Fototagebuch 7/2019

Fototagebuch  Juli 2019

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im Juli 2019.
Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.
(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats Juni 2019 .)

 

Tipps für Eisenbahnfreunde:

10. August 2019
E-Lok-Sonderfahrt zum „Rhein in Flammen“
Der Verein „Eisenbahnfreunde Niederrhein/Grenzland e.V.“ veranstaltet mit einer historischen E-Lok (vermutlich E 10 der „Centralbahn“) eine Fahrt zum Spektakel „Rhein in Flammen“. Der „Feuerwerksexpress“ genannte Sonderzug verkehrt über Mönchengladbach – Herzogenrath – Aachen und Düren nach Koblenz, Rhens und Spay. Stichtag für die Kostendeckung ist der 05. Juli 2019. Weitere Infos gibt es beim Veranstalter.

16. August 2019
Frühschoppen für Eisenbahnfreunde

Der Frühschoppen findet von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr im Foyer des Servicepunktes im EVS-Gebäude am Stolberger Hauptbahnhof, Rhenaniastraße 1 (Gustav-Wassilkowitsch-Platz) in Stolberg statt.

 

24. August 2019
Mit den AKE-Rheingoldzug zur Meyer-Werft nach Papenburg
Der Sonderzug fährt von Köln kommend die Schleife durch das Grenzland und hält u.a. in Düren (7:10 Uhr), Eschweiler Hbf(7:28 Uhr), Stolberg Hbf (7:37 Uhr), Aachen Hbf (7:51 Uhr), Herzogenrath (8:08 Uhr)  und Geilenkirchen (8:20 Uhr). Nähere Infos gibt es beim Reiseveranstalter AKE-Eisenbahntouristik (06591/94998700).

 

Beginn des Fototagebuchs:

31. Juli 2019

Die Stadt Stolberg hat auf dem Vorplatz des Stolberger Hauptbahnhofs (Gustav-Wassilkowitsch-Platz) nahe des Fahrkartenautomaten eine touristische Informationstafel aufgestellt, auf der u.a. auch über die Geschichte der Eisenbahn im allgemeinen und des Stolberger Hauptbahnhofs im Besonderen hingewiesen wird. Diese Informationstafel wurde bereits vor vielen Jahren (2011?) von der Stolberger Künstlerin Birgit Engelen gestaltet und entspricht von ihrer ansprechenden Wirkung her den anderen touristischen Informationstafeln, die u.a. vor der Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt an der Salmstraße, vor der Stadthalle, beim Rathaus am Vogelsängerdenkmal sowie am Stolberger Markt (Zweifaller Straße) stehen. Nachdem der Bahnhofsvorplatz langsam seinen angestrebten  Endzustand erreicht, ist die Aufstellung dieser Tafel eine gelungene Bereicherung des Bahnhofsumfeldes.
Möge die Informationstafel von Vandalismusschäden verschont bleiben und vielen Menschen eine Freude sein!

Die neue touristische Informationstafel, die vorrangig der Geschichte des Stolberger Hauptbahnhofs und der Eisenbahntradition in Stolberg gewidmet ist (oben und unten).

Die außerplanmäßige Einfahrt eines RE 9-Zuges aus Siegen auf  Gleis 2 des Stolberger Hauptbahnhofs machte stutzig. Wie erwartet, überholte der verspätete ICE von Frankfurt/M. nach Brüssel den RE 9-Zug in Stolberg Hbf. Beteiligt an dieser Situation waren der ICE 3-Zug Nr. 4654 und die Talent-Triebwagen 442 261/761 und 442 302 (oben und unten).

 

29. Juli 2019

Aus dem vorbeifahrenden Zug heraus konnte in Köln Bbf der ÖBB-Taurus 1016 016 im Design des in Wien verkehrenden „City Airport Train“ (oben) sowie das Treffen von 120 101 und 101 004 (unten) gesichtet werden.

Im Dürener Bahnhofsdschungel gab es den gerade aus Linnich einlaufenden VT 742 der Rurtalbahn zu sehen.

Vor der Kulisse der ehemaligen Güterabfertigung Düren konnte der Euregiobahn-Triebwagen  643 209 zusammen mit einem Triebwagenverband der BR 423 fotografiert werden.

Die gestalterisch gut gelungene Brücke der Schoellerstraße auf der Ostseite des Bf. Düren wurde gerne für das Foto eines unerkannt gebliebenen ICE 3 auf dem Weg von Frankfurt/M. nach Brüssel genutzt.

 

27. Juli 2019

Blick auf die neugestaltete Vennbahnseite des Stolberger Hauptbahnhofs mit den von der EVS verlängerten Aufstellgleisen für Güterzüge. Eine gute Investition in die Zukunft des Bahnknotens Stolberg.

Durchfahrt eines unerkannt gebliebenen ICE 3 von Brüssel nach Frankfurt/M. auf Gleis 2 des Stolberger Hauptbahnhofs (oben und unten).

Wieder ein Problem auf der Strecke Köln – Aachen
Beim ehemaligen Bf. Buir (heute S-Bahn Station Kerpen – Buir) strandete am Nachmittag ein Regionalexpresszug, weil die Fahrleitung durch einen Blitzeinschlag beschädigt war. Die Strecke blieb mehrere Stunden lang gesperrt, die Fahrgäste des Regionalexpresszuges wurden nahe der S-Bahn-Haltestelle durch einen aufwändigen Feuerwehreinsatz aus dem Zug geholt. Auf dem Kölner Hauptbahnhof wurde Reisenden nach Aachen auch gegen 18 Uhr noch empfohlen, den Umweg über Mönchengladbach anzutreten bzw. den RE 8 und die RB 27 bis Rheydt zu benutzen und dort auf Anschlusszüge nach Aachen zu warten.
Immerhin konnte man an diesem Nachmittag eine Betriebsstörung wieder einmal auf Witterungseinflüsse schieben…

 

26. Juli 2019

Der 26. Juli 2019 war ein Tag mit einem unermesslichen Bahnchaos im Großraum Köln. Der Chronist fand sich an diesem Tag um 16:04 Uhr auf dem Bonner Hauptbahnhof ein, um von dort aus nach Stolberg zu fahren. Die Heimfahrt endete erst um 20:37 Uhr auf dem Stolberger Hauptbahnhof!
Zunächst meldete in Bonn der RE 5 von Koblenz nach Wesel rd. 20 Minuten Verspätung, so dass es vorteilhafter erschien, ausnahmsweise mit der um 16:08 Uhr von Bonn Hbf startenden RB 48 nach Köln zu fahren. Wegen eines Feuerwehreinsatzes an der Strecke zwischen Sechtem und Brühl verzögerte sich nun jedoch die Abfahrt in Bonn Hbf. Das kundenfreundliche Personal von „National Express“ informierte allerdings die im Zug sitzenden Fahrgäste in regelmäßigen Abständen über die Entwicklung und empfahl schließlich auch, ggf. den mittlerweile in Bonn Hbf eingetroffenen RE 5 zur Fahrt nach Köln zu nutzen, weil dieser zuerst nach Köln abfahre, schneller dort sei und damit die Möglichkeit biete, zumindest ein wenig Zeitverlust aufzuholen. Nach dem Wechsel in den RE 5 fuhr dieser alsbald auch bis zum Bf. Sechtem, wo sich wegen des Feuerwehreinsatzes nochmals ein Zwischenhalt ergab. Auch hier versorgte „National Express“ seine Fahrgäste laufend mit Informationen zur Lage und zur voraussichtlichen Weiterfahrt. Nachdem die Löscharbeiten am Gleis beendet waren, legte der RE 5 dann die restliche Fahrt nach Köln Hbf zurück, wo er schließlich um 17:51 Uhr eintraf. Den nächsten Anschluss nach Stolberg oder Aachen hätte nun der RE 1 vermitteln können, der planmäßig um 18:15 Uhr von Köln Hbf starten sollte. DB Regio glänzte hier aber mit einem Zugausfall und verwies die Fahrgäste einfach auf den nachfolgenden RE 9, der um 18:48 Uhr von Köln Hbf abfahren sollte.

