Fototagebuch 3/2019

Fototagebuch  März 2019

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im Februar 2019.
Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.
(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats Februar 2019 .)

 

19. März 2019

Stolberg wird demnächst zwei neue Buslinien bekommen. Die neue Linie 38 verkehrt dann als Rundfahrt Altstadt – Innenstadtachse – Hbf und die neue Linie 58 als Verbindung Zweifall – Breinig – Venwegen. Näheres dazu enthält ein Bericht der Stolberger Tageszeitungen, der in den online-Ausgaben vom 19. März 2019 unter dem Titel „Geheimnis gelüftet: Zwei neue Buslinien zum Hauptbahnhof und nach Breinig“ veröffentlicht wurde.

Am Abend des 19. März 2019 war auf dem Bf. Düren die Rurtalbahn Cargo-Lok V 158 vor einem Güterzug zu sehen.

Die Starlok des Tages auf dem Stolberger Hauptbahnhof war 215 004, die einen Schotterzug aus Osnabrück zur Entladung gebracht hatte (oben) und gegen 18:10 Uhr vor ihrer Rückfahrt mit der Bremsprobe beschäftigt war, als der ICE3 nach Brüssel durch Stolberg Hbf sauste (unten).

 

18. März 2019

Unter dem Titel „Rüstbach-Viadukt wird abgerissen: Arbeiten an der Strecke nach Breinig laufen“ berichteten die online-Ausgaben der Stolberger Tageszeitungen über den aktuellen Stand der Bauarbeiten an der Strecke Stolberg-Altstadt – Breinig im Bereich zwischen Binsfeldhammer und Gleisanschluss „Zur Mühlen“ im Rüstbachtal.

Schnappschüsse aus dem vorbeifahrenden Zug auf eine Lok der BR 294 am Containerbahnhof Köln-Eifeltor (oben) und auf ein CO2-sparendes  „Köppelchen“ im Rangierbahnhof Köln-Eifeltor (unten).

 

17. März 2019

Am 17. März 2918 fand im EVS-Gebäude am Stolberger Hauptbahnhof wieder ein gutbesuchter „Frühschoppen für Eisenbahnfreunde“ statt.


Der Eisenbahnfreund Dietrich Nikel führte eine Rückschau auf seine Erlebnisse rund um Hof und die „Schiefe Ebene“ in den Jahren 1972 bis 1976 vor. Im Jahre 1973 endete dort der planmäßige Einsatz der Schnellzugdampfloks der Baureihe 01 der Deutschen Bundesbahn. Die Besucher des Frühschoppens konnten anhand von Fotos und Filmsequenzen noch einmal in die Faszination eintauchen, die in jenen Jahren vom Dampflokbetrieb ausging. Silvia und Arno Mörkens präsentierten aus ihrer Sammlung ein Spur I-Modell einer Dampflok der Baureihe 01 im DB-Zustand mit Altbaukessel, das die Eleganz dieser Schnellzuglok sehr gut wiedergab.

Der Eisenbahnfreund Richard Valder, dem ich für seine Bildspenden herzlich danke, traf am 17. März 2019 gegen 14 Uhr auf dem Stolberger Hauptbahnhof die AIXRail-Lok 225 073 an (oben und unten). Mit der Lok wurden am 15. und am 17. März 2019 Baustoffzüge zum Gleisanschluss Zur Mühlen im Bereich Stolberg-Rüst gefahren.

Zusammentreffen von ICE3-Zügen mit „Talenten“ der BR 643.2 gibt es auf dem Stolberger Hauptbahnhof häufig zu sehen. Auch am 17. März 2019 gegen 13:48 Uhr boten sich wieder einmal entsprechende Fotogelegenheiten (oben und unten).

Ausfahrt des 643 213 von Stolberg Hbf nach Stolberg-Altstadt, aufgenommen gegen 14:10 Uhr (oben und unten).

