebene) hatte Infrabel eine interessante detaillierte Ausstellung zur Entwicklung der Anlage und ihrer Streckenführungen aufgebaut, die bei den Besuchern auf reges Interesse stieß.

Von der oberen Ebene des Haltepunktes Buschhausen an der Strecke Aachen-West – Montzen konnten die Besucher die Panoramablicke in die Landschaft genießen und u.a. auch die Dimensionen der 1.157 m langen Brücke von Moresnet aufnehmen. Rechts von den heutigen Gleisen verlief einstmals die Trasse des Richtungsgleises von Aachen-Süd nach Montzen, das kurz vor der Moresneter Brücke in die Strecke nach Montzen eingefädelt wurde.

Mit einem Bustransfer konnten die Besucher zum „Tunnel de Botzelaer“ gelangen, wo Infrabel ebenfalls eine detaillierte Ausstellung zur Bahngeschichte aufgebaut hatte und die Möglichkeit bot, das Tunnelinnere zu besichtigen (oben und unten). Bemerkenswert ist hier u.a. das in Mittellage verschlungene Zusatzgleis, das auch Zügen mit Lademaßüberschreitung seit 1991 die Tunnelpassage ermöglicht.

Wenn man schon einmal in der Gegend war, gehörte ein kleiner Abstecher zum Bf. Aachen-Süd auch in das Programm. Zwischen 14:25 Uhr und 14:45 Uhr wurde der ICE 3-Zug mit der Nummer 4604 auf seinem Weg von Frankfurt/M. nach Brüssel (oben) und der von Paris in Richtung Köln rollende Thalyszug Nr. 4345 (unten) am Scheitelpunkt des dortigen Steigungsabschnittes abgepasst.

 

08. September 2018

Am Wochenende 08. / 09. September 2018 wurde in Stolberg wieder die „Stadtparty“ gefeiert, die anlässlich der 900-Jahr-Feier mit einem besonders attraktiven Programm aufwarten konnte. Erneut wurde dabei ein Euregiobahnverkehr von Stolberg Hbf über Stolberg-Altstadt bis Breinig angeboten. Auf den ersten beiden Fahrten von Breinig nach Stolberg wurden am Samstagabend deutlich über hundert Fahrgäste befördert.

Weil die Tage des Rüstbachviaduktes gezählt sind und ein Abriss mit anschließendem Neubau in zeitgemäßer Form ansteht, wurde dieses Motiv am frühen Abend des 08. September 2018 wieder einmal aufgesucht. Für den Sonderverkehr nach Breinig kam 643 226 zum Einsatz, der bei zwei Überquerungen der eigenwilligen Brücke fotografiert wurde (oben und unten).

Ein weiteres Foto von diesem Talent-Triebwagen auf dem Rüstbachviadukt entstand von der Straße aus.

Im letzten Tageslicht wurde 643 226 schließlich auch noch am ehemaligen Bf. Breinig und auf dem dortigen Bahnübergang aufgenommen (oben und unten).

 

04. September 2018

Nachdem bereits am 03. September 2018 der Regionalexpressverkehr zwischen Köln und Aachen für die Bahnkunden einige bittere Pillen bereithielt (bspw. Ausfall des RE 1, der 18:15 Uhr von Köln Hbf nach Aachen fahren sollte, RE 9-Züge, die im Berufsverkehr nur als einteiliger Triebwagen und nicht als Doppelverband gefahren wurden, die üblichen Verspätungen von 15 – 30 Minuten), setzte sich die mangelhafte Betriebsabwicklung auch am Morgen des 04. September 2018 fort. So konnte der RE 10111 erst mit 25 Minuten Verspätung auf die Strecke gehen. Während den Fahrgästen etwas von „Verzögerungen im Betriebsablauf“ erzählt wurde, war von anderer Stelle zu hören, dass der Zugverband des RE 10111 nicht rechtzeitig aus der Werkstatt bereitgestellt werden konnte und durch den Wagenpark der RE 10154 ersetzt werden musste.

 

03. September 2018

265 031 war gegen 18 Uhr auf ihrem üblichen Standplatz Gleis 26 des Stolberger Hauptbahnhofs abgestellt.

Seit dem 03. September 2018 werden die Bauarbeiten zur Errichtung des barrierefreien Zugangs zum Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs wieder fortgesetzt. Aus diesem Grund fahren alle Reisezüge in Richtung Aachen bis zum 28. September 2018 durch das Gleis 43. Gegen 18:00 Uhr konnte so auch 146 265 mit einem RE 1-Zug nach Aachen fotografiert werden.