Fahrgastinformation im RE 5 bei der Einfahrt in den Kölner Hauptbahnhof (oben) und beim Aussteigen auf dem Bahnsteig (unten).

Ein Ausschnitt vom Anblick der großen Anzeigetafel in der Schalterhalle des Kölner Hauptbahnhofs.

111 149 mit gut gemeintem Warnhinweis an die Fahrgäste  vor einem Zug von „DB Regio“ …..

Schnappschüsse während der erzwungenen Wartezeit auf dem Kölner Hauptbahnhof: Lok-Fossile aus einer Zeit, als die Eisenbahn in Deutschland noch ein zuverlässiges Verkehrsmittel war (oben und unten). Die „Behördenbahn“ in Form der Deutschen Bundesbahn war einfach besser – und ihr Finanzbedarf war eigentlich auch kleiner als derjenige der DB AG heute. Die DB AG startete 1989 übrigens als vom Steuerzahler entschuldetes Unternehmen – und ohne die Kosten des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg schultern zu müssen und ohne das zusätzliche Personal zu bezahlen, das aus den Ostgebieten vertrieben oder aus der Ostzone geflüchtet war und bei der Bundesbahn eine berufliche Zukunft fand….

Noch ein Schnappschuss, diesmal aus dem vorbeifahrenden Zug heraus: ÖBB-Taurus 1016 016 im auffälligen Design des in Wien verkehrenden „City Airport Train“ gegen 18:55 Uhr bei der Einfahrt nach Köln Hbf.

Wer sich diesem RE 9 anvertraute, sollte es allerdings noch bitter bereuen. Nach der leicht verspäteten Abfahrt in Köln hatte „DB Regio“ kurz vor dem Ziel für die Fahrgäste in Eschweiler Hbf das nächste Desaster parat: Die Türen blieben rd. 10 Minuten (!) geschlossen. Erst danach gab es im Zug eine Durchsage, dass eine Türstörung vorliege und nun in allen Waggons die Türen per Notentriegelung geöffnet werden müssten, was dann auch geschah. Allerdings stiegen nur die Fahrgäste aus, die ohnehin in Eschweiler Hbf aussteigen wollten. Danach wurden die Türen wieder geschlossen und ließen sich dann von innen wiederum nicht mehr öffnen. Während nun auf Gleis 4 des Eschweiler Hauptbahnhofs gegen 19:55 Uhr der nachfolgende RE 1 nach Aachen einfuhr, verkündete das DB Regio-Personal, dass sein RE 9 wegen der defekten Türen seine Fahrt nicht mehr fortsetzen könne und alle Fahrgäste aussteigen müssten. Hierzu würden die Türen wieder „händisch“ an der Notentriegelung geöffnet. Nachdem die Fahrgäste mittlerweile über 20 Minuten in dem RE 9 – zeitweise auch bei ausgeschalteter Lüftung und Klimaanlage – zugebracht hatten, mussten sie mit ansehen, wie der RE 1 auf Gleis 4 kurzerhand wieder weiterfuhr und keinerlei Aktivitäten sichtbar waren, den Fahrgästen des RE 9 aus ihrer Situation zu helfen. Wegen der fehlenden bzw. viel zu späten Informationen im RE 9 hatten die Fahrgäste keine Chance, diesen Zug rechtzeitig zu verlassen. Offenbar war auch zwischen den Lokführern von RE 9 und RE 1 zu keiner Zeit die Idee aufgekommen, die Weiterfahrt der RE 9-Fahrgäste mit dem RE 1 möglich zu machen. Auch der Fahrdienstleiter im örtlichen Stellwerk „Ehf“, der ja den RE 1 wegen des liegengebliebenen RE 9 nicht durch Gleis 1 fahren lassen und stattdessen über Gleis 4 umleiten musste, kam nicht auf die Idee, hier einen Fahrgastwechsel zu organisieren. Obwohl es Mobiltelefone und Zugfunk gibt, war offenbar von keiner Seite der Versuch unternommen worden, im Sinne der Fahrgäste eine Hilfe zu organisieren. Die durften nach der Gutsherrenart der beteiligten Eisenbahner erst 20 Minuten im stickigen RE 9 ausharren und sollten anschließend nochmals eine halbe Stunde in der Hitze auf dem Bahnsteig auf den nächsten Zug warten. Der Bahnsteig am Gleis 1 des Eschweiler Hauptbahnhofs hat mittlerweile übrigens kein Schatten spendendes Dach mehr….
Wer konnte, ließ sich mit dem Auto abholen oder versuchte, mit Bus oder Taxi wegzukommen. Manche hatten auch die Idee, von der nahegelegenen Euregiobahn-Haltestelle Eschweiler-West ihr Glück zu versuchen.
Als man den Lokführer des RE 9 fragte, warum er keine Informationen durchgegeben hatte und auch nicht versucht habe, eine Fahrgastaufnahme durch den RE 1 zu ermöglichen, antworte er lapidar, er habe ja nicht gewusst, dass der RE 1 nachfolge.
Das traurige Fazit aus Sicht des Fahrgastes: In Eschweiler Hbf waren zu dieser Zeit nur Versager am Werk. Das einzige, was diese Eisenbahner bei ihrer Art von Betriebsabwicklung stört, sind nur diese nervigen Kunden und Fahrgäste mit ihren lästigen Beförderungswünschen. Dienst am Kunden: Fehlanzeige! Was mag wohl die Kernaufgabe von „DB-Regio“ aus Sicht dieser Eisenbahner sein?
Ob beim Nahverkehrszweckverband Rheinland oder im NRW-Verkehrsministerium wohl die Einsicht wächst, dass „DB Regio“ offenbar dauerhaft nicht in der Lage ist, rund um Köln einen halbwegs kundenfreundlichen Regionalverkehr durchzuführen? Wie viele solcher „Einzelfälle“ braucht es noch, bis man Alternativen aufbaut und sich zur Kündigung von Verkehrsverträgen entschließt?

Ein kleiner Teil der Fahrgäste, die von DB Regio stehen gelassen wurden.  Ein  Student mit Galgenhumor kreierte schon einen neuen Werbeslogan: „DB Regio – mit uns bleiben Sie auf der Strecke…“

 

Übrigens sind die Verhältnisse im Großraum Köln oder auch in NRW nur ein Teilausschnitt aus der deutschen Bahnwelt. Der Chef der Schweizer Bahn SBB, Andreas Meyer, wurde Ende 2017 gefragt, wo er den Unterschied zwischen der weitgehend optimal aufgestellten SBB und der DB sehe. Seine Antwort: „Gerade in den obersten Führungsetagen ist die Deutsche Bahn einem viel stärkeren politischen Einfluss ausgesetzt. […] Politische Diskussionen um die Besetzung von Vorstandsposten, wie es sie in Deutschland gibt, wären bei uns in der Schweiz unvorstellbar.“
Topexperten wie der Infrastrukturvorstand Pofalla oder bspw. auch kleine Fürsten in Nahverkehrszweckverbänden dürfen, wie aktuell in der Presse zu lesen war, demnächst sogar 86 Milliarden Infrastrukturmittel verplanen – soweit das Geld nicht für „Stuttgart 21“ oder ähnliches verschoben wird…

 

 

25. Juli 2019

Sonnenaufgang am Morgen des 25. Juli 2019 über dem Stolberger Hauptbahnhof – es sollte ein Tag werden, an dem man in Deutschland mit Temperaturen von über 40 Grad Hitzerekorde aufstellte.