Blick in den Anschluss „Zur Mühlen“ (Rüst), der derzeit für die Baustellenlogistik zur „Befahrbachmachung“ der Strecke nach Breinig genutzt wird.

 

 

16. März 2019

Am 16. März 2019 hatte Stefan Danners eine Fototour zum Eschweiler Hauptbahnhof unternommen. Für seine Bildspende von diesem Ausflug sage ich hier ein herzliches dankeschön.

Um 15:55 Uhr raste der Thalys-Triebwagen Nr. 4302 in Richtung Köln durch Eschweiler Hbf.

Wegen der Bahnsteigarbeiten am Gleis 1 müssen Züge in Richtung Aachen in Eschweiler Hbf weiterhin auf Gleis 4 anhalten – so wie hier 146 264 mit einem RE 1.

Mit einem langen Schrottzug passierte die akiem-Lok 186 386 gegen 16:06 Uhr Eschweiler Hbf.

Blick auf die Bauarbeiten am Bahnsteiggleis 1 des Eschweiler Hauptbahnhofs.

Auf dem Stolberger Hauptbahnhof wurde gegen 12:15 Uhr dieser unerkannt gebliebene ICE3 der NS auf seinem Weg von Frankfurt/M. nach Brüssel beim Streckenkilometer 60,2 aufgenommen.

Ein Foto wert war auch der von MRCE-Dispolok eingesetzte Taurus mit der MRCE-Nummer ES 64 U2-065, der gegen 12:20 Uhr einen Güterzug in Richtung Köln durch Stolberg Hbf schleppte.

„Unterwassertaugliche“ Kabelführungen auf dem Stolberger Hauptbahnhof…

Aus einem vorbeifahrenden Zug heraus konnte in Köln Bbf der ÖBB-Taurus 1116.062 eingefangen werden.

Vor den Flixtrain-Zügen zwischen Köln und Hamburg sind schon seit längerer Zeit Siemens Vectron-Loks im Einsatz. Am Mittag des 20. März 2019 gegen 13:20 Uhr war auf dem Kölner Hauptbahnhof gerade die von Railpool geleaste 193 827 mit einem Flixtrain aus Hamburg eingelaufen (oben und unten).

Auf dem Bf. Jünkerath begegnete dem Fotografen der LINT-Triebwagen 620 007/507 als RE von Köln nach Trier (oben) und auf der Rückleistung nach Köln (unten).

 

 

15. März 2019

Die Linie RB 38 von Köln nach Bedburg ist eines der letzten Einsatzgeniete für Talent-Triebwagen im Kölner Raum. Mit ein wenig Glück kann man dort auch gut gepflegte Fahrzeuge wie hier den 644 027  auf Gleis 9 des Kölner Hauptbahnhofs antreffen.

 

14. März 2019

Am trüben Abend des 14. März 2019 gab es gegen 18:15 Uhr auf dem Stolberger Hauptbahnhof die Durchfahrt der Railpool-Lok 185 677 mit einem Klv-Zug zu sehen (oben). Im Hintergrund kehrte gerade 265 024 von der Bedienung des WA Kerschgens zurück (unten).

 

13. März 2019

Am 13. März 2019 gegen 15:53 Uhr kam auf der von National Express betriebenen Linie RB 48 diese Zuggarnitur mit der DB Regio-Lok 111 158 und vier Doppelstockwaggons in den Bonner Hauptbahnhof eingefahren.

 

12. März 2019

Wer morgens um 6:00 Uhr mit dem RE 1 nach Köln fahren wollte, wurde Opfer einer technischen Störung. Im Bahnhof Horrem verkündete der Lokführer, dass der Zug auf unbestimmte Zeit ausfalle. Die gegen 6:39 Uhr von Horrem nach Hennef verkehrende S-Bahn der Linie S 13 war daraufhin bis Köln Hbf hoffnungslos überfüllt.