Blick auf den Bahnhofsvorplatz mit der Baustelle zur Errichtung des barrierefreien Zugangs zum Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs.

 

02. September 2018

Talentbegegnung auf dem Stolberger Hauptbahnhof mit dem Original in Gestalt von 643 209/709 und dem gleichnamigen Elektroschrott der BR 442 im Hintergrund.

Aus dem Bereich Stolberg Gbf tauchte gegen 18:54 Uhr 265 031 auf (oben) und fuhr über Gleis 43 zur Bedienung des Gleisanschlusses der Firma „Kerschgens Group Werkstoffe und mehr“ (unten). Bei der Gelegenheit einen Gruß an den freundlichen Lokführer, der an diesem Sonntagabend seinen Dienst verrichten musste.

265 031 bei der Bedienung des Gleisanschlusses der Firma „Kerschgens Group Werkstoffe und mehr“, wo drei entladene Waggons abzuholen waren.

Auf der Rückfahrt von der Bedienung des Gleisanschlusses der Firma „Kerschgens Group Werkstoffe und mehr“ nach Stolberg Gbf wurde 265 031 auf dem Gleis am Rande des ehemaligen Bezirks V aufgenommen (oben und unten).

Bevor 265 031 aus dem Anschlussgleis in das Gleis 43 überwechseln konnte, musste sie noch verschiedene Euregiobahnzüge vorbeilassen (oben und unten).

Gegen 19:21 Uhr konnte 265 031 ihre Fahrt nach Stolberg Gbf dann fortsetzen.

 

10 Gedanken zu „Fototagebuch 9/2018“

  1. Hallo Herr Keller,

    ich denke RRX ist Ihnen ein Begriff? Dann wird alles gut und der von Ihnen geforderte Entzug der Leistungen von DB Regio auf der RE1 erübrigt sich. Die von Ihnen verhasste DB Regio müssen Sie auf der RE 1 noch bis Juni 2020 aushalten. Dann wird alles besser. Dann kommt der RRX und die deutsche Tocher der ehemaligen niederländischen Staatsbahn NS, Abellio Rail kommt zu Zuge. Natürlich wird einiges besser, weil die privaten nun an das Portemonnaie von DB Netz gehen dürfen wenn die gebuchte Trasse nicht frei ist. Ob die privaten genügend Personal bekommen? Wird die marode Infrastruktur rechtzeitig fertig? Warten wir es ab.

    1. Hallo Franz,

      wohlkaum wird mit dem RRX alles besser. Offensichtlich scheinen Sie nicht zu bedenken, dass es sich nur um ein neues Unternehen und neue Züge handelt, jedoch nicht um die vollständige Inbetriebnahme des RRX-Endkonzepts. Verspätungen aufgrund von fehlender Trassen und vorlassen von das anderen Zügen wird auch weiterhin geben, da weder DB Regio noch Abellio hiefür etwas können. Noch dazu ist das Triebzugkonzept meiner Meinung nach nicht geeignet (Probleme siehe RE9)

      Mit freundlichen Grüßen!
      Tim Guebbas

    2. Wenn der RRX kommt wird alles tofte: Keine Verspätungen, keine abgeschlossenen Türen, keine defekten Toiletten, die Klimaanlage gehen niemals kaputt und das beste ist: Da DB-Regio diese Züge nicht fahren wird und ich somit arbeitslos sein werde, kann ich ab 2020 lecker Hatz IV beziehen und mir morgens um 10:00 schon bei ner Kanne Bier „Mitten im Leben“ anschauen. Ick freu mir…

  2. Sehr geehrter Herr Keller,

    die DB-Regio schafft es jedes mal auf´s neue die Bahnkunden zu verärgern.
    Das man nicht erst den weniger verspäteten RE1 ausfahren lässt, stattdessen den fast 50min. verspäteten RE9 wegen technischen Störungen den Vorrang gibt, der ja in Eschweiler gebrochen wurde und somit auf den RE1 verwiesen wurde zeigt wieder ganz klar welche unfähigen Pfeifen bei der DB-Regio sitzen.
    Diesen Leuten würde ich sehr gerne und in aller Deutlichkeit mal sehr gerne meine Meinung ins Gesicht sagen.
    Gratulation an die Verantwortlichen sage ich da nur.

