Fototagebuch 10/2019

Fototagebuch  Oktober 2019

Fotos und Informationen zum Eisenbahnbetrieb in Stolberg im Oktober 2019.
Die jüngsten Berichte und Fotos stehen am Anfang.
(Hier geht es zum Fototagebuch des Vormonats September 2019 .)

 

 

Beginn des Fototagebuchs:

31. Oktober 2019

Im ersten Licht der Morgensonne begegnete dem Chronisten bei Bahnübergang Hermann-Ritter-Straße der von Stolberg Hbf nach Stolberg-Altstadt fahrende Talent-Triebwagen 643 213/713 (oben und unten).

Die Rückfahrt des 643 213/713 von Stolberg-Altstadt nach Stolberg Hbf wurde beim Bahnübergang Europastraße (ehemals Cockerillstraße) abgepasst (oben und unten).
In den Stolberger Lokalzeitungen erschien an diesem Tag übrigens auch ein kurzer Bericht mit einem „einst und jetzt“-Vergleich des Bahnübergangs Cockerillstraße, in dem u.a. der ehemalige Schrankenposten 6 im Zustand von 1972 abgebildet war.

Auf dem Stolberger Hauptbahnhof konnte am frühen und kalten Morgen die von der Firma „Northrail“ betriebene Gravita 10BB-Lok mit der Nummer 261 300 gesichtet werden. Sie ist gegenwärtig für „Rurtalbahn Cargo“ im Einsatz (oben und unten).

Im Durchgangsgüterverkehr konnten auf dem Stolberger Hauptbahnhof u.a. die Railpool-Lok 186 453 (oben) und die Traxx-Schwesterlok 186 209 (unten) gesichtet werden.
Vor der herbstlichen Kulisse des Propsteierwaldes wurde der nach Paris fahrende Thalys mit der Fahrzeugnummer 4304 bei der Durchfahrt durch Stolberg Hbf fotografiert.

Wieder ein Mensch, der sich nicht vom Nutzwert der neuerrichteten und mit dem wohlkingenden Namen „Skywalk“ angepriesenen Fußgängerbrücke auf dem Stolberger Hauptbahnhof überzeugen lässt…- offenbar ist der „Railwalk“ cooler!

Unter der neuen Brücke über das Rüstbachtal hat die Baufirma Becker im Endstadium des Brückenbauprojektes der EVS die Abschlussarbeiten an der Straße begonnen. Hier wird eine solide, rd. 10 cm dicke Asphaltschicht aufgetragen, die auch dem hiesigen LKW-Verkehr genügen soll.
Wie dem „Buschfunk“ zu entnehmen war, soll die Stadt Stolberg beabsichtigen, in der Straße Rüst im Frühjahr 2020 eine neue Kanalleitung zu verlegen. Und auch die Telekom soll bei Anliegern schon Arbeiten zur Verlegung von Erdleitungen angekündigt haben….

 

30. Oktober 2019

Am Nachmittag konnten auf dem Stolberger Hauptbahnhof „exotische“ Fahrzeuge gesichtet werden (oben und unten). Es handelte sich um vier Hilfszugwaggons von der Firma „Harsco“, die bei der SBB speziell für Tunnelhilfszüge auf der Gotthardlinie zum Einsatz kommen sollen. Die Waggons kamen von der Aachener „Talbot Services GmbH“ und warteten auf die Weiterbeförderung nach Erstfeld in der Schweiz.

Die von der Firma „ELH Eisenbahnlaufwerke Halle“ hergestellten vierachsigen Containertragwagen sind mit modularen Wechselaufbauten und außenliegenden Bedienstationen ausgerüstet.

Idylle mit Güterwaggons vor morbider Industriekulisse – auch dieses Motiv ließ sich am Nachmittag des 30. Oktober 2019 auf dem Stolberger Hauptbahnhof einfangen.

Gegen 16 Uhr boten die beiden ICE-Triebzüge auf der Route Frankfurt/M. – Brüssel vor dem herbstlichen Propsteierwald ein gerne genutztes Motiv. Oben der nach Frankfurt/M. fahrende ICE 3 mit der Nummer 4680, unten der nach Brüssel strebende ICE 3 mit der Nr. 4610.

Im Güterverkehr gab es am Nachmittag u.a. die belgische Traxx-Lok 2836 alias E 186 228 (oben) und die 2838 alias E 186 230 (unten) mit Güterzügen in Richtung Aachen-West zu sehen.

Beim Bahnübergang Münsterbachstraße wurde der aus Richtung Stolberg-Altstadt kommende 643 206 bei der Einfahrt in den Stolberger Hauptbahnhof fotografiert.

Während die Abendsonne dem als RB 20 von Stolberg Hbf nach Alsdorf auf Gleis 44 auf die Abfahrt wartenden „Talent“-Verband goldenen Glanz verlieh (oben), konnten am Himmel südwestwärts fliegende Zugvögel gehört und gesehen werden (unten).

 

29. Oktober 2019

Veränderungen auf dem Rangierbahnhof Montzen
Auf dem belgischen Rangierbahnhof Montzen hat in diesen Tagen der Abriss der Hauptgebäude begonnen. U.a. wird dabei auch der markante Stellwerksturm abgebrochen. Damit verliert die Eisenbahn in der Euregio einmal mehr eines ihrer  Wahrzeichen und einen regionalen Bezugspunkt im Schienennetz.

 

Aachen Hbf gegen 9:25 Uhr: Ausfahrt des Thalys-Zuges Nr. 4302 in Richtung Paris am Bahnsteiggleis 9 (oben) und am Fuß der Steigungsstrecke nach Aachen-Süd (unten).

Die Strecke Köln – Aachen beim Hp. Eilendorf bzw. im Bereich des Streckenkilometers 64,6. Die Geschwindigkeitsbegrenzung wurde wegen der Bauarbeiten im Bereich der Unterführung der Strecke Aachen-Rothe Erde – Aachen-Nord verfügt. Dort wird gerade das Brückenbauwerk wegen dem Wiederaufbau eines Ausweichgleises erneuert.

Blick aus dem Nirmer Tunnel auf den Eilendorfer Tunnel mit westwärts fahrendem KLV-Zug.

Blick auf die Strecke Köln – Aachen im Bereich der ehem. Bk Nirm (oben) und an dem außergewöhnlichen „Bedarfsgleisanschluss“ beim Streckenkilometer 62,9 (unten).

Um 9:50 Uhr sauste der aus Brüssel kommende ICE3-Triebzug mit der Nr. 4684  durch Stolberg Hbf (oben). Der entgegenkommende ICE von Frankfurt/M. nach Brüssel, der um 10:15 Uhr Stolberg Hbf passierte (unten), blieb unerkannt.