Auf dem Kölner Hauptbahnhof gab es gegen 6:50 Uhr den blau gestreiften „Europa-ICE“ mit der Nummer 4601 zu sehen. Er war als ICE 101 nach Basel über Frankfurt/M.-Flughafen im Einsatz.

Der Nachmittag dieses Tages endete für DB-Fernverkehr und DB-Regio – wieder einmal – im Chaos. Zugverspätungen, Zugausfälle und fehlende oder falsche Informationen sorgten bei den Bahnkunden für reichlich Frust und Ärger. Nachdem man sich bspw. von Bonn nach Köln mit einem Zug von National Express durchgeschlagen hatte, weil der vorgesehene EC 8 über 30 Minuten Verspätung meldete, verkehrten die Züge von Köln Hbf in Richtung Aachen entweder gar nicht oder mit krassen Verspätungen. Die DB-App gab an, dass man mit der Kombination aus S-Bahn und RB 20 und mit Umsteigen in Düren halbwegs zeitnah nach Hause kommen könne. Doch als auch die S-Bahn mit mehr als 10 Minuten Verspätung verkehrte, blieb die ganze Fahrt über die Ungewissheit, ob der Anschluss auf die RB 20 in Düren (immerhin am gleichen Bahnsteig) noch erreicht werden würde. Die DB-App meldete für die RB 20 eine pünktliche Abfahrt um 18:17 Uhr aus Gleis 6. Doch in Düren war gar kein Euregiobahn-Triebwagen zu sehen. Die auf dem Bahnsteig wartenden Menschen  hatten auch keine Informationen bekommen. Erst als gegen 18:30 Uhr der bis dahin immer noch angezeigte RB 20-Zug mit Abfahrt 18:17 Uhr vom Display verschwand, war klar, dass er sang- und klanglos ausgefallen war…. Nun galt die Hoffnung dem mit nur 35 Minuten Verspätung verkehrenden RE 9-Zug.

Im Gegensatz zur Deutschen Bahn AG gab es auf den Rurtalbahnstrecken von Düren nach Heimbach und von Düren nach Linnich, die bekanntlich in der gleichen Klimazone liegen, keinerlei Verzögerungen. Sowohl der VT 743 nach Heimbach (oben) als auch der VT 742 nach Linnich (unten, mit VT 746 und VT 747 im Hintergrund) verkehrten planmäßig.

Ankunft des RE 9 nach Aachen gegen 18:50 Uhr. Auch wenn die Reise im überfüllten und ohnehin völlig beengten DB-Regio-Talent-Elektrotriebwagen alles andere als angenehm war – es ging immerhin weiter. Auffällig war am Nachmittag des 25. Juli 2019 auch die große Zahl von Güterzügen, die auf vielen Bahnhöfen herumstanden.

Überzeugender Beitrag der DB AG zum Klimawandel
Man kann der DB AG mit ihren  Teilunternehmen „Fernverkehr“ und „DB Regio“ eigentlich nur gratulieren: volle Punktzahl, alles richtig gemacht! Wer bislang noch gezweifelt hatte, ob man wegen Klimawandel oder Ozonbelastung evtl. auf die Nutzung des Autos verzichten sollte, der erhielt von der DB AG eine überzeugende Entscheidungshilfe. Im eigenen Auto unabhängig und in individueller Umgebung, mit Klimaanlage und völlig selbstbestimmt zu fahren ist durch nichts zu ersetzen – vor allem in keiner Weise durch Angebote der DB AG. Selbst engagierte oder bahnaffine Menschen werden sich mit Grausen von dieser DB AG abwenden, wenn sie für den Verkehr zwischen zwei gar nicht soo weit auseinanderliegenden Großstädten die doppelten oder dreifachen Fahrzeiten aufgezwungen bekommen und ein oder zwei Stunden länger unterwegs sind. Eine bessere Lobbyarbeit für die gebeutelte Autoindustrie hätte keiner geleistet. Auf diesem Gebiet hat die DB AG wieder einmal Spitzenleistung abgeliefert.
Kritik der Bundesregierung oder ihres Verkehrsministers an der DB AG , weil sie ihre Klimaziele sabotiert? Eine Rüge von der „Klima-Kanzlerin“? – Fehlanzeige! Wer sonst noch – evtl. aus einer gewissen Eisenbahn-Euphorie heraus – wegen diesem aktuell dargebotenen Desaster nun Kritik an der Betriebsführung der DB AG und an den von ihr geschaffenen Zuständen übt, der wird von ihren Leitfiguren und ihren Multiplikatoren wahrscheinlich mit den üblichen Argumenten wie „außergewöhnliche Wettersituation“ oder „Jahrhundertsommer“ abgebügelt. Schade nur, dass so kleine „gallische Dörfer“ wie bspw. die Rurtalbahn  immer noch die Hoffnung nähren, dass Eisenbahnverkehr einen Beitrag zum Umweltschutz leisten könnte – zumindest auf regionaler Ebene. Dass Eisenbahnverkehr zu allen Jahreszeiten auch funktionieren  k a n n , konnte der interessierte Laie heute entlang der Rur erleben.
Nach der gescheiterten Bahnreform und 25 Jahren Murks der Deutschen Bahn AG wäre ich dafür, den Betrieb der Eisenbahn des Bundes einmal 25 Jahre in die Hände der Schweizer Bundesbahnen zu legen… – auch für die Eidgenossen könnte es eine win-win-Situation werden, weil sie dann auch endlich die Lücken in den Güterverkehrsmagistralen zwischen den Nordseehäfen und den Alpen schließen könnten, die man von deutscher Seite schon seit Jahrzehnten hegt und pflegt, um eine stärkere Verlagerung des LKW-Verkehrs wirksam zu verhindern.

 

24. Juli 2019

Der Reiseveranstalter AKE-Eisenbahntouristik hat am 24. Juli 2019 eine TEE-Sonderfahrt nach Rüdesheim am Rhein angeboten, bei der der von E 10 1309 gezogene Nostalgie-TEE u.a. durch das Grenzland fuhr.

Am Morgen des 24. Juli 2019 gegen 6:50 Uhr lag ein Hauch von Bundesbahn-Nostalgie über dem Kölner Hauptbahnhof, als dort zunächst 110 469 mit einem RB 48-Zug von National-Express (oben) und kurz danach der AKE-Nostalgie-TEE mit E 10 1369 (2x unten) einfuhren.


Der Eisenbahnfreund Karl-Heinz Frohn hatte sich für den AKE-Rheingoldzug eine Fotostelle im Wurmtal bei Übach-Palenberg ausgesucht und u.a. dieses Foto gespendet – herzlichen Dank dafür!

Am Vormittag hatte der Eisenbahnfreund Peter-Josef Otten den nostalgischen TEE-Zug bei der Einfahrt und bei der Ausfahrt auf dem Stolberger Hauptbahnhof fotografiert. Für die Bildspenden und den hochsommerlichen Sondereinsatz sage ich ein herzliches Dankeschön an Peter-Josef Otten.

Daniel Birken suchte am Nachmittag des 24. Juli 2019 den Stolberger Hauptbahnhof auf, um dort die 103 222 von Railadventure zu fotografieren, die den S-Bahn-Triebwagen 420 462 im Schlepp hatte. Für diese Bildspende und den Eifer, bei rd. 40 Grad Außentemperatur noch dem Hobby nachzugehen, sage ich ein herzliches Dankeschön an Daniel Birken.