  3. Hallo Herr Keller,
    ich bin Ihrer Meinung was die Anbindung Baesweilers an ein Straßenbahnsystem angeht. Da finde ich das Konzept der EVS, der Anbindung über Maria Grube, Alsdorf-Hoengen, Siersdorf und Baesweiler, bereits viel ausgereifter und besser realisierbar. Aber… :D Ab Alsdorf macht es für mich durchaus wieder Sinn… Von Alsdorf aus die bereits bestehenden Strecken der EVS bis Merzbrück nutzen und von dort aus zum Aachener-Kreuz ausfädeln. Dann könnte man die alte Strecke durch Broich-Weiden, Würselen-Zentrum, Aachen Nord reaktivieren. Dies ist so denke ich auch mit einer Straßenbahnlösung leichter zu realisieren als mit einer Lösung einer „Standard-Bahn“ (kleinere Gleisradien, leisere Triebwagen, weniger Platzbedarf etc.). Denn wo einst in Würselen die Gleise lagen, dort ist heute so ziemlich alles verbaut und sehr eng geworden. Ich habe mich beim Konzept der EVS schon immer gefragt, wie man das in Würselen umsetzen soll bzw. überhaupt kann…?! Eine Straßenbahn bietet da deutlich mehr Möglichkeiten und ist in der Bevölkerung Würselens besser vermittelbar als „schwere“ Züge die dann wieder mitten durch die Stadt rattern sollen. Außerdem ist mit einer solchen Lösung die Fortführung von Aachen-Nord bis in die Innenstadt wieder möglich. Dies konnte ich mir beim EVS-Konzept auch nie so ganz vorstellen…
    Und warum soll das ganze bedeuten, dass man „tote Pferde“ sattelt? Nur weil die Campus-Bahn vor 5 Jahren am Bürgerentscheid gescheitert ist, bedeutet das ja noch lange nicht, dass das Projekt damals objektiv falsch gewesen wäre. Aus einer allgemeinen Gefühlslage heraus, haben die Aachener Bürger damals dagegen gestimmt, entgegen aller Fakten und Expertenmeinungen. Heute kriegen wir die Quittung: Dieselfahrverbote, Strafen der EU wegen zu dreckiger Luft, teurere Parktickets, ein ÖPNV am Anschlag seiner Belastbarkeit. Rein sachlich betrachtet hätte die Campus-Bahn damals kommen MÜSSEN!!! Das würde jeder Städteplaner so unterschreiben. Also warum „sattelt man tote Pferde“ :)?
    Ich freue mich auf interessante andere Meinungen zu diesem Thema.

    MfG

    1. Bei dem Euregiobahnkonzept von damals war ja geplant, dass die Talent Züge über den Bahnhof Aachen Nord hinweg in die Innenstadt (mWn. bis zum Elisenbrunnen) fahren. Für ein Konzept der ’90er Jahre war das an sich in Ordnung. Die Züge wären sicher abgastechnisch nachrüstbar gewesen und gemessen an der Kapazität und dem verglichen mit Bussen sehr kleinen Rollwiderstand wäre mit Sicherheit ein Vorteil in Sachen Bewältigung der Fahrgastzahlen und auch in Sachen Emmissionen erzielt worden.
      In Zwickau funktioniert das mit der Vogtlandbahn eigentlich ganz gut. Nur dass die eben mit RegioSprintern von DUEWAG/Siemens statt Talenten fahren.

      Wir haben aber natürlich inzwischen das Jahr 2018. Inzwischen gibt es bereits ein fahrfähiges Modell eines Siemens Desiro ML mit Akku-Antrieb. Bisher sind soweit ich weiß erst 40km Reichweite drin. Aufgeladen wird dann wieder unter Fahrdraht. Die Ironie ist: für Euregiobahnzwecke würde das bereits heute für einen vollständig elektrischen Personenverkehr ausreichen.
      Hier ein Foto von dem Akku-Zug:
      https://elektrolok.de/news/news.php?news_id=6543
      Vom Talent 2 (Hamsterbacke) gibt es ebenfalls einen ähnlichen Erprobungsträger.

      Wobei für den Verkehr in die Stadt wohl eher andere Fahrzeuge mit einer ähnlichen Technik ausgestattet werden müssten. Vielleicht eher so etwas wie aus dem Karlsruher Modell bekannt geworden ist.