Wahnsinniger Gleisquerer am Stolberger Hauptbahnhof
Am 12. März 2019 abends gegen 19 Uhr hätte es bald wieder einen Todesfall am Stolberger Hauptbahnhof geben können. Der RE 1 aus Köln war gerade am Bahnsteig eingefahren, und aus Richtung Aachen nahte der RE 1 nach Hamm. Als sich der RE 1 aus Aachen ungefähr am westlichen Ende des EVS-Bahnsteigs (Gleise 43/44)  befand, sauste ein junger Mann vom Bahnhofsvorplatz kommend zum Bahnsteig am Gleis 43 und überquerte dann – im Angesicht des heranrollenden RE 1-Zuges (!!) – die Gleise hin zum Bahnsteiggleis 2, um dann vor den Augen des gewiss geschockten Lokführers noch in den RE 1 nach Köln zu gelangen. Glücklicherweise hatte dieser RE 1 gebremst, um in Stolberg Hbf anzuhalten. Aber dieses Maß an Unverfrorenheit und Dummheit des jungen Mannes ließ Zuschauern schon den Atem stocken….
(Eine ähnliche Situation wie am Zugang zum Bahnsteig mit den Gleisen 1 und 2 des Stolberger Hauptbahnhofs gibt es bspw. auch in Eilendorf, wo zum Gleiswechsel ebenfalls lange Wege zurückzulegen sind. In Eilendorf hatte ein Zaun zwischen den Gleisen mit einem zusätzlichen Stacheldrahtaufsatz gute Dienste geleistet, um das Überqueren der Gleise erheblich zu erschweren und die Zahl der wilden Gleisquerungen spürbar zu mindern. Vielleicht sollte man diese Lösung für den Stolberger Hauptbahnhof auch einmal in Betracht ziehen…)

Polizei bittet Zeugen um Hilfe
Im Kölner Stadtanzeiger (online-Ausgabe vom 11. März 2019) wurde über Verbrechen in einem von Köln nach Aachen fahrenden Zug berichtet. Dort heißt es:
Polizei sucht Zeugen
Frauen in Zug zwischen Köln und Stolberg sexuell belästigt
Am Rosenmontag sind in der S-Bahn 13 zwischen Köln Hauptbahnhof und Stolberg mehrere Frauen sexuell belästigt und beleidigt worden. Die Polizei ist nun auf der Suche nach drei Männern, die zwischen 00:40 und 1:55 Uhr völlig betrunken auf Reisen waren.

Eine junge Frau ist nach der Abfahrt um 00:44 Uhr durch einen der Männer sexuell belästigt worden, so die Polizei. Sie soll am Hauptbahnhof Düren ausgestiegen sein und ist der Polizei nicht bekannt.

Anschließend wurde mindestens eine weitere Reisende durch die Männergruppe ebenfalls sexuell belästigt und beleidigt. Kurz bevor sie am Hauptbahnhof Stolberg ausstieg wurde die Frau auch noch bespuckt. Zusätzlich zerstörte einer der Männer eine Glasscheibe im Zug.

Nach ersten Ermittlungen ist die dreiköpfige Gruppe am Kölner Hauptbahnhof in die Regionalbahn S13 eingestiegen und hat sie am Hauptbahnhof Stolberg verlassen. Eine Frau erstattete Strafanzeige. Nach ihren Angaben könnten weitere Bahnfahrer als Zeugen in Frage kommen.

Die Polizei bittet um Hilfe bei der Suche nach den Tätern und stellt folgende Fragen:

Wer war mit im Zug und kann Informationen zum Tathergang liefern?
Wer ist die bislang unbekannte Frau, die in Düren ausgestiegen ist?
Wer kann Angaben zu den Männern machen?“

 