Die Rückkehr aus Rüdesheim am Rhein nahm Peter-Josef Otten auf dem heimischen Bf. Düren auf. Im Glanz der Abendsonne rollte der Sonderzug an den Bahnsteig und verlieh dem Bf. Düren noch einmal etwas vom Glanz der Bundesbahnzeit (oben und unten).

Im Licht der untergehenden Sonne wurde der AKE-Nostalgie-TEE auf der Rückfahrt bei Nothberg erwartet.

Vorher gab es als fotografischen Beifang zunächst noch die DB Cargo-Lok 185 356 (oben) mit einem Kesselwagenzug und die Railpool-Lok 186 258 (unten) zu sehen, die durch ihre Streifen in den belgischen Nationalfarben auffiel.

Trotz der vielen durch die Sommerhitze verursachten Störungen an Bahnanlagen erreichte die AKE-Lok E 10 1309 mit ihrer langen Zuggarnitur das Grenzland wenige Minuten „vor Plan“. Die Fotostelle bei Nothberg erwies sich als richtige Wahl… (oben und unten).

Am Nothberger Friedhof gelangen außerdem noch Fotos von der Rurtalbahn Cargo-Lok 186 426 (oben) und von der DB-Fernverkehrslok 101 040 (unten).

 

23. Juli 2019

Gegen 18:35 Uhr gab es auf dem Stolberger Hauptbahnhof eine Überholung des nach Aachen fahrenden RE 9-Zuges durch einen nach Brüssel verkehrenden ICE 3 zu sehen.

Wenig später schleppte die DB-Cargo-Lok 185 051 einen langen Kesselwagenzug ostwärts durch Stolberg Hbf (oben), während der von Crossrail gemietete MRCE-Taurus ES 64 U2-066 als Leerfahrt nach Aachen-West unterwegs war.

Am 23. Juli 2019 wurde die neu errichtete Fußgängerbrücke provisorisch, d.h. als nicht barrierefreier Zugang zum Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs, in Betrieb genommen (oben und unten).

Blick vom neuen Bahnsteigzugang auf einen von Aachen her kommend auf Gleis 2 eingefahrenen RE 9-Triebwagen.

Gegen 19:02 Uhr rauschte der mit Werbung für die diesjährige Tour de France beklebte Thalys-Zug Nr. 4343 auf seinem Weg von Paris Gare du Nord in Richtung Köln durch Stolberg Hbf.

Auf der Ostseite des Stolberger Hauptbahnhofs verweilte die „Ludmilla“-Lok 232 283, die mit Bauz 93261 (Göttingen – Stolberg) auf Entladung des Altschotters und Beladung mit Recycling-Schotter wartete (oben und unten).

Blick auf die Bauarbeiten am Mittelbahnsteig (Gleise 3 und 4) des Eschweiler Hauptbahnhofs, wo die Modernisierungsarbeiten zügig vorangehen (oben und unten).

Einfahrt eines RE 1-Zuges nach Aachen auf Gleis 1 des Eschweiler Hauptbahnhofs, wo der neue Bahnsteig bereits weitgehend fertiggestellt ist.

 

 

22. Juli 2019

Gegen 6:48 Uhr  bot sich auf dem Kölner Hauptbahnhof das Zusammentreffen des Thalys-Triebwagens Nr. 4307 auf seiner Tour nach Paris Gare du Nord mit dem ICE 101 nach Basel als Fotomotiv an.

Bei der Ausfahrt begegnete der Thalys-Triebwagen Nr. 4307 dem „Flixtrain“ nach Hamburg, der von der  Railpool-Lok 193 813 gezogen wurde.

Köln Bbf bot morgens die AKE-Lok E 10 1309 (oben) und nachmittags den ÖBB-Taurus 1016.024  (unten) als „en passant“-Fotomotive.

Wie schon am Vortag, so war der ICE 3-Zug Nr. 4601 wieder im Einsatz auf der Linie Frankfurt/M. – Brüssel. Jean-Michel Vanderseypen, dem ich hier für seine Bildspenden herzlich danke, hat den Zug (oben) auf dem Bahnhof Lüttich-Guillemins fotografiert. Aber auch die rote Standard-Version der ICE 3 lässt sich dort gut fotografieren, wie sein Bild unten belegt.

Dieser improvisierte Bauzug ist schon seit vielen Tagen auf der Ostseite des Stolberger Hauptbahnhofs zu sehen. Weil das Gleisfeld am Abend des 22. Juli 2019 einmal leer war, eröffnete sich ein freier Blick auf die illustre Kombination.

Vom Oberdeck das P&R-Parkhauses ergaben sich im milden Licht der Abendsonne diese Blicke auf den in Richtung Stolberg-Altstadt ausfahrenden 643 222 (oben und unten) und die Gleisbaustelle auf der Vennbahnseite des Stolberger Hauptbahnhofs.

 

 

21. Juli 2019

Zur Freude des Fotografen sauste gegen 10:15 Uhr der „blaue Europa-ICE“ mit der Nr. 4601 auf seinem Weg von Frankfurt/M. nach Brüssel durch Stolberg Hbf.

Um 11:47 Uhr konnte auf dem Stolberger Hauptbahnhof diese Szene mit dem ICE3 Nr.  4684 und dem Euregiobahn-Triebwagen  643 217 aufgenommen werden.

Da der Umlaufplan der ICE 3-Züge exakt eingehalten wurde, konnte der „blaue Europa-ICE“ mit der Nr. 4601 gegen 13:45 Uhr erneut in Stolberg aufgenommen werden. Hier lag die Fotostelle in Höhe des westlichen Einfahrsignals des Stolberger Hauptbahnhofs (oben und unten).

Zum Abschluss des Tages gab es noch einen Blick auf den Rolleftalviadukt der Vennbahn bei Aachen-Brand.

Panne beim „Frühschoppen für Eisenbahnfreunde“
Am 21. Juli 2019 musste der „Frühschoppen für Eisenbahnfreunde“ leider ausfallen. Völlig ungeplant blieb der Servicepunkt im EVS-Gebäude am Stolberger Hauptbahnhof geschlossen. Niemand war erschienen, um den Servicepunkt zu öffnen. Nach längerer vergeblicher Wartezeit mussten die Besucher und Besucherinnen einsehen, dass auch keine Abhilfe mehr zu erwarten war und selbst ein verspäteter Beginn sinnlos geworden wäre. Der vorgesehene Reisebericht von Dietrich Nikel wird deshalb auf den folgenden Termin am 16. August 2019 verschoben. Gleichzeitig fällt der 50. Frühschoppen damit in den Monat Oktober 2019.

 

19. Juli 2019

Besonderes Glück hatte der Eisenbahnfreund Ralph Cox am Abend des 19. August 2019 bei einem Besuch des Bf. Herzogenrath. Er traf dort die von der Firma „Erfurter Bahn Service“ (EBS) im Anstrich der Deutschen Reichsbahn lackierte und authentisch als 243 936 beschilderte E-Lok der BR 143 an. Dieser Sonderling ist bei der EBS-Tochterfirma „Fahrzeugwerke Karsdorf“ (FWK) registriert. Zusätzlich zeigt das Foto von Ralph Cox auch noch den zweiteiligen SLT-Elektrotriebwagenverband mit den Fahrzeugen 2619 und 2405. Und als weiteres Fotografenglück ist noch die DB Cargo-Lok 152 140 als Schublok an einem Erzzug zur Berzelius-Bleihütte in Stolberg zu sehen, der von einer Lok der BR 189 gezogen wird. Für diese Bildspende sage ich deshalb auch ein ganz besonders herzliches „Dankeschön“ an Ralph Cox.