Blick auf die neue Brücke über das Rüsttal. Mittlerweile ist auf der Brückenfahrbahn das Gleis wieder vollständig aufgebaut und eingeschottert. Dem Vernehmen nach hat aber noch keine offizielle Abnahme der Brücke stattgefunden. Der Zugverkehr zum Gleisanschluss Rüst ist noch nicht wieder aufgenommen worden. Mit beidem ist aber in den nächsten Tagen zu rechnen…

Erster Spatenstich für neue Start- und Landebahn auf dem Flugplatz Merzbrück
Auf dem Verkehrslandeplatz Merzbrück hat am Morgen des 29. Oktober 2019 ein Festakt zum Start der Bauarbeiten für die neue Start- und Landebahn stattgefunden. Die Realisierung des Projektes ist nur durch die Einbindung des Verkehrslandeplatzes in die Forschungsaktivitäten der RWTH Aachen im Bereich von Elektroflugzeugen zu realisieren. Auf Teilflächen des Flugplatzgeländes sollen nach Fertigstellung der neuen Start- und Landebahn deshalb umfangreiche Gebäude für den neuen Forschungsstandort errichtet werden.
Zum ersten Spatenstich war u.a. auch der NRW-Verkehrsminister Wüst angereist, der die entsprechenden Fördermittelzusagen des Landes NRW im Gepäck hatte.
Nach der Fertigstellung der neuen Start- und Landebahn ist dann auch ein wesentliches Hindernis für die Elektrifizierung der Ringbahnstrecke aus dem Weg geräumt. Die Elektrifizierung der Strecke Stolberg – Alsdorf – Herzogenrath ist dann wahrscheinlich nur noch eine Frage des Geldes…

 

28. Oktober 2019

Literaturtipps:
In diesen Tagen ist das neue Heft 299 (Heft 7/19) von „Drehscheibe“ erschienen. Auf den Seiten 119 bis 121 gibt es dort eine dreiseitige Abhandlung über die außergewöhnlichen Signale auf dem Bf. Sourbrodt. Im vorhergehenden Heft 298 (Heft 6/19) wurde bereits über die außergewöhnlichen Signale auf dem Bf. Raeren berichtet.

Die neu erschienene Ausgabe 3/19 des „nachrichtenblatt“ (Informationen zur Verkehrspolitik im Rheinland) enthält auf den Seiten 26 bis 29 einen Bericht über den Busverkehr im deutsch-belgischen Grenzgebiet sowie auf den Seiten 30 bis 32 einen Bericht zum 130-jährigen Jubiläum der Fertigstellung des letzten Abschnitts der Vennbahn. Beide Berichte sind von dem Autor Michael Heinzel aus Bonn, der bekanntermaßen ein Experte für die Verkehrsgeschichte dieser Region ist.
Gleichzeitig findet sich dort auch eine Vorankündigung für die dritte Auflage des Buches „Hommage á la Vennbahn„, die vsl. im Januar 2020 erscheinen soll. Diese aktualisierte und verbesserte Auflage wird auf etwa 300 Seiten und mit mehr als 400 Bildern zur Vennbahn u.a. auch auf die verbliebenen Eisenbahnrelikte entlang der Vennbahntrassen eingehen.
(Die Ausgabe 3/19 des „nachrichtenblatt“ enthält ferner auch einen vierseitigen Bericht zur Schifffahrt auf der Urft- und der Rurtalsperre sowie einen Bericht zum Beginn des Vollausbaus der Bördebahn von Düren nach Euskirchen.)

 

27. Oktober 2019

Der 27. Oktober 2019 war ein sonniger Herbsttag. Am Abend tauchte die tiefstehende Sonne das EVS-Gebäude für kurze Zeit  in ein goldgelbes Licht.

 

26. Oktober 2019

Beim Bahnübergang Hermann-Ritter-Straße konnte der vom Hp. Stolberg-Mühlener Bahnhof in Richtung Stolberg Hbf fahrenden 643 202 mit herbstlich gefärbten Bäumen fotografiert werden.

Der aus Richtung Stolberg Hbf kommende Euregiobahn-Triebwagen 643 213/713 war beim Bahnübergang Nikolausstraße (oben) und beim Bahnübergang Eisenbahnstraße (unten) im Fokus des Fotografen.

Von der Nikolausstraße aus ließ sich die Werkslok „St. Gobain“ der Stolberger Glashütte am Vormittag gut aufnehmen.

Der neu errichtete P&R-Parkplatz am Hp. Stolberg-Schneidmühle steht kurz vor seiner Eröffnung. Über den noch leeren Parkplatz hinweg wurde 643 213 auf der Fahrt nach Stolberg Hbf fotografiert (oben und unten).

Am Bahnübergang Steinbachstraße boten die von Alsdorf nach Stolberg Hbf Gleis 44 fahrenden 643 201 (links) und 643 220 (rechts) ein Schnappschuss-Fotomotiv.

Zwischen Eilendorf und Stolberg konnte gegen 11:50 Uhr der von Brüssel nach Frankfurt/M. strebende „Europa-ICE“ mit der Nr. 4601 fotografiert werden (oben und unten).

Wenige Minuten später rollte der RE 1 von Aachen nach Hamm mit 146 264 an der Spitze auf den Stolberger Hauptbahnhof zu.

Dem RE 1 nach Hamm folgte wenige Minuten später die SBB Cargo-Lok 482 024 mit einem gemischten Containerzug nach.

Gegen 12:15 Uhr passierte der von Frankfurt/M. nach Brüssel fahrende ICE3-Triebzug mit der Nr. 4610 das westlich von Stolberg Hbf gelegene Unterwerk und die beiden markanten Masten für die Stromeinspeisung.

Bei einem Standortwechsel zur „Lehmsiefensenke“ zeigte sich deutlich, wie stark dieser markante Fotostandort mittlerweile schon wieder zugewachsen ist. Im Frühjahr 2020 wird man nicht mehr die Möglichkeit haben, dort von Süden her die Züge auf der Strecke Köln-Aachen gut zu fotografieren. Am 26. Oktober 2019 reichten die Baumspitzen meist noch nicht über die Gleisachse hinaus und der RB 20-Verband war nicht verdeckt.

Gegen 12:35 Uhr rollte der RE 9 von Siegen nach Aachen über die Ringbahnstrecke hinweg. Unter den Loks der BR 146.0 fällt die 146 004 derzeit auf, weil sie -im Gegensatz zu ihren Lokschwestern – „gut im Lack“ ist.

Um 12:43 Uhr fuhr der RB 20-Doppelpack aus Alsdorf durch die Lehmsiefensenke nach Stolberg Hbf Gleis 44 (oben und unten). Am Zugschluss war 643 206 zu erkennen.

 

 

25. Oktober 2019

Bei der Einfahrt in den Kölner Hauptbahnhof konnte aus dem Zugfenster die auf dem westlichen Gleisvorfeld zwischengeparkte Raildox-Lok 187 319 gesichtet werden, die Werbung für die Stadt Erfurt trägt.

Köln Hbf wird täglich auch von den ehemaligen Reichsbahnloks der BR 143 angefahren. Gegen 15:58 Uhr konnte auf Gleis 8 bspw. 143 568 fotografiert werden.

Als „Verkehrskreuz des Westens“ hat Köln Hbf natürlich auch einen lebhaften ICE-Verkehr, dessen Beobachtung beim Umsteigen keine Langeweile aufkommen lässt…
Am 25. Oktober 2019 gab es zwischen 15:55 und 16:05 Uhr bspw. den ICE 611 von Dortmund nach München (oben) oder den leicht verspäteten ICE 14 von Frankfurt/M. nach Brüssel (unten, mit dem „Europa-ICE Nr. 4601) zu sehen.

Bei der Fahrt durch den Bf. Düren wartete dort gegen 16:25 Uhr die Rurtalbahn Cargo-Lok V 151 vor einem Güterzug nach Lendersdorf auf Ausfahrt.

Auf dem Stolberger Hauptbahnhof gab es gegen 16:50 Uhr die Begegnung der beiden Railpool-Loks 186 456 (links) und 186 271 (rechts) zu sehen.

Kurz danach brauste die Captrain-Lok 6603 mit einem langen KLV-Zug westwärts durch den Stolberger Hauptbahnhof (oben und unten).

Gegen 17:10 Uhr rauschte der Thalys-Triebwagen Nr. 4343 als THA 9472 auf seiner Tour nach Paris durch Stolberg Hbf.