11. März 2019

Nach der sturmbedingten Einstellung des Bahnverkehrs in NRW normalisierte sich der Verkehr im Laufe des 11. März 2019 unterschiedlich. Während von Aachen aus die Züge in Richtung Köln schon am frühen Morgen pünktlich verkehrten, gab es rund um den Knoten Köln erhebliche Verspätungen und Zugausfälle zu verzeichnen. Wegen der Sturmschäden fielen auf dem Kölner Hauptbahnhof auch mehrere Fernverkehrszüge aus. Zum Abend hin waren mehrere RE 1-Züge in Richtung Aachen mit Verspätungen von 15 bis 25 Minuten unterwegs.
Nach den umfangreichen Rodungsarbeiten der DB AG und der EVS entlang ihrer Strecken blieben die Bahnstrecken rund um Stolberg von größeren Sturmschäden verschont, hier hatte sich die Vorsorge ausgezahlt.

Um 17:44 Uhr durften die Bahnkunden auf dem Kölner Hauptbahnhof wählen, ob sie mit dem RE 9 aus Siegen oder mit dem verspäteten RE 1 aus Hamm in Richtung Aachen fahren wollen…

Schnappschuss aus dem Bf. Horrem mit 644 507 am Zugschluss eines Regionalbahnverbandes nach Bedburg, aufgenommen gegen 18:08 Uhr.

 

10. März 2019

Am 10. März 2019 wurde „en passant“ in kleiner Abstecher zum Rüstbachviadukt unternommen. Noch konnte man die geschundene Brücke in ihrer eigenwilligen Charakteristik anschauen (oben und unten).

Ein Blick auf das Bauschild zeigt, wie die neue Rüstbachbrücke bei ihrer geplanten Fertigstellung Ende 2019 aussehen soll.

Wegen des Sturmtiefs „Eberhard“ wurde der gesamte Eisenbahnverkehr in NRW und damit auch in der Region Aachen ab etwa 16 Uhr  eingestellt. Die EVS meldete an ihrer Strecke nach Stolberg-Altstadt schon gegen 15:40 Uhr die Zugausfälle. Nach den RE 1-Zügen gegen 16 Uhr passierten gegen 16:15 Uhr noch die Railpool-Lok 186 456 und gegen 16:21 Uhr die Railtraxx-Lok 266 035 den Stolberger Hauptbahnhof mit je einer Güterzugleistung in Richtung Aachen. Anschließend ruhte der Zugverkehr .

DB Cargo hat in diesen Tagen eine neue Lok der BR 265 zum Einsatz rund um Stolberg Hbf bereitgestellt. Am Nachmittag des 10. März 2019 verbrachte 265 024 die Wochenendruhe auf dem Gleis 26 hinter dem Fahrdienstleiterstellwerk der DB-AG.

Bahnerlebnisse während des Sturmtiefs „Eberhard“
Jürgen Schmitt berichtet wie folgt von seiner Bahnfahrt am Nachmittag des 10. März 2019:

„Abenteuer Bahnfahren

Geilenkirchen – Aachen Hbf.:
Normalerweise ist dies eine Strecke, die – je nach Zugart – in 25 oder 27 Minuten zurückzulegen ist, doch am Sonntag, dem 10.03., war auf dem Laurensberger Viadukt Endstation, die RB 33 konnte dennoch erst mehr als eineinhalb Stunden nach Abfahrt in Geilenkirchen verlassen werden.
Was war passiert?

Kurz nach 15 Uhr verließ die RB 33 den Geilenkirchener Bahnhof mit geringer Verspätung und bei heftigem Wind, den Sturmtief Eberhard bescherte.
Südlich von Geilenkirchen schien der Wind nachzulassen, es klarte sogar auf, so dass Hoffnung bestand, trotz des ungemütlichen Wetters bis AC Hbf. reisen zu können.
„Bäume auf den Schienen? Jo, hört man zwar immer wieder bei Sturm, aber muss uns ja jetzt nicht unbedingt betreffen …“ – so konnte man meinen.
Bis Kohlscheid war die Vermutung auch gerechtfertigt, alles lief reibungslos.