 

18. Juli 2019

Als gegen 5:57 Uhr der RE 1 nach Geilenkirchen einfuhr, herrschte auf dem Stolberger Hauptbahnhof eine eigenartige Sonnenaufgangsstimmung.

Am Abend des 18. Juli 2019 gab es auf der Ostseite dieses Zusammentreffen der Railpool-Lok E 186 289 mit dem Euregiobahn-Triebwagen 643 219 zu fotografieren.

Bei der Mitfahrt im 643 205 konnte mit ein wenig Trickserei dieser Blick über die Schulter des Lokführers auf die Passage von Nirmer Tunnel und Eilendorfer Tunnel erhascht werden.

Auf dem Aachener Hauptbahnhof gibt es immer wieder fotogene Treffen mit Loks der BR 111. Am späten Abend des 18. Juli 2019 ließen sich bspw. 111 149 mit einem RE 4 (links) und  111 127 vor einem RE 1 auf den Bahnsteiggleisen 2 und 3 in Szene setzen.

 

16. Juli 2019

Gegen 5:50 Uhr lag eine düstere Morgenstimmung über dem Stolberger Hauptbahnhof.

Gegen 5:57 Uhr wartete die DB Cargo-Lok 185 368 auf Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs auf ihre Ausfahrt in Richtung Aachen-West. Bevor es soweit war, musste sie aber zunächst den von einer Lok der BR 111 geschobenen RE 1 nach Geilenkirchen (oben) sowie den von 146 274 bespannten RE 10111 nach Hamm (unten) vorbeilassen.

Auf dem Bonner Hauptbahnhof ließ sich gegen 17:04 Uhr die in Richtung Koblenz durchfahrende Euro Cargo Rail-Diesellok 077004 fotografieren.

Auf dem Stolberger Hauptbahnhof konnten gegen 18:32 Uhr zwei ehemalige Bundesbahn-V 100 der Firma EfW gesichtet werden. Auch wenn die Nummern im Detail unerkannt blieben, so handelte es sich um je eine Lok der BR 211 und 212.

Es war 18:38 Uhr, als die Siemens-Vectron-Lok  193 495 mit einem langen, westwärts fahrenden Zug des kombinierten Ladungsverkehrs den Stolberger Hauptbahnhof passierte.

Im Bereich der Straße „Schnorrenfeld“ haben sich durch umfangreiche Freischneideaktivitäten der EVS neue Fotomöglichkeiten ergeben, die am Abend des 16. Juli 2019 genutzt wurden. Den Auftakt machte 643 220 als RB 20 von Stolberg Hbf nach Stolberg-Altstadt.

Zur Freude des Fotografen kam wenige Minuten später 265 024 mit einem Leerzug von der Berzelius-Bleihütte in Stolberg-Binsfeldhammer zum Stolberger Hauptbahnhof vorbei.

Für Fotos von der Rückfahrt des 643 220 nach Stolberg Hbf wurden ebenfalls die elegante Doppelkurve und der enge Gleisbogen am Schnorrenfeld genutzt (oben und unten).

Eine andere Variante des Motivs mit der Doppelkurve zwischen Schnorrenfeld und Hp. Stolberg-Schneidmühle wurde mit 643 204 ins Bild gesetzt.

 

15. Juli 2019

Offizieller Festakt zur Reaktivierung der Bördebahn
Das Ereignis des Tages fand am Bf. Bubenheim statt: Dort feierte man den ersten Spatenstich zur Reaktivierung der Strecke Düren – Zülpich – Euskirchen für den Reisezugverkehr. Zufälligerweise waren auch Eisenbahnfreunde aus der Region anwesend und haben einige Fotos von dem Ereignis für das Fototagebuch gespendet. So sage ich an dieser Stelle ein besonderes Dankeschön an Silvia und Arno Mörkens für ihre Fotos von einem wahrhaft historischen Ereignis für die Region:

Die letzten Minuten vor dem Beginn des offiziellen Festaktes am ehemaligen Bf. Bubenheim – ein Mitarbeiter der Baufirma stellt die Spaten für die prominenten Gäste bereit, das Bauschild ist aufgerichtet und der Bagger fotogerecht in Position gebracht.

Der Nahverkehrszweckverband Rheinland (NVR) übergab dem Kreis Düren einen Zuwendungsbescheid über Fördermittel in Höhe von 6.471.300 € für die Reaktivierung der Bördebahn (oben). Anschließend wurde zugepackt und der traditionelle „erste Spatenstich“ vollzogen (unten). Faktisch waren die Bauarbeiten zur Reaktivierung der Strecke Düren – Euskirchen natürlich schon vorher angelaufen. Nun ist man guter Dinge, die Strecke bis Dezember 2019 soweit sanieren zu können, das ab dem Fahrplanwechsel im Dezember ein werktäglicher Regionalbahnverkehr zwischen Düren und Euskirchen aufgenommen werden kann. Drücken wir allen Akteuren die Daumen! „www.eisenbahn-stolberg.de“ wünscht gutes Gelingen und einen termingerechten erfolgreichen Abschluss des Projektes.
 

Auf dem Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs gab es morgens um 5:55 Uhr die Ausfahrt der DB Cargo-Lok 185 005 zu sehen.

Im Schotterverkehr gab es morgens gegen 6:00 Uhr am Schotterzug aus Hannover wieder die Lok 217 002 nebst einer unerkannt gebliebenen, roten Lok aus der V 160-Familie zu sehen (oben). Am Abend waren die beiden Loks wieder weg, dafür stand aber ein Paar V 100-Loks im historischen Bundesbahn-Rot im Bereich des ehemaligen Stellwerks „Sr“ (unten).

Nach langen Wochen Einsatzzeit in Stolberg wurde 265 031 am 15. Juli 2019 gegen 265 024 ausgetauscht. Am Abend des 15. Juli gegen 19:00 Uhr konnte sie am Gleis 26 gesichtet werden.

 

Oberleitungsstörung zwischen Aachen und Stolberg
Wie die Stolberger Lokalausgaben der regionalen Tageszeitungen am 16. Juli 2019 in ihren gedruckten Ausgaben berichteten, fiel am Vormittag des 15. Juli 2019 bei Baumfällarbeiten ein Baum unkontrolliert auf die Gleise und zerfetzte dabei die elektrische Fahrleitung. Wegen der  Oberleitungsstörung kam es bis zum Mittag zu erheblichen beeinträchtigungen des Zugverkehrs zwischen Aachen und Stolberg. Nach der Vollsperrung stand zunächst stundenlang nur ein Gleis zur Verfügung.

 

14. Juli 2019

Inbetriebnahme der neu aufgebauten Haltepunkte
Am 14. Juli 2019 nahm DB Regio wieder den Zugbetrieb auf dem Streckenabschnitt Stolberg Hbf – Stolberg-Altstadt der Linie RB 20 auf. Die EVS hat zusammen mit der von ihr beauftragten Baufirma den Abriss der Haltepunkte Stolberg-Rathaus und Stolberg-Schneidmühle und deren Neubau termingerecht wie geplant abgeschlossen. Lediglich kleinere Anpassungsarbeiten bspw. an Geländern sind noch nachzuholen.

643 205 bereicherte die Fotomotive mit dem „neuen“ Haltepunkt Stolberg-Rathaus (oben und unten).