Im Blockabstand folgte dem Thalys ein Containerzug, der von der DB Cargo-Lok 152 031 geschleppt wurde.

Beschaulicher ging es dagegen auf der Euregiobahn zu. Ein wegen seiner arg verblichenen Fahrzeugnummer unerkannt gebliebener Talent-Triebwagen klapperte  – wie so oft täglich – durch die Weichen des Stolberger Hauptbahnhofs, um für die Fahrt nach Stolberg-Altstadt die Fahrtrichtung zu wechseln.

 

24. Oktober 2019

In dem vom Eisenbahn-Begleitgrün gebildeten Dschungel am ehemaligen Güterbahnhof Bonn-West konnte am Nachmittag des 24. Oktober 2019 die ehemalige DB-Lok 218 457 gesichtet werden, die heute der Firma „AIXRail“ gehört.

Als der Hupac-Vectron 493 am Nachmittag des 24. Oktober 2019 auf der linken Rheinstrecke südwärts unterwegs war, konnte er in Bonn-West zusammen mit 218 457 abgebildet werden.

Ein Diesel-Vectron konnte am abstoßend-hässlichen Bonner Hauptbahnhof im erbärmlichen Ambiente der dortigen Dauerbaustelle gesichtet werden. Es handelte sich um die 247 901, die als Lok 9 des Siemens-Prüfcenters Wildenrath einen Kurzzug in Richtung Köln beförderte.

Auf der Strecke geblieben
Um rechtzeitig zu einer Veranstaltung nach Aachen zu kommen, wurde am Nachmittag des 24. Oktober 2019 die Heimfahrt eine halbe Stunde früher als üblich angetreten. Dank der „excellenten“ Arbeitsweise des öffentlichen Schienenpersonenverkehrs wurde Stolberg erst eine Stunde später als üblich erreicht! Auf einer Fahrtstrecke, für die man gewöhnlich rd. 90 Minuten Fahrzeit benötigt, wurde an diesem Tag die Fahrzeit glatt verdoppelt. Das Fazit: Wer sich auf den öffentlichen Nahverkehr verlässt, ist verlassen…. Volle Punktzahl für die Mitarbeiter/innen der Stadtwerke Bonn und der Deutschen Bahn AG, die daran beteiligt waren! Das einzige, was diese Menschen bei ihrer Arbeit offenbar stört, sind wahrscheinlich nur diese lästigen Kunden mit ihren Beförderungswünschen.

 

Am Bahnsteig des Bf. Aachen-West entstand am Ende des Tages noch ein Nachschuss auf den RE 18 von Aachen über Heerlen nach Maastricht.

 

21. Oktober 2019

Nach einer Woche Sperrpause sollten an diesem Montag ab 5 Uhr morgens wieder Züge zwischen Aachen und Köln verkehren.

Gleich an diesem Montagmorgen hatte aber eine Oberleitungsstörung wieder für Teilausfälle und Verspätungen im Bahnverkehr zwischen Düren und Aachen gesorgt. Die Züge aus Richtung Hamm (Westfalen) endeten und begannen am Dürener Bahnhof. So fiel bspw. der RE 1, der von Stolberg Hbf um 6:00 Uhr in Richtung Köln abfahren sollte, komplett aus. Der nachfolgende RE 9 (Stolberg Hbf ab 6:27 Uhr) kam zwar pünktlich in Stolberg Hbf an, erreichte Köln Hbf aber mit rd. 15 Minuten Verspätung. Nach Angaben der DB AG sollte die Oberleitungsstörung um 7.45 Uhr behoben gewesen sein.

Bei der Fahrt zwischen Stolberg und Düren konnten entlang der Strecke folgende Beobachtungen gemacht werden:

Stolberg Hbf:
Auf dem Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs sind während der Sperrpause zwischen dem 13. und dem 20. Oktober u.a. die alten Bahnsteiglampen beseitigt und die neuen Lampen in Betrieb genommen worden.
In diesem Zusammenhang sind allerdings die digitalen Fahrgastinformationsanzeigen beseitigt worden, so dass die Fahrgäste nun auf eigene Möglichkeiten zur Information aus dem Internet angewiesen sind.

Eschweiler Hbf:
Auf dem Eschweiler Hauptbahnhof halten die Züge in Richtung Köln nach der Sperrpause nun auf dem Bahnsteiggleis 3. Jetzt ist die Baustelle auf dem Mittelbahnsteig zum Gleis 4 hin verlegt worden.
Während der Sperrpause sind auch die Fahrleitungsanlagen des Eschweiler Hauptbahnhofs verändert worden. Die aus Bundesbahnzeiten stammende, 1965/66 errichtete übersichtliche Elektrifizierung mit großen Quertragwerken, die alle Bahnhofsgleise überspannten, ist zwar teilweise noch vorhanden. Gleichzeitig ist aber im Gleisfeld eine Vielzahl von Einzelmasten aufgestellt worden, die auch hier dem Bahngelände einen chaotischen und unsystematischen, bisweilen auch wirren Eindruck geben. Für die Eisenbahnfotografen hat der Eschweiler Hauptbahnhof als Fotomotiv deutlich an Attraktivität verloren. Auch hier hat die Deutsche Bahn AG ihr Erscheinungsbild nicht verbessert.

Langerwehe:
In Langerwehe wurden an der Wehebachtalbrücke über den Fahrbahnträgern große stählerne Dreigurtträger angebaut, die zukünftig wahrscheinlich zur Befestigung von Lärmschutzwandelementen dienen sollen.

Seltene Beobachtung an der Stadtbahnhaltestelle Bonn-West: eine Gleisstopfmaschine setzt auf dem Weg zum Einsatzort am Bahnsteiggleis um.

Der „Skywalk“ am Stolberger Hauptbahnhof – Eisenbahnarchitektur von besonderem Reiz…

 

20. Oktober 2019


Am 20. Oktober 2019 fand der 50. Frühschoppen für Eisenbahnfreunde statt!
Dieses erfreuliche Jubiläum wurde ab 10 Uhr besonders gewürdigt. Der Hausherr, die „Euregio Verkehrsschienennetz GmbH“ (EVS) hatte großzügig die Bewirtung mit belegten Brötchen und einem Glas Sekt zum Anstoßen gesponsort, das Team des Servicepunktes unter Leitung von Frau Kublik hatte das Catering in vollendeter Weise umgesetzt und alle rd. 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit appetitlich angerichteten Platten bewirtet. An dieser Stelle deshalb dafür ein herzliches „Dankeschön“ an die EVS und das Team des Servicepunktes.

Für den Organisator des Frühschoppens gab es zum 50. Frühschoppen zwei künstlerisch und mit Liebe aufwendig gestaltete süße Überraschungen! Dafür sage ich an dieser Stelle ein ganz besonders herzliches Dankeschön an Bärbel und Peter-Josef Otten (oben) und Silvia und Arno Mörkens (unten).

Nach einem kleinen Festakt präsentierte Stefan Danners dann unter dem Titel „Die letzten Milchkannenzüge der ÖBB“ eine virtuelle Reise über das österreichische Schienennetz, bei der u.a. auch die letzten regionalen Güterzüge, mit denen noch 1990 von ländlichen Bahnhöfen die Milch per Bahn zur Molkerei verfachtet wurde, zu sehen waren.

Herbstliche Eindrücke von der ZLSM rund um Simpelveld

Im kleinen Einschnitt bei Spekholzerheide  kämpfte sich die ZLSM-Dampflok E2 1040 durch den verregneten Dschungel.