    2. Sehr geehrter Herr Kuckelkorn,
      der Abzweig der Strecke nach Würselen endet heute an einem unscheinbaren Lehmhügel quasi neben dem Willi-Brandt-Ring.
      Auch wird seit über vielen Jahren nicht! mehr die Glaswerke Saint-Gobian bedient.
      Denn bei der Reaktivierung der Strecke nach Stolberg wurde an der ehemaligen Abzweigung Quinx die Weiche entfernt.
      Denn die eigentliche Strecke, folgt heute teilweise dem Verlauf des Willi-Brandt-Rings und wo das Freizeitbad Aquana in Würselen steht.
      Ich denke mal, das diese Kosten bestimmt bei 300 mio. € liegen werden, wenn nicht sogar noch mehr, um diese Trasse von Würselen nach Aachen weiterzuführen.
      Wenn ich in den nächsten 3 bis 5 Wochen dazu komme, muss ich diese Strecke nochmal abfahren mit meinem Cross-Country-Fahrrad(MTB), denn neben dieser Strecke existiert auch ein Fuß/Fahrradweg.
      Ob Herr Keller diese besagten Bilder „Online“ stellt, steht auf einem anderen Blatt.

      1. Hallo Herr Printz,
        die Streckenverlauf damals wie heute ist mir sehr gut bekannt und mir stellt sich natürlich auch die Frage, wie sich eine neue Strecke auf der alten Trasse verwirklichen lassen soll…?! Aber auch hier denke ich, dass es mit einem Straßenbahn-System deutlich einfacher wäre die Strecke zu reaktivieren, als mit einer klassischen Bahnstrecke, wie Sie früher dort lag. Außerdem denke ich, dass man durchaus mal darüber nachdenken kann alternativ die alte Trassenführung von Maria-Grube über Euchen nach Würselen zu reaktivieren. Diese Trasse ist überhaupt nicht mit neuen Straßen oder Gebäuden zugebaut (mal abgesehen vom Pflanzenbewuchs). Und es wäre eine direktere bzw. kürzere und somit auch schnellere Verbindung nach Aachen, als wenn man noch die Schleife über Merzbrück mitnehmen müsste.

        MfG

        1. Sehr geehrter Herr Kuckelkorn,
          wie Sie bereits geschildert haben, ist dies eine weitere Option von Mariagrube aus dem Streckenverlauf bis Aachen zu reaktivieren.
          Bis auf das letzte Reststück zwischen der Abzweigung Quinx bis zu dem unscheinbaren Erdhügel, wo die letzten hundert Meter beim Bau des Willi-Brandt-Rings die Strecke einfach zugeschüttet wurde, befinden sich auf der Achse Mariadorf-Euchen-Würselen gar keine Gleise mehr.
          Auch wurde um Euchen herum(ich weiß gar nicht genau wann das wahr)die Umgehungsstraße gebaut L223 bzw. B264 die Birk mit Broichweiden/Merzbrück verbindet.
          Hinzu kommen die sehr hohen Kosten.
          Ob da das Bundesland NRW mit macht bzw. Bundesministerium für Wirtschaft, Verkehr bzw. Infrastruktur und bereit ist 300 mio. € locker zu machen?
          Das kann ich mir nicht vorstellen.
          Die Risiken für eine mögliche Kostenexplosion sind auch recht hoch, siehe Elbphilharmonie, der Pannenflughafen BER über den ganz Deutschland lacht und kein Ende abzusehen ist.
          Ich denke mal, das bestimmt noch 5 bis 10 Jahre ins Land gehen werden, um zu sehen in welche Richtung es bei der Tram geht.

          Freundliche Grüße
          Thomas Printz

          1. Hallo Herr Printz,
            die ehemalige Strecke Mariagrube – Euchen – Würselen – Aachen Nord hat mit der Abzweigung Quinx nichts zu tun ;). Die Strecke kommt von Mariadorf durch das Broichtal, über Euchen und sie fädelte ungefähr auf der Höhe des Würselener Bahnhofs (Aquana) in die ehemalige Strecke von Stolberg nach Kohlscheid ein. Ja auf dieser Trasse liegen überhaupt keine Gleise mehr, aber der Bahndamm ist noch komplett erhalten und die Querung der L223 bei Euchen wäre auch nicht das große Problem. Aber es ist wie gesagt auch nur Alternative, über die man mal nachdenken könnte.
            Und ich würde ein solches Projekt jetzt nicht mit Projekten wie der Elbphilharmonie, oder dem BER vergleichen… Das sind doch wieder ganz andere Dimensionen, als ein solches regionales Nahverkehrsprojekt. Ohne das ich jetzt die Kosten und den Aufwand hier klein reden möchte, aber man sollte die Kirche schon im Dorf lassen.
            Aber ich bin genau Ihrer Meinung was Ihr Fazit angeht: Abwarten und Tee trinken! Wir werden schon sehen was in ein paar Jahren daraus wird ;)

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