Am neu errichteten Hp. Stolberg-Schneidmühle war es 643 226, der in die Fotos einbezogen wurde (oben und unten). An dieser Stelle darf ein Gruß an den freundlichen Lokführer selbstverständlich nicht fehlen.

Blick auf die Baustelle für den Park&Ride-Parkplatz, der gegenüber des Hp. Stolberg-Schneidmühle in diesen Tagen errichtet wird.

Am Abend des 14. Juli 2019 konnte auf dem Stolberger Hauptbahnhof die Ausfahrt der 189 048 mit einem langen Zug aus leeren Erzwaggons in Richtung Aachen beobachtet werden.

 

13. Juli 2019

Der Eisenbahnfreund Thomas Printz war am 13. Juli 2019 in Kaldenkirchen und hat vom Bahnbetrieb an der deutsch-niederländischen Grenze folgende Fotos gespendet, für die ich ihm an dieser Stelle herzlich danke:

Auf dem Bahnhof von Kaldenkirchen raf Thomas Printz eine mit der Nummer „7“ beschriftete Diesellok von Northrail an.

Am Bahnübergang „Am Altenhof“ in Kaldenkirchen konnte Thomas Printz die BLS Cargo-Lok 485 011 mit einem KLV-Zug (oben) und die DB Cargo-Lok 189 075 (unten) bildlich einfangen.

Auf dem Stolberger Hauptbahnhof  wurde um 18:24 Uhr die akiem-Lok 186 384 vor einem nach Köln fahrenden Güterzug fotografiert.

 

12. Juli 2019

Die DB Cargo-Lok 185 071 musste am Morgen des 12. Juli 2019 gegen 5:57 Uhr auf Gleis 43 des Stolberger Hauptbahnhofs vor ihrer Fahrt nach Aachen-West die Vorbeifahrt des RE 10111 abwarten (oben und unten).

Die Verladung von Kreideschlamm im Bereich des ehemaligen Bezirks V des Stolberger Hauptbahnhofs lud am Abend des 12. Juli 2019 dazu ein, etwas länger auf der Camp-Astrid-Brücke zu verweilen und dem Ladegeschäft zuzuschauen (oben und unten).

Ein während der Kreideschlamm-Umladung von Stolberg Hbf Gleis 44 in Richtung Alsdorf ausfahrender RB 20-Zug gab der Szene zusätzliche fotografische Attraktivität.

Fertig! – der Sattelschlepper ist vollgeladen, das Umladen ist beendet und der Fotograf kann mit seiner Beute zufrieden weiterziehen….

 

11. Juli 2019

Am Vormittag des 11. Juli 2019 hatte Stefan Danners Gelegenheit, am neuen Haltepunkt „An den Aspen“ am westlichen Stadtrand von Jülich den Rurtalbahn-Triebwagen VT 747 auf seiner Fahrt nach Linnich aufzunehmen (oben und unten). Für diese beiden Bildspenden sage ich Stefan Danners ein herzliches Dankeschön.

Beim Umschlagbahnhof Köln-Eifeltor rangierte am Nachmittag des 11. Juli 2019 die betagte 294 657 vor einer eindrucksvollen Krankulisse.

Wenige Augenblicke später konnte bei der Vorbeifahrt am Rangierbahnhof Köln-Eifeltor dieses Loktreffen aufgenommen werden.

Am Bf. Köln-Süd motivierte die gerade auf der Zülpicher Straße entlangfahrende KVB-Stadtbahn zu einem fotografischen Blick in die Kölner Südstadt.

Auf dem Kölner Hauptbahnhof gab es u.a. die MRCE-Dispolok ES 64 F4-287 (alias E 189 287) zu sehen, die dort auf dem Kantinengleis zwischengeparkt war.

Auf dem Bf. Langerwehe trafen sich gegen 16:25 Uhr 146 003 mit einem RE 9 und der auf der Linie RB 20 eingesetzte 643 220/720 (oben), bevor dort gegen 16:28 der aus Düren kommende Euregiobahn-Triebwagen 643 209 auf Gleis 4 einfuhr (unten).

Um 16:32 Uhr verließ der Euregiobahntriebwagen 643 222/722 den Bf. Eschweiler-Weisweiler in Richtung Langerwehe und Düren.

643 219 war um 17:33 Uhr von Stolberg kommend bei Nothberg unterwegs. Er wurde vor dem Auslieferungslager der Firma Mäurer&Wirtz (DALLI-Werk) und zwischen der Omerbachbrücke und dem Haltepunkt Eschweiler-Nothberg aufgenommen (oben und unten).

Als Nachschuss wurde 643 219 auch noch einmal nach dem Verlassen des Haltepunktes Eschweiler-Nothberg mit dem Teleobjektiv festgehalten.

Als weitere fotografische Beute bot sich beim Haltepunkt Eschweiler-Nothberg um 16:37 Uhr zusätzlich noch der Gegenzug an, der mit dem Euregiobahn-Triebwagen 643 222/722 gefahren wurde (oben und unten).

Gegen 19:20 Uhr war das Zusammentreffen von 265 031 und 294 692 ein lohnenswertes Fotomotiv (oben und unten). 294 692 war als Leerfahrt aus Richtung Aachen eingetroffen und setzte sich auf dem Stolberger Hauptbahnhof vor einen Güterzug, mit dem sie in Richtung Köln wegfuhr.

Bauarbeiten an der Stolberger Talbahn
Die Bauarbeiten an den Haltepunkten Stolberg-Rathaus und Stolberg-Schneidmühle sind weit fortgeschritten, so dass der Zeitplan für die Fertigstellung und die Wiederinbetriebnahme offenbar eingehalten werden kann. Gegenüber des Haltepunktes Stolberg-Schneidmühle haben die Tiefbauarbeiten für die Erstellung eines neuen P&R-Parkplatzes begonnen. Der Streckenabschnitt zwischen den Bahnübergängen Münsterbachstraße und Probsteistraße ist wieder fertiggestellt und befahrbar.

Blick auf den Haltepunkt Stolberg-Schneidmühle, wie er sich am Abend des 11. Juli 2019 zeigte (oben und unten).

Gleisbauarbeiten auf dem Stolberger Hauptbahnhof
Auf dem Stolberger Hauptbahnhof sind Teile des Gleises 26, des Standplatzes für die von DB Cargo für den regionalen Güterverkehr eingesetzten Diesellok, saniert und erneuert worden. Zugleich wurde an den längeren Abstellgleisen für Güterzüge im Bereich der Vennbahnausfahrt weitergearbeitet.

 

10. Juli 2019

Auf dem Eschweiler Hauptbahnhof haben die Bauarbeiten an den Bahnsteigen schon gute Fortschritte gemacht. Doch was passiert mit der historischen Bahnsteigüberdachung, die man dort recht brachial entfernt hat. Ob sie noch einmal wiederkommt?

 

09. Juli 2019

Am 09. Juli 2019 gegen 5:57 Uhr bot der in umgekehrter Reihung verkehrende RE 1 nach Geilenkirchen Gelegenheit zu einem morgendlichen Fotomotiv. Beim Halt auf dem Stolberger Hauptbahnhof konnte eine längere Verschlusszeit genutzt werden.

 

08. Juli 2019

Bei Hürth-Kalscheuren gelang aus dem vorbeifahrenden IC 2319 der Schnappschuss auf einen in Richtung Euskirchen fahrenden Vareo-Triebwagen der BR 620.

Gegen 17:59 Uhr gab es auf dem Stolberger Hauptbahnhof dieses RB 20-Treffen mit 643 219 auf Gleis 2 und 643 212 auf Gleis 44 zu sehen. Ausnahmsweise war hier einmal nicht ein verspäteter RE 1 der Anlass für die Ausfahrt aus Gleis 2, sondern eine Verspätung des RB 20-Zuges.