In einem waldgesäumten Teil der Strecke in AC-Richterich bremste die Bahn jedoch bis zum Stillstand ab, die Durchsage des Verantwortlichen im Zug bestätigte die Befürchtung: Ein Baum auf den Schienen!
Er werde sich jetzt die Handschuhe anziehen und versuchen, den Baum vom Gleis zu ziehen.
Das Hilfsangebot einiger Fahrgäste musste er aufgrund der Vorschriftenlage leider ablehnen.

Dennoch: Kurze Zeit darauf setzte die RB 33 sich überraschend in Bewegung, nahm kurz Fahrt auf, der Aachener Lousberg und die Studentenwohntürme kamen in den Blick, wieder schöpfte man Hoffnung, das Ziel doch noch zu erreichen, nur um sogleich brutal von herabfallenden Ästen, zuckenden Blitzen und einem Lichtausfall in der Regionalbahn auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt zu werden.
Mehrere Versuche, den Kontakt mit der Oberleitung wieder herzustellen, scheiterten unter Krachen und Blitzen, und die nachfolgende Durchsage klang pessimistischer als die vorangehende: Dieser Zug sei völlig havariert, er könne aus eigenem Antrieb nicht weiterfahren, man müsse nun auf einen Dieselzug aus Aachen warten, in den die Fahrgäste umsteigen könnten.

Da stand die RB 33 havariert und bereits etwas erhöht auf dem beginnenden Laurensberger Viadukt unweit des Westbahnhofs mit geschätzten 50 Fahrgästen. Eingeschlossen im vom Sturm schwankenden Zug vertrieben die Passagiere sich die nächste Stunde mit dem Schreiben von SMS/Whatsapp, Telefonieren, Rationierungsplänen bezüglich vorhandener Lebensmittel und Erzählungen über früher erlebte Unglücke, u. a. Fälle von Schiffbruch und einem Segelunglück.

An der Strecke und im Zug erschienen derweil mehrere Bahnarbeiter in orangefarbenen Westen, die Evakuierungsoptionen und Auswege vom Laurensberger Viadukt erkundeten, da die Nachricht eingetroffen und über Lautsprecher verkündet worden war, in ganz NRW sei der Bahnverkehr eingestellt, weshalb sich auch kein Bergungszug aus Aachen in Bewegung setzen könne.
Man warte auf den Notfallmanager und dessen Freigabe einer Evakuierung zu Fuß, hieß es nun vonseiten der vor Ort Verantwortlichen.
Einige Zeit später schien diese Freigabe tatsächlich vorzuliegen, so dass mit der Evakuierung über die Gleise nach AC-Laurensberg begonnen werden konnte.
Die Passagiere, die sich jedoch erhofft hatten, die DB würde in Laurensberg einen Bus oder Großraumtaxen bereit stellen, mussten sich von den Mitarbeitern im Zug eines Besseren belehren lassen. So hieß es über Lautsprecher vom DB-Mitarbeiter „unser Verein“ habe sich wieder aus der Verantwortung gestohlen. Dies sei „scheiße“, aber leider müssten die Passagiere selbst Taxen organisieren.

So endete diese Bahnfahrt, als die Reisenden aus der RB 33 auf Bahnschotter und glitschige Betonschwellen sprangen, sich dabei teilweise wehtaten und durch eine in 50 Meter Entfernung gelegene Tür in einer Lärmschutzwand und eine Treppe vom Viadukt in den Aachener Ortsteil Laurensberg gelangten. Dort, in der Mittelstraße, in Wind und Regen, war dann gezwungenermaßen jeder selbst für seine Weiterreise verantwortlich.

Den Bahnmitarbeitern in der RB 33 ist für ihr Engagement, ihre Hilfe und ihr freundliches und zuvorkommendes Auftreten zu danken. Sie haben tatkräftig versucht, das Beste aus der Situation zu machen, und die Fahrgäste in keiner Weise im Stich gelassen.