Die Rückfahrt des Dampfzuges wurde am großen Einschnitt zwischen Locht und Simpelveld unter einem Regenschirm stehend beobachtet (oben und unten).

Am einem der östlichen Einfahrsignale des Bf. Simpelveld wurde die Einfahrt des aus Kerkrade ankommenden ZLSM-Schienenbusses aufgenommen.

Der letzte Dampfzug des Tages, der gegen 17:20 Uhr aus Schin op Geul kommend in Simpelveld eintraf, wurde von der Straße nach Eys aus beim Einfahrvorsignal (oben) und in der Nähe des Einfahrsignals (unten) fotografiert.

 

18. Oktober 2019

An der für den Schienenersatzverkehr beim Bahnübergang Probsteistraße eingerichteten Behelfshaltestelle entstand das erste Foto dieses Tages mit einem pünktlich eintreffenden SEV-Bus.

Der Eisenbahnfreund Ralph Cox hat zwei Fotos von einem Abstecher zum Bf. Herzogenrath gespendet. Das obere Foto zeigt durch Durchfahrt der für die Baustellenlogistik eingesetzten SGL-Loks 203 158, 203 001 und 203 005-4 , das untere Bild zeigt die Lok  14 (alias 276 035 ) des Siemens-Prüfcenters Wildenrath beim Transport des U-Bahn Triebwagens 4415 M, der für Saudi-Arabien gebaut wurde. Für die Spende dieser bemerkenswerten Fotos danke ich Ralph Cox sehr herzlich.

 

Idylle mit Güterwaggons vor maroder Fabrikkulisse, aufgenommen von der Rhenaniastraße aus.

Aushang mit Informationen zur Streckensperrung, gesehen auf dem Stolberger Hauptbahnhof am EVS-Bahnsteig (Gleise 43 und 44).

Neuerungen am Stolberger Hauptbahnhof: Einfahrt eines aus Richtung Aachen am Gleis 43 eintreffenden RB 20-Zuges. Der Blick ist wieder von der hässlichen Behelfsbrücke befreit (oben).  Beim Blick in Richtung Eschweiler Hbf ist nunmehr an der Fußgängerbrücke zum Mittelbahnsteig der zugehörige Aufzugturm zu sehen (unten). Das Innenleben des Aufzugs lässt allerdings weiterhin auf sich warten…

 

17. Oktober 2019

Brückenverschub am Eschweiler Hauptbahnhof
Am 17. Oktober 2019 gab es am Eschweiler Hauptbahnhof ein spektakuläres Bauprojekt zu erleben. Schon seit rund sieben Monaten wurde zwischen den Gleisen des Eschweiler Hauptbahnhofs und dem Floriansweg in einer Baugrube eine 25 m lange, 5 m breite und 2,5 m hohe Unterführung gebaut, die zunächst (noch) etwas deplaziert wirkte. Bereits im September schien das Bauwerk fertiggestellt. Während der vom 13. bis zum 21. Oktober 2019 verfügten Sperrung des Streckenabschnitts zwischen Stolberg und Düren wurden u.a. auch die vier Gleise des Eschweiler Hauptbahnhofs unterbrochen, auf einer Länge von 30 m ausgebaut und die Grube für diese Unterführung ausgehoben. Die rd. 1.000 t schwere, in Stahlbeton-Bauweise errichtete  Unterführung wurde am Morgen des 17. Oktober ab etwa 7 Uhr in der sog. „Fluidtechnik“ per Unterdruck dezent angehoben und an ihren künftigen Standort verschoben. Wenn die Stadt Eschweiler anschließend die Wegeverbindungen zur neuen Unterführung zwischen Burgstraße und Floriansweg angelegt hat, kann das Bauwerk von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden. Ihre ganze Bedeutung wird die Unterführung, die Baukosten von rd. vier Millionen Euro erfordert hat, nach der Schließung des Bahnübergangs Jägerspfad entfalten. Dann ist sie eine willkommene Verbindung zwischen den Wohngebieten südlich des Hauptbahnhofs und der Eschweiler Innenstadt. Bis zum Wochenende sollen die vier Gleise des Eschweiler Hauptbahnhofs wieder befahrbar sein.
Für Autofahrer gibt es bislang keinen Ersatz für den zur Schließung vorgesehenen Bahnübergang Jägerspfad. Hier soll der Verkehr  die Unterführung am Fuß des Sticher Bergs nutzen, die bis auf Weiteres nur in der bekannten engen röhrenartigen Form fortbestehen wird. Einen Pressebericht der regionalen Tageszeitungen dazu gibt es hier zu lesen.

Die als Zugang zum Mittelbahnsteig des Eschweiler Hauptbahnhofs aufgestellte Behelfsbrücke war am 17. Oktober 2019 bereits wieder abgebaut. Lediglich am Gleis 1 befand sich noch ein Rest der Rohrkonstruktion für den Treppenaufgang.

 

16. Oktober 2019

Vom regionalen Bahnbetrieb am 16. Oktober 2019 hat Jean-Michel Vanderseypen eine Bildauswahl gespendet, für die ich mich bei ihm an dieser Stelle herzlich bedanke.

Auf dem Aachener Hauptbahnhof traf er die AIXRail-Lok 363 707 an, die Verschubarbeiten für das DB Regio-Werk Aachen ausführte (oben und unten).

Auf dem Rheydter Hauptbahnhof gelang ihm der Glückstreffer mit der Lok 14 vom Prüfcenter Wildenrath (oben) sowie ein Foto des VIAS-Triebwagens VT 243, der für den Pendelverkehr zum Bahnhof Dalheim im Einsatz war und mit dem Regionalzug VIA 99181 in Rheydt am Bahnsteig wartete (unten).

Rheydt Hbf wird auch von den ehemaligen Reichsbahnloks der BR 143 angefahren. So konnte Jean-Michel Vanderseypen dort u.a. die 143 114 vor dem RB 12510 nach Mönchengladbach sichten.

 

 

15. Oktober 2019

Im Laufe des 15. Oktober 2019 wurde die als provisorischer Zugang zum Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs aufgestellte Behelfsbrücke mit einem Straßenkran, der auf den Parkflächen westlich des Parkhauses aufgestellt wurde, wieder entfernt. Die Brücke wurde zunächst westlich des Parkhauses auf der dortigen Freifläche abgestellt und wird dort zerlegt. Gleichzeitig wurde dieses Areal von den dort noch verbliebenen Baustellen-Ausrüstungsteilen und dem Zubehör der Behelfsbrücke geräumt.


Der Eisenbahnfreund Karl-Heinz Frohn war am 15. Oktober 2019 im Bereich von Übach-Palenberg an der Strecke Aachen – Mönchengladbach unterwegs, um bei Rimburg umgeleitete Fernzüge aufzunehmen. Er wurde u.a. mit einem nach Aachen fahrenden Thalys-Triebwagen (oben) und mit einem in Richtung Rheydt sausenden ICE 3 (unten) belohnt.  Für die  Bildspenden danke auch ich ihm sehr herzlich.

Bei einem Besuch des Bf. Kohlscheid gelang es ihm erneut, einen ICE 3 (oben) und einen Thalys-Triebwagen (unten) zu erwischen.

Für Rätselraten sorgten diese Messpunkte, die auf den Gleisen in Kohlscheid angebracht waren. Sachdienliche Hinweise zur Aufklärung bitte an: www.eisenbahn-stolberg.de. Siehe hierzu auch die informative Erläuterung bei den Kommentaren, für die ich mich gerne bedanke.