Gegen 18:06 Uhr passierte die Vectron-Lok 193 404 von BLS Cargo den Stolberger Hauptbahnhof mit einem KLV-Zug in Richtung Aachen-West.

Blick auf die weiterhin nicht nutzbare Fußgängerbrücke auf dem Stolberger Hauptbahnhof.

 

07. Juli 2019

Der Eisenbahnfreund Karl-Heinz Frohn hatte bei einem Spaziergang in der Umgebung von Übach seinen Fotoapparat mitgenommen und konnte „en passant“ einige Fotos vom Betrieb auf der Strecke Aachen – Mönchengladbach aufnehmen, der an diesem Tag wegen der Streckensperrung zwischen Aachen und Stolberg durch umgeleitete Züge vielseitger als üblich war. Für die vielfältige Fotospende bedanke ich mich recht herzlich bei Karl-Heinz Frohn.

Vor Güterzügen auf dem Weg nach Aachen bot die mit einem gut gelungenen Farbdesign versehene Railpool-Lok 186 295 ein ansprechendes Motiv (oben). Interessant war zudem eine Güterzugbegegnung auf der freien Strecke (unten).

Beim Betrachten dieser beiden Fotos hat man gleich den kernigen Dieselsound der mit einem langen Containerzug nach Aachen sausenden Railtraxx-Lok 266 024 im Ohr…. (oben und unten).

Auf dem Bf. Herzogenrath konnte Karl-Heinz Frohn zusätzlich noch einen hier planmäßig nicht anzutreffenden Elektrotriebwagen der Nederlandse Spoorwegen im Bild festhalten.

Am Bahnhof Kohlscheid beobachtete Stefan Hochstetter am 07. Juli 2019 den Zugbetrieb. Er fotografierte dort den von der Railtraxx-Lok 266 024 gezogenen Containerzug nach Aachen, den Karl-Heinz Frohn zuvor schon bei Übach-Palenberg aufgenommen hatte, als der Lokführer der Class 66 kraftvoll die Steigung aus dem Wurmtal meisterte. Für diese Bildspende ein herzliches „Dankeschön“ an Stefan Hochstetter.

Am Abend des 07. Juli 2019 gegen 19:25 Uhr war 643 221 in Richtung Langerwehe unterwegs, als er am Haltepunkt Eschweiler-Nothberg zur Beute des Fotografen wurde.

In der Umgebung von Nothberg gibt es viele Möglichkeiten, die Euregiobahnzüge in der typischen Landschaft des Indetals abzubilden (oben und unten). Auch hier wurde 643 221 als Motivelement genutzt.

 

06. Juli 2019

Am Wochenende 6./. Juli 2019 war der Streckenabschnitt Aachen Hbf – Stolberg Hbf wegen Gleisbauarbeiten gesperrt. Die Züge der Linien RE 1 und RE 9 endeten und starteten in Stolberg Hbf. Wer sich den Schienenersatzverkehr per Bus nicht antun wollte und Zeit hatte, der konnte von Gleis 44 aus über Alsdorf und Herzogenrath nach Aachen fahren (rechts).

Wegen der Streckensperrung zwischen Aachen und Stolberg hatte Stefan Hochstetter das Glück, den Schotterzug aus Hannover in Eschweiler Hbf fotografieren zu können. Gegen 16:22 Uhr röhrten 218 472 und 217 002 mit ihrer Fuhre – diesmal aus Richtung Köln und Düren kommend – am Fotografen vorbei (oben und unten). Für die Bildspenden sage ich Stefan Hochstetter ein herzliches Dankeschön.

Bei einer Fahrt in die Region um Euskirchen konnte beim Bw Euskirchen 620 008/508 (oben) gesichtet werden. Der Lokschuppen des ehem. Bw Euskirchen ist mittlerweile in der Nutzung eines Vereins, der sich um historische Lokomotiven kümmert (unten).

Am Bahnsteiggleis 1 des Bf. Euskirchen lief gegen 15:00 Uhr 620 019 als RE 22 ein. Wegen Bauarbeiten ging die Fahrt nur bis Ehrang, das Reststück bis Trier erledigte der Schienenersatzverkehr.

Beim Haltepunkt Meckenheim-Kottenforst bot 620 006/506 im Einsatz auf der S23 in Richtung Bonn ein ansprechendes Motiv für einen Nachschuss.

Aus einem von Bonn kommenden und nach Euskirchen einfahrenden Vareo-Triebwagen konnte ein anderer, aus Bad Münstereifel kommender Triebwagen der BR 620 beim Haltepunkt  Zuckerfabrik erwischt werden.

In Euskirchen trafen gegen 19 Uhr der Vareo-Triebwagen 620 020 mit dem auf die Abfahrt nach Düren wartenden Rurtalbahn-VT 747 zusammen.

Auf der Bördebahn gab es beim Streckenkilometer 22,2 zwischen Elsig und Dürscheven Wildwechsel zu sehen. Der umsichtige Lokführer  verhinderte hier einen Unfall.

Der „Börde-Express“ von Euskirchen nach Düren beim Zwischenhalt auf dem Bf. Zülpich.

Die Bördebahn bietet an manchen Stellen noch ein authentisches Flair der Bundesbahnzeit – so wie hier bei diesem Bahnübergang mit Blinklicht in Kettenheim, einem Weiler bei Vettweiß. Man beachte auch die von der sparsamen Bahnmeisterei aus Schienenresten und Winkelprofilen selbstgebauten Geländer, bei denen die Schienenstücke sogar kunstvoll angewinkelt wurden.

Bördebahn-Impressionen beim Haltepunkt Jakobwüllesheim…

Einfahrt des Triebwagens VT 747 aus Euskirchen in den Bf. Düren – das letzte Stück erfolgte als Rangierfahrt in das Gleis, in das wenige Minuten zuvor schon der Rurtalbahn-Triebwagen VT 741 aus Linnich eingelaufen war. Rechts an der Seite ist der Rurtalbahn-VT 212 zu erkennen.

Triebwagen-Treffen auf dem Bf. Düren: VT 741 von/nach Linnich und der aus Euskirchen eingetroffene VT 747, der wenige Augenblicke später abrückte, um das Gleis wieder freizumachen.

Der Zuganzeiger am Bahnsteiggleis 1 in Düren war an diesem Abend ganz auf Stolberg eingestellt….

Bei der Einfahrt in Stolberg Hbf gab es gegen 20:30 Uhr im letzten Tageslicht auf der Ostseite wieder einmal die Loks 217 002 und 218 472 zu sehen, die einen Schotterzug angeliefert hatten.

Stolberg Hbf war an diesem Wochenende ein wahrer Busknotenpunkt. Neben dem AVV-Angebot mit Bussen der ASEAG gab es zusätzlich die SEV-Linien nach Aachen und Stolberg-Altstadt zu sehen.

 

 

05. Juli 2019

Am Abend des 05. Juli 2019 konnten beim Bahnübergang Münsterbachstraße eine Gleisstopfmaschine und ein Schotterpflug der Gleisbaufirma Becker aus Voerde bei der Rückkehr von einem Arbeitseinsatz auf der Stolberger Talbahn beobachtet werden (oben und unten).

Neben den Baustellen an den Haltepunkten Stolberg-Schneidmühle und Stolberg-Rathaus wurde am 05. Juli 2019 auch am Abschnitt zwischen den Bahnübergängen Münsterbachstraße und Probsteistraße gearbeitet und das Gleis erneuert.