Das Verhalten des Unternehmens DB ist jedoch verbesserungswürdig. Kunden mit Beförderungsvertrag (Fahrkarte) bei havariertem Zug auf der Strecke in Sturm und Regen „auszusetzen“, zeugt nicht von Kundenorientiertheit.“

 

08. März 2019

Ralph Cox, den ich hier wieder einmal für seine Bildspende danke, hatte am 08. März 2019 gegen 10:11 Uhr die Chance genutzt, den aus Paris kommenden Thalyszug Nr. 4301 mit seiner neuen Werbung für das Disneyland nahe Paris bei der Einfahrt in den Kölner Hauptbahnhof aufzunehmen.

Gegen 15:51 Uhr ergab sich auf dem Kölner Hauptbahnhof dieser Schnappschuss von 146 277 und der TRI-Oldtimerlok 110 469, die einen RB 48-Zug nach Wuppertal schob.

Am Aschermittwoch ist noch lange nicht alles vorbei! Bei der S-Bahn Köln geht Karneval immer – jedenfalls ist der S-Bahn-Zug 423 193 ganzjährig mit einem ansprechenden Werbedesign für den Kölner Karneval im Einsatz. Am Nachmittag des 08. März 2019 hieß es beim Blick aus dem Oberdeck eines Doppelstockwaggons nahe der S-Bahn-Station Köln-Hansaring wieder einmal „Dr Zuch kütt“. Da drückt der Fotograf aus dem Rheinland natürlich gerne auf den Auslöser…

Gegen 16:30 Uhr lag Gewitterstimmung über dem Bf. Düren. Unter einer dicken Wolkendecke wartete ein LINT-Triebwagen  Adtranz/Stadler Regioshuttle der Rurtalbahn (siehe Kommentar) auf seinen nächsten Einsatz.

Stolberg Hbf konnte rd. 20 Minuten später mit einigen Sonnenstrahlen aufwarten. Für zwei Fotos vom Alltag auf der Linie RB 20 wurde die Zeit genutzt (oben und unten).

Bevor die Behelfsbrücke auf dem Stolberger Hauptbahnhof ein weiteres Mal bewältigt wurde, war auch der MRCE-Taurus ES 64 U2-028 mit einem ostwärts fahrenden Güterzug Beute des Fotografen geworden.

 

 

 

07. März 2019

Neue Fahrradboxen
Auf dem Stolberger Hauptbahnhof hat im Laufe des 07. März 2019 die Montage von Fahrradboxen begonnen. Zunächst sollen 16 Boxen zur Verfügung gestellt werden. Interessierte Radfahrer können die sicheren Fahrradstellplätze für eine Kaution von 50 € und eine monatliche Gebühr von 5 € bei der Stadtverwaltung Stolberg mieten.
Auch am Hp. Stolberg – Mühlener Bahnhofen sollen 8 Fahrradboxen zur Verfügung gestellt werden. In den Stolberger Lokalausgaben der regionalen Tageszeitungen gibt es dazu auch einen kleinen Bericht.

Kein zweiter Haltepunkt in Breinig
Wie die Printausgaben der Stolberger Lokalzeitungen am 07. März 2019 berichteten, soll der in Breinig beim Bahnübergang „Im Steg“ vorgesehene Haltepunkt nun doch nicht errichtet werden. Nach neuen Erkenntnissen lässt der Fahrplan der RB 20-Züge nach Breinig keinen zusätzlichen Halt zu. Ob der Haltepunkt später errichtet werden könnte, ist ungewiss, da auch die Fahrzeiten für weiterfahrende Züge nach Walheim, Schmithof oder Eupen vermutlich sehr eng ausgelegt sein werden. Darüberhinaus wird die Strecke von Stolberg-Altstadt bis Breinig vorläufig nur „befahrbar“ gemacht und nicht umfassend saniert. Insoweit kann vorläufig nicht die optimal mögliche Fahrgeschwindigkeit ausgenutzt werden.
Wegen der relativ geringen Entfernung zum Haltepunkt beim Bf. Breinig bzw. beim Bahnübergang „Auf der Heide“ erscheint der Wegfall des zusätzlichen Haltepunktes den für das Verkehrsangebot verantwortlichen Stellen beim Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR), bei DB Regio und bei der EVS  vertretbar. Die bereits weit fortgeschrittenen Planungen werden somit bis auf Weiteres nicht mehr weiter verfolgt.

Thalyszug mit neuer Außenwerbung
Auf dem Kölner Hauptbahnhof wurde gegen 6:44 Uhr der Thalys-Triebwagen 4301 gesichtet, der neuerdings großflächige Werbung für das Disneyland bei Paris trägt. Bis auf die beiden Triebköpfe ist der gesamte Zug mit diversen Motiven nach Walt Disney gestaltet. Für Eisenbahnfotografen ergeben sich damit wieder neue Fotomotive. Bildspenden von diesem Zug werden hier auch gerne angenommen…  ;-)

Beim Warten auf den Zug für die Heimfahrt konnte auf dem Bonner Hauptbahnhof die Railtraxx-Lok 185 510 mit einem südwärts fahrenden Kesselwagenzug fotografiert werden.

„Are you ready?“ – weil viele von Koblenz in Richtung Köln verkehrende Fernzüge an diesem Tag wieder einmal verspätet waren, bot der RE 5 von Koblenz nach Wesel die zuverlässige Alternative.
146 275 brachte den Fotografen an diesem Abend von Bonn Hbf aus heimwärts….

 

06. März 2019

Der Eisenbahnfreund Ralph Cox, dem ich für seine Bildspende herzlich danke, hatte am 06. März 2019 beim Werk Aachen den zum Aachener Hauptbahnhof rollenden Talent 2-Triebwagen 442 259 aufgenommen. Die Besonderheit seines Fotos ist aber der rechts stehende Talent 2-Triebwagen 442 232, der von der S-Bahn Nürnberg (!) stammt und derzeit einen Gasteinsatz beim Werk Aachen hat. Ein Franke in Aachen…

Auf dem Bonner Hauptbahnhof konnte gegen 17:24 Uhr die Brohltalbahnlok 218 396 beobachtet werden, als sie schwungvoll einen Aluminiumzug in Richtung Andernach schleppte.

 

05. März 2019

Der Eisenbahnfreund Stefan Hochstetter war zwischen 12 Uhr und 13:30 Uhr in Aachen am Gemmenicher Weg auf Fotopirsch und beobachtete den Bahnbetrieb auf der Montzenroute. Für seine Bildspenden von diesem Tag sage ich ein herzliches Dankeschön.

Während die Railpool-Lok 186 451 einen Güterzug nach Montzen schleppte (oben), war die Schwesterlok mit der Folgenummer – 186 452 – mit einem Güterzug nach Aachen-West im Einsatz (unten).

Ein anderer Güterzug war mit zwei Railpool-Loks, die von DB Cargo geleast sind, nach Montzen unterwegs. An der Zugspitze führte 186 493, die zweite Lok blieb unerkannt.

Stefan Hochstetter konnte außerdem die 186 268 von Fresenius Logistics auf dem Weg nach Aachen-West im Bild festhalten.

Und immer noch sind Traxx-Loks im „Seehund-Design“ der vergangenen Firma COBRA unterwegs. Hier war es E 186 207, die einen Klv-Zug nach Montzen schleppte.

 

04. März 2019

Am 04. März 2019 erreichte 146 268 mit ihrem RE 1 nach Aachen den Stolberger Hauptbahnhof erst mit rd. 10 Minuten Verspätung. Da dieser RE 1 aber umgekehrt gereiht war und die Lok deshalb zur Freude des Fotografen an der Spitze lief,  hatte sich die Wartezeit gelohnt…

Wegen des Karnevalszuges in der Eschweiler Innenstadt war der Euregiobahnverkehr  zwischen Stolberg Hbf und Weisweiler zeitweise unterbrochen. Auf dem Streckenast von Stolberg Hbf nach Stolberg-Altstadt waren deshalb verschiedene RB 20-Züge im „Doppelpack“ unterwegs.

Zwischen dem Hp. Stolberg-Schneidmühle und dem Schnorrenfeld wurde 643 219 auf seiner Fahrt zum Stolberger Hauptbahnhof vor historischen Fabrikgebäuden der Glashütte St. Gobain aufgenommen (oben). Nach den kürzlich durchgeführten Rodungen konnte auch die Glasarbeiterkolonie am Schnorrenfeld gut als Motiv genutzt werden (unten).

Auch die folgende Zugfahrt wurde am Schnorrenfeld fotografiert (oben). Hier offenbart der Nachschuss einen fotogenen Blick auf die Doppelkurve und bis zum Hp. Stolberg-Schneidmühle  (unten).

Gegenüber der Straßeneinmündung Schneidmühle/Eisenbahnstraße bzw. in Höhe des einstigen WA Vegla gibt es eine Fotostelle, bei der man sehr lange das Fotolicht ausschöpfen kann.

 

03. März 2019

Am Viadukt Rüst wurde die Baustelle für die Abbrucharbeiten eingerichtet. Am 03. März 2019 waren aber zunächst Arbeiten an Versorgungsleitungen im Straßenraum im Gange (oben und unten).

Nach den Rodungsarbeiten der letzten Wochen zeigt sich die Umgebung des Bahnübergangs „Im Steg“ in Breinig derzeit wieder sehr übersichtlich. Den einstmals hier vorhandenen „Dschungel-Tunnel“ gibt es nicht mehr.

 

02. März 2019


Am 2. März um 14 Uhr fand an der Gedenkstele auf dem „Gustav-Wassilkowitsch-Platz“ am Stolberger Hauptbahnhof eine Gedenkveranstaltung zur Deportation von Stolberger Roma statt, zu der die Gruppe Z Stolberg und der VVM-BdA-Aachen geladen hatten.
Am frühen Morgen des 2. März vor 76 Jahren wurden 37 Roma aus ihren Häusern getrieben. Sie wurden gezählt und registriert und anschließend mit LKW zum Stolberger Hauptbahnhof gefahren. Von dort wurden sie in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert und ermordet. Ermordet, weil sie nicht in das Weltbild der Nationalsozialisten passten. Der Bahnhofsvorplatz am Ende der Rhenaniastraße wurde aus diesem Grund nach dem Jüngsten der Stolberger Roma, dem Kleinkind Gustav Wassilkowitsch, benannt.

 

01. März 2019

Einen denkwürdigen Augenblick in der Stolberger Eisenbahngeschichte dokumentierte der Eisenbahnfreund Richard Valder für die Nachwelt: die letzte Fahrt eines Übergabezuges über den Rüstbachviadukt! Am verregneten 01. März 2019 um 9:17 Uhr drückte er auf den Auslöser und hielt 265 031 mit ihrer Rückleistung  vom Gleisanschluss Rüst (WA Zur Mühlen) zum Bf. Stolberg-Altstadt im Bild fest. Für diese besondere Bildspende sage ich ein ganz herzliches Dankeschön an Richard Valder!

Richard Valder gelang am 01. März 2019 rd. 200m abseits des Rüstbachviaduktes auch noch ein weiteres Foto von 265 031 mit ihrer Übergabefahrt vom WA Zur Mühlen zum Bf. Stolberg-Altstadt. Auch dafür Dank an Richard Valder.

2 Gedanken zu „Fototagebuch 3/2019“

    1. Hallo Johannes,

      Danke für Deinen aufmerksamen Hinweis. Bei näherem Hinsehen handelt sich auf dem Bild tatsächlich um einen Adtranz/Stadler Regioshuttle.
      Wegen eines weiteren, dahinter stehenden Fahrzeugs erschien er mir aus der Ferne länger…

      Viele Grüße
      Roland

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