Zum Abschluss des Abstechers zum Bf. Kohlscheid nahm Karl-Heinz Frohn dort einen von Aachen nach Maastricht verkehrenden RE 18-Triebwagen auf. Auch für diesen Bilderstrauß danke ich Karl-Heinz Frohn sehr herzlich.

 

 

14. Oktober 2019

Nachdem am 12. Oktober 2019 bereits der erste Aufzugturm an der neuen Fußgängerbrücke am Stolberger Hauptbahnhof am Bahnhofsvorplatz aufgestellt wurde, folgte in der Nacht vom 13. zum 14. Oktober 2019 der zweite Turm. Gegen 0:30 Uhr war der Turm senkrecht aufgestellt und hing am Kranhaken (oben). Wenige Minuten später wurde der Turm dann hochgehievt (unten).

Wegen des relativ weiten Weges zum Umsetzen an den Treppenabgang am Mittelbahnsteig musste der 350 t-Kran seinen Teleskoparm weit ausfahren, um den Aufzugturm passgenau an die Fußgängerbrücke anzusetzen (oben und unten).

Beim Aufsetzen der Turmkonstruktion auf das Fundament zeigten sich einige Ungenauigkeiten bei der Vormontage, die für „Hudelei“ sorgten (oben). Doch bei beherzten Bautechnikern gilt das pragmatische Motto „was nicht passt, wird passend gemacht…“ (unten).

Zufällig konnte bei der Gelegenheit festgestellt werden, dass DB Cargo seine von Stolberg Hbf aus eingesetzte Gravita getauscht hat. Anstelle der wochenlang in Stolberg tätigen 261 101 war nun 261 085 auf Gleis 26 geparkt.

Der Eisenbahnfreund Peter-Josef Otten hat auf dem Bf. Düren zur Mittagszeit einen Trafo-Transport mit einem Tragschnabelwagen angetroffen. Als Zuglok war der „Euro-Runner“ 223 141 des Verkehrsunternehmens „Enercon“ im Einsatz (oben und unten). Für die Bildspenden von diesem außergewöhnlichen Transport mit Lademaßüberschreitung sage ich Peter-Josef Otten ein herzliches Dankeschön.

Dem bulligen „Euro-Runner“ 223 141 des Verkehrsunternehmens „Enercon“ hat Peter-Josef Otten natürlich auch ein Portraitfoto gegönnt…

Die Bushaltestelle für den Schienenersatzverkehr konnte am Stolberger Hauptbahnhof nicht unmittelbar am Bahnhofsvorplatz eingerichtet werden, weil dort der große Kran für die Bauarbeiten an der Fußgängerbrücke aufgebaut worden war. Ersatzweise wurden die SEV-Haltestellen beim Bahnübergang Probsteistraße angelegt (oben). Zum Wenden fuhren die SEV-Busse über die Probsteistraße zu dem großen Platz vor dem ehemaligen Güterschuppen (unten).
Mehrfach war zu beobachten, dass Reisende zunächst an den Bushaltestellen am Bahnhofsvorplatz gewartet hatten. Wenn sie dann den SEV-Bus erkannten und sich mit Rollkoffern oder anderem Gepäck  zu der SEV-Haltestelle an der Probsteistraße begaben, ließen manche Busfahrer sie bis auf 10 m herankommen und fuhren ihnen dann vor der Nase weg.

Karl-Heinz Frohn fotografierte am 14. Oktober 2019 auf dem Bf. Kohlscheid die Durchfahrt der Captrain-Lok 6603 (Class 66) vor einem langen Klv-Zug. Für die Bildspende ein herzliches Dankeschön!

 

13. Oktober 2019

Der Eisenbahnfreund Thomas Printz hat am sonnigen 13. Oktober 2019 auf dem belgischen Bf. Eupen die Einfahrt eines von der SNCB-Lok 1857 geschobenen Intercity-Zuges verfolgt. Auch hier sage ich Thomas Printz vielen Dank für seine Bildspenden vom sehenswerten Alltagsbetrieb in der Euregio.

Karl-Heinz Frohn schaute bei den niederländischen Eisenbahnfreunden der ZLSM in Simpelveld vorbei und hat am dortigen Werkplaats die Fortschritte an der 52 532 im Bild festgehalten (oben und unten).

Auch der Wannentender der 52 532 hat schon große Fortschritte gemacht. Karl-Heinz Frohn, dem ich für seine Bildspenden ebenfalls ein herzliches Dankeschön sage, hat den aktuellen Zustand des Tenders und seiner Drehgestelle ebenso im Bild festgehalten (oben und unten).

Der Radsatz der 52 532 steht schon einbaufertig in der Werkstatthalle in Simpelveld. Man darf schon gespannt sein, wann die 52 532 erstmals wieder auf ihre eigenen Räder gesetzt wird…

Auf dem Stolberger Hauptbahnhof gab es am Vormittag des 13. Oktober 2019 diese Situation zu sehen: der Aufzugturm am Parkhaus war bereits am Vortag eingebaut worden, während der zweite Aufzugturm nach seiner Anlieferung noch auf dem Bahnhofsvorplatz lag und für das Einheben vorbereitet wurde (oben und unten).

Der bereits eingebaute Aufzugturm am Parkhaus neben dem 350 t-Kran, mit dessen Hilfe er seinen Platz gefunden hatte (oben). An der Stahlkonstruktion wurde zwar gearbeitet (unten), die Übergänge vom Parkhaus zur Fußgängerbrücke und zum Aufzugturm sind aber noch nicht vorhanden.

Am 13. Oktober herrschte zwischen Aachen und Düren noch die übliche Betriebsamkeit auf den Gleisen. Auf der Vennbahnseite des Stolberger Hauptbahnhofs konnte dieses „Gewusel“ mit der DB Cargo-Lok 261 085, dem Thalys-Triebwagen Nr. 4332 und dem nach Stolberg-Altstadt fahrenden Euregiobahn-Triebwagen 643 202 fotografiert werden.

Am späten Nachmittag des 13. Oktober 2019 konnte der Thalys-Triebwagen Nr. 4322 von der Camp-Astrid-Brücke aus ein weiteres Mal in Stolberg gesichtet werden (oben). Von dort aus gab es außerdem einen ICE von Brüssel nach Frankfurt/M. im Streiflicht der Abendsonne zu sehen (unten).

Von der Camp-Astrid-Brücke aus ließ sich als Fotomotiv auch das RB 20-Treffen im Licht der tiefstehenden Herbstsonne einfangen. In den nächsten Tagen soll die Behelfsbrücke wieder abgebaut werden.

Vor einem ostwärts fahrenden Kesselwagenzug wurde die Railpool-Lok 186 531 gesichtet.

Gegen 18:26 Uhr verließ 189 086 im Blockabstand hinter einem RB 20-Zug den Stolberger Hauptbahnhof mit einer langen Schlange von leeren Erztransportwaggons  in Richtung Aachen-West (oben und unten).

Im Streiflicht der letzten Sonnenstrahlen dieses Sonntages erreichte 146 003 gegen 18:28 Uhr mit einem RE 9 nach Siegen den Stolberger Hauptbahnhof.

 

 

12. Oktober 2019

Der Eisenbahnfreund Markus Voigt hat zwei Fotos vom ersten Einsatz des 350 t-Krans am Stolberger Hauptbahnhof zum Aufstellen des Aufzugturmes am Bahnhofsvorplatz bzw. an der Parkhausseite der Fußgängerbrücke gespendet, für die ich mich herzlich bedanke. Nachdem der Kran bereits am Vormittag des 12. Oktober 2019 betriebsfertig zusammengebaut war, konnte noch am gleichen Tag der erste Aufzugtrum – ohne Beeinträchtigung des laufenden Bahnbetriebs – in den vorbereiteten Schacht bzw. auf dem dortige Fundament eingesetzt werden (oben und unten).

 

11. Oktober 2019

Von einem Besuch auf dem Eschweiler Hauptbahnhof hat Stefan Danners diese Fotos gespendet, für die ihm hier herzlich danke:

Auf dem Bahnsteig am Gleis 1 ist vor dem Bahnhofsgebäude ein neues Schutzdach errichtet worden. Die neue Stahlkonstruktion ist jedoch ohne Einbeziehung der historischen Bausubstanz ziemlich einfallslos hingestellt worden. Die letzten verbliebenen Säulen des einstigen Bahnsteigdaches wirken jetzt erst recht verloren und verstümmelt. Wieder einmal ein prägnantes Beispiel für den Umgang der Deutschen Bahn AG mit ihrem traditionsreichen Erbe, zu dem man nur bemerken kann: jeder blamiert sich selbst, so gut er kann….
Wie viel mehr Empathie hatten demgegenüber die Bautechniker bei den Bahnmeistereien der Deutschen Bundesbahn beim Umgang mit der Bausubstanz der Eisenbahn.
(Zumindest gibt es auf dem Eschweiler Hauptbahnhof aber einen Wetterschutz vor dem Bahnhofsgebäude – im Gegensatz zu einem westlich gelegenen Nachbarbahnhof.)

Der in Richtung Paris durchfahrende Thalys-Triebwagen mit der Nummer 4322 (oben) wurde bei der Fahrt durch Eschweiler Hbf ebenso im Bild festgehalten wie die betagte 111 126 vor einem in Richtung Köln verkehrenden Doppelstockzug (unten). Da dieser auf Gleis 3 (!) fotografiert wurde, wird es sich vermutlich um einen Leerzug gehandelt haben.

Weiterhin hat Stefan Danners am 11. Oktober 2019 auf dem Eschweiler Hauptbahnhof die DB Cargo-Lok 152 122 vor einem nach Aachen-West durchfahrenden Containerzug aufnehmen können.

 

10. Oktober 2019

Zwei neue Fernzugverbindungen über Aachen
In einer Pressemeldung der dpa wurden am 10. Oktober 2019 neue Fernzugverbindungen über Aachen angekündigt. So soll die bisherige „Flixtrain“-Verbindung von Köln nach Berlin im Westen bis nach Aachen verlängert werden.
Die ÖBB will ab Januar 2020 einen „Nightjet“ zwischen Wien und Brüssel über Aachen verkehren lassen.

Auf der abendlichen Heimfahrt gelang am Containerbahnhof Köln-Eifeltor ein Foto der DB Cargo-Lok  294 682.

Bei der Vorbeifahrt an Köln Bbf erregte der im Railjet-Design beklebte ÖBB-Taurus 1116 241 das Interesse des Fotografen.

Weil durch die baustellenbedingten Verspätungen zwischen Bonn und Köln der Anschluss nach Stolberg verloren ging, kam 146 001 mit dem RE 9 von Aachen nach Siegen gegen 17:20 Uhr gerade recht, um damit bis zum Bf. Köln Messe/Deutz weiterzufahren und dort in den RE 9 einzusteigen und einen Sitzplatz zu ergattern.

Auf dem Bf. Köln Messe/Deutz kam während des Wartens auf den RE 9 nach Aachen gegen 17:30 Uhr eine unerkannt gebliebene Lok der BR 151 mit einem Hilfszug vorbei.

Gegen 17:32 Uhr erreichte der aus 442 254/754 und 442 261/761 gebildete RE 9 nach Aachen den Bf. Köln Messe/Deutz, wo er auf Gleis 5 einfuhr (oben und unten).

Auf der Fahrt nach Köln Hbf bot sich beim östlichen Widerlager der Hohenzollernbrücke  aus dem Fenster heraus u.a. dieser Blick auf Köln (oben). Bei der weiteren Fahrt konnte in Köln-Ehrenfeld auch ein in „Christo-Manier“ eingepackter Kirchturm gesichtet werden (unten).

Im letzten Tageslicht wurde auf dem Stolberger Hauptbahnhof der aus 442 254/754 und 442 261/761 zusammengestellte RE 9 nach Aachen mit den Resten der Behelfsbrücke fotografiert.

 

09. Oktober 2019

Drittes Gleis für den Burtscheider Viadukt?
Wie die Aachener Tageszeitungen am 09. Oktober 2019 berichteten, wird das Projekt des dreigleisigen Ausbaus des Burtscheider Viadukts wieder einmal aufgewärmt. Dieses Mal hat der Zweckverband Nahverkehr Rheinland GmbH (NVR) das Vorhaben angestoßen. Nunmehr sollen die zuständigen politischen Gremien sich für das Projekt einsetzen und den NVR autorisieren, mit der Deutschen Bahn (DB Netz AG) in Verhandlungen zum Bau eines dritten Gleises einzutreten.
Das dritte Gleis für den Brückenabschnitt ist zuletzt 2008 im ÖPNV-Infrastrukturfinanzierungsplan eingestellt und 2017 durch ein Gutachten untermauert worden. Ältere Eisenbahner werden sich erinnern, dass man schon Mitte der 1960er Jahre anläßlich des Umbaus des Aachener Hauptbahnhofs im Rahmen der Streckenelektrifizierung den dreigleisigen Ausbau des Burtscheider Viadukts erwogen hatte.
Als man den Burtscheider Viadukt vor einigen Jahren einer Grundsanierung unterzog (die trotz des Denkmalschutzes aus betriebstechnischen Gründen großenteils dem Neubau einer Betonkonstruktion gleichkam), hatte man sich nach einem längerem Abwägungsprozess dazu entschieden, die Brücke zweigleisig zu belassen und damit die Möglichkeit verworfen, auf der vorhandenen Brücke durch einen breiteren Fahrbahntrog o.ä. ein drittes Gleis zu verlegen. Folglich wird nun geplant, neben dem vorhandenen Viadukt einen etwa 10 m breiten Brückenneubau für das dritte Gleis zu errichten.

 

Auf dem Kölner Hauptbahnhof wurde beim Umsteigen der ICE 127 von Amsterdam nach Frankfurt/M. beim Halt am Bahnsteig und bei der Abfahrt aufgenommen (oben und unten).

Bei der Fahrt durch Düren wurden nahe des dortigen ESTW-Ablegers eingepackte Lichtsignale gesichtet, die hier zwischengelagert werden.

Rückbau der Behelfsbrücke auf dem Eschweiler Hauptbahnhof.

Auf dem Vorplatz des Stolberger Hauptbahnhofs soll wieder einmal ein großer Autokran aufgebaut werden, um in den nächsten Tagen einerseits die Behelfsbrücke abzubauen und andererseits an der neuen Fußgängerbrücke die Aufzugstürme aufzustellen. Der Einbau der Aufzugsanlagen soll indes erst im Jahre 2020 folgen.

Im letzten Licht der blauen Stunde wurde gegen 18:40 Uhr bei trübem Wetter die Einfahrt des aus Alsdorf über die Ringbahnstrecke nach Stolberg Hbf Gleis 44 einfahrenden RB 20-Verbandes fotografiert.
An dieser Stelle soll auch ein Gruß an den freundlichen Lokführer nicht fehlen.

 

„Die Tram soll wieder durch Aachen rollen“
Am 09. Oktober 2019 erschien in den Aachener Tageszeitungen ein halbseitiger Bericht über die von den CDU- und SPD-Fraktionen im Aachener Stadtrat ausgebrütete Vision, das Projekt der „Euregiotram“ zu nutzen und als Ergänzung eine zusätzliche Tramlinie von Vaals durch die Aachener Innenstadt bis nach Brand zu errichten. Der Presse war zu entnehmen, es gäbe in der Aachener Kommunalpolitik einen Konsens für ein solches Projekt. Das Tempo in der Aachener Innenstadt müsse demnach künftig von Fußgängern und Radfahrern bestimmt werden. Für den Bau der neuen Tramlinie soll bspw. der Autoverkehr auf dem Adalbertsteinweg zwischen Kaiserplatz und Josefskirche künftig auf eine Fahrspur je Richtung beschränkt werden.
Das Projekt „Campusbahn“ wurde im Jahre 2013 von rd. 66% der befragten Aachener Bevölkerung abgelehnt.

 

 

08. Oktober 2019

Veränderungen am Eschweiler Hauptbahnhof
Auf dem Eschweiler Hauptbahnhof ist die neue Unterführung zum Mittelbahnsteig für den Publikumsverkehr geöffnet worden. Gleichzeitig wurde dort die als provisorischer Bahnsteigzugang errichtete Behelfsbrücke gesperrt. Im Bereich des Mittelbahnsteigs haben an dieser Brücke zudem bereits die Rückbauarbeiten begonnen. Teile der Treppe waren am Abend des 08. Oktober 2019 bereits demontiert worden.
Reisezüge in Richtung Köln halten in Eschweiler Hbf weiterhin noch am Gleis 4, obwohl der Bahnsteig im Bereich von Gleis 3 – zumindest optisch –  aussieht, als seien die Bauarbeiten dort abgeschlossen.

 

Aus dem vorbeifahrenden Zug heraus entstand auf dem Bf. Düren  das Foto der Rurtalbahn-Lok V 151.

Die als provisorischer Bahnsteigzugang errichtete Behelfsbrücke auf dem Stolberger Hauptbahnhof verliert jeden Tag etwas mehr von ihrer Substanz (oben und unten).

 

06. Oktober 2019

Rückblick

Der 06. Oktober 1969 war der letzte Betriebstag der Straßenbahnlinie 22 von Eilendorf-Markt über Atsch-Dreieck und Eschweiler-Pumpe nach Eschweiler-Bushof. Da diese Linie zugleich auch die Verbindung der Linie 28 (Eschweiler – Mariadorf – Alsdorf-Denkmalplatz) zu den Straßenbahndepots in Eschweiler-Pumpe und in Aachen darstellte, wurde am 06. Oktober 1969 zeitgleich auch der Straßenbahnbetrieb auf der Linie 28 eingestellt. Mit diesen Betriebseinstellungen hatte die Aachener Straßenbahn ihre letzten Überlandlinien verloren. Stolberg hatte mit der Aufgabe der Linie 22 seine letzte Straßenbahnlinie verloren, mit ihr ging in Stolberg heute vor 50 Jahren die Epoche der Straßenbahn zu Ende.
Bemerkenswerterweise begann mit dieser Linie auch die Straßenbahnzeit in Stolberg. Als die Straßenbahnstrecke von Eilendorf über Atsch-Dreieck nach Eschweiler am 11. September 1897 eröffnet wurde, brachte dies für Stolberg nicht nur den Wechsel von der Pferdebahn zur elektrischen Straßenbahn, sondern auch einen Wechsel der Spurweite. Die Gleise der Pferdebahn waren in Normalspur verlegt, die elektrische Straßenbahn verkehrte auf Meterspur.

Am letzten Betriebstag verkehrten die Straßenbahntriebwagen zwischen Eilendorf und Eschweiler – ebenso wie zwischen Eschweiler und Alsdorf – festlich geschmückt. Das Foto vom 06. Oktober 1969 zeigt einen in Richtung Eschweiler fahrenden ASEAG-Triebwagen an der Einmündung der Münsterbachstraße in die Eschweilerstraße.

Dieses Foto vom 12. Mai 1960 zeigt den Betriebsalltag im letzten Jahrzehnt der Linie 22. Während vom Aachener Stadtzentrum bis Eilendorf-Markt moderne Gelenkstraßenbahnen eingesetzt wurden, verkehrten zwischen Eilendorf-Markt und Eschweiler-Bushof im Regelfall zweiachsige Triebwagen.

Um die Straßenbahnlinie von Aachen über Eilendorf nach Eschweiler attraktiver zu machen, führte die ASEAG im Oktober 1950 als Linie „S 22“ einen Schnellverkehr ein. Gegenüber der später eingerichteten Schnellbuslinie, die vom Europaplatz in Aachen bis zur Raststätte Propsteierwald (Anschluss an die B 264) bei Eschweiler-Röhe über die Autobahn verkehrt, war die „Schnell-Tram“ jedoch chancenlos.

Aus der Frühzeit der Straßenbahn stammt dieses Foto, auf dem rechts am Bildrand das einstige Stationsgebäude der Aachener Kleinbahngesellschaft im Gleisdreieck in der Atsch zu sehen ist. Im Hintergrund das heute noch bestehende Gebäude – traditionell als Restaurant „Wartburg“ genutzt.

 

05. Oktober 2019

Rückblick

Vor 60 Jahren, am 05. Oktober 1959, wurde in Stolberg die Straßenbahnlinie 8 von Stolberg Hbf bis Zweifall stillgelegt. Das Foto zeigt den geschmückten ASEAG-Triebwagen 6222 beim Halt am Stolberger Markt. Damit verlor die Stadt Stolberg ein innerstädtisches Verkehrsmittel, das man heutzutage in Zeiten des gestiegenen Interesses an Klima- und Umweltschutz vielleicht gerne wieder zurück hätte…..

Zeitgenössische Berichterstattung in der ASEAG-Betriebszeitung „Plattform“ Ausgabe 2/1959 (oben und unten).

In der öffentlichen, stark auf den Autoverkehr fixierten Sichtweise der Wirtschaftswunderzeit wurde die Straßenbahn als Störfaktor empfunden. Gerade die Engstelle im oberen Steinweg bot ein willkommenes Argument, sich des Straßenbahnverkehrs zu entledigen. Bis Januar 1967 verkehrten jedoch weiterhin die Straßenbahnlinie 25 von Stolberg-Markt über Büsbach und Brand nach Aachen und bis Oktober 1969 die Straßenbahnlinie 22 von Eschweiler über Atsch-Dreieck und Eilendorf nach Aachen. Stillgelegt und beseitigt hatte man die Straßenbahnlinie 8 schnell. Doch welche rechtlichen und finanziellen Mühen würde es heute kosten, etwas vergleichbares neu entstehen zu lassen….

 

Schon während des gesamten Monats September 2019 hat DB Cargo für den örtlichen Güterverkehr rund um Stolberg die Gravita-Lok 261 101 eingesetzt. Und auch am 05. Oktober 2019 konnte man sie auf Gleis 26 des Stolberger Hauptbahnhofs zusammen mit 643 209 fotografieren.

Wenn die erste Lok einer Baureihe gesichtet wird, ist das gerne ein Foto wert. Als 146 001 am 05. Oktober 2019 mit einem RE 9 von Aachen nach Siegen in Stolberg Hbf anhielt, war das nicht anders….

Der Rückbau der Behelfsbrücke für den Zugang zum Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofs macht Fortschritte…

 

03. Oktober 2019

Am Morgen des 03. Oktober 2019 zeigte sich die Umgebung des Bf. Eschweiler-Aue bereits in herbstlichen Farben, als dort 643 214 auf dem Weg nach Stolberg aufgenommen wurde.

Am Bf. Zülpich wurde das markante Stellwerk am Bahnübergang der Kölner Straße abgerissen. Als dort am 03. Oktober 2019 gegen 10:30 Uhr der Rurtalbahn-Triebwagen VT 745 auf dem Weg von Euskirchen nach Düren vorbeikam, waren die Abbrucharbeiten offenbar erst wenige Tage her (oben und unten).

Nachschuss auf den von Zülpich nach Düren fahrenden VT 745 der Rurtalbahn an der Trapeztafel für die Ausweichanschlussstelle der dortigen Papierfabrik.

Zeugen der „Zeitenwende“ auf der Bördebahn, so gesehen am Bf. Zülpich am Vormittag des 03. Oktober 2019 (oben und unten).

Blick auf das ehemalige Empfangsgebäude, dass die Deutsche Bundesbahn nach dem Zweiten Weltkrieg für den Bf. Zülpich errichtete. Auch wenn die Bördebahn in wenigen Monaten wieder zu neuer Betriebsamkeit erwachen soll, wird es für diesen Bau wohl keine Bahn-adäquate Nachnutzung geben…

Der Eisenbahnfreund Thomas Printz kam am 03. Oktober 2019 am Bf. Lindern vorbei. Wegen Unregelmäßigkeiten im Betriebsablauf konnte er dabei Fotomotive aufnehmen, die es beim fahrplanmäßigen Betrieb nicht zu sehen gibt. Auf dem Bild oben stand auf Gleis 3 die RB 33 nach Heinsberg abfahrbereit, während am Gleis 2 die um rd. 15 Minuten verspätete RB 33 nach Aachen einlief. Daraus resultierte auch, dass die RB 33 nach Duisburg rd. 5 bis 6 Minuten später auf Gleis 1 in Lindern einlief (unten).

Gerade als die RB 33 nach Duisburg den Bf. Lindern verlies, fuhr der etwas überpünktliche RE 4 ein, womit sich das obere Bild ergab. Da sich die Abfahrt der RB 33 (Wurmtalbahn) nach Heinsberg um knapp 5 Minuten verzögerte, konnte Thomas Printz auch noch das untere Bild aufnehmen. Für die Bildspenden von diesen ungewöhnlichen Betriebsabläufen in Lindern sage ich Thomas Printz ein herzliches „Dankeschön“.

Der Eisenbahnfreund Luca Oberstaller hat an diesem Feiertag die DB Cargo-Lok 152 162 vor der Abfahrt mit einem rd. 700 m langen Güterzug nach Osnabrück am Ausgangspunkt der Fahrt auf dem Containerbahnhof Köln-Eifeltor aufgenommen. Ein herzliches Dankeschön für diese Bildspende an Luca Oberstaller.

 

02. Oktober 2019

Auf dem Stolberger Hauptbahnhof haben die Rückbauarbeit an der provisorischen Fußgängerbrücke begonnen. Am Mittelbahnsteigbereich wurden schon Treppenstufen und Seitenwandteile entfernt. Während der einwöchigen Streckensperrung der Strecke Aachen – Düren für den gesamten Zugverkehr, die vom 13. Oktober  23 Uhr bis 21. Oktober 5 Uhr besteht, soll zwischen dem 13. und 16. Oktober diese Brückenkonstruktion komplett entfernt werden. Zugleich sollen während dieser Sperrzeit die beiden Türme für den künftigen Aufzug errichtet werden. Der Einbau der Aufzüge selbst lässt allerdings weiterhin auf sich warten. Nach Angaben der DB AG soll er für das kommende Jahr avisiert sein.

Die neue Fußgängerbrücke am Stolberger Hauptbahnhof wurde zwischenzeitlich mit den in Stolberg allseits beliebten rot-weißen Plastik-Baustellendekorelementen verziert. Besucher, die mit dem Zug anreisen, werden auf diese Weise gleich auf den in Stolberg allgegenwärtigen Schmuck des öffentlichen Straßenraums eingestimmt.

5 Gedanken zu „Fototagebuch 10/2019“

  1. Das was die Busfahrer vom Schienenersatzverkehr machen, die Bahnkunden einfach so stehen lassen, nachdem sich diese Personen bis auf 10m sich dem SEV-Bus näherten und dann einfach losgefahren wird, ist nicht! die feine englische Art.
    Diesen Busfahrern sollte man wirklich mal ins Gewissen reden, das so etwas unmöglich ist.
    Genau so verhält es sich mit den Leuten vom WDR-Studio aus Aachen.
    Ich hatte zweimal darauf hingewiesen, das von Aachen Hbf. aus die Euregiobahn verkehrt bis Langerwehe um halt von dort den SEV zu benutzen.
    Da sind die Pfeifen vom WDR-Studio Aachen nichtmals imstande, als alternative auf die Euregiobahn hinzuweisen, mit dem die Fahrgäste wesentlich entspannter reisen können als mit Bussen des SEV die auch noch bedeutend länger unterwegs sind.

    1. Hallo Thomas,
      Gott sei Dank hat das auch einer bemerkt -dass es die Möglichkeit der Euregiobahn gibt.
      Das habe ich vor etlichen Wochen bei einem Totalausfall zwischen Köln und Aachen gehabt
      Da wurde von der DB nicht einmal auf diese Möglichkeit hingewiesen.
      So bin ich mit der RB 20 an mein Ziel gekommen.
      Übrigens fährt die Buslinie 28 zeitweise auch von Langerwehe Richtung Eschweiler Alsdorf
      Man muss sich mittlerweise schon vorher über „Pannen“- Ersatzverbindungen informieren
      Grüße
      Manfred Thoma (runnermanni)
      https://Youtube.com/user/runnermanni

  2. Nabend.
    Diese Messpunkte gehören zu einem Lasermesss- und Überwachungssystem, dass vor allem bei Baustellen aufgestellt wird, bei denen die Gefahr einer Gleisabsenkung oder Gleisverschiebung besteht. Das System war zum Beispiel während der absenkung der Ringbahn im Bereich Stolberg HBF auf der Hauptstrecke installiert. Bei einer Baustelle, an dieser ich regelmäßig vorbei fahre ist dieses System ebenfalls installiert und hat sogar schon dafür gesorgt, dass eine Entgleisung verhindert werden konnte. Nämlich zwischen Rastatt und Baden-Baden, wo teile des im Bau befindlichen Tunnel im Bereich der Rheintalbahn eingestürzt ist.
    Bei diesem System fährt ein Automatischer Messkopf mittels Lasertechnik nacheinander die Messpunkte ab und schlägt bei den kleinsten Abweichungen vom Sollwert Alarm. Aus diesem Grund war es auch nach dem Eisnturz des Kölner Stadtarchiv vor Ort installiert worden um die Einsatzkräfte abzusichern.
    Gruß
    Philipp
    Ps.: Du beschwerst dich über die DB? Fahr mal für Schichtbeginn 0:25 Uhr nach Venlo. Oder besser nach Schichtende um 5:06 in Venlo mal zurück in Richtung Aachen (ERB um 6:05 fällt wegen Personlmangel aus). Du kommst ohne einer ganz bestimmten Kreditkarte nicht mal auf’s Klo!

    1. Hallo Max,
      vielen Dank für den Hinweis. Auf die Ferne war das für mich nicht erkennbar.

      Dann wünsche ich allzeit gute Fahrt für die 218 457 und ihre Lokführer/innnen!

      Viele Grüße
      Roland

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