Wegen eines technischen Defektes an der Gleisstopfmaschine und Wartungsarbeiten am Schotterpflug wurden die beiden Fahrzeuge auf Straßenfahrzeuge umgeladen. Zum Absetzen vom Gleis und Aufladen auf Sattelschlepper hatte die Firma Becker den Bahnübergang Probsteistraße gewählt. Die Männer von der Gleisbaufirma setzten die beiden Fahrzeuge innerhalb kurzer Zeit mit routinierten Handgriffen und Geschick von der Schiene auf die Straße um (oben und unten).

Mit zwei Sattelschleppern wurden die Gleisstopfmaschine (oben) und der Schotterpflug (unten) von Stolberg zum Betriebssitz nach Voerde transportiert. Am Montag sollen die beiden Gleisbaumaschinen wieder in Stolberg zurück sein.

Auf dem Stolberger Hauptbahnhof ließ sich gegen 19:38 Uhr ein „Talent-Treffen“ mit 442 758 und 643 720 fotografieren.

Auch der aus Alsdorf kommende Euregiobahn-Triebwagen entging dem Fotografen nicht, obwohl er statt gegen 19:50 Uhr erst gegen 20:10 Uhr in Stolberg Hbf eintraf.

Mit Güterzügen von Aachen-West in Richtung Köln fahrend wurden u.a. die Railpool-Lok 186 441 (oben) und die DB-Cargo-Lok 152 044 (unten) gesichtet.

 

04. Juli 2019

Im Streiflicht der Abendsonne traten die Konturen der Streifen an Lok und Kesselwagen besonders deutlich hervor – MRCE-Dispolok ES 64 F4-261 (E 189 281), aufgenommen auf der linken Rheinstrecke nahe der Stadtbahnhaltestelle Bonn-West.

 

03. Juli 2019

Am Morgen gegen 6 Uhr waren wieder die beiden Dieselloks 217 002 und 218 472 mit einem Schotterzug auf der Ostseite des Stolberger Hauptbahnhofs zwischengeparkt.

Arno Mörkens hat am 03. Juli 2019 auf dem Bf. Niederzier-Krauthausen die Reste eines Trafotransports (Lademaßüberschreiter) in Form von Tragschnabelwaggons und Begleitwagen entdeckt (oben und unten). Für die Bildspenden sage ich ihm von hier aus ein herzliches Dankeschön

 

02. Juli 2019

Alltägliche Erlebnisse bei der Deutschen Chaosbahn…
Dieser Tag war in der Region Aachen/Köln für Bahnfahrer ein „schwarzer Tag“. Zugausfälle und viele Verspätungen erschwerten vielen Bahnkunden den Weg zur Arbeit erheblich. Der Chronist wollte um 6:00 Uhr von Stolberg Hbf aus mit dem RE 10111 nach Köln fahren.  Dieser fiel jedoch ohne jede Ansage am Bahnsteig und mit stark zeitversetztem Internethinweis ersatzlos aus. So musste die Fahrt mit einem der engen, unkomfortablen und an diesem Tag überfüllten Talent-2-Triebwagen zurückgelegt werden.

Stolberg Hbf : Während der unfreiwilligen Wartezeit gab es u.a. die HSL-Lok 187 505 als Leerfahrt in Richtung Aachen (oben) und ein RB 20-Treffen (unten) in der Morgensonne zu sehen.

Abfahrt in Stolberg Hbf um 6:27 Uhr, Ankunft in Köln gegen 7:12 Uhr. Beim Umsteigen in Köln gab es dann die nächste Überraschung beim geplanten Anschlusszug IC 2003, der um 7:18 Uhr auf Gleis 7 abfahren sollte. Am Bahnsteig wurden die Fahrgäste über Lautsprecher informiert, dass die Abfahrt des IC 2003 sich „wegen Beistellung zusätzlicher Wagen“ um rd. 10 Minuten verspäten würde. Sollte man es glauben? Im Bahnhofsvorfeld war keine Rangierlok mit zusätzlichen Waggons zu sehen – und bei der heutigen Bahn für solch ein Manöver nur 10 Minuten Zeitaufwand…?

Köln Hbf am Morgen des 02. Juli 2019 gegen 7:18 Uhr: Einfahrt des IC 2003 mit 101 021.

Als man in den Zug eingestiegen war, wurde über Bordlautsprecher informiert, dass der Aufenthalt sich wohl noch einige Zeit verzögern würde. Fahrgästen in Richtung Bonn Hbf wurde empfohlen, den RE 5 (Abfahrt 7:32 Uhr und von Gleis 9, also einen Bahnsteig weiter) zu nutzen.

Von Gleis 9 aus konnte man beim Warten auf den RE 5 zuschauen, wie dem IC 2003 eine zweite Lok vorgespannt wurde (links 101 021, rechts 101 048).

Ein mit zwei Loks der BR 101 bespannter IC ist kein alltäglicher Anblick. An der Spitze stand 101 048, dahinter 101 021.

National Express erreichte den Kölner Hauptbahnhof mit dem als RE 5 eingesetzten RRX-Zugverband planmäßig um 7:31 Uhr. Weil am IC 2003 noch munter herumgewerkelt wurde, nahm man dann – brav der Empfehlung der DB AG folgend – den RE 5, um nach Bonn Hbf zu kommen. Leider wurde der RE 5 dann aber in Hürth-Kalscheuren auf die „Eifelbahn-Seite“ genommen und nach einigen Minuten Wartezeit dann vom IC 2003 (!) überholt. Auf der Weiterfahrt wurde der RE 5 schließlich auch noch rd. 15 Minuten lang in Höhe der Stadtbahn-Haltestelle Bonn-West aufgehalten, so dass er erst mit rd. 20 Minuten Verspätung in Bonn Hbf eintraf.

Anzeige im neuen RRX-Zug – eigentlich ganz ansprechend, wenn nur die Verspätung nicht wäre…

Wenn die Talent-2-Züge wegen ihrer engen und mangelhaften Innenraumgestaltung zur Fahrgastbeförderung auch wenig geeignet sind, als Spielflächen für Farbsprayer würden sie vielleicht noch etwas taugen… – so gesehen in Köln Hbf am Morgen des 02. Juli 2019.

 

 

01. Juli 2019

Gegen 18:10 Uhr sauste die AIXRail-Lok 363 063 als Leerfahrt in Richtung Aachen durch den Stolberger Hauptbahnhof (oben und unten).

Am späten Abend ergab sich an einem Bahnübergang beim Bf. Jülich die Zufallsbegegnung mit dem VT 742 der Rurtalbahn, der aus Linnich kommend in Jülich eintraf.

Bei einem daraufhin spontanen eingelegten Fotohalt konnte der Bf. Jülich „full-house“  mit Rurtalbahn-Triebwagen fotografiert werden. V.l.n.r. trafen dort der zwischengeparkte VT 212, der aus Richtung Düren im Mittelgleis eingetroffene VT 741 und der aus Linnich kommende VT 742 zusammen (oben und unten).

Wenn die Autofahrt am Bf. Jülich schon einmal unterbrochen war, wurde die Gelegenheit auch noch für einen kurzen Abstecher zur ehemaligen Güterabfertigung Jülich (oben) und zum ehemaligen Jülicher Lokschuppen der Bergisch-Märkischen Eisenbahn (2 x unten) genutzt…

Ein Gedanke zu „Fototagebuch 7/2019“

  1. Hallo Roland
    Der gezeigte 420 hinter der Railadventure 103 wird von dieser wieder nach München befördert. Der hat bei Talbot Services GmbH ein ReDesign erhalten